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Nationalrat Regula Rytz, GP-BE, demonstriert waehrend eines Klima-Marsches, am Samstag, 8. Dezember 2018  in Bern. Die Demonstranten rufen die Schweizer Politik zu mehr Engagement im Kampf gegen den Klima-Wandel auf (KEYSTONE/Anthony Anex)

Ihre Partei surft gemäss SRG-Wahlumfrage auf einer «grünen Welle»: Regula Rytz (Dezember 2018). Bild: KEYSTONE

Grüne im Höhenflug auf über 10 Prozent, SVP verliert – das SRG-Wahlbarometer in 4 Grafiken

Gemäss der neusten Wahlumfrage können die Grünen von der Klimadebatte profitieren. Würden heute die eidgenössischen Wahlen stattfinden, könnten sie um drei Prozent zulegen und wären erstmals zweistellig. Auch die Grünliberalen und die SP gewinnen hinzu. Deutlich Federn lassen müsste hingegen die SVP. Die 5 wichtigsten Fragen und Antworten.



Wer gewinnt dazu?

Den grössten Sprung nach vorne machen fünf Monate vor den nationalen Wahlen 2019 gemäss dem SRG-Wahlbarometer die Grünen mit einem Wähleranteil von 10,1 Prozent. Gemäss aktueller Wahlabsicht könnten die Grünen das erste Mal in ihrer Geschichte ein zweistelliges Ergebnis erzielen. Die Grünen haben ihr Ergebnis im Vergleich zum letzten Wahlbarometer vom Februar 2019 nochmals verbessert und stehen jetzt bei einem Plus von 3,0 Prozentpunkten im Vergleich zu den Wahlen 2015.

Auch die Grünliberalen befinden sich weiterhin im Hoch. 6,4 Prozent der aktiven Stimmberechtigten wollen derzeit die GLP wählen. Dies entspricht dem Wert des letzten Wahlbarometers. Gegenüber den Wahlen 2015 wäre das ein Zuwachs von 1,6 Prozentpunkten.

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Wenn in der Schweiz die Grünen gewinnen, dann verliert normalerweise die SP – und umgekehrt. Doch diese Faustregel trifft nicht bei jeder Wahl zu – letztmals 2003 konnten sowohl Grüne als auch Sozialdemokraten gleichzeitig Wähler hinzugewinnen.

Sollten die aktuellen Wahlabsichten gemäss SRG-Wahlbarometer bis zum Wahltag am 20. Oktober anhalten, könnte sich dieses Muster wiederholen. Denn trotz starkem Zuwachs bei den Grünen liegt aktuell auch die SP mit +0,3 Prozentpunkten wieder ganz leicht im Plus. Sie käme auf 19,1 Prozent Wähleranteil.

Die Veränderungen gegenüber dem Wahlergebnis 2015

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Und wer verliert?

Als 2003 sowohl die SP als auch die Grünen zulegen konnten, fand auf der anderen Seite des politischen Spektrums eine Stärkung der SVP statt. Polarisierung war der Begriff der Stunde und Christoph Blocher schaffte zwei Monate nach den Wahlen den Sprung in den Bundesrat.

Dieses Mal scheint nur einer der politischen Pole zulegen zu können. Denn im Gegensatz zum linken Lager verliert die SVP gemäss SRG-Wahlbarometer 2,9 Prozentpunkte im Vergleich zu den letzten Wahlen. Sie käme auf einen Wähleranteil von 26,5 Prozent, womit sie weiterhin klar stärkste Kraft wäre.

Ebenfalls zu den Verlierern gehören gemäss dem jüngsten Wahlbarometer die beiden Mitteparteien CVP und BDP. Die CVP verliert aktuell einen Prozentpunkt und kommt auf 10,6 Prozent Wähleranteil. Damit liegt sie nur noch einen halben Punkt vor den Grünen.

Wie bei der SVP hat sich auch bei der BDP der negative Trend nochmals leicht verstärkt. Mit einem Minus von 1,2 Prozentpunkten liegt sie aktuell bei einem Wähleranteil von 2,9 Prozent.

Im Vergleich zu den früheren Wellen des SRG-Wahlbarometers hat insbesondere die FDP an Schwung eingebüsst. Sie kommt noch auf einen Wähleranteil von 16,2 Prozent, womit sie 0,2 Prozentpunkte hinter ihrem Wahlergebnis im Jahr 2015 liegt. Beim SRG-Wahlbarometer im Februar 2019 gaben noch 17,4 Prozent der Stimmberechtigten an, die FDP wählen zu wollen.

Petra Goessi, Nationalraetin und Parteipraesidentin von der FDP die Liberalen, anlaesslich einer Medienkonferenz  zur Position zur Umwelt-und Klimapolitik, am Freitag, 24. Mai 2019, in Langenthal. (KEYSTONE/ Peter Schneider)

Schwieriges Terrain: FDP-Präsidentin Petra Gössi. Bild: KEYSTONE

Die Debatten zur Positionierung der Partei in der Klimafrage haben sich negativ auf ihren Formstand ausgewirkt. Weil sich die Sozialdemokraten gleichzeitig gefangen haben, liegt das erklärte Wahlziel der FDP, die SP zu überholen, fast drei Prozentpunkte weg.

Während die Trendentwicklung der SVP und der BDP (negativ) sowie der Grünen und der Grünliberalen (positiv) sich im Verlauf der Legislatur stetig verstärkt haben, zeigten SP, FDP und CVP eine weit volatilere Entwicklung.

Wie verändert sich die Stärke der politischen Lager?

Die Ergebnisse des SRG-Wahlbarometers bringen insgesamt eine Verlagerung der Kräfteverhältnisse nach links zum Ausdruck. Grüne und SP gewinnen aktuell 3,3 Prozentpunkte hinzu. Einen so starken Zuwachs bei Rotgrün gab es bei den nationalen Wahlen der letzten 30 Jahre nur einmal, nämlich 2003.

Die Parteipraesidenten Albert Roesti, SVP, links, und Petra Goessi, FDP, aeussern sich bei der Elefantenrunde zu den Abstimmungsergebnissen, am Sonntag, 10. Juni 2018, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Gemeinsam verlieren Röstis SVP und Gössis FDP gemäss Wahlbarometer 3,3 Prozentpunkte. Bild: KEYSTONE

Gleichzeitig verlieren die beiden grossen Parteien rechts der Mitte, SVP und FDP, zusammen 3,1 Punkte. Bleibt es bis im Herbst bei dieser Konstellation, kommt es nicht nur zu einer grünen Welle, sondern zu einem deutlichen Linksrutsch, der sich auf die Mehrheitsverhältnisse in der grossen Kammer auswirken würde. Insbesondere ist die knappe Mehrheit von 101 Sitzen, welche die SVP und die FDP gemeinsam halten, akut in Gefahr.

In der Mitte kann gegenwärtig die GLP die Verluste von CVP und BDP nur teilweise kompensieren. Insgesamt verlieren die Mitteparteien 0,5 Prozentpunkte. Da sowohl die Wählerbasis als auch die Parlamentsfraktion der Grünliberalen – nicht nur in ökologischen Fragen – etwas links der CVP und der BDP positioniert ist, führen die Veränderungen innerhalb der politischen Mitte ebenfalls zu einer leichten Verlagerung nach links.

wähleranteile von 1991-2015

Welche Themen beeinflussen den Wahlentscheid?

SRG-Wahlbarometer Juni 2019

Die Stimmberechtigten wurden gefragt, welche Themen für sie nicht nur wichtig, sondern für ihren Entscheid zugunsten einer Partei auch ausschlaggebend sind. Dabei zeigt sich, dass das Klimathema erstmals der am häufigsten genannte Wahlgrund ist. Beim SRG-Wahlbarometer vom Februar 2019 hatte bei dieser Frage noch das Verhältnis zwischen der Schweiz und der EU an der Spitze gelegen.

Wie wurde die Umfrage durchgeführt?

Erstellt hat es die Forschungsstelle Sotomo in Zürich im Auftrag der SRG. Die online durchgeführte Befragung fand zwischen dem 17. und dem 27. Mai über das Portal der SRG und das Online-Panel von Sotomo statt. Gewichtet und ausgewertet wurden die Antworten von 10'388 Stimmberechtigten, die sich selbst rekrutiert hatten. Der Stichprobenfehler liegt bei plus/minus 1,5 Prozent. (cbe/fox/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Twinleaks 08.06.2019 08:20
    Highlight Highlight Welche Partei sollte ich wählen, wenn ich die Schweiz nicht in der EU möchte und für radikale Klimaschutzmassnahmen bin? 🤷‍♂️
  • rodolofo 07.06.2019 07:19
    Highlight Highlight Bald darf Regula Ritz der Journalistenfrage ausweichen, ob sie die nächste Bundesrätin werden wolle, oder nicht.
    Stell Dir vor: Karin Keller-Suter, Simonetta Sommaruga, Viola Amherd UND Regula Ritz als Bundesrätinnen!
    Dann kann sich die SVP sogar weiter Zeitnehmen mit ihrer Frauenförderung, ohne damit allzu viel Schaden anzurichten. ;)
    • MacB 07.06.2019 08:19
      Highlight Highlight Bitrte bitte nicht. Regula Rytz ist kein Konsensmensch und zu ideologisch angehaucht. So jemanden hatten wir mit dem lieben Christoph Blocher schon mal, einfach von der anderen Seite. Nein danke.
    • rodolofo 07.06.2019 12:25
      Highlight Highlight "Konsensmensch" und zu "ideologisch" schliessen sich meiner Meinung nach gegenseitig aus.
      Aber vielleicht bin ich zu wenig Konten-orientiert und zu wenig ideologisch...
    • satyros 07.06.2019 13:02
      Highlight Highlight @MacB: Regula Rytz sass acht Jahre in der Berner Stadtregierung und hat sich dort durchaus als konsensorientierte Politikerin einen Namen gemacht. Ihre Rolle als Parteipräsidentin ist nun eine andere.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jerry Cad 07.06.2019 01:53
    Highlight Highlight Es ist ja irgendwie immer wieder ein Rätsel, wieso eine rechts-populistische Partei, die mehrhritlich jenseits von Gut und Böse politisiert, verbogene Argumente verwendet und Fakten ignoriert, immer wieder auf einen Wähleranteil von einem Viertel(!) der Stimmen kommt.
    • rodolofo 07.06.2019 12:29
      Highlight Highlight Sind die nicht "Nur Böse" und verachten "Gutmenschen"?
      Also sind die nicht "jenseits von Gut und Böse", sondern jenseits von Gut.
    • Gonzolino_2017 07.06.2019 15:45
      Highlight Highlight Die Linkspopulisten sind kaum besser und damit auch keine wirkliche Lösung! Natürlich mit einem Unterschied: Die Linkspopulisten brauchen viel Unterstützung aus anderen Parteien um nur in die Nähe des Wähleranteils der SVP/FDP zu kommen ... und selbstverständlich ist es kein Rätsel! Es gibt unterschiedliche Menschen, mit unterschiedlichen Standpunkten und unterschiedlichen Meinungen! Alle von Dir aufgelisteten Punkte treffen auf alle Parteien gleichermassen zu ...
  • m. benedetti 07.06.2019 00:05
    Highlight Highlight Grün ist wie eine Melone, aussen Grün und innen tief rot. Wer unseren Wohlstand zerstören will, der nun mal auf fossiler und nuklearer Energie gründet, wählt grün. Die Dekarbonisierung ist zwar wünschenswert, wird aber erst durch effiziente nicht-fossile Technologie erreichbar werden. Bis dahin werden wir ohne fossile Ressourcen nicht auskommen. Grüne Politik ist in Wirklichkeit reaktionär und beschränkt die individuelle Freiheit mit unsinnigen Verboten und totalitären Ansätzen.
    • Juliet Bravo 07.06.2019 00:26
      Highlight Highlight Kann vieles auch sehr einfach, schweizerisch-pragmatisch und gar nicht totalitär geschehen. 5 Rp. aufs Raschelsäckli haben gezeigt, wie einfach es gehen kann.
    • Jerry Cad 07.06.2019 01:39
      Highlight Highlight Ja, eindeutig ein Grund so weiterzumachen, wie bisher und noch die Umwelt komplett zu zerstören.

      Nebenbei bemerkt ist der Spruch der grünen Melone schon völlig ausgelutscht und zumindest bei der Stromversorgung sind wir schin fast soweit die dreckige Energue hinter uns zu lassen.
    • Globidobi 07.06.2019 02:31
      Highlight Highlight Viel Spass mit deinem Ferrari, während deine Garage durch ein Unwetter weggespült wird und dann jamern, dass die Versicherungsprämien zu hoch sind. Wir sind an einem Punkt angelangt wird, wo wir uns entscheiden müssen, wollen wir unseren momentanen Wohlstand so behalten und in 50 Jahren schlechter Leben oder ein bisschen von diesem abgeben, jedoch in 50 Jahren ca. gleich weiterleben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • thzw 06.06.2019 23:26
    Highlight Highlight Hört doch mal mit diesen sinnlosen Wahlumfragen auf.
    Naja, wenigstens weiss man jetzt, dass genau das Gegenteil eintreten wird ;)
  • grünergutmensch 06.06.2019 22:16
    Highlight Highlight Bastien girot for bundesrat!!
    • ArcticFox 07.06.2019 00:04
      Highlight Highlight Girod*
    • Marco86 07.06.2019 16:26
      Highlight Highlight Sarkasmus?
  • FrancoL 06.06.2019 22:15
    Highlight Highlight Ich finde den Aufstieg der Grünen mehr als nötig, schon alleine als Gegenpunkt zum Geschwafel der Bürgerlichen in Sachen Selbstverantwortung. Die Selbstverantwortungsschiene hat versagt, sonst hätten wir nicht die heutigen Zustände und vor allem nicht eine Vielzahl von Gesetzen, die wegen der mangelnden Selbstverantwortung erlassen wurden.
    Wir brauchen Schranken und Barrieren, damit eine Minderheit nicht die Umwelt einer Mehrheit zerstört.
    • RatioRegat 07.06.2019 14:54
      Highlight Highlight Das Problem mit der "Selbstverantwortungsschiene" liegt darin, dass sie auf Verhaltensweisen, die Dritte schädigen, gar nicht anwendbar ist.

      Ob man eine andere Person schädigt oder nicht, bleibt nicht der Selbstverantwortung des Einzelnen überlassen. Vielmehr besteht die Pflicht die Schädigung zu unterlassen.
    • Kanischti 08.06.2019 11:05
      Highlight Highlight Ah. Und ich dachte immer, die Bürgerlichen würden für mehr Freiheit und weniger Staat stehen. Da habe ich mich wohl getäuscht. Aber Sie haben schon recht, um zu erreichen was Sie möchten, braucht es Schranken und Barrieren. Will heissen, eine Vielzahl von neuen Beschränkungen, Regelungen, Gesetzen und Steuern. Eben mehr Staat und weniger Freiheit. Ob das aber die Mehrheit will?
    • FrancoL 08.06.2019 15:24
      Highlight Highlight @ kanischi: Die Mehrheit will das nicht, die Mehrheit will aber die Umwelt intakt sehen, die Mehrheit will eben häufig mehr als drin liegt und darum muss man eingreifen.
      Am Schluss wird nämlich die Mehrheit nicht sagen: wir sind Schuld, die Mehrheit wird die Schuldigen anderswo suchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SR 210 06.06.2019 21:45
    Highlight Highlight Ich persönlich finde die Aussage, dass die FDP zu den Verlierern resp. ROT-Grün zu den Gewinnern gehört verfrüht. -0.2% resp. +0.3% liegt voll im statistischen Fehlerbereich und kann nicht prognostiziert werden. Eindeutig scheint hingegen lediglich ein Gewinn für die Grünen und ein Verkust für die SVP.
    • ands 07.06.2019 07:12
      Highlight Highlight Rot-grün gewinnt 3.3 Prozentpunkte im Vergleich zu den letzten Wahlen.
      Die FDP verliert seit Februar 1.2 Prozentpunkte.
    • rodolofo 07.06.2019 07:29
      Highlight Highlight Ich glaub's auch erst, wenn ich's sehe!
      Irgendetwas muss faul sein, wenn die Politik plötzlich macht, was ICH will...
  • Künzli 06.06.2019 21:42
    Highlight Highlight Ja klar: den Gender*innen-Stern*innen in den Bundesrat!
    • rodolofo 07.06.2019 07:33
      Highlight Highlight Nein.
      Die GenderInnen-Schreibweise wird sich durchsetzen: Weibliche Grossschreibung. Die Männer sind dann immer "mit gemeint".
      Tausend Jahre meinte die männliche Schreibweise Frauen mit.
      Jetzt wird es vielleicht mal umgekehrt sein.
      So what?
    • Tjuck 07.06.2019 15:49
      Highlight Highlight @Künzli*innen

      "Den Gender*innen-Stern*innen in den Bundesrat*innen!"
  • WHYNOT 06.06.2019 21:27
    Highlight Highlight Im Interesse der Schweiz verzichten wir doch besser auf die weltfremden Ideen von Rytz&Co. CO2-Reduktion ultimativ fordern und gleichzeitig CO2-schonende Energien wie Diesel u Kernenergie verteufeln, dafür Elektrofahrzeuge fordern, ohne die gesamte Energiebilanz ins Kalkül zu ziehen, ist purer von den Medien befeuerter Opportunismus. Die Jugend lässt sich mit Weltuntergang-Szenarien vor den Karren spannen. Die nächste Rezension wird das Augenmerk mit Sicherheit wieder in vernünftige Bahnen lenken und die überzeichnete CO2 Histerie wie das Waldsterben, das Ozonloch etc. als Hype 4.0 entlarven
    • ArcticFox 07.06.2019 00:09
      Highlight Highlight Soso, Ozonloch ein Hype. Frag mal die Australier mit einer Hautkrebsrate von über 65%.
    • Juliet Bravo 07.06.2019 00:51
      Highlight Highlight - Ozonloch: das Verbot von FCKW durch das Montréal-Protokoll hat es umgekehrt. Das Loch schliesst sich seither.
      - Waldsterben: Katalysatoren bei Autos und Reinigungsfilter gegen Schwefel, Blei etc. in der Abluft von Industrieanlagen haben es gestoppt.

      Du siehst: kein Hype, kein grosser Verzicht, nur etwas Anstrengung zeigen geniale Wirkungen. Lies mal nach.
    • PVJ 07.06.2019 01:27
      Highlight Highlight @whynot: Was schlägst Du vor? Nichts tun, weiter SUV fahren und brav SVP wählen und nach mir die Sintflut?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 06.06.2019 20:24
    Highlight Highlight Wenigstens hat die SVP als einzige Partei einen tollen neuen Wahlkampfsong und wenn sie jetzt noch schaut, dass die Zwölfjährigen das Wahlrecht bekommen, könnte der sogar Erfolge bringen, denn etwa so infantil und teletubbiemässig klingt dieser Jammerirock mit den flotten Tanzsünnelis. 🤣
  • Tjuck 06.06.2019 19:46
    Highlight Highlight Achtung! Die SVP hat ein Wahlkampf-Tanzvideo aufgeschaltet! Man darf also diese Partei keinesfalls vorzeitig abschreiben!

    Hrmpf ..................
  • Sherlock_Holmes 06.06.2019 19:40
    Highlight Highlight Es tut not, dass wenigstens der rücksichtslosen rechts-liberalen Wirtschafts- und Sozialpolitik der letzten vier Jahre deutlich die Spitze gebrochen wird.
    Gleichzeitig muss die Politik wieder konstruktiver und lösungsorientierter werden. Hier sehe ich nach wie vor wenig Chancen, wenn weiterhin überhebliche, kompromisslose Haltungen Blockaden und politische Kämpfe provozieren.
    Wir brauchen fähige Politikerinnen und Politiker, die Mensch und Umwelt sowie eine nachhaltige, zukunftsorientierte Wirtschaft ins Zentrum stellen, statt einzig die knallharten finanziellen Interessen mächtiger Verbände.
  • Val Erian - ishli bedish <3 06.06.2019 19:36
    Highlight Highlight Wer solche "Musik" macht wie die SVP sie macht, kann nur verlieren.
    • rodolofo 07.06.2019 07:44
      Highlight Highlight Vielleicht lassen sich ja einige SVP'ler von den Afro-Pfingsten in Winterthur inspirieren!
      Ein paar Trommler und Gitarristen aus dem Kongo könnten den allzu behäbigen Alphorn-Bläsern und den pflichtversessenen Landeshymne-AbsingerInnen mal so richtig "Feuer unter dem Arsch" machen!
      Hände in den Hosentaschen versteckt halten gilt dann aber nicht mehr!
  • MachoMan 06.06.2019 19:34
    Highlight Highlight Einfach den Wutschaum in der Bevölkerung abzuschöpfen und politisch vordergründig zu verwerten, während man im Hintergrund klammheimlich einen Nachtwächterstaat zu installieren versucht, indem man Unternehmens- und sonstige Steuern für die wohlhabende Klientel abbaut und Arbeitnehmerrechte einschränkt, funktioniert nicht mehr. Ängste und niedere Instinkte bedienen um eine knallharte, neoliberale Agenda durchzusetzen, hat sicher eine Zeit lang ganz gut funktioniert. So wie sich die bürgerlichen die letzten 4 Jahre gebärdet haben, braucht es dringend eine Korrektur.
  • atomschlaf 06.06.2019 19:27
    Highlight Highlight Problem mit den Grünen ist, dass sie für die Klimathematik keine wirklichen Lösungen haben - lediglich eine Riesenpalette an bevormundenden und wohlstandszerstörenden Verboten.
    Besonders verheerend, dass sie die Kernkraft als wirksamstes Mittel zur CO2-Reduktion aus ideologischen Gründen immer noch ablehnen.
    • Tjuck 06.06.2019 19:44
      Highlight Highlight Huch, jetzt habe ich Dir aus Versehen ein Herzchen gegeben.

      Die Kernkraft ist erstens nicht CO2-frei und birgt zweitens noch andere Risiken, vor allem Langzeitrisiken. Zudem ist der Abbau von Uran ein Drecksgeschäft. Und warum sollte sich die Schweiz unnötig vom Ausland abhängig machen, wenn sie die Energie nachhaltig im Inhalt produzieren kann? Aber eben, bei den Rechten schwatzt man nur immer von Unabhängigkeit, wenn's dann aber ums Geld geht ...

      Also man soll nicht den Teufel (Klimaerwärmung) mit dem Beelzebub austreiben (radioaktive Abfälle).
    • vescovo 06.06.2019 20:03
      Highlight Highlight Das stimmt nicht. Klimaschutz hat auch, aber nicht nur mit Verzicht zu tun. Oftmals braucht es nur eine kleine Veränderung der eigenen Gewohnheiten.
      Ausserdem setzen die Grünen auf den Einsatz und die Erforschung neuer, umweltfreundlicher Technologien. Mehr können Politiker gar nicht tun - diese Tehnologien zu entwickeln gehört ja nicht zu ihren Kernkompetenzen.
      Zum Atomstrom: Alles was Abfall produziert, der weder entsorgt noch abgebaut werden kann und den niemand bei sich haben möchte, ist umweltschädlich und demnach nicht fördernswert.
    • Azrael 06.06.2019 20:04
      Highlight Highlight Kernkraft als ökologische Alternative, gehts vielleicht noch kurzsichtiger!?!

      Oder können wir die verbrauchten Brennstäbe dann bei ihnen in der Garage endlagern?? 🙄
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stambuoch 06.06.2019 19:06
    Highlight Highlight Schlussendlich muss man Sitze verteidigen resp. gewinnen und nicht Prozentpunkte.

    Dazu haben wir 26 verschiedene Wahlsysteme, verschieden grosse Wahlkreise (Kantone) etc. dazu der Ständerat, welcher im Majorz gewählt wird.

    Wie das Parlament dann tatsächlich aussieht, ist mittels Prozentzahlen nicht zu eruieren. Es ist eine nette Spielerei für Journalisten und Politiker.
  • Yannis per Du 06.06.2019 18:57
    Highlight Highlight Mir gefällt dass seit 1991 die Extremen immer mehr Wähler verloren haben.

    Können wir das ALLE mal feiern?

    Für SVP ist SP extrem und für SP ist SVP extrem. Das war schon so bevor es Demokratie gab. 😂

    Es tut allen gut wenn erst zugehört wird.
    Mach Ferien von deinem Lager und sei paar Tage anderer Meinung.

    Ob deine Handlungen richtig oder falsch sind ist halb so wichtig als dass sie mutig und aus dem Herzen kommen.
    Zudem ist es ein bewusstes Training von Mitgefühl, dein Beitrag zum Frieden und Humor. Probier es mal aus. Vormittag SP nachmittag SVP nächster Tag FDP dann Grün.

    Dann wieder DU
    • JaneSodaBorderless 07.06.2019 00:07
      Highlight Highlight Finde das Wort, das nicht in die Auflistung passt:
      Frieden
      Humor
      SVP
      Mitgefühl
    • Yannis per Du 07.06.2019 01:08
      Highlight Highlight Sorry ich bin zu dumm dafür. Musst du jemand anders drum bitten.
  • AlteSchachtel 06.06.2019 18:52
    Highlight Highlight Schöne Aussichten!
    Aber ich freue mich lieber nicht zu früh, denn da gab es in letzter Zeit kopflose Hüftschüsse und weltfremde Aktionen von Mitgliedern und Gruppen linker Parteien, die bös in die Hosen gehen könnten.
    Gut, auch die Mitte- und Rechtsparteien sind vor Peinlichkeiten und Entgleisungen nicht gefeit, aber die Grossindustriellenpartei wird noch manchen Buurezmorge offerieren....und Schafe und Kälber hat es immer noch genug.

    Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. :-)
    • Tjuck 06.06.2019 19:28
      Highlight Highlight Mich freut, dass die FDP mit ihrer Pseudo-Klima-Wasserstoff-Lachnummer keinen Erfolg zu haben scheint. Ich hoffe, die Wähler werden diese Wahlkampf taktischen Scheinmanöver durchschauen!
  • Oigen 06.06.2019 18:42
    Highlight Highlight Ich hoffe dieser trend geht noch 6monate weiter
    • JaneSodaBorderless 07.06.2019 00:16
      Highlight Highlight ...und steigt dabei :-)
  • Bert der Geologe 06.06.2019 18:38
    Highlight Highlight Erstaunlich ist, dass die SVP nicht noch mehr absackt in der Umfrage. Früher hatte sie wenigstens manchmal noch gute Fragen gestellt. Antworten und akzeptable Lösungen kamen dann aber nie von dieser Seite. Nun setzt sie offenbar nur auf unfreiwillige Realsatire ihrer Vorzeigehirsche.
    • Dominik Treier (1) 06.06.2019 19:18
      Highlight Highlight Viele Menschen, gerade auf dem Land, die sich nicht für Politik interessieren, tun aus meiner Erfahrung eben leider nicht die 2 Dinge, die man tun sollte, wenn man keine Ahnung hat, also sich informieren oder gar nicht wählen. Sie geben ihre Stimme einfach einem lokalen Politiker oder einer Partei, die man schon lange wählt und deren Liste, egal welchen Bockmist diese Partei heute ablässt und wenn sie davon erfahren heisst es nur, die seien ja nicht alle so und man habe schon immer die gewählt, da gäbe es noch vernünftige. Viele Leute sind festgefahren oder glauben den Stammtischpopulismus...
  • Majoras Maske 06.06.2019 18:37
    Highlight Highlight Interessant würde es erst wenn die CVP, die FDP und die SVP zusammen keine Mehrheit mehr im Nationalrat hätten.
    • René Obi 06.06.2019 18:51
      Highlight Highlight Schcon mal gut, wenn die SVP verliert. Lieber aber noch mehr.
    • atomschlaf 06.06.2019 21:25
      Highlight Highlight Interessant?
      Nicht wirklich.
      Dann beginnt einfach der Abstieg in die sozialistische Hölle.
    • FrancoL 06.06.2019 21:44
      Highlight Highlight @atomschlaf; Ich würde einmal die Folgen der bürgerlichen Mehrheit betrachten, da haben wir in den letzten 4 Jahren was genau am Positiven erlebt? Ich denke das kann man schnell topen, den mehr als nichts kriegt die Mitte-Links hin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Francis Begbie 06.06.2019 18:34
    Highlight Highlight Oh, wo sind denn die 11% Nazis und Faschos von 1991 hin... wen wählen die denn heute?
    🤔
    • Dominik Treier (1) 06.06.2019 19:19
      Highlight Highlight Glarner?
    • Magnum 06.06.2019 19:28
      Highlight Highlight Wen wählen wohl rabiate Ausländerhasser? Entweder sie wählen gar nicht, weil sie die Demokratie ablehnen. Oder sie wählen diejenige Partei, die rechtsaussen von den Schweizer Demokraten bis zu Auto- und Freiheitspartei alles aufgesaugt hat und sich als die einzig wahre Hüterin alles Schweizerischen aufführt, während sie Kompromisse als Wischiwaschi abkanzelt und einem höchst unschweizerischen Führer- und Personenkult huldigt.
  • sunshineZH 06.06.2019 18:33
    Highlight Highlight Mich nimmt es Wunder, was passiert wenn der Klimawandel mal nicht mehr so präsent ist in den Medien.
    • atorator 06.06.2019 19:14
      Highlight Highlight Das ist wie mit dem Internet, das geht nicht wieder weg.
    • Dominik Treier (1) 06.06.2019 19:19
      Highlight Highlight Dann ist entweder das Problem gelöst oder es gibt keine Menschen oder Medien mehr...
    • Aurum 06.06.2019 19:22
      Highlight Highlight Dann haben wir alles richtig gemacht und unsere Lebensweise und Wirtschaft erfolgreich umstellen können. Vermutlich wird sich das in den nächsten 20 Jahren zeigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • banda69 06.06.2019 18:23
    Highlight Highlight Das SVP Politik-Establishment hat das Volk jahrzehntelang über den Tisch gezogen und sich hemmungslos bereichert.

    Ich hoffe die Zeiten sind vorbei.
  • Rolf Meyer 06.06.2019 18:22
    Highlight Highlight Finde den Zuwachs der Grünen zu gering. So wird es schwierig mit einer griffigen Klimapolitik.
  • jeffo56 06.06.2019 18:16
    Highlight Highlight jede verlorene SVP stimme ist eine gute stimme
  • versy 06.06.2019 18:14
    Highlight Highlight Eigentlich schade, anstatt nur einem Linksrutsch hätte ich es toll gefunden, wenn auch die Mitteparteien GLP und BDP mehr gewinnen, resp. nicht verlieren.
    Konstruktive Kompromisse sind in den nächsten Jahren nötig, insbesondere nach dieser schwachen Legislatur.
    • Dominik Treier (1) 06.06.2019 19:24
      Highlight Highlight Ob Kompromisse mit Leuten an der Spitze gut sind, die alle 5 oder mehr Verwaltungsratsmandate haben und die Partei wechseln, wie andere die Unterhosen, sei von mir aus dahingestellt... Wenn aber gemässigte SVPler oder FDPler wegen dem Rechten Kasperlitheater dahin wechseln ist es wohl das kleinere Übel, denn GLP und BDP versuchen immerhin nicht die Folgen ihrer Klientelpolitik, Minderheiten in die Schuhe zu schieben...
    • sunshineZH 07.06.2019 07:28
      Highlight Highlight @Dominik Treier Es kann erst Folgen geben, wenn man etwas geleistet hat. Darum zuerst mal abwarten betreffend GLP/BDP 😉
  • Kämpfer 06.06.2019 18:08
    Highlight Highlight
    Gewinner/Verlierer... Schade, dass die Politik immer wie ein Wettkampf dargestellt wird.
    • ThePower 06.06.2019 20:18
      Highlight Highlight Das liegt daran, dass es einer ist😬
  • Thomas Melone (1) 06.06.2019 18:05
    Highlight Highlight Dass die rechtspopulistische Klimalügnerpartei immer noch den höchsten Anteil hat, ist mehr als bedenklich für unser Land.
    • sunshineZH 07.06.2019 07:30
      Highlight Highlight Geht hald um mehr als nur ums Klima in der Politik 😉
    • Tjuck 07.06.2019 11:36
      Highlight Highlight @sunshineZH

      Yep. Um Geld.
  • Posersalami 06.06.2019 17:56
    Highlight Highlight Da geht noch mehr! Die CVP müsste noch etwas verlieren, dann haben die Grünen einen Bundesrat zu gute. Zusammen mit der GLP hätten sie den eigentlich schon heute verdient. Man wird sich doch auf einen einigen können.
    • Dominik Treier (1) 06.06.2019 19:28
      Highlight Highlight Wieso? Brauchts ja gar nicht. Mit diesem Resultat müsste die FDP sicher einen Sitz abgeben zugunsten von Grün. Eine rechte Mehrheit im Bundesrat war schon nicht fähig in der letzten Legislatur Mehrheitsfähige Entscheide zu fällen und mit diesem Resultat wäre sie schlicht nicht mehr haltbar...
  • Pascal1917 06.06.2019 17:52
    Highlight Highlight Einer meiner Kindheits-Träume könnte wahr werden: Die CVP aus dem Bundesrat schmeissen!

    Wäre schön, wenn es die Grünen aus eigener Kraft schaffen. Ansonsten sich mit der GLP zusammentun, dann haben sie mehr als genug Legitimation.
  • Mutbürgerin 06.06.2019 17:48
    Highlight Highlight Ist jetzt noch nicht wirklich beunruhigend, wie in Deutschland. Ca. 10% der Bevölkerung haben auch Arthrose oder Depressionen.
    • Na_Ja 06.06.2019 20:19
      Highlight Highlight 26.5% haben nichts im Kopf.
    • FrancoL 06.06.2019 21:47
      Highlight Highlight Dann habe ich aber lieber Arthrose, als nichts im Kopf.
    • Spooky 07.06.2019 01:40
      Highlight Highlight Ich wünsche mir oft ich hätte weniger im Kopf. Dann würde ich hier auf Watson nämlich mehr ❤️❤️❤️ kriegen.😌
  • ingmarbergman 06.06.2019 17:48
    Highlight Highlight 26,5 % SVP sind immer noch zu viel.
    Fast ein Viertel der Wähler sind also dafür, unsere Heimat zu zerstören, unsere Demokratie kaputt zu machen und unseren Kindern eine unbrauchbare Umwelt zu hinterlassen..

    • sunshineZH 07.06.2019 07:33
      Highlight Highlight Übertreib doch nicht so 😃
  • Livia Peperoncini 06.06.2019 17:34
    Highlight Highlight "10'388 Stimmberechtigten, die sich selbst rekrutiert hatten." Bei dieser Umfragemethode würde ich aber erwarten das die Grünen viel besser abschneiden... in den letzten paar Monaten haben die Klima-Jünger ja ziemlich mobilisiert und man konnte keine Medien mehr konsumieren ohne das einem das schlechte Klima-Gewissen um die Ohren gehauen wurde. Veröffentlichte Meinung ist halt etwas anderes als wirkliche Meinung. Und das die BDP bald nur noch Geschichte ist weiss man schon lange... auch ohne Umfrage.
    • ArcticFox 07.06.2019 00:27
      Highlight Highlight Von statistischen Methoden keine Ahnung, aber immer eine Meinung Lächerlich bis peinlich.
  • G. Schmidt 06.06.2019 17:34
    Highlight Highlight Mir schaudert es wenn ich daran denke, dass die Grünen Tami auf die Liste gesetzt haben...

    • Noschi 06.06.2019 20:03
      Highlight Highlight Muss wohl so sein, du bist ja schliesslich perfekt, gell
    • FrancoL 06.06.2019 21:48
      Highlight Highlight Die Tami ist sicher keine Superbesetzung, aber Köppel, Glarner, Mörgeli und Co. sind nicht besser würde sagen im Negativen nicht schlagbar.
  • loplop717 06.06.2019 17:27
    Highlight Highlight Es wird Zeit für einen Grünen Bundesrat! Am besten jemand der Grüne und Grünliberale vertreten kann.
    • wasylon 06.06.2019 18:12
      Highlight Highlight Absolut richtig. Nach den Wahlen soll Simonetta Sommaruga zurücktreten 👍
    • Selbstdenker 06.06.2019 18:21
      Highlight Highlight Jetzt braucht es nur noch ein schweizer rezo Video vor den Wahlen und die bürgerlichen Parteien haben die Minderheit. Man wär das schön.
    • Ehringer 06.06.2019 18:24
      Highlight Highlight Nein, wird es nicht. Noch ist die CVP wahrscheinlich (wenn auch knapp) vorne. Die Diskussion über einen grünen Bundesrat muss geführt werden und wenns so weiter geht, werden wir eher früher als später einen solchen haben. Aber aktuell ist es zu früh.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pun 06.06.2019 17:26
    Highlight Highlight Die glp als "leicht links der Mitte" zu bezeichnen passt halt nur bei gesellschaftsliberalen Themen, bei der Altersvorsorge zum Beispiel ist die glp streng ideologisch und hat mit ihrer Ablehnung des ahv-steuerdeals sogar die fdp und manche svp'ler "rechts" überholt. Ich empfinde die Formulierung des Artikels deshalb als irreführend.
    Wer eine sichere Altersvorsorge und Engagement für würdige Löhne will muss weiterhin wirklich links wählen.
    • Francis Begbie 06.06.2019 18:35
      Highlight Highlight Die GLP ist alles andere als links!
  • atorator 06.06.2019 17:24
    Highlight Highlight Es werden gleich die ersten Rufer auftauchen die irgendwas von Wahlmanipulation schwafeln. Aber egal, ,das Wahlobarometer deckt sich ungefähr mit meinem Bauchgefühl. Und wenn die SVP so katastrophal weitermacht wie aktuell kann das für die selbsternannten Bio-Schweizer ein dunkelschwarzer Sonntag werden.

    Sie wird wieder mal stolz sagen, wir sind aber die wählerstärkste Partei. Schon richtig, aber durch die absolute Abstinenz von Kompromissfähigkeit hat sich die Partei komplett isoliert und bringt realpolitisch ihr PS überhaupt nicht auf die Strasse.
  • Triumvir 06.06.2019 17:19
    Highlight Highlight Gut so! Denn wir brauchen klimafreundliche Politiker/innen in Bern. Deshalb sind ALLE bürgerlichen Parteien - allen voran die SVP - schlicht unwählbar. Punkt.
    • Livia Peperoncini 06.06.2019 17:40
      Highlight Highlight Schön das du für uns alle wählst... das wäre dann umgekehrte Diktatur. Die nächste Umfrage solltest nur du alleine beantworten... spart Kosten und nervige Telefonanrufe.
    • Janiboy 06.06.2019 18:27
      Highlight Highlight Naja, die CVP und GLP sind sehr wohl wählbar.
  • Clife 06.06.2019 17:19
    Highlight Highlight Wenn einige Personen ihren Sitz beibehalten (Wasserfallen, Köppel, Hess, Glarner etc.) dann wars das mit meinem Glauben an die Menschheit...

    Der Text ist von 20min zitiert:
    «Einige meiner Posts sind sicherlich provokativ. Ich kenne aber die Grenzen und achte darauf, nichts Rassistisches und keine Aussagen zu posten, für die ich belangbar wäre», sagt Glarner.

    Witz des Jahres
    • Garp 06.06.2019 17:35
      Highlight Highlight Klar achtet er darauf möglichst nicht belangt zu werden, Schweizer erwachtet, ist auch nicht strafbar, erinnert aber doch arg an das Sturmlied.
    • Kruk 06.06.2019 18:31
      Highlight Highlight Von welcher Grenze spricht er wohl?
    • Tjuck 06.06.2019 19:57
      Highlight Highlight Es ist noch anzumerken, dass Glarner selbst jeden sperrt, der ihm nicht passt, und falls doch einer etwas über ihn postet, gleich eine Anklage gegen ihn macht.

      Die grössten Austeiler sind eben meistens auch die grössten Mimosen. Da wissen wir seit dem Kindergarten.

      Immerhin hat das Badener Bezirksgericht im Dezember festgestellt, dass Glarner als "infantilen Dummschwätzer" und "üblen verlogenen Profiteur" zu bezeichnen nicht strafbar sei.

      Quelle: https://www.nzz.ch/schweiz/svp-politiker-glarner-betreibt-online-hetze-obwohl-er-andere-wegen-facebook-posts-selbst-vor-gericht-zieht-ld.1487023
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  • Magnum 06.06.2019 17:16
    Highlight Highlight Es wäre sehr zu begrüssen, wenn FDP und SVP ihre Mehrheit im Nationalrat verlören. Denn diese Mehrheit haben sie zu Machtedemonstrationen und Entscheiden missbraucht, die an der Urne nicht mehrheitsfähig waren - begünstigt von einer Mehrheit im Bundesrat. Für die Funktion vom Politsystem in der Schweiz ist dies ein klarer Rückschritt.

    Noch mehr wäre zu begrüssen, wenn die CVP hinter die Grünen zurückfällt. Unter Pfisters Präsidium hat diese Partei den Rückwärtsgang eingelegt, was sie in grossen Städten weitgehend unwählbar macht. Pfisters Leitkultur-Debatte: ein Schlag ins Wasser.
    • Garp 06.06.2019 17:39
      Highlight Highlight Mit CVP und BDP wird die bürgerliche, rechte Mehrheit erhalten bleiben, ausser vielleicht in Umweltthemen.
    • michirueegger 06.06.2019 19:31
      Highlight Highlight Wahre Worte
    • rodolofo 07.06.2019 07:20
      Highlight Highlight Bedenke, oh Mensch, dass Du aus dem Staube kommst, und zum Staube wirst Du zurückkehren!
      Amen.
  • michirueegger 06.06.2019 17:14
    Highlight Highlight Eines fällt bei der SVP auf. Je stärker sie wurde je schlechder ging es dem einfachen Arbeiter auch Mittelstand. Arbeiterschutz, Schicht zulagen, Steuern und arbeitsbelastung. Es wird zeit dass die Wähler aufwachen
    • Janiboy 06.06.2019 17:50
      Highlight Highlight Werden Sie leider nicht, solange es keine anderen Parteien gibt welche sich gegen die Einwanderung stellen.
    • Pisti 06.06.2019 17:57
      Highlight Highlight Mir fällt eher auf, dass je mehr wir uns der EU annähern, desto schlechter geht es dem Mittelstand. Der effektivste Arbeitnehmerschutz ist der Inländervorrang, den nur die SVP befürwortet.
    • Caturix 06.06.2019 18:13
      Highlight Highlight Nein die Poltern gegen die anderen und sagen alle anderen, also die Linksparteien, sind schuld daran.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 06.06.2019 17:09
    Highlight Highlight Sieht gut aus! Mit einer Mitte-Links-Mehrheit in NR sollten in diesem Land wieder wirkliche Reformen möglich sein.
  • Turi 06.06.2019 17:08
    Highlight Highlight "Die online durchgeführte Befragung fand zwischen dem 17. und dem 27. Mai über das Portal der SRG und das Online-Panel von Sotomo statt. Gewichtet und ausgewertet wurden die Antworten von 10'388 Stimmberechtigten, die sich selbst rekrutiert hatten."

    Heisst schonmal wenig ältere Menschen, da weniger online-affin. Und welche Gruppe von Menschen rekrutiert sich selbst für solche Umfragen auf ganz bestimmten Webseiten? Aussagekraft der Umfrage ist wohl in engen Grenzen zu sehen.
    • Platon 06.06.2019 17:29
      Highlight Highlight @Turi
      Deshalb werden solche Samples normalerweise gewichtet.
    • atorator 06.06.2019 17:30
      Highlight Highlight Solche Umfragen stimmen am Wahsonntag immer ziemlich genau. Kannst ja mal die letzten Urnengänge ja mal nachprüfen.

    • Stambuoch 06.06.2019 19:10
      Highlight Highlight Nur sagen die Prozentzahlen nichts über die tatsächliche Sitzverteilung aus, mit welcher dann die Mehrheiten bestimmt werden. Dazu noch der Ständerat, der im Majorz gewählt wird.

      Und dass das Pendel - nach dem es eher Mitte-Rechts war - nun Richtung Mitte-Links geht, ist normal. Es sind Pendelbewegungen und die gehören dazu. Und umbringen werden diese Bewegungen niemanden.
  • Chrigi-B 06.06.2019 17:04
    Highlight Highlight Wiso werden solche Umfragen überhaupt noch produziert? Ist doch pure und unnötige Geldverschwendung. Die Antworten erhalten wir ja sowiso nach Auszählung der Stimmen.
    • sunshineZH 06.06.2019 18:35
      Highlight Highlight Die Geldverschwendung wird mit einer Grünen Mehrheit sicher nicht besser 😃
    • Bert der Geologe 06.06.2019 18:40
      Highlight Highlight Im Prinzip hast du recht. Es führt dazu, dass die Politleute nur noch auf die kurzfristigen Erfolge schielen, statt langfristige Projekte anzugehen.
    • Wander Kern 06.06.2019 18:59
      Highlight Highlight Hmm... wer könnte daran interessiert sein? 🤔
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