Migration
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epa04986346 YEARENDER 2015 FEBRUARY
Two immigrants try to jump over the Ceuta border fence, the Spanish enclave on the north coast of Africa, 03 February 2015.  EPA/REDUAN *** Local Caption *** 51780302

Migranten auf dem Grenzzaun von Ceuta (Archivbild).
Bild: EPA/EFE

Dramatische Szenen in Nordafrika: 185 Afrikaner stürmen in Ceuta auf spanisches Gebiet



Bei einem Massenansturm auf die Grenzanlagen von Ceuta sind 185 Afrikaner von Marokko auf das Gebiet der spanischen Nordafrika-Exklave gelangt. Zwei Flüchtlinge kamen bei der Aktion in der Weihnachtsnacht ums Leben.

Wie die staatliche Nachrichtenagentur Efe berichtete, waren an dem Massenansturm mehr als 250 Afrikaner beteiligt. Die marokkanische Polizei nahm nach Angaben der Behörden des nordafrikanischen Landes 104 Migranten fest und hinderte sie damit daran, sich an der Aktion zu beteiligen.

epa05080586 A handout picture released by the Spanish Red Cross on 25 December 2015 of some 180 Sub-saharan migrants as they are looked after by Red Cross volunteers after jumping the bordering fence into the Spanish North African enclave of Ceuta, early 25 December 2015. Two migrants died and another 12 reportedly had to be admitted to hospital due to their injuries.  EPA/SPANISH RED CROSS / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Spanische Rettungskräfte versorgen die verletzten Flüchtlinge in der Nacht auf den 25. Dezember.
Bild: EPA/EFE

Die spanischen Sicherheitskräfte wiesen darauf hin, dass die Flüchtlinge ungewöhnlich gewaltsam gegen die Grenzbeamten auf beiden Seiten der Grenze vorgegangen seien.

Zwölf Afrikaner erlitten bei dem Massenansturm schwere Verletzungen. Etwa 30 wurden nach Informationen der Zeitung «El Faro» (Ceuta) leicht verletzt.

Ein Teil der Flüchtlinge war von marokkanischem Gebiet aus über die Grenzzäune geklettert. Ein anderer Teil schwamm im Meer um die Grenzbefestigungen herum. Dabei ertranken zwei auf marokkanischer Seite.  (sda/dpa)

Die zu Spanien gehörende Stadt Ceuta in Nordafrika hat 85'000 Einwohner und liegt an der Meerenge von Gibraltar.
bild: google maps

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