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Schulteroperation statt SCB: Mark Streit beendet per sofort seine Karriere



Mit 39 Jahren tritt Mark Streit als Eishockeyprofi zurück. Wie mehrere Medien berichten, will sich der Berner die Schulter operieren lassen. Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, wonach Streit die Karriere beim SC Bern fortsetzen könnte.

RETRANSMISSION TO CORRECT CITY TO QUEBEC CITY - Montreal Canadiens goalie Carey Price, right, makes a save as teammate Mark Streit skates to the net against the Toronto Maple Leafs during the first period of a preseason NHL hockey game, Wednesday, Sept. 27, 2017 in Quebec City, Quebec. (Jacques Boissinot/The Canadian Press via AP)

Nur zwei Spiele bestritt Mark Streit in dieser Saison in der NHL. Bild: AP/The Canadian Press

Seine Zeit in der NHL war kürzlich abgelaufen, als die Montreal Canadiens den Vertrag mit dem Verteidiger aufgelöst hatten. Streit war erst im Sommer vom Stanley-Cup-Sieger Pittsburgh Penguins nach Montreal gewechselt.

Kein anderer Schweizer Spieler hat mehr Spiele in der NHL bestritten als Streit: 820 für Montreal, die New York Islanders, die Philadelphia Flyers und Pittsburgh. Er erzielte exakt 100 Tore. In New York wurde er als erster Schweizer zum Captain eines NHL-Teams ernannt. Mit der Nationalmannschaft, für die er 200 Länderspiele bestritt, nahm er an mehreren Weltmeisterschaften und vier Olympischen Spielen teil. Schon bevor er sein Glück in Nordamerika suchte und fand, hatte er in der Nationalliga A zu den dominierenden Spielern gehört. 2001 wurde Streit mit den ZSC Lions Schweizer Meister.

Die Karriere von Mark Streit:

Bild

bild: screenshot wikipedia

Nach dem Stanley-Cup-Triumph, bei dem Streit nur eine Nebenrolle gespielt hatte, verlängerte Pittsburgh seinen Vertrag nicht. In Montreal, seiner ersten NHL-Station, unterzeichnete der Berner daraufhin einen Ein-Jahres-Vertrag. Allerdings wurde dieser nach nur zwei Einsätzen zu Saisonbeginn in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. (ram/pre)

Sein grösster Erfolg: Mark Streit präsentiert den Stanley Cup in Bern

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Mark Streit präsentiert den Stanley Cup in Bern
quelle: keystone / peter klaunzer
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