DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Aktivistinnen wollen mit Seglern die Gaza-Blockade durchbrechen



Eine internationale Frauen-Initiative will mit zwei Segelschiffen die Blockade des Gazastreifens durchbrechen: Die beiden Segler «Amal» (Hoffnung) und «Saytun» (Olive) legten am Mittwochabend in Barcelona im Nordosten Spaniens mit rund 20 Aktivistinnen zur Überquerung des Mittelmeers ab.

abspielen

Eine Palästinenserin spricht über das Leben in Gaza. Video: YouTube/Laura Arau

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Versuche, die rund 1.9 Millionen Palästinenser im fast vollständig von Israel abgeriegelten Gazastreifen von der See aus mit Gütern zu beliefern. Die Aktionen scheiterten jedoch. Mehrfach nahmen israelische Sicherheitskräfte Teilnehmer fest, 2010 wurden zehn türkische Aktivisten getötet, als ein israelisches Kommando eine solche Hilfsflotte aufhielt.

Der Aussenhandel des Gazastreifens ist laut Berichten der Weltbank und der UNO praktisch zum Erliegen gekommen. Durch die Gaza-Blockade müssten «nicht nur die Palästinenser leiden», sagte die Israelin Zohar Chamberlain, eine der Organisatorinnen der in Barcelona gestarteten Segler. Auch die «Seelen der Israelis» würden durch die Blockade geschädigt, «weil man nicht human bleiben kann, wenn man unsere palästinensischen Brüder so behandelt, als wären sie nicht unsere Brüder».

Zu der Initiative «Frauen-Schiff nach Gaza» gehören Teilnehmerinnen aus den USA, Norwegen, Südafrika und Malaysia. Die Segler wollen mehrere Stopps einlegen, etwa in Ajaccio auf Korsika, um weitere Aktivisten an Bord zu nehmen. Die Ankunft im Gazastreifen ist für Oktober geplant.

(sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Wie Israel uns Hoffnung auf einen guten Sommer macht

In Israel sind fast zwei Drittel der Bevölkerung geimpft. Seit Mitte April wurden deshalb die Massnahmen sukzessive gelockert. Auf die Zahlen hat das keine Auswirkungen – das lässt auch die Schweiz hoffen.

Impf-Vorreiter Israel ist nach mehreren kritischen Phasen zum ersten Mal seit Langem in einer bequemen Ausgangslage: Über 60 Prozent der Bevölkerung sind geimpft, fast alle sogar bereits doppelt.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Und die hohe Impfquote wirkt sich positiv auf die Fallzahlen aus. Diese sind so tief wie seit Sommer 2020 nicht mehr. Seit der ersten Märzwoche verzeichnete Israel einen exponentiellen Abfall der Fallzahlen – zu diesem Zeitpunkt waren 44 Prozent der …

Artikel lesen
Link zum Artikel