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Das ging in die Hosen: Schweizer Spieler nach dem 1:5.
Das ging in die Hosen: Schweizer Spieler nach dem 1:5.
Bild: KEYSTONE

Lange Nati-Gesichter nach diskussionsloser Auftaktpleite gegen Kanada

Der Schweizer Eishockey-Nati misslingt der Start ins Olympia-Turnier. In einer einseitigen Partie unterliegt sie Favorit Kanada im ersten Vorrundenspiel 1:5.
15.02.2018, 15:4015.02.2018, 16:48

Die Schweiz hatte sich für ihren ersten Auftritt in Pyeongchang gegen den neunmaligen Olympiasieger einiges vorgenommen. Gerne erinnerte man sich an den 2:0-Erfolg an den Winterspielen 2006 in Turin zurück, als die Kanadier noch mit allen NHL-Stars angetreten waren. Zwölf Jahre danach erlebte der Schweizer Optimismus in Pyeongchang jedoch einen jähen Dämpfer.

«Wieso kommt die Schweiz nicht wie die Feuerwehr? Wir sind ein gutes Team, haben Speed, das müssen wir besser ausnützen. Wir haben auch Sachen gut gemacht, aber es gibt einiges zu verbessern.»
Raphael Diaz, Schweizer Captain
srf

Schon nach drei Minuten gingen die Kanadier durch René Bourque in Führung, keine fünf Minuten später erhöhte Verteidiger Maxim Noreau vom SC Bern im Powerplay auf 2:0. Mit einem Doppelschlag innert 52 Sekunden durch Bourque und Wojtek Wolski zogen die Kanadier zu Beginn des Mitteldrittels vorentscheidend auf 4:0 davon.

Der schönste Treffer: Wolski mit dem 0:4.
Video: streamable

Regelmässig schwacher Beginn

Die Schweizer ihrerseits liessen im Angriff einiges vermissen und leisteten sich im Defensivspiel zu viele Fehler. Leonardo Genoni, der nach dem 0:4 durch Jonas Hiller ersetzt wurde, traf bei den Gegentoren jedoch keine Schuld. Erst im Schlussdrittel vermochten sich die Schweizer zu steigern und wurden mit dem Ehrentreffer durch Simon Moser (48.) belohnt. Der SCB-Stürmer war bereits im Startspiel vor vier Jahren in Sotschi (1:0 gegen Lettland) einziger Schweizer Torschütze gewesen.

Wenigstens sie ist happy: Unsere Lieblingskanadierin auf der Redaktion, Emily.
Wenigstens sie ist happy: Unsere Lieblingskanadierin auf der Redaktion, Emily.
bilD: watson

Die Schweiz tat sich nicht zum ersten Mal in der jüngsten Vergangenheit mit dem Einstieg an einem Grossanlass schwer. Von den letzten vier WM-Startpartien gingen drei verloren, darunter die Penaltypleiten gegen die Aufsteiger Österreich (2015) und Kasachstan (2016). Selbst der 5:4-Erfolg nach Penaltyschiessen im letzten Mai gegen Aufsteiger Slowenien fühlte sich nach einer 4:0-Führung letztlich wie eine Niederlage an.

«Wir sind Winner-Typen und verlieren gar nicht gerne. Morgen müssen wir den Kopf lüften und uns dann aufs nächste Spiel fokussieren.»
Raphael Diaz, Schweizer Captain
srf

Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt den Schweizern nicht. Bereits am Samstag um 8.40 Uhr Schweizer Zeit treffen die «Eisgenossen» im zweiten von drei Gruppenspielen auf Südkorea. Ein Sieg gegen den Gastgeber, der sein Startspiel gegen Tschechien nach früher Führung nur 1:2 verlor, ist dabei Pflicht. (ram/sda)

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quelle: ap/ap / michael probst
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