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Eigentumswohnung als Geldanlage. Bild: KEYSTONE

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«Ich möchte eine Eigentumswohnung als Geldanlage erwerben. Was muss ich beachten?»

Lorenz (38): «Ich möchte in den nächsten Jahren eine Eigentumswohnung als Geldanlage erwerben und die Wohnung nach meiner Pensionierung selbst bewohnen. Erhalte ich in diesem Fall überhaupt eine Hypothek? Worauf muss ich achten?»



Ein Artikel von

Lieber Lorenz

Im derzeitigen Tiefzinsumfeld kann der Erwerb einer Immobilie als Renditeobjekt durchaus Vorteile bieten. Wichtig ist, dass du die Finanzierung des Renditeobjekts sorgfältig planst. Denn im Vergleich zu «herkömmlichen» Hypotheken für selbstbewohntes Wohneigentum, sind einige Besonderheiten zu beachten.

Nur hartes Eigenkapital wird berücksichtigt

Contentpartnerschaft mit Comparis.ch

Dieser Blog ist eine Contentpartnerschaft mit Comparis.ch. Die Fragen in dieser Rubrik wurden dem Kundencenter von Comparis gestellt und von Experten beantwortet. Die Antworten werden als Ratgeber in dieser Rubrik veröffentlicht. Es handelt sich nicht um bezahlten Inhalt. (red)

Grundsätzlich gilt auch bei Renditeobjekten: Du musst mindestens 20 Prozent des Kaufpreises als Eigenmittel einbringen. Das heisst: Du kannst maximal 80 Prozent fremdfinanzieren. In vielen Fällen musst du jedoch – abhängig von der Risikobeurteilung durch den Hypothekaranbieter – mehr als 20 Prozent Eigenkapital einschiessen. Das ist beispielsweise bei einem grossen Leerstandsrsisiko der Fall.

Im Gegensatz zu selbstbewohnten Wohnobjekten kannst du bei Renditeobjekten Gelder aus der zweiten und dritten Säule nicht zum Eigenkapital hinzurechnen. Das bedeutet, dass du für den Hauskauf hartes Eigenkapital einbringen musst. Dazu gehören zum Beispiel Bargeld, Erbschaften, Schenkungen sowie schnell veräusserliche Werte wie Aktien.

Ob du dir das Objekt leisten kannst, hängt primär davon ab, ob die Netto-Mietzinseinnahmen die Finanzierungskosten, Unterhalt etc. decken. Je höher die Mieteinnahmen und je tiefer die Kosten, desto rentabler das Wohnobjekt und desto grösser die Chancen, dass der Hypothekaranbieter die Finanzierung gewährt. Das heisst: Anders als bei selbstbewohnten Immobilien ist nicht das Jahreseinkommen, sondern die Rentabilität der Liegenschaft massgebend.

Wichtig: Je tiefer die Hypothekarkosten, desto höher die Rendite. Vergleiche darum die Zinskonditionen der verschiedenen Anbieter und hole mehrere Offerten ein. Damit erhöhst du deine Chancen auf eine erfolgreiche Vertragsverhandlung.

Bei Eigenbedarf erneute Tragbarkeitsprüfung

Sei dir bewusst, dass der Hypothekaranbieter nach dem Auszug des Mieters nochmals prüft, ob du dir das Objekt leisten kannst. Da das Wohnobjekt dann eine selbstbewohnte Immobilie ist, wird der Anbieter vor allem deine Einkommensseite nochmals genau anschauen. Im Grundsatz gilt: Die laufenden Kosten dürfen ein Drittel deines Brutto-Jahreseinkommens nicht übersteigen.

Viele Grüsse von Comparis.ch

Comparis.ch

Mit über 80 Millionen Besucher im Jahr zählt Comparis.ch zu den meistgenutzten Schweizer Websites. Das Unternehmen vergleicht Tarife und Leistungen von Krankenkassen, Versicherungen, Banken sowie Telecom-Anbietern, Autos und Immobilien.

So manipulieren Karten unser Kaufverhalten

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • marcog 16.09.2018 21:46
    Highlight Highlight Das Grösste Problem dabei sind die Preisschwankungen. In den Städten sind die Preise inzwischen sehr hoch und es stellt sich die Frage, ob sie nicht auch mal wieder sinken werden. Auf dem Land werden sie in nächster Zeit sicher sinken, da trotz teilweise hoher Leerstandsquoten fleissig weiter gebaut wird.
  • SYV 16.09.2018 20:43
    Highlight Highlight Und vielleicht auch noch erwähnenswert, dass wenn du die Wohnung nicht mind. 2 Jahre selbst bewohnst (Nachweis der Gemeinde) bezahlst du eine sog. Handänderungssteuer die recht happig ist. (Kt. Bern ca. 2% des Kaufpreises)
    • p4trick 17.09.2018 00:00
      Highlight Highlight Im Kanton SG ist die Handänderungssteuer zu 1.4% immer fällig bei jedem Verkauf aber wird meistens von beiden Parteien hälftig geteilt.

«Wie kann ich meine dritte Säule optimieren?»

Aldo (29): «Ich weiss zwar, dass ich mit dem Maximalbeitrag für die Säule 3a am meisten Steuern sparen kann. Aber wie kann ich noch mehr mit der Säule 3a für mich herausholen?»

Lieber Aldo,

Du kannst tatsächlich mehr aus deiner dritten Säule machen.

Sei konsequent und zahle jedes Jahr in die dritte Säule ein. Damit sparst du Jahr für Jahr Einkommenssteuern. Je grösser die Einzahlung, desto grösser ist die Steuerersparnis.

Baue mehrere 3a-Konten auf und beziehe diese im Alter gestaffelt. Der Bezug von Pensionskassengeldern und der gebundenen Vorsorge 3a wird getrennt vom Einkommen und zu einem tieferen Satz besteuert. Die Steuern für den Bezug von 3a-Geldern sind …

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