Türkei
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epa06457666 A handout photo made available by the Turkish President Press office shows Turkish President Recep Tayyip Erdogan speaking to his supporters in Usak city, Turkey, 20 January 2018.  EPA/TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Sieht das Erstarken der kurdischen Kräfte in Syrien nicht gerne: Recep Tayyip Erdogan. Bild: EPA/TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE

Türkische Armee dringt in Syrien ein – Kurden melden zivile Opfer



Nach Luftschlägen gegen kurdische Verbände im Nordwesten Syriens sind nach türkischen Angaben auch Bodentruppen nach Syrien eingerückt.

Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim sagte nach Angaben der Nachrichtenagentur DHA und dem Sender NTV am Sonntag vor türkischen Journalisten, die Armee habe die Grenze bei Kilis um 11.05 Uhr überschritten.

Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu rückten die Soldaten mit Unterstützung der Freien Syrischen Armee (FSA) vor. Der Strasse zwischen Kilis und der syrischen Stadt Asas ist auf syrischer Seite in der Hand protürkischer Rebellen.

Die Türkei hatte am Samstag mit Luftschlägen eine gross angelegte Offensive gegen kurdische Truppen im Nordwesten Syriens begonnen. Die «Operation Olivenzweig» zielt auf die mit den USA verbündeten syrischen Volksschutzeinheiten YPG. Türkische Kampfflugzeuge bombardierten Stellungen der YPG.

Plumes of smoke and dirt rise on the air from inside Syria, as seen from the outskirts of the border town of Kilis, Turkey, Saturday, Jan. 20, 2018. Turkish jets have begun an aerial offensive, codenamed operation

Detonation nahe der türkisch-syrischen Grenze. Bild: AP/AP

Ministerpräsident Yildirim hatte den Einsatz von Bodentruppen am Samstag angekündigt. Er sagte nach Angaben des Senders NTV, zunächst sei das Ziel, eine Deeskalationszone zu schaffen.

Widerspruch

Am Morgen hatte Anadolu gemeldet, Kämpfer der FSA seien in das von den YPG kontrollierte Gebiet Afrin vorgerückt. Die Kurden bestritten die Darstellung. Sprecher Suleiman Dschafar sagte der Nachrichtenagantur dpa: «Ich kann versichern, dass niemand auch nur einen Zoll in die Region Afrin eingedrungen ist.» Dies sei nichts als Propaganda von türkischer Seite.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bestätigte das Eindringen der FSA zunächst nicht. Sie berichtete zwar von heftigen Kämpfen zwischen «türkischen Truppen» und Einheiten der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), einer Allianz unter Führung der YPG. Die Kämpfer versuchten nach Afrin vorzurücken, zunächst hätten die Kurden sie aber davon abgehalten.

epa06459996 Turkish soldiers prepare their tanks near the Syrian-Turkish border, at Reyhanli district in Hatay, Turkey, 21 January 2018. Reports state that the Turkish army is on an operation (named 'Operation Olive Branch') in Syria's northern regions against the Kurdish Popular Protection Units (YPG) forces which control the city of Afrin. According to YPG media channels, bombings by the Turkish military killed at least 10 people earlier on the same day. Turkey classifies the YPG as a terrorist organization.  EPA/SEDAT SUNA

Türkische Truppen überquerten heute die Grenze nach Syrien. Bild: EPA/EPA

Sechs tote Zivilisten

Beide Seiten belegten sich demnach mit Artilleriefeuer. Zu möglichen Opfern gab es zunächst keine Angaben. Auch die türkischen Luftangriffe gingen den Menschenrechtlern zufolge am Sonntag weiter.

Am Vortag seien durch die Bombardements sechs Zivilisten gestorben, darunter ein Kind. In der türkischen Grenzprovinz Kilis schlugen nach Angaben von Anadolu am Morgen drei Raketen aus Syrien ein. Eine Person sei leicht verletzt worden.

Die Türkei sieht die YPG als syrischen Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK, die sie im eigenen Land bekämpft. Von ihrer starken Präsenz an der türkischen Grenze fühlt sich Ankara bedroht.

Das Vorgehen der Türkei ist auch deswegen riskant, weil in der Region um Afrin russische Soldaten stationiert waren. Moskau hatte sie nach Beginn der Offensive verlegt und betont, man beobachte das Vorgehen mit Sorge. Russland und die Türkei treten bei den Syrien-Gesprächen in Astana und den geplanten Friedensgesprächen in Sotschi als Schutzmächte der Regierung und der Rebellen auf. (cma/sda/dpa)

Weitere Informationen folgen

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    Alle Leser-Kommentare
  • PaLve! 23.01.2018 17:38
    Highlight Highlight Eine riesige Sauerei wie mit den Kurden umgegangen wird, die sich zu hunderten oder gar tausenden opferten, um gegen den Daesh zu kämpfen und dabei anscheinend vom Westen und Russland missbraucht wurde. Jetzt fallen diese hinterlistigen H***e diesen in den Rücken.
  • sowhat 21.01.2018 20:58
    Highlight Highlight Seit 11:05 Uhr wird zurück geschossen....


    Ich erinnere an die Kommentare vom Anfang der Erdoganrechnung (seit dem "Putsch") man solle ihn jicht gleich mit Hilter vergleichen. Wer Lust hat, kann sich dessen Werdegang übrigens just im Moment im TV ansehen.
  • Alnothur 21.01.2018 19:17
    Highlight Highlight Zuerst fällt er den Kurden im Kampf gegen Syrien in den Rücken - jetzt geht er frontal auf sie los... Aber ach, die Türkei ist ja in der NATO, das sind doch die Lieben, oder?
  • Erol 21.01.2018 16:26
    Highlight Highlight Es stimmt nicht ganz, ich würde nicht alles glauben von diese express Nachrichten!!!
  • Sunking_Randy_XIV. 21.01.2018 15:06
    Highlight Highlight Die syrischen Kurden haben sich mit den USA und der NATO, später für kurze Zeit mit Saudi-Arabien, die falschen Verbündeten ausgesucht, stattdessen - und ich hätte nie gedacht, dass ich das jemals schreiben würde - wäre es aus politischen Gründen für die SDF notwendig gewesen, mit der syrisch-iranisch-russischen Achse übereinzukommen. Die YPG hat diese Gelegenheit mit dem Angriff auf die syrische Regierung zuerst in Hasakah und später bei Angriffen südlich von Tabqa und Raqqa, dann vor allem mit dem Vormarsch auf Deir-ez-Zor leichtfertig verspielt.
    • demokrit 21.01.2018 17:47
      Highlight Highlight Die Kurden in Afrin standen unter dem Protektorat der Russen. Die Kurden sind während dem Krieg variable Allianzen eingegangen, auch mit dem Assadregime.
  • Bene86 21.01.2018 14:57
    Highlight Highlight Hallo Hit... äääh Erdogan.
  • Kubod 21.01.2018 13:42
    Highlight Highlight Die Kurden, die verlässlichsten Kämpfer im Verbund mit NATO Land USA gegen den IS, werden vom Unterstützer und Förderer islamischer Terrorgruppen, dem NATO Mitglied Türkei angegriffen. Dies auch mit Waffen des NATO Landes Deutschland.
    Irgendwas leuchtet mir da nicht wirklich ein.
    Hab ich was übersehen?
  • malu 64 21.01.2018 13:16
    Highlight Highlight Der Neohitler vom Bosporus! Ist das die Belohnung an die Kurden , weil sie den IS besiegt haben?
  • ostpol76 21.01.2018 13:08
    Highlight Highlight Da werden sich die Kurden aber ein bisschen verarscht vorkommen. Waren sie doch massgeblich an der Befreiung des IS in Syrien beteiligt.
    Als dank bekommen sie jetzt von den Türken eins aufs Dach.
  • philosophund 21.01.2018 12:56
    Highlight Highlight Kritische Beobachter werden feststellen, dass diese Operation lediglich dazu dient, für die kommenden Wahlen Stimmen zu sichern. AKP kämpft derweil in weiten Teilen des Landes mit Indiskretionen und Wählern, welche sich von der AKP abwenden. Mit grossem Pomp in den Medien inszenierte Afrin-Einmarsch dient lediglich zur Stärkung Erdogans nationalistischer Position. So verhinder er, das viele Wähler zur rechtsaussen-MHP wandern. House of Cards auf türkisch...
    • demokrit 21.01.2018 20:39
      Highlight Highlight Was für Indiskretionen? Woher hast du diese Informationen von sich abwendenden Wählern?
  • Valon Gut-Behrami 21.01.2018 12:47
    Highlight Highlight Deutschland, wo bleibt dein Rückgrat?
    • sowhat 21.01.2018 20:54
      Highlight Highlight Hat grad keine Regierung...
  • Tooto 21.01.2018 12:38
    Highlight Highlight Zum Glück haben wir denen genug Waffen geschickt, sonst müssten sie noch mit den Fäusten kämpfen
  • Frank Underwood 21.01.2018 12:34
    Highlight Highlight Die Kurden haben ein Staat längstens verdient, aber er wird leider nicht kommen.
  • Pascal1917 21.01.2018 12:14
    Highlight Highlight Von was hat der Nahe Osten noch zu wenig? Genau: Krieg!

    Dass Erdogan nicht sieht, dass das eine völlig kurzsichtige Politik ist und kein einziges Problem löst...
    • rodolofo 21.01.2018 14:03
      Highlight Highlight Die Lage im "Pulverfass Naher Osten" wird immer verwirrender und unübersichtlicher.
      die frühere Sowjetunion hätte wohl noch Assad's Aleviten und die Kurden unterstützt.
      Das heutige Putin-Russland aber ist in der Welt eine erzreaktionäre, faschistische "Staatsmafia" und verbündet sich sowohl mit Assad's Staatsterror, als auch mit Erdogan's AKP-Diktatur.
      Am dümmsten dran sind heute tatsächlich die Kurden!
      Sie haben für uns alle den IS erfolgreich zurückgedrängt und mit Trump's USA einen mehr als nur zweifelhaften Verbündeten...
      Ich hoffe, Europa zeigt endlich mal Charakter und Herz!
    • Dä_Dröggo 21.01.2018 14:42
      Highlight Highlight @rodolfo

      Die Kurden sind sich dessen sehr wohl bewusst.
      Nun meine Frage; Würdest du dich eher mit den USA verbünden oder zuschauen wie dein Volk im Sinjar-Gebirge abgeschlachtet wird?

      Damit die YPG und andere Peshmerga-Milizen überhaupt aktionsfähig wurden, musste erstmal ein Fluchtkorridor für die Zivilbevölkerung durch die USA freigebombt werden. Diesen Fluchtkorridor konnten die kurdischen Milizen dann schrittweise besetzten.

      Mit wem hätten sie sich denn sonst verbünden sollen? Da war leider niemand anderer.
    • rodolofo 21.01.2018 18:26
      Highlight Highlight @ SunShine
      Ja, da war niemand Anderes.
      Und wir können den USA vieles vorwerfen, aber in diesem Moment haben sie das einzig Richtige getan und die Kurden aus der Luft unterstützt gegen die grausamen Barbaren des "Islamischen" Staats!
      In Syrien/Irak läuft es wohl auf eine Teilung dieser Staaten hinaus in kleinere Gebilde, ähnlich wie wir das schon im Verlaufe der Balkan-Kriege erlebt haben.
      Diese Staaten sind im Kolonialismus entstandene, künstliche Gebilde, die aufgrund dieser Künstlichkeit auseinander brechen.
      Die Leute können später wieder zusammenfinden, weil die Zeit reif ist dafür.
  • Dä_Dröggo 21.01.2018 12:10
    Highlight Highlight Na toll. Der Typ kann sich dann auch noch 100% auf Europa als Partner verlassen, weil man in der Türkei weiterhin unerwünschte Flüchtende versenken kann.
    So weit ist es gekommen; Diktaturen als europäischer Grenzzaun. Haut die Strategie "Aus den Augen, aus dem Sinn" doch nicht ganz hin? Verwundert mich nicht...

    Erdogan ist der Pfropf im Enddarm des Krieges... Irgendwann platzt der Knoten und uns fliegt die ganze Sch****e um die Birne. Glaubt mir Leute; Es stinkt schon brutal.

    Griechenland, die Balkanstaaten und Italien können nicht mehr. Wo bleibt der Rest Europas?



  • demokrit 21.01.2018 12:07
    Highlight Highlight "Das Vorgehen der Türkei ist auch deswegen riskant, weil in der Region um Afrin russische Soldaten stationiert waren. Moskau hatte sie nach Beginn der Offensive verlegt und betont, man beobachte das Vorgehen mit Sorge."

    Fake news. Sie haben Sie bereits vorher verlegt und sich mit den Türken abgesprochen. Es gab einen Deal zwischen Erdogan und Putin.
    • Dä_Dröggo 21.01.2018 14:32
      Highlight Highlight Ja wär auch zu komisch, wenn Erdogan erst ein russisches Raketenabwehrsystem kauft und sich dann mit Putin zankt. Die Türkei ist doch bloss in der Nato, um ungehindert gegen den Westen aufrüsten zu können. Weswegen sonst würde Erdogan sich hinter dem Rockzipfel von Mütterchen Russland verstecken?
  • zaaxd 21.01.2018 11:57
    Highlight Highlight und ah ja: Als die PKK hunderte von türkischen Zivilisten durch diversen Attentate umgebracht hat, hattet ihr kein bisschen Mitleid mit denen und habt weggeschaut. Auf einmal, wenn das türkische Militär die zurück angreift, sind die Türken Terroristen und Mörder und ihr weint von wegen das kurdische Volk leidet und ist traumatisiert. Ihr seid genau die, die Menschen schubladisieren und dabei auf „alle Menschen sind gleich“ macht. Doppelmoral!
    • demokrit 21.01.2018 12:53
      Highlight Highlight "Auf einmal, wenn das türkische Militär die zurück angreift"

      Wann hat die YPG in Afrin je die Türkei angegriffen? Quelle bitte. Im Moment tötet vielmehr die Türkei völkerrechtswidrig kurdische Zivilisten.
    • Donald 21.01.2018 13:06
      Highlight Highlight Die PKK und die Türken? Es gibt da also genau zwei Sorten von Menschen?
    • Rabbi Jussuf 21.01.2018 13:22
      Highlight Highlight Schwatz doch keinen Unsinn!
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 21.01.2018 11:51
    Highlight Highlight Zitat: "Die «Operation Olivenzweig» zielt auf die mit den USA verbündeten syrischen Volksschutzeinheiten YPG. "

    Ein NATO Mitglied und somit verbündeter der USA greift einen anderen Verbündeten der USA an und die USA schweigt. Da können die Kurden nur sagen: "Wer solche Freunde wie die USA hat, braucht keine Feinde mehr!" Der Rest der Welt wird auch einfach nur die Faust im Sack machen, sich für die Kurden einsetzen ist politisch einfach nicht attraktiv genug und bringt zu wenig. Man kann gar nicht so viel essen wie man kotzen möchte.
  • Astrogator 21.01.2018 11:33
    Highlight Highlight Sind es wirklich politische Überlegungen der Grund für die Invasion oder ist in der Gegend ein Ziegenzuchtbetrieb der das Interesse von Erdogan geweckt hat?
    @Watson: Bitte um Hintergrundrecherche 😁
  • Rumbel the Sumbel 21.01.2018 11:28
    Highlight Highlight Und zuvor hat er während dem Krieg gegen IS diesen Korridor geduldet. Warum? Weil die IS die Kurden stark bekriegte. Da die IS nun zum Teil vetrieben wurden und er eine Stärkung der Kurden nicht will, sieht es nun anders aus. Kurz gesagt. Erfogan ist nicht besser als mancher andere Kriegsherr.
    • Rumbel the Sumbel 21.01.2018 12:41
      Highlight Highlight Und jenachdem auf welcher Seite irakische oder syrische Splittergruppen sind, ist es Irak und Syrien nun auch recht. Hoffe, dass die Schweiz in naher oder ferner Zukunft nie und nimmer Soldaten ins Ausland sendet oder senden muss! Auch nicht zu einem Beitritt in ein Militärbund verleiten lässt!
    • rodolofo 21.01.2018 12:58
      Highlight Highlight Erdogan ist ein Machtmensch.
      Für die Macht verwendet er alles, was ihm gerade Nutzen bringt.
      Früher einmal waren ihm die Kurden und der Islam mit der Gülen-Bewegung nützlich, als es darum ging, die Kemalisten zurück zu drängen.
      Jetzt, wo er die Kemalisten genügend geschwächt sieht, macht er Front gegen die Islamisch motivierte Gülen-Bewegung und gegen die Kurdisch-Türkische HDP (welche ihm die vorletzten Wahlen versalzen hat, als sie unerwartet auf über 10% der Stimmen kam) und spannt dafür mit den Faschistischen "Grauen Wölfen" zusammen.
      Erdogan ist nichts heilig, ausser ihm selbst...
  • Franz 21.01.2018 11:27
    Highlight Highlight Was hat der Türke in in Syrien zu tun? Arroganz!
    • zaaxd 21.01.2018 15:31
      Highlight Highlight und was haben die amis dort zu tun?
  • Gzuz187ers 21.01.2018 11:05
    Highlight Highlight Ich hoffe die USA bombardieren „versehentlich“ die türkischen Truppen, auf eine andere Weise werden sie es eh nicht lernen.
    • Asmodeus 21.01.2018 12:19
      Highlight Highlight Oder die Russen.
    • demokrit 21.01.2018 12:54
      Highlight Highlight Es sind momentan nur angeworbene Islamisten/Söldner der FSA.
  • WeischDoch 21.01.2018 10:57
    Highlight Highlight Schade. Afrin ist der einzige Fleck in ganz Syrien, der noch nicht von Kampfhandlungen getroffen wurde. Naja, bis jetzt. Die Türken schaffen es, das Feuer im mittleren Osten zu erweitern. Gratulation an den Osmanen! Nur sehe ich bei Afrin einen Knackpunkt. Sollte nicht alles einfach flach gebombt werden, wird es schwierig auf diesem Terrain Gewinne ohne Verluste einzufahren. Aber das wird dem Sultan wohl egal sein. Sind ja nicht seine Kinder auf dem Feld
  • durrrr 21.01.2018 10:27
    Highlight Highlight Hat nicht Erdogan letztens Israel als Terrorstaat bezeichnet?
  • demokrit 21.01.2018 10:18
    Highlight Highlight Mit freundlicher Unterstützung von Sigmar Gabriel (SPD) und Angela Merkel (CDU):

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-01/ruestungsexport-tuerkei-deutschland-leopard-panzer
    • rodolofo 21.01.2018 10:54
      Highlight Highlight Nach der "Hilfe für Afrika" (Infrastruktur-Projekte für die Erschliessung neuer Gebiete für Multinationale Agro-, Minen- und Erdöl-Konzerne zur Neo-Kolonialen Ausplünderung, sowie der Leer-Fischung der Gewässer vor den Küsten Afrikas durch von der EU subventionierte Gross-Fischerei-Fabrikan auf See) folgt nun auch die "Hilfe für den Nahen Osten" (Lieferung von Hightech-Peäzisionswaffen)...
      Was gut ist fürs Geschäft, treibt das BIP und den Börsen-Index nach oben!
      Das ist (scheinbarer) Wohlstand im Casino-Raubtier-Kapitalismus...
    • Sebastian Wendelspiess 21.01.2018 12:46
      Highlight Highlight Richtig erkannt rodolfo. Und wo passen in diesem grossen Spiel die Medien für dich hinein?
    • rodolofo 21.01.2018 15:30
      Highlight Highlight Einige von "DEN Medien" haben diese Machenschaften ja immerhin aufgedeckt!
      So wie die Cumhüryiet, die geheime Waffenlieferungen der Türkei an den Islamischen Staat, oder Korruption von Erdogan's Sohn aufgedeckt hat.
      Solche Informationen aber sieht Erdogan als "Terror" und "Zusammenarbeit mit der PKK".
      Sehr viele professionelle und leidenschaftliche Journalisten sitzen im Gefängnis.
      Ihr Leben ist zerstört, oder mindestens stark eingeschränkt und traumatisiert!
      Erdogan will eine ihm hörige "Hofberichterstattung", als Alternative zur "Mainstream-Lügenpresse".
      Kommt mir bekannt vor...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hoppla! 21.01.2018 10:18
    Highlight Highlight Interessant wie verschieden Unabhängigkeitsbestreben von der Allgemeinheit bewertet wird.

    Die Polizei schliesst Wahllokale in Katalonien, es gibt Tumulte: Der Internetuser steht Kopf!
    Die Türkei bombardiert syrisches Territorium aus Angst vor kurdischer Unabhängigkeit: [empty]
  • rodolofo 21.01.2018 10:03
    Highlight Highlight Wäre das Schnäuzchen von Erdogan noch etwas schmaler, dann...
    Aber auch so sind die Ähnlichkeiten zum "Grässlichsten Menschen aller Zeiten" immer frappierender!
    Nachdem er mit seinem Putsch auf den (wohl als Verzweiflungstat und dilettantisch ausgeführten) Putschversuch die Türkei auf stramme Einheits-Linie mit der AKP gezwungen hat, beginnt Erdogan damit, seine militärische Kampfmaschinerie (die 2.grösste der NATO!) in Bewegung zu setzen!
    Insbesondere in Griechenland und Armenien dürfte das traumatische Erlebnisse aus der Vergangenheit wachrufen.
    Und die Kurden sind auch traumatisiert.
    • sowhat 21.01.2018 21:10
      Highlight Highlight Ja, war schon lange abzusehen, aber zu viele fanden ja dad sei übertrieben.
  • Rabbi Jussuf 21.01.2018 10:00
    Highlight Highlight Der Sultan vergrössert sein Reich. Das war ja zu erwarten.
  • Skip Bo 21.01.2018 09:33
    Highlight Highlight Erdogn nutzt Deutschlands passive Unterstützung aus. Aussenminister Gabriel unterstütz neue Waffenlieferungen (Panzer) nach der Türkei und Merkel nickt ab.
    In einer Minderheitsregierung müssten sie das Geschäft mit Argumenten begründen und Mehrheiten finden und nicht nur auf die Koalitionstreue verweisen.
    • Fabio74 21.01.2018 11:05
      Highlight Highlight Und sind wir ehrlich. Kein einziger Staat protestiert. Auch die Schweiz ist feige wie immer.
    • redeye70 21.01.2018 11:39
      Highlight Highlight Diesen Zustand darf man ruhig auch der total verfehlten Flüchtlingspolitik Merkels zuschreiben. Der Sultan hat ein mächtiges Druckmittel und Deutschland ist nun ein Spielball türkischer Machtpolitik. Deutschland ist wirtschaftlich eine Macht, wurde aber unter Merkel zum politischen Zwerg.
    • Ohniznachtisbett 21.01.2018 14:55
      Highlight Highlight Die Türkei ist nach wie vor ein NATO-Mitglied. Dadurch kann man die Waffenlieferungen nicht verhindern. Überlegt doch mal wie die Dinge laufen, bevor ihr über Merkel oder wen auch immer wettert....
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 21.01.2018 09:27
    Highlight Highlight Erdogan hasst die Kurden bis aufs Blut.

    Ein Kurdistan wäre die Lösung. Und die Türkei sollte den neuen Staat dann anerkennen. Grenze überwacht von der UNO.
    Die Kurden kommen in der Türkei nicht mehr auf einen grünen Zweig. Sie sassen friedlich im türkischen Parlament, ehe sich Erdogan aufmachte, die Kurden rauszuwerfen und sich als neuer Führer am Bosporus einzurichten.
    Noch immer hocken 250 Journalisten im Gefängnis.
    • zaaxd 21.01.2018 10:57
      Highlight Highlight Geh dich lieber mal informieren. Nicht alle Kurden sind PKK oder YPG-Anhänger. Gerade letztens sah ich ein Video,in dem eine kurdische Mutter weint und die PKK verflucht,weil ihr kurdischer Sohn im türkischen Militär von PKK umgebracht worden ist!!!!!
      Früher wurden Kurden in der Türkei grundlos umgebracht,es war verboten für sie kurdisch zu sprechen in der Öffentlichkeit. Heute sind sie wegen diesem Erdogan sogar im Parlament vertreten! Wie kannst du eine Aussage wie „Erdogan hasst die bis aufs Blut“machen?
      Immer diese Heuchler aus dem Westen..
    • rodolofo 21.01.2018 12:08
      Highlight Highlight @ svrem
      Ich kenne einen Kurdischen Flüchtling, der vor vielen jähren hier in der Schweiz Asyl bekommen hat und der wie auch andere Asylbewerber Mitglied der PKK war.
      Ideologisch war er gleichzeitig Christ und Sozialist.
      Wenn wir die Revolutionäre Botschaft von Jesus Christus nehmen, dann ist das kein Widerspruch!
      Auch die Befreiung-Theologie in Lateinamerika schlug sich ja auf die Seite der Sozialistischen Revolutionäre, beispielsweise war der Priester Ernesto Cardenal erster Kulturminister der Sandinistischen Revolutions-Regierung in Nicaragua.
      ...
    • rodolofo 21.01.2018 12:14
      Highlight Highlight ...
      Ich kannte aber auch -eigentlich ziemlich unpolitische- Kurdische Stallknechte, die hier 7 Tage die Woche schwarz schufteten.
      Und auch diese Stallknechte hörten auf ihren Radiorekordern Kassetten mit dieser unverkennbaren und einzigartigen, tief traurigen und gleichzeitig sehnsüchtig hoffnungsvollen, unerschütterlich tanzenden und das Leben feiernden, Kurischen Musik, in denen von Ho Chi Min gesungen wurde, der dem US-Imperialismus trotzte!
      Die PKK ist eine Stalinistisch geführte, militärische Organisation. Doch sie kämpft auch für die Würde des Kurdischen Volkes!
      Nicht nur Terror.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ardan 21.01.2018 09:17
    Highlight Highlight Als der IS an der ihrer Grenze war hat es die Türkei kein bisschen gestört... Aber sobald die Kurden an der Grenze sind muss man natürlich intervenieren und sie vertreiben...
    Soll der Faschistische Staat nur kommen. Afrin wird für die Türkei die Hölle sein. Die YPG ist nicht mehr eine Organisation die mit alten Maschinengewehren auf Panzer schiesst, nein der Türkei wird bald Bekanntschaf mit MILAN und TOW machen.
    • Max Dick 21.01.2018 10:45
      Highlight Highlight Der Sultan mit Schnauz will also sein Reich erweitern. Hoffe er erlebt in Afrin sein Stalingrad.
    • Asmodeus 21.01.2018 12:19
      Highlight Highlight Mein Herz bitte in einen Blitz umwandeln. Ich stimme zu, dass die Türkei nichts gegen den IS unternehmen wollte (vermutlich sogar noch in gewissen Punkten unterstützt).

      Die Propagandadrohungen via YPG, MILAN, TOW etc. unterstütze ich absolut nicht.

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