SVP
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Alt-Bundesrat Christoph Blocher spricht waehrend der 1. August-Feier, am Samstag, 1. August 2015 in Habkern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Vor allem in ländlichen Gebieten kann Christoph Blocher sein Medienimperium ausbauen. Bild: KEYSTONE

«Für Blocher und seine SVP sind diese Zeitungen Gold wert»

Mit dem Kauf eines Lokalzeitungs-Imperiums ist Christoph Blocher ein Coup gelungen. Beobachter sind sich sicher, dass der SVP-Vordenker die Zeitungen auf Parteikurs trimmen wird – dieser beteuert das Gegenteil. Der Deal entfacht die Debatte über eine staatliche Medienförderung neu.



Die politische Konkurrenz schrie auf, als Christoph Blocher vor Jahresfrist über die Lancierung einer Gratis-Sonntagszeitung nachdachte. Mit der geplanten Auflage von 500'000 Exemplaren hätte die Zeitung so viele Leser erreicht wie kein anderer Sonntagstitel. Vor einem «weiteren Schritt in Richtung Blocherisierung» warnte Sozialdemokrat Matthias Aebischer damals.

Nun hat Blocher die Befürchtungen seiner Gegner noch übertroffen. Mit dem Kauf des Zeitungs-Imperiums Zehnder verfügt die «Basler Zeitung»-Holding neu über 25 Lokalzeitungen in den Regionen Aargau, Kreuzlingen, Luzern, Oberaargau, Olten, Bodensee, Thurgau, St.Galler Rheintal und Oberland, St.Gallen, Toggenburg, Wil, Winterthur, Zürcher Unterland und Zug. Die Gratiszeitungen, die wöchentlich erscheinen, haben zusammen eine Auflage von über 720'000 Exemplaren und erreichen knapp 800'000 Leser.

Politikberater Mark Balsiger sagt: «Mit der Gesamtauflage spielt Blocher neu in der Liga der Gratiszeitung ‹20 Minuten›.» Der SVP-Doyen erhalte auf einen Schlag mehr Leser, als er mit einem eigenen Sonntagstitel jemals gehabt hätte – das sei verlockend. «Für Blocher und seine SVP sind diese Zeitungen Gold wert», so Balsiger. Sie erlaubten es, «subtil an der öffentlichen Meinung zu schrauben».

«Das ist der ideale Nährboden für eine nationalkonservative Ausrichtung – am Rheinknie hingegen sind die Blochers mit der Herstellung von Basler Läckerli besser beraten.»

Politologe Mark Balsiger

Denn: Während sich die Aktivitäten der BaZ Holding AG bisher auf das rot-grüne Basel konzentrieren, sind die meisten der aufgekauften Wochenzeitungen in ländlichen Regionen oder Agglomerationen zuhause. «Das ist der ideale Nährboden für eine nationalkonservative Ausrichtung – am Rheinknie hingegen sind die Blochers mit der Herstellung von Basler Läckerli besser beraten», so Balsiger.

Der Politologe Mark Balsiger.

Politikberater Mark Balsiger. Bild: zvg

Dazu kommt: Während eine neue SVP-Sonntagszeitung zuerst mühsam und in einem übersättigten Markt aufgebaut werden müsste und direkt mit der Partei in Verbindung gebracht würde, sind die 25 Wochenzeitungen in den entsprechenden Regionen gut verankert. «Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Die meisten Leserinnen und Leser werden eine Gratiszeitung nicht ins Altpapier werfen, nur weil sie Christoph Blocher gehört.»

Dass Blocher mit seiner ausgebauten Medienmacht versuchen wird, politischen Einfluss auszuüben, ist für Balsiger klar. «Als Unternehmer will er Geld verdienen, als Politiker seine Agenda durchsetzen.» Einerseits sei eine stärkere Ausrichtung des redaktionellen Teils auf Themen aus dem nationalkonservativen Spektrum denkbar. Andererseits sei für die SVP auch die Möglichkeit attraktiv, jederzeit grossflächige Inserate schalten zu können – zu günstigen Konditionen.

«Für unsere Demokratie ist es höchst problematisch, falls es in gewissen Regionen nur noch Zeitungen gibt, die unter der Kontrolle einer rechtsbürgerlichen Partei sind.»

Regula Rytz, Präsidentin der Grünen

Diese Aussicht schreckt linke Medienpolitiker auf. Regula Rytz, Präsidentin der Grünen, sagt: «Für unsere Demokratie ist es höchst problematisch, falls es in gewissen Regionen nur noch Zeitungen gibt, die unter der Kontrolle einer rechtsbürgerlichen Partei sind.» Zwar sei es das gute Recht des SVP-Mäzens, im freien Markt Verlage zu kaufen. «Nun muss aber die Medienpolitik reagieren.»

Bereits im März hat Rytz den Bundesrat dazu aufgefordert, in einem Bericht aufzuzeigen, wie eine direkte oder indirekte Medienförderung die publizistische Medienvielfalt in der Schweiz sicherstellen könnte. Ihr schwebt dabei ein Modell nach skandinavischem Vorbild vor, bei dem insbesondere kleine Regionalzeitungen oder Onlineprojekte vom Staat finanziell unterstützt werden, sofern sie gewisse Kriterien erfüllen. «Noch wichtiger wird nun zudem ein Nein zur No-Billag-Initiative – sonst haben Medientycoons wie Blocher bald komplett freie Bahn.»

«Mündige Bürger können selber entscheiden, ob sie eine Zeitung lesen wollen oder nicht.»

Natalie Rickli, SVP-Nationalrätin

SVP-Nationalrätin Natalie Rickli kann die Aufregung nicht verstehen. «Diese Lokalzeitungen sind sehr beliebt – es ist doch super, dass sie einen Käufer gefunden haben, der ihr Weiterbestehen garantiert.» Sie sei froh um alle Medien, die noch privat finanziert sind. Demokratiepolitisch sieht Rickli keine Probleme: «Mündige Bürger können selber entscheiden, ob sie eine Zeitung lesen wollen oder nicht. Und sie werden auch nicht gezwungen dafür zu bezahlen, wie das bei der SRG der Fall ist.»

Klar ist für die SVP-Nationalrätin: «Eine direkte Medienförderung, wie sie Regula Rytz vorschlägt, wäre Gift für die Medienfreiheit.» Denn so entstünde eine journalistische und finanzielle Abhängigkeit vom Staat. «Bezahlen müssten dies wieder die Bürger.» Besser sei es, die Rahmenbedingungen für Medienunternehmen zu verbessern. «Ganz nach dem Motto Innovationen statt Subventionen.»

Blocher selber versichert in einer Stellungnahme, dass er mit der Publikation keine politischen Ziele verfolge. Ohnehin habe die politische Berichterstattung bei diesen Gratiszeitungen nur einen sehr kleinen Stellenwert. Die «Basler Zeitung» gehört je zu einem Drittel Christoph Blocher, Chefredaktor Markus Somm und Verwaltungsratspräsident Rolf Bollmann. Letzterer wird nun auch Chef der neuen Zehnder-Gruppe. 

Diese Lokalzeitungen hat die «Basler Zeitung» neu gekauft

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Blochers erste Begegnung mit Siri

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    Alle Leser-Kommentare
  • djangobits 12.09.2017 09:07
    Highlight Highlight Die Zehnder Schundblätter werden von der Post ungefragt in alle Briefkästen gesteckt. Selbst wenn da explizit steht, dass man die Zeitung nicht will. Fragt man die Post, meint man dort nur lapidar, man müsse sich beim Verlag melden und dort auf eine Negativliste setzen lassen. Ich muss also selber aktiv werden, wenn ich die Zeitung nicht will. Das ist eine Schweinerei und Fake-Auflage. Würde man Zehnder zwingen, eine explizite Erlaubnis einzuholen, wäre die Auflage bestimmt massiv kleiner.
  • Kenny Gubser 17.08.2017 19:51
    Highlight Highlight Es ist naiv zu glauben, dass der Kauf der Zehnder-Medien nur aus wirtschaftlichen Überlegungen und ohne politische Hintergedanken erfolgt ist. Ähnlich wie bei der BaZ oder der Weltwoche wird die Handschrift der SVP bald erkennbar werden. Wirtschaftliche Überlegungen sind dabei zweitrangig.
    Es handelt sich in erster Linie um einen politischen Machtausbau der grössten Partei bei einer Leserschaft, welche in der Mehrheit eine gedruckte Zeitung bevorzugen und überproportional am politischen Geschehen teilnimmt.

    Kenny Gubser
    Vorstandsmitglied BDP Kanton St. Gallen
  • HansHoni 17.08.2017 13:57
    Highlight Highlight Die Gratisblettli aus dem Hause Zehnder sind zum grossen Teil von unterirdischer Qualität. Die politische Ausrichtung ist seit jeher rechtskonservativ. Diese Machwerke haben (grösstenteils) nichts mit Journalismus zu tun. Die Blocher-Crew müsste die Belegschaft auswechseln, wenn sie ein schlagkräftiges Propaganda-Instrument entwickeln wollte. Ich bin nicht besonders besorgt...
  • infomann 17.08.2017 13:18
    Highlight Highlight Der Herr Bücher kann die ganze Schweiz mit seinen Sprüchen berieseln.
    Immer mehr Menschen merken dass es eben nur Sprüche sind und mit der Realität sehr wenig zu tun haben!
  • rodolofo 17.08.2017 07:51
    Highlight Highlight Es ist doch genügend bekannt, dass es nach einem Wechsel in der Chef-Position auch sehr viele Wechsel beim Personal geben wird!
    In den Regional-Medien findet etwas ähnliches statt, wie im Detailhandel mit Volg.
    Volg ist erfolgreich mit einer Strategie der vielen kleinen Dorfläden, die oft auch von Gemeinden Geld erhalten und wegrationalisierte Poststellen integrieren.
    Dadurch findet auf dem Land eine Art von Kommunistischer Vereinheitlichung statt, mit der SVP als Leninistisch straff organisierter Kommunistischer Partei der Schweiz.
    Grundsätzlich ist das legitim, wenn die Leute das so wollen.
  • Juliet Bravo 17.08.2017 02:39
    Highlight Highlight Wer ist diese Familie Zehnder aus Wil SG?
  • m. benedetti 17.08.2017 00:12
    Highlight Highlight Da die meisten Blätter, oftmals selbst die NZZ, Nacherzähler der gesteuerten Informations-Lobby sind ist vermehrt Medienkompetenz gefragt. Um diese einigermassen erlangen zu können, braucht es auch die Gegenrede. Bin mal gespannt auf die Inhalte der von CB geretteten Lokalblätter.
    • Juliet Bravo 17.08.2017 11:46
      Highlight Highlight Wer steuert denn diese "Informations-Lobby"?
    • Fabio74 19.08.2017 01:16
      Highlight Highlight Wann wurde diese Lobby erfunden am Herrliberg?
    • David Steger 12.09.2017 08:37
      Highlight Highlight Die NZZ ist auf jeden Fall nöch nicht im Besitz eines Politikers. Sie ist desshalb hoffentlich unabhängig.

      Berlusconi hat ja über seine Medien nie politisch Einfluss genommen. *Ironie off

      Wer im heutigen Zeitungsmarkt mit abnehmenden Abonentenzahlen und abnehmenden Einnahmen beim Inserategeschäfft eine Zeitungsgruppe kauft, hat sicher nicht nur wirtschaftliche Interessen.
  • Chrigi-B 16.08.2017 23:37
    Highlight Highlight Ja wer informiert sich den noch in der klassischen und lokalen Zeitung? Die SVP Millionen sind bei den letzten Abstimmungen sang und klanglos versandet😁😅🤔. Wollt ihr etwas kritisches? www.theintercept.com - gratis und mit Pulitzer Preis ausgezeichnet. So du alter Mann mit mehr Chölä als ich, spende dein Geld besser als deine politischen Ränkelspielereien zu finanzieren, deren Wirkung ist verpufft!
    • _kokolorix 17.08.2017 08:51
      Highlight Highlight Na ja, ob ein englischsprachiges, amerikalastiges Onlineportal wirklich mit den ländlichen Käseblättern hier konkurieren kann wage ich mal zu bezweifeln.
      Aber die Bedeutung schätze ich auch als gering. Wer sowas liest ist wohl eh schon SVP Wähler, und die wenigen anderen werden nach der ersten plumpen Rechtspropaganda abspringen. Die SVP krankt ja wahrlich nicht an mangelnder Medienpräsenz. ⅓ der Wähler ist wohl das Ende der Fahnenstange, was ja eigentlich schlimm genug ist
  • sowhat 16.08.2017 22:03
    Highlight Highlight Eine mega gefährliche Entwicklung ist es in jedem Fall. Er braucht ja gar keine Vorgaben machen, so was regelt man über Personalien. Und die Leute die diese Blätter tatsächlich lesen, sind genau die, die es nicht merken, wenn sie subtil beeinflusst werden.
    • silverstar 16.08.2017 22:40
      Highlight Highlight sowhat

      Meinst du wirklich, sowas ist bei z.B. Watson anders?
    • Fabri 17.08.2017 08:14
      Highlight Highlight Klar ist das bei watson nicht anders. Jede Zeitung hat eine politische Stossrichtung. Um das geht es aber gar nicht.
      Das Problem ist, dass immer mehr Zeitungen von einer Partei kontrolliert werden und so zu deren Sprachrohr werden.
      Trotz politischer Linie muss eine Zeitung unabhängig und frei bleiben. Nur so ist es gewährleistet, dass sie auch kritisch berichtet und nicht bloss im Sinne einer Partei umerzieht.
      Nur so kann sichergestellt werden, dass sich die Leser selber eine Meinung machen. Eine gute Meinung bildet sich durch Diskussion, nicht durch das nachplappern eines Parteiprogramms.
    • silverstar 17.08.2017 08:58
      Highlight Highlight Fabri
      Eine Meinung bildet sich, durch unterschiedliche Informationen.
      Es braucht auch die Sicht der rechten, sonnst wird es einseitig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 16.08.2017 21:27
    Highlight Highlight Ich kenne nur den 'Oberthurgauer'. Mit Ausnahme des Kreuzworträtsels und Kaufe/Verkaufe-Rubrik ist es ein trauriges Presseerzeugnis. Wenn jemand will, dass das Blatt auch 'gelesen' wird, muss er viel Geld investieren.
    • Juliet Bravo 17.08.2017 02:40
      Highlight Highlight Das kann Blocher - Geld hat er
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 16.08.2017 21:19
    Highlight Highlight Mich regt dieser Abfall im Briefkasten bereits jetzt auf. Muss mir mal was dagegen überlegen...
    • Makatitom 18.08.2017 11:07
      Highlight Highlight Sammeln bis ein grosser Umschlag mehr als 2 cm dick ist, dann diesen Umschlag unfrankiert und anonym an Christoph Blocher, Herrliberg, oder Magdalena Martullo-Blocher, Meilen, senden.
  • Posersalami 16.08.2017 20:41
    Highlight Highlight "Die meisten Leserinnen und Leser werden eine Gratiszeitung nicht ins Altpapier werfen, nur weil sie Christoph Blocher gehört."

    Also mache das generell mit allen Gratiszeitungen.
    • rodolofo 17.08.2017 07:57
      Highlight Highlight Die Gratis-Zeitung an meinem Wohnort zeigte immer auch zufrieden lachende "Schwarze" MitbürgerInnen, beispielsweise, wenn sie gerade ein neues Restaurant, oder ein neues Geschäft eröffneten.
      Das wird jetzt dann wohl bald vorbei sein.
      Wir werden nur noch von Turnfesten und von Trachten-Umzügen mit anschliessendem Raclette- und Fondue-Plausch etwas erfahren...
  • AvailableThinking 16.08.2017 20:13
    Highlight Highlight Die Druckereien dieser Lokalzeitungen werden nun viel mehr Farbe brauchen für die neuen, ganzseitigen Inserate 😂.
  • planeto 16.08.2017 19:41
    Highlight Highlight Ich habe eher ein Problem damit, dass ich eine dieser Zeitung regelmässig erhalte, obwohl ich einen "Bitte keine Zeitung" Kleber auf meinem Briefkasten habe.
    • planeto 16.08.2017 21:52
      Highlight Highlight Zum Glück erhält mein Briefkasten nicht so viele Rechnungen wie Zeitungen.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 17.08.2017 10:06
      Highlight Highlight @planeto: :O Das wäre tatsächlich ein Wahnwitz. Ich bekomme nur schon Schweissausbrüche bei dem Gedanken :O
    • Lagertha 17.08.2017 22:09
      Highlight Highlight Du musst dem Kundenservice der Post mit deiner Adresse schreiben und dem Vermerk, welche Zeitung du nicht haben willst. Die sollten das so steuern können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skeletor82 16.08.2017 19:32
    Highlight Highlight Mir wäre auch mal die Sichtweise eines Mitte-Rechts-Schreibers willkommen - es geht echt in die extrem linke Schiene hier.

    Schade!

    Vielfalt macht auch ein Online-Medium aus.
    • Sapere Aude 16.08.2017 21:27
      Highlight Highlight Bist du bei 20min oder Blick vielleicht besser aufgehoben.
    • klugundweise 16.08.2017 21:47
      Highlight Highlight Sorry, was ist hier extrem links?
      Oder sind Sie vielleicht extrem rechts?
    • silverstar 16.08.2017 22:29
      Highlight Highlight klugundweise

      Oder du extrem links?
      ev. schon mal überlegt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sauäschnörrli 16.08.2017 19:06
    Highlight Highlight Update: Es sind noch ca. 799'999 Leser.
    Benutzer Bild
    • Cristina. 16.08.2017 21:00
      Highlight Highlight Ach der ist ja toll! Darf man den weiterverwenden? :)
      Meinst die Wiler Postboten halten sich daran? :D
    • Sauäschnörrli 16.08.2017 23:48
      Highlight Highlight Danke ☺️

      Sicher darfst du.

      Wollen wir es mal hoffen.
      Benutzer Bild
  • JackMac 16.08.2017 18:37
    Highlight Highlight Fehlt nur noch der Propagandaminister. Dann brennen schon bald die Bücher. Leider
    • Makatitom 18.08.2017 11:32
      Highlight Highlight Der ist doch schon bestimmt, heisst Köppels und schimpft sich Chefredaktor
  • Fulehung1950 16.08.2017 18:35
    Highlight Highlight In einem Jahr hat sich die Anzahl der Menschen, die diese Käseblätter ungelesen der Papiersammlung überantwortet, verdreifacht.
    • Makatitom 16.08.2017 19:15
      Highlight Highlight Diese Menschen sollten diese Käseblätter sammeln und in einen grossen Umschlag stecken, bis der dicker als zwei Centimeter ist. Dann anonym und unfrankiert an Christoph Blocher, Herrliberg schicken. Und wenn es mehr als einen Umschlag gibt, zahlt sicher Frau Martullo-Blocher in Meilen auch gerne Strafporto
    • Chääschueche 16.08.2017 20:15
      Highlight Highlight @Maka
      Nennst du das Journalismus?

      Alles ausser Mega Links ist schlecht?...
    • Makatitom 16.08.2017 22:40
      Highlight Highlight Bin ich Journalist? Wenn ja, seit wann?
  • Urs457 16.08.2017 18:27
    Highlight Highlight Regt euch nicht so auf. Diesen Gratiskäseblättern sterben eh die Leser langsam weg.
    • sowhat 16.08.2017 21:39
      Highlight Highlight Leider nicht, ich erlebe da anderes
  • ostpol76 16.08.2017 18:22
    Highlight Highlight Würden die linken Politiker wie z.B Cederic Wermuth mal ewtas richtiges arbeiten, nicht das halbe leben studieren, einen Abschluss in Philosophie machen und bei Gewerkschaften arbeiten, dann könnten sie sich evtl. auch einen Verlag leisten ;-)
    • trio 16.08.2017 19:10
      Highlight Highlight Blocher sollte keinenfalls Vorbild sein, wie man sein Geld verdient: https://www.fuw.ch/article/wie-christoph-blocher-geld-verdiente/
    • Sauäschnörrli 16.08.2017 19:27
      Highlight Highlight Genau die Linken sollten doch auch anfangen Traditionsunternehmen, wie das erste Aluminiunwerk Europas, ins Ausland zu verkaufen.
    • Chääschueche 16.08.2017 20:16
      Highlight Highlight @Saua
      Können sie ja nicht, denn die haben ja keine Unternehmen. ;)

    Weitere Antworten anzeigen
  • zombie woof 16.08.2017 18:21
    Highlight Highlight Und Blocher glaubt immer noch er sei unsterblich...
    • Gulasch 16.08.2017 19:23
      Highlight Highlight Nein, nein, die Natur wird es schon richten!
    • rodolofo 17.08.2017 08:12
      Highlight Highlight Was glaubt Ihr wohl, warum ich meine letzten Hoffnungen auf Mutter Natur setze?
      Der Ballermann-Freizeitler ist total verblödet von seinen Sauf-Orgien, und die Animatoren und Musik-Bands von Ballermann-Parties sind so Macht-trunken und eingebildet, obwohl ihr künstlerisches Niveau mit steigendem Erfolg und mit steigenden Verkaufszahlen ständig weiter sinkt, dass ich mich nur noch frage: "Warum lassen sich sie Leute so zudröhnen von diesem Scheiss? Und warum müssen sie im Gedränge ständig volle Bierbecher zu ihrer Gruppe tragen, obwohl die Gefahr des Verschüttens gerade dann am grössten ist...?"
  • Butschina 16.08.2017 18:15
    Highlight Highlight Ins Altpapier werfe ich sie nicht, meine Ratten schnippseln sie in kleine Stückchen und schlafen darin
  • Thinktank 16.08.2017 18:07
    Highlight Highlight Der Staat Schweiz ist ein Unternehmen mit linker politischer Ideologie. Er ist sicher kein neutraler Sponsor für einen unabhängigen Journalismus. Am Beispiel Kulturförderung sieht man, wohin das Geld schlussendlich fliessen würde.
    • Morph 16.08.2017 18:45
      Highlight Highlight Die Schweiz gehört zu den liberalsten Ländern der Welt. Ist das liberalste nicht-angelsächsische Land der Welt. Wie man behaupten kann, es werde eine linke Politik unterstützt, ist mir ein großes Rätsel...
    • Büetzer 16.08.2017 19:00
      Highlight Highlight
      Danke dass du mich aufklärst. Dann ist die SVP in deinen Augen wahrscheinlich auch eine Bürgerliche mitte Partei oder?
    • trio 16.08.2017 19:04
      Highlight Highlight So ein Blödsinn! Die Schweiz ist seit jeher bürgerlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 16.08.2017 18:00
    Highlight Highlight «Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Die meisten Leserinnen und Leser werden eine Gratiszeitung nicht ins Altpapier werfen, nur weil sie Christoph Blocher gehört.»
    Stimmt! Bei mir landet diese Zeitung schon jetzt im Altpapier und daran wird sich jetzt auch nicht viel ändern.
  • Chnobli2000 16.08.2017 17:55
    Highlight Highlight ... titelt das SP sprachrohr...
    • Sauäschnörrli 16.08.2017 20:11
      Highlight Highlight Jeder fühlt sich wohl persönlich mit einer Einstellung verbunden und als Journalist ist es bestimmt immer schwierig genug eigene Erfahrungen einfliessen zu lassen und trotzdem nicht parteiisch zu sein. Wenn dein Chef aber vorallem für seine Politik bekannt ist, wirst du dir zweimal überlegen ob du dagegen anschreibst, wenn es aber eine Partei ist mit der du dich verbunden fühltest und die jetzt Mist fabriziert wirst du um so fester den Finger draufhalten.
    • David Steger 12.09.2017 08:59
      Highlight Highlight Seit wann ist watson.ch ein SP-Sprachrohr? Oder sind das seit Neustem alle Medien, die nicht CB gehören?
  • dommen 16.08.2017 17:41
    Highlight Highlight Solange es ihm nur ums Geschäft geht... Allerdings muss man bedenken, dass eine Einflussnahme auch subtil über längeren Zeitraum aufgebaut werden kann. Das muss nicht immer gleich mit seitenlangen Pamphleten einhergehen. Und das Blocher das Gefühl hat, die Schweiz sei nur dann eine richtige, wenn Sie sich so gestaltet, wie er es sich in seinen nationalistisch-romantisierten heile Welt Phantasien ausmalt und das Parteiprogramm der SVP auch noch bis ins kleinste Detail auf dieses Wertebild getrimmt ist, ist zudem nichts Neues. In ideologischer Hinsicht eine einzige Albert Anker Dauerausstellung.
  • Lord_ICO 16.08.2017 17:38
    Highlight Highlight Ja ja die Natalie, soll mal ehrlich sein, warum sie die No Billag Initiative ins Leben gerufen hat. Chefin von Goldbach Media, mit den deutschen Privatsendern als Kunden, die ihr Schweiz-Fenster wohl asubauen würden, wenn die SRG schwächer würde. Ergo mehr Aufträge für Goldbach und Rickli.

    Das nennt man dann wohl die ehrliche, klassische SVP Linie.
    • Frausowieso 16.08.2017 19:00
      Highlight Highlight stimmt schon. Trotzdem das einzige SVP Anliegen, dass ich als Linke unterstütze
    • planeto 16.08.2017 19:28
      Highlight Highlight 1. Die Firma heisst Goldbach Group.
      2. Sie wird geleitet von Michi Frank und Jens Alder
      3. Natalie Rickli beführwortet die No Billag Initiative nicht hat die No Billag nicht ins Leben gerufen.

    • Hayek1902 17.08.2017 10:39
      Highlight Highlight Seit wann hat sie die ins leben gerufen? So ein stuss, ein bisschen linke alternative facts. Heiratet die srg, wenn ihr wollt, aber befreit uns endlich von diesem Gebührenzwang.
  • jdd2405 16.08.2017 17:26
    Highlight Highlight "Problematischer politischer Einfluss..." Mimimi. Einander jede Meinungsäusserung verbieten zu wollen ist der Beginn des Untergangs einer Demokratie.
    • Morph 16.08.2017 18:49
      Highlight Highlight Wie bei Kim Jong Un... Da sagen die Zeitungen auch nur das eine
    • Chääschueche 16.08.2017 20:19
      Highlight Highlight @Holla
      Es gibt auch genügend Linke Zeitungen wie Watson oder 20min.ch

      Nur Links ist nicht besser...
    • silverstar 16.08.2017 20:37
      Highlight Highlight @Holla die Waldfee

      Glaubst du Blocher kann die grossen Medienhäuser der Schweiz einfach so kaufen?

      Also Tamedia, Ringier, NZZ, usw.?
      Auch noch die SRG?

      Glaubst du das wirklich?

      Dann lebst du aber in einer etwas merkwürdigen Welt.

      Findest du nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Serjena 16.08.2017 17:22
    Highlight Highlight Dass Herr Blocher natürlich nie öffentlich sagen würde das er diese Zeitung für Propaganda Zwecke benutzen werde ist wohl klar, und dass seine SVP -Ziehtochter Natalie Rickli natürlich seiner Meinung ist, wohl auch. Wo kämen wir da hin wenn die Politiker plötzlich ehrlich sagen würden was sie wirklich sowohl denken wie machen werden (Information für die Blitzli- Verteiler : Ironie ist gewollt)
    • exeswiss 16.08.2017 19:20
      Highlight Highlight warscheinlich hat er wieder seine lippen benetzt, als er gesagt hat das er die zeitungen nicht als propaganda mittel missbrauchen wird.
  • Thinktank 16.08.2017 17:14
    Highlight Highlight Ryz ist witzig. Ausser der WW gibt es aktuell keine bürgerlichen Zeitungen. Ausserdem ist die Zukunft der Demokratie Twitter selbst und nicht Zeitungen, die nur noch über Tweets berichten.
    • Sauäschnörrli 16.08.2017 18:27
      Highlight Highlight Genau, scheiss auf Recherche, ich weiss eh alles besser und such mir ab jetzt nur noch Tweets die meine Einstellung untermauern. 👌
    • Tierra Y Libertad 16.08.2017 18:30
      Highlight Highlight Baz, Blick, NZZ? 🤔
    • dan2016 16.08.2017 18:30
      Highlight Highlight die Weltwoche ist doch sehr links. Ausser der Schweizerzeit, welche ich als eher linksliberal bezeichnen würde, sind alle lesenswerten Titel in der Schweiz ja verboten. Dass Sie die WW als bürgerlich bezeichnen, zeigt nur, dass Sie sich auch am linken Rand bewegen....
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheMan 16.08.2017 17:05
    Highlight Highlight A. Ist Blocher nicht mehr in der SVP. Da er zurückgetreten ist. Und b. Gehört?Blocher die SVP nicht. Den die SVP ist kein Club oder Verein, welches man Besitzen kann. Sondern eine Partei. Eine Partei gehört nicht 1 Person.
    • dommen 16.08.2017 17:43
      Highlight Highlight Hast du gerade ernsthaft "1 Person" geschrieben?
    • Walter Sahli 16.08.2017 17:45
      Highlight Highlight A. Vollkommen falsch! C. Blocher ist nach wie vor Mitglied bei der SVP.
      B. Nur theoretisch richtig. Wenn Blochers (und Freys) Kohle nicht mehr fliesst, dann wird bei der SVP ein neues Kapitel aufgeschlagen werden müssen.
    • amIsanta 16.08.2017 18:00
      Highlight Highlight Ja theoretisch hast du ja recht. Aber wie sieht das in der Praxis aus? Meinst du, er sympathisiert echt nicht mehr mit seiner (Ex-)Partei?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tepesch 16.08.2017 17:04
    Highlight Highlight Reginale Gratiszeitungen haben eine grosse Auflage, weil diese per Post in alle Haushalte verteilt werden. Dies auf die gleiche Stuffe mit einer Pendlerzeitung zu setzten, die man sich noch aktiv besorgen muss, finde ich gewagt.
    • andrew1 16.08.2017 18:03
      Highlight Highlight Dafür liest man sie vielleicht eher weil sie gerade vor einem im zug liegt und das titelblatt einem anspricht. Man kann sie nicht einfach abbestellen und sieht sie nie wieder.
    • Bav 16.08.2017 18:14
      Highlight Highlight Kenn ich von der Luzerner Rundschau. Hab die noch nie gelesen. Deshalb ist die Auflage wohl auch höher als die Leserzahlen. Nur Werbung... Hoffe er macht kein Extrablatt ersatz aus denen...
    • demian 16.08.2017 18:17
      Highlight Highlight Und ob die Leute das unfreiwillige Altpapier dann auch lesen ist dann eine andere Frage.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 16.08.2017 16:52
    Highlight Highlight Herzig wie Ricklin den mündigen Bürger anspricht. War es nicht so dass der mündige Bürger wenn es um die linke Presse geht dann nicht so mündig war oder gar gefährdet. Nun ist eine rechts lastige Presse kein Problem, so ändern sich die Zeiten.
    • Barracuda 16.08.2017 17:44
      Highlight Highlight Naja, auch nicht ganz. Aus Sicht von Frau Rickli geht es nur in Ordnung, wenn es sich um eine rechte Partei handelt und wenn sie selbst profitieren kann, indem sie noch Werbefenster und Mike Shiva TV über ihre Goldbach Media vermarkten darf;-)
    • PenPen 16.08.2017 20:02
      Highlight Highlight @Franco

      Es geht natürlich um das SRF:

      Privatfinanziert kannst du von mir aus täglich die Nazikeule schwingen.

      Aber billagfinanzierte Medien, sollen differenziert und neutral berichten.
    • FrancoL 17.08.2017 07:27
      Highlight Highlight @penpen: die SVP basht nicht nur gegen das srf, es war immer auch ein bashen gegen die linke Presse. Also nichts verniedlichen.
      Der Tagi ist ja auch kein Staatsmonopol und wurde von den SVP Exponenten xfach angegriffen.
  • aglio e olio 16.08.2017 16:52
    Highlight Highlight ZITAT: "Klar ist für die SVP-Nationalrätin: «Eine direkte Medienförderung, wie sie Regula Rytz vorschlägt, wäre Gift für die Medienfreiheit.» Denn so entstünde eine journalistische und finanzielle Abhängigkeit vom Staat"
    Ob eine journalistische und finanzielle Abhängigkeit von einem Partei-Oyabun
    besser wäre, wage ich zu bezweifeln.
    Der Staat, das politische Allgemeinwesen,
    sind wir alle.
    Nichtsdestotrotz sollte Journalismus immer unabhängig sein. Nur so kann er seiner Aufgabe gerecht werden.
  • yoh 16.08.2017 16:38
    Highlight Highlight Wichtiger Beitrag!

    Ich will nach dem nächsten Rechtsrutsch niemanden mehr Fragen hören: "Wie konnte das passieren?" Nur um nachher zu merken, dass eher konservative Bürger durch die Blocher-Zeitung resistent gegen Fakten geworden sind...

    Die vergleiche zu SVP/Trump finde ich in letzter Zeit ziemlich nervig, aber hier passt er wie die Faust aufs Auge.
    • silverstar 16.08.2017 17:39
      Highlight Highlight Wieso?
    • Juliet Bravo 16.08.2017 19:36
      Highlight Highlight Oder Berlusconi - passt mE noch besser.
    • PenPen 16.08.2017 20:03
      Highlight Highlight Vor Faktenresitenz hast du als Linker Angst?
      Ernsthaft?
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 16.08.2017 16:35
    Highlight Highlight Auch hier wird hoffentlich ein Niedergang der Abozahlen einsetzen. Wie bei der Basler Zeitung. Blocher will hier ein Mickey Mouse - Land aufziehen wie in Italien. Blödelshows am tv. Blabla in den Zeitungen.
    • amIsanta 16.08.2017 18:02
      Highlight Highlight In diesem Bereich gibt's eben eigentlich keine Abos. Die kriegt man einfach so in den Briefkasten!
  • Raphael Stein 16.08.2017 16:25
    Highlight Highlight Es dürfte ruhig auch über die Verkäufer diskutiert werden.
    • Juliet Bravo 17.08.2017 02:37
      Highlight Highlight Wer ist diese Familie Zehnder aus Wil?
    • Raphael Stein 17.08.2017 07:49
      Highlight Highlight google mal, ist schwierig was schlaues zu finden.

«Das kleine Wunder von Chur» – oder wie 64 Stimmen die SP ins Glück taumeln liessen

Der Wahlsonntag in Graubünden war an Dramatik kaum zu überbieten. Die SVP verlor einen Sitz, die SP ist neu stärkste Partei und die BDP wurde wieder mal ein bisschen zu Grabe getragen.

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