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April 2017: Polizisten eskortieren Spieler von Borussia Dortmund nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus.
April 2017: Polizisten eskortieren Spieler von Borussia Dortmund nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus.
Bild: EPA/EPA

«Der schlimmste Tag der Klubgeschichte» – Monaco-Spiel weckt in Dortmund böse Erinnerungen

Das Champions-League-Duell zwischen Borussia Dortmund und der AS Monaco von heute Abend ist kein normales Spiel. Das letzte Duell der beiden vor eineinhalb Jahren wurde von einem Bombenanschlag überschattet.
03.10.2018, 13:1803.10.2018, 14:07

Am 11. April 2017 hielt die Fussballwelt den Atem an. Der Bombenanschlag auf den Dortmunder Mannschaftsbus vor dem Viertelfinal-Hinspiel gegen Monaco sorgte für Fassungslosigkeit. Nun trifft der BVB wieder auf das Team aus dem Fürstentum an der Côte d'Azur – und kämpft gegen die Erinnerungen an.

Die Spiele von heute:

bild: championsleague

Für den inzwischen zurückgetretenen Roman Weidenfeller war es der «schlimmste Tag» der Vereinsgeschichte. «Dieser hinterhältige Bombenanschlag hat den ganzen Klub verändert.» Für Vereinschef Hans-Joachim Watzke war es die «schwierigste Situation der vergangenen Jahrzehnte».

Explosionen vor dem ChLSpiel Dortmund – Monaco

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So verlief der Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus 2017
quelle: ap/ap / martin meissner
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Der Bus der Dortmunder war bei der Abfahrt zur Partie von drei Splitterbomben getroffen worden. Nur mit viel Glück entgingen Torhüter Roman Bürki und die meisten seiner Mitspieler schweren Verletzungen, als Metallbolzen nach der Detonation der Sprengsätze einige Scheiben zerschlugen. Das angebliche Motiv des mutasslichen Täters, der viel Geld auf einen durch den Anschlag verursachten Kursverlust der BVB-Aktie gesetzt haben soll, machte die Tat zu einem beispiellosen Verbrechen der deutschen Kriminalgeschichte.

Bürki hat abgeschlossen

«Diese Sache ist für mich abgeschlossen», sagte Bürki vor dem neuerlichen Duell mit den Monegassen. «Natürlich ist es ein besonderes Spiel – weil es ein Champions-League-Spiel ist.» Ähnlich sieht es Verteidiger Manuel Akanji, der beim Anschlag noch nicht beim BVB unter Vertrag stand. Für den Verteidiger steht heute der Fussball im Vordergrund, das Duell ist im Kampf um den Einzug in die K.o.-Phase wegweisend.

Das sagen Akanji und Favre zum Spiel gegen Monaco.

Während Dortmund dank elf Toren in zwei Spielen Fahrt aufgenommen hat, unter Lucien Favre noch ungeschlagen ist und an der Tabellenspitze der Bundesliga steht, befindet sich Monaco mit Torhüter Diego Benaglio in der Krise.

Der französischen Meister von 2017 ist in der Meisterschaft auf Platz 18 abgesackt, die Auftaktpartie in der Champions League gegen Atlético Madrid ging 1:2 verloren. «Monaco bleibt eine sehr starke Mannschaft, oft hat nur wenig gefehlt», sagte Favre. Bei seinem jungen Team, das zum Auftakt der Königsklasse in Brügge 1:0 siegte, sieht der Waadtländer technisch und taktisch noch viel Entwicklungspotenzial. «Wir müssen ein noch besseres Gleichgewicht finden.» (pre/sda)

Mit Dortmund! Alle Champions-League-Sieger seit 1993:

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Alle Champions-League-Sieger seit 1993
quelle: keystone / susana vera
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