SP
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Linksrutsch fand ohne die SP statt – braucht die Partei eine Neuausrichtung?

Die SP steht an einem historischen Tiefpunkt. Braucht es nach der Wahlniederlage eine Neuausrichtung?

Doris Kleck / ch media



Christian Levrat, candidat PS lors de la journee des resultats des elections federales ce dimanche, 20 octobre 2019 a Fribourg. (KEYSTONE/Cyril Zingaro)

SP-Präsident Christian Levrat muss eine historische Niederlage verantworten. Bild: KEYSTONE

Tag drei nach der historischen Schlappe: Das Präsidium der SP trifft sich zur Lagebesprechung. Offiziell hat man das wichtigste Wahlziel erreicht. Die Mehrheit aus SVP und FDP ist gebrochen, das Parlament ökologischer und linker.

SP-Vizepräsident Beat Jans spricht von einer riesigen Chance: «Das Parlament ist nicht nur grüner, sondern auch sozialer geworden. Wir können nun Teile unseres Klima-Marshallplans umsetzen», sagt der Basler Nationalrat. Die Grosswetterlage stimmt für die Genossen. Doch da sind noch die Zahlen zum eigenen Abschneiden. Minus vier Sitze im Nationalrat, minus eins im Ständerat – wo sich weitere Verluste abzeichnen. Dann die 16.8 Prozent: So tief war der Wähleranteil noch nie.

«Nicht einfach zur Tagesordnung übergehen»

«16.8 Prozent: Das muss Konsequenzen haben!», schreibt der Zürcher SP-Nationalrat Fabian Molina in seinem Blog. In der Parteizentrale wiegelt man ab. «Arithmetisch ist die Sache klar: Wir haben an die Grünen verloren», sagt Co-Generalsekretär Michael Sorg. Die Sotomo-Nachwahlbefragung habe gezeigt, dass die Wechselwähler nicht aus Unzufriedenheit Grün statt SP wählten, sondern weil sie die Prioritäten anders setzten.

Ein Zeichen für die Ökologie also. «Das ist auch meine Erfahrung aus den vielen Telefongesprächen mit Wählern», sagt Jans. Sorg schliesst daraus, dass die Partei nicht in einer generellen Krise steckt. Alles gut also? «Nein», sagt Sorg. «Wir können nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.»

Der neue Generalsekretaer der SP Michael Sorg anlaesslich der Delegiertenversammlung  der SP Schweiz vom Samstag, 24. Februar 2018 in Altdorf. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Michael Sorg sieht nach den Wahlen Handlungsbedarf. Bild: KEYSTONE

Und so einigt man sich darauf, in Ruhe zu analysieren und dann Schlussfolgerungen zu ziehen: «In Bezug auf Personen, Strukturen und Themen», sagt Jans. Eine leise Kritik äussert er doch: «Rückblickend kann man sagen: Die Klimafrage hatte in unserer Kampagne zu wenig Priorität.» Diese Ansicht teilt Neo-Nationalrat Jon Pult.

Der Präsident der SP Graubünden hatte in seinem Kanton eine Klimaallianz mit den Grünen und der GLP geschmiedet. Resultiert hat ein Sitzgewinn für die SP. «Für Klima und Fortschritt» stand auf den Wahlplakaten. «In der nationalen Kampagne stand das Klima zu wenig im Zentrum», sagt Pult. Der Partei fehle ein Narrativ zum ökosozialen Umbau der Schweiz. Und was ist mit dem Marshallplan? «Darunter kann sich niemand etwas vorstellen. Fünf konkrete Projekte wären besser geflogen.»

«Es darf nicht passieren, dass es in der Schweiz zu einem historischen Linksrutsch kommt und wir nicht davon profitieren.»

Nicht alle mögen das Resultat jedoch auf die Klimafrage reduzieren. Die Juso äussert Fundamentalkritik: «Die SP ist zu stark in die Mitte gerückt», schrieb Präsidentin Ronja Jansen in einer Mitteilung: «Wir können die Menschen nicht begeistern mit einer lauwarmen Politik der Kompromisse.»

Auf der Gegenseite fordert der Zürcher Ständerat Daniel Jositsch eine Öffnung hin zur Mitte. «Eine oberflächliche Diskussion, ob die Sozialliberalen um Jositsch oder die Juso die besseren Sozialdemokraten sind, genügt nicht», sagt dazu Nationalrat Cédric Wermuth. «Wir müssen die Diskussion in aller Härte und Tiefe führen.» Für den Aargauer geht es um nicht weniger als die Weichenstellung für die nächste Generation der Sozialdemokratie. «Es darf nicht passieren, dass es in der Schweiz zu einem historischen Linksrutsch kommt und wir nicht davon profitieren. Die SP muss sich die Frage stellen, weshalb sie nicht Teil dieses Wandels ist», sagt er.

Wermuths leise Aufforderung

Für den Aargauer geht es also um Fundamentales. Um die Zukunft der SP. Und dabei auch um eine wichtige Personalie. Präsident Christian Levrat ist seit elf Jahren im Amt. Sein Rücktritt ist absehbar, auch wenn in der Partei niemand darüber reden will. Noch nicht. «Die Frage des Parteipräsidiums muss im Zusammenhang mit dem Wahlausgang diskutiert werden», sagt dazu Wermuth.

ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS CEDRIC WERMUTH IM 2. STAENDERATSWAHLGANG NICHT MEHR ANTRETEN WIRD --- Cedric Wermuth, SP Nationalrat, im Wahlzentrum des Kanton Aargau am Sonntag, 20. Oktober 2019, in Aarau. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Cédric Wermuth fragt sich, ob das Parteipräsidium erneuert werden sollte. Bild: KEYSTONE

Zu denken gibt ihm die substanzielle Neuwählerinnenbewegung hin zu den Grünen. «Keine Partei fördert zwar junge Leute derart systematisch wie die SP, wir strahlen das aber offenbar zu wenig aus», sagt er. Es ist eine leise Aufforderung für einen Generationenwechsel. (mim/aargauerzeitung.ch)

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Christian Levrat – SP

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119Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Turicum04 25.10.2019 19:40
    Highlight Highlight Die SP ist erst wieder wählbar, wenn sie ultralinkes Gedankengut durchsetzt: Den Kapitalismus überwinden, hat die SP uns mal versprochen! Banken und kapitalistischen Wohneigentum enteignen und an Flüchtlinge umverteilen! Ich hoffe, dass die neue SP-Präsidentin Genossin Tamara F. dies endlich durchsetzen kann!
  • Evan 24.10.2019 22:05
    Highlight Highlight Das ist auch kein Links-Rutsch, sondern ein Grün-Rutsch ;)
  • tagomago 24.10.2019 18:52
    Highlight Highlight Ich habe SP gewählt aber ich hätte gern die Prioritäten anders verteilt. Weniger Feminismus und LBGTQLMNOPQ (nichts dagegen aber trotzdem). Mehr Kampf gegen Grosskonzerne, Militär und Banken. Dies sind mMn viel wichtigere Themen.
  • imposselbee 24.10.2019 17:13
    Highlight Highlight Das könnte sich wieder stark ändern in den kommenden Jahren, wenn die Baby-Boomer alle pensioniert sind, die Gesundheitskosten explodieren, weil jeder bis zur Bewusstlosigkeit am Leben gehalten werden kann. Die Jungen sind in der Schweiz nicht die Zukunft, es sind die Alten.
  • Tjuck 24.10.2019 16:08
    Highlight Highlight Es fand eben nur indirekt ein Linksrutsch statt, in erster Linie war es eine Wahl fürs Klima. Und bezogen auf die Anzahl Sitze im Nationalrat hat die SP noch den kleinsten Verlust aller Bundesratsparteien eingefahren.
    Benutzer Bild
  • Kanischti 24.10.2019 13:09
    Highlight Highlight Ich lese hier immer wieder davon, dass der SP zu UNRECHT vorgeworfen werde, sie verstehe von der Wirtschaft nix.

    Um die Wahrheit über diesen Vorwurf herauszufinden, würde mich schon interessieren, wie gross der Prozentsatz der Unternehmer bei den Genossen ist.

    Ein Unternehmer schliesst sich doch der Partei an, in der seine Anliegen am besten vertreten werden. Ist das wirklich die SP?

    Kann jemand diese Zahl nennen? Würde mich über eine Erhellung sehr erfreuen, danke.
    • _kokolorix 24.10.2019 21:07
      Highlight Highlight Was haben denn Unternehmer für eine Ahnung von Wirtschaft? Die allermeisten kennen den Unterschied von Mikro- und Makrowirtschaft nicht, glauben ein Staat sei zu führen wie ein grosses Unternehmen.
      Peter Spuhler ist bestimmt ein grossartiger Unternehmer, aber die Belange der gesamten schweizer Volkswirtschaft interessieren ihn nicht, weil er international agiert.
      Paul Rechsteiner ist zwar auch Unternehmer, hat aber eine vollkommen andere Perspektive. Da er jahrelang den Gewerkschaftsbund präsidierte ist sein Blick eher auf das grosse Ganze gerichtet und nicht auf seine Kanzlei
  • Fairness 24.10.2019 12:11
    Highlight Highlight Zuwanderung selbst bestimmen! Das hilft dem Klima, den ü45, den stagnierenden und sinkenden Löhnen, den Sozialwerken, den Schulen, der Infrastruktur generell und noch so einigem mehr. Die flankierenden Massnahmen mögen im Baugewerbe und der Gastronomie ein bisschen helfen, aber dem Grossteil bringen sie gar nichts. Und das Rahmenabkommen darf so ganz sicher nie unterzeichnet werden.
    • Tjuck 24.10.2019 16:11
      Highlight Highlight So. Wusste nicht, dass eine kontingentierte Zuwanderung (= Planwirtschaft) das Klima schützt. Stossen die EU-Bürger, die in die Schweiz kommen, denn in ihren Ländern kein CO2 aus?
  • Roterriese #DefendEurope 24.10.2019 11:26
    Highlight Highlight Die SP befindet sich eigentlich seit 2003 in einer konstanten Abwärtsspirale. Ich gehe davon aus, dass sie spätestens 2023 von der GLP oder GPS überholt werden wird. Spätestens dann muss sie einer ihrer beiden Bundesratssitze abgeben.
    Benutzer Bild
    • Das Gewissen der Wahrheit. 24.10.2019 14:06
      Highlight Highlight 👍
      Bester Comment.
    • FrancoL 24.10.2019 14:38
      Highlight Highlight Naja, wieso legst Du nicht auch der guten Ordnung halber die Spirale der FDP und CVP, mit der Aussage, dass die FDP einen BR-Sitz abgeben muss?
      Ich denke, dass wohl die FDP zuerst einen Sitz räumen muss, aber klar als Bürgerlichen lässt sich immer hoffen, dass die FDP wieder in alter Stärke aufersteht.
    • tagomago 24.10.2019 18:57
      Highlight Highlight Ist leider so. Trotz der katastrophalen Politik der Konservativen in ganz Europa. Wirklich traurig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sir Konterbier 24.10.2019 11:09
    Highlight Highlight Bezeichnend dass diese Partei ständig für die „Armen“ und die „Arbeiter“ redet, obwohl diese mehrheitlich die SVP wählen. Die Leute die heute noch SP wählen sind meiner Meinung nach praktisch nur noch aus der akademischen Mittelschicht.

    Ich glaube aber trotzdem nicht, dass das das Problem war, sondern dass die Grünen schlicht zu ähnlich sind, aber halt ein „grün“ im Namen tragen.
    • FrancoL 24.10.2019 14:40
      Highlight Highlight Naja und diese "Armen" und "Arbeiter" wählen also genau die Partei die alles daran setzt um sie arm und als tief entwöhnte Arbeiter zu halten?

      Dann wäre es ja schön dass Sie uns erläutern was genau an sozialer Kompetenz denn eine SVP auszeichnet, mir fällt nicht gerade viel ein.
    • Kanischti 24.10.2019 18:38
      Highlight Highlight @francoL: Dann können Sie bestimmt erklären, warum viele Arbeiter nicht SP wählen? Oder erklären sie es damit: Arbeiter=ungebildet=zu dumm um die Wahrheit zu sehen=SVP?
    • FrancoL 25.10.2019 08:54
      Highlight Highlight @Kanischti; Wenn Sie fragen stellen, sollten sie nicht diese selbst beantworten, weil dies nicht so interessant ist und zeigt dass Sie für andere denken wollen, was dann grundsätzlich falsch wäre.

      Der Arbeiter (oder ganz allgemein der Wähler) wählt je nach seiner Meinungsbildung gemäss dem was in treffen könnte und ihn belasten könnte. Er wählt also sehr häufig nachdem was man im verspricht. Versprechen stehen also hoch im Kurs.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Steimolo 24.10.2019 09:51
    Highlight Highlight wie ich schon mal gesagt habe: mit levrat an der spitze wird das nichts. es fehlen die köpfe.
    • Tjuck 24.10.2019 16:12
      Highlight Highlight Im Kanton Aargau hat die SP übrigens zugelegt.
    • michiOW 24.10.2019 23:22
      Highlight Highlight Wer die beliebten Köpfe hat, zeigt die Ständeratswahl...
  • Luzz 24.10.2019 09:09
    Highlight Highlight Nachdem die SP bei so ziemlich allen wichtigen Digitalisierungsthemen die m.E. "falsche" Parole herausgegeben hat, ist sie für mich persönlich momentan leider nicht wählbar.
  • kusel 24.10.2019 09:02
    Highlight Highlight Levrat vertritt die Deutschschweiz zuwenig. Die SP sollte sich für jede Sprachregion eine eigene Präsidentin gönnen. Dann wird es wieder aufwärts gehen. Wermuth wird sich diesbezüglich wieder falsche Hoffnungen machen - die SP wird nicht darum herumkommen, Frauen zu wählen. Sonst wird es weitere Denkzettel von den Wählern geben.
    • Tjuck 24.10.2019 16:13
      Highlight Highlight "Levrat vertritt die Deutschschweiz zuwenig." Im Aargau hat die SP sogar zugelegt.
    • Roterriese #DefendEurope 24.10.2019 16:18
      Highlight Highlight @Tjuck wow, gesamt schweizerisch isch die SP aber so schwach wie noch nie. Ich mag das
    • Tjuck 24.10.2019 20:59
      Highlight Highlight @Roterriese

      Wow, Gesamtschweizerisch sind die Linken (SP + Grüne) aber so stark wie noch nie. Ich mag das.
  • chnobli1896 24.10.2019 09:02
    Highlight Highlight [...] Die Sotomo-Nachwahlbefragung habe gezeigt, dass die Wechselwähler nicht aus Unzufriedenheit Grün statt SP wählten, sondern weil sie die Prioritäten anders setzten. [...]

    Also ich habe aus Unzufriedenheit gewechselt. Wundert mich aber nicht, dass die Parteileitung das anders sieht.
    • satyros 24.10.2019 09:35
      Highlight Highlight Es gibt immer Unzufriedene. In jeder Partei. Man kann mit Einzelfällen argumentieren, oder man kann versuchen sich anhand der erhobenen Zahlen ein Bild zu machen. Dieses sieht eindeutig aus: Das Gros der Wählerinnen und Wähler, die nun grün statt rot wählten, taten das schlicht und einfach, weil ihnen bei diesen Wahlen das Klima wichtiger war.
    • Tjuck 24.10.2019 16:13
      Highlight Highlight Die Sotomo-Nachwahlbefragung ist aber nicht die "Parteileitung".
  • Das Gewissen der Wahrheit. 24.10.2019 09:00
    Highlight Highlight Kampf für die sozial Schwachen, gegen Ü50 Arbeitslosigkeit beisst sich eben mit den EU- Beitrittsgelüsten.
    Aber die SP ist heute eh die Partei der Beamten und des Mittelstand.
  • Das Gewissen der Wahrheit. 24.10.2019 08:54
    Highlight Highlight Aha.. schon hört man „leise“ die Ambitionen von Wermuth, der gestern hier noch als Messias abgefeiert wurde wegen seines galanten Verzichts zu Gunsten einer Lady.
    Jetzt wissen wir auch warum.
    Überhaupt scheint sich dieses Blatt zu einer veritablen Wermuth-Sypathie-Maschine entwickelt zu haben. W scheint scheint, wie Funincello, über beste Kontakte in die Watson Redaktionsstube zu verfügen.
    • FrancoL 24.10.2019 14:42
      Highlight Highlight VT sind immer schön zu erkennen.
    • tagomago 24.10.2019 19:01
      Highlight Highlight Wehrmut hätte ich am liebsten gewählt. In Zürich musste ich Badran streichen und Jositsch konnte ich wegen seiner Haltung pro Israel auch nicht wählen.
  • Linus Luchs 24.10.2019 08:42
    Highlight Highlight Als es um die Wiederwahl von Bundesanwalt Michael Lauber ging, hat sich eine Mehrheit der SP-Parlamentarier für die Wiederwahl entschieden. Lauber, der personifizierte Wirtschafts- und Bankenfilz, wird von der SP unterstützt. Dieses Beispiel ist symptomatisch für den abschreckenden Kurs der Sozialdemokraten. Die müssen sich nicht wundern.
  • Friedhofsgärtner 24.10.2019 08:20
    Highlight Highlight Bei der SP wird man in den letzten Jahren das Gefühl nicht los, dass mit Feminismus und Migration die Prioritäten irgendwie auf der Strecke geblieben sind. Sie sind die “wir wollen alles richtig machen Partei“ und daran glaubt niemand. Einen knallharten Fokus auf 2-3 der wichtigsten sozialen Baustellen (Klima, Altersvorsorge und Krankenkassenprämie) darf man von der grossen Linken der Schweiz erwarten. Und zwar mit umsetzbaren, mehrheitsfähigen Ideen, wo die Leute die Verbesserungen sehen können. So, dass wenn man endlich etwas gegen Krankenkassen-Profitgier tun will, man die SP wählen MUSS!
    • Tjuck 24.10.2019 16:14
      Highlight Highlight Das sind auch Themen der Grünen, der grossen Wahlsiegerin.
  • Toerpe Zwerg 24.10.2019 08:14
    Highlight Highlight War halt ein Grünrutsch und kein Linksrutsch.
    • FrancoL 24.10.2019 08:38
      Highlight Highlight Naja wenn Sie die Spider der beiden Parteien Überwinder helfen, hilft es sogar Ihnen.
    • Toerpe Zwerg 24.10.2019 08:43
      Highlight Highlight Niemand hat in dieser Wahl wegen eines linken Profils gewonnen. Muss hart sein.
    • FrancoL 24.10.2019 08:51
      Highlight Highlight Ist immer eine Ansicht was ein linkes Profil ist, die Umwelt zu schützen war schon immer ein linkes Profil noch bevor das Grüne erfunden wurde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chewbacca 24.10.2019 07:45
    Highlight Highlight Am meisten stören mich die ständigen ideologischen Grabenkämpfe, welche auch jetzt bereits wieder aufflammen ("Öffnung zur Mitte" vs. "müssen linker werden). Wieso soll ich da meine Stimme der SP geben, wenn ich inhaltlich äquivalenten Ersatz bei anderen Parteien finde, welche sich nach meinem Eindruck mehr auf Sachthemen statt Ideologie fokussieren?
    • ridega 24.10.2019 16:51
      Highlight Highlight Und Ideologie ist deiner Meinug nach schlecht... weil...?
    • michiOW 24.10.2019 23:25
      Highlight Highlight @ridega
      Weil sie Kompromisse verhindert.
      Weil sie Länder spaltet.
      Weil sie immer einen blinden Fleck hat.
      Weil sie starr ist.
    • ridega 25.10.2019 11:18
      Highlight Highlight @michiOW: Kompromisse sind ja auch nicht immer "gut". Das Argument der goldenen Mitte ist blödsinn.

      Wenn die Nazis sagen man soll alle Juden und Behinderten umbringen - dann sagen die Linken "Nein, sicher nicht!". Dann sagt die Mitte "Können wir nicht einfach nur die Juden umbringen?". Dann ist das sicher ein Kompromiss… aber sicher nicht ein guter.

      Was wäre in diesem Fall ein guter Kompromiss? Warum willst du, dass da die Linken etwas aufweichen? Warum sollte man das Land über so eine Diskussion nicht allenfalls sogar spalten?

      Sehr gerne würde ich ein Beispiel hören.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zahlenheini 24.10.2019 07:41
    Highlight Highlight Der neo-konservative, gewerkschaftlich getriebene Kurs ist etwas, was sich mir nicht erschliesst. Nur weil die SVP rechter wird, muss man doch selber nicht linker werden. Linksliberale Wähler haben sich dann halt der GLP zugewandt. Denn bei der CVP ist das C zu gross, die FDP ist zu gesellschaftskonservativ. Die GLP füllt diese Lücke, welche die SP hinterlässt. Gerade die unrühmliche Rolle bei der Europapolitik hat die SP einige Wählerstimmen gekostet.
    • FrancoL 24.10.2019 08:40
      Highlight Highlight Halten Sie einmal die beiden Spider von SP und GLP Überwinder und und suchen sie die gemeinsame Fläche, sie ist nicht sehr gross, darum die Frage, was soll ein SPLer bei der GLP?
    • Zahlenheini 24.10.2019 09:20
      Highlight Highlight @FrancoL:
      Ich empfehle einen Vergleich der Positionierung von Parlamentariern von 2008 mit 2018. Das haben Politologen ausgewertet und dabei einen sehr deutlichen Linksrutsch festgestellt. Bei der SP wird man ja mundtot gemacht, wenn man sich hinter das Rahmenabkommen stellt oder man muss extrem aufpassen, nicht zu wirtschaftsliberal zu sein. Das durfte Eric Nussbaumer am eigenen Leib erfahren, nachdem er sich zum Lohnschutz geäussert hatte. Andere SPler sind zur GLP gegangen. Viele Wähler am rechten SP Rand haben wohl GLP gewählt.
    • satyros 24.10.2019 09:40
      Highlight Highlight Die historische Aufgabe der SP ist es, die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten. Mir ist es lieber, sie tut das und verliert dabei vielleicht mal den einen oder anderen Sitz, als sie entwickelt sich noch mehr zur Lifestyle-Partei für den gebildeten, urbanen Mittelstand, bei dem Links-Sein mehr Mode als politische Haltung ist.
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  • rodolofo 24.10.2019 07:24
    Highlight Highlight Levrat war und ist ein guter Partei-Präsident, der sich sowohl kompetent, als auch beherzt und mit viel Humor im politischen Leben engagiert.
    Dafür, dass sein Typ gerade nicht so in Mode ist, kann er doch nichts!
    Da Levrat kein Sesselkleber ist, wie Robert Mugabe in Zimbabwe einer war, macht er seinen Platz im Präsidentenamt völlig selbstverständlich frei für eine Person, die dem Zeitgeist besser gerecht werden kann.
    Und diese Person wird eine Frau sein!
    Ich freue mich schon darauf, auf Tamara Funicello!
    Jetzt treten wir dem "Alten, Weissen Mann" lustvoll in den A...! (Bin auch bald einer...)
    • Jong & Hässig 24.10.2019 10:02
      Highlight Highlight Funicello im Präsidium würde die Schweizer Sozialdemokratie in der Bedeutungslosigkeit verschwinden lassen.
    • zeusli 24.10.2019 10:22
      Highlight Highlight Ohja Tanara for President, das wird spannend.
    • Roterriese #DefendEurope 24.10.2019 11:22
      Highlight Highlight Ich würde Tamara auch als Präsidentin der SP begrüssen, aber aus den Gründen wie die von Jong & Hässig.
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  • Militia 24.10.2019 07:23
    Highlight Highlight So wie die Parteien am rechten Rand Schattengestalten mit Nazi-Fantasien anziehen, zieht auch die SP ideologische Links-Idealisten mit marxistisch-sozialistischen Utopien an. Beide sind in der direkten Demokratie das einzige Gefäss für solche Leute. Die SP hatte nun das Pech, dass die Grünen viele ihrer Themen ohne die ideologische Färbung ebenfalls abdecken. Wenn die Grünen ihre Sache gut machen, wird es auch in 4 Jahren Verluste geben, sollten sie nicht erfolgreich sein, werden die Wähler teilweise wieder zur SP umschwenken.
  • Gratwanderer 24.10.2019 07:14
    Highlight Highlight Wermuth spricht das aus, was ich seit Jahren denke. Die SP verliert dauernd, obschon die Pole sich stärken. Grund ist ein zu wenig emotional geführter Wahlkampf, ein Parteipräsident der zwar die Kompetenz hat, aber ein wichtigster Mangel, die Sprache. Das Gestammle ist beim Politisieren nicht gut. Ein Wermuth redet den Wirtschaftsführern den Kopf schwindlig, er soll den Wandel, die Jugend und das frechaufgeweckte Bürschchen sein, der in den Diskussionen dominiert. Mehr Arbeiter, mehr Natur, mehr Sozial, so stelle ich mir meine SP vor.
    • Militia 24.10.2019 08:51
      Highlight Highlight Mit Verlaub, ich denke Sie sind ein wenig "betriebsblind". Mit ihren teilweise sehr polarisierenden Positionen ist es der SP schlicht nicht möglich die grosse Masse der Leute zu erreichen. Das ist der Grund. Ich habe keine Mühe damit für SP-Anliegen zu stimmen, wenn die Sache Sinn macht. Mit blinder Ideologiepolitik erreicht man aber nur den harten Kern, die Masse aber niemals.
    • Gratwanderer 24.10.2019 10:29
      Highlight Highlight Alle Studien und alle im Moment rechten Emporkömmlinge sprechen genau die gegenteilige Sprache. Die SP macht das nicht weil sie sich zu fein geworden ist in den Dreck hinabzusteigen.
  • Pascal1917 24.10.2019 07:10
    Highlight Highlight Ein Richtungsstreit ist wohl das älteste Problem aller linken Parteien.
    Fundis vs. Realos...

    Wer "Recht" hat, ist subjektiv; Erfolg aber nicht. Schliesslich wurde Jositsch haushoch gewählt und nicht die JUSO.
    • pun 24.10.2019 08:54
      Highlight Highlight Ich glaub du machst es dir zu einfach. Die beiden Kantone, in denen die SP Sitze gewinnen konnte sind AG und GR, beide unter anderem mit recht jungen, ehemaligen JUSO-Leuten an der Spitze und linken Kampagnen.

      Bei den NR Wahlen in ZH wurden zwei "Realos" abgewählt und der ehemalige JUSO-Präsident Molina bestätigt.

      Mir zeigt das vor allem, dass es Fundis *und* Realos braucht für erfolgreiche Politik. Wenn sie sich allerdings ständig an den Kragen gehen wir in ZH kann das bei Listenwahlen nicht gut rauskommen.
    • ridega 24.10.2019 16:55
      Highlight Highlight @Pascal1917: Ich habe Jositch gewählt weil die Alternative FDP und SVP waren. Sicher nicht weil ich Jositch gut finde. Ich habe dieses mal nicht mehr SP gewählt - zum Teil wegen ihm. Grüne haben wenigstens Rückgrat - nicht so wie er.
    • michiOW 24.10.2019 23:30
      Highlight Highlight @pun
      Wer die einen Grossteil der Bevölkerung hinter sich hat, der gewinnt Ständeratswahlen.
  • Majoras Maske 24.10.2019 06:56
    Highlight Highlight Die SP könnte ja mal zeigen, dass sie sich immer noch für die Schwächsten einsetzt: Die Alterarmut wurde nicht gelöst, sondern verschärft weil man neuerdings Ergänzungsleistungen zurückzahlen muss. Dagegen hat sich die SP bekanntlich nicht gewehrt.
    Die Situation der Ü50 hat sich auf dem Arbeitsmarkt nichts verbessert.
    Früher setzten sich die Sozialdemokraten dafür ein, dass auch Arbeiter Häuser bauen oder kaufen können, heute nimmt mit das Präktariat einfach als Gott gegeben hin.
    Es gebe viel, dass die SP offensiver in Angriff nehmen könnte...
    • Walter Sahli 24.10.2019 07:33
      Highlight Highlight Inwiefern verschärft es die Altersarmut, wenn den Erben nicht das Erbe subventioniert wird? Und warum wird die SP für die ü50 Arbeitslosigkeit verantwortlich gemacht, wenn es die Bürgerlichen und die SVP sind, die unablässig ihren eigenen Wirtschaftssachverstand betonen und den Linken unterstellen, sie hätten vom Wirtschaften keine Ahnung?
    • Friction 24.10.2019 08:12
      Highlight Highlight Also wenn man sich für eine Rückerstattungspflicht der EL einsetzt, die aus der Erbmasse erfolgt, dann hat dies glaub ich wenig mit der fehlenden Unterstützung der Schwächsten zu tun. Dann gibt er halt nicht mehr so viel zu erben - und ja, dann muss allenfalls Eigentum verkauft werden. Aber kann doch nicht sein, dass der Staat Vermögenden unter die arme greift, damit diese ihr Eigentum behalten können?
    • regen 24.10.2019 08:15
      Highlight Highlight falsch, die roten UND die grünen waren am anfang beide FÜR die el-rückzahlung für erbende, enthielten sich dann, BEIDE, bei der abstimmung aber der stimme....
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  • Me, my shelf and I 24.10.2019 06:36
    Highlight Highlight Neuausrichtung ja, aber nicht gegen rechts. Eher in der Art Positionen zu kommunizieren.
    Die SPD wurde Sozialliberal und ist verendet: Dasselbe mit all den Pseudo-Sozialdenokratien Europas. Die SP muss konsequent links bleiben, sonst kann sie gleich einpacken.

    Sozialliberalismus ist der Tod der Sozialdemokratie.
    • K1aerer 24.10.2019 07:30
      Highlight Highlight Und woher kommt das Geld für die Umverteilung? Um den Sozialstaat aufrecht zu halten, kann doch auch nicht die Lösung sein, dass man einfach mehr Steuern verlangt. Da leiden schlussendlich die, die schon immer gelitten haben. Wenn sie mal Statistik der Arbeitslosigkeitskurve und der Wohlstandskurve pro Kopf Deutschlands sehen, sehen sie auch, dass es dem Gerhard Schröder für seine liberale Politik zu danken ist.
    • Gratwanderer 24.10.2019 07:45
      Highlight Highlight Woher das Geld kommen soll, ist das ein Witz? Keine Subventionen mehr an die Wirtschaft, keine Steuergeschenke an Grossunternehmen, Rückgabe des Rentenklaus, kein Gemeindekrieg mehr im Unterbieten der Steuern an Reichen, Öffnung der Landwirtschaft, keine Militärspielzeuge mehr, mehr Steuern von sehr Reichen. Mehr Abgaben der Börsen. Ein morgendliches Bad im Frankenpool wär ihnen sicher.
    • aerdbeerimoeuch 24.10.2019 10:21
      Highlight Highlight « Wenn sie mal Statistik der Arbeitslosigkeitskurve und der Wohlstandskurve pro Kopf Deutschlands sehen, sehen sie auch, dass es dem Gerhard Schröder für seine liberale Politik zu danken ist.»

      Ja, super Politik. Mit dem grössten Mini-Job-Markt der Welt, viele Unternehmen zahlen Löhne die bei weitem nicht zum Leben reichen und der Staat muss aufstocken damit nicht Millionen auf der Strasse landen. Sowas nennen Sie gute Politik? Vielleicht das nächste Mal bisschen weiter informieren als nur mit der Arbeitslosenstatistik...
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  • Mate 24.10.2019 06:22
    Highlight Highlight Wieso ich nach Jahren nicht mehr SP wähle? Weil die Partei abgehoben und ideologisch ist. Sie steht nicht mehr für den Arbeiter.
    • Walter Sahli 24.10.2019 11:31
      Highlight Highlight Wer setzt sich für Lohnschutz ein? Wer ist gegen Rentenabbau? Wer ist gegen die Erhöhung des Rentenalters? Wer macht sich in guten Zeiten für Lohnerhöhungen stark?

      Ich habe das Gefühl, der heutige "Arbeiter" ist in erster Linie ein Gränni, der zwar ständig gegen die linken Gewerkschaften und die SP wettert, aber alles auf dem Silbertablett serviert haben will und dann an der Urne jene wählt, die sich vor allem für die Interessen der Reichen einsetzen. Der Arbeiter soll doch mal den Finger zum Arsch rausnehmen und klar Position beziehen. Und nein, die Ausländer sind nicht an allem schuld!
  • Schneider Alex 24.10.2019 06:22
    Highlight Highlight Es ist bitter anzusehen wie die SPD ihre guten Programmpunkte mit ihren internationalistischen Positionen bei den Schwergewichtsthemen EU/Migration aus ideologischen Gründen aufs Spiel setzt.
    • Juliet Bravo 24.10.2019 08:12
      Highlight Highlight Was hat das mit see SP zu tun?
    • FrancoL 24.10.2019 08:44
      Highlight Highlight Ist doch interessant, die einen behaupten die SP macht keine Politik für den Arbeiter, der Arbeiter sagt dass die SP sich mehr für ihre einsetzen soll, also zB die flankierten schützen. wenn die SP diese Flank schützt ist sie zu wenig EU affin . . .
      Ihr Text geht auch in diese Richtung.
      Also was soll die SP, mit einem Bein in den EU Schuh und mit dem anderen die Arbeiter schützen oder was?
    • Schneider Alex 24.10.2019 17:12
      Highlight Highlight Die SP soll die Souveränität der Schweiz wie auch die Arbeitnehmerlöhne schützen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tomara 24.10.2019 06:21
    Highlight Highlight «Die Sotomo-Nachwahlbefragung habe gezeigt, dass die Wechselwähler nicht aus Unzufriedenheit Grün statt SP wählten, sondern weil sie die Prioritäten anders setzten.»

    Wie längst bekannt ist, sind solche Befragungen nicht aussagekräftig. Meine Beobachtungen zeigen mir, dass die Wähler mit der Pollitik der Linken nicht mehr zufrieden sind, weil die Mittel- und Unterschicht immer mehr vernachlässigt werden, dafür unser erspartes an Flüchtlinge veteilt wird, die nicht gewillt sind zu arbeiten.
    • Raddadui 24.10.2019 07:28
      Highlight Highlight Ok, und darum hatten die Linken einen so hohen Wählerzuwachs? Irgendwie eine komische Schlussfolgerung. Oder sind die Grünen ihrer Meinung nach keine Linken? Schon mal die Profile der neugewählten Grünen angeschaut? :-)
    • Walter Sahli 24.10.2019 07:37
      Highlight Highlight Nicht grossangelegte Befragungen widerspiegeln die Wahrheit, nein, es sind Tomaras Beobachtungen!

      Oh, Tomara von der Kommentarspalte, was ist Deine Weisheit?
    • überflüssig 24.10.2019 08:15
      Highlight Highlight dann haben die von dir beobachteten den kern von „sozial“ nicht verstanden.

      und zur mär vom hart arbeitenden schweizer büezer, der dann all sein erspartes an faule flüchtlinge verteilen muss: denken hilft!

      wenn du nächstes mal mit deinem erkrampften geld einkaufen gehst, und etwas günstiges suchst - wegen erspartem und so - überlege dir kurz, was der artikel kosten würde, wenn du ihn zu deinem lohn produziert hättest. ein vielfaches, nicht?

      will sagen: weltweit gibt es viele sehr arme büezer.
      solidarisiere dich mit ihnen.

      denn wir hier profitieren; uns steht die opferrolle schlecht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist 24.10.2019 06:09
    Highlight Highlight Eigentlich kann man aus dem Spidervergleich der letzten Tage nur einen Schluss ziehen: Die Grünen sind zu wenig grün, wenn die SP fast deckungsgleich ist. Damit sind die Damen und Herren Rytz, Glättli, Girod usw. gefordert, einen noch grüneren Weg einzuschlagen.

    So ganz lokal für Zürich könnte man nun das Hardturm-Areal dann doch noch in einen sauberen, grünen Zürcher Stadtwald umwandeln, statt darauf wieder Expansionsträume zu realisieren.
    • PC Principal 24.10.2019 07:47
      Highlight Highlight Nein, in der Stadt sollte man mehr Wohnungen bauen, damit das Land weniger zersiedelt wird und die Pendlerwege kürzer werden. Pendeln mit dem Auto ist eine der Hauptursachen für CO2-Ausstoss. Was die Grünen mit Zürich machen ist sehr umweltschädlich.
    • Antinatalist 24.10.2019 08:00
      Highlight Highlight Wie gehabt finde ich, dass man insbesondere in hochentwickelten Wohlstandsländern weniger Kinder machen soll. Dann braucht es auch auf dem Land keine Wohnungen, es gibt insgesamt weniger CO2-Ausstoss und das Pendeln wird natürlich auch abnehmen. Was also vorallem Eltern machen, ist sehr umweltschädlich. Da mag's auch viele Grüne darunter geben, das schliesse ich gar nicht aus.

      Denn Gebäude, besonders grosse und hohe Gebäude, benötigen viel Beton. Beton benötigt Sand und dieser Sand wird aus den Gewässern geholt, weil der Wüstensand dafür nicht taugt.

      Drum ist Holcim eine ganz üble CH-Firma.
    • Asho 24.10.2019 08:30
      Highlight Highlight In fast allen „ hochentwickelten Wohlstandsländern“ ist die Fertilitätsrate unter 2.1, sprich man reproduziert sich heute schon nicht mehr selber. Ich glaube du hast dir das falsche Feindbild zurecht gelegt. Wachstum geschieht Heute nur über Zuwanderung. Und darauf sind wir angewiesen, da dass System so aufgebaut ist, dass die Jungen den Alten die Renten bezahlen.
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