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Trumps Ausstieg aus Iran-Abkommen treibt Ölpreise in die Höhe



Die Aufkündigung des Atomabkommens dürfte weitreichende Folgen für den Ölmarkt haben. Schon jetzt gilt das Angebot als knapp. Das liegt zum einen an einer seit Anfang 2017 geltenden Fördergrenze der OPEC. Zum anderen ist die Förderung in dem ölreichen Krisenstaat Venezuela eingebrochen. Hinzu kommt eine solide wachsende Weltwirtschaft, die für eine steigende Nachfrage nach Erdöl sorgt. 

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete am Mittwochmorgen 76.70 Dollar. Das waren 1.85 Dollar mehr als am Vortag. Am Dienstagabend waren die Ölpreise allerdings ohne ersichtlichen Grund deutlich gesunken.

Auf dem höchsten Stand seit 2014

Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juni kletterte um 1.60 Dollar auf 70.66 Dollar. Die Ölpreise sind damit wieder auf dem höchsten Niveau seit 2014, das sie bereits zu Wochenbeginn erreicht hatten.

Die USA hatten sich am Vorabend trotz des deutlichen Widerstands europäischer Partner aus dem Atomdeal mit dem Iran zurückgezogen. Die im Rahmen des Abkommens ausgesetzten Sanktionen sollen in voller Härte wieder zum Tragen kommen. «Wir werden die höchste Stufe von Wirtschaftssanktionen einführen», erklärte US-Präsident Donald Trump.

Die Europäische Union hält Trumps Entscheidung für gefährlich für die Lage im Nahen Osten und will die Sanktionen ausgesetzt lassen. (whr/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • aglio e olio 09.05.2018 10:36
    Highlight Highlight Da wird sich die Frackingfraktion aber freuen.
  • ARoq 09.05.2018 09:32
    Highlight Highlight Um fair zu bleiben - Auch wenn der OPEC-Generalsekretär einen Pfnüsel hätte, wäre das Grund genug um den Ölpreis anheben zu lassen.
  • flausch 09.05.2018 08:36
    Highlight Highlight Und schon ergibt der Ausstieg aus Trumps Sicht einen Sinn. So stärkt ein Narzisst seine Wirtschaft. Amerikanisches Öl wird endlich rentabler...
    ;)
    • PVJ 09.05.2018 09:28
      Highlight Highlight Die USA sind immer noch Nettoimporteur.

      https://www.eia.gov/energyexplained/index.php?page=oil_imports

      Klar profitiert die Ölindustrie von einem höheren Preis, in Summe zahlen die Amerikaner aber drauf.
    • sheimers 09.05.2018 10:04
      Highlight Highlight Er unterstützt aber nur diejenige Industrie, die Energie bereitstellt, nicht diejenige, die Energie braucht. Die Maschinenindustrie, die Transporteure und die Konsumenten werden die Verlierer sein. Profitieren könnte allerdings ein gewisser Herr Musk, dessen Autos kein Öl brauchen und der auch noch Solarzellen verkauft, welche nun konkurrenzfähiger werden.
    • Oberon 11.05.2018 15:29
      Highlight Highlight @wasps
      Es ist genau umgekehrt, keine Ahnung wie sie auf diese Idee kommen.
    Weitere Antworten anzeigen

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