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«Skandal-Video» der Schweizer Armee macht die Runde

26.04.2017, 14:0327.04.2017, 12:01

Soldaten der Schweizer Armee beim Training in einer Schiessanlage. Ihr Vorgesetzter «motiviert» die Schützen mit einer schlüpfrigen Geschichte:

Stell dir vor, du kommst vom Militär zurück und deine Freundin liegt mit einem anderen Mann im Bett. Sie fragt: «Schatz, weshalb bist du schon so früh zu Hause?» – «Ihre Freundin sagt, das ist doch nicht so schlimm. Das ist ja nicht der erste.»

Dann fragt der Vorgesetzte die Soldaten: «Wie reagieren Sie?» Diese schiessen darauf bis die Magazine leer sind.

Ein Leserreporter habe «Blick» dieses Video zugespielt, das in einem Chat kursiere, schreibt die Boulevard-Zeitung am Mittwoch.

Freundin erschiessen als Motivation geht gar nicht. Was wäre für dich ein besseres Schiess-Szenario?

Militärjustiz eröffnet Untersuchung

Die Militärjustiz hat eine Untersuchung zum Video eröffnet, bestätigte Sprecherin Daniela Cueni gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Man wisse bereits, dass das Video von letzter Woche stamme, wo gefilmt wurde und wer es aufgenommen habe. Das Video sei zudem echt, ergänzte sie. Aus ermittlungstaktischen Gründe gebe es dazu vorläufig keine weiteren Auskünfte. 

Hier ein Beispiel eines Armee-Fake-Videos in dem der damalige Verteidigungsminister Ueli Maurer die Hauptrolle spielte:

(whr/sda)

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