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WM 2026: Breel Embolo darf weiterhin nicht in die USA reisen

Spieler Breel Embolo von der Schweizer Fussball Nationalmannschaft spricht an einer Medienkonferenz beim WM26 Pre-Camp, am Samstag, 30. Mai 2026, im kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Peter Schneider)
Am Dienstag wurde Breel Embolo das ESTA entzogen.Bild: keystone

Embolo musste zur US-Botschaft – Warten auf den WM-Flug geht erstmal weiter

Breel Embolo wird wohl auch am heutigen Mittwoch nicht in die USA fliegen dürfen. Wie berichtet wird, musste der Stürmer nach Bern reisen und bei der US-Botschaft antraben.
03.06.2026, 14:3903.06.2026, 16:17

Die Schweizer Fussballnationalmannschaft muss weiterhin auf Breel Embolo warten. Einen Tag, nachdem ihm wenige Stunden vor dem Abflug in die USA das ESTA entzogen wurde, wartet der 29-Jährige weiterhin auf eine Reisebewilligung.

Wie der Blick berichtet, musste Embolo am Mittwoch bei der US-Botschaft in Bern einen neuen Visumsantrag ausfüllen und darauf hoffen, dass dieser genehmigt wird. Im besten Fall wird der Stürmer von Rennes am Donnerstag abfliegen können.

Breel Embolo im Training beim WM26 Pre-Camp in St. Gallen am Donnerstag, 28. Mai 2026. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Embolo muss sich weiter gedulden.Bild: keystone

Sollte der Visumsantrag abgelehnt werden, ist es möglich, dass Embolo nicht zur WM reisen darf. Allerdings seien die Verantwortlichen des Schweizerischen Fussballverbands zuversichtlich, dass Embolo bald in den Flieger steigen darf und dann zum Team in San Diego stösst.

Mittlerweile hat sich auch das Aussendepartement EDA zu diesem Fall geäussert. Gegenüber CH Media wird klargestellt, dass man die Sachlage so rasch wie möglich klären und eine Lösung finden möchte.

Weil Embolo ein rechtskräftig verurteilter Straftäter ist, darf er gemäss US-Behörden grundsätzlich nicht mit einer ESTA-Genehmigung in die USA reisen. Deshalb musste Embolo nun einen Visum-Antrag stellen.

Zudem ist weiterhin unklar, warum Embolo das ESTA kurz vor der Abreise entzogen wurde. Womöglich hat es mit seiner Verurteilung wegen einer Drohung im Jahr 2018 zu tun, die im April rechtskräftig geworden ist. Die Medienverantwortlichen des SFV werden sich wohl heute Abend bei einer Pressekonferenz erstmals dazu äussern.

Derweil ist die Nati am Dienstagabend im WM-Camp angekommen und bereitet sich in San Diego auf das letzte Vorbereitungsspiel vor der Weltmeisterschaft vor. Am Samstagabend (Schweizer Zeit) trifft das Team von Nati-Trainer Murat Yakin auf Australien. Das erste WM-Spiel findet dann am 13. Juni gegen Katar statt. (riz)

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47 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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WTF2023
03.06.2026 14:48registriert Dezember 2022
Solchen Bananenrepubliken wie der USA hätte man nie und nimmer eine WM geben dürfen!

Aber eben, die Fifa ist ja auch eine mehr als mafiöse Organisation.

Schöne WM wünsche ich allerseits!
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Maurmer
03.06.2026 14:48registriert Juni 2021
Man sollte definitiv keine Grossveranstaltungen in Schurkenstaaten durchführen.
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die_flotte_Otte
03.06.2026 14:57registriert Februar 2014
Tja, wer nicht lernen will muss fühlen. Embolo hat sich nicht nur einmal etwas zu Schulden lassen kommen. Vieles wurde mit "jugendlichem Leichtsinn" abgetan. Ich finde es bedenklich, dass ein Verurteilter (und schon mehrmals mit dem Gesetz in Konflikt Gewesener) als Vorbild in der Nati kickt. Abgesehen davon, dass ich der Meinung bin, dass es inzwischen auch sportlich Alternativen gäbe. So, lasst es Blitze regnen
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Ich weiss, wieso ich euch so hasste, Sporttage meiner Schulzeit! Ein Rant
Arme, bemitleidenswerte Kinder werden jetzt wieder landauf landab geplagt und gezwungen, ihr sportliches Versagen zur Schau zu stellen.
Heute fiel plötzlich das Wort «Sporttag». Der Sohn von Patrick Toggweiler hat seinen diese Woche hinter sich gebracht, der Sohn von Anna Rothenfluh ebenfalls. Und ich habe zum Glück nie mehr einen vor mir. Nein auch nichts spasseshalber als teamfördernde Massnahme oder sowas! Nie! Mehr! Wie habe ich Sporttage gehasst. Dieses kollektive Begaffen meiner Unfähigkeit.
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