Eismeister Zaugg
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Enttaeuschte EHC Kloten Spieler verlassen das Eisfeld nach der 1-4 Niederlage im ersten Eishockey Spiel der Ligaqualifikation der National League zwischen dem EHC Kloten und dem SC Rapperswil-Jona Lakers am Donnerstag, 12. April 2018, in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Ein bisschen enttäuscht sind sie schon, die Spieler des EHC Kloten nach dem 1:4 gegen Rappi. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Eine «Null-Leistung», die mieseste seit 56 Jahren – aber die Klotener merken es nicht

Kloten verliert gegen die SCRJ Lakers 1:4 und steht der ersten Relegation der Klubgeschichte so nahe wie noch nie seit dem Aufstieg im Frühjahr 1962. Na und?



Ach, einen so freundlichen und verständnisvollen Chef hatte ich in 40 Jahren nie. Weder in der «Stifti», noch im Militär oder in irgendeiner Schreibstube. Was wäre wohl aus mir geworden, wenn ich so nachsichtige Vorgesetzte gehabt hätte? Trainer André Rötheli sagt nach der beschämendsten Leistung des EHC Kloten in 56 Jahren Klubgeschichte kein einziges böses Wort.

Klotens Cheftrainer erklärt milde, sachlich und durchaus kompetent die Mängel seiner Mannschaft. Dass bei einem Scheibengewinn der Gegenangriff nicht schnell genug ausgelöst werde. «Es passiert gar nichts.» Dass das Positionsspiel in der eigenen Zone ungenügend sei. Man verliere die defensive Seite bei den Duellen (gemeint ist die dem eigenen Tor zugewandte Seite). «Das müssen wir abstellen.» Er bemängelt die fehlende Konsequenz im Abschluss. Und als er gefragt wird, ob er einen Check gesehen habe, räumt er ein, dass die Härte fehlte.

EHC Kloten Assistenztrainer Andre Roethelin, links, spricht zu seinem Spieler Tim Bozon im ersten Eishockey Spiel der Ligaqualifikation der National League zwischen dem EHC Kloten und dem SC Rapperswil-Jona Lakers am Donnerstag, 12. April 2018, in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Kloten-Trainer Rötheli bleibt trotz Niederlage gelassen Bild: KEYSTONE

Wer ihm so zuhört, wie er da im Kabinengang souverän und klug analysiert, fasst wieder Mut und macht sich getröstet auf den Heimweg: kein Problem. Kloten steigt nicht ab.

Auch die Spieler sind nicht beunruhigt. Tommi Santala bringt den Klassiker: Es sei erst ein Spiel verloren. Es gehe weiter. Ja, ja, es sei keine gute Leistung gewesen. Aber er gibt sich überzeugt, dass die Wende noch möglich ist. Captain Denis Hollenstein sieht es durchaus richtig: «Wir haben zu viele Fehler gemacht und der Gegner hat sie ausgenützt.»

Alles tönt so, als sei es irgendeine Niederlage im Alltag der Qualifikation. Von Dramatik oder Krisenstimmung oder Panik oder tiefer Besorgnis keine Spur. Die mieseste Leistung seit 56 Jahren – aber die Klotener merken es nicht. Haben sich alle schon so an miserable Leistungen gewöhnt, dass niemand mehr sieht, wie tief die Mannschaft gesunken ist? Wirkt André Rötheli deshalb wie ein Meteorologe, der in einem TV-Studio das milde Frühjahrswetter draussen erklärt und nicht merkt, dass es längst stürmt und schneit? Oder ist es die Ruhe, vielleicht doch noch die Rettung bringt?

Null, null, null – in jeder Beziehung

Wenden wir uns noch dem Spiel zu. Kloten hat gegen die SCRJ Lakers 1:4 verloren. Die Leistung ist beschämend. Miserabel. Die schwächste Leistung der Klubgeschichte. Eine andere Beurteilung ist auch bei grösstem Wohlwollen nicht möglich. Weil es ja gilt, die Bedeutung dieser ersten Partie der Liga-Qualifikation in Bezug zur Leistungsbereitschaft zu stellen. Und die war gleich null. In jeder Beziehung. Null. Einfach null. Null Vorbereitung. Null Konzentration. Null Leidenschaft.

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Die Höhepunkte des 4:1-Siegs des SCRJ in Kloten. Video: YouTube/SC Rapperswil-Jona Lakers

Die Klotener kassieren das 0:1 bereits 75 Sekunden nach Spielbeginn und das 0:2 gar nur 30 Sekunden nach der ersten Pause. Es ist ihnen offenbar nicht möglich, sich auf ihre Aufgabe zu konzentrieren und bei Spielbeginn bereit zu sein.

Erstaunlich ist diese «Null-Leistung» auch deshalb, weil Kloten rein hockeytechnisch – also läuferisch und stocktechnisch – über vier Linien durchaus die bessere, talentiertere Mannschaft ist. Meistens befinden sich die Zürcher in der Vorwärtsbewegung. Meistens sind sie im Scheibenbesitz und häufiger findet das Spektakel vor dem Kasten von Melvin Nyffeler statt (34:24 Torschüsse).

EHC Kloten Stuermer Tim Bozon, links, gegen SC Rapperswil-Jona Lakers Torhueter Melvin Nyffeler im ersten Eishockey Spiel der Ligaqualifikation der National League zwischen dem EHC Kloten und dem SC Rapperswil-Jona Lakers am Donnerstag, 12. April 2018, in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Einmal mehr überragend: SCRJ-Goalie Melvin Nyffeler. Bild: KEYSTONE

Aber Spieler, die aus einer optischen Überlegenheit einen Ertrag erzielen wollen, brauchen ein paar Eigenschaften, die nicht im Zusammenhang mit ihrem Talent stehen. Sondern mit ihrer Berufseinstellung: Konzentration, Mut und Leidenschaft beispielsweise. Bei Kloten gilt auch in dieser Beziehung: Null, null und null.

Fragen über Fragen

Klar, Rapperswil-Jona ist ein Siegerteam. Das ist sofort zu sehen, ja zu spüren. Die Jungs sind voller Selbstvertrauen und Energie. Sie machen praktisch keine Fehler und dominieren die Zweikämpfe. Es ist ein sehr gut organisiertes, defensiv gut gestaffeltes Lauf- und Tempoteam, das sein Spiel blitzschnell ausfächert und die geraden Laufwege sucht.

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Rappi-Torschütze Steve Mason im Interview. Video: YouTube/MySports

Aber mit Härte und Intensität, mit ein bisschen Rumpel-Hockey und ein paar gezielten Provokationen, wäre es recht einfach, diesem Spiel den Strom abzustellen. Eigentlich ist die Verteidigung der Lakers bloss aus Sperrholz. Aber die Klotener spielen so, wie es der Aussenseiter mag – ohne Intensität, ohne Checks. Kloten spielt auf eigenem Eis das Spiel der Rapperswil-Jona Lakers. Unfassbar.

Wie ist das alles möglich? Wie kann es sein, dass die Spieler in der ersten Partie, in der die ganze 56-jährige Geschichte ihres Arbeitgebers auf dem Spiel steht, so auftreten, als sei alles eigentlich egal? Als gelte es einfach, nun halt diese Spiele auch noch hinter sich zu bringen?

Wuetende EHC Kloten Anhaenger nach der 1-4 Niederlage im ersten Eishockey Spiel der Ligaqualifikation der National League zwischen dem EHC Kloten und dem SC Rapperswil-Jona Lakers am Donnerstag, 12. April 2018, in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Nach dem 0:3 platzte den Kloten-Fans der Kragen – fliegende Biere und Buhrufe sind die Folge. Bild: KEYSTONE

Wie kann es sein, dass auch zwei Trainerwechsel rein gar nichts bewirkt haben? Wie kann es sein, dass sich nicht einmal ausgewirkt hat, dass die Klotener zum ersten Mal in dieser Saison sogar einen Ausländer mehr in ihren Reihen hatten? Drei sind in der Liga-Qualifikation erlaubt. Rapperswil-Jona konnte nur zwei einsetzen. Weil Jared Aulin verletzt ist.

Vielleicht ist es halt doch ganz einfach. Wenn so viele Spieler längst ihre Zukunft anderorts geregelt haben, kommt es so heraus. Es ist zwar im ganzen Land bekannt, sei aber noch einmal erwähnt. Weil es ganz offensichtlich eine zentrale Rolle spielt. Denis Hollenstein hat bereits einen Rentenvertrag über fünf Jahre bei den ZSC Lions. Vincent Praplan einen Zweijahresvertrag bei den San José Sharks in der NHL. Daniele Grassi – er fehlte verletzt – und Matthias Bieber haben ihre Zukunft mit dem SCB geregelt. Torhüter Luca Boltshauser und Robin Leone werden nach Lausanne zügeln.

Umfrage

Wer soll die Liga-Qualfikation für sich entscheiden?

  • Abstimmen

2,277

  • Rappi soll aufsteigen!65%
  • Kloten darf nicht absteigen!19%
  • Mir völlig schnuppe!16%

Rötheli verzichtet auf Konsequenzen

Immer und immer wieder wird zu recht betont, Eishockey sei der letzte wahre Mannschaftsport. Namen seien nur auf dem Dress aufgenähte Buchstaben. Erst recht in den Playoffs oder in einer Liga-Qualifikation.

Wenn wichtige Spieler schon bei einer anderen Mannschaft unter Vertrag stehen, dann sind sie juristisch ja bei einer anderen Mannschaft. So einfach ist die Erklärung: Luca Boltshauser, Denis Hollenstein, Vincent Praplan, Matthias Bieber und Robin Leone sind längst schon bei einer anderen Mannschaft.

Kloten braucht ein «Schockerlebnis», das die Spieler aufrüttelt, hellwach macht und signalisiert: so geht es nicht weiter. Einen Weckruf wie diese legendäre Kaffeewerbung:

Bei jedem anderen Hockeyunternehmen der Welt würde jetzt Vincent Praplan – 0 Tore, 0 Assists, Minus-2-Bilanz – auf die Tribüne geschickt. Wenn miserabelste Leistungen über Wochen toleriert werden und keine Konsequenzen nach sich ziehen, dann zerfällt die Leistungskultur. Auch Captain Denis Hollensein – 0 Tore, 0 Assists, Minus-2-Bilanz – gehört dringend auf die Tribüne. Kloten hat in den Playouts ein einziges Spiel gewonnen – als Denis Hollenstein wegen einer Sperre auf der Tribüne sass.

André Rötheli wird gefragt, ob diese Leistung nun Konsequenzen habe und Vincent Praplan auf die Tribüne müsse. Davon will der Trainer nichts wissen. «Das ist ausgeschlossen.» Das bringe nur noch mehr Frust und Verunsicherung in die Mannschaft. Nach dem Motto: Nur ja jetzt alle schonend behandeln. Wenn André Rötheli Kloten mit seiner sanften, ruhigen Art doch noch rettet, dann wird er als der Mann mit den besten Nerven in unsere Hockeygeschichte eingehen.

Tamfal muss zurückkommen!

Zumindest eine erfreuliche Perspektive gibt es für die Klotener: schlimmer kommt es nicht mehr. Am Samstag werden sie in Rapperswil-Jona besser spielen. Und falls es dann auch wieder nicht reichen sollte, bleibt noch die Möglichkeit, einen Wundertrainer zu verpflichten: Tomas Tamfal.

Kloten Flyers Cheftrainer Tomas Tamfal, links, waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den Kloten Flyers und den Rapperswil-Jona Lakers am Samstag, 16. Februar 2013, in der Kolping Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Tomas Tamfal coachte Kloten zum 12:0 gegen Rappi. Bild: KEYSTONE

Tomas Tamfal? Ja, er bringt alle Voraussetzungen mit. Er hat bereits einmal in Kloten gearbeitet und weiss wie kein anderer Trainer, wie der SCRJ zu bezwingen ist: Am 16. Februar 2013 hat er Kloten zu einem 12:0-Sieg über die damals noch in der NLA spielenden Lakers geführt. In einem wichtigen Spiel. Es ging um die Playoffs. Vor der Partie war Kloten auf Rang 9, unmittelbar vor den Lakers. Heute arbeitet Tomas Tamfal als Assistent bei den Ticino Rockets in der Swiss League und hätte gerade Zeit auszuhelfen.

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12:0! Unfassbar! Video: YouTube/SC Rapperswil-Jona Lakers

Ja, das waren noch Zeiten: Vier Tage nach dem 12:0 gegen die Lakers wurde Tomas Tamfal gefeuert und durch Felix Hollenstein ersetzt. In diesen letzten Jahren des Grössenwahns (2014 reichte es ein letztes Mal fürs Finale) konnte es sich die Klotener leisten, einen Trainer zu schmähen und entlassen, der wusste, wie man die Lakers zweitstellig vom Eis fegt.

Heute würden sie den Hockeygöttern auf den Knien für einen solchen Trainer danken.

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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Saasi 15.04.2018 00:38
    Highlight Highlight So wie einige Spieler und Trainer (Rötheli und ?) von Kloten sich in denn spielen präsentirten, wird das ganz sicher nicht gut kommen. Ich glaube in Kloten hat man abgeschlossen. Auch Lehmann, aber dann würde ich es ihm hoch anrechnen, dass er sich von gewissen Experten bersten lassen hat.
    Heisst aber nicht das Rappi schlecht spielt. Mit diesem Spiel, Team und zwei guten Ausländern, würde Rappi mind. auf Höhe auf Playoff Höhe spielen.
  • Samuel Wüest 14.04.2018 20:18
    Highlight Highlight Hopp SCRJ Lakers, weitere Siege und Aufstieg!!! Packt die Chance!!! Los!!!
  • Chuqqi 13.04.2018 20:20
    Highlight Highlight Ich glaube es liegt daran, dass sich Boltshauser dazu entschieden hat abzusteigen.
    • 123und456 14.04.2018 14:36
      Highlight Highlight Oder Nyffeler hat sich dazu entschlossen aufzusteigen...
      oder aber der Bandengeneral fehlt... jänu Titanen sind ja beide Teams nicht
  • Darkside 13.04.2018 17:43
    Highlight Highlight Sollte Kloten wirklich absteigen, und ich würde momentan keine 20 Stutz darauf wetten dass das nicht passiert, werden wir sie wohl für lange Zeit nicht mehr im A sehen. Und wenn dann dieser unsägliche HUL, der weder über Hockeyverstand, noch über ein Hockeyherz verfügt, plötzlich die Schnauze voll hat und den Bettel hinwirft, wird's noch düsterer. Hei ei ei, was ist nur aus dem einst grossen EHC geworden. Klar, die Derbys sind schon länger nicht mehr das, was sie einst waren, aber vermissen würde ich sie dennoch. Allemal besser als gegen die Seebuben...
  • Scrj1945 13.04.2018 15:29
    Highlight Highlight Sperrholz verteidigung? Die vierte linine um neds primeau und hüsler haben gestern besser gespielt als die prima ballerina linie mit hollenstein und praplan. Zaugg soll doch lieber ruhig sein oder zumindest die kloten brille abziehen
  • freddy.k 13.04.2018 15:21
    Highlight Highlight Wie genau will sich Praplan in der NHL durchsetzen, wenn er in der Ligaquali nichts reissen kann?
    • Best of 7 13.04.2018 16:40
      Highlight Highlight Was heisst hier nichts reissen? Beim 4 Tor stand er immerhin Spallier.😂
  • Caere77 13.04.2018 14:30
    Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Zaugg

    Ja, sie verstehen etwas von Eishockey, das mag sein. Und ja ich bin Rapperswiler und daher auf Lakers Seite, und daher kommt dieses Fazit zu Ihrem Bericht zustande: Einfach nur abschätzig gegenüber den Lakers, wie immer. Vielleicht erklären sie mir mal warum, ich kenne die Hintergründe nicht. Aber, Defensive Sperrholz, Sturm mit einfachen Mitteln zu bremsen, Kloten spielt das Spiel der Lakers?!? Ich weiss ja dass sie Meinungen ändern wie der Wind dreht, aber bei den Lakers bleiben sie konsequent negativ...wieso eigentlich?! Danke für Ihre Antwort.
  • Lueg 13.04.2018 13:59
    Highlight Highlight Liebe Rappi Fans
    Ich wünsche Euch das Selbstvertrauen von Eurer Mannschaft. Warum das?
    Klausi der beisst nicht er will nur spielen.... Erwartet keine Lobgesänge von ihm, solche bringt er nur bei Berner und Bern grenznahe Vereinen hin. Klausi versteht zwar viel von Hockey aber mittlerweilen ist er nur noch in seine Formulierungen und nicht in die Objektivität verliebt.
    Nehmt solche Artikel als Kompliment und lacht ihm ins Gesicht - denn er sieht sich als Rüfi der Schreiberzunft. Und nie vergessen die SCL Spieler haben ihn auch schon in die Ilfis geworfen...
    • Theo Retisch 13.04.2018 14:29
      Highlight Highlight Hier gibt es nicht viel hinzuzufügen ausser wenn er sich als Hofschreiber einspannen lässt - da hört der Spass auf, denn in solchen Situationen kommen Menschen zu Schaden... Erinnert Euch an die haltlosen Attaccken gegen Ueli Schwarz welche ihm den Job gekostet hat und dies nur weil Tristan Scherwey gesperrt wurde (nein der Gegner hat kein Artzzeugnis eingereicht).
      Zum Glück ist der von Gericht freigesprochne Schwarz ein "Sportsman" durch und durch. Das Schwarz schon mehr über Eishockey vergessen hat als KZ je gewusst hat beweist er uns regelmässig bei MySports
    • Caere77 13.04.2018 14:31
      Highlight Highlight Danke Lueg! Top Rat von Dir...👏👏😉
  • Chris_2000 13.04.2018 12:58
    Highlight Highlight Die einfach Klaus Logik: Falls Rappi irgendwas gewinnt, hat der Gegner entweder 1) das schlechteste Spiel seit 56 Jahren gemacht oder 2) sie nehmen es nicht ernst (Cup). Als Olten gegen Langenthal den Halbfinal gewonnen hat, schrieb er noch von einen "Alptraum für Kloten", als aber Rappi im Final Olten wegfegte, war dann der Tenor in der Vorschau "Kloten ist klar besser, Rappi hat keine Chance usw."
  • Tribesman 13.04.2018 12:34
    Highlight Highlight Wäre der Hammer, wenn Rapperswil-Jona diese Saison gegen die NL (A) / Top flights Teams ungeschlagen bleiben würde!
    Ein Wunder das Klaus Zaugg nur das 0:12 auspackt und nicht schon Polemik à la Wehrmacht Propaganda bei Stalingrad macht.
  • Wayne99 13.04.2018 12:13
    Highlight Highlight Ich und mein Lieblings Club haben eigentlich "Ferien" (Out gegen den ZSC) aber als Eishockey Liebhaber schauet ich mir gestern natürlich ein Spiel an. Ich habe mich für das Kloten Spiel entschieden um zu schauen wie sich die Mannschaft in der NLA hält.
    Aber es war erschreckend was ich sah! Wenn man schon nur die Namen sieht die für Kloten spielen, und was geliefert wurde, einfach unglaublich!
    Ich hoffe trotzdem das Kloten oben bleibt. Den kein Gegner ist unattraktiver als Rappi, jedenfalls für uns!
    Also ihr Kloten Stars "Gring ache u seckle"! Zitat ende!
  • LebeauFortier 13.04.2018 11:43
    Highlight Highlight Was dem EHC Hoffnung machen sollte: Der ZSC hat die Quali auch mieserabel beendet. Und der Start in die PlayOffs nahm uns die letzte Hoffnung. Und voilà, dann hatte man in einer Szene in Spiel 2 Glück, und die Wende kam!

    Ganz ehrlich: Wir würden Euch vermissen. (Und das wahrscheinlich nicht nur nächste Saison...) 😔
    • Caere77 13.04.2018 14:36
      Highlight Highlight Was gibt es eigentlich an Kloten zu vermissen? Emotionen keine, Standort unnötig (gibt schon ZSC), Stadion durchschnitt, beste Spieler gehen, leben nur noch von Vergangenheit, Vorstand und Trainer inkompetent...was sonst noch?
    • Best of 7 13.04.2018 15:26
      Highlight Highlight Caere77...da gibts noch einige.

      Konnten Steuern nicht bezahlen.
      Der Verband hätte schon zig mal die Lizenz entziehen müssen (aber der Filz ist dicker als Regeln).

    • bullygoal45 13.04.2018 16:26
      Highlight Highlight Was man Kloten lassen muss: Das Stadion find ich geil! Perfekte Sicht aufs Feld.

      (Vielleicht bin ich mir auch von den NLB-Ställen einfach nichts besseres mehr gewöhnt! 😶)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chloote 13.04.2018 11:32
    Highlight Highlight Vielleich hat nun diese 1:4 Niederlage den letzten Optimisten in Kloten die Augen geöffnet?
    Weil, da geht gar nichts mehr!
    Nicht mit Schläpfer oder Rötheli oder sonst jemandem an der Bande!
    Wer da als Trainer arbeitet ist sowas von Wurscht!
    Weil die Akteure auf der Eisfläche ihren Job so oder so ganz einfach nicht machen wollen!!
    Eine solche Verlierertruppe wie sie der EHC Kloten momentan stellt ist ganz einfach eine Frechheit sondergleichens!!!
    Das ganze verhalten spricht eine deutliche Sprache:
    WIR WOLLEN UM JEDEN PREIS ABSTEIGEN!!!
    WIR KÖNNEN UNS IN KLOTEN KEIN NLA TEAM MEHR LEISTEN!!!😡😡
    • Darkside 13.04.2018 12:49
      Highlight Highlight Der Präsident hat's halt vorgegeben.
    • Chloote 14.04.2018 11:55
      Highlight Highlight Ab sofort zählt nicht mehr wer wieviel Fehler gemacht hatt.
      Sondern wie wir gemeinsam den Abstieg verhindern können.
      Ausnahmslos alle stehen nun in der Verantwortung!
      Mit Betonung auf ALLE!
      Über Lehmann können wir dann nach der Saison noch genügend diskutieren.
      Es geht jetzt um den ganzen Verein EHC Kloten und nicht nur um Lehmann, Hollenstein, Praplan, Santala usw.
      Es droht die Gefahr, das man nach 56 Jahren im Oberhaus absteigen wird.
      Noch ist es nicht soweit, also bleibt noch Zeit um etwas zu ändern.
  • Peedy 13.04.2018 11:28
    Highlight Highlight "Bei jedem anderen Hockeyunternehmen der Welt würde jetzt Vincent Praplan – 0 Tore, 0 Assists, Minus-2-Bilanz – auf die Tribüne geschickt."

    Beim EV Zug unter Harold Kreis hätte Praplan im nächsten Spiel wohl die meiste Eiszeit...der HK setzt auch nie ein Zeichen geschweige denn würde einem Jungen eine Chance geben...
    • goldmandli 13.04.2018 12:14
      Highlight Highlight Ja, da gebe ich dir recht. Jalonen gehört wohl auch noch in diese Gattung sturer/ unkreativer Trainer. Harri muss gehen, obwohl ich bei einem Meistertitel der Zürcher nicht glaube, dass er seinen Posten räumen muss. Man hat dann ja nur gegen den zukünftigen Meister verloren. Ich hoffe jedoch, dass die Zuger Leitung nicht so berrechenbar ist.
  • Stoupe 13.04.2018 11:05
    Highlight Highlight Man muss aber auch mal klarstellen, dass Rappi nicht wirklich gut spielt. Sie schauen, dass hinten alles dicht ist und spielen gut Konter, das wars dann aber auch. Falls sie aufsteigen, werden sie ihren resevierten 12. Platz schnell einnehmen.
    Sie führen in der Serie nur, weil Kloten sich noch dümmer anstellt als sowieso und deshalb sogar noch schlechter als Rappi ist.
    • Jaromir 13.04.2018 12:28
      Highlight Highlight Da wiederspreche ich als Kloten-Fan. Rappi hat gestern das perfekte Auswärtsspil abgeliefert. Hinten dicht und die wenigen Chancen eiskalt ausgenutzt. Bei Kloten kommt zur riesigen Verunsicherung auch noch ein wenig Pech hinzu. Stockbruch in der Offensivzone, Gegenstoss 0:1. Perfekt für Rappi und ihr sauberes Defensivspil. Horror für Kloten in ihrer Verunsicherung.
      Am Samstah wird es für Kloten enorm wichtig sein das erste Tor zu erzielen um den Kopf ein wenig freizukriegen.
    • Maidenman 13.04.2018 12:39
      Highlight Highlight Genau so steigt man auf: Der A - Vertreter sieht zwar spielerisch besser aus, kann aber durch das fehlende Selbstvertrauen in entscheidenden Situationen nicht reüssieren... Rappi machte das clever: Hinten alles dicht machen und wenn etwas durchkommt, steht da noch ein sehr guter Goalie.
      Vorne kann man die Chancen eiskalt ausnützen, auch dank der Unterstützung der ebensowenig vor Selbstvertrauen strotzenden Verteidigung. Bei Kloten muss da eine 100% ige Steigerung her, sonst ist Lichterlöschen im Schluefweg angesagt.
    • Chris_2000 13.04.2018 13:21
      Highlight Highlight Man kann doch nicht ernsthaft den Rapperswiler den Vorwurf machen, dass sie keine NLA Truppe haben und offensiv die Klotener nicht dominieren. Liebe NLA Fans; schaut euch mal die NLB an...komplett unattraktive Farmteams ohne Fans (und mit ohne meine ich ohne), für Rappi kein einziges attraktives Derby....in einer solchen Liga kann man kein NLA Team finanzieren. Der Aufstieg mit all den Stolpersteinen von den NLA Klubs (Ausländer, kein Heimrecht, usw.) kann man nur mit viel Glück und einer Krise eines NLA Klubs meistern
    Weitere Antworten anzeigen
  • Steven86 13.04.2018 09:40
    Highlight Highlight Wiso immer so viel mühe geben zum neue Artikel zu schreiben. Nimm doch einfach einen Artikel als Rappi gegen Langnau abgestiegen sind und ersetzt Langnau durch Rappi und Rappi durch Kloten.
  • Crosby87 13.04.2018 09:34
    Highlight Highlight Fasst das Klotener Spiel von gestern ziemlich gut zusammen. Es war erstaunlich, wie wenig da kam. Bestes Beispiel das 3:0, als kein Klotener sich Mühe gab, dem Rapperswiler nachzueifern, sondern hinterher fuhren und den Gegner mit dem Stock "kitzelten". Was für mich aber zu wenig rüberkommt ist die defensive Leistung von Rappi. Klar, das Schussverh. spricht für Kloten. Aber wie viele davon waren wirklich gefährlich? Hollenstein und Co wurden konsequent weggearbeitet. Wenn Zaugg ein Spiel gegen Ajoie gesehen hätte, wüsste er zudem, dass gerade die 4. Rappi-Linie kein Problem mit Härte hat.
    • Scrj1945 14.04.2018 07:54
      Highlight Highlight Stimmt. Die 4. rappi linie ist die härteste von rappi. Am anfang hatt ich bedenken wegen dem tempo. Aber muss sagen da haben unsere schränke einen tollen job gemacht und die klotener super in schacht gehalten. Weiter so ness primeau und hüsler
  • Der müde Joe 13.04.2018 09:27
    Highlight Highlight Läuferisch und technisch überlegen, aber wenn man Angst hat sich vor‘s Tor zu kämpfen, dänn ist das nicht mehr als Eiskunstlauf. Gespielt wie Mädchen! Null!!!

    Die beste Szene die das unterstreicht; 3 gg 2, Pass zurück an die blaue Linie (soweit ok), dann kommt nicht ein satter Slapshot, nein, sondern ein Handgelenk-Schüssli der Marke „hier Oma, fang ihn!“ und die beiden Stürmer verhalten sich wie staunende Schulbuben, aber kein kämpft sich vor das Tor.
    Nein, so würde man nicht mal gg den EHC Wetzikon (1.Ligameister) gewinnen.
  • XAALLAAX 13.04.2018 09:25
    Highlight Highlight Rappi hat es taktisch gut gemacht. Slot war dicht. Konterstark sind sie auch, drei von vier Toren waren schnelle Gegenstösse. Pech beim 1:0 durch Stockbruch Egli.

    Übrigens tolle Stimmung der SCRJ Fans, denke das war etwas vom lautesten was im Schluef je aus dem Gästesektor kam.

    Aber so eine Enttäuschung und 0:1 Rückstand müssen wir wegstecken können, wollen wir den Ligaerhalt noch schaffen. Man sieht sich in Rappi. Allez Chloote!
  • ta0qifsa0 13.04.2018 09:23
    Highlight Highlight Herrlich fand ich ja z.B. den Zweikampf Kparghai gegen Profico vor dem 0:3. Nota bene noch von einem Spieler, der ohne den Wechsel zu Kloten den Rest der Saison noch irgendwo in Biasca im Niemandsland herumgegurkt hätte. Das Wort "Arbeitsverweigerung" ist für diese Szene fast noch ein Kompliment.
  • Boston5 13.04.2018 09:19
    Highlight Highlight Das Spiel selber habe ich nicht gesehen, aber wenn es um den Abstieg geht und Kloten macht in der 57. Minute die einzige Strafe des Spiels, ein Beinstellen, dann kann das nur extrem Emotionslos gewesen sein.
  • bullygoal45 13.04.2018 09:16
    Highlight Highlight Der einzige Klotener der hervorragend gearbeitet hat, war der Syrer vom Kebab Imbiss! Gerne wieder 👍🏻🔥
    • Der müde Joe 13.04.2018 10:09
      Highlight Highlight 😂😂😂 Wenn ich dich nicht kennen würde, würde ich sagen du bist ein Arschloch!😉

      Geiler Kommentar!😆👍🏼
    • nödganz.klar #161 13.04.2018 17:56
      Highlight Highlight hahaha grande! jep, der liebe Kerl weiss wie man Döner macht, bin Stammkunde 😊
    • Chloote 14.04.2018 07:09
      Highlight Highlight Das ist für Kloten-Präsident Lehmann sowieso viel wichtiger als das gezeigte auf dem Eis.
      Haupsache es fliesst viel Geld in die Clubkasse, durch die Verpflegungsstände in der Swiss Arena.
      Das Hauptprodukt auf dem Eis ist bloss noch zur Nebensache geworden!
      Die Quittung hat Lehmann nun erhalten.
      Das Hauptprodukt auf dem Eis zieht nicht mehr.
      Immer weniger Zuschauer besuchen die Heimspiele, weil das Gebotene auf dem Eis nur noch grottenschlecht ist.

  • N. Y. P. D. 13.04.2018 09:05
    Highlight Highlight 👉Wir werden keine Ausländer auf unsere Lohnliste nehmen.

    Das ist der Grund für die mieserable Leistung gestern.
    Der Präsident des EHC Kloten gab vor Monaten mal diesen Satz zum besten.
    Danach war klar. Fertig NLA. Wer ohne Ausländer in der NLA überleben will, hat keine Chance und keine Ahnung von Eishockey.

    Auch den Spielern war dann sofort klar. Rette sich wer kann. Der Ofen war aus. Bis heute und auch im nächsten Spiel.

    Präsi, Du bist schuld.
    • Connor McSavior 13.04.2018 09:53
      Highlight Highlight Inwiefern die Fans hier eine Schuld tragen ist mir schleierhaft, ich bin mir sicher, dass du das noch ausführen kannst.

      Bei Bircher stimme ich dir zu 100%, damit nahm das ganze Unheil seinen Lauf.
    • Hayek1902 13.04.2018 10:22
      Highlight Highlight Naja, ohne den präsi wärt ihr einfach pleite.
    • aby 13.04.2018 14:56
      Highlight Highlight tja, ich wiederhole mich gerne: ohne den ach so bösen und „schuldigen“ Präsi wäre Kloten schon längst da, wo sie ohne die unsäglichen Sonderbehandlungen und endlosen Geld in den Ar.... schieben hingehören. M.E. hätte dem Club ein Abstieg bzw. „Neuanfang“ seit Jahren gut getan.... aber wenn man‘s lange genug hinauszögert, nimmt‘s halt doch irgendwann seinen Lauf...
  • rodolofo 13.04.2018 09:02
    Highlight Highlight Zwei Trösterchen für die Klotener:
    Trost Nummer 1:
    Ein Team MUSS sich immer für den Wettbewerb opfern und absteigen.
    Trost Nummer 2:
    Ich schaue selten bis gar nie Eishockey, auch nicht, wenn Super-Teams spielen.
    Da geht mir einfach Alles viel zu schnell.
    • elbrujo_ 13.04.2018 10:23
      Highlight Highlight Danke 😂💪👌
  • super_silv 13.04.2018 08:50
    Highlight Highlight Jaja schon gut Klausi, haupsach auch noch ein bisschen Rappi bashing mit dem 12:0 Spiel.
    • SChonndschoguetRJ 13.04.2018 11:59
      Highlight Highlight Dann müsste ja Biasca auch schon 12:0 gegen Rappi gewonnen haben.

      Ah Chloisu

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