DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Liga-Qualifikation, Spiel 1
EHC Kloten – SCRJ Lakers 1:4 (0:1,0:1,1:2)
Wut auf die eigene Mannschaft und Trauer: Blick in den Kloten-Fanblock.
Wut auf die eigene Mannschaft und Trauer: Blick in den Kloten-Fanblock.Bild: KEYSTONE

Kloten verschläft den Start – Spiel 1 der Liga-Quali geht an die Lakers

Auch unter Coach André Rötheli verliert Kloten weiter. Die Zürcher verschliefen gegen die Rapperswil-Jona Lakers den Start in die Liga-Qualifikation und verloren das erste Heimspiel der Serie mit 1:4. Kloten droht der erste Abstieg seit 56 Jahren mehr denn je.
12.04.2018, 22:3513.04.2018, 06:57

Ein verpennter Start im ersten Spiel unter dem neuen Trainer – das darf eigentlich nicht passieren. Die Klotener verschliefen sechs Tage nach der Beurlaubung von Kevin Schläpfer und der Beförderung von André Rötheli den Start aber sogar doppelt: Im ersten Abschnitt kassierten sie nach 75 Sekunden durch Steve Mason das erste Gegentor. Und auch nach der ersten Pause kehrten die Klotener träge aus der Kabine zurück. Dion Knelsen erzielte nach bloss 30 Sekunden (und 16 Sekunden nach Ablauf einer Rapperswiler Strafe) und nach einem Klotener Scheibenverlust das 2:0 für die Lakers.

Neu-Trainer Rötheli hat in Kloten viel Arbeit vor sich – oder wenig, wenn sein Team nicht bald gewinnt.
Neu-Trainer Rötheli hat in Kloten viel Arbeit vor sich – oder wenig, wenn sein Team nicht bald gewinnt.Bild: KEYSTONE

Die Führung der Lakers entsprach durchaus dem Spielverlauf. Kloten erspielte sich zwar die grössere Anzahl Möglichkeiten, aber Grosschancen, wie sie sich Mason und Knelsen erarbeiteten, boten sich dem desolaten EHC lange nicht. Erst nach dem 0:2 kam auch das Heimteam durch Tomi Sallinen, Matthias Bieber (beide 22.) und Patrick Obrist (29.) zu besseren Chancen. Melvin Nyffeler, der 23-jährige Goalie der Lakers, stellte aber seine Extraklasse wieder unter Beweis.

Goalie Nyffeler der Matchwinner

Nyffeler etablierte sich in der Swiss League sowohl in der Qualifikation (1,65 Gegentore pro Spiel und 93,58 % Fangquote) wie in den Playoffs (1,41 Gegentore pro Spiel und 94,51 % Fangquote) als der mit Abstand beste Keeper. Auch im ersten Duell mit Kloten liess sich Nyffeler nur einmal bezwingen (33 Paraden), von Dominik Egli viereinhalb Minuten vor Schluss zum 1:3. Schon beim Triumph im Cup hatten die Lakers gegen Lugano (3:0), Zug (5:1) und im Final gegen den HC Davos (7:2) gegen Gegner aus der National League im Schnitt bloss ein Gegentor pro Partie kassiert.

Die zweite Partie der Serie findet am Samstagabend in Rapperswil statt. In der Eishalle am Lido gewannen die Lakers alle acht Playoff-Heimspiele und kassierten dabei nur zehn Gegentreffer. Und zumindest im ersten Spiel der Serie fiel überhaupt nicht ins Gewicht, dass die Rapperswiler mit bloss zwei Ausländern spielen können. Steve Mason, der Torschütze zum 1:0, verfügt über eine Schweizer Lizenz und belastet das Kontingent nicht. Jared Aulin, der Topskorer der Lakers, schied in der Finalserie gegen Olten mit einer Knieverletzung aus. (ram/sda)

Die Highlights der Partie.Video: YouTube/MySports

Das Telegramm

Kloten – Rapperswil-Jona Lakers 1:4 (0:1, 0:1, 1:2)
7011 Zuschauer. - SR Stricker/Urban, Kovacs/Obwegeser.
Tore: 2. (1:15) Mason (Hügli) 0:1. 21. (20:30) Knelsen 0:2. 49. Profico (Casutt) 0:3. 56. Egli (Kellenberger, Abbott/Ausschluss Maier) 1:3. 59. Rizzello (Knelsen, Sataric) 1:4.
Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Kloten, 5-mal 2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers.
Kloten: Boltshauser; Kellenberger, Back; Egli, Kparghai; Stoop, Ramholt; Harlacher; Praplan, Santala, Hollenstein; Abbott, Sallinen, Bieber; Leone, Schlagenhauf, Bader; Obrist, Trachsler, Bozon.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Gähler, Berger; Sataric, Maier; Iglesias, Schmuckli; Geyer, Büsser; Morin, Knelsen, Rizzello; Mosimann, Mason, Hügli; Profico, Lindemann, Casutt; Hüsler, Ness, Primeau.
Bemerkungen: Kloten ohne Bäckman, Poulin (überzählige Ausländer), Weber, Marchon, Grassi und Lemm. Rapperswil-Jona Lakers ohne Aulin und Brem (alle verletzt). - 37. Lattenschuss Back. - Timeout Kloten (56:06), von 56:00 bis 56:28 ohne Goalie. (sda)

Alle Schweizer Meister seit Einführung der Playoffs 1985/86

1 / 38
Alle Schweizer Eishockey-Meister seit Einführung der Playoffs 1985/86
quelle: keystone / ennio leanza
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Es gibt nichts, was diese Rentner nicht reparieren können

Video: srf/SDA SRF

Unvergessene Eishockey-Geschichten

Alle Storys anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Barty zur WTA-Spielerin des Jahres gekürt +++ Unihockey-Nati im Viertelfinal gegen Estland
Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
Zur Story