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Kritiker befürchten, dass sich mächtige Konzerne wie Google und Facebook künftig bei Internetprovidern eine Überholspur im Internet kaufen – während der Rest auf die Schleichspur abgedrängt wird.

So macht Trump das Internet kaputt

Was ist passiert? Im offenen Internet fliessen alle Daten gleichberechtigt und gleich schnell durch die Netze. Trump will dieses Prinzip nun beerdigen – und durch ein Zwei-Klassen-Internet ersetzen. Das sind gute Nachrichten für Provider, aber schlechte für alle Internet-Nutzer.

22.11.17, 13:05 23.11.17, 11:56


Netzneutralität bedeutet, dass Videos, Musik und Webseiten von Giganten wie YouTube, Facebook und WhatsApp oder kleineren Anbietern wie watson, Wilmaa oder Threema von den Internetprovidern gleich schnell über ihre Datennetze transportiert und nicht blockiert werden.

In den USA droht das Prinzip der Netzneutralität nun zu fallen.

Worum geht's?

Die von Trumps Republikanern kontrollierte US-amerikanische Kommunikationsbehörde (FCC) will am 14. Dezember über die Abschaffung der Netzneutralitätsregeln der früheren Obama-Regierung abstimmen. 

Der von Trump ernannte Präsident der US-Kommunikationsbehörde, Ajit Pai, will Obamas Regeln zur Netzneutralität abschaffen. bild: hackernews

2015 hatte die Kommunikationsbehörde beschlossen, dass die Netzneutralität bewahrt werden soll. Internet-Providern wurde untersagt, Dienste wie YouTube, Netflix, Spotify etc. beim Datenverkehr zu bevorzugen, wenn diese bezahlen – und nicht zahlende Dienste auszubremsen oder gar zu blockieren.

Nun hat die FCC die «Anordnung zur Wiederherstellung der Freiheit im Internet» angekündigt. Internetanbietern in den USA würde so erlaubt, das Zwei-Klassen-Internet einzuführen. Damit würde das bislang geltende Prinzip der Netzneutralität aufgegeben. Zuvor hatte Trump die Mehrheitsverhältnisse in der FCC zugunsten der Republikaner verschoben.

Worum geht's wirklich?

Wie fast immer geht es um Geld, sehr viel Geld. Die Internetprovider drängen schon seit Jahren auf das Zwei-Klassen-Internet, um ihre Dienste stärker zu monetarisieren. Dies sei notwendig, um den rasant wachsenden Datenverkehr bewältigen zu können. Verfechter der Netzneutralität sagen hingegen, es gehe darum, sowohl den Internetfirmen als auch den Konsumenten das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Trump gibt den Mobilfunk- und Internet-Providern Rückendeckung. Fällt die Netzneutralität in den USA, dürfte dies Signalwirkung für andere Länder haben.

Was bedeutet Netzneutralität genau?

Was ist Netzneutralität überhaupt? Und welche Bedeutung hat ein «freies Internet» für uns Konsumenten? Die einfachste Erklärung liefert unser Video.

Wie sieht das Internet ohne Netzneutralität aus?

Diese Grafik gibt die Antwort

Der feuchte Traum jedes Internet-Providers: Wer Netflix, YouTube etc. ruckelfrei geniessen will, zahlt drauf. Wer Online-Spiele ruckelfrei geniessen will, zahlt nochmals drauf. Dieses düstere Szenario malen zumindest die Verfechter der Netzneutralität an die Wand.

Wer ist dafür, wer dagegen?

Demokraten und Internetkonzerne wie Google, Apple und Netflix sprechen sich für die Netzneutralität aus, Republikaner und Internetanbieter dagegen.

Für Netzaktivisten ist die Netzneutralität die Basis für ein freies Internet.

Die Mobilfunk- und Internet-Provider lobbyieren seit Jahren für die Aufweichung der Netzneutralität. Mit dem Zwei-Klassen-Internet lässt sich mehr Geld verdienen. Dies sei notwendig, um den rasant wachsenden Datenverkehr bewältigen zu können, sprich den Ausbau der Netzinfrastruktur finanzieren zu können.

Gegner der Netzneutralität betonen zudem, dass einige Anbieter für ihre Inhalte eine stabilere oder schnellere Verbindung brauchen als andere und für diesen Qualitätsunterschied auch zahlen sollen. Support erhalten sie von der Trump-Regierung, die von einer «schlankeren und marktbasierten Rahmensetzung» spricht. Die EU hat die Netzneutralität bereits 2015 aufgeweicht.

Wird die Netzneutralität bereits heute verletzt?

Die Internet-Provider sagen Nein, die Konsumentenschützer Ja. Tatsache ist, dass die Netzneutralität im weiteren Sinne – alle Dienste müssen von den Providern gleich behandelt werden – in zahlreichen Ländern verletzt wird.

Sind wie in diesem Beispiel aus Portugal bestimmte Messaging-Apps oder Streaming-Dienste im Abo-Preis enthalten, werden andere Anbieter benachteiligt.

Auch in der Schweiz bevorzugen Swisscom, Salt und Sunrise seit Jahren Dienste von ausgewählten Partnern wie Spotify, Zattoo oder WhatsApp. Wenn die Provider etwa damit werben, dass bei ihren Jugendabos über WhatsApp versendete Nachrichten das Datenvolumen nicht belasten, werden dadurch kleinere Rivalen wie Threema benachteiligt, da dessen Datenverbrauch angerechnet wird.

Personalisierte Werbung: Spion-Programme saugen unsere Daten

Video: srf

Swisscom, Sunrise und Cablecom wollen das Zwei-Klassen-Internet. Das riecht nach Ärger! Genau darum gibt es jetzt eine Schlichtungsstelle

«Ich glaube nicht, dass die europäischen Mobilfunk-Provider diesen Kampf gewinnen können»

Von «Netzneutralität ist Quatsch» bis «In stiller Trauer um das WWW»: So reagiert das Netz auf das Zwei-Klassen-Internet

Google, Microsoft, Facebook und Co. plädieren für Netzneutralität

Swisscom und Co. wollen die Netzneutralität freiwillig gewährleisten – und ernten Spott und massive Kritik 

Schlechte Nachrichten für die Verfechter der Netzneutralität: Europaparlament beschliesst Zwei-Klassen-Internet

«Es darf nicht sein, dass sich Blick.ch bei der Swisscom schnellere Ladezeiten kaufen kann als watson» 

Zwei Tage nach Beerdigung der Netzneutralität sind die Wegelagerer da: Deutsche Telekom will Gamer und Startup-Firmen zur Kasse bitten

Die EU will das Zwei-Klassen-Internet. Das riecht auch für uns nach Ärger! Das musst du über Netzneutralität wissen​

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57
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    Alle Leser-Kommentare
  • stadtzuercher 22.11.2017 23:23
    Highlight Es ist nicht nur Trump und das rechte politische Lager, welche die Meinungsfreiheit in den USA einschränken wollen. Die Linke ist wahrscheinlich sogar noch bedeutender im Schaffen einer Kultur der Meinungsunterdrückung. Man lese diesen ausgezeichneten Artikel im Tagi von heute.
    "Amerikas Meinungsfreiheit gerät zwischen die Fronten"
    https://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/amerikas-meinungsfreiheit-geraet-zwischen-die-fronten/story/31798736
    6 8 Melden
  • Beggride 22.11.2017 18:43
    Highlight Ich will jetzt die Leute hören, die ihre Arbeit zurückwollen und daher ihn gewählt haben. Denn Donald sollte ja für die arme Allgemeinheit schauen... Jaja... Jeder der sagt, er hätte das nicht kommen sehen, ja mehr fällt mir dazu gar nicht mehr ein..
    13 1 Melden
  • RozaxD 22.11.2017 18:27
    Highlight Das wäre echt eine Katastrophe :o
    8 1 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 22.11.2017 17:45
    Highlight Gemäss Reddit will Kimdotcom eine Alternative zum Internet aufbauen.
    17 1 Melden
  • Laut_bis_10 22.11.2017 16:14
    Highlight Netzneutralität weg, Billag weg ... demontiert ruhig weiter die freie Meinungsbildung. Demokratie, Bildung, pfff, wer braucht das schon!
    Vollgas zurück ins Mittelalter.
    Ironischerweise wird jetzt genau im freien Internet der Widerstand organisiert. Gibt es eigentlich auch eine Möglichkeit, den Kampf gegen dieses absurde Polittheater von hier aus zu unterstützen?
    78 4 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 22.11.2017 16:10
    Highlight Wenn es eine Package für die Kombination Picdump und Pornhub gibt, geht das für mich in Ordnung. Sonst muss Lina halt weniger dschiffffs machen.



    20 18 Melden
  • Echo der Zeit 22.11.2017 15:39
    Highlight Trump - Präsident der Kapitalisten und des Geldadels.
    66 5 Melden
  • Scrat 22.11.2017 15:36
    Highlight Mr. President macht das Internet kaputt? Mir scheint eher, dass Mr. President gezielt alles zu zerstören versucht, was eine freie, fortschrittliche Welt ausmacht.
    77 5 Melden
  • Paddiesli 22.11.2017 15:33
    Highlight Natürlich ist dies ein weiteres Obama-Gesetz einer langen Reihe, das Trump bodigen will. Wie viel peinlicher kann Trump eigentlich noch werden? Man würde meinen, er hat da die Spitze erreicht, aber er schaffts es täglich, mich erneut zu überraschen, wie tief ein Mensch sinken kann.
    52 7 Melden
  • dnaef 22.11.2017 15:32
    Highlight Google, Apple, Netflix und Co. wissen schon, weshalb sie sich für die Netzneutralität aussprechen? Nennt mich naiv, aber wenns kostet, schaue ich halt SRF statt Youtube (hallo #NoBillag) und lese meine lokale Zeitung auf Papier statt all den Newsmüll im Sekundentakt. Ich behaupte mal, dass ich nach ein bisschen Entzug auf mindestens 75% meines Traffics gut verzichten kann. Laufe ich eben zur Bibliothek.

    Haben die Provider eine solche Macht, auch die wertvollsten Unternehmen der Welt zu knebeln?
    32 17 Melden
    • Majoras Maske 22.11.2017 17:11
      Highlight Ja, da hast du recht. Youtube ist soweit ich das mitbekommen habe eher ein Verlustgeschäft. Müsste man noch bezahlen um Werbung dort Werbung zu schauen - und darum geht es ja -, würde Youtube sicher eine grosse Zahl Nutzer verlieren. Oder Google ist bereit diese Kosten zu stemmen ohne es auf die Zuschauer oder die Videoproduzenten abzuwälzen. Positiv wär dann zumindest, dass lokale Medien möglicherweise wieder besser Werbeeinnahmen generieren werden.
      3 6 Melden
  • zombie woof 22.11.2017 14:54
    Highlight Eine gute Lösung wäre doch, den Internetzugang ab einer gewissen Einkommensgrenze zu erlauben. Ab 10 Mio Jahreseinkommen bekommt man Zugang. Dem Volk kann man z.B. zu Weihnachten so 2-3 Stunden Zugang gewähren, das genügt. Schliesslich soll sich das Volk nicht vergnügen, sondern Schnauze halten, Bückling machen und Steuern bezahlen. Die selbsternannte Elite meint es doch nur gut mit dem Volk....
    83 4 Melden
  • dracului 22.11.2017 14:54
    Highlight Trump würde sogar seine Söhne auf Safari schicken um die begnadigten Truthähne von Barack Obama umzubringen. So sehr will Trump blindlings alles von seinem gehassten Vorgänger rückgängig machen. Bei der Netzneutralität wäre es notwendig, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Jeder Dollar, den Netflix oder sonst ein Dienst zusätzlich bezahlen muss, zahlt letztlich der Konsument.
    62 5 Melden
  • Mr.President 22.11.2017 14:25
    Highlight Find ich gut! Dann werden wenigstens die Leute ihre Freizeit wirklich im Freien oder mit ihren Liebsten verbringen, abseits von Netflix, YooTube, Facebook, Pornbulp usw. Weg mit den Zombiekisten/Gadgets. Siehe 5 Rappen für die Plastik-Säckli an der Migros/Coop. Niemand will mehr bezahlen!
    8 81 Melden
    • Enzasa 22.11.2017 16:11
      Highlight Wer unbedingt ins Internet will zählt auch auch zehn Franken dafür
      4 20 Melden
    • meine senf 22.11.2017 16:25
      Highlight Du hast wohl die Problematik nicht wirklich verstanden.
      46 0 Melden
    • rummelsnuff 22.11.2017 16:27
      Highlight Also Ihrer Argumentation mit der Zeit im Grünen kann ich irgendwie etwas abgewinnen. Nur geht es hier ja nicht nur um Freizeitbeschäftigung. Denken Sie aber auch an die Leute die Beruflich Bandbreite benötigen. z.B. CRM Anbindung über Internet. Zudem können somit Kritische stimmen Online einfach abgewürgt werden von grossen Medienkonzerne. Ich glaube es gibt bessere Wege um Menschen ins freie zu locken.
      28 0 Melden
  • Timmy :D 22.11.2017 14:19
    Highlight So etwas wie Gleichberechtigung verträgt sich nicht mit dem Kapitalismus, welchen sich die Eliten der Republikaner wünschen. Was kommt als nächstes? Highways mit Premiumspur für reiche?
    85 2 Melden
  • meine senf 22.11.2017 14:17
    Highlight Ohne Netzneutralität (und dazu noch mit zunehmender Zentralisierung dank "Social" Media) wird das Internet wieder zum Videotex.
    27 2 Melden
  • Der Tom 22.11.2017 14:16
    Highlight Wie meint ihr das mit Signal an andere Länder? Wir sind alle zu 100% abhängig von den USA. Im Bereich Internet und IT generell hat Europa fast nichts zu bieten. Wir werden nicht mitziehen sondern wir hängen dran... oder so
    17 10 Melden
  • Phipsli 22.11.2017 14:12
    Highlight "Nun hat die FCC die «Anordnung zur Wiederherstellung der Freiheit im Internet» angekündigt."
    FCC: Wie sollen wir das dem Volk verkaufen?
    Berater: Bauen sie einen Satz mit dem Wort Freiheit.
    FCC: und was soll der Satz aussagen?
    Berater: spielt keine Rolle Hauptsache das Wort Freiheit kommt vor...
    69 1 Melden
    • Zeyben 22.11.2017 20:23
      Highlight Bravo! So läufts in all den PR Agenturen.
      2 0 Melden
  • pedrinho 22.11.2017 13:59
    Highlight whatsapp oder facebook traffic ohne limit mit daten abo bei vielen telefon abo´s bereits realisiert - neutral ?

    die grossen, google, netflix, amazon etc. stellen ihre "cache server" mit eigenen verbindungen in die laender, dort wo das "geschaeft" am besten besten - neutral ?

    einsatz von bandbreitenmanager bei den providern
    "TCP Rate Control","Traffic Shaping"-, "Packet Discard"- und....etc. pp - neutral ?

    proxy cache beim provider - neutral ?

    Neutralitaet ist doch laengst auf der strecke geblieben,
    jene die laut darueber streiten, politiker haben doch keine ahnung - neuland ?
    19 16 Melden
    • Unbearable 22.11.2017 14:53
      Highlight Wow... Kompliment.
      So einen langen Post, ohne einen einzigen grammatikalisch korrekten Satz zu schreiben ist sicher nicht einfach....
      38 11 Melden
    • pedrinho 22.11.2017 15:20
      Highlight danke...
      21 4 Melden
    • Sandro Lightwood 22.11.2017 16:16
      Highlight pedrinho: was ist aber nun deine Kernaussage? Dass du deswegen die Abschaffung der Regeln unterstützt?
      10 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Linus Luchs 22.11.2017 13:56
    Highlight Es geht um noch viel mehr: um das Überleben der freien, rechtsstaatlichen Demokratie. Im Internet aktive Konzerne haben bereits heute mit ihren Algorithmen enorme Manipulationsmöglichkeiten. Mit dem Fall der Netzneutralität würde es noch schlimmer werden. Je stärker das Kapital die Information im Griff hat, desto schwieriger wird es für kritische Stimmen, sich Gehör zu verschaffen. Trump und seine Gesinnungsgenossen starten einen weiteren Angriff auf das Fundament einer demokratischen und solidarischen Gesellschaft. Justiz, Gesundheitswesen, Medien, Internet… – Trumps Bande lässt nichts aus.
    195 3 Melden
    • Zeyben 22.11.2017 18:02
      Highlight Es ist nicht Trumps Bande. Es wäre genau gleich wenn Clinton oder Sanders Potus wären. Aber das will immer noch keiner so richtig wahrhaben.
      5 11 Melden
    • Echo der Zeit 22.11.2017 20:53
      Highlight @Zeyben - "Es wäre genau gleich wenn Clinton oder Sanders Potus wären" Wirklich? Was Wissen sie sonst noch - Was Passiert als nächstes?
      8 2 Melden
  • derEchteElch 22.11.2017 13:43
    Highlight Netzneutralität hat auch etwas mit freier Meinungsäusserung zu tun. Kritischen Medien könnte beim wegfall weniger Bandbreite zugesprochen werden, als den unkritischen, schon gibt es eine einseitig beeinflusste Meinung.

    Dieser Entwicklung muss entgegen gewirkt werden. Die Netzneutralität ist zwingend zu wahren...
    330 3 Melden
    • pun 22.11.2017 14:38
      Highlight Ich glaube zwar nicht, dass wir dieselben "kritischen Medien" meinen, aber ich bin trotzdem ein bisschen gerührt, einmal dem Elch voll und ganz zustimmen zu können.
      48 5 Melden
    • bokl 22.11.2017 15:02
      Highlight Auch von mir das erste Herzchen für dEE. Vor Schreck ist zwar gleich mein Browser abgestürtzt, aber verdient ist verdient ...
      32 4 Melden
    • Me, my shelf and I 22.11.2017 16:27
      Highlight Wow. Ich bin einmal deiner Meinung

      o.O
      17 0 Melden
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  • Kommemtar 22.11.2017 13:41
    Highlight Eine weitere Umschichtung von den kleinen zu den grossen...

    Die grossen Provider profitieren durch Mehreinnahmen, den kleinen Nischenanbieter wird der Marktzugang erschwert.
    48 2 Melden
  • Pana 22.11.2017 13:38
    Highlight Es ist ganz einfach:

    Hätte Obama die Netzneutralität abgeschafft, würde Trump sie jetzt wieder einführen.

    Der Zeitpunkt ist wohl kaum ein Zufall. John Oliver hat gerade eine 3-monatige Sendepause eingelegt. Er hat wie kein anderer das Thema gepusht.
    57 5 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 22.11.2017 13:21
    Highlight Täusch ich mich oder sehe ich eine Marktlücke für die Schweiz?
    Wenn alle anderen Länder die Netzneutralität aufgeben dürfte dies wohl ein Standortvorteil für die Schweiz sein oder nicht?
    Kommt zu uns, wir haben ein freies und schnelles Internet, gründe deine Firma bei uns und lagere gleich auch noch deine Daten im Gotthard. Gerade Internetaffine Unternehmensgründer dürften doch auf solche Argumenten anspringen?
    21 31 Melden
    • birdiee 22.11.2017 13:42
      Highlight als ob das Internet "halt" machen würde an der Grenze... dann werden die Schweizer Services halt dann bei den Deutschen blockiert und bei den Amis nur gegen einen 10ten weitergeleitet usw...
      51 0 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 22.11.2017 13:55
      Highlight Schon klar, es geht mir aber auch eher um das "Klima" für (noch) kleine Internetunternehmen.
      Wo Gründe ich meine Firma, dort wo es noch Netzneutralität gibt oder dort wo es sie nicht mehr gibt?
      Dies ist wenn schon nur ein weiteres Puzzleteil für einen guten Standort.
      7 18 Melden
    • ghawdex 22.11.2017 13:59
      Highlight Eine Marktlücke für die Schweiz? Wie lange hält wohl eine selbstauferlegte (!) Garantie der Swisscom das sie sich Netzneutral verhalten wenn sie sehen was in den USA plötzlich an Zusatzeinnahmen möglich sind...
      https://www.swisscom.ch/de/about/medien/press-releases/2014/11/20141107-MM-Netzneutralitat.html
      19 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • CASSIO 22.11.2017 13:12
    Highlight zum vorteil der banksters an der wallstreet...
    162 15 Melden
    • Grego 22.11.2017 13:20
      Highlight Also, das ist jetz ehrlich gesagt schon etwas sehr weit hergeholt. Aber die Schuld auf die Bankster schieben könnte wohl auch in diesem Fall funktionieren🤷‍♂️
      26 41 Melden
    • Globidobi 22.11.2017 13:47
      Highlight Schlussendlich profitieren die Banksters, jedoch verlieren sie auch, da grosse Profite durch die Investitionen in kleine Player(Start-Up) mit Potential verkleinert werden.
      9 0 Melden
    • CASSIO 22.11.2017 13:48
      Highlight grego, ich erinnere mich an die aufhebung des eur mindestkurses. bis 12:30 uhr, konnte ich unsere devisentrader nicht mehr telefonisch erreichen, systemtechnisch konnte ich nicht auf das system zugreifen. wer in diesem moment handeln konnte, war massiv im vorteil.
      24 0 Melden
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Sorry, Nintendo, aber Sega war einfach viel cooler!

Ende der 80er- bis Mitte der 90er-Jahre kämpften vor allem Sega und Nintendo um die Gunst der Spielerinnen und Spieler. Sega gab sich dabei immer cooler und erwachsener. Doch das war nicht immer ein Vorteil.

Eigentlich bin ich mit beiden Marken aufgewachsen. Sowohl Nintendo- als auch Sega-Konsolen standen bei mir schön aufgereiht im Jugendzimmer. Meine ersten unvergesslichen, intensiven Momente erlebte ich mit dem NES und dem ersten Game Boy. Doch als ich in den damaligen Versandkatalogen auch diese schicken schwarzen Spielkisten von einer Firma namens Sega entdeckte, wurde ich neugierig.

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