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epa07112772 A handout photo made available by the Black Sea Maritime Archaeology Project (MAP) on 23 October 2018 shows what scientist describe as the world's 'oldest intact shipwreck' which was found by an Anglo-Bulgarian expedition at the bottom of the Black Sea off the coast of Bulgaria. Due to the lack of oxygene in a depth of about two kilometers the vessel was well preserved for more than 2,400 year. The ship that is thought to be ancient Greek, with its mast, rudders and rowing benches was discovered in 2017. With a small piece of the vessel radiocarbon dated to 400 BC 'it is confirmed as the oldest intact shipwreck known to mankind', Black Sea MAP said in a corresponding press release.  EPA/BLACK SEA MARITIME ARCHAEOLOGY PROJECT / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

«Das Schiff ist perfekt erhalten. Man sieht sogar noch den Mast», sagte eine an dem Projekt beteiligte Wissenschaftlerin dem britischen Sender BBC. Bild: EPA/BLACK SEA MAP

Das ist das älteste intakte Schiffswrack der Welt



Das älteste bisher bekannte intakte Schiffswrack der Welt haben Archäologen im Schwarzen Meer entdeckt. Forscher aus Grossbritannien und Bulgarien fanden das griechische Handelsschiff in mehr als zwei Kilometern Tiefe. Ein Stück davon überprüften sie auf sein Alter: Das Schiff ist demnach etwa 2400 Jahre alt.

Die Wissenschaftler untersuchten riesige Flächen des Gewässers mit speziellen Kamerasystemen, die Bilder in grosser Tiefe zuliessen. Dabei entdeckten sie mehr als 60 Wracks, auch römische Handelsschiffe.

Sauerstoffmangel im Schwarzen Meer

Den spektakulärsten Fund machten sie aber mit dem griechischen Handelsschiff vor der bulgarischen Küste. «Das Schiff ist perfekt erhalten. Man sieht sogar noch den Mast», sagte eine an dem Projekt beteiligte Wissenschaftlerin dem britischen Sender BBC.

An dem jahrelangen Forschungsprojekt waren Experten der Universität Southampton beteiligt. Ihren Angaben zufolge ist der Mangel an Sauerstoff in den Tiefen des Schwarzen Meeres der Grund für die gute Erhaltung des Fundstücks. Diese Schiffe habe man zuvor nur von Abbildungen etwa auf griechischen Töpferwaren gekannt.

Neue Einblicke in antike Seefahrt

Eine solche Entdeckung habe man nie für möglich gehalten, wird Professor Jon Adams von der Uni Southampton in einer Mitteilung seiner Hochschule zitiert. «Dies wird unser Verständnis vom Schiffsbau und der Seefahrerei in der Antiken Welt ändern.»

Selbst die Gräten von Fischen, die die Griechen gegessen hatten, seien noch an Deck erhalten gewesen, berichteten die Forscher. Ausser den vielen Wracks fanden die Experten auch die Überreste einer Siedlung aus der frühen Bronzezeit, darunter Keramik.

Das Schwarze Meer ist durch die Meerenge des Bosporus mit dem Mittelmeer verbunden. Möglicherweise geht der Name des grossen Binnenmeeres auf die dunkle Färbung des Wassers zurück. (whr/sda/dpa)

Wundervolle Zerstörung: Die schönsten Wracks der Erde

Archäologen finden Maya Schätze

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Video: srf/SDA SRF

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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    Alle Leser-Kommentare
  • sslider 24.10.2018 21:52
    Highlight Highlight Welche zwei User bewerten den Kommentar von Pat als negativ?Dummheit,Boshaftikeit oder einfach nur Spass am
    "negativ bewerten"?
    • Hans Jürg 25.10.2018 14:51
      Highlight Highlight Vielleicht einfach aus Versehen. Ist mir auch schon ein paar Mal passiert, dass ich falsch geklickt habe. Es ist endlich an der Zeit, dass man hier seine Likes und Dislikes korrigieren kann.

      Wenn ich zudem meine peinlichen Tippfehler korrigieren könnte, wäre es noch besser...
  • Jorge de los alpes 24.10.2018 21:38
    Highlight Highlight In 2000 Jahren dürfen dann wohl unsere Nachfahren über unseren Müll im Meer staunen und sich erstaunt fragen, wie das Plastikzeugs hergestellt wurde....
  • Pat the Rat (der Echte) 23.10.2018 19:59
    Highlight Highlight Sehr interessant und ein spektakulärer Fund.

    Mich würde noch interessieren, was die Wissenschaftler nun machen wollen.
    Mit Spezial-Tauchboot das Wrack genauer untersuchen?
    Einfach weiter fahren, man hat es ja gefunden?
    Einen Versuch das Wrack zu heben um mehr rüber die Seefahrt dieser Zeit lernen zu können?
    Was auch immer?

    Dazu würde mich interessieren, was der Zweck dieser Untersuchung des Meeresgrunds?
    Wo kann man mehr Informationen erhalten?
    Link zu dem Projekt?

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