Rassismus
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Rund 220 Rechtsextreme nehmen an der Feier zum Gedenken an die Schlacht bei Sempach teil, am Samstag, 28. Juni 2008, in Sempach. Laut Auskunft der Luzerner Kantonspolizei haben sie sich beim Umzug vom Staedtchen zum Schlachtfeld sehr ruhig verhalten. Sie haetten auch keine Fahnen der Partei National Orientierter Schweizer (PNOS) mitgefuehrt, die zur Teilnahme an der Feier aufgerufen hatte. Nur Schweizer- und Kantonsflaggen seien zu sehen gewesen. Nach dem Umzug legten sie laut Polizei beim Winkelrieddenkmal noch einen Kranz nieder und sangen die alte Schweizer Nationalhymne. Die Schlacht bei Sempach jaehrte sich zum 622. Mal.  (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Am 28. Juni 2008 nehmen rund 220 Rechtsextreme an der Feier zum Gedenken an die Schlacht bei Sempach teil, zu dem die PNOS aufgerufen hatte. (KEYSTONE/Urs Flueeler)
Bild: KEYSTONE

«Wegen Köln»: Pnos holt sich russischen Kampf-Trainer für Selbstverteidigungs-Kurs

Die Mitglieder der Partei rechts-national orientierter Schweizer (Pnos) machen sich fit für den Ernstfall: Am Wochenende haben sie sich zum Selbstverteidigungs-Seminar mit Lehrmeister Denis Nikitin getroffen – ein einschlägig bekannter Kampfsportler. 



Das Selbstverteidigungs-Seminar fand am letzten Wochenende im Raum Winterthur statt. 60 Personen sollen nach Angaben der Partei national orientierter Schweizer (Pnos) zum Training am Samstag und Vortrag am Sonntag angereist sein.

Ein bekannter Lehrmeister war eingeladen: Der Russe Denis Nikitin, den man in seiner Heimat als Organisator von Kampfsport-Turnieren und Gründer der Bekleidungsmarke «White Rex» kennt. Nikitin wird in rechten Kreisen gefeiert, weil er nach eigenen Angaben den Kampfgeist der weissen Völker Europas fördern will und weil von ihm vertriebene Kleider mit an Nazi-Symbole erinnernden Zeichen versehen sind. Dies berichtet die «NZZ am Sonntag».

Die Pnos schreibt auf ihrer Homepage, «White Rex» sei eine unpolitische Organisation. Man habe Nikitin geholt, weil Selbstverteidigung angesichts der immer schlimmer werdenden Zustände in Europa und der Vorfälle in Köln nötig sei. 

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«Wir wollten damit auch Eidgenossen animieren, etwas für Körper und Geist zu tun», sagt Pnos-Präsident Dominic Lüthard auf Anfrage der «NZZ am Sonntag». Es hätten auch einige Mitglieder des parteieigenen Sicherheitsdienstes «Ahnensturm» am Seminar teilgenommen. Die Zürcher Kantonspolizei hatte Kenntnis vom Seminar der Pnos. (rar)

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