Coronavirus
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Die taiwanesische Präsidentin Tsai Ing-wen gilt als Peking-kritisch. Ob sie darum beim WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus schlecht ankommt? montage: watson

Der Streit zwischen der WHO und Taiwan spitzt sich zu – und mittendrin steht China

Der kleine Inselstaat Taiwan macht in der Coronakrise alles richtig und muss sich trotzdem viel gefallen lassen dieser Tage. Nun eskaliert der Streit mit der Weltgesundheitsbehörde. Wie es dazu kam.



Am Donnerstag platzte der Präsidentin von Taiwan, Tsai Ing-wen, der Kragen. Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus, hatte sich am Tag zuvor an einer Pressekonferenz darüber beschwert, dass er seit Monaten rassistischen Beleidigungen ausgesetzt sei, die seiner Meinung nach aus Taiwan stammen würden. Anschuldigungen, die sich Tsai nicht gefallen lassen wollte. Sie schoss scharf zurück.

«Taiwan hat sich immer gegen alle Formen der Diskriminierung ausgesprochen. Seit Jahren sind wir von internationalen Organisationen ausgeschlossen und wissen besser als jeder andere, wie es sich anfühlt, diskriminiert und isoliert zu sein»,

schrieb sie in sozialen Netzwerken. Tedros dürfe gerne für einen Besuch nach Taiwan kommen. Dann könne er auch gleich selbst erfahren, wie engagiert das taiwanesische Volk dabei sei, die Atemwegserkrankungen Covid-19 zu bekämpfen.

Es ist der vorläufige Höhepunkt einer Auseinandersetzung zwischen der WHO-Führung und dem kleinen Inselstaat im Osten Chinas. Seinen Ursprung nahm der Zwist zu Beginn der Coronakrise oder sogar noch früher.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Denn dem demokratischen Taiwan wird auf Druck Chinas der Zutritt zu den meisten internationalen Organisationen – darunter auch zur WHO – verwehrt. Peking sieht die Inselrepublik als sein eigenes Territorium an.

Während China zu zögerlich auf den Ausbruch des Coronavirus reagiert hatte, agierte Taiwan sehr schnell und vorbildlich. Schon früh ergriff das Land Massnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung und schaffte es, dass sich bis heute lediglich 380 Menschen mit dem Virus infizierten und fünf Personen daran starben. Bei internationalen Experten erntete die taiwanesische Regierung für sein Vorgehen viel Lob.

Die Regierung von Taiwan meldete der WHO schon früh, dass das Virus von Mensch zu Mensch übertragen werde und dass es jetzt schnellen und gezielten Massnahmen bedürfe. Doch die WHO hielt sich an die chinesische Linie. Und diese war: Vertuschen, abstreiten, kritische Ärzte und Journalisten verschwinden lassen.

Inzwischen weiss man, dass Chinas Behörden den Ausbruch von Sars-CoV-2 lange geheim hielten. Bereits Mitte November soll sich die erste Person in Wuhan mit dem Virus infiziert haben. Doch während Taiwan bei der WHO Druck machte, twitterte diese noch Mitte Januar, chinesische Untersuchungen hätten gezeigt, dass es keinen Beweis gebe für eine Übertragung des Coronavirus von Mensch zu Mensch.

Es dauerte nochmals zwei Monate, bis die WHO Mitte März eine Pandemie ausrief. Zu diesem Zeitpunkt trat das Virus bereits in über 100 Ländern auf. Eine Kritik am Vorgehen Chinas äusserte die Organisation bis heute nie. Immer lauter werden die Vorwürfe, dass die Weltgesundheitsbehörde vor Peking kusche.

Dass nun Generaldirektor Ghebreyesus dem kleinen Taiwan auch noch Rassismus vorwirft, muss der kleinen Insel wie ein schlechter Witz anmuten.

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    Alle Leser-Kommentare
  • So en Ueli 11.04.2020 08:18
    Highlight Highlight Und wieder einmal eine Institution, die ihren Job nicht verstanden hat. Deren Präsi darf gerne abtreten. Und der neue Chef oder neue Chefin darf China gerne etwas mehr die Stirn bieten. Dank China haben wir ha dieses Schlamassel. Anstatt den Virus von Anfang an einzudämmen, denken die, es sei sinnvoll das Ganze zu vertuschen. Wie dumm muss man sein, um zu denken, dies sei bei einem Virus eine gute Idee?
  • K1aerer 10.04.2020 13:25
    Highlight Highlight Ich denke die USA sollte tatsächlich die Gelder einstreichen, wenn WHO nicht von der chinesischen Linie abkommt.
  • Magnum 10.04.2020 12:36
    Highlight Highlight Was haben Chinas Regime und die Marionette von WHO-Präsident gemeinsam?
    Mal abgesehen davon, dass ihnen Geld wichtiger als Menschen ist?

    Sie schwingen bei berechtigter Kritik sehr schnell die Rassismus-Keule. Wer das Regime in Peking kritisiert, beleidigt ja bekanntlich jeweils auch alle Chinesen. Wenn diese Pandemie ausgestanden ist, muss die Rolle des WHO-Präsidenten und seiner rechten Hand Aylward unter die Lupe genommen werden.

    Tedros Ghebreyesus kann noch lange vor der Politisierung von Covid-19 warnen: Er selbst ist die Personalisierung von genau dem. Ein Claqueur des Regimes.
    • Ueli der Knecht 10.04.2020 12:56
      Highlight Highlight Man sollte generell die UN umbauen. Die WHO ist als UN-Institutionen an die UN-Regeln gebunden. Daher kann Taiwan kein WHO-Mitglied werden.

      Die Ursache des Übels ist aber in der UN zu suchen. Übrigens auch ein Produkt aus den Diktatfrieden der Siegermächte des Ersten und zweiten Weltkriegs.

      Zu dieser Fehlkonstruktion (UN, WHO, WTO usw.) haben die Chinesen eigentlich wenig bis gar nichts beigetragen. Den Chinesen nun die Schuld für diese Fehlkonstruktionen in die Schuhe schieben zu wollen, ist ebenso dumm und naiv wie ideologisch verblendet und sachlich ohne jegliche Grundlage.
    • K1aerer 10.04.2020 13:27
      Highlight Highlight Das lustige ist ja, dass die Chinesen es rassistisch finden, wenn man es Wuhan-Virus nennt, aber selber keinen Hehl daraus machen, andere Ausbrüche mit dem Namen der Länder zu benennen. 🤷‍♂️
  • T13 10.04.2020 11:32
    Highlight Highlight Betroffen Hunde bellen.
    Wenn die Argumente ausgehen wird die Rassismuskarte gespielt oder was?
    Der Typ ist einfach ein Witz.
  • Druna 10.04.2020 09:47
    Highlight Highlight Die Rassismuskeule schwingen. Mon Dieu? Die Schulen in Äthiopien seien schlechter als diejenigen in Taiwan. Ich glaube Taiwan immer, einem Äthiopier selten. Woher soll der auch Wissen haben. Vom Geissenhüten?
    • Ueli der Knecht 10.04.2020 14:46
      Highlight Highlight In diesem Fall hat der Äthiopier vermutlich die bessere Ausbildung und viel mehr Wissen und Erfahrung als du, Druna.

      Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus hat an der University of London studiert, und in der University of Nottingham doktoriert.

      https://www.who.int/dg/biography

      Vielleicht würde dir Geissenhüten auch mal gut tun, und deinen Horizont erweitern, Druna.
    • M.ax 10.04.2020 15:15
      Highlight Highlight @Ueli....was ja noch nicht heisst, dass er auch ein guter Leader sein muss. Und er beweist es ja sogar mit seinem Handeln, dass er völlig überfordert ist. Ausbildung hin oder her.

      Die Wahl war wohl eher ein "Geschenk an Afrika" damit diese auch Vertreter in einer Weltweiten Institution bekommen. Auch wenn dieser nicht so bedeutend ist.

      Bisher hat er auf jeden Fall nichts hingekriegt. Da kannst Du Druna noch so kritisieren.
    • Ueli der Knecht 10.04.2020 16:19
      Highlight Highlight "Bisher hat er auf jeden Fall nichts hingekriegt."

      Er hat das äthiopische Gesundheitssystem umgekrempelt, bzw. massiv und sozial ausgebaut. In seinen drei WHO-Jahren führt er erfolgreiche Kampagnen gegen Tuberkulose, Malaria, Gebärmutterkrebs, usw. Er verbesserte des weltweiten Monitoring-Systems, um Epidiemie-Ausbrüche frühzeitig erkennen zu können (zB. Ebola). Nicht zuletzt bringt er die Volks-Gesundheit mit sauberem Klima in Verbindung, und er kämpft erfolgreich gegen Hunger und Kindersterblichkeit.

      Und was machst du so, M.ax? Vermutlich hast du Neider noch nichts hingekriegt.
  • Druna 10.04.2020 09:43
    Highlight Highlight Taiwan ist eine Perle, Ghebreyesus nicht. Noch Fragen?
  • Therealmonti 10.04.2020 05:35
    Highlight Highlight Die Präsidentin von Taiwan, Tsai Ing-wen, und der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus, sind zwei wunderbare Beispiele dafür, dass Frauen die besseren Leader sind. Und dass viel mehr Frauen an die Macht kommen sollten.
    • BVB 10.04.2020 13:25
      Highlight Highlight @Therealmonti
      Dass sie ein besserer Leader ist hat nichts mit ihrem Geschlecht zu tun. Es gibt soviele schlechte männliche Leader weil so viele Männer an der Macht sind. Wenn alle Leader weiblich wären, gäbe es ähnlich viele schlechte Leader. Das Geschlecht ist egal, die Politik ist wichtig. Dort wo es schlechte Leader hat, hat es meistens auch nicht wirklich demokratische Werte/Strukturen. Das ist mMn das Problem.
    • Pius C. Bünzli 10.04.2020 14:16
      Highlight Highlight Hillary Clinton ist auch eine Frau. Nur mal so nebenbei
    • Therealmonti 10.04.2020 14:21
      Highlight Highlight Mag sein, dass Du richtig liegst, BVB. Mich überzeugst Du nicht. Wenn dereinst so viele Frauen an der Macht sind, wie Männer, wird man sehen. Wenn man sich die Geschichte anschaut, war es besser bestellt um die Menschheit, als das Matriarchat noch vorherrschte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jimmy Ray Pit 10.04.2020 03:15
    Highlight Highlight Ich bin zurzeit in Taiwan und es ist äusserst schade, dass die Informationen von Taiwan ignoriert werden. Taiwan konnte (leider) aufgrund der geografischen und wirtschaftlichen Nähe zu China früh Erfahrungen mit dem Corona-Virus sammeln. Seit Januar hat sich das Leben hier stark verändert, aber immer in sinnvollen Schritten und transparent kommuniziert mit der Bevölkerung und der WHO, welche die Briefe ignoriert.

    Während China Hilfsgüter an einzelne EU Länder schickt und dadurch Spannungen weiter intensiviert, sendet Taiwan an EU+CH als ganzes - und an China, welches im Februar ablehnte.
  • DemonCore 10.04.2020 03:15
    Highlight Highlight Die WHO frisst Rotchina, das Covid19 hauptsächlich mit Propaganda bekämpft aus der Hand und trampelt auf Nationalchina, der einzig wirklich erfolgreichen Nation in dieser Zeit, herum. Sauber.
    • Magnum 10.04.2020 12:40
      Highlight Highlight Bitte Taiwan nicht Nationalchina nennen: Die Invasoren von 1947 sind nicht mehr an der Macht und aktuell innerlich so gespalten, dass es für diese nach China orientierte KMT (Abkürzung für "Kill Many Taiwanese") schwierig werden wird, wieder an die Hebel der Macht zurückzukehren. Da muss zuerst die alte Generation abtreten und für Politiker Platz machen, die klar für Taiwan einstehen, ohne Bürgerkriegs- und Republic of China-Nostalgie. Taiwan genügt sich selbst - auch als Exempel, was aus dem. autoritären Einparteienstaat China werden könnte, wenn die korrupte KP zur Hölle gejagt wird.
  • Locutus70 10.04.2020 01:38
    Highlight Highlight Ihr habt hier bei watson schon ein sehr einfältiges Weltbild. So nach dem Motto: Alles was Trump sagt ist falsch, auch wenn es sich hinterher als richtig herausstellt.

    Ganz ganz ganz schlechter Journalismus.
    • T13 10.04.2020 11:34
      Highlight Highlight Auch ein Trump wird irgendwann mal ein korn finden.
    • Magnum 10.04.2020 12:47
      Highlight Highlight Taiwan hat ganz sicher nicht Trump gefragt, wie es auf Covid-19 reagieren soll. Die haben ihre bittere Erfahrung mit SARS gemacht - und daraus im eklatanten Unterschied zu den Kleptokraten in Peking auch Lehren gezogen.

      Wenn es eine Konsequenz aus dem aktuellen Schlamassel geben sollte, dann diese: Taiwans Status in der WHO ist subito aufzuwerten und der politische Einfluss Chinas radikal zurückzustutzen. Das wird nicht ohne personelle Wechsel gehen, dafür stecken Dr. Ghebreyesus und Bruce Aylward mit ihren Köpfchen zu tief im Mastdarm von Xi Jinping.
    • Basti Spiesser 10.04.2020 14:45
      Highlight Highlight Hast du dich noch nicht daran gewöhnt?
  • Peter von der Flue 09.04.2020 23:27
    Highlight Highlight China ist der Grund für SARS, Corona etc. Der Rest der Welt sollte eine Rechnung stellen für die ganze Scheisse. Ich würde Regula Riz als Verhandlungsführerin vorschlagen. Ich finde sie super, weil sie immer für die richtigen Themen vor der Kamera Steht und sehr intelligent ist. Nicht wie diese SVP Deppen. Pfui
  • Saerd neute 09.04.2020 23:06
    Highlight Highlight Na gut, was die WHO kann oder eben nicht kann wissen wir ja mittlerweile seit der Schweinegrippe.
    Warum hören immer noch alle so gebannt auf diese "Wissenschaftler" ?
  • KnechtRuprecht 09.04.2020 22:57
    Highlight Highlight Und wieso genau fühlt sich der Herr Ghebreyesus betupft, bzw rassistisch beleidigt? Informationsgehalt dieses Artikels wiedermal gleich null... Mensch Watson, gebt euch mal etwas Mühe... 🙄
  • Ueli der Knecht 09.04.2020 21:51
    Highlight Highlight "Eine Kritik am Vorgehen Chinas äusserte die Organisation bis heute nie."

    Man darf nicht ignorieren,

    1) dass viele nützliche Informationen über SARS-CoV-19 und Covid von chinesischen Wissenschaftler stammen, und

    2) dass China Massen von Hilfsgüter in die ganze Welt (z.B. auch in die Schweiz) liefert(e).

    Die WHO ist wie alle Staaten und insbesondere Taiwan auch von China abhängig. Es macht daher wenig Sinn, die guten Beziehungen mit China aufs Spiel zu setzen. Weder für (abhängige) Staaten, noch weniger für die WHO. Es ist daher verständlich, dass Kritik an China sehr zurückhaltend ist.
    • sdv520 09.04.2020 22:12
      Highlight Highlight wie gut die hilfsgüter sind, die nun exportiert werden, darf bezweifelt werden. ausserdem werden diese güter nicht gespendet, es ist immernoch ein geschäft bei dem die ccp geschäfte macht. ich wäre in nächster zeit also eher vorsichtig bzgl. der qualität von medizinischen gütern aus china.

      bzgl wissenschaftlichen fakten aus china wäre ich auch eher vorsichtig.

      die ehrlichsten wissenschaftlern dort scheinen eher kurzlebig zu sein.

    • phpp28 09.04.2020 22:16
      Highlight Highlight ... und China wird bald in Europa Firmen und Konzerne, die in Schwierigkeiten sind, retten bzw. zum Schnäppchenpreis kaufen.
      Auch das sollte man nicht ignorieren.
    • Egü 09.04.2020 22:25
      Highlight Highlight gc wurde scho gekauft 😎
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fan Hans 09.04.2020 21:42
    Highlight Highlight Tedros will mit seinen Anschuldigungen wohl die aufkommenden Diskussionen über einen Beitritt Taiwans zur WHO vernebeln, und handelt so ganz immer Sinne der KP China.
    • Ueli der Knecht 09.04.2020 23:59
      Highlight Highlight Artikel 3 und 4 der WHO-Statuten erlauben die Mitgliedschaft nur anerkannten Staaten, bzw. den UN-Mitgliedern.
      https://apps.who.int/gb/bd/PDF/bd47/EN/constitution-en.pdf?ua=1

      Damit erübrigt sich die Diskussion über einen Beitritt Taiwans zur WHO. Wenn schon müsste Taiwan der UN beitreten, was aber eine Verletzung der UN-Charta wäre (Art. 2, Ziff. 4), welche allen UN-Mitgliedern vorschreibt, die territoriale Unversehrtheit der Staaten zu respektieren.
      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20012770/index.html#a2

      Taiwan ist völkerrechtlich territorialer Bestandteil von China.
    • Druna 10.04.2020 10:50
      Highlight Highlight @Ueli: Die legitime chinesische Regierung hat Sitz in Taipeh und nicht in Bejing. Somit ist die UN, die die chinesischen Rebellen aufnimmt, nicht ernst zu nehmen!
    • Ueli der Knecht 10.04.2020 12:41
      Highlight Highlight "Die legitime chinesische Regierung hat Sitz in Taipeh und nicht in Bejing"

      Falsch, Druna.

      Völkerrechtlich gesehen ist die legitime chinesische Regierung in Bejing. Es ist mir allerdings bekannt, dass die abtrünnige Regierung in Taipeh sich als legitime chinesische Regierung betrachtet. 1.3 Milliarden Chinesen und praktisch die gesamte Menschheit sieht das allerdings anders und anerkennt die Regierung in Bejing als legitime chinesische Regierung an.

      Auch die UN-Generalversammlung und der UN-Sicherheitsrat anerkennen Bejing, nicht aber Taipeh. So sind nunmal die Fakten. So ist das Recht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 09.04.2020 21:38
    Highlight Highlight Ich liebe watsons-Doppelmoral.
    Wenn Trump die WHO kritisiert, sind alle aus Prinzip auf der Seite der WHO.
    Trump redet zwar viel Müll, aber seine Vorwürfe scheinen nicht aus der Luft gegriffen zu sein.
    • Varanasi 09.04.2020 21:58
      Highlight Highlight Kann man nicht vergleichen.
      Er hat der WHO vorgeworfen, sie hätten nicht früh genug gewarnt.
      Komisch nur, dass viele andere Länder trotzdem Vorbereitungen getroffen haben und jetzt viel besser dastehen als die USA.
      Bei Trump ist das reines Kalkül um von seinem Versagen abzulenken, bzw. die Schuld abzuschieben (nachdem zuerst die Dems, dann die Europäer, dann die Chinesen Schuld waren).
    • Cpt. Jeppesen 09.04.2020 22:54
      Highlight Highlight Als die WHO das letzte mal eine Pandemie ausrief, hat sie Prügel dafür bekommen, weil zu wenig gestorben sind. Jetzt waren sie vorsichtiger und kriegen auch wieder Haue.
      Die Story zw. Taiwan und China hat nichts mit der WHO zu tun, die WHO wird hier nur als Vehikel missbraucht.
      Und Trump braucht jemanden um von seinem Versagen abzulenken. Da kommt ihm dieser Streit gerade recht, da kann er als Trittbrettfahrer mit fahren und profitieren.

      Nicht zu vergessen, die WHO ist keine staatliche Organisation und ihrer Existenz vom Goodwill der Mitgliedsstaaten abhängig.
    • blueberry muffin 09.04.2020 23:46
      Highlight Highlight Natürlich sind sie das. Selbst als WHO die Pandemie ausrief spielte Trump es runter.

      Er hat nicht nur 5 Tote.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sdv520 09.04.2020 21:13
    Highlight Highlight wenn dieser typ jetzt nicht 'gegangen wird', dann weiss ich auch nicht was man sich alles erlauben kann aus sicht der eu und us. er und alle anderen who funktionäre haben nichts geleistet ausser china schönreden. das wäre jetzt der moment um ihn abzusetzen und china die stirn zu bieten, wenigstens in der who. und taiwan MUSS in die who eingegliedert werden. ansonsten, soll man doch eine komplett neue weltgesundheitsbehörde schaffen ohne china's propaganda
  • Hockey-Fan 09.04.2020 21:10
    Highlight Highlight Die WHO hat sich während der ganzen Corona-Krise nun wirklich nicht mit Ruhm bekleckert … und jetzt diese Beschuldigungen! Ganz nach dem Motto: Ich habe zwar meine Hausaufgaben nicht gemacht, aber die hat mir in der Pause mein Pausenbrot geklaut!

    Sieht für mich schwer nach einem Ablenkungsmanöver à la Kindergarten aus, einfach lächerlich in der momentanen Situation.
  • magnet1c 09.04.2020 21:04
    Highlight Highlight Das chinesische Machtgehabe und deren mittlerweile weit reichenden Fänge werden zunehmend zum Problem.
  • Joe Smith 09.04.2020 20:49
    Highlight Highlight Mich hätte eigentlich interessiert, was für rassistischen Vorwürfen Herr Tedros ausgesetzt ist und wieso er glaubt, dass diese von Taiwan initiiert sind. Oder ist das zu kompliziert, weil es nicht auf Twitter steht?
    • Magnum 10.04.2020 13:43
      Highlight Highlight Es sind keine rassistischen Vorwürfe. Ghebreyesus versucht nur, mit der Rassismuskeule berechtigte Kritik an seinem fragwürdigen Vorgehen zum Verstummen zu bringen.

      Ihm wird vorgeworfen, als WHO-Präsident aus Voreingenommenheit gegenüber Peking Covid-19 zu lange verharmlost und sich nur auf offizielle Informationen Pekings verlassen zu haben - etwa, was die Übertragbarkeit von Person zu Person betrifft.

      Ihm wird vorgeworfen, Chinas wirtschaftliche Interessen über das höchste Gut der WHO, den Schutz der Gesundheit der Weltbevölkerung gestellt zu haben.

      Diese Vorwürfe sind gerechtfertigt.
  • Träumer 09.04.2020 20:47
    Highlight Highlight Die WHO verhält sich wieder mal wie eine Marionette Chinas. Peinlich und entlarvend.
    • Heb dä Latz! 09.04.2020 21:02
      Highlight Highlight Ich sage es ihnen nur ungern aber letztlich sind auch sie eine Marionette.
  • Starforrze 09.04.2020 20:20
    Highlight Highlight Hat Dr. Ghebreyesus nicht gerade eben gesagt, man soll diese ganze Pandemie nicht politisieren?! 🤔
    • Varanasi 09.04.2020 22:07
      Highlight Highlight @reminder
      Und jedes Jahr zur Grippezeit liegen Leichen in Ecuador tagelang auf der Strasse, werden in New York Leichen mit Gabelstaplern in Kühllaster geladen und in Bergamo mit dem Militär abgeholt.
      In Brasilien hat der Bürgermeister einer grossen Stadt jetzt vorsorglich 5000 Leichensäcke bestellt.
      All diese Menschen sterben zusätzlich zur Grippe.
      Komm, so doof kann man doch gar nicht sein, das man das nicht versteht, oder?
    • Saerd neute 09.04.2020 23:09
      Highlight Highlight reminder
      Oh, das darf man hier aber nicht sagen. Kommt im Fall gar nicht gut an, auch wenn du recht hast.
      Schau mal im Bundesamt für Statistik das Jahr 2015 an.
    • rburri68 10.04.2020 07:55
      Highlight Highlight Er kapiert halt nicht, dass die Zahlen nur so "tief" sind, weil die halbe Welt abgeriegelt ist. Schwer zu verstehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Faktenchecker 09.04.2020 20:20
    Highlight Highlight Nur dank Trump wird endlich kritisch über die WHO berichtet.
    Eigentlich traurig aber nicht überraschend.
    Der Mann deckt auf und räumt auf.
    • Unicron 09.04.2020 22:11
      Highlight Highlight Wenn ich etwas noch weniger verstehe als Trump Wähler, dann Schweizer welche hier die Vorteile geniessen, aber für einen wie Trump sprechen.
      All die Vorteile welche du hier geniesst wären weg wenn Trump hier an der Macht wäre.
    • BVB 09.04.2020 23:40
      Highlight Highlight @Unicron
      Hier hat er jedoch recht.
    • RicoH 10.04.2020 09:52
      Highlight Highlight BVB

      Hat er eben nicht. Die Experten der USA hatten alle relevanten Fakten. Da Trump diese ignoriert hat, konnte sich das Virus zuerst ungehemmt ausbreiten. Jetzt sucht Trump einen Sündenbock für sein Versagen. Et voilà – die WHO war's.
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