International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Feb. 3, 2020, file photo, a security officer wearing a face mask stands on a subway train in Beijing. Health authorities are preparing for a possible pandemic as they work to contain a respiratory illness in China that's caused by a new virus. Governments are working to contain the virus by limiting travel, isolating sick people and keeping travelers returning from the affected region under quarantine to watch for symptoms. (AP Photo/Mark Schiefelbein, File)

Ein Wachmann in der weitgehend menschenleeren U-Bahn in Peking. Bild: AP

Analyse

Covid-19 zertrümmert den Mythos von der Effizienz des chinesischen Systems

Grosse Teile Chinas sind durch das neue Coronavirus faktisch lahm gelegt worden. Die schwere Lungenkrankheit enthüllt schonungslos, wie unfähig totalitäre Systeme im Umgang mit Krisen sind.



In China herrscht seit mehr als einem Monat faktisch der Ausnahmezustand. Die Metropolen des Riesenreiches glichen zeitweise Geisterstädten. Die Provinz Hubei ist mehr oder weniger vom Rest des Landes abgeriegelt worden. Dort befindet sich die Stadt Wuhan mit elf Millionen Einwohnern, in der das Coronavirus Sars-CoV-2 erstmals festgestellt wurde.

Die durch das Virus verursachte Lungenkrankheit Covid-19 hat Stand Freitag in China bislang 2236 Todesfälle und 75'465 bestätigte Infektionen zur Folge gehabt. Experten rechnen mit einer sehr viel höheren Dunkelziffer. Obwohl die Wahrscheinlichkeit vergleichsweise hoch ist, eine Ansteckung unbeschadet zu überstehen, ist die Angst vor dem Virus in China allgegenwärtig.

Der chinesische Präsident Xi Jinping war offenbar schon früh über das Coronavirus im Bild. (Archivbild)

Xi Jinping vermittelt Normalität mit Mundschutz. Bild: AP

Die Bilder von menschenleeren Städten sind für viele ein Schock. Das Regime versucht krampfhaft, Normalität zu vermitteln. Spitäler werden in Rekordzeit errichtet, Staatschef Xi Jinping geht mit Mundschutz unter die Leute. Dennoch kehrt das Leben laut Berichten von Korrespondenten nur langsam in die Öffentlichkeit zurück. Viele verkriechen sich nach wie vor in ihren Wohnungen.

Bewunderung im Westen

Noch sind die Folgen der Panik etwa für die Weltwirtschaft nicht absehbar. Die Regierung erwarte einen Einbruch des Aussenhandels in den ersten beiden Monaten des Jahres, teilte das zuständige Ministerium am Freitag mit. Auch der Dienstleistungssektor leide unter der Epidemie. Wenn die Wirtschaftsmacht kränkelt, könnte der Rest der Welt rasch angesteckt werden.

Der rasante Aufstieg der Volksrepublik China in den letzten Jahrzehnten stösst auch bei uns auf grosse Bewunderung. Bundesräte pilgern regelmässig nach Peking, Wirtschaftsführer rühmen die Effizienz des chinesischen Systems, das in relativ kurzer Zeit Millionen aus der Armut befreit hat. Ausgeblendet oder verharmlost werden die politischen Nebenwirkungen dieses Erfolgs.

China ist ein totalitärer Staat, der Andersdenkende rücksichtslos verfolgt. Seit dem Amtsantritt von Xi Jinping 2012, der sich zum faktischen Alleinherrscher aufgeschwungen hat, wurde die Schraube weiter angezogen. Die Repression soll mit einem digitalen Überwachungsstaat perfektioniert werden, den sich nicht einmal der grosse Warner George Orwell vorstellen konnte.

Die unterdrückten Uiguren in China

Besonders hart bekommen dies die muslimischen Uiguren in der Provinz Xinjiang zu spüren. Sie werden willkürlich verhaftet und in eigentliche Konzentrationslager gesteckt, wie neu aufgetauchte Dokumente belegen. Für die gesamte Bevölkerung soll ein Sozialkredit-System eingeführt werden, das negatives Verhalten bestraft. Opposition wäre damit faktisch unmöglich.

Erschütterte «Harmonie»

Die Kommunistische Partei rechtfertigt diese Massnahmen mit dem Euphemismus «Harmonie». Damit ist es seit dem Auftauchen des Coronavirus nicht mehr weit her. In der Bevölkerung gärt es, denn die Krankheit entlarvt die Unfähigkeit eines totalitären Systems im Umgang mit Krisen.

Das zeigt die Chronologie der Ereignisse in Wuhan, die das China Media Project in Hongkong veröffentlicht hat. Verfasst hat den Text ein Journalist oder eine Journalistin aus Wuhan, natürlich unter einem Pseudonym. Er enthüllt das Versagen der Behörden. Hätten sie nicht wochenlang versucht, die Wahrheit zu unterdrücken, hätte sich die Krankheit vielleicht eindämmen lassen.

Behörden halten den Deckel drauf

Der erste Fall eines infizierten Patienten wurde demnach am 8. Dezember diagnostiziert. Es habe sich um den Betreiber eines Stands auf dem Fischmarkt von Wuhan gehandelt. Der Name täuscht, denn dort wird alles mögliche Getier verkauft. Experten vermuteten schnell, dass die Krankheit dem Severe Acute Respiratory Syndrome (Sars) ähnelt, das 2003 in Südchina aufgetaucht war.

15 Bilder, die zeigen, was gerade in Wuhan vor sich geht

Obwohl die Zahl der Ansteckungen rasch zunahm, versuchten die Behörden, den neuen Ausbruch geheim- und die «Stabilität» aufrechtzuerhalten, heisst es im Text des China Media Project. Noch am 31. Dezember behauptete die Stadtregierung, es gebe keine Ansteckung von Mensch zu Mensch oder von medizinischem Personal. Dabei hatten Forscher das Gegenteil festgestellt.

Warner wurden denunziert

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurde informiert, das eigene Volk aber im Unklaren gelassen. Mehr noch: «Acht Bürger von Wuhan, die online über den Ausbruch berichtet hatten, wurden von der Polizei festgenommen und in den offiziellen Medien denunziert, um die Bevölkerung abzuschrecken und zum Schweigen zu verpflichten», so die anonyme Quelle.

Noch Mitte Januar wurden in Wuhan Tickets für Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahrsfest verkauft. Erst als Xi Jinping am 20. Januar die Anweisung gab, der Ausbreitung der Epidemie «mit aller Kraft» Einhalt zu gebieten, handelten die Behörden. Am 23. Januar wurde Wuhan unter Quarantäne gestellt, doch von der Ankündigung bis zur Umsetzung vergingen acht Stunden.

Eine Million auf der Flucht

In dieser Zeit gelang es vielen Menschen, die Stadt zu verlassen. Die Zahl der Flüchtlinge aus Wuhan wird auf rund eine Million geschätzt. Ein beträchtlicher Teil sei «zu diesem Zeitpunkt Träger des Coronavirus gewesen», schreibt der Insider. Der Parteichef von Wuhan musste schliesslich zugeben, dass die Epidemie mit «strengeren Kontrollmassnahmen» zu Beginn des Ausbruchs möglicherweise glimpflicher verlaufen wäre.

epa08200771 A citizen places flowers to pay tribute to Dr. Li Wenliang at Li's hospital in Wuhan in central China's Hubei province, 07 February 2020. Li, regarded a whistleblower on the pneumonia outbreak, died of the novel coronavirus on late 07 February. Li was one of the first to raise concerns about the coronavirus outbreak in Wuhan, before contracting the infection himself. The virus has killed so far at least 638 people and over 31,000 others were confirmed infected, mostly in China.  EPA/SHI ZHI CHINA OUT

Trauerbekundung für Li Wenliang vor dessen Spital in Wuhan. Bild: EPA

Der Ablauf ist typisch für totalitäre Systeme. In heiklen Situationen ist es nicht angebracht, Verantwortung zu übernehmen. Man könnte in Teufels Küche geraten. Gleiches gilt für das Überbringen von schlechten Nachrichten. Das zeigt sich am Beispiel jenes Mannes, dessen Schicksal die chinesische Nation in Aufruhr und Empörung versetzt hat.

Der Tod des Arztes

Der 34-jährige Augenarzt Li Wenliang aus Wuhan war einer der ersten, der vor dem neuen Erreger gewarnt hatte und deshalb von der Polizei mundtot gemacht wurde. Ende Januar erkrankte Li, dessen Frau schwanger war, selber an Covid-19, am 7. Februar starb er. Seither wird er von Millionen Chinesen in den sozialen Medien als Märtyrer für die Meinungsfreiheit gefeiert.

Der eigenen Regierung trauen sie nicht über den Weg. Dies ist vielleicht der wichtigste Grund, warum die Menschen in ihren Wohnungen bleiben und Fabriken stillstehen.

Der vielleicht grösste Vorzug des demokratischen Rechtsstaats wird häufig übersehen oder für selbstverständlich gehalten. Er schafft ein Grundvertrauen in der Gesellschaft. Man ist weitgehend geschützt vor Willkür und deshalb geneigt, den offiziellen Stellen zu glauben. Das gilt selbst dann, wenn wie im Umgang mit dem Coronavirus nicht alles rund läuft.

Jeder misstraut jedem

In totalitären Gesellschaften hingegen dominiert das Misstrauen gegenüber dem Staat, den Nachbarn, den eigenen Familienmitgliedern. Wer in die Mühlen des Systems gerät, hat wenig Möglichkeiten, sich zu wehren. Die Uiguren sind nur das krasseste Beispiel. Die Geschichte von Faschismus und Kommunismus ist randvoll mit solchen Episoden.

So bauen die Chinesen ein Notspital innert zehn Tagen

Video: srf

In der heutigen Zeit, wo der Rechtsstaat selbst in Europa unter Druck gerät, kann man dessen Vorzüge nicht genug betonen. Ihm ist es zu verdanken, dass es islamistischen und rechtsextremen Gewalttätern nicht gelungen ist, mit ihrem Terror – zuletzt in Hanau – eine Destabilisierung des «dekadenten» Westens oder die erhofften bürgerkriegsähnlichen Zustände herbeizuführen.

Geht es Xi an den Kragen?

Wir sind resilient, weil bei uns Recht und Gesetz gelten. In China ist dies nicht der Fall. Der weitere Verlauf der Epidemie wird zeigen, was der zunehmende Unmut in der Gesellschaft auslösen wird. Der Blick auf Xi Jinpings bisherige Amtszeit lässt nichts Gutes erwarten. Es könnte aber auch ihm selbst an den Kragen gehen – der Machterhalt der Partei ist wichtiger als die Person.

Wenn bei uns aber das nächste Mal jemand die vermeintlichen Vorzüge des effizienten chinesischen Systems anpreist – wie ein «Tages Anzeiger»-Redaktor im Fall des rasant ausgebauten Netzes für Hochgeschwindigkeitszüge –, dann kann man entgegenhalten: Coronavirus. Covid-19. Sars-CoV-2. Totales Versagen des Totalitarismus.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das Coronavirus verbreitet sich

Zahl der Infektionen in Italien auf über 100 gestiegen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

86
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
86Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mirischgliich 24.02.2020 22:54
    Highlight Highlight Guter Artikel!
    Und einewäg:
    Lieber ein ineffizienter Rechtsstaat als eine effiziente Diktatur!
  • -thomi- 24.02.2020 15:59
    Highlight Highlight Vielleicht ist es tatsächlich so, dass die Panik ansteckender ist, als das Virus selbst. Einfach mal ein grosses Chillax in die Runde. Das Ding ist gem. neuesten Erkenntnissen nicht ansteckender als die normale saisonale Grippe. Der Unterschied ist, dass wir keinen Impfstoff haben, von dem wir glauben, dass er wirkt (gegen die saisonale Grippe haben wir jeweils auch nur eine Hoffnung auf Wirkung). Ausserdem reden wir immer gleich von einer Pandemie, und realisieren nicht, dass es da noch die Epidemie eins drunter gibt. Schwingt nicht ev. etwas mediale Sensationslust mit?
    • MartinZH 24.02.2020 17:16
      Highlight Highlight Unter Pandemie versteht man eine länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit beim Menschen, im engeren Sinn die Ausbreitung einer Infektionskrankheit.

      Ergo: Es geht um eine Pandemie. So einfach ist das.

      Übrigens: Dieser Beitrag wurde am falschen Ort gepostet... Hier geht es um das chinesische System..! 😉
  • Herr J. 24.02.2020 11:54
    Highlight Highlight Der Artikel trifft's recht genau. Totalitäre Systeme sind nur vordergründig effizient, denn sie basieren auf Unterdrückung (vor allem Unterdrückung anderer Meinungen) und Zentralismus.

    Das Grundvertrauen in die Regierungen ist allerdings auch bei uns im Westen am Bröckeln. Beschimpfung von Leuten, die "falsch" wählen oder abstimmen, Bildungsdünkel, "basket of deplorables", Nichtumsetzen von missliebigen Volksentscheiden... Ich kenne viele Leute, die auch bei uns niemandem im Staat mehr vertrauen.
  • Kanischti 24.02.2020 11:09
    Highlight Highlight Man kann ja von den chinesen halten was man will. Aber die handhabung des covid19 virus gleich als beweis der untauglichkeit des chinesischen systems hinzustellen, ist doch ziemlich weit her geholt.
    Der beweis, dass es alle nicht totalitären staaten besser machen, musste bis jetzt nicht erbracht werden.
  • BetterTrap 24.02.2020 10:19
    Highlight Highlight Italien versinkt wortwörtlich im Chaos und Blunschi nützt die Gunst der Stunde für einen Seitenhieb gegen China...

    ... bezweifle doch stark, dass andere Länder so viel besser mit der Situation umgegangen wären.

    Aber schön wenn man so eine Thematik missbraucht für einen politischen Rundumschlag; Floskeln, immer wieder die gleichen Lügen und Quellen. Aber ja, man erschafft sich mal wieder krankhaft ein Feindbild.

    Wie es sich in Europa entwickelt werden wir ja bald zu sehen bekommen; ob dann nur Lobeshymnen gesungen werden.. abwarten.
  • Mr.President 24.02.2020 09:03
    Highlight Highlight Eine andere Frage: man hört nichts mehr von dem Flüchtlingsstrom der aus Afrika nach Europa letztes Jahr so medienpresent war. Was ist passiert?
    Ist er abgebrochen, und sitzen die alle brav zuhause, wartend bis Corina Virus vorbei ist, oder ist es einfach nicht mehr aktuell darüber zu berichten?
  • Rethinking 24.02.2020 07:11
    Highlight Highlight Nun ist es so, dass ausser dem Staat und sehr wenigen, innovativen Firmen praktisch kein Unternehmen demokratisch geführt wird...

    Ein Grossteil der hiesigen Unternehmen werden nach wie vor nach dem hierarchischen, Scientific Management aus dem 1900 von Taylor geführt.

    Das Ergebnis:

    „In heiklen Situationen ist es nicht angebracht, Verantwortung zu übernehmen. Man könnte in Teufels Küche geraten. Gleiches gilt für das Überbringen von schlechten Nachrichten.“

    „Es dominiert das Misstrauen... Wer in die Mühlen des Systems gerät, hat wenig Möglichkeiten, sich zu wehren.“
    • Herr J. 24.02.2020 17:00
      Highlight Highlight Ein Staat ist keine Firma, heisst es doch so schön. Wieso vergleichen Sie dann die Führung eines Staates mit jener einer Firma? Einen Job kann ich kündigen, eine Staatsbürgerschaft nicht einfach so...
  • THEOne 24.02.2020 07:04
    Highlight Highlight vieleicht verteilt unser bund ja wieder medis in aller hysterie, die dann eh nix genutzt hätten (tamiflu, vogelgrippe).
    (<aluhut>) das einzig seltsame an dem virus ist, dass der punktgenau dann auftratt, als die hongkong aufstände ausser kontrolle gerieten. was für ein zufall (</aluhut>)
  • manta 24.02.2020 06:25
    Highlight Highlight Vielleicht dürfen sich die deutschsprachigen Länder ebenfalls demnächst im Umgang mit dem Coronavirus beweisen. Die Fasnachts- / Karnevallszeit wäre schliesslich ein wunderbarer Katalysator für die Verbreitung einer solchen Krankheit.
  • Sefe_Ta 24.02.2020 06:14
    Highlight Highlight Die chinesischen Führungsköpfe haben bestimmt Fehler gemacht. Vergleicht man das aber mit dem Sturm Kathrina in New Orleans, sah die USA auch nicht sehr gut aus. Obwohl man den Sturm kommen sah. Hoffen wir einfach mal das wir von sowas verschont werden.
    • The Destiny // Team Telegram 24.02.2020 14:46
      Highlight Highlight Sturm=//= Virus...

      Aber die USA können ja noch zeigen was sie drauf haben.
  • -thomi- 24.02.2020 06:07
    Highlight Highlight Durfte anlässlich eines Studiums ein paar Wochen in China verbringen. Es ist halt schon so, dass da Wachstum konstruiert wird. Aber ohne Rücksicht auf Menschenleben. Heisst: Wenn auf Deiner Parzelle ein Haus gebaut werden soll, dann ist morgen der Bagger da, egal ob Du das willst oder nicht. Und: Es ist eh nicht Deine Parzelle. Die gehört dem Staat. Kommunismus halt. Danke für den Artikel. Er ist bitter nötig.
    • DunkelMunkel 24.02.2020 08:33
      Highlight Highlight @thomi Kommunismus halt? In Europa geschehen auch Enteignungen für Bauvorhaben. Selbst in der Schweiz.
    • Herr J. 24.02.2020 11:42
      Highlight Highlight Flötist, das stimmt zwar. Aber vorher gibt es ca. 276 Möglichkeiten, das mit Beschwerden anzufechten und mindestens um Jahre zu verzögern. Kannste im Kommunismus nicht.
    • AGB Akzeptiert und Gelesen!? 24.02.2020 12:27
      Highlight Highlight Eine Enteignung ist immer ein Wundes Thema jedoch kann man eine Enteignung in der Schweiz sicherlich nicht mit einer solchen in China vergleichen. Hierzulande hast du viel mehr möglichkeiten dich zur wehr zu setzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hakuna!Matata 23.02.2020 22:05
    Highlight Highlight "Hätten sie nicht wochenlang versucht, die Wahrheit zu unterdrücken, hätte sich die Krankheit vielleicht eindämmen lassen." Das erinnert doch stark an Tschernobyl und die Sowjetunion. Auch das ein totalitärer Staat. Auch da wollte das Regime vertuschen und hat so vermutlich die Katastrophe erst ausgelöst.
    • Hirngespinst 24.02.2020 07:58
      Highlight Highlight Verstehe hier die Blitzer absolut nicht.
    • Herr J. 24.02.2020 11:44
      Highlight Highlight Richtig - und aufgrund solcher innerer Widersprüche sind solche totalitären Systeme früher oder später dem Untergang geweiht. Nicht in fünf oder zehn Jahren, aber irgendwann lassen sich die Leute nicht mehr für blöd verkaufen.
  • Garp 23.02.2020 19:55
    Highlight Highlight Ja, das System hat versagt in China. Vor lauter Schiss sich das Missfallen der Obrigen zuzuziehen, wurde nicht reagiert, bis es drastische Massnahmen brauchte. Diese Köpfe sind gerollt, obwohl sie eigentlich glaubten im Sinne des Systems zu handeln.

    Ob das BAG es besser macht, werden wir sehen.

    Grad machen sie ihren Job sehr schlecht.

    Sie kommunizieren nicht offen und transparent.

    Ich denke die Bevölkerung würde gern wissen, ab wann weitere Massnahmen ergriffen werden, wie die genau aussehen, für wieviele Intensivplätze für Patienten in kurzer Frist errichtet werden könnten, etc. .

    • Herr J. 24.02.2020 11:46
      Highlight Highlight Es ist noch viel zu früh, das BAG zu kritisieren. Das kann man dann allenfalls im Rückblick machen. Würde das BAG zu offensiv kommunizieren, würde das nur Panik schüren, und das ist in einer solchen Lage das letzte, das man brauchen kann.

      Bin kein BAG-Freund, aber solche Manöverkritik schon jetzt ist verfrüht.
  • Willehalm 23.02.2020 19:54
    Highlight Highlight Bin kein Fan des chinesischen Regimes. Aber diese Pandemie zu benutzen, um zu zeigen, dass das totalitäre Regime von China schlecht ist, finde ich sehr grenzwertig. Im Moment scheint Italien nicht besser als China mit der Pandemie fertig zu werden, d.h. noch lange nicht, dass die Demokratie zum scheitern verurteilt ist.
    • Herr J. 24.02.2020 11:48
      Highlight Highlight Man braucht btw auch keine Pandemie, um zu sehen, dass ein totalitäres Regime schlecht ist. Teilhabe der Bevölkerung ist per se eine bessere Staatsform als das extreme top-down in China.

      Was der Artikel zeigt ist nur, dass das Gelaber von der überlegenen Effizienz des chinesischen Systems nicht verhäbt. Da hat Blunschi für einmal recht :-)
    • -thomi- 24.02.2020 15:40
      Highlight Highlight Da pflichte ich Herr J. bei. Es ist eindrücklich, dass man in 10 Tagen ein Spital hochzieht. Hätte man den mittlerweile verstorbenen Augenarzt nicht mundtot gemacht, wäre die Massnahme ev. gar nicht nötig gewesen. Soviel zum Thema Effizienz.
  • Alteresel 23.02.2020 19:03
    Highlight Highlight Au, au Herr Blunschi! In ein paar Tagen wird das Virus vermutlich in der Schweiz sein. Schauen wir dann, wie unsere Behörden damit umgehen.
  • FixFox 23.02.2020 18:54
    Highlight Highlight @Peter Blunschi

    Eine Frage in eigenem Interesse - wann war Ihr letzter China Besuch und in welcher Gegend sofern ich das fragen darf?
    • ingmarbergman 24.02.2020 06:07
      Highlight Highlight Oh, ein China-Bot. Spannend. Ni hao!
  • swisskiss 23.02.2020 18:53
    Highlight Highlight
    Was charakterisiert die Massnahmen der Chinesen als totalitär, wenn der "freie Westen" wie Südkorea oder Italien aktuell dieselben Isolationsmassnahmen ergreifen?

    Wieso sollten die Italiener oder Südkoreaner ihren Regierungen mehr glauben, wenn der Umfang der Ansteckungen noch nicht mal im Ansatz klar ist und darum auch nicht kommuniziert werden kann?

    China als totalitäres Regime ist äusserst kritisch zu bewerten. Ob aber diese Krankheit als ideologischer Aufhänger dafür geeignet ist, wenn man noch nicht weiss, ob " freie" Gesellschaften besser damit klarkommen ist subjektiv und voreilig.
    • Majoras Maske 23.02.2020 20:30
      Highlight Highlight Italien hat nach meinem Wissensstand auch noch keine Ärzte verhaftet, welche frecherweise ohne staatliche Bewilligung den Virus nachgewiesen haben und deswegen die Leute warnen wollten.
    • swisskiss 23.02.2020 20:47
      Highlight Highlight Majoras Maske: Das "System Italien" fuktioniert nach demselben Prinzip. "Nestbeschmutzer" die sich getrauen staatliche Bürokratie, Korruption und Schlendrian anzuprangern, werden auf subtilere Art, genauso mundtot gemacht. Das Beispiel der eingestürzten Brücke in Genua, als Bernhard Elsener ETH-Professor, sich dahingehend äusserte dass behördliches Versagen mitveranwortlich war.

      Warten wir mal ab, was Kritikern des italienischen Gesundheitssystems noch widerfährt, wenn die Massnahmen nicht erfolgreich sind.
    • maylander 23.02.2020 21:34
      Highlight Highlight In Italien nennt man das System Omerta.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Liquidpsy 23.02.2020 18:51
    Highlight Highlight Das hat überhaupt gar nichts mit dem System zu tun.. Wohl eher damit das in China so eine krasse Bevölkerungsdichte herscht und oftmals noch mit der Hygiene umgegangen wird als ob es noch ein dorf wäre.
    • Juliet Bravo 23.02.2020 21:48
      Highlight Highlight Wenn diejenigen, die früh davor warnen mundtot gemacht werden und das Regime es verschweigt. Und die Medien vom Regime kontrolliert sind. Dann hat das mit dem System zu tun! Gopf!
  • maylander 23.02.2020 18:43
    Highlight Highlight Die kulturelle Komponente wurde einfach ausgeblendet. In vielen Länder macht man sich keine Freunde wenn man auf Probleme hinweist. Meist wird auch mehr Energie in die Vertuschung und Schuldzuweisung gesteckt als um das Problem zu lösen. Das Gesicht zu bewahren hat in vielen Ländern höchste Priorität. Ich denke in Japan wäre es ähnlich abgelaufen, siehe das Chaos mit dem Kreuzfahrtschiff.
  • Ruefe 23.02.2020 18:09
    Highlight Highlight Der Artikel ist eine berechtigte Kritik an China, und ich lebe 100 mal lieber in der Schweiz als in China. Man darf sich aber trotzdem gerne an diejenigen Zwänge erinnern die in unserem System gelten. Uns wird aber häufig eingeredet wie frei wir doch seien, trotz der Abhängigkeit von Rohstoff- und Nahrungsmittelimporten. Unsere komfortable Situation entbindet uns nicht von der Verantwortung den Staat und die Wirtschaft für Verfehlungen anzuklagen und Rechenschaft zu fordern.
  • Do not lie to mE 23.02.2020 18:05
    Highlight Highlight Aber andere zu denunzieren (Li Wenliang verhaften) scheind doch ein Credo einer gewissen politischen Ausrichtung zu sein. Fakt ist das dieses sozialistisch System nur durch totale Repression an der Macht bleiben kann. Es gibt im Westen keine vergleichbar Strukturen oder besser gesagt noch nicht "Brandmauer".
    • ninolino 23.02.2020 19:19
      Highlight Highlight Assange, Manning, Snowden, usw.? Dämmert es da ev. etwas?
    • Herr J. 24.02.2020 16:57
      Highlight Highlight Ninolino - die genannten Beispiele betreffen Personen, die mit Staatsgeheimnissen hausieren gegangen sind. Es wäre mir nicht bekannt, dass einer von ihnen einen staatlichen Pandemieplan verraten hätte...

      Damit ist nicht gesagt, dass im Westen alles gut ist. Aber man vergleiche nicht das Schicksal dieser einzelnen mit jenen Tausenden in China, die für dreimal nichts übelste Repression erleben.
  • Graf Zacharias von Zitzewitz 23.02.2020 17:36
    Highlight Highlight Sorry, aber so eine Pandemie kann jedes System in die Knie zwingen. Ich bin auch kein Freund des Systems in China, aber ein Virus ist unpolitisch und unvoreingenommen. Sind wir hier in Europa vorbereitet? Ich zweifle daran. Allein schon der Fakt, dass ein Gros der Rohstoffproduktion für Medis nach China ausgelagert wurde sollte uns zu denken geben. Produktion im Krisenfall? Ist der Pharmaindustrie egal...

    Vielleicht wird Europa durch diese Krise etwas wachgerüttelt und hintersinnt das Auslagern lebenswichtiger Unternehmungen nach Fernost künftig zweimal.

    In diesem Sinne: Bleibt gesund!
    • Vecchia 23.02.2020 18:03
      Highlight Highlight Wie wahr!
      Mir ist auch schleierhaft, wie man angesichts der Globalisierung und der geographischen Zentralisierung von Produktionen, denken kann, dass sich solche Probleme nur lokal am Ursprungsort auswirken.
    • Arthur Philip Dent 23.02.2020 19:25
      Highlight Highlight Denkt ja auch niemand. Es geht darum, dass ein Problem unter den Teppich gekehrt und totgeschwiegen wird und darum die Sache noch viel schlimmer wird. Und doch, das ist ein typisches Symptom gewisser Systeme. Das sagt abe nichts über globale Auswirkungen aus.
    • Magnum 23.02.2020 19:32
      Highlight Highlight Am Kern des Themas vorbei.

      Ein autoritärer Staat mit gleichgeschalteten Medien und Zensur wird eben NIE so schnell auf einen Missstand reagieren können wie eine freie Gesellschaft. Weil das Melden eines Missstands an die nächsthöhere Instanz für den Boten immer mit Nachteilen verbunden ist.

      Darum wird bei Problemen zunächst einmal vertuscht und versucht, die Informationshoheit zu sichern. Im Falle einer Epidemie geht so in den ersten zwei Wochen nach dem Ausbruch just jene Zeit verloren, in der man noch mit relativ geringem Aufwand viel erreichen könnte.

      Das ist der Kern des Problems.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 23.02.2020 17:35
    Highlight Highlight Ich bin mit dem Gesagten in diesem Artikel grundsätzlich einverstanden, möchte aber den Werbespot von der hiesige Meinungsfreiheit und dem Rechtsstaat etwas relativieren:
    Auch Multinationale Konzerne sind totalitäre Machtpyramiden-Systeme, die sich der Kontrolle und der Kritik durch die Öffentlichkeit entziehen und über zahlreiche korrupte Komplizen in Regierungen und Parlamenten verfügen!
    Auch da werden Informationen über die tatsächlichen Verhältnisse in den Minen und auf den Ländereien beschönigt und verschwiegen.
    Bundesrat Cassis wird ja nicht grundlos auch "Glencore-Praktikant" genannt...
    • IchSageNichts 23.02.2020 20:40
      Highlight Highlight Das ist im weitesten Sinn auch gesellschaftlich akzeptiert. Natürlichhängt die Gesetzgebung immer hinterher aber das tut sie überall. Ja es wird verschwiegen aber es gibt dann Organisationen die recherchieren dürfen und darüber berichten. Also ist der Missstand irgendwann aufgedeckt.
      Bezogen auf die Schweiz würde es doch nie 24 Tage gehe bis der Chefarzt eines Spitals nicht mal den Kollegen anderer Spitäler nach einer Häufung von komischen Lungenentzündungen fragt und dann nicht damit an die Behörden bzw. Öffentlichkeit geht.
    • MaxHeiri 23.02.2020 22:52
      Highlight Highlight Lieber Rodolfo
      Wenn man Rohstoff-Unternehmen von China mit jenen Europas vergleicht, ist dies wie Tag und Nacht. Der Europäer versucht grundsätzlich Menschenrechte einzuhalten, während dem Chinesen dies ziemlich egal ist. Zudem ist es den Aktionären/chinesischen Staat auch ziemlich schnuppe wie geschürft wird
    • rodolofo 24.02.2020 08:11
      Highlight Highlight @ MaxHeiri
      Ich habe solche Multis selber (von aussen) gesehen, und zwar in Mindanao (Philippinen).
      Ich sah eine Ananas-Monokultur, die bis zum Horizont reichte, wo gerade ein Traktor mit weit ausgebreiteten Giftspritzen-Armen den schnurgeraden Pflanz-Reihen entlang fuhr.
      Rund um die zentralen Lagerhallen mit dem Verpackungszentrum war ein breiter "Todes-Streifen" angelegt: Schilder warnten, dass wer diesen Streifen betritt, ERSCHOSSEN würde.
      Nicht verwunderlich also, dass ich als Weisser am Strand wie ein wandelndes Brathähnchen auf eine Bande verarmter und hungernder Jugendlichen wirkte...
  • Doppelpass 23.02.2020 17:34
    Highlight Highlight Scheint mir alles etwas vollmundig und frei interpretiert. Ohne die chinesische Regierung zu verteidigen, aber ob wir Europäer (ohne England) da wirklich besser reagiert hätten, wage ich zu bezweifeln. Und wie würde in den USA gehandelt? Trump wüsste wenigstens, wer am Virus schuld ist: die Mexikaner, die Muslime oder die Demokraten. Die Lösung: günstige Opioide für alle.
    Entschuldigung, ich habe mich wohl etwas vom " analyischen" Stil des Artikels anstecken lassen.
  • FrancoL 23.02.2020 17:29
    Highlight Highlight Machen wir es besser Herr Blunschi?
    Ich glaube kaum, denn sonst müssten die Grenzen bereits geschlossen sein.
    Wir werden es nicht viel anders machen und mit dem Prinzip Hoffnung arbeiten.
    Ich habe engen Kontakt mit Italien und auch da ist es ähnlich wie in China. Das Tessin arbeitet auch ohne Diktatur ähnlich.
    Guter Rat und das richtige Verhalten sind wohl schwer abzuwiegen.
    • Fan Hans 23.02.2020 19:19
      Highlight Highlight Der Unterschied zu China liegt einfach darin, dass man bei uns die unfähigen Regierungsstellen kritisieren und anprangern darf, ohne dass am nächsten Tag ein Parteibonze an der Türe klingelt und einem zum Widerruf zwingt.
    • FrancoL 24.02.2020 10:47
      Highlight Highlight @Fan; Und dann bessert sich etwas? Ganz und gar nicht und da liegt doch die Scheinheiligkeit. Es macht ja nur Sinn etwas zu kritisieren, wenn es denn auch etwas bringt, sonst ist es eine Totgeburt.
      Im übrigen; versuchen Sie einmal eine Behörde zur Rechenschaft zu ziehen? Sie werden mehr als nur Mühe haben.
  • that's my mustard 23.02.2020 17:10
    Highlight Highlight ctrl c / ctrl v nach europa.
    mal sehen ob wir es besser machen.
    • roger_dodger 23.02.2020 17:19
      Highlight Highlight Nein, in der Schweiz werden wir ein Notspital in wenigen Jahrzehnten nach Ausschreibung, Planung, Vergabe, Einsprachen, Neuauschreibung, Baubeginn, erneuter Einsprache gebaut haben. Das es hier nicht besser läuft sieht man schon in Italien, wird bei uns kaum besser sein.
    • Graf Zacharias von Zitzewitz 23.02.2020 17:40
      Highlight Highlight Hey, wenn das Notfallspital meine Sicht auf die Berge verdeckt, erhebe ich Einspruch. Wo kämen wir sonst hin ;)!?
    • CaptainLonestarr 23.02.2020 18:27
      Highlight Highlight @roger, immerhin haben wir den längsten Eisenbahntunnel in weniger Zeit ausgeschrieben und gebaut als die Deutschen einen Flughafen in der Hauptstadt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • murrayB 23.02.2020 17:10
    Highlight Highlight Wie wir sehen greift das Virus weiter um sich- die ganze Geschichte ist noch nicht geschrieben und daher sehe ich es als zu früh an hier bereits ein Fazit zu ziehen...

    Zumal interessant wäre zu sehen wie das gleiche Virus Europa und Nordamerika destabilieren würde, wenn es hier richtig wüten würde!
  • MartinZH 23.02.2020 17:05
    Highlight Highlight Danke Peter Blunschi für diese umfassende Analyse sowie für die klaren Worte. 👍 Hoffentlich nehmen diejenigen, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit China verteidigen, die beschriebenen Fakten endlich auch einmal zur Kenntnis..! 😔
    • Froggr 23.02.2020 18:00
      Highlight Highlight Das werden sie leider nicht denke ich. Lang lebe das kommunistische China. (Nicht)
    • Hans Franz 23.02.2020 18:40
      Highlight Highlight @MartinZH machen wir es wirklich besser?.. der Virus steht wortwörtlichvor unserer Haustür und die Regierung wartet mal ab bis sich jemand ansteckt...
    • ursus3000 23.02.2020 19:19
      Highlight Highlight Da kommen alle Besserwisser aus ihren Löchern gekrochen . Ich bin sicher wenn Du der Chef in China wärst , wäre die ganze Sache schon lange vorbei . Und viel lieber in China leben als in von den USA demokratisierten Ländern ( Libyen , Irak Afghanistan ,so vor 40 Jahren Vietnam und ein paar mehr )
    Weitere Antworten anzeigen

Anonymous hackt Sasek-Sekte: Schulungs-Videos zeigen, wie Mitglieder fanatisiert werden

Netzaktivisten haben Dutzende interne Sektenvideos veröffentlicht. Sie zeigen, wie Menschen in Ivo Saseks OCG-Sekte fanatisiert und darauf gedrillt werden, deren Botschaften weiterzuverbreiten.

Das Hacker-Kollektiv Anonymous hat in der Nacht auf Montag über 70 interne Schulungs-Videos der Schweizer Sekte Organische Christus-Generation (OCG) veröffentlicht. Die Videos zeigen beispielsweise Sektenführer Ivo Sasek, wie er in einer Halle Hunderte Mitglieder mit Kriegsrhetorik auf den Kampf gegen «die Elite» und die Medien einschwört. Dabei fallen Sätze wie:

Das Publikum, viele ältere Menschen, aber auch junge Familien mit Kindern, hängt an seinen Lippen, macht Notizen und antwortet auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel