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Schweiz - EU: Das Tauziehen im Streit um «fremde Richter» geht in die Nächste Runde.
Schweiz - EU: Das Tauziehen im Streit um «fremde Richter» geht in die Nächste Runde.Bild: KEYSTONE

Streit um «fremde Richter»: EU setzt Schweizer Wirtschaft unter Druck

05.02.2017, 07:0405.02.2017, 08:28

Die EU hat nach Informationen der «NZZ am Sonntag» ein neues Druckmittel gefunden, um die Schweiz zum Abschluss eines institutionellen Abkommens zu bewegen. Indem sie es ablehnt, bestehende Verträge an neue EU-Regelungen anzupassen, kann sie beispielsweise Schweizer Exportfirmen in Bedrängnis bringen.

Wird das Abkommen über technische Handelshemmnisse nicht an neue EU-Normen angepasst, müssten etwa Medizinaltechnikfirmen oder Messgerätehersteller ihre Produkte nicht nur in der Schweiz, sondern auch in der EU überprüfen lassen. Das kostet und verteuert die Produkte.

Schweizer Diplomaten und Quellen aus dem Umfeld der EU-Kommission berichten laut der Zeitung, dass Brüssel tatsächlich eine Anpassung des Abkommens mit dem Streit um «fremde Richter» verknüpft hat. Eine offizielle Bestätigung liegt indes nicht vor. (cma/sda)

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34 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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1779prost
05.02.2017 07:29registriert Januar 2017
Der grösste Diktatr heisst nicht Trump oder Putin sondern Juncker
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Kronrod
05.02.2017 12:09registriert März 2015
Und dann wundern sich die Eurokraten noch, dass die EU so unbeliebt ist...
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guby
05.02.2017 12:30registriert August 2015
Ich bin für ein friedliches Zusammenleben und gute Zusammenarbeit in Europa und dafür kann die EU nützlich sein. Trotzden empfinde ich diese Verknüpfungen von Verträgen langsam aber sicher als Erpressung, und da bin ich wahrscheinlich nicht alleine. Die Schweiz hat traditionell ein Problem sich Regeln "von Aussen" zu beugen. Gemeinsam einen Kompromiss finden wäre da etwas ganz Anderes, aber das scheint nicht zu passieren. Diese Haltung der EU führt höchstens zur Trotzreaktion im Stimmvolk und, da dieses hier noch was zu sagen hat, damit zu Zerwürfnissen. Hört, hört meine Prophezeihung! ;)
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