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Die Zuercher Stadtraetin Claudia Nielsen an einer Medienkonferenz ueber die Massnahmen und Planung fuer die Stadtspitaeler in Zuerich am Mittwoch, 29. November 2017. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Claudia Nielsen. Bild: KEYSTONE

Zürcher SP-Stadträtin Nielsen verzichtet kurz vor den Wahlen auf ihre Kandidatur



Die Zürcher Gesundheitsvorsteherin Claudia Nielsen (SP) tritt bei den Erneuerungswahlen vom 4. März nicht mehr an. Für den überraschenden Verzicht gibt die 56-Jährige an, dass sie die politische Verantwortung für «fragwürdige Verbuchungen und Verwendungen von ärztlichen Honoraren» im Stadtspital Triemli übernehme.

Nielsen war in den vergangenen Monaten wegen ihrer Spitälerstrategie und ihrer Personalpolitik in die Kritik geraten. Dies sei zwar unangenehm gewesen: «Aber wer austeilt, muss auch einstecken können», sagte die 56-Jährige vor den Medien. Trotz Kritik hätte sie sich der Wiederwahl stellen wollen: «Die Wähler haben in unserem System das letzte Wort.»

Nun sei sie aber mit einem anderen Thema konfrontiert, das die Ausgangslage verändert habe. «Letzte Woche ist das Stadtspital Triemli von der städtischen Finanzkontrolle über fragwürdige Verbuchungen und Verwendungen von ärztlichen Honoraren informiert worden.» Offenbar seien in den vergangenen Jahren, ja Jahrzehnten reglementswidrige Verbuchungen gemacht worden.

Laut Nielsen soll die Stadtkasse nicht geschädigt, sondern entlastet worden sein. «Zwar gehe ich davon aus, dass kein böser Wille zu beklagen ist, sondern Pflicht- und Reglementsverletzungen im finanziellen Bereich.» Doch übernehme sie nun mit ihrem Verzicht auf die Wiederwahl die politische Verantwortung.

Nielsen wurde 2010 in den Zürcher Stadtrat gewählt und übernahm das Gesundheits- und Umweltdepartement. Zuvor sass die heute 56-Jährige von 1994 bis 2010 im Stadtparlament. Die laufende Legislatur will sie nun noch abschliessen. (cma/sda)

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Karl33 07.02.2018 15:15
    Highlight Highlight Nielsen hätte keine Chancen zur Wiederwahl gehabt. Versucht wohl die SP ihren Sitz zu retten.
  • Swizzi 07.02.2018 14:24
    Highlight Highlight Eine gute Nachricht.
  • Wilhelm Dingo 07.02.2018 14:08
    Highlight Highlight Bei diesem Grauenhaften Leistungsausweis ist das nichts als Konsequent.
  • AllknowingP 07.02.2018 13:54
    Highlight Highlight Ja bravo ! Und ich hab den Wahlzettel schon abgeschickt ! :-)
  • Papa Swappa 07.02.2018 13:23
    Highlight Highlight auch als grüne/al/sp-wähler finde ichs nun überhaupt nicht schlimm, frau nielsen nicht mehr in der regierung zu haben.
    wir müssen nun nur schauen, dass deshalb nicht jemand reinrutsch, den wir noch viel weniger gerne in der regierung sehen!
  • reich&schön 07.02.2018 13:13
    Highlight Highlight Chapeau! Mal eine Politikerin die Verantwortung wahrnimmt und Missstände nicht bloss schönredet und aussitzt.
    • huck 07.02.2018 14:41
      Highlight Highlight War das ironisch gemeint und ich hab's nicht erkannt?
    • rundumeli 07.02.2018 15:15
      Highlight Highlight papperlapapp... hatte sie einfach schiss vor den mics dann ihre abwahl zu verklären
    • Karl33 07.02.2018 15:16
      Highlight Highlight quatsch. die weiss dass sie keine wahlchance mehr hat. da kommt sie einer abwahl zuvor.