Syrien
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Putin ordnet tägliche Kampfpausen für Ost-Ghuta an



Russlands Präsident Wladimir Putin hat tägliche Kampfpausen für die syrische Rebellenhochburg Ost-Ghuta angeordnet. So sollten von Dienstag an «Verluste unter den Zivilisten in Ost-Ghuta vermieden werden», erklärte Verteidigungsminister Sergej Schoigu.

Die tägliche Waffenruhe solle jeweils zwischen 09.00 und 14.00 Uhr gelten, zitierte die Nachrichtenagentur RIA den Minister. Ausserdem habe Putin die Einrichtung eines Fluchtkorridors für Zivilisten aus dem belagerten Gebiet befohlen.

This photo released on Friday, Feb. 23, 2018 by the Syrian anti-government activist group Ghouta Media Center, which has been authenticated based on its contents and other AP reporting, shows Syrians walk between destroyed buildings during airstrikes and shelling by Syrian government forces, in Ghouta, a suburb of Damascus, Syria. Syrian government warplanes supported by Russia continued their relentless bombardment of the rebel-controlled eastern suburbs of Damascus for a sixth day Friday, killing five people, opposition activists and a war monitor reported. The death toll from the past week climbed to more than 400. (Ghouta Media Center via AP)

Zerbombte Gebäude in Ost-Ghuta  Bild: AP/Ghouta Media Center

Ähnliche humanitäre Feuerpausen hatte es 2016 auch im nordsyrischen Aleppo gegeben, ohne dass sich letztlich an der Rückeroberung der Stadt durch syrische Regierungstruppen etwas änderte. Am Samstag hatte der Uno-Sicherheitsrat mit Zustimmung Russlands eine unverzügliche Waffenruhe für Syrien beschlossen.

Dennoch setzten Syriens Regierungstruppe ihre Angriffe auf die Rebellenenklave Ost-Ghuta auch am Montag fort. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) meldete heftige Angriffe auf Ost-Ghuta mit mindestens 31 Toten.

Die lokale Gesundheitsbehörde des belagerten Gebiets und Aktivisten warfen den Regierungstruppen sogar einen Angriff mit Giftgas vor, bei dem ein Kind ums Leben gekommen sei. Rettungshelfer verbreiteten dramatische Bilder aus Ost-Ghuta. (sda/afp/reu/dpa)

Renato zum lustigen Thema: Waffenexporte! Jeeee!

Video: watson/Renato Kaiser

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wald Gänger 26.02.2018 23:27
    Highlight Highlight Dieser unmenschliche Putin-Massenmörder.
    Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte und die lokale Gesundheitsbehörde sind sicher sehr verlässliche und neutrale Quellen. Zum Glück gibt es noch solche unbestechlichen Menschen.
    Und dass z.B. Aleppo weiterhin von "Rebellen" gesäubert wurde, war natürlich eine Schweinerei. Schliesslich wäre nur eine Welt eine Bessere, wo es mehr Gebiete mit funktionierender Scharia-Gesetzgebung gäbe.
    #einebessereWeltistmöglichabersehrunwahrscheinlich
  • Sebastian Wendelspiess 26.02.2018 17:56
    Highlight Highlight Schade das man nicht über die Schäden und Tote berichten, welche die Islamisten aus Ost-Ghouta durch ihren Beschuss auf Damasker Vororte verursachten. Die ketzten 24 h waren es angeblich 31 Raketen und 13 Tote.
  • Sebastian Wendelspiess 26.02.2018 17:21
    Highlight Highlight „Die lokale Gesundheitsbehörde des belagerten Gebiets und Aktivisten warfen den Regierungstruppen sogar einen Angriff mit Giftgas vor, bei dem ein Kind ums Leben gekommen sei. Rettungshelfer verbreiteten dramatische Bilder aus Ost-Ghuta. (sda/afp/reu/dpa)“

    Logisch, die Terroristen wollen unbedingt das Frankreich und Co. eingreift. Wahrscheinlich war es, wie die ketzten Male auch, eben nicht die syrische Regierung.
  • rolf.iller 26.02.2018 17:09
    Highlight Highlight Wahrscheinlich will Putin etwas Ruhe einkehren lassen, nachdem 200+ seiner Soldaten im US Artelleriehagel umgekommen sind:
    https://www.polygraph.info/a/us-wagner-russia-syria-scores-killed/29044339.html
  • äti 26.02.2018 16:46
    Highlight Highlight Warum nicht einfach Truppen-Abzug?

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