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US-Handelsdefizit steigt erneut – Schuld sind Strafzölle auf Sojabohnen



Das US-Handelsdefizit ist im August so hoch ausgefallen wie seit einem halben Jahr nicht mehr. Die Importe übertrafen die Exporte um 53,2 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte.

Das sind 6,4 Prozent mehr als im Vormonat und bereits der dritte Anstieg in Folge. Verantwortlich dafür sind sinkende Exporte von Waren und Dienstleistungen. Sie fielen um 0,8 Prozent auf gut 209 Milliarden Dollar – besonders wegen des sinkenden Absatzes von Sojabohnen, die China mit Strafzöllen belegt hat.

Die Importe legten dagegen um 0,6 Prozent zu und erreichten mit fast 263 Milliarden Dollar einen Rekordwert, wobei die Autoeinfuhren so hoch ausfielen wie noch nie.

Das politisch besonders heikle Defizit mit China weitete sich auf ein Rekordniveau aus: Es kletterte um 4,7 Prozent auf 38,6 Milliarden Dollar. Beide Länder haben sich gegenseitig mit Strafzöllen überzogen. Ein Ende des Handelskonfliktes ist nicht in Sicht. Das Defizit im Handel mit der EU schrumpfte hingegen um fast 2 Milliarden auf 15,7 Milliarden Dollar, nachdem im Vormonat noch ein Höchstwert markiert wurde.

US-Präsident Donald Trump hat mehrfach erklärt, sein Land werde von wichtigen Handelspartnern wie der Volksrepublik ausgenutzt. Die USA haben deshalb Zölle gegen China, die EU und andere Wirtschaftsräume verhängt. (awp/sda/reu)

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