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FILE - In this June 1, 2018, file photo, U.S. President Donald Trump talks with Kim Yong Chol, former North Korean military intelligence chief and one of leader Kim Jong Un's closest aides, as they walk from their meeting in the Oval Office of the White House in Washington. Kim Yong Chol travelled to the United States and conveyed North Korean leader Kim Jong Un's personal letter to Trump. (AP Photo/Andrew Harnik, File)

Keine Berührungsängste mit diktatorischen Hardlinern: Trump und Nordkoreas ehemaliger Geheimdienstchef Kim Yong Chol. Bild: AP/AP

Trumps schöpferische Zerstörung führt zum Untergang des Westens

Der US-Präsident will offensichtlich die liberale Weltordnung aus den Angeln heben. Aber weshalb?

11.06.18, 12:23 11.06.18, 23:01


Joseph Schumpeter ist der Lieblingsökonom der Manager, denn der in die USA ausgewanderte Österreicher prägte den Ausdruck «schöpferische Zerstörung». Darunter versteht er den an sich banalen Vorgang, dass man, um etwas Neues aufzubauen, zuerst Altes zerstören muss.

«Wer nichts kaputt macht, der bewegt sich nicht schnell genug.»

Mark Zuckerberg

Die Manager sind gemäss Schumpeter die Agenten dieser schöpferischen Zerstörung. In der einschlägigen Literatur findet man daher wahre Elogen darauf, wie man verkrustete Strukturen einreissen kann und Mitarbeiter flexibler macht. Mark Zuckerberg bringt diese Denkweise wie folgt auf den Punkt: «Bewegt Euch schnell und macht Dinge kaputt», predigt er seinen Facebook-Mitarbeitern. «Wer nichts kaputt macht, der bewegt sich nicht schnell genug.»

Donald Trump würde prima zu Facebook passen. Er bewegt sich schnell, und seine Zerstörungswut ist gewaltig. Nur hat er sich nicht ein Unternehmen, sondern die bestehende Weltordnung zum Ziel ausgewählt. Seit er einen Fuss ins Weisse Haus gesetzt hat, verfolgt er dieses Ziel.

Als Erstes hat Trump geplante Handelsverträge wie TPP und TTIP gestrichen. Danach hat er angeordnet, bestehende Verträge wie Nafta neu zu verhandeln. Aus dem Pariser Klimaabkommen ist er ausgestiegen und den Atomvertrag mit dem Iran hat er platzen lassen.

Valéry Giscard d'Estaing

Bezeichnete den Dollar als «exorbitantes Privileg» der Amerikaner: Der ehemalige französische Finanzminister Valéry Giscard d'Estaing. Bild: Wikimedia

Alle diese Verträge wären ohne die amerikanische Schutzmacht nicht entstanden. Die Vereinigten Staaten sind – oder waren es zumindest bis anhin – der unbestrittene Anker einer liberalen Weltordnung. Sie waren Garant für Demokratie, Rechtsstaat und freien Handel. Nie mehr seit der Belle Epoque, der Hochblüte vor dem Ersten Weltkrieg, waren die Zölle so tief und der internationale Handel so intensiv wie heute.

Die USA waren nicht nur Garant, sie sind auch der grösste Nutzniesser dieser Ordnung. Der Dollar ist die Leitwährung der Welt und ermöglicht es den Amerikanern – etwas polemisch ausgedrückt –, grüne Scheinchen gegen reelle Gegenwerte einzutauschen. Der ehemalige französische Finanzminister und spätere Präsident Valéry Giscard d’Estaing sprach daher auch von einem «exorbitanten Privileg» der USA.

FILE - In this March 31, 2017 file photo, National Trade Council adviser Peter Navarro appears before President Donald Trump arrives to sign executive orders regarding trade in the Oval Office at the White House in Washington. After striking a delicate deal with the United Arab Emirates on rules for airline competition, the Trump administration went to war with itself about what the agreement actually said. White House trade adviser Peter Navarro repeatedly contradicted the State Department’s carefully crafted script. Behind the scenes, a dizzying scene of one-upmanship, word games and subtle subterfuge played out, magnified by lobbyists seeking to exploit divisions within the Trump administration. (AP Photo/Andrew Harnik)

Trumps Hardliner in der Handelspolitik: Peter Navarro. Bild: AP/AP

Trump hingegen sieht die USA als Opfer. Europa und Kanada würden sein Land «plündern wie ein Sparschwein», klagte er im Vorfeld des G7-Treffens. Entgegen den Fakten behauptet er, die anderen Staaten würden höhere Zölle erheben als Nordamerika. Sein Handelsberater Peter Navarro sprach gar davon, dass es für Kanadas Premierminister Justin Trudeau «einen speziellen Platz in der Hölle» gäbe.

Wohlgemerkt, der Präsident und seine Entourage sprechen hier von den engsten Verbündeten und wichtigsten Handelspartnern der USA.

Weil die Wirtschaft brummt, kann sich Trump diese Eskapaden leisten. Dabei ist dies kaum sein Verdienst. Die US-Wirtschaft befindet sich am Gipfel eines Wachstumszyklus. «Der Präsident hat eine Wirtschaft geerbt, die einen weiten Weg hin zu einer Erholung hinter sich hat», stellt Neil Irwin in der «New York Times» fest.

Bewunderung für Diktatoren, Verachtung für verbündete Demokraten

Für den Rest der Welt wird Trump hingegen immer mehr zu einer Bedrohung. Seine Bewunderung für Putin und andere Diktatoren lösen inzwischen mehr Kopfschütteln und milden Spott aus. Sie bringen zum Ausdruck, dass der US-Präsident die Grundwerte des liberalen Westens nicht mehr teilt.

Trumps Auftreten am G7-Gipfel war der vorläufige Gipfel seiner Verachtung für den Westen. Vielleicht war es gar der Anfang vom Ende. Der Historiker Max Boot schreibt in der «Washington Post»: «Die atlantische Allianz kam 1941 in Kanada auf die Welt, möglicherweise ist sie dort 2018 gestorben.»

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87
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    Alle Leser-Kommentare
  • lansky 11.06.2018 21:33
    Highlight Blablabla. Am Schluss wird er als ganz gewöhnlicher Präsident in die Geschichte eingehen, der einiges geschafft hat und einiges nicht geschafft hat. Wie alle seine Vorgänger und alle seine Nachfolger. Man kann ihn hier noch lange totschreiben, nur weil er kein Sympathierträger ist. Konfrontiert man die meisten seine durchschnittlichen Gegner jedoch mit konkreten Fragen zu Trump und dessen Ideen/Projekte, stehen sie meistens mit heruntergelassenen Hosen da.
    4 26 Melden
    • swisskiss 12.06.2018 07:07
      Highlight lansky : Zuerst das eigene Unwissen zu usamerikanischer Präsidenten darlegen, mit Allgemeinplätzen den Platz füllen um dann den Kritikern Trumps in globo die Kompetenz absprechen.

      Wieder so ein helles Licht, dass weder die Mechanismen, noch die Auswirkngen trumpscher Politik erkennen kann.

      Nenn gefälligst konkrete Projekte Trumps, bewerte diese und geh auf die Methode ein.

      Schlimmer als durchschnittiche Trump Kritiker sind Trump Anhänger, die absolut keine Ahnung politischer Entscheidungen Trumps und deren Auswirkungen haben.
      19 4 Melden
    • lansky 12.06.2018 21:42
      Highlight Ja, du bist genau so ein Exemplar. Viel reden, nichts sagen, aber hauptsache klug klingen. Viel Erfolg, die Welt wartet auf Winner-Typen wie dich.

      In keinem Wort schrieb ich davon, Trump-Befürworter zu sein. Davon gehst du in deinem eigens kreierten moralischen Pseudofeldzug einfach aus. Traurig.
      3 9 Melden
  • Matti_St 11.06.2018 20:03
    Highlight Jetzt hat Europa die Chance sich zu emanzipieren. Die Welt wird sich auch ohne USA weiter drehen.
    27 5 Melden
    • IchSageNichts 11.06.2018 22:10
      Highlight Du meinst wie beim Jugoslawienkrieg und Kosovokonflikt? Hat ja gut geklappt.
      6 6 Melden
    • Husar 12.06.2018 09:44
      Highlight Bevor sich die EU (nicht gleich Europa!) emanzipieren kann, muss sie zu Einigkeit finden. Das ist aber noch ein langer und unsicherer Weg.
      Es geht einfach immer wieder vergessen, dass die EU bloss ein Papiertiger ist. Die EU ist ganz weit weg von staatlicher Souveränität.
      Daher ist es für die USA, aber auch für China ein Leichtes, die EU-Mitglieder gegeneinander auszuspielen.
      Viel wahrscheinlicher ist, dass die EU noch mehr an Bedeutung verlieren und die Nationalstaaten Europas noch mehr an Bedeutung gewinnen werden.
      7 1 Melden
  • WHYNOT 11.06.2018 19:48
    Highlight Ich stimme mit Ihnen überein, die Wirtschaftspolitik ist in der Tat desaströs. Ebenfalls hat die USA mit der Leitwährung USD ein unglaubliches Privileg. Die militärische Übermacht der USA lässt keinen Zweifel wer das Weltgeschehen diktiert. Die USA nur als Garanten für Freihandel und Liberale Ordnung zu sehen ist eine etwas romantische Sicht, wenn man bedenkt was die USA der Welt an Regulierung diktiert und welche Kriege seit dem 2. WK vom Zaun gerissen wurden. Ferner gibt es von Ihnen kaum einen Bericht in welchem Putin nicht auch noch vorkommt. Die EU hat sich den USA blauäugig ausgeliefert.
    14 5 Melden
  • Husar 11.06.2018 18:34
    Highlight Trump wird den Westen sicher nicht in den Untergang treiben, das ist absurd. Kein US-Präsident wäre dazu Imstande. Dafür ist dieses Amt viel zu klein.
    Und der protektionistische Kurs der USA unter Trump wird den USA nützen, nicht schaden, das liegt auf der Hand.
    Ganz besonders Europa kann nicht anders als akzeptieren, wenn auch nicht ohne zu stänkern. Warum?
    Weil das Wirtschaftswachstum Europas sich zu einem hübschen Teil aus den Schulden speist, die die USA anhäufen. Europa, ganz besonders Deutschland und mit ihm die EU sind auf die Exporte in die USA sehr viel mehr angewiesen als umgekehrt.
    12 40 Melden
    • Cpt. Jeppesen 11.06.2018 23:01
      Highlight Es ist die eigene amerikanische Industrie, welche das Land leersaugt. Niemand zwingt die Amerikaner dazu im Ausland produzierte Produkte zu kaufen. Aber alles produzierende Gewerbe wurde schon vor Jahrzehnten nach Fern-Ost ausgelagert im Tausch gegen eine Dienstleistungsgesellschaft und zwar von den Eigentümern.
      Das Problem ist hausgemacht und nicht erst plötzlich da. Amerikaner, welche Qualität wünschen, kaufen Waren aus Europa, ansonsten gibt es China-Schrott mit Ami-Label. Soll die EU nun schlechtere Ware herstellen? Und das mit den Schulden ist Unfug, sorry...
      19 0 Melden
    • Husar 12.06.2018 08:47
      Highlight @Cpt. Jeppsen
      Erklär mir, warum das mit den Schulden Unfug ist!
      Ich bin mir sicher, dass Du bei der Suche nach dieser Erklärung herausfinden wirst, dass es kein Unfung ist, sondern stimmt.
      0 12 Melden
  • Cpt. Jeppesen 11.06.2018 18:01
    Highlight Die Discussion um die angebliche Ungleichbehandlung in Zöllen sind nur Nebelpetarden von Trump. Z.B. sind amerikanische Autos im allgemeinen billiger in Europa als vergleichbare europäische Modelle, trotz Zoll. Der Grund sind höher subventionierter Stahl, niedrigeres Lohnniveu, weniger bis keine Sozialleistungen und wenig Umweltauflagen bei der Produktion. Unter solchen Bedingungen kann Land A immer billiger produzieren als Land B. Damit Land B weiter seine Standards behalten kann wird es Zölle erheben, welche eine Angleichung an die Spielregeln des jeweiligen Marktes sind.
    27 2 Melden
    • Husar 11.06.2018 19:07
      Highlight In den USA gilt bundesweit ein Mindestlohn von $7.25 pro Stunde. In manchen Bundesstaaten gelten höhere Mindestlöhne: in Washington $11.50, in Colorado $12.00, in Kalifornien $15.00, in New York auch $15.00.
      In der EU gibt es keine EU-weit geltenden Mindestlöhne! Die meisten EU-Mitgliedsstaaten haben eigene Mindestlöhne, einige dagegen nicht (z. B. A, I, FIN). Die höchsten Mindestlöhne pro Stunde haben: LUX $13.51, F $11.56, NL $11.33, IRL $11.17, B $11.08, D $10.34, SI $5.66.
      Das heisst, in 22 der 28 EU-Mitglieder sind die Mindestlöhne deutlich tiefer als die tiefsten Mindestlöhne der USA.
      8 16 Melden
    • Klaus07 11.06.2018 20:02
      Highlight @Husar
      Nur die Löhne zu vergleichen ist etwas sehr naiv.
      Löhne sind nur ein Bestanteil der Produktionskosten. Dazu kommen Energiekosten, Steuern, Sozialabgaben, Materialeinkauf etc. etc. Cpt. jappesen hat völlig Recht. Für dieses Ungleichgewicht der Produktionskosten wurde die WTO gegründet um einen ausgeglichen Handel zu ermöglichen. Trump tritt nun diese Verträge mit den Füssen was die Wirtschaftsstabilität gefährtet.
      23 1 Melden
    • Cpt. Jeppesen 11.06.2018 20:56
      Highlight Husar: $7.25 entspricht EU 6.15 oder CHF 7.14. Dafür steht hier niemand auf. Ein Facharbeiter verdient bei VW p.a. ca. 36K Euro bei 35 Std/Woche und 5 W. Ferien. Jedoch geht es nicht nur um Lohn sondern um den gesamten Herstellungsprozess. Die benötigte Energie, Rohstoffe, Abbau und Verarbeitung hast ausgeblendet.
      Milch ist D-land billiger als hier, warum, kommt doch von Kühen die Gras fressen, oder? Was kostet eine Kuh pro Stunde? Für Zölle gibt es die WTO. Dazu jede Menge an Abkommen. Trump hat innenpolitische Probleme, braucht Erfolge und zündet deshalb seine Nachbarn an. Das ist billig!
      29 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cubbie 11.06.2018 16:36
    Highlight Mögen mir die «Jungs» hier doch mal ganz einfach erklären, warum der Exportüberschuss von D gegenüber der USA so hoch ist.

    Welche amerikanischen Produkte nutzt ihr zu Hause? Welche US-Produkte finden sich in der Schweizer Wirtschaft?

    Soll der um 1.7% höhere Zoll schuld sein?

    Was wir hier haben sind Textilien und das liebe iPhone. Nur, dass diese Produkte nicht einmal made in USA, sondern Asia sind.

    Und jetzt? Sind daran die EU, Deutschland oder die Schweiz schuld, wenn der amerikanische Kapitalismus mehrheitlich in den billigproduzierenden Ländern stattfindet?

    31 3 Melden
    • Idrisi 11.06.2018 19:05
      Highlight Habe nachgeschaut und nur Peanuts gefunden.
      18 2 Melden
    • Husar 11.06.2018 19:23
      Highlight Die wichtigsten Importprodukte Deutschlands aus den USA sind gemäss dem Aussenwirtschafportal Bayern, für 2017:

      Datenverarb'geräte, elektr. u. opt Erzeugnisse für 8.2 Mia. Euro.
      Pharmazeutische Erzeugnisse für 7.1 Mia. Euro.
      Kraftwagen und Kraftwagenteile für 6.4 Mia. Euro.
      Sonstige Fahrzeuge für 7.0 Mia Euro.
      Chemische Erzeugnisse für 5.9 Mia. Euro
      Maschinen für 5.7 Mia. Euro

      Deutschland importiert aus den USA also vorwiegend keine Konsumgüter. Darum sind diese Importe im Alltagsleben nicht offensichtlich.
      9 8 Melden
    • Cubbie 11.06.2018 22:41
      Highlight Ja Husar, solche Angaben habe ich auch gefunden. Das erklärt nicht meine Frage, die ich an Bombi und Goldi gestellt habe.
      Warum hat die EU einen Überschuss? Naja, habe die Frage oben schon selber beantwortet und die zwei merken es nicht einmal.

      Übrigens, es ist schon merkwürdig, wenn der Exportschlager der USA in die EU, Deutsche Autos von BMW und Daimler sind.

      7 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sheldon 11.06.2018 15:40
    Highlight Trotz allem war für uns der "amerikanische Frieden" besser, als die chinesische Dominanz, die jetzt folgen wird. Der "amerikanische Frieden" hatte bis und mit Obama eine stabile Logik, auf die man sich einstellen konnte und mit der wir in Europa gut leben konnten. Damit ist nun vorbei und es dürfte nachhaltig vorbei sein. Die chinesische Logik wird uns wohl weniger schmecken.
    40 11 Melden
    • Klaus07 11.06.2018 17:01
      Highlight @Bomberjunge
      Der Freihandel hat dazu geführt. Das die Armut Weltweit zurückgegangen ist. Protektionismus wie Trump es macht, hilft nur der Elite und den Reichen. Das Volk wird für diese Politik noch bluten. Auch Sie!
      35 5 Melden
    • Firefly 11.06.2018 19:37
      Highlight Ja, wird Zeit, dass Europa sein Schicksal wieder selbst in die Hand nimmt und seine eigene Logik entwickelt.
      9 2 Melden
  • Billy the Kid 11.06.2018 14:49
    Highlight Die USA waren Garant für Demokratie, Rechtsstaat und freien Handel?
    Ja - fragen Sie doch mal die Iraner, Chilenen, Iraker, Lybier, Philippinos, Guatemalteken und Vietnamesen wieviel "Demokratie" und "Rechtsstaat" die USA ihnen gegeben haben - nach all der verbrannten Erde und den Millionen von Opfern.
    Und was "freien Handel" anbelangt: Welches Land, dass den Petrodollar nicht mehr akzeptierte um seine Gas- oder Ölgeschäfte abzuwickeln wurde bis jetzt noch nicht von den USA mit Regime Change bedacht? Die Iraner könnte sogar zwei mal von den USA einen "Schah" erhalten...
    52 27 Melden
    • Doradal 11.06.2018 18:47
      Highlight Wichtiger Kommentar, danke. Es nervt, wenn alles so tun als wären die USA uns oder sonst jemandem immer gut gesinnt gewesen und als würden sie selbstlos für das wohlergehen aller Staaten schauen. Es ist ganz einfach: Wer den USA nützt, wird von ihnen ausgenommen. Sie können das, weil sie die Welt über den Dollar, das Militär und weniger Bekannt z.b. über das Zahlungssystem SWIFT. Wer sich Ihnen entgegenstellt, hat einen Krieg im Land. Und das nicht erst seit Trump. Sondern seit dem 2. Weltkrieg.
      16 4 Melden
  • Billy the Kid 11.06.2018 14:30
    Highlight Die "Washington Post", die dem reichsten Mann der Welt gehört, der gleichzeitig auch noch im Pentagon einen Sitz als "Berater" hat? Die "Washington Post", die bis jetzt jeden illegalen Krieg der USA lauthals unterstützte und mit anderen Medien eine Russlandphobie schürt, die man seit den 50er Jahren nicht mehr gesehen hat? Die "Washington Post", die nichts anderes als ein weiteres Megaphon von Big Banks, Big Pharma, Big Guns und Big Oil ist?
    Der Slogan "Democracy dies in Darkness" sagt interessanterweise nicht auf welcher Seite man selber steht. -
    25 26 Melden
    • äti 11.06.2018 15:43
      Highlight @billy, ich dachte Trump sei der reichste Mann der Welt? Russlandphonie ist limitiert auf Trump-Wahl. Zu Big Banks, Big Guns .. gehört auch Big Trump, sorry Biggest Trump Ever. "Democracy dies in Darkness" sagts doch klar aus - die Frage ist eher, wo man selber steht.
      14 8 Melden
    • Billy the Kid 11.06.2018 17:12
      Highlight @äti
      Trump ist der reichste Schuldner der Welt - klar ist auch Trump auf der Seite von Wallstreet und co...aber im Gegensatz zu Obama besitzt Trump kein schönes Gesicht und auch keine Manieren, während er die Bevölkerung plündert. Dies ist von Vorteil, da selbst eingefleischte Verteidiger des Kapitalismus sich langsam fragen ob dieser Raubzug (über 50% der amerikanischen Haushalte können sich keinen Notfall leisten!) nicht doch zu weit geht. Mr. Bezos ist der Meinung, dass er kaum Steuern zahlen muss - trotz Hungerlöhnen für seine Mitarbeiter - ein Raubtierkapitalist par excellence.
      12 3 Melden
  • Noblesse 11.06.2018 14:26
    Highlight Trump hat Häuser gehandelt. Industriepolitik ist etwas anderes. Längst ist klar, dass er als demokratischer!Politiker nicht taugt. Er ist als totaler Aussenseiter angetreten. Um es allen zu zeigen. G7 zeigt, dass er sich den Boden unter seinen Füssen selber abgräbt. Die Amis werden in stoppen. Geht ja nicht anders. Sie wissen nur noch nicht wie?! Aber der kommt nicht mehr weit in diesem 2 Parteien System der USA.
    33 10 Melden
  • Dong 11.06.2018 14:25
    Highlight Die Neo-liberalen Weltordnung kann mich mal, sollten wir TTIP jetzt plötzlich nachtrauern?
    Wo der vernünftige Mittelweg ist, das ist eine andere Frage, aber mit etwas weniger Freihandel geht die Welt sicher nicht unter. Und wenn die EU bachab geht, dann am eigenen Scheitern, und nicht wegen Putin und auch nicht wegen Trump.
    39 35 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 11.06.2018 14:50
      Highlight Absolut.
      24 28 Melden
    • äti 11.06.2018 15:44
      Highlight Dumm ist allerdings, wir sind mitten drin.
      19 7 Melden
    • äti 11.06.2018 16:50
      Highlight Verkäuferschulung an grossen Ausstellungen (und sowieso) geht so: nie direkt auf einen Interessenten lossteuern, besser parallel ein paar Schritte mitgehen und dann ansprechen. Will sagen: Konfrontation weckt sofort Aggression, Mitgehen, Mitreden ist die bessere Steuerung. EU-Bashing ist für jede Variante von Lösung ganz schlecht.
      Bei Depressiven heisst es: "Mitten drin und nicht dabei" - eben hilflos.
      Und ja, der irre Konsumwahnwitz ist eine riesige Plage. Ich fürchte, der Mensch ist nicht imstande ein Mittelmass zu leben. Wir pendeln in allem von Extrem zu Extrem.
      8 2 Melden
  • me myself 11.06.2018 14:22
    Highlight Ich mag den Trump nicht, und ich weiss nicht wie man den überhaupt für Voll nehmen kann. Dennoch hat er recht das Europa es sich in der Verteidigung zu bequem gemacht hat. Europa muss wieder auf eigenen Beinen stehen! Auch was Importzölle angeht sind andere Länder nicht zwingend besser. Siehe Deutschland und ja auch die Schweiz. Auch die praktiken mit denen China ganze länder mit billigwaren überschwemmt und die örtliche Industrie vernichtet. Dieser "Wirtschaftskrieg" ist doch nur da weil der Kapitalismus so nicht mehr funktioniert und jeder jetzt seinen eigenen Arsch retten will.
    32 16 Melden
    • Sportfan 11.06.2018 16:57
      Highlight @me myself: Nö, Europa macht es sich nicht zu einfach. Die USA sind einfach komplett neben der Spur! Die EU Länder geben pro Jahr rund 270 Milliarden Dollar für Rüstung aus. Russland 32 Milliarden. Das wird doch wohl reichen für die EU. Nur weil sich die Amis nicht mehr spüren und 400 Milliarden ausgeben wollen, machen sich die Europäer deswegen noch lange keinen schlanken Fuss. Einfach, dass wir wieder einmal wissen, worüber wie so sprechen.
      16 2 Melden
    • me myself 11.06.2018 18:05
      Highlight @Sportfan Das mag ja sein, wirklich einsatzfähig sind die meisten Streitkräfte, ausser GB und Frankreich, dennoch nicht. Viele sind marode und veraltet. Ausserdem sollten wir eher die Zusammenarbeit mit Russland fördern. Das die Amis aber zu viel ausgeben sind sich die meisten wohl einig. Aber es geht ja auch um Zolle und Handelsabkommen. Und wenn man sieht wie die EU mit zum Beispiel Afrika umgeht, ist es doch häuchlerisch die Amis dafür anzugreifen. Ich weiss keine Lösung, aber es scheint alle wollen nur ihre egoistischen interessen durchdrücken. So kann das nicht weiter gehen.
      3 2 Melden
  • swisskiss 11.06.2018 13:47
    Highlight Welcher "Westen"? Dieses Gebilde ist mit dem Zerfall der Sowjetunion, der Oeffnung des Ostens und der Gründung der EU gestorben, wie der "Osten"

    Der Westen als Wertegemeinschaft industrialisierter westlicher Staaten ist spätestens seit dem Irakkrieg nicht mehr existent.

    Wenn als "Westen" die imperiale Hegemoniepolitik der USA gemeint ist, um den eigenen Wolstand zu sichern und die Europäer im Windschatten der USA davon mitprofitieren, ist es Zeit, dass dieses System zerstört wird.

    Nur so gelingt eine Emanzipation Europas, dass seine Geschicke endlich in die eigenen Hände nehmen muss.
    22 3 Melden
    • meine senf 11.06.2018 15:07
      Highlight Ganz nebenbei ist dieser Begriff auch geografisch unsinnig, da es, im Gegensatz zu Süden und Norden, keinen West- oder Ostpol gibt.

      China ist (auf kürzestem Wege) westlich der USA und an der Beringstrasse liegt Russland im Westen und die USA im Osten.
      16 4 Melden
  • sherpa 11.06.2018 13:20
    Highlight Twitter-Heini Drumpi soll doch einfach mal das tun, was er als Präsident eines Staates verpflichtet ist zu tun und was von einem kultivierten Staatsbürger erwartet wird. Aber eben, eine gewisse Verhaltenskultur gehört schon dazu, und die fehlt bei ihm ganz offensichtlich
    24 6 Melden
  • MacB 11.06.2018 13:15
    Highlight Die Zerstörung schafft Neues. Ich hoffe es!

    Europa täte gut daran, sich endlich aus der Trägheit zu hiefen und die Abwendung der USA zu nutzen, um endlich wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Sei es
    - militärisch: zu viele verlotterte Armeen, man vertraute immer auf die USA. Nun steht man vielleicht bald alleine da und muss auch den Destabilisierungskönig Putin im Auge behalten.
    - wirtschaftlich: Eine Orientierung und Annäherung nach Osten wäre sicher nicht falsch.
    - moralisch: Die EU-Länder und auch andere wie Kanada, faktisch starke Demokratien mit guten Werten rücken näher.
    27 5 Melden
    • MacB 11.06.2018 14:49
      Highlight *hieven (...omg)
      6 5 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 11.06.2018 14:51
      Highlight Destabilisierungskönig Putin?
      8 16 Melden
    • Juan95 11.06.2018 15:07
      Highlight Das Problem ist, eine Annäherung zwischen Europa und Russland wird die USA niemals zulassen bzw. zu verhindern versuchen, denn das ist es was sie am meisten fürchten. Ressourcen und Arbeitskraft von Russland + Knowhow der Europäer wäre eine nahezu unschlagbare Macht denen die Amerikaner unterlegen wären.
      15 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skeptischer Optimist 11.06.2018 13:11
    Highlight "Schöpferische Zerstörung" ist ein Oxymoron, das zu oft als Entschuldigung für destruktiven Egoismus bemüht wird.

    Was wir erleben ist vordergründig eine Weltmacht am Ende der Fahnenstange. Dies sieht Trump und fühlt sich daher als Opfer.

    Hintergründig ist es eine Krise des Kapitalismus, einem Wirtschaftsmodel das mit dem Kolonialismus entstanden ist und mit dessen Niedergang am Ende der Fahnenstange angelangt ist.

    Die liberale Demokratie ist das andere Kind des Kolonialismus. Sie kann nur mit einem reformierten Wirtschaftsmodel überleben.
    25 4 Melden
  • Rubby 11.06.2018 13:08
    Highlight Wie lange will die welt noch zusehen, wie trump alles zerstört?...wieso erkennt niemand oder nur sehr wenige wie unfähig, undiplomatisch und zerstörerisch trump sich verhält?...was hindert die welt daran diesen diktator und mafiaboss endlich zu stürzen?...donald trump weiss sehr genau wie er vorgehen muss damit er seinen willen bekommt...und alle alle halten den mund ....das sind keine politiker, sondern angshasen die sich ab dem löwengebrüll von trump einschüchtern lassen...der einzige, das sehe ich leider so, der dem Tyrannen trump die stirn bietet ist kim ...gefährliche situation...
    16 8 Melden
  • Alex23 11.06.2018 13:08
    Highlight Ja, das klingt zwar dramatisch, ist aber vermutlich die traurige Wahrheit: Ein durchgeknallter Egoman regiert die Weltmacht USA. Die, die das mitermöglichen, stehen mehr oder weniger schweigend im Hintergrund, da sie sich Vorteile von diesem Wahn erhoffen bzw. bereits zu diesen gekommen sind.
    Dass das alles nicht gut ausgehen kann, auch wenn vorderhand noch reichlich Oberwasser da ist, liegt auf der Hand.
    Erschreckend, dass es immer noch genügend Bewunderer für dieses Madhouse gibt, auch hierzulande.
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  • Alice36 11.06.2018 13:04
    Highlight Mag ja sein das altes zerstört werden muss um neues aufzubauen, nur sollte man vielleicht sowas wie einen Plan haben bevor alte Strukturen zerstört werden. Trump kennt sowas überhaupt nicht. Strategisch und überlegt ein Problem anzugehen und zu lösen ist so gar nicht sein Ding, lieber erst mal draufhauen und schauen wie weit das Blut spritzt so funktioniert Trump. Das kann ja einmal funktionieren aber wer permanent so handelt/regiert dem fliegt früher oder später das System um die Ohren. Für Trump ist im November Zahltag, ob er will oder nicht.
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  • roger.schmid 11.06.2018 13:04
    Highlight Zerstören ist leicht - das kann sogar ein Volltrottel wie Trump.
    Etwas aufzubauen - dazu braucht es Profis, keine Hochstapler.
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  • geissenpetrov 11.06.2018 13:02
    Highlight "Sie [die USA] waren Garant für Demokratie, Rechtsstaat und freien Handel."
    Das mag sein. Sie waren aber auch Garant für den Bruch des Völkerrechts und hegemoniale Machtansprüche.
    Zeit für Europa, sich von den USA zu loszusagen und ihrerseits die eurasische Zusammenarbeit voranzutreiben.
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  • elco 11.06.2018 13:00
    Highlight Schöpferisch wäre ja, wenn daraus etwas geschaffen würde. Es ist aber leider nur Zerstörung.
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  • Steimolo 11.06.2018 12:58
    Highlight Warum sollte der westen unterhehen? Es wird gar nichts passieren, ausser das ein paar zölle mehr bezahlt werden. Aber eben, the biggest story.
    9 7 Melden
  • roger.schmid 11.06.2018 12:57
    Highlight Der Untergang des Westens ist natürlich der feuchte Traum von Putin (Trumps grösstem Wahlhelfer 2016) und sehr vielen ultanationalistischen Russen - wieso dies ebenfalls der Traum zahlreicher Kommentarschreiber hier ist, die angeblich selbst hier leben und die Vorzüge des Westens geniessen, macht nicht sehr viel Sinn..
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    • Sebastian Wendelspiess 11.06.2018 14:52
      Highlight Warum?
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    • Slavoj Žižek 11.06.2018 15:39
      Highlight Roger verbreitet wieder Verschwörungstheorien, anders lässt sich für ihn Trumps Wahlsieg nicht erklären. Villeicht bist du ein bisschen Engstirnig.
      9 19 Melden
    • roger.schmid 11.06.2018 16:01
      Highlight empty zeigt sich wieder Faktenresistent oder glaubt lieber alternativen Fakten.
      Die russische Hilfe im Netz wurde schon längstens belegt und Anklage erhoben:
      http://www.spiegel.de/politik/ausland/robert-mueller-klagt-13-russen-an-so-arbeiteten-sie-fuer-donald-trump-a-1194021.html
      16 7 Melden
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  • FrancoL 11.06.2018 12:56
    Highlight "Wer nichts kaputt macht, der bewegt sich nicht schnell genug.»
    Mark Zuckerberg

    Naja ein Blick in die Natur zeigt dass dieser Satz wohl den Untergang einläuten könnte und er zeigt dass derjenige der ihn ausspricht nicht unbedingt viel gedacht hat.

    21 7 Melden
  • Felix Walter S. 11.06.2018 12:55
    Highlight Die anderen Staaten erheben im Schnitt höhere Zölle als die USA (gemäss IFO und ARD-Tagesschau). Trump wird in diesem (und den meisten anderen) Medienberichten als Inkarnation des Bösen dargestellt, ohne auf seine Beweggründe einzugehen, die nachvollziehbar und rational sind. Über die Art, wie er seinen Unmut kundtut, lässt sich streiten.

    https://m.focus.de/finanzen/news/zeit-fuer-zugestaendnisse-grosser-zoll-vergleich-zwischen-eu-und-usa-zeigt-trump-regt-sich-zurecht-auf_id_8641331.html

    https://www.google.li/amp/s/www.tagesschau.de/kommentar/handelsstreit-eu-usa-101~amp.html
    12 18 Melden
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  • Maracuja 11.06.2018 12:48
    Highlight Versteh zu wenig von Schumpeter, aber hat es wirklich mit schöpferischer Zerstörung zu tun, wenn einer ohne Plan wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen rumtrumpelt?
    21 2 Melden
  • ströfzgi 11.06.2018 12:45
    Highlight Entgegen den Fakten behauptet er, die anderen Staaten würden höhere Zölle erheben als Nordamerika.

    Hat jemand einen Link der 'verhebed'? Merci!
    10 6 Melden
    • ströfzgi 11.06.2018 18:27
      Highlight Wieso blitzt man mich nur weil ich eine normale frage stelle? 😀

      Merci bombegigu
      4 0 Melden
    • Sportfan 11.06.2018 19:03
      Highlight @Bombenjunge, ja die USA verlangen für PKWs weniger Zoll als Europa. Dafür verlangen sie mehr für Pickups und viel mehr für Kleider. Aber wenn man alle Waren zusammenrechnet, dann ergibt es eine ausgeglichene Summe. Diese Studie stammt von der Weltbank und wird wohl stimmen. Aber typisch Trump und seine Fans. Einfach etwas nehmen laut Fakten schreien und hoffen, die Leute sind dumm genug es nicht nachzuprüfen. Trump weint herum wie ein kleiner Junge, weil der Nachbar vielleicht das etwas grössere Barbie hat. Aber nicht sehen will, dass seines dafür das schönere Kleid hat.
      5 0 Melden
    • mbr72 11.06.2018 19:55
      Highlight Dieser Focus Artikel (also die paar dahingeschluderten Zeilen Text) geben KEINERLEI Angaben über das Mengengerüst an Import/Export. Die Anzahl von Produkten mit Einfuhrzöllen aufzuzählen sagt genau gar nichts aus. Wir können auf 10‘000 Artikel 200% Zoll erheben, wenn das keine Sau im Ausland kauft und auch nicht interessiert, ist das völlig unerheblich.
      Also entweder ein Artikel, der die relevanten Fakten darstellt und keine manipulativen Propagandaartikel (da ist mir auch egal, wo sie publiziert wurde).
      3 1 Melden
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  • Rudi66 11.06.2018 12:44
    Highlight Es wäre an der Zeit dass sich die Europäer, inklusive Schweiz und alle Nicht-EU-Staaten, sich an ihren eigenen Werten orientieren. Mit über 500Mio Einwohnern wäre das eine Macht, politisch, ökonomisch wie ökologisch. Auch militärisch, mit England und Frankreich als Atommächte, sicher nicht zu unterschätzen. Dazu müsste aber der in der EU, aber auch der in der Schweiz vorherrschende "Dörfligeist" in einen "Gemeinsamgeist" umgewandelt werden. Dann wäre Europa nicht mehr Spielball zwischen dem Dreieck USA-Russland-China.
    Naja träumen darf man ja........
    29 1 Melden
  • Astrogator 11.06.2018 12:40
    Highlight Wieso dieser Pessimismus?
    Ja Trump reisst im Moment vieles nieder, aber daraus können wir erstarkt hervorgehen wenn wir weiterhin als verlässliche Partner auftreten.
    Für die USA sehe ich eher schwarz wenn Trump weiterhin wüten kann, tut mir auch leid für die Menschen dort, aber grundsätzlich ist das nicht unser Problem.
    25 1 Melden
  • Scaros_2 11.06.2018 12:40
    Highlight Oben schreiben sie: Der US-Präsident will offensichtlich die liberale Weltordnung aus den Angeln heben. Aber weshalb?

    Ja weshalb eigentlich? Die Frage bleiben sie dem Leser schuldig ausser den subtilen verweis zur bewunderung der Diktatoren. Aber sonst? Warum ist trump so wie er ist? Warum?
    10 0 Melden
  • Triumvir 11.06.2018 12:34
    Highlight Trumps Nachfolger wird einiges zu reparieren haben. Wie fast jeder Nachfolger nach einem republikanischen Potus. Die Geschichte wird sich auch dieses mal wiederholen. Fragt sich nur, wie viel Trump bis dahin zerstören kann. Schade um dieses schöne Land...und um viele seiner Bewohner/innen...
    227 38 Melden
    • Gringo99 11.06.2018 16:43
      Highlight Da wird wohl leider nicht viel übrig bleiben das man noch reparieren könnte. Die Demokratie wird von diesen 4 Jahren nachhaltigen Schaden davontragen; die Zerstörungswut dauert noch mindestens 2.5 Jahre.
      Was der Wahlkampf Trump gegen Herausforderer(in) für Scheusslichkeiten bringen wird wage ich mir zudem kaum vorzustellen.
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    • HerrCoolS. 11.06.2018 21:53
      Highlight Also du meinst natürlich der Präsident nach seiner zweiten Amtszeit? ;-)
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  • NWO Schwanzus Longus 11.06.2018 12:32
    Highlight Genau, das ist Trumps Ziel, er will die globalistische Weltordnung zerstören, dazu muss er die Verbündeten auch angreifen die diesen fortführen wollen. Sprich die Verbündeten der USA sind in Wahrheit in vielen Belangen Gegner der Trump Administration. Verträge die der Globalisierung dienen bricht Trump. Trumps Ziel ist die USA „unabhängiger“ zu machen. Aus seiner Sicht sind Weltumspannrnde Freihandelsabkommen schädlich für die USA. Wer wird den Kampf gewinnen: Trump oder der Restwesten?
    22 27 Melden

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