Bundesrat
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ARCHIVBILD ZUR MK DES INITIATIVKOMITEES

Weinbauer und Bundesrat Guy Parmelin hat bei der ETH interveniert: Pestizideinsatz bei Flanthey VS (Archivbild 2014). Bild: KEYSTONE

Intervention wegen Pestizid-Kritik – Parmelin soll ETH-Forschern Maulkorb verpasst haben



Sie sind hierzulande die unbestrittenen Experten in Fragen rund ums Thema Wasser: Die Forscherinnen und Forscher der Eawag, des Wasserforschungsinstituts der ETH.

Und sie warnen mit deutlichen Worten vor den Gefahren für die Wasserqualität, die vom Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft ausgeht: «Negative Effekte auf Fortpflanzung, Entwicklung und Gesundheit von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen müssen befürchtet werden.»

Das halten die Wissenschafter in einem vierseitigen Faktenblatt fest – und dieses steht im Zentrum einer Intervention von Bundesrat und Landwirtschaftsminister Guy Parmelin (SVP).

Wie der «Blick» berichtet, soll Parmelin höchstpersönlich dafür gesorgt haben, dass das Faktenblatt der Eawag unter Verschluss blieb und nicht wie üblich auf der Website des Instituts aufgeschaltet wurde. Ein Vorwurf, den der Bundesrat bestreitet – und auch von der Eawag in Abrede gestellt wird.

Parmelin schaltete ETH-Rat ein

Grund für Parmelins Ärger: Die Experten hielten fest, dass die bisherigen Anstrengungen der Schweiz zur Verringerung der Pestizidbelastung von Gewässern nicht ausreichend seien. Der bundesrätliche «Aktionsplan Pflanzenschutz» sei nicht verbindlich, halten die Forscher fest. Zusätzlich erfüllten «selbst die gesetzten Ziele die gesetzlichen Anforderungen noch nicht». Es sei vor allem die Landwirtschaft, welche der Wasserqualität schade, so das Fazit der Eawag-Forschenden in ihrem Faktenblatt.

Damit verärgerten die Wassers-Expertinnen und -Experten den gelernten Weinbauer Guy Parmelin offenbar. In der Folge intervenierte er beim ETH-Rat, dem obersten Aufsichtsorgan der Hochschule. Wie der «Blick» berichtet, traf sich Parmelin am 10. Oktober mit Beth Krasna, Interimspräsidentin des ETH-Rats sowie Eawag-Direktorin Janet Hering zur Ausssprache.

Bei der Eawag bestätigt man das Treffen, ohne Details über den Gesprächsinhalt zu verraten. Laut Informationen des «Blick» soll sich Bundesrat Parmelin dabei aber nicht nur über das Faktenblatt beschwert haben, sondern auch über einen NZZ-Gastkommentar von Eawag-Professor Bernhard Wehrli vom 25. September 2019.

Darin hatte sich Wehrli kritisch gegenüber der bundesrätlichen Pestizidstrategie geäussert und sich offen für einen Gegenvorschlag zur Trinkwassser- und zur Pestizid-Initiative gezeigt. Bundesrat und Nationalrat lehnen beide Volksbegehren ohne Gegenvorschlag ab. Als nächstes berät der Ständerat darüber.

Brisantes Memo

Im Anschluss an das Treffen mit ETH-Ratspräsidentin Krasna und Landwirtschaftsminister Parmelin verschickte Eawag-Direktorin Janet Hering ein Memo, welches dem «Blick» vorliegt. In dem in Englisch verfassten Schreiben, welches vor dem Versand von Krasna abgesegnet wurde, berichtet Eawag-Chefin Hering über die Intervention des SVP-Magistraten: «Bundesrat Parmelin brachte explizit seine Haltung zum Ausdruck, dass Angestellte der Eidgenossenschaft (inklusive Angestellte im ETH-Bereich) vom Bundesrat getroffene Entscheide nicht öffentlich kritisieren sollen.»

Bild

Eawag-Direktorin Janet Hering. Bild: ETH

Ausserdem habe Parmelin bei dem Treffen Bedenken geäussert, dass die Art und Weise, in der die Eawag-Forscher ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse publizierten, die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit beeinflussen könnten. Die Eawag solle hier stärker auf Neutralität bedacht sein. Damit dürfte der Bundesrat auf den NZZ-Gastkommentar von Eawag-Professor Bernhard Werhli abgezielt haben.

Nach der Intervention von Parmelin landete das Faktenblatt, das den Landwirtschaftsminister verärgert hatte, laut «Blick» wie erwähnt im Giftschrank, statt wie üblich auf der Website veröffentlicht zu werden.

Gegenüber dem «Blick» relativiert Eawag-Direktorin Janet Hering, es handle sich dabei lediglich um ein Hintergrundpapier für das Parlament. Intern soll die Institutsleiterin das bundesrätliche Einschreiten aber kritisiert haben. ETH-Wissenschaftler zeigten sich der Zeitung gegenüber empört über Parmelins «Zensur», wollten sich aber nicht namentlich äussern.

«Vorwürfe völlig absurd»

Parmelins Wirtschaftsdepartement (WBF) wies den Zensurvorwurf gegenüber dem «Blick» zurück und beschuldigte die Eawag-Direktorin, die Darstellung im Memo sei falsch: «Forschende dürfen sich mit ihren Fakten immer äussern.»

Bundesrat Guy Parmelin, Vorsteher des Departements fuer Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF, spricht an einer Medienkonferenz zum Abschluss der Verhandlungen zwischen der Europaeischen Freihandelsassoziation EFTA (Island, Liechtenstein, Norwegen und Schweiz) und den Mercosur-Staaten (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay), am Samstag, 24. August 2019, in Kloten. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

«Aus der Luft gegriffen»: Parmelins Departement wehrt sich gegen die Vorwürfe. Bild: KEYSTONE

Bundesrat Parmelin habe «im vertraulichen Gespräch» lediglich angeregt, «dass die Zusammenarbeit und die Kommunikation zwischen der Eawag, der ETH und dem Departement verbessert werden soll». Der Bundesrat habe aber nie ein Verbot ausgesprochen, diese Vorwürfe seien «aus der Luft gegriffen und völlig absurd».

Am Nachmittag reagierte Parmelin und veröffentlichte ein Video auf Twitter. Darin sagt Parmelin, er habe «nie einen Maulkorb erteilt». Er habe Krasna und Hering auf deren Wunsch hin zu einem Austausch empfangen. Über den Inhalt dieses Gesprächs sagt Parmelin lediglich: Unser gemeinsames Ziel ist klar: «Einerseits die Unabhängigkeit der Wissenschaft und andererseits ihre politische Neutralität sicherzustellen».

Auf Anfrage von watson erklärt eine Sprecherin der Eawag, das Faktenblatt sei für die nationalrätliche Wirtschaftskommission (WAK-N) vorbereitet und den Komissionsmitgliedern an einer Sitzung im Mai von zwei Eawag-Mitarbeitenden vorgestellt worden. Die Erläuterungen bildeten einen Rahmen für den Inhalt des Faktenblatts. Derzeit werde das Faktenblatt ergänzt und zur Publikation vorbereitet. Sobald dieser Prozess abgeschlossen sei, werde das Papier veröffentlicht.

Parlamentarier verärgert

Mehrere Parlamentarier zeigten sich auf Anfrage des «Blick» irritiert über die Intervention Parmelins. Der Basler SP-Nationalrat Beat Jans etwa zeigt sich «entrüstet»: «Die Politik ist darauf angewiesen, dass Wissenschaftler nach bestem Wissen und Gewissen Auskunft geben über wissenschaftliche Erkenntnisse und Handlungsbedarf.» Ähnlich tönt es bei Grünen-Fraktionschef Balthasar Glättli (Zürich): «Das ist ein Eingriff in die Freiheit der Wissenschaft.»

Und auch BDP-Präsident und Nationalrat Martin Landolt (Glarus), der die Trinkwasser- und die Pestizidinitiative ablehnt, sagt: «Die Wissenschaft muss sich zwingend äussern dürfen, gerade die ETH. Ihr Input ist wichtig und wertvoll.» (cbe)

Insekten verlieren wichtigen Lebensraum in der Schweiz

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Video: srf

Wenn Bauernregeln ehrlich wären

Erneute Überprüfung bei bereits zugelassene Pestizide

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129Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • wolge 12.11.2019 11:59
    Highlight Highlight Es zeigt dich einmal mehr: Säuhäfeli... Säudeckeli...

    Ein Grund mehr Initiativen für einen Verzicht von Pestiziden zu unterstützen
  • tobler-max 12.11.2019 09:14
    Highlight Highlight Mit seiner Ansicht, dass sich Wissenschafter, ETH- und Bundesangestellte nicht öffentlich gegen die Bundesratsmeinung stellen sollten, hat er doch schon einiges gelernt von Erdogan und Putin.
  • Freebee 12.11.2019 01:26
    Highlight Highlight Parmelin und Cassis sind nicht mehr tragbar. Die leisten sich ein Fiasko nach dem Andern. Im Dezember haben wir die Mieglichkeit, dies zu berichtigen. Ich glsube aber kaum daran, dass dies passieren wird.
  • Abu Nid As Saasi 11.11.2019 22:16
    Highlight Highlight Zurücktreten, antreten, oder absetzen?
  • Der Kritiker 11.11.2019 22:09
    Highlight Highlight Wenn es denn stimmt: ABTRETEN, ABER SOFORT!
  • Best summerhit ever 11.11.2019 22:06
    Highlight Highlight Wer zensuriert soll zurücktreten
  • CH-Bürger 11.11.2019 20:30
    Highlight Highlight Er hat sein Amt als Bundesrat schon dubios begonnen zusammen mit seinem Bruder wegen dem Bauland Steuer-privileg für Bauern. Ich denke er wird nun einen lockeren Abgang als Bundesrat machen und Platz für Grün machen.
  • TheRealSnakePlissken 11.11.2019 20:18
    Highlight Highlight Kaufe nur noch Wein mit Bio-Zertifikat.
  • Abu Nid As Saasi 11.11.2019 19:55
    Highlight Highlight Antialphabetiker
  • Simih 11.11.2019 19:03
    Highlight Highlight Erschreckend ist, dass sich so etwas an der Spitze unserer Landwirtschaft befindet!
    Die Leute von der EAWAG und ETH haben eindeutig recht. Die Schweiz macht viel zu wenig. Wir wissen, dass wir immer öfter Pestizide im Trinkwasser finden. Wir wissen, dass wir unseren Böden, den Bodenorganismen und allem was sonst noch so wächst und gedeiht massiven Schaden zufügen.

    Die einzig wahre Lösung wäre es, den Einsatz von Pestiziden ohne wenn und aber, ohne Ausnahme und per sofort (nicht erst in ein paar Jahren) zu verbieten!
  • Abu Nid As Saasi 11.11.2019 18:37
    Highlight Highlight In Malevoz hat es noch einen Platz frei
  • Heini Hemmi 11.11.2019 18:25
    Highlight Highlight Rekrut Parmelin daher! Sofort wieder ins VBS abtreten, Marsch!
    • Panettone 11.11.2019 20:12
      Highlight Highlight ... neeeeein!!!
    • Garp 11.11.2019 20:48
      Highlight Highlight Nein, ganz abtreten!
  • banda69 11.11.2019 18:17
    Highlight Highlight Sind wir doch alle froh, hat die rechtspopulistische SVP ihr Ziel von mehr als 50% Wähleranteil nie erreicht.

  • Black Cat in a Sink 11.11.2019 17:51
    Highlight Highlight Herr Parmelin, treten Sie zurück!
  • Wasmanvonhieraussehenkann 11.11.2019 17:51
    Highlight Highlight Wo kämen wir nur hin wenn plötzlich wissenschaftliche Erkenntnisse und nicht Angstmacherei die öffentliche Meinung beeinflussen würden?
    • Makatitom 11.11.2019 18:52
      Highlight Highlight Wo kämen in diesem Fall die Nationalblocheristen hin? Wohl endlich auf die 2 Prozent für die sie wirklich politisieren
  • Sam Regarde 11.11.2019 17:43
    Highlight Highlight Der Parmelin müht sich schon lange mit seinem Departement ab. Soll er doch in seine Weinberge zurück und einem Kompetenteren Platz machen. Als SVP-Vertreter gewählt hat er die Erwartungen (falls es welche gab) nicht erfüllt. Ein Plauderi wie halt in der Partei üblich.
  • Edward Espe Brown 11.11.2019 17:13
    Highlight Highlight Die ETH funktioniert eben nicht wie das ENSI. Zum Glück, zum Glück noch nicht!
  • meilestei 11.11.2019 16:31
    Highlight Highlight Wähle selber bürgerlich, aber was zu weit geht geht zu weit.

    Mittels Zensur versuchen eine Abstimmung zu seinen Gunsten zu beeinflussen ist eines BR nicht würdig!
    In diesem spezillen Fall geht es uns alle was an, denn uns wird immer wieder versichert, dass wir bedenkenlos das Wasser aus dem Hahn trinken können.

    Für mich gibt es nur ein Weg, Parmalin muss zurücktreten!

  • sheimers 11.11.2019 16:12
    Highlight Highlight Was ist der Unterschied zwischen Parmesan und Parmelin? - Der eine gehört zu Spaghetti, der andere zu Rösti.
    • mueggy 12.11.2019 07:11
      Highlight Highlight Made my day 😂😂😂
  • Sherlock_Holmes 11.11.2019 15:57
    Highlight Highlight Soeben im TA gelesen: Parmelin nimmt den Pflichtlager-Verzicht von Kaffee zurück. – Was das mit der Kritik an der Eawag zu tun hat?

    1. Parmelin wird auch in diesem Fall zurückbuchstabieren müssen.
    2. Ein guter Kaffee braucht zwingend gutes Trinkwasser.
    3. Parmelin ist gut beraten, sich zu überlegen, ob die Richtung seiner Vorstösse stimmt oder er sich weiterhin den Kopf einrennen will, bis er jeweils bis zu den Schultern in der Mauer steckt.

    Sonst sollte er sich doch besser wieder seiner ursprünglichen Tätigkeit zuwenden.
  • Delfina 11.11.2019 15:46
    Highlight Highlight Ein Rebbauer kritisiert wissenschaftlichen Bericht. Das allein ist bereits kritisch, da ich zweifle, ob er alles versteht? Aber letztlich ist von einem Bauer auch nichts anderes zu erwarten als landwirtschaftliche Interessen zu vertreten....
    • Schlumpfinchen #notmeus 11.11.2019 17:01
      Highlight Highlight Ich finde vor allem kritisch, dass er damit den Anschein erweckt, dass ihn sein ehemaliger Beruf, den er ja abgeben musste als er BR wurde, offenbar für wichtiger hält als die Gesundheit der Menschen, für die er in der Regierung sitzt.
    • Garp 11.11.2019 17:21
      Highlight Highlight Ja von einem Bauern kann man erwarten Eigeninteressen zu vertreten, aber nicht von einem Bundesrat!
    • _kokolorix 12.11.2019 06:32
      Highlight Highlight Als ob das Vergiften der Böden im Interesse der Bauern wäre. Das glauben nur die Dümmeren, die Anderen haben längst auf Bio umgestellt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 11.11.2019 15:45
    Highlight Highlight Alleine das ein BR im Hintergrund interveniert ist eine Schweinerei.
    Es geht um unsere Gesundheit und Trinkwasser, da ist es mir ziemlich wurscht Ob das der SVP passt oder nicht.
  • Triple A 11.11.2019 15:35
    Highlight Highlight Das geht ja gar nicht! Diese Mentalität hat im Bundesrat nichts zu suchen!
    • tinu77 11.11.2019 15:55
      Highlight Highlight Parmelin hat im Bundesrat nichts zu suchen.
  • Fandall 11.11.2019 15:12
    Highlight Highlight Wissenschaftliche Fakten die die neoliberalen Ziele nicht unterstützen werden unterdrückt/zensiert und darauf basierende Aktionen werden verwässert oder ins Unendliche verzögert.
    Da sieht man mal wieder schön wer eigentlich das Geschehen diktiert in (nicht nur) diesem Land.
    Die Freiheit einer Gesellschaft kann man daran messen, was von ihr kritisiert werden darf.
    • tinu77 11.11.2019 16:14
      Highlight Highlight Bauern als Neoliberale zu bezeichnen finde ich ziemlich abenteuerlich...
    • Fandall 12.11.2019 08:47
      Highlight Highlight Die Macht der Agrochemiekonzerne ist einiges grösser als die der Bauern. Von daher weht der Wind.
  • Mutzli 11.11.2019 15:11
    Highlight Highlight Na, dann erinnert man sich doch gern an die ganzen Artikel und vor allem die zig Kommentare, die nach dem Wahlgang ach so gütig dozierten:"Bevor den Grünen ein Bundesratssitz zusteht, müssen sie jetzt zuerst beweisen, dass sie ordentlich arbeiten können!" "Vor BR-Sitz jetzt weniger herumbrüllen und zeigen, dass sie andere Meinungen respektieren!" "Realpolitik!" "Mitte!" "Die SVP musste auch warten, bevor sie reif genug war!"

    :-D

    Herzallerliebst. Am besten noch garniert mit einer Prise Tirade darüber, wie sich nur noch die SVP & Co. für Meinungs- & Redefreiheit einsetze.
  • Donna Escobar 11.11.2019 15:08
    Highlight Highlight Herr BR Parmelin hat zu dem Thema eine Stellungnahme getwittert:
    https://twitter.com/ParmelinG/status/1193884790686134272
    • Garp 11.11.2019 17:26
      Highlight Highlight Sehr peinlich, diese Stellungnahme.
  • Helvetiavia Philipp 11.11.2019 15:01
    Highlight Highlight Von BR Parmelin hört/liest derart wenig, dass ich soeben seinen Namen nachlesen musste, um ihn korrekt zu schreiben. Aber wenn man dann was hört, dann bestimmt nichts gutes.
  • Joe Smith 11.11.2019 15:01
    Highlight Highlight Die Entrüstung sollte sich weniger gegen Guy Parmelin als gegen Frau Hering wenden. Wer sich nicht bedingungslos für die Freiheit und Unabhängigkeit der Forschung einsetzen will, ist als Leiterin einer Forschungsanstalt fehl am Platz.
    • Fulehung1950 11.11.2019 19:34
      Highlight Highlight Auch das stimmt, macht den anderen aber überhaupt nicht besser.
    • sowhat 11.11.2019 21:37
      Highlight Highlight Leider richtig😑
  • Meierli 11.11.2019 14:57
    Highlight Highlight Rücktritt. Jetzt.
    • Sam Regarde 11.11.2019 17:44
      Highlight Highlight Impeachment!
  • Bert der Geologe 11.11.2019 14:53
    Highlight Highlight Aussagen über unser Trinkwasser sind immer heikel und müssen gut abgewogen werden. Wenn es um die Qualität unseres Trinkwassers geht, verstehen wir absolut keinen Spass. Falls Hr. Parmelin Informationen zurückhalten will, hilft er niemandem. Es braucht seriöse Wissenschaft und seriöse Information. Und schon schreibt das liebe Boulevardblatt unser Trinkwasser sei giftig und wir geraten in Panik.
    • nightdrifter 11.11.2019 18:23
      Highlight Highlight Auf alle Fälle ist es nicht so sauber wie es 1. sein könnte und 2. wie man uns erzählt. Für unsere Möglichkeiten ist es meiner Einschätzung nach schlecht. Da wird noch einiges an den Tag kommen.
  • Offi 11.11.2019 14:44
    Highlight Highlight Genausowenig wie‘s einen grünen Bundesrat im Militärdepartement braucht, braucht es einen SVP Bundesrat im Landwirtschaftsdepartement, zuständig für Gewässerschutz !
    • tinu77 11.11.2019 16:16
      Highlight Highlight Grün passt doch farblich ganz zum Militär 🤔
    • Biotop 11.11.2019 16:39
      Highlight Highlight @Offi: Das zitierte Departement heisst offiziell VBS.
      Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport.
      Gewässerschutz (Trinkwasser) ist sehr wohl auch Bevölkerungsschutz.
  • Posersalami 11.11.2019 14:41
    Highlight Highlight „ Ausserdem habe Parmelin bei dem Treffen Bedenken geäussert, dass die Art und Weise, in der die Eawag-Forscher ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse publizierten, die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit beeinflussen könnten.“

    Geh in Rente Parmelin, du bist nicht mehr tragbar! Die ETH soll bitte weiterhin möglichst unabhängig von der Politik forschen und publizieren. Ich brauch keinen SVP Heini der mir erklärt, wie ich etwas zu interpretieren habe!
    • Makatitom 11.11.2019 18:59
      Highlight Highlight Was heisst da "nicht mehr tragbar"? Der ist schon längst nicht mehr tragbar, spätestens seit er das Bauerngrundgesetz zu Gunsten seines Bruders abändern liess. Sorry, aber Typisch $SVP
  • chäsli 11.11.2019 14:38
    Highlight Highlight Macht nichts Herr Parmesan, in diesem Fall stimme wir 3 Mal JA. Herr Ritter wollte schon keinen Gegenvorschlag und nun Sie ? Wie gesagt 3 Mal JA.
  • Kari Baldi 11.11.2019 14:30
    Highlight Highlight Nationalrat, Ständerat, Bundesrat: Unser Milizsystem spült laufend Lobbyisten von unten nach oben. Es ist zum Heulen. Das "Fressen" kommt vor der Moral.
  • Locutus70 11.11.2019 14:29
    Highlight Highlight Das was sich Parmelin da geleistet hat ist natürlich ein NoGo. Auf der anderen Seite: Die Eawag hätte es dennoch veröffentlichen können/sollen/müssen.
  • jinglejanglee 11.11.2019 14:11
    Highlight Highlight dann veröffentlicht das paper und bringt eure gründe hervor.
  • Count Suduku 11.11.2019 14:10
    Highlight Highlight «Bundesrat Parmelin brachte explizit seine Haltung zum Ausdruck, dass Angestellte der Eidgenossenschaft (inklusive Angestellte im ETH-Bereich) vom Bundesrat getroffene Entscheide nicht öffentlich kritisieren sollen.»

    Falls dem so ist, fordere ich seine Abwahl.
  • Garp 11.11.2019 14:08
    Highlight Highlight Soso, die Wissenschaftler und _alle_ ETH Angstellten sollen also Entscheide des Bundesrates nicht kritisieren. Wissenschaftler sind der Wissenschaft verpflichtet und nicht dem Bundesrat, Herr Parmelin. Die Bevölkerung über ihre Forschungen zu informieren, ist die Pflicht jedes seriösen Wissenschafters, damit sich die Bevölkerung ein sachliches Urteil bilden kann.

    Der Bundesrat ist der Bevölkerung verpflichtet und nicht irgendwelchen Interessengruppen, wie denWeinbauern oder der eigenen Partei!
  • Beat_ 11.11.2019 14:06
    Highlight Highlight Das ist ein deutlicher Hinweis was ds Parlament im Dezember zu tun hat, wenn es darum geht, den Bundesrat für die neue Legislatur zu wählen.
    Nachdem die SVP/FDP-Mehrheit im Parlament vorbei ist, muss auch die Bundesratzusammensetzung entsprechend ändern.
  • dho 11.11.2019 14:04
    Highlight Highlight Ich habe schon einmal den Vorschlag gemacht, einen SVP-Bundesrat abzuwählen. Am besten den dümmeren von beiden...

    Falls wir uns nicht einig werden, können wir ja beide ersetzen.

    Die SVP hält nur 30% der Stimmen...
  • Meyer Andrej 11.11.2019 13:59
    Highlight Highlight Die saubere Schweiz, wie mit den Handystrahlen, hier wird gelogen und betrogen. Wenn aber der kleine Bürger etwas neben den Vorschriften ist, muss er innert einer Frist ohne Rücksicht auf Kosten, das beheben. Tolles Land!
    • one0one 11.11.2019 16:35
      Highlight Highlight Naja, bei der Handystrahlung sieht es die Wissenschaft etwas anders oder kennst du Wissenschaftliche Studien die unter den Teppich gekehrt wurden und uns nicht zugänglich sind?
  • Offi 11.11.2019 13:56
    Highlight Highlight Korruption und Amtsmissbrauch etwa auch bei uns ?
    • -V- 11.11.2019 14:54
      Highlight Highlight nein... doch ... ohh ...
    • Nico Rharennon 12.11.2019 07:19
      Highlight Highlight In der Schweiz habe wir keine Korruption, wir nennen das Filz!
  • redneon 11.11.2019 13:55
    Highlight Highlight Ironie der Geschichte... Er war Bauer und Winzer. Bevor er aus unerklärlichen gründen in den Bundesrat gewählt wurde. Orientiren sich die Alten weissen Männern der SVP vermehrt an der Orange in Übersee. Scheint so. Bitte abwählen!!
  • rodolofo 11.11.2019 13:48
    Highlight Highlight Passt auf, Ihr Wissenschaftler, wenn Ihr vom Nationalfond noch Geld für Studien bekommen wollt!
    Die Intervention von Parmelin macht deutlich, dass gewisse rechtsbüegerliche Kreise bestimmen wollen, wo geforscht wird und wo nicht.
    Und das bestimmen Sie ja auch schon seit langem, zu Ungunsten unserer Gesundheit und zu Ungunsten der Lebewesen im Wasser...
  • Geo1 11.11.2019 13:42
    Highlight Highlight Wenn sich Parmelin nicht von seinen wissenschaftlichen Mitarbeitenden kritisieren lassen will, sollte er vielleicht anfangen, auf ihre Empfehlungen zu hören.
  • Moelal 11.11.2019 13:39
    Highlight Highlight Parmelin hat das Niveau vom Trump erreicht: alles was ihm nicht passt ist Fake News
  • Linus Luchs 11.11.2019 13:21
    Highlight Highlight Ein Bundesrat, der die Wissenschaft knebelt, weil deren Erkenntnisse nicht zu seiner Interessenvertretung passen, hat sich disqualifiziert. Dieser Mann ist als Regierungsmitglied nicht tragbar.
    • tinu77 11.11.2019 16:17
      Highlight Highlight War er das jemals?
  • Pafeld 11.11.2019 13:19
    Highlight Highlight «Bundesrat Parmelin brachte explizit seine Haltung zum Ausdruck, dass Angestellte der Eidgenossenschaft (inklusive Angestellte im ETH-Bereich) vom Bundesrat getroffene Entscheide nicht öffentlich kritisieren sollen.»

    Ach so. Dann würde ich gerne die Faktenquelle wissen, auf Basis derer der Bundesrat seine Entscheidungen trifft. Denn offensichtlich muss der Bundesrat über zuverlässigere Quellen verfügen, als die ETH.
    Und danke, dass du nicht alleine als gekauften Trottel hinstellst, sondern die wohl bürgerliche Seite des Bundesrates gleich mitauffliegen lässt.
  • Eisvogel 11.11.2019 13:16
    Highlight Highlight Freiheit die ich meine....... für die SVP ist es die Freiheit, nach geschäftlichem Gutdünken (Agrar-business) erstens zu handeln, zweitens die wissenschaftlichen Fakten zu ignorieren und drittens Zensur auszuüben.
    Ich hoffe, dass Parmelin und die SVP ein Eigentor geschossen haben.
    Trinkwasserinitiative JA - jetzt erst recht!
    • The Destiny // Team Telegram 11.11.2019 17:34
      Highlight Highlight Das S in SVP steht möcht für sauber ;)
    • The Destiny // Team Telegram 11.11.2019 18:20
      Highlight Highlight *nicht
    • Eisvogel 11.11.2019 19:38
      Highlight Highlight @The Destiny
      Das S steht möglicherweise für stinkend ;-)
  • Satanite 11.11.2019 13:01
    Highlight Highlight Parmelin war schon als VBS-Chef vollkommen unbrauchbar. Was er jetzt geschieht war ja die grosse Sorge vor den Ersatzwahlen im letzten Dezember. Meiner Meinung nach war seine Wahl in den Bundesrat untragbar und man sollte ihm nahe legen zu gehen (hat ja ausführlich gezeigt, dass er in seiner gesamten Amtszeit nicht wirklich positiv aufgefallen ist).
    • tinu77 11.11.2019 16:22
      Highlight Highlight Bin völlig bei Dir. Aber das Problem ist doch das folgende: allen andern Parteien kam dieser Trottel gerade recht. Nie würde es einfacher sein, die Unfähigkeit der SVP als Regierungspartei aufzuzeigen.
  • Lowend 11.11.2019 13:01
    Highlight Highlight Wissenschaftliche Forschung zu zensieren würde ich jetzt eher in irgendwelchen Diktaturen erwarten.

    Wenn das so weiter geht fordert Parmelin bald noch ein Schweizer Wikipedia, bei dem alle Einträge vorher von den jeweiligen Bundesämtern visiert werden.
  • Vecchia 11.11.2019 12:59
    Highlight Highlight Hoppla, das ist wohl ein kleiner Fisch der "Säuhäfeli-Säudeckli"-Fraktion in ein Fettnäpfchen getreten... Ziemlich dreist, was sich die CHer Regierung leistet.

    Seit ich die Arena zu Trinkwasser/Pestizide gesehen habe, glaube ich aber dass Parmelin maximal der Bote gewisser sehr einflussreicher Wirtschaftskreise ist.
    Syngenta, Lonza und die Agrochemie überhaupt .... dazu sind Interessensverbindungen und Lobbyismus im Parlament schwer auszumachen.
    Im Branchen-Verband dieser Chemieriesen hockt aber schon mal Frau Martullo.

    https://www.scienceindustries.ch/verband/organisation/vorstand

  • zipper 11.11.2019 12:55
    Highlight Highlight Es ist ganz einfach. Entweder trinkt der Parmelin ein Glas Pestizide auf ex oder er tritt per sofort und ohne Abfindungen zurück. Solche Zustände sind in einer Demokratie schlicht untragbar.
  • CogitoErgoSum 11.11.2019 12:55
    Highlight Highlight Herr BR Parmelin
    Bitte geben Sie ihren Bundesratsitz an einen grünen Bundesrat weiter. Dann kann das Faktenblatt endlich veröffentlicht werden.
  • imposselbee 11.11.2019 12:55
    Highlight Highlight Ist doch ein gutes Zeichen, dass ‚die Intervention‘ Parmelin’ aufgeflogen ist. Heikles Thema. Zudem sollte man das Wasser nicht direkt ab dem Hahn trinken, sondern im Krug etwas stehen lassen und dann trinken, schmeckt besser und geht einfacher runter.
    • Pafeld 11.11.2019 13:14
      Highlight Highlight Die Pestizide sammeln sich aber nicht auf dem Gefässboden, wenn man es lange stehen lässt...
    • imposselbee 11.11.2019 13:29
      Highlight Highlight Was blitzt ihr jetzt rum? Gäbe es Chemtrails würde uns die ETH informieren.
    • Na_Ja 11.11.2019 13:33
      Highlight Highlight Das Wasser schmeckt vielleicht weicher, wenn sich Kalk absetzen kann. Die Pestizide sind trotzdem noch im Wasser.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ananda 11.11.2019 12:55
    Highlight Highlight Herr Parmelin
    Und wieso musste die Wasserversorgung der Region Sursee mehrere Versorgungsstellen von der Leitung nehmen?
    RICHTIG weil von der Landwirtschaft Zuviel Pestizide inden Boden gelangten.
    Mögen sie Herr Bundesrat weiter die Augen verschlossen halten und Tatsachen mittels ihrer Position unter Verschluss halten.
    PFUI
  • Stichelei 11.11.2019 12:52
    Highlight Highlight Nach WBF sind die „Vorwürfe völlig absurd“. Dann steht ja einer Veröffentlichung des Papier nichts mehr im Weg.
  • Gummibär 11.11.2019 12:50
    Highlight Highlight "Art und Weise, in der die Eawag-Forscher ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse publizierten könnten die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit beeinflussen"

    Die Art und Weise, in der Bundesrat Parmelin versucht die Publikation wissenschaftlicher Erkenntnisse einzuschränken beinflusst hoffentlich die Öffentlichkeit auch, und ebenfalls die Parlamentarier.
    • Maedhros Niemer 11.11.2019 13:09
      Highlight Highlight Das hoffe ich auch.
      Wissenschaftler sollen, dürfen und müssen ihre Forschungsergebnisse frei veröffentlichen können!

      ...und vielleicht, eventuell sollten die Menschen in diesem Land wieder Politiker wählen, die ihre Interessen vertreten und nicht die irgendwelcher internationalen Grosskonzernen (AgroChem Konzerne)
  • Jeremy Liquidpsy 11.11.2019 12:46
    Highlight Highlight Unglaublich! WTF wie ist das möglich ??
    Genau darum vertraue ich der Regierung nicht.. Parmelin sollte direkt in Rente geschickt werden und zwar ohne finanzielle Unterstützung.. Und so einer nennt sich Volksvertreter ? Ja klar!
    • karl_e 11.11.2019 15:53
      Highlight Highlight Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger, Versicherungsvertreter Versicherungen und Volksvertreter...
  • Nik G. 11.11.2019 12:29
    Highlight Highlight Naja die SVP ist ja bekannt dafür Fakten von vielen, vielen, Vielen Wissenschaftler als falsch zu deklarieren. Wieso sollte man dann Wissenschaftler Vertrauen die eine Studie in der Schweiz durchführen.
    Dann ist noch ein ehemaliger Weinbauer Bundesrat. Weinbauer versprühen ja bekanntlich nur wenig Pestizide.
  • Magnum 11.11.2019 12:24
    Highlight Highlight «Bundesrat Parmelin brachte explizit seine Haltung zum Ausdruck, dass Angestellte der Eidgenossenschaft (inklusive Angestellte im ETH-Bereich) vom Bundesrat getroffene Entscheide nicht öffentlich kritisieren sollen.»

    Da bleibt mir doch glatt die Spucke weg. Statt Wissenschaftlern Gehör zu verschaffen und ihre Befunde ernst zu nehmen, verpasst ihnen Parmelin einen Maulkorb. Um seine Klientel, die Bauern, selektiv zu schützen, nimmt Parmelin also eine Kontaminierung des Trinkwassers in Kauf. Dieser Herr ist als Bundesrat somit nicht mehr tragbar.
    • tinu77 11.11.2019 16:26
      Highlight Highlight Korrektur: Er war als Bundesrat nie tragbar.
  • Silent_Revolution 11.11.2019 12:21
    Highlight Highlight "Ausserdem habe Parmelin bei dem Treffen Bedenken geäussert, dass die Art und Weise, in der die Eawag-Forscher ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse publizierten, die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit beeinflussen könnten."

    Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen.

    Der Bundesrat befürchtet, dass die Wissenschaft die öffentliche Meinung beeinflussen könne und findet, das sei etwas negatives.

    Völlig ok, wenn Wirtschaftsverbände mit Lügenkampagnen die öffentliche Meinung beeinflussen, aber wehe die böse Wissenschaft...

    Was für eine Bananenrepublik.
    • Maedhros Niemer 11.11.2019 13:03
      Highlight Highlight Da sieht man für wen die SVP und FDP politisieren - sicher nicht für das Volk.
    • Fandall 11.11.2019 15:22
      Highlight Highlight Es ist etwas perfider als eine Bananenrepublik, eher eine Wirtschaftsdiktatur mit vorgespielter Demokratie.
      Ein weiterer Grund warum die Ökosysteme nur durch einen globalen Wechsel des Wirtschaftsdogmas gerettet werden können.
  • Fairness 11.11.2019 12:19
    Highlight Highlight Mutieren wir jetzt auch zur Diktatur? Die Kontrolle beim Gülle ausbringen in Gewässernähe und auch sonst ist auch im Kanton Zürich gleich Null. Auch wenn die Verantwortlichen (glaub in der Rundschau kam das mal) behaupten besser zu kontrollieren als andere Kantone. Bei den Pestiziden ist es ebenfalls ein Witz bzw. ein bisschen Kontrolle auf dem Papier. Verbieten, was nicht erwiesenermassen ungefährlich ist. Punkt.
  • Liselote Meier 11.11.2019 12:18
    Highlight Highlight Uuh der Schuss ging gewaltig nach Hinten los.

    Da muss man Parmelin ja schon fast Danken für die indirekte Unterstützung.
    • Marshawn 11.11.2019 12:34
      Highlight Highlight Der Streisand-Effekt wird ihm nicht geläufig sein...
    • Satan Claws 11.11.2019 18:52
      Highlight Highlight @Marshawn

      Den Streusand Effekt kenne ich aus dem Winter.
    • Marshawn 11.11.2019 20:24
      Highlight Highlight @SatanClaws:

      Schenkelklopfer!
  • banda69 11.11.2019 12:13
    Highlight Highlight Der SVP-Bundesrat verpasst der Wissenschaft/ETH einen Maulkorb. Passt so, denn SVP ist, wenn Geld und Gier vor Mensch und Umwelt kommen.

    Eigentlich ist es ein Grund um zurückzutreten.
  • DemonCore 11.11.2019 12:01
    Highlight Highlight Die Vergangenheit hat ja gezeigt, dass es immer gut kommt, wenn die Politik der Wissenschaft das Maul verbietet. Wieder mal eine Sternstunde der SVP Politik.
  • popcornmaschine 11.11.2019 12:00
    Highlight Highlight Forscher sollten ihre Erkentnisse unabängig veröffentlichen können. Zuerst teuer mit Steuergeldern finanzieren und dann die Gesellschaft nicht davon profitieren lassen, weil es nicht in die eigene Politik passt. So geht das nich.
  • Ironiker 11.11.2019 11:59
    Highlight Highlight Immer wenn es eine Abstimmung gibt, welche der Wirtschaft oder den Bauern nicht passt, passiert das gleiche: Es wird gedroht. Alles wird mühsamer, alles wird teurer, nicht mehr finanzierbar, evtl. Lieferengpässe, das Ausland hängt uns ab...

    Irgendwann wird diese eine Abstimmung kommen, wo trotz den Drohungen das Anliegen entgegen den Grännis angenommen wird. Und alle merken - hey, so schlimm ist es jetzt also trotzdem nicht geworden.

    Das wird der Tag, an dem wieder nach Vernunft und ohne Angst die Zukunft angegangen wird!

    Bin ich ein Träumer?
    • brudi 11.11.2019 13:55
      Highlight Highlight Das Nahrungsmittel teurer sind wenn sie nach biorichtlinuen produziert werden ist Fakt. Das wird sich nicht ändern wenn die Bauern gezwungen werden bio zu produzieren.
      Machbar zwar, doch ein Großteil der Bevölkerung will oder kann sich das nicht leisten.
      Alternative, billig im Ausland produzieren lassen wo uns die Wasserqualität egal sein kann....
      Also wenn ein ja, dann zur Initiative "schweiz ohne pestizide". Diese ist wenigstens konsequent und verhindert den Import von billigen, konventionell produzierten waren
    • Posersalami 11.11.2019 14:41
      Highlight Highlight ja
    • Fandall 11.11.2019 15:25
      Highlight Highlight Das Problem liegt beim Wirtschaftsdogma. Einstmal war die Wirtschaft dazu da der Gesellschaft zu dienen. Schritt für Schritt wurde es ins Umgekehrte pervertiert, Neoliberalismus sei Dank.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Crazyscientist 11.11.2019 11:59
    Highlight Highlight Wissenschaft nach SVP Manier. Bitte nur das veröffentlichen was ins Ideologische Weltbild passt.
    • D_M_C 11.11.2019 12:21
      Highlight Highlight „Vernunft statt Ideologie“

      SVP Extrablatt
    • Donspliff 11.11.2019 13:16
      Highlight Highlight Yay machen wir den trump....
      Schlechte idee liebe regierung....
    • Fandall 11.11.2019 15:13
      Highlight Highlight Hat wohl nur am Rande mit der SVP zu tun. Ähnliches geschieht mit SP-Vertretern bei der Asylindustrie und bei FDP-Vertretern bei den Finanzspekulationen...
  • Kramer 11.11.2019 11:57
    Highlight Highlight Der SVP Bundesrat findet wohl, dass das Volk nicht mündig genug ist, um mit solchen Informationen verantwortungsbewusst umzugehen.
    • Fandall 11.11.2019 15:27
      Highlight Highlight Dumm nur das Demokratie mündige Bürger voraussetzt.
      Ein Schelm wer sich denkt dass die Politelite überhaupt noch mündige Bürger wünscht die man nicht mehr mittels Medienberieselung fernsteuern kann...
  • LuLaa 11.11.2019 11:56
    Highlight Highlight Erschreckend, wenn sogar in der Schweiz Wissenschaftler einen Maulkorb erhalten, wenn sie Fakten verbreiten, welche die Gesundheit der Bevölkerung betreffen! Ich persönlich bin betreffend des Themas Wasserqualität so verunsichert, dass ich nur noch Trinkwasser (aus Glasflaschen) beim Getränkehändler beziehe. Das Vertrauen in unser Wasser und unsere Regierung ist leider bachab geflossen...
    • Gustav.s 11.11.2019 12:22
      Highlight Highlight Forscher sind meist von der Ch Regierung unabhängig. Auch ein Bundesrat kann nur anregen aber nicht befehlen. Hier steht Aussage gegen Aussage.
      Das er es versuchte halte ich trotzdem für möglich. Er und seine Freunde in der Agrarlobby und Bauernführung verweigern sich ja auch einem Gegenvorschlag. Viele von uns Bauern glauben dies wird sich böse rächen.
    • Astrogator 11.11.2019 12:35
      Highlight Highlight "Viele von uns Bauern glauben dies wird sich böse rächen."
      Davon könnt ihr ausgehen.
      Die Initiativen sind nicht unumstritten, gefühlsmässig hätte ich so oder so mit "Ja" gestimmt. Aber wenn ich mich damit befasst hätte wäre auch ein "Nein" möglich gewesen.

      Nun wird es definitiv ein "Ja", denn problematisch sind ja nicht die Resultate des Berichts oder der Zensurversuch von Parmelin, sondern dass damit zum Ausdruck kommt, dass die Regierung ohne Annahme der Initiative untätig bleibt.
    • Em Den 11.11.2019 13:33
      Highlight Highlight Nestlè, Pepsi, Coca Cola und Danone werden sich freuen. Wir haben ein Problem, aber immer noch sauberes Trinkwasser und zwar mit sehr guter Qualität.

      Und wir müssen uns nicht zufrieden geben und wenn die Initiative kommt, nicht den Gegenvorschlag annehmen.
  • What’s Up, Doc? 11.11.2019 11:52
    Highlight Highlight Was mischt sich der BR überhaupt in die Wissenschaft ein? Die mehr und mehr aufkommende Einmischung des Bundesrates in Wissenschaftliche Studien geht mir langsam aber sicher gegen den Strich, das ist ein Unding. Ich will wissen wo ich sauberes Trinkwasser saufen kann!
    • Aurum 11.11.2019 14:12
      Highlight Highlight Nicht "wo" sondern "wann" wäre die frage.

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