Sport
Bundesliga

Es wird konkreter: Christian Gross soll Trainer von Schalke 04 werden

10.01.2016, xbhx, Fussball, 1.Bundesliga, Eintracht Frankfurt Trainingslager in Abu Dhabi, Testspiel, Eintracht Frankfurt - Al-Ahli Dschidda emspor v.l. Trainer Christian Gross Al Ahli .
Zurück in die Bundesliga? Christian Gross.Bild: imago images/Jan Huebner

Es wird konkreter: Christian Gross soll tatsächlich Schalke retten

23.12.2020, 20:5323.12.2020, 21:27

Bis jetzt war es nur ein Gerücht, aber nun wird es langsam aber sicher konkret. Christian Gross soll neuer Trainer beim tief in der Krise sitzenden Schalke 04 werden, wie die «Bild» Zeitung und die «Ruhr Nachrichten» übereinstimmend berichtet. Der Zürcher habe sich in der Endauswahl gegen Alexander Zorniger durchgesetzt.

Gross war seit 2014 in Saudi-Arabien (bei Al-Ahli) und Ägypten (bei Zamalek) tätig. In den letzten zehn Monaten war er ohne Trainerjob, und im «Sportpanorama» des Schweizer Fernsehens hatte er im Mai nicht ganz abschliessend angekündigt, nicht mehr als Trainer arbeiten zu wollen. Seine letzte Station in Europa waren zwischen 2010 und 2011 die Young Boys, zuvor hatte er beim VfB Stuttgart nach zehn Monaten gehen müssen. Seine grössten Erfolge feierte er mit den Grasshoppers (2 Meistertitel, 1 Cupsieg) und vor allem mit dem FC Basel (je 4 Meistertitel und Cupsiege). Mit beiden Klubs sorgte er auch in der Champions League für Furore.

Bei den stark abstiegsgefährdeten Schalkern kann sich Gross nun zum Retter in grösster Not aufschwingen. Der Klub aus Gelsenkirchen ist in der Bundesliga seit 29 Partien ohne Sieg, der letzte Erfolg datiert vom 17. Januar. In der laufenden Meisterschaft liegt Schalke mit vier Punkten aus 13 Spielen sechs Punkte hinter dem Relegationsplatz. Drei Trainer sind in der kurzen Zeitspanne am Unterfangen gescheitert, den Sinkflug zu stoppen. (abu/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
So cool sahen Trainer als Spieler aus
1 / 48
So cool sahen Trainer als Spieler aus
Dieser Ballstreichler mit schickem Schnauz im Karlsruhe-Dress sollte einst ein ganz grosser Trainer werden – es ist Joachim Löw. Als Spieler war der Stürmer hingegen noch kein ganz Grosser: Löw verbrachte den grössten Teil seiner Karriere in der 2. Bundesliga, wo er in 181 Spielen 63 Tore erzielte.
quelle: imago images
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Sie imitieren die grossen Stars – diese Tiere haben zu oft Fussball geschaut
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Zusammen mit Kane und Yamal: Johan Manzambi steht im Champions-League-Team der Woche
Nach seinem fabelhaften Champions-League-Debüt hat es Nati-Star Johan Manzambi in das Team der Woche geschafft. In diesem steht der 21-Jährige neben grossen Namen wie Harry Kane und Lamine Yamal.
Ein Tor, einen Elfmeter herausgeholt und zum besten Spieler der Partie gewählt worden. An seinem 21. Geburtstag zeigte Johan Manzambi beim 6:0-Sieg von Aston Villa gegen Fenerbahce ein traumhaftes Champions-League-Debüt. Nach dem deutlichen Erfolg schwärmte der Schweizer Nationalspieler: «Ich bin sehr glücklich, dass ich in meinem ersten Champions-League-Spiel gleich treffen konnte.»
Zur Story