Tennis
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Roger Federer, of Switzerland, hits from his knees as he plays in an exhibition tennis match with partner Bill Gates against Jack Sock and Savannah Guthrie in San Jose, Calif., Monday, March 5, 2018. (AP Photo/Jeff Chiu)

Für den Microsoft-Gründer geht der «Maestro» schon mal in die Knie. Bild: AP/AP

«Ich renne und Bill denkt!» Federer und Gates ergänzen sich bei «Match for Africa» perfekt

Roger Federer sammelt bei seinem fünften «Match for Africa»erneut für einen guten Zweck. Zusammen mit Jack Sock und Microsoft-Gründer Bill Gates sorgt die Weltnummer 1 in San Jose für Unterhaltung.



Bei der zweiten Ausgabe des «Match for Africa» ausserhalb der Schweiz kamen am Ende alle auf ihre Kosten: die Zuschauer auf den Rängen, die Protagonisten auf dem Platz und vor allem die Kinder in Afrika, für die mehr als 2,5 Millionen Dollar gesammelt wurden.

Das Doppel zwischen Federer und Bill Gates sowie Jack Sock und Savannah Guthrie, der TV-Moderatorin der NBC-Show «TODAY», bot den über 15'000 Zuschauern im SAP Center von San Jose, Kalifornien, ein besonderes, aber spielerisch nicht sehr hochstehendes Spektakel. Dass Federer/Gates, die bereits letztes Jahr in Seattle ein erfolgreiches Gespann bildeten, das Duell mit 6:3 für sich entschieden, verkam dabei zur Nebensache.

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Die Highlights des Doppels Federer/Gates vs. Sock/Guthrie. Video: YouTube/Tennis Dron

Federer verzückte das Publikum beim Benefiz-Spiel für seine «Roger Federer Foundation» für einmal nicht nur mit gefühlvollen Volleys und herrlichen Gewinnschlägen, sondern auch mit flotten Sprüchen. «Du musst anfangen dem Ball nachzusehen und aufhören mich anzusehen», scherzte er etwa mit seiner Gegenspielerin Savannah Guthrie. Multimilliardär Bill Gates dagegen lobte er als perfekten Partner. «Er kennt sich mit Zahlen sehr gut aus. Er macht nie Fehler beim Spielstand», witzelte der Schweizer. «Deshalb renne ich und Bill denkt.»

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Die Interviews nach dem Spiel. Video: YouTube/The Wolf

Im anschliessenden Einzel setzte sich Federer gegen Sock 7:6 (11:9), 6:4 durch. Der Baselbieter konnte so noch etwas Matchpraxis sammeln für das Masters-1000-Turnier in Indian Wells, bei welchem er ab nächster Woche seinen letztjährigen Titel verteidigt. Um die Nummer 1 der Welt zu bleiben, muss Federer in der Wüste mindestens die Halbfinals erreichen. Im Anschluss geht es weiter mit der Titelverteidigung in Miami. (pre/sda)

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