Google

Wie Gäste Restaurants mit schlechten Tripadvisor-Bewertungen erpressen

«Mach mir einen besseren Preis oder ich mache dein Lokal auf Tripadvisor fertig!» Wenn Gäste Restaurantbesitzern drohen. Ein Fallbeispiel.

09.02.18, 09:36 10.02.18, 08:09

«Wir sind immer noch hungrig», reklamierte die 30-köpfige Gruppe, als sie im Luzerner Restaurant die Rechnung für ihren Fondueplausch präsentiert bekam. Und als die Geschäftsführerin einen Nachschlag anbot, hiess es: «Euer Essen schmeckte nicht». Die Forderung der Gäste: Ein massiver Preisnachlass. Hinterher schoben sie die Drohung. Wenn nicht, «dann hagelt es in den sozialen Medien schlechte Kritiken». In etwa so hat sich die Szene im Dezember abgespielt, wie zwei Personen unabhängig voneinander berichten.

Die Geschäftsführerin des Hotels und Restaurants Schlüssel liess sich nicht darauf ein und kassierte prompt die Quittung im Netz. Kurz darauf waren eine Vielzahl schlechte Bewertungen über das Restaurant zu lesen. Auf Tripadvisor und auf Google. Die Kritiken haben zwei Dinge gemeinsam: Sie geben nur einen von fünf möglichen Sternen und fluchen auf übelste Weise über das Restaurant, dessen Service und Essen. Teils gespickt mit Rechtschreibfehlern. Unter anderem ist zu lesen:

«Eine Schande für die Schweiz!»

«Da hatten doch meine Socken mehr Würze.»

«Furchtbares Restaurant! Service unter alles Sau!»

«Ja...was gibt es zu sagen... wenn ich weniger als 1 Stern bewerten könnte würde ich das tun.»

Die schlechten Bewertungen einer ganzen Gruppe zieht die Bewertung des Restaurants runter, das ansonsten von den meisten Gästen als positiv bewertet wird. Zur Einordnung: 47 Prozent der Gäste bewerten das Restaurant auf Tripadvisor als «Ausgezeichnet», 37 Prozent als «Sehr Gut». 

Eine der Bewertungen im Original

Bild: Tripadvisor/Screenshot

Es sei das erste Mal, dass Gäste mit schlechten Bewertungen gedroht hätten, sagt Marija Bucher, die Geschäftsführerin und Miteigentümerin des Hotels Schlüssel. Von Kollegen hat sie aber bereits von ähnlichen Erlebnissen gehört und sagt resigniert: «Man muss damit rechnen.» Sich alles gefallen lassen, will Bucher dann aber doch nicht. Sie reagierte, kommentierte ihrerseits auf Tripadvisor.

Darin schreibt sie, dass es ihr ihre Berufsehre und persönlicher Anstand verbieten würde, das Verhalten der Gäste in aller Öffentlichkeit zu kommentieren. Eins müsse sie aber mitteilen, zur Ruf-Rettung des Restaurants mit der 472-jährigen Geschichte: «Nachdem Sie mir vor Ort gedroht haben, ich müsste Ihnen im Preis entgegenkommen, sonst hagelt es schlechte Kommentare im Internet, und nachdem ich nicht klein beigeben wollte, scheuen Sie offensichtlich keinen Aufwand, diesem altehrwürdigen Haus ohne jegliche Gründe zu schaden.» 

GastroSuisse sind ganz vereinzelt solche Erpressungsfälle bekannt. «Die Bewertungsplattformen sind grundsätzlich eine Chance als Marketinginstrument, bergen aber auch das Risiko des Missbrauchs», schreibt der Verband auf Anfrage. Ihren Mitgliedern empfiehlt GastroSuisse, regelmässig die wichtigsten Bewertungsplattformen zu beobachten, zu prüfen und gegebenenfalls zeitnah zu reagieren. «Bei strafrechtlich relevanten Sachverhalten raten wir, einen Strafantrag zu stellen oder Klage einzureichen.»

Anwalt rät, nachzugeben

Dabei gibt es gleich mehrere mögliche Anklagepunkte: Erpressung oder Nötigung für die ausgesprochene Drohung im Lokal. Und sobald die Drohung wahr gemacht und negative Kommentare publiziert wurden, kann der Wirt gegen die Gäste auch wegen unlauterem Wettbewerb oder Persönlichkeitsverletzung vorgehen.

«Gästen, die erpressen, kann man nicht vertrauen»

Martin Steiger, Anwalt

«Für eine Klage muss man aber wissen, wie die Gäste heissen», sagt Anwalt Martin Steiger, der sich auf Recht im digitalen Raum spezialisiert hat. Zudem könnte der Wirt Schwierigkeiten haben, den Vorfall zu beweisen. Ohne Geständnis oder glaubwürdige Zeugen steht Aussage gegen Aussage. «Man sollte erpresserische Gäste aber sofort darauf hinweisen, dass man ihr Vorgehen für rechtswidrig hält», ergänzt der Anwalt, der immer wieder in ähnlichen Fällen berät. Seine Mandanten sind nicht nur Wirte, sondern auch Ärzte und Unternehmer.

Im Einzelfall rät Martin Steiger, auf rechtliche Schritte zu verzichten und den geforderten Preisnachlass zu gewähren. Lieber einmal die Faust im Hosensack zu machen, als sich auf einen langwierigen und teuren Rechtsstreit einlassen. Ein pragmatischer Entscheid, erläutert er. «Bewertungen kriegt man nur mit Aufwand wieder aus dem Netz und sie schaden einem Restaurant mehr als die verlorenen Einnahmen.»

Wichtig sei aber, einen solchen Pakt mit dem Teufel schriftlich zu besiegeln. «Gästen, die erpressen, kann man nicht vertrauen», sagt Steiger. «Mit Ausweiskopien und einem schriftlichen Vertrag ist man auf der sicheren Seite.»

So könnte der Wortlaut einer solchen Abmachung lauten:

«Die unterzeichneten Gäste und das Lokal legen bestehende Meinungsverschiedenheiten wie folgt bei: Das Lokal offeriert die bezogenen Leistungen zum Preis von pauschal […] Franken. Die Gäste verpflichten sich, dauerhaft keine Bewertungen über das lokal zu verbreiten oder verbreiten zu lassen. Beide Parteien verpflichten sich zu absoluter Geheimhaltung. Für jede Verletzung dieser Abmachung ist pro Tag eine Konventionalstrafe von 10'000 Franken geschuldet.»

Sich auf einen Deal einzulassen, war für die Luzerner Miteigentümerin des Hotels Schlüssels zu keinem Zeitpunkt eine Option. Auch rechtliche Mittel kamen für sie nie in Frage. Als Juristin wisse sie, wie schwierig der Beweis und wie langwierig und anstrengend ein solches Rechtsverfahren sein könne.

«In den meisten Fällen bleibt es bei einer leeren Drohung.»

Susanne Nguyen, Sprecherin Tripadvisor

Lieber nahm Bucher die schlechten Kritiken in Kauf und versuchte sie danach wieder von den Plattformen zu kriegen. Dazu stellte sie bei Tripadvisor und Google entsprechende Anträge. Bei Google hat dies bislang nicht geklappt, auf Tripadvisor sind die Bewertungen mittlerweile verschwunden – aber erst nach der Medienanfrage von watson.

Wenn du der Wirt wärst ...

Umfrage

Deine Gästen wollen einen Preisnachlass und drohen mit schlechten Bewertungen. Was tust du?

  • Abstimmen

2,474 Votes zu: Deine Gästen wollen einen Preisnachlass und drohen mit schlechten Bewertungen. Was tust du?

  • 8%Ich gebe nach. Schlechte Bewertungen kann ich nicht brauchen.
  • 43%Ich rufe meinen Anwalt an und verklage sie.
  • 49%Nichts. Ist mir doch egal.

«Die Androhung von Erpressung oder das Aussprechen von Drohungen von Gästen gegenüber Unternehmern nehmen wir sehr ernst», sagt Tripadvisor-Sprecherin Susanne Nguyen. Im Falle einer Drohung, rät sie den Restaurantbetrieben, sich sofort bei ihnen zu melden – noch bevor ein Kommentar verfasst und im Netz ist. Die Erfahrung habe aber gezeigt: «In den meisten Fällen bleibt es bei einer leeren Drohung.»

Gemäss Nguyen arbeiten bei Tripadvisor 300 Experten, die Bewertungen untersuchen, die entweder vom System oder der Community als verdächtig gemeldet werden.

Ein Food Snob, der über Food Snobs motzt

3m 1s

Ein Food Snob, der über Food Snobs motzt

Video: watson/Oliver Baroni, Emily Engkent

Streetfood aus aller Welt – weil man sich sonst nichts gönnt!

Das könnte dich auch interessieren:

Definitiv kein Höhepunkt – am Valentinstag bei Fifty Shades of Grey 3

Es ist die Rassenfrage, Dummkopf!

Das haben diese 17 Stars getrieben, bevor sie richtig berühmt wurden

Cartoonist setzt die Wünsche seiner Fans um, und das Resultat ist ... anders als erwartet

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
120
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
120Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • jruf 10.02.2018 09:50
    Highlight Es sind 8 1-Sterne-Bewetungen. Wenn hier alle Watson Leser 5 Sterne geben würden, könnten wir das ja wieder etwas korrigieren. Also los: auf Google „restaurante schlüssel luzern“ eingeben und 5 Sterne vergeben.
    7 2 Melden
  • danmaster333 10.02.2018 09:42
    Highlight Wie wäre es, wenn man sich direkt bei den entsprechenden Plattformen meldet? Die Benutzer werden gesperrt und müssten für eine erneute Bewertung einen neuen Account erstellen. Das nützt zwar nur kurzfristig etwas, aber immerhin. Besser als sich durch solche Idioten erpressen zu lassen.
    6 0 Melden
  • coronado71 10.02.2018 06:39
    Highlight Es gibt auch den umgekehrten Fall: ich schreibe ab und an Bewertungen auf TA. Einmal schrieb ich eine gut begründete, sachliche negative Bewertung über eine Beiz, die ziemlich viele "hilfreich"-Bewertungen bekam. Kurz darauf folgten eine Reihe von überschwänglichen, sehr positiven Bewertungen. Allesamt von neu angemeldeten Usern, am gleichen Tag - und eine Mail von TA, dass meine Bewertung überprüft werde. Das war mutmasslich vom Wirt initiiert. Gelöscht wurde darauf nicht meine Bewertung, sondern die "pro"-Postings.
    4 1 Melden
  • Thomas Bollinger (1) 10.02.2018 04:28
    Highlight Evtl. Liesse sich das Problem entschärfen, wenn pro Gruppe bzw pro Tisch nur eine Meinung abgegeben werden könnte. QR Code auf Quittung abscannen ergibt Recht auf Meinungsabgabe.
    13 1 Melden
  • Sharkdiver 10.02.2018 01:30
    Highlight Es ist hinlängst bekannt, dass es auf tripadvisor bezahle Kommentare gibt gute wie schlechte und solche wie in diesem Bericht erwähnt. Darum die überschwänglichen und die extrem schlechten überlesen und sich auf das breite Mittelmass verlassen ist meist sehr gut.
    20 0 Melden
  • Tilman Fliegel 09.02.2018 20:50
    Highlight Am besten wäre es wahrscheinlich, gleich die Polizei zu rufen.
    28 1 Melden
  • EvilBetty 09.02.2018 20:50
    Highlight Was lernen wir daraus? 1 Stern Bewertungen sind Hater, 5 Stern gekauft.
    30 5 Melden
    • Mattse73 10.02.2018 06:12
      Highlight Deine Erkenntnis passt so schön in das heutige Schwarz-weiss-Denken....:-/
      3 0 Melden
    • EvilBetty 10.02.2018 10:12
      Highlight Sind ja noch 3 Graustufen dazwischen ;)
      1 0 Melden
  • coronado71 09.02.2018 19:41
    Highlight Weiter unten in den Kommentaren erwähnt RA Steiger, dass man Gästekommentare "aktiv fördern" soll. Ein mir bekanntes Hotel macht das: alle Gästekommentare die einem Gast zugeordnet werden können, erhalten jeweils Ende Jahr ein Präsent (Weinflasche o.ä.). Kritische, sachliche Kommentare beantwortet der Hotelmanager persönlich. Seiner Aussage nach ist eine aktive "Beobachtung & Bewirtschaftung" der einschlägigen Bewertungsportale gerade für kleinere Häuser das a. und o. Das zahle sich unter dem Strich mehr aus, als sich auf lange Rechtsstreite einzulassen.
    21 1 Melden
    • martinsteiger 09.02.2018 23:12
      Highlight Touché! 👍🏻
      3 0 Melden
  • rose mawar 09.02.2018 18:50
    Highlight
    17 1 Melden
  • infomann 09.02.2018 17:48
    Highlight Ich verfolge einig Bewertungsplattformen.
    Sehr zuverlässig ist Holidaycheck.
    Man trifft meistens in etwa das an wo man raus lesen konnte.
    6 9 Melden
    • sambeat 10.02.2018 02:26
      Highlight Meistens in etwa. Das sagt doch schon alles ;)
      6 0 Melden
  • Kong 09.02.2018 17:30
    Highlight Anonyme Bewertungsseiten bieten für Trolle und Betrüger zu einfache Möglichkeiten. Das mindert massiv den Wert solcher Seiten. Wo sich Trolle tummeln ist es mit dem Communitygedanken nicht weit her.
    22 1 Melden
  • Magnum44 09.02.2018 17:27
    Highlight Google etc. sind gefragt, Meinungen von Gelegenheitsusern oder Neulingen sollten im Ranking weniger stark gewichtet werden. So könnten Geschichten dieser Art zumindest entschärft werden.
    8 6 Melden
    • Ylene 09.02.2018 21:35
      Highlight Und was wenn die Idioten das standardmässig so machen? Wer so dreist ist, macht das doch nicht nur 1-2 mal! Zudem schreiben recht viele Leute nur dann eine Review, wenn sie entweder so richtig sauer oder so richtig zufrieden sind.
      17 0 Melden
    • martinsteiger 09.02.2018 23:13
      Highlight Genau, bei Google sind es häufig die «Local Guides», die entsprechende Bewertungen abgeben …
      3 0 Melden
  • rYtastiscH 09.02.2018 15:44
    Highlight Wie immer hat dies South Park schon vor einigen Jahren prognostiziert. Ich würde es mir jedoch zweimal überlegen, wenn man sieht, wie bei SP die Reaktionen der Restaurant-Besitzer aussehen:
    37 0 Melden
  • reich&schön 09.02.2018 15:37
    Highlight Erpressungen nachgeben finde ich grundsätzlich keinen guten Ansatz, aber die Idee mit der schriftlichen Vereinbarung inkl. Konventionalstrafe finde ich sehr gut!
    In den allermeisten Fällen werden diese erbärmlichen Westentaschen-Erpresser spätestens dann den Schwanz einziehen.
    31 2 Melden
  • stimpy13 09.02.2018 15:19
    Highlight Das ist halt so eine Sache mit den Bewertungen. Auf der einen Seite können sie einen guten Einblick darauf geben, was einen erwarten kann, auf der anderen Seite ist die Bewertung von bestimmten Menschengruppen (z.B. Wutbürgern) meist nicht viel wert. Als ich mit Fotografie angefangen habe, erhielt ich von einem Bekannten 3/5 Sterne, da meine Website für seinen Geschmack zu wenig Bilder beinhaltete. Daraufhin habe ich entschieden, die Bewertungsoption abzuschalten. Was bringen Bewertungen von Leuten, die einfach nicht verstehen, worum es geht?
    39 1 Melden
  • ujay 09.02.2018 15:03
    Highlight Bewertungen muss man lesen und beurteilen können. Wenn ein Lokal 100erte Bewertungen hat, davon wenige mit einem Stern und der Rest 4-5 Sterne, handelt es sich bei den 1 Sternern eh um Rachebewertungen: Schlecht gelaunt, persönliches Problem mit dem Personal oder ganz einfach irgend dahergelaufene Stinkstiefel, die rumpöbeln und erwarten, noch freundlich bedient zu werden. Erfahrungswerte.
    78 1 Melden
    • Siebenstein 09.02.2018 18:03
      Highlight Gut geschrieben 👍
      15 0 Melden
  • G. Schlecht 09.02.2018 15:02
    Highlight Als Anhaltspunkt finde ich die tripadvisor Meinungen durchaus brauchbar. Kommt halt jeweils auf das Alter der Bewertungen an und nicht zuletzt, ob sich der Betreiber zu einer Kritik äussert. Am besten bin ich jeweils damit gefahren, kurz einen Einheimischen anzusprechen und mir Tipps so zu holen. Aber ja ich weiss, das direkte Gespräch ist heute nicht mehr Jederman(n)s Sache. Schade, aber ich werd das weiterhin so machen und kann es nur empfehlen.
    22 1 Melden
  • Lucent 09.02.2018 14:56
    Highlight Übelste Mafiamethoden.... Schlicht und einfach ein Dreckspack sonst nichts....

    Das ist unsere Welt und die Macht der sozialen Medien..... Da freut man sich doch auf die Zukunft....
    46 1 Melden
  • piccatamilanese 09.02.2018 14:43
    Highlight Diese Gruppe sollte sich bei Ikea bewerben - als unterste Schublade.
    91 0 Melden
  • äti 09.02.2018 14:25
    Highlight Tripadvisor und Google Rezensionen sind völlig nutzlos. Jene, die ich hier etwas verfolgt habe waren allesamt daneben und die meisten von Hass- u/o Neidmenschen verfasst.
    Beide, Tripadvisor und Google sind in der Pflicht, üble Machenschaften zu unterbinden. Beide haben das nötige Knowhow und die Resourcen dazu.
    14 9 Melden
  • Karl33 09.02.2018 14:21
    Highlight wenn online-hetze erstmal gesellschaftlich akzeptiert und legitimiert ist (und neuerdings medien und online-plattformen grad selbst richten anstatt die gerichte) - ja, da kann sich ja jedermann fragen, ob er da nicht auch mitmachen solle. ist ja so easy, persönlichen profit darauszuschlagen.
    17 0 Melden
  • Pana 09.02.2018 13:52
    Highlight Zu dem Thema gibt es ne tolle South Park Folge (You're not Yelping). Hab ich meiner Freundin vorgespielt, als sie anfangen wollte, Restaurants zu bewerten ;) Sehr empfehlenswert.
    11 0 Melden
  • Galippo 09.02.2018 13:42
    Highlight Das Problem ist aber auch, das die Bewertungen ewig drinnen bleiben. Ich finde aber alle Bewertungen sollten nach 1 Jahr gelöscht werden, somit sind verbesserungen/verschlechterung aktuell.
    Wir hatten auch mal einen Gruppenanlass. Da die Person wärend dem Dessert servieren, draussen am Rauchen wr, hatte ihr Tischnachbar ihr Dessert auch noch gegessen, bis sie zurück kam. Da wir aus der Küche schon weg war, bekam sie nichts mehr. Sie schrieb mehre schlechte Bewertungen wegen dem. Vorher hatten wir nur Postive....
    50 0 Melden
    • martinsteiger 09.02.2018 15:22
      Highlight @ Galippo: Gute Idee! 👍🏻
      18 0 Melden
  • Helvetiavia Philipp 09.02.2018 13:28
    Highlight Eine dieser Bewertungen ist von mir und war kein Erpressungsversuch, sondern ein tatsächlicher Erfahrungsbericht. Er liegt auch schon einige Jahre zurück. Es bleibt aber dabei: In den Luzerner Schlüssel werde ich nie mehr gehen.
    12 102 Melden
    • WHU89 09.02.2018 14:27
      Highlight auf kunden wie sie kann der schlüssel sicher verzichten.
      34 3 Melden
    • Lucent 09.02.2018 14:55
      Highlight Wow was für ein ehrlicher Typ Du doch bist...
      22 2 Melden
    • De Hans-Ueli vom Pragel 09.02.2018 16:30
      Highlight Erzähl doch mal was passiert ist
      29 1 Melden
    • Helvetiavia Philipp 11.02.2018 18:44
      Highlight Wir hatten unseren halbjährlichen Vereinsanlass - wie jedes Mal im Schlüssel. Anwesend waren circa 20 Personen zwischen 20-85 Jahren. Ich schaffte es erst nach dem Abendessen, lief an der Bar vorbei in den Saal, als der Chef hinter Dem Tresen hervorrief, wenn ich in den Saal gehe, könne ich mein Getränk gleich mitnehmen. Als ich dann meine zwei Bier für 16 Fr. mit einer 50er-Note bezahlen wollte, Wurde ich angeschnauzt, ich solle gefälligst Geld bei anderen wechseln.
      1 0 Melden
    • Helvetiavia Philipp 11.02.2018 18:45
      Highlight So wurde auch der 84-jährige Pfarrer behandelt. Dieser fragt den Kellner am Ende, ob er etwas falsch gemacht hätte?Daraufhin lief der Kellner ohne Worte davon. Diese Geschichte klingt wahrlich unglaubwürdig, hat sich aber genau so abgespielt. Und wir haben keinen Anlass für eine solche Behandlung gegeben.
      1 0 Melden
    • Helvetiavia Philipp 11.02.2018 18:52
      Highlight Ich bin weder ein Erpresser, noch ein Nörgler und weiß mich auch zu benehmen. Zudem kenne ich viele nette und gute Restaurants in Luzern und weiß deren Service sehr zu schätzen. Doch was wir an diesem Abend im Schlüssel erlebt haben, kann ich nicht akzeptieren. Als Verein haben wir uns daher entschieden, unsere Halbjahresessen zukünftig in einem neuen Restaurant zu veranstalten, wo wir bisher sehr glücklich sind und auch das Restaurant uns als Kunden schätzt.
      1 0 Melden
  • MaskedGaijin 09.02.2018 13:05
    Highlight Am schlimmsten finde ich die Kommentare im Google Play Store. Z.B. ein Sterne Bewertungen weil eine App nicht auf deutsch ist usw.
    57 0 Melden
  • giandalf the grey 09.02.2018 12:57
    Highlight Ich würde in so einem Fall einfach mit Fake Rezensionen meinerseits Reagieren. Wenn das in irgendeinem Fall legitim ist, dann in diesem.
    22 3 Melden
  • Scaros_2 09.02.2018 12:32
    Highlight Ich würde diese Leute knallhart an den Pranger stellen. Zack handy raus, video drehen und losreden. "Ach sie wollen mir mit schlechter Kritik drohen und preisnachlas fordern?

    Klar kann man sich strafbar machen aber man muss irgendwann auch zurückschlagen und sry - so wie die Kritik im Internet steht so kann eben auch so ein video im internet sein. Derzeit ist das Internet eben nicht fair. Die anonymität fördert das Erpressen sogar.
    61 4 Melden
    • Gustav.s 09.02.2018 13:00
      Highlight Genau so! Da wäre mir jede Gegenanzeige egal.
      22 3 Melden
  • Chili5000 09.02.2018 12:30
    Highlight Bin mir sicher dass das Essen schlecht war, sonst wären 30 Personen kaum so dreist. Solche Gruppen die drohen sind sowieso eine Seltenheit. Ich bewerte auch regelmässig Restaurants und habe sehr gute Erfahrungen mit Tripadvisor gemacht. Trotzdem darf man keine Drohungen aussprechen.
    4 119 Melden
    • Señor Ding Dong 09.02.2018 13:03
      Highlight Gruppen von Menschen sind zu Allem fähig. Siehe... Die Geschichte der Menschheit. Wie du zu deiner Meinung kommst, ist mir echt schleierhaft.
      75 3 Melden
    • Fabio74 09.02.2018 15:28
      Highlight Und? Dann reklamiert man a) sofort und b) konstruktiv
      27 1 Melden
    • Pond 09.02.2018 16:06
      Highlight Es gibt doch auch die Geschichten von grossen Gruppen, die nach dem Essen einfach aufstehen und ohne zu bezahlen gehen. Wahrscheinlich getrauen sich die Leute solche Sachen erst, wenn sie in der Gruppe sind.
      32 0 Melden
    • Chili5000 09.02.2018 19:32
      Highlight Ich war schon oft in einer Gruppe essen und habe nie was verbrochen. Scheint wohl eine besonderheit zu sein... PS. Gruppierungen von Menschen verdanken wir unsere Zivilisation... 🤙
      1 13 Melden
  • De Hans-Ueli vom Pragel 09.02.2018 12:26
    Highlight Naja, wenn man sich dann die Bewertungen im Original anschaut:
    Offenbar war die Gruppe grösser als erwartet (30 statt 25). Damit hat man im Hotel offenbar nicht gerechnet und hat dann das Fondue mit Wein und Maizena gestreckt (nach Meinung der Gäste) und das Brot „rationiert“. Nach Aussage der Gödte bekamen Sie auch keine Getränke und mussten Teils das Brot selber schneiden. Wenn man dann 40 CHF für zu kleine Portionen zahlen muss, kann ich den Frust teilweise verstehen. Wäre interessant, die Meinung der Gäste zu hören. (Link an Watdon: die Bewerter haben mit Profil kommentiert -> nachfragen!)
    30 90 Melden
    • De Hans-Ueli vom Pragel 09.02.2018 13:05
      Highlight Keine Ahnung, weshalb dieser Kommentar so geblitzt wird. Ich sage eigentlich nur, dass wir nur die eine Sicht der Geschichte zu sehen bekommen- die der Wirtin. Wie die Gäste die ganze Sache sehen, kriegen wir nicht mit. Bevor man urteilt sollte man immer beide Seiten anhören!
      42 31 Melden
    • flying kid 09.02.2018 14:11
      Highlight Wie wäre es dann, dem Hotel mitzuteilen, dass man mit dem Gebotenen nicht ganz glücklich war? Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Hotel sich den Gästen gegenüber kulant gezeigt hätte. Gratiskaffe, Preisreduktion oder ähnlich.

      Aber immer gleich mit schlechter Bewertung in SM drohen etc ist einfach unterste Schublade.
      Aber hey, geiz ist geil. Am besten sogar gratis, weil die Angestellten arbeiten ja sicher auch ohne Lohn, hauptsache billig 🤦🏼‍♂️
      36 6 Melden
    • ujay 09.02.2018 14:23
      Highlight Ja Ueli, wer anonym denunziert, hat schlechte Karten, gehört zu werden. Hoffentlich auch.
      25 1 Melden
    • Caturix 09.02.2018 15:06
      Highlight Ob dass stimmt. Bei uns in der Region wird das Brot in Scheiben serviert jeder muss selber kleinere Stücke reissen oder schneiden. War schon immer so wird auch meistens so gemacht.
      27 0 Melden
    • Fabio74 09.02.2018 15:31
      Highlight Weil kaum zu glauben ist, dass Brot "rationiert" sein soll.
      Und weil ich alles behaupten kann, Portionengrössen sind subjektiv. Wurde nachgefragt ob es mehr gibt?
      Und selbst wenn, was für eine kranke Gesellschaft sind wird, die deswegen so frustriert ist, dass man so handelt?
      22 2 Melden
    • De Hans-Ueli vom Pragel 09.02.2018 16:58
      Highlight @flying kid

      Vielleicht haben Sie das auch, und die Wirtin hat geblockt. Wir wissen es einfach nicht. Die Wirtin stellt sich einfach mal in die Opferposition, wenn es sich so zugetragen hat kann ich die Empörung verstehen. Aber gleichzeitig ist die Empörung nur so gross, weil das Verhalten der Gäste so unglaublich frech war. Gleichzeitig macht es das auch unwahrscheinlicher, dass sich die Gruppe tatsächlich so Verhalten hat. Man muss wirklich erst beide Seiten anhören in dieser Geschichte bevor man urteilen kann.

      Am Besten würde man eine Person der Gruppe fragen...
      3 9 Melden
    • De Hans-Ueli vom Pragel 09.02.2018 17:02
      Highlight @Fabio74
      Hab ich selbst shon erlebt. Haben und mit Gruppengrösse an einem A Discretion Essen angemeldet. Aber die Portionen waren dann viel kleiner als gewollt, und mehr als 2 Nachschläge bei „rationierten“ Portionen wurde uns nicht gegeben (obwohl wir Anzahl und Hunger 2 Wochen vorher angekündigt hatten). Wir haben dann gesagt, dass wir noch eine Portion möchten, es sei ja a Discretion. Statt Kaffee oder Entschuldigung wurde die Bedienung aggressiv. Habe dann selbst eine schlechte Review geschrieben (ohne Drohung).
      Der Wirt hats bestimmt anders gesehen. Immer ebide Seiten anhören.
      5 7 Melden
    • De Hans-Ueli vom Pragel 09.02.2018 17:03
      Highlight @ujay

      Die Bewertungen sind nicht anonym. Bin sie lesen gegangen. Watson hat sie ausserdem so gekürzt, dass es scheint als seien sie nur undifferenziert. Es wurde aber eine andere Geschichte in den Bewertungen geschildert, als die Wirtin sie erzählt.
      Deshalb sage ich ja, man müsste eine Gegendarstellung der Kunden haben, bevor man urteilen kann.
      12 2 Melden
  • gas_wookie 09.02.2018 12:15
    Highlight Das erlebe ich im Berufsalltag täglich. Sobald etwas nicht nach dem Gusto des Konsumenten läuft, wird sofort mit Kassensturz, K-Tipp, Espresso, Rechtsschutz oder Anwalt
    gedroht. Auch wenn offensichtlich ist, dass der Konsument im
    Unrecht ist. Ist wie überall im
    Leben. Es herrscht nur noch „ich-habe-den-längeren-als-du“-Mentalität.
    80 5 Melden
  • Diavolino666 09.02.2018 12:01
    Highlight Diese Gratis-Mentalität ist echt zum Kotzen. Immer das Maximum rausholen und wehe, es ist nicht perfekt! Dann wird gedroht und öffentlich blossgestellt. Solche "Gäste" sollte man ihrerseits an den Pranger stellen.
    97 3 Melden
  • Imfall 09.02.2018 11:51
    Highlight erinnert an die influencerin von letztens...

    diese tools können richtig dreckig sein! hab letztens bei google+ einen frustrierten gefunden, der jede tankstelle, mc, kiosk und (nicht)arbeitsgeber etc mit einem stern bewertet hat... war für mich zwar lustig zu lesen, ist für die betroffenen aber sehr mühsam wegzubekommen!
    75 0 Melden
  • pamo91 09.02.2018 11:44
    Highlight Bin gerade in thailand unterwegs. Die gehn da andere wege. Dort wird in den Restaurants oft werbung gemacht das wenn du dem Personal eine gute bewertung auf einer solchen Internetseite zeigts 10% nachlass bekommst.
    31 7 Melden
    • Teemo 09.02.2018 15:24
      Highlight Das würde in der ch unter unlauteren Wettbewerb fallen. Wär ich im Gastrobereich tätig würde ich das nicht riskieren.
      13 0 Melden
    • Magnum44 09.02.2018 17:24
      Highlight Denen ist aber schon klar, dass die Bewertung sofort wieder geändert werden kann?
      1 0 Melden
  • Kommt schon gut 09.02.2018 11:43
    Highlight Tripadvisor-Nutzer glauben offensichtlich, dass die "Mehrheit" Garant für gutes Essen ist. Wohl kaum. Tatsächlich führt Tripadvisor dazu, dass sich die Restaurants allmählich einer Einheitsküche unterwerfen. Ich empfehle Tripadvisor-Nutzern eine Versicherung für "gutes Essen" abzuschliessen.
    13 26 Melden
    • ujay 09.02.2018 14:49
      Highlight @ksg. Nein. Wenn ich gut japanisch, italienisch, indisch undundund essen will, in irgend einem Land, weltweit, ist das Quatsch. Du bist anscheinend noch nicht weit rum gekommen.
      6 1 Melden
    • Fabio74 09.02.2018 15:33
      Highlight Keine Ahnung was du sagen willst.
      Ich lese diese Bewertungen und mach mir meine Meinung.
      Was dies aber mit Einheitsküche zu tun haben soll weiss ich nicht
      12 1 Melden
    • atomschlaf 09.02.2018 15:42
      Highlight Meine Erfahrung:
      Eine gute Bewertung auf Tripadvisor mindert für mich als Gast das Risiko eines Totalreinfalls.
      Es ist aber keinesfalls eine Garantie, dass man dort überdurchschnittlich gut isst.
      20 0 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi #NeinZuNoBillag 09.02.2018 11:18
    Highlight Auf solche Drohungen sollten nicht eingegangen werden. Wenn alle Restaurants am gleichen Strang ziehen würden, könnte man gegen dieses Online-Unding angehen. Kunden, die das versuchen Lokalverbot geben und am besten mit befreundeten Wirten teilen.
    65 1 Melden
  • Klirrfactor 09.02.2018 11:07
    Highlight Yelp, Google, Tripadvisor, früher auch Foursquare sind für mich zum Teil immer noch Tools für einen ersten Überblick. Die Ein-Stern Bewertungen überfliege ich nur ganz kurz. Meistens haben diese Bewertungen weder Hand noch Fuss, keine greifbaren Argumente für die schlechte Benotung - also Unbrauchbar. Meistens haben sie auch nur das Ziel , einfach zu JAMMERN.

    Was dieser Martin Steiger empfiehlt, "isch eifach en Fuuscht in d'Frässi" von den Restaurantbetreibern. Dieser Martin Steiger ist Anwalt, hat aber kein Interesse seinen Job auszuführen. Das ist meine subjektive und ehrliche Meinung.
    121 4 Melden
    • martinsteiger 09.02.2018 12:23
      Highlight Die Realität ist leider, dass das Vorgehen gegen rechtswidrige Bewertungen unter anderem sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, gerade auch, wenn man gar nicht weiss, wer die Bewertung abgegeben hat. Selbst wenn man erfolgreich ist, richten die Bewertungen in dieser Zeit viel Schaden an.
      33 4 Melden
    • Teemo 09.02.2018 15:31
      Highlight @klirrfactor
      Wenn der Anwalt empfielt nicht zu klagen dann tut er das üblicherweise nicht, weil er seinen job nicht machen will sondern weil es sein Job ist, dir den bestmöglichen Rat zu geben. Er würde mehr verdienen wenn du klagst. darum istes meist keine schlechte Idee auf den Anwalt zu hören wenn er vom Prozess abrät.
      15 0 Melden
  • Klangkartoffel 09.02.2018 11:03
    Highlight Es gibt da so eine gewisse Folge von South Park...
    53 0 Melden
  • Sarkasmusdetektor 09.02.2018 11:02
    Highlight Schöne Idee mit der Unterlassungserklärung, aber den Erpresser, der so etwas unterschreibt und dafür noch seinen Ausweis zeigt, möchte ich erst mal sehen. Immerhin gibt er damit ja seinen Erpressungsversuch praktisch schriftlich zu.
    73 0 Melden
    • martinsteiger 09.02.2018 12:25
      Highlight Genau. Es ist zu hoffen, dass die betreffenden Gäste nicht merken, worauf es hinausläuft …
      28 1 Melden
    • ujay 09.02.2018 14:52
      Highlight @Winter. Ich würde da als Wirt hemmungslos mitfilmen und ins Netz stellen.
      3 2 Melden
    • Hüendli 09.02.2018 17:22
      Highlight Mein Rechtsunterricht ist schon eine Weile her, aber ich frage mich Folgendes: Erpressung ist ja illegal, richtig? Ist dann ein Vertrag, der eine erfolgreiche Erpressung zum Gegenstand hat, nicht sowieso nichtig?
      1 0 Melden
  • kupus@kombajn 09.02.2018 10:51
    Highlight Wie armselig!
    56 0 Melden
  • kleiner_Schurke 09.02.2018 10:42
    Highlight Mit den Bewertungen ist es doch so: Wenn ein Hotel oder Restaurant viele gute Bewertungen hat und eine oder 2 ein sternige, dann rate ich die 1er Bewertungen zu lesen. Meist ist das irgendein Wirrkopf dem die Suppe mit 34,3°C statt 34,4°C um 0,1°C zu kalt war, was ihm sein ganzes weiteres Leben versaut hat. Solche Bewertungen verraten deutlich mehr über den Autor als das Restaurant.
    144 0 Melden
    • iss mal ein snickers... 09.02.2018 13:35
      Highlight Das denk ich auch immer wenn ich die Bewertungen lese...ist amüsant wie viele Menschen mit "Mimimi" Probleme durchs leben laufen.....
      25 1 Melden
    • Newalley 09.02.2018 15:05
      Highlight Also wenn ich eine Suppe mit lediglich 34 Grad C erhalte, wäre ich auch sauer;)
      4 6 Melden
    • iss mal ein snickers... 09.02.2018 15:53
      Highlight @newalley....kommt drauf an...wenn es eine Gazpacho ist dann darf es ruhig etwas kühler sein....aber bei den Ein-Sterne-Nörglern heisst es dann wahrscheinlich: Die Suppe war zu kalt...
      7 0 Melden
    • Kii 09.02.2018 18:29
      Highlight Holidaycheck: „ beim frühstück mussten wir ganze 5 min auf den kaffee warten“. Zack, 1 stern! 🤦‍♂️

      Man sollte bewertungen sowiso nach einer bestimmten zeit löschen.
      6 0 Melden
  • felixJongleur 09.02.2018 10:37
    Highlight Als Gastronom auch die Kommentarfunktion nutzen wenn jemand seine "Erpressung" umsetzt.
    61 0 Melden
    • martinsteiger 09.02.2018 12:28
      Highlight Der Vorschlag ist sinnvoll, hat aber leider nur sehr beschränkte Wirkung:

      In erster Linie zeigen die Bewertungsplattformen die Sterne an (und nutzen diese auch für die Anzeige von Suchergebnissen). Wer ein Restaurant mit einer schlechten Bewertung angezeigt erhält, liest selten in den Kommentaren nach, ob der Wirt den schlechten Kommentaren widersprochen hat. Und gerade bei vielen schlechten Kommentaren wollen die meisten Gäste kein Risiko eingehen …
      15 3 Melden
  • Maragia 09.02.2018 10:35
    Highlight Darum lese ich als Kunde meistens die 2-4 Sterne Bewertungen bei Tripadvisor, diese sind generell vertrauenswürdig und der Bewertert hat sich Mühe beim verfassen gemacht. 1 Sterne und 5 Sterne sind meistens sehr voreingenommen
    58 3 Melden
  • Fly Baby 09.02.2018 10:30
    Highlight Da 80% der Kommentare auf Tripadvisor ein Fake sind, spielt es bald keine Rolle mehr was da drin steht.
    Ich würde solche Gäste einfach rausschmeissen und bezahlen müssten sie auch nicht.
    13 41 Melden
    • EvilBetty 09.02.2018 11:04
      Highlight Da wird dir bei einer 30köpfigen Gesellschaft aber eine Menge Kohle flöten gehen.
      58 2 Melden
    • Fly Baby 09.02.2018 11:22
      Highlight Stimmt Evil Betty. In den 30 Jahren Gastronomie kam es einmal vor, dass wir die Gäste, freundlich aber bestimmt rausschmeissen mussten. Zum Glück betreibe ich nun ein Gästehaus in der Provence, viel entspannter😍🇫🇷
      35 2 Melden
    • Fly Baby 09.02.2018 11:40
      13 0 Melden
  • gupa 09.02.2018 10:27
    Highlight Bewertungen von Accounts welche nur eine Bewertung oder nur negative Bewertungen gemacht haben ignoriere ich sowieso. Einziges Problem für die Restaurants ist wohl, dass sie ihr Ranking beeinflussen. Allgemein sollten Tripadvisor und Co. mehr Wert darauf legen dass die Bewertungen vertrauenswürdig sind, ansonsten werden ihre Plattformen bald nicht mehr ernst genommen.
    45 0 Melden
  • Pond 09.02.2018 10:27
    Highlight Den Rat, auf solche Drohungen einzugehen, finde ich fragwürdig. So kommen solche Leute mit ihrer Masche voll durch und ziehen das in jedem Restaurant ab. Ich gebe nichts auf 1 Sterne Bewertungen. Man sieht doch direkt, dass es sich um blöde Rache- oder Konkurrenzbewertungen handelt. Ärgerlich ist, dass diese eine Gesamtbewertung runterziehen.
    58 0 Melden
    • martinsteiger 09.02.2018 12:29
      Highlight Sie haben Recht, es handelt sich um einen Pakt mit dem Teufel, der im Einzelfall aber das kleinere Übel sein kann. Am einfachsten ist es letztlich, über viele positive Bewertungen zu verfügen, doch leider haben viele Wirte noch nicht erkannt, dass sie solche Bewertungen aktiv fördern müssen.
      10 7 Melden
    • bokl 09.02.2018 13:55
      Highlight "... viele Wirte noch nicht erkannt, dass sie solche Bewertungen aktiv fördern müssen ..."
      Dann wird die Bewertung einfach in die andere Richtung verzerrt.

      Sowohl "aktiv fördern" wie auch "drohen für Rabatt" bestärken mich in der Ansicht, dass alle diese SM-/Crowd-Bewertungsplattformen eine lustige Spielerei sind, aber kein verlässlicher Ratgeber.
      5 0 Melden
    • DeadSerious 09.02.2018 14:46
      Highlight @martinsteiger
      Genau dort liegt der Hund begraben.
      Man macht keinen Pakt mit dem Teufel.
      Denn der Teufel vergisst niemals.
      Wobei, bei Anwälten sieht das wohl ein wenig anders aus..
      4 0 Melden
    • martinsteiger 09.02.2018 15:18
      Highlight @bokl: «Aktiv fördern» bedeutet beispielsweise, dass man Gäste, die sich positiv äussern, bittet, sich ein paar Minuten Zeit für eine Online-Bewertung zu nehmen.
      1 0 Melden
    • martinsteiger 09.02.2018 15:21
      Highlight @DeadSerious: Theorie und Praxis!

      Die Theorie, man solle sich nicht erpressen lassen, funktioniert solange, wie man selbst erpresst wird und dann in der Praxis über das weitere Vorgehen entscheiden muss. Dafür gibt es immer verschiedene Möglichkeiten, aber in Abhängigkeit davon, was auf dem Spiel besteht, muss man allenfalls eine Entscheidung treffen, die einem Pakt mit dem Teufel gleichkommt …

      Als Rechtsanwalt gehört es unter anderem zu meinem Berufsalltag, bei solch schwierigen Fragen offen und unabhängig zu beraten.
      1 2 Melden
    • Pond 09.02.2018 16:04
      Highlight Ich informiere mich, gerade bei Hotels, sehr gerne auf TA. Hierbei versuche ich einen möglichen Durchschnitt von Bewertungen zu lesen. Ich achte mich auch auf die Profile der Bewerter. Die Bewertung muss realistisch erscheinen. "Alles war schlecht oder alles war himmlisch" wird gleich mal raussortiert. Wenn man solche Portale nutzt, muss man sich die Zeit nehmen Bewertungen kritisch zu analysieren. Wer einfach auf die Sterne bzw Punkte schaut, der sollte es lieber bleiben lassen.
      4 0 Melden
    • DeadSerious 09.02.2018 20:36
      Highlight @martinsteiger
      Ok, ich kann leicht reden. Wenn es um die Existenz geht wird es schon schwieriger. Falsches Verhalten wird belohnt, richtiges Verhalten wird bestraft. Wie so oft im Leben. Traurig aber wahr.
      3 0 Melden
    • martinsteiger 09.02.2018 21:19
      Highlight Ja, das ist allerdings traurig – und gerade auch als Rechtsanwalt ist es schmerzhaft, wenn man miterleben muss, dass immer wieder Mandantinnen und Mandanten den Glauben an den Rechtsstaat verlieren, weil sie von diesem nicht die erhoffte Unterstützung erhalten. Die gängigen Kostenvorschüsse beispielsweise übersteigen die finanziellen Möglichkeiten der meisten Menschen in der Schweiz:

      https://www.infosperber.ch/FreiheitRecht/Kostenvorschusse-machen-Gerichte-zur-Klassenjustiz
      2 0 Melden
    • bokl 09.02.2018 22:16
      Highlight Und schon sind Rechtsschutzversicherungen gar nicht mehr teuer...
      0 0 Melden
  • desmond_der_mondbaer 09.02.2018 10:19
    Highlight Auf die Bewertungen bei Tripadvisor ist sowieso nicht immer verlass. Ich frage da lieber mal bei Freunden oder wage einfach das Experiment und gehe vorbei.

    Ein Restaurant welches schon so lange existiert, kann ja nicht so schlecht sein, oder?
    39 0 Melden
    • one0one 09.02.2018 11:56
      Highlight Resaurants wechseln Besitzer behalten aber den Namen. Die Anzahl Jahre welche ein Resaurant existiert sagt 0 ueber dessen Qualitaet aus. Leider...
      21 2 Melden
  • ND_B 09.02.2018 10:16
    Highlight Ich frage mich wo dieser Schlag Leute herkommt und was für eine Erziehung sie genossen haben. Als Teil einer solchen Gesellschaft würde ich mich in Grund und Boden schämen. Wahrscheinlich dieselben die dann am Stammtisch über den frechen Jugo auf der Büez motzen.
    49 6 Melden
  • fischbrot 09.02.2018 10:12
    Highlight Der Mensch an sich ist ein A****loch, was will man tun..
    32 3 Melden
  • Madison Pierce 09.02.2018 10:04
    Highlight Es macht mich traurig und wütend zugleich, dass solche charakterlosen und kriminellen Leute rumlaufen.

    Dass ein Gauner auf so eine Idee kommt ist fast klar, aber dass solches Verhalten von 30 Leuten in einer Gruppe aktiv mitgetragen wird, ist mir unverständlich.
    76 1 Melden
  • Daenerys Targaryen 09.02.2018 09:58
    Highlight Wie kann man nur einen Preinachlass fordern, nachdem man mit schlechter Kritik auf tripadvisor droht?? Entweder man hat das Geld um in einem Restaurant zu essen oder nicht. Und wenn der Service oder das Essen schlecht war, darf man das im Restaurant selber sagen, natürlich auf netter Weise, versteht sich von selber. Also bitte, wo sind wir hier gelandet?
    603 12 Melden
  • bokl 09.02.2018 09:53
    Highlight "Im Einzelfall rät Martin Steiger auf rechtliche Schritte zu verzichten und den geforderten Preisnachlass zu gewähren."
    Dämlicher Vorschlag. Gibt sicher lässige Mundpropaganda. "Im Restaurant xy muesch imfall nu chli mit Social-Media drohe, dänn git der de Wirt Rabatt..."

    "Wichtig sei aber, einen solchen Pakt mit dem Teufel schriftlich zu besiegeln."
    Noch dämlicherer Vorschlag. Leute die so unverfroren sind mit SM zu drohen, lassen sich sicher ohne Probleme Vertrag und Ausweiskopie ein.

    Wer sich auf Drohungen einlässt, macht sich erpressbar. War schon vor SM so und wird sich nie ändern.

    488 8 Melden
    • Amboss 09.02.2018 10:27
      Highlight Nicht unbedingt. Man holt so die Angelegenheit aus der Anonymität des Internets auf die Reale Ebene.
      Wenn sie merken, dass der Wirt auf so eine Situation vorbereitet ist, ist dies schon mal ein Grund, kalte Füsse zu bekommen. "Was, wenn er unsere Identität doch rausbekommt...?"

      Und es wird ihnen wohl bewusst, dass es nicht mehr ein anonymer "harmloser" Streich in der Anonymität des Internets ist, sondern plötzlich ein realer Betrugsversuch.

      Zudem hören andere Gäste die Diskussion vielleicht mit und sind dann glaubwürdige Zeugen, sollte es zur Anklage kommen.

      31 1 Melden
    • Klirrfactor 09.02.2018 10:56
      Highlight Da bin ich voll und ganz Deiner Meinung. Es darf nicht sein, dass sich ein Wirt auf solche Forderungen einlassen muss. Dasselbe dämliche Spiel mit sogenannten "Influencer" !
      34 0 Melden
    • martinsteiger 09.02.2018 12:30
      Highlight Ja, ein solcher Pakt mit dem Teufel ist unbefriedigend. Amboss zeigt aber zu Recht, dass man mit einem solchen Vorgehen durchaus eine Wirkung erzielen kann. Letztlich muss sich ein Wirt – wie jeder Unternehmer – fragen, was im Umgang mit «Kunden» das kleinere Übel ist …
      7 4 Melden
  • Wilhelm Dingo 09.02.2018 09:45
    Highlight Die Tripadvisor Bewertungen sind voll zum Rauchen, es stimmt meist überhaupt nicht.
    280 39 Melden
    • ujay 09.02.2018 10:37
      Highlight @Dingo. Pauschaler Blödsinn.
      24 7 Melden
    • Wilhelm Dingo 09.02.2018 12:18
      Highlight @ujay: nix pauschal, fast jedes Mal wenn ich TripAdvisor konsultiert habe ging der Schuss nach hinten los. Beispiele in Noritalien, Island, Venedig.
      5 16 Melden
    • Azrag 09.02.2018 12:34
      Highlight Kompletter Unsinn, Dingo. Die Bewertungen sind meist äusserst hilfreich. Ich nutze sie seit Jahren auf Reisen und ich kam meist zum selben Schlusd, wie die Mehrzahl der Bewerter.
      17 4 Melden
    • ujay 09.02.2018 14:18
      Highlight @Dingo. Ich benutze Tripadvisor seit ca. 12 Jahren, weltweit in die hintersten Ecken, und bin immer gut damit gefahren. Ich kenne kein vergleichbares Portal, das auch nur annähernd, durch die vielen Nutzer abgestützt, solch verlässliche Informationen vermittelt. Ich denke, es war noch nie so einfach, ein Hotel/Restaurant etc. zu finden, das den eigenen Bedürfnissen entspricht. In Kombination mit Google Streetview oder Maps sowieso. Die schönen Hotel Fötelis bei Booking/Agoda etc sind da viel heimtückischer.
      7 1 Melden
    • Thomas Bollinger (1) 10.02.2018 04:25
      Highlight Ich bin in den letzten Jahren ab und zu auf schlechte Restaurants reingefallen. Allerdings auf keines, welches ich vorher auf Tripadvisor gecheckt hatte.
      1 0 Melden
  • NotWhatYouExpect 09.02.2018 09:42
    Highlight Hm dazu gibt es doch bereits eine South Park Folge :)

    Hier kann man Sie legal anschauen: http://www.southpark.de/alle-episoden/s19e04-youre-not-yelping
    35 0 Melden
    • A Guy Called Gerhard 09.02.2018 11:36
      Highlight Die Köche wenn ihnen gedroht wird so:
      8 0 Melden
    • martinsteiger 09.02.2018 12:31
      Highlight Sehr schön! 😄
      8 0 Melden

Veganer wollen den Bauern die Gülle verbieten und präsentieren eine Alternative

Ein Grossteil der Schweizer Landwirte düngt ihre Felder mit den Fäkalien von Tieren. Es ginge auch ohne Gülle, findet der Geschäftsführer der grössten Schweizer Interessensorganisation für Veganer und Vegetarier und wirbt für die biovegane Landwirtschaft.

Die Kühe kacken, der Landwirt verteilt die Fäkalien auf den Feldern, die Pflanzen spriessen. Obwohl viele die Nase ab dem Gestank rümpfen, war bisher immer klar: Güllen gehört zur Landwirtschaft, so wie das Amen zur katholischen Kirche.

Renato Pichler, Geschäftsführer des grössten Schweizer Interessensvertreters von Vegetariern und Veganern (Swissveg), nervt sich darüber, wie selbstverständlich Güllen für die meisten ist. Auch für die Schweizer Bauern: «Viele von ihnen denken sogar noch …

Artikel lesen