Basel

Hier könnte der Startschuss zu einem schweizweiten Systemwechsel bei den Steuern fallen: der Basler Ratsaal. Bild: Basellandschaftliche Zeitung

Steuern direkt vom Lohn abziehen – startet Basel heute die schweizweite Steuer-Revolution?

In Zukunft könnten die Arbeitgeber unsere Steuern automatisch an den Fiskus überweisen. In Basel-Stadt entscheidet der Grosse Rat heute über einen Systemwechsel. Damit könnte der Kanton Vorreiter für eine schweizweite Umstellung werden. Die neun wichtigsten Fakten in der Übersicht.

06.12.17, 08:02 06.12.17, 12:12

Worum geht es?

Ein Blick auf die Tagesordnung des Basler Kantonsparlaments verrät es:

Bild: screenshot grosserrat.bs.ch

Alles klar? Natürlich nicht. Doch hinter dem umständlichen Titel verbirgt sich eine Vorlage mit politischem Sprengstoff. Eine knappe rot-grüne Mehrheit der Wirtschafts- und Abgabenkommission (WAK) will, dass Arbeitnehmenden die Steuern im Normalfall direkt vom Lohn abgezogen werden. Mit dem «automatisierten freiwilligen Direktabzug» sollen «Schulden, Notlagen und administrative Leerläufe aufgrund unbezahlter Steuern verhindert werden».

Wie funktioniert der Direktabzug genau?

Die baselstädtischen Arbeitgeber werden dazu verpflichtet, monatlich zehn Prozent des Bruttolohns abzuziehen. Diesen Beitrag müssen sie an die kantonalen Steuerbehörden überweisen. Die Steuerverwaltung behandelt diese Beiträge als Akontozahlungen der Arbeitnehmenden – ähnlich wie die Mieter für die Heizkosten eine Pauschale im Voraus zahlen. Am Ende einer Steuerperiode werden die bereits überwiesenen Direktabzüge an die geschuldete Einkommenssteuer angerechnet.

Wer ist alles davon betroffen?

Aus rechtlichen Gründen kommen für den Direktabzug nur Arbeitnehmer in Frage, die sowohl in Basel-Stadt arbeiten als auch wohnen. Wer Quellensteuern zahlt – beispielsweise Ausländer mit B-Niederlassungsbewilligung – ist ebenfalls nicht vom Systemwechsel betroffen. Für einen Direktabzug kommen von den 152’900 Arbeitnehmenden im Kanton bloss 25’700 in Frage. Eine weitere Einschränkung lässt diese Zahl zusätzlich schrumpfen: Um KMU nicht mit übermässigem administrativem Aufwand zu belasten, sind Arbeitnehmer von Firmen mit weniger als zehn Angestellten ebenfalls ausgenommen.

Was ist denn überhaupt freiwillig am Direktabzug?

Die Mehrheit der Kommission plädiert für eine sogenannte «Opt-out-Lösung». Arbeitnehmende können die Höhe der Abzüge selber bestimmen oder auch ganz darauf verzichten. Allerdings müssen sie einen solchen Wunsch dem Arbeitgeber fristgerecht und schriftlich mitteilen. Wer das nicht tut, bei dem wird automatisch zehn Prozent des Lohns abgezogen.

Was kostet der Systemwechsel?

Bei den Arbeitgebern fällt wegen des Direktabzugs ein administrativer Aufwand an. Dafür sollen sie eine Entschädigung erhalten. Die Regierung schätzte die jährlichen Kosten – für den Mehraufwand bei der Steuerverwaltung und die Entschädigungszahlungen an die Arbeitgeber – auf rund zwei Millionen Franken. Zusätzlich würden dem Kanton aufgrund des Systemwechsels einmalige Kosten von 2,6 Millionen Franken entstehen. Keine Einigkeit herrscht bei der Frage, ob der Systemwechsel die Steuerausfälle reduzieren würde. 2016 entgingen Basel-Stadt wegen nicht bezahlter Steuerschulden 29,8 Millionen Franken.

Bedeutet der Systemwechsel das Ende der Steuererklärung?

Nein. An der Steuererklärung wird nichts geändert. Die vorgesehenen zehn Prozent Direktabzug werden lediglich den kantonalen Einkommenssteuern angerechnet. Wie hoch diese Einkommenssteuer ausfällt, wird weiterhin aufgrund der Steuererklärung festgestellt. Auch für die Bundes- und Gemeindesteuer – sie sind vom Systemwechsel nicht betroffen – braucht es weiterhin eine Steuererklärung.

Bliebe uns auch nach dem Systemwechsel erhalten: das Ausfüllen der Steuererklärung. Bild: KEYSTONE

Wie argumentieren die Befürworter?

«Steuerschulden sind das Schuldenproblem Nummer 1», schreibt SP-Grossrat Georg Mattmüller in einem Gastbeitrag in der «bz Basel». Sie seien meist nicht das Resultat von mangelndem Einkommen, sondern von mangelnder Planung der Betroffenen. Diese richteten ihre Ausgaben nach dem Kontostand aus und «vergessen dabei, die Steuern einzuplanen». Wenn sich daraus Steuerschulden und Betreibungen ergeben, ist das laut Mattmüller problematisch: «Betreibungen sind für viele Menschen eine schwere Belastung und können bei der Stellen- und Wohnungssuche zu Stigmatisierungen führen.»

Der Kanton würde entlastet, meint SP-Grossrat Georg Mattmüller. Bild: sp-bs.ch

Auch sei der direkte Lohnabzug für die allermeisten Arbeitgeber technisch kein Problem, schreibt Mattmüller. Sein Fazit:« Letztlich wird der Kanton entlastet, denn es fallen weniger Verwaltungskosten an. Der freiwillige Abzug der Steuern vom Lohn wirkt präventiv darauf hin, dass weniger Menschen unter Steuerschulden leiden.»

Wie argumentieren die Gegner?

«Grosser Aufwand für alle, kleiner Nutzen für wenige», bilanziert die WAK-Minderheit. Es sei unwahrscheinlich, dass die anvisierte Zielgruppe des Systemwechsels – Menschen mit Steuerschulden – durch die Reform überhaupt erreicht wird. Diese würden sich wegen ihrer finanziell prekären Situation sowieso dagegen entscheiden, durch die Direktabzüge zusätzlich an liquiden Mitteln zu verlieren.

Durch den Systemwechsel könnten sich Betroffene in falscher Sicherheit wiegen, meint FDP-Grossrat Christophe Haller. Bild: fdp-bs.ch

«Viele Betroffene werden sich in der falschen Sicherheit wiegen, mit dem Abzug seien die Steuern beglichen», schreibt FDP-Grossrat Christophe Haller in seiner Replik auf Mattmüllers Beitrag in der «bz Basel». Das sei falsch. Weder seien Bundes- und Gemeindesteuern darin erfasst, noch reichten die zehn Prozent Lohnabzug in den meistens Fällen für die kantonalen Steuern aus. Steuerpflichtige könnten zu wenig Reserven bilden, was wiederum Liquiditätsprobleme und eine Erhöhung der Steuerausfälle zur Folge habe, so die Reformgegner. Ausserdem würde den Basler Unternehmern ein Sondersystem auferlegt, das sich negativ auf die Standortattraktivität auswirke, schreibt Grossrat Haller.

 Welche Auswirkungen hat der Basler Entscheid?

Befürworter des Direktabzugs beobachten die Abstimmung im Grossen Rat mit Spannung. «Wenn es in Basel eine Mehrheit dafür gibt, ist das ein starkes Signal für die ganze Schweiz», sagte SP-Nationalrätin Margret Kiener Nellen im Frühsommer gegenüber watson.

Bereits vor drei Jahren forderte Kiener Nellen den landesweiten direkten Steuerabzug per Motion – sie zog ihre Eingabe später zurück, um die Entwicklungen in Basel abzuwarten. Mit Blick auf die Entwicklungen in Basel zeigte sie sich optimistisch: «Ich bin überzeugt, dass der Direktabzug der Steuern vom Lohn in der ganzen Schweiz in fünf bis zehn Jahren Standard ist.» Heute könnte das Basler Parlament einen ersten Schritt dahin machen.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • MaxM 06.12.2017 23:49
    Highlight Würde sich der Stadt als Gläubiger faktisch nicht privilegieren? Meines Erachtens wäre ein solches Vorgehen bundesrechtswidrig (SchKG!) und damit schlicht illegal. Wieso soll der Staat (hier: der Kanton) das Geld im Voraus einkassieren dürfen und die Anderen - zB der Vermieter, der Arzt, etc. - auf ihren Rechnungen sitzen bleiben? Nur weil sie selber kein Gesetz erlassen dürfen?
    0 0 Melden
  • me myself 06.12.2017 16:40
    Highlight Führt endlich ein PAYE (Pay as you earn) System ein. Funktioniert in Ländern wie Irland oder Australian ganz gut. Man könnte darin gleich auch noch die Krankenkassen einbauen. Der Staat hat somit garantiert jeden Monat Geld und wir haben weniger Stress.
    5 2 Melden
  • Posersalami 06.12.2017 15:37
    Highlight Bitte gleich eine richtige Quellensteuer einführen, gerne auch nur auf Wunsch. Ich wäre sofort dabei.
    4 2 Melden
  • LYX 06.12.2017 12:20
    Highlight Für die ganzen leerläufe die politiker so produzieren, sollte auf die gehälter der politiker grundsätzlich min. 80% steuern erhoben werden.
    4 5 Melden
  • einmalquer 06.12.2017 12:03
    Highlight Ich kenne Personen, die mit einem einfachen Dauerauftrag eine monatlichen Überweisung ans Steueramt veranlasst haben.

    Ist einfach, unproblematisch und erfüllt seinen Zweck auch.
    7 0 Melden
  • fischbrot 06.12.2017 11:33
    Highlight Ja! Ja! Jaaaa! Her damit. Ich möchte dann aber nur noch wählen können, ob ich meinen Jahreslohn in 12 oder 13 Tranchen ausbezahlt bekomme.
    6 6 Melden
  • drüber Nachgedacht 06.12.2017 11:31
    Highlight Wenn die Steuern direkt vom Lohn abgezogen werden, dann scheint dies für viele nicht so schlimm, wie wenn die Steuern mit einer grossen Rechnung bezahlt werden müssen.
    Für die bürgerlichen Parteien wird es nicht mehr so einfach sein mit populistischen Mitteln vom grossen Steuerbetrag zu sprechen um Einsparungen zu machen.

    Genau mit dem Argument, mit welchem die Bilag Initiative kämpft. würden jedem pro Monat einfach 38 Franken Bilag Gebühren belastet, wäre der Aufschrei nicht so gross, wie wenn einmal im Jahr 430 Franken verrechnet werden.
    10 10 Melden
  • Joe Smith 06.12.2017 11:15
    Highlight Das Scheinargument mit dem Mehraufwand für die Betriebe ist lediglich ein vorgeschobenes: In Basel beschäftigt so gut wie jedes KMU Grenzgänger, die bereits heute der Quellensteuer unterliegen. Auch sind ja heute bereits Überweisungen an die AHV und die zweite Säule fällig. Der allgemeine Direktabzug bedeutete also lediglich eine einmalige kleine Anpassung im Lohnprogramm. Die Verweigerungshaltung der Bürgerlichen ist also lediglich rein ideologischer Natur. (Man kann diese Ideologie haben, aber man sollte sie dann auch ehrlich als solche deklarieren.)
    11 6 Melden
  • Ökonometriker 06.12.2017 10:56
    Highlight Ist doch gleich, wenn man nicht gut plant und dann Schulden hat. So lernt man es und macht es dann besser. Man kann auch nicht alle Bürgersteige polstern nur weil jemand umfallen könnte...
    8 15 Melden
    • Atheist1109 06.12.2017 19:04
      Highlight Bei gepolsterten Trottoir‘s würden noch viel mehr umfallen. Und überhaupt: was will uns dieser Vergleich sagen?
      1 0 Melden
  • chäsli 06.12.2017 10:25
    Highlight Ich bin der Meinung das jetzige System ist gut. Was ich ändern würde ist, falls jemand die Steuern nicht bezahlt, muss der Arbeitsgeber verpflichtet werden, die Steuer vom Lohn abzuziehen. Allfällige Kosten können dem Steuerpflichtigen gemacht werden.
    8 7 Melden
    • Tavares 06.12.2017 12:10
      Highlight Das System gibt es schon und heisst Betreibung. Wird diese durchgezogen, wird alles über dem errechneten Existenzminimum vom AG direkt an das Betreibungsamt überwiesen bis die Schulden (inkl. verwaltungskosten) gedeckt sind.
      7 1 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 06.12.2017 10:14
    Highlight «Wenn es in Basel eine Mehrheit dafür gibt, ist das ein starkes Signal für die ganze Schweiz»
    Wieso ist das bitte ein starkes Signal für die ganze Schweiz?
    Das ist höchstens ein Signal für alle anderen rot-grün regierten Städte der Schweiz.
    5 8 Melden
  • christian_meister 06.12.2017 10:11
    Highlight Die Idee ist durchaus prüfenswert. In meiner Wohngemeinde werden jährlich bis zu 2 Mio. Steuern nicht bezahlt. Zudem ist die Verlustscheinbewirtschaftung ein nicht unbedeutender Kostenpunkt. Aktuell haben wir gerade die Diskussion über eine Steuererhöhung. Diese trifft dann natürlich nur wieder die die Zahlen. Eine Ausweitung der Quellensteuer oder ähnliches trifft nur Angestellte. Steuerschulden betreffen häufig gutverdienende Selbständigerwerbende die über ihren Verhältnissen leben (Info eines Sachwalters). Was macht man da? Wahrscheinlich ist man da zu nett, er könnte ja wegziehen...
    7 3 Melden
    • α Virginis 06.12.2017 12:56
      Highlight Hallo Christian. Ich denke, da tgrifft Du den Nagel auf den Kopf. Allerdings sollten sämtliche Steuern direkt vom Lohn abgezogen werden (können). Sonst ist das so ein Pilotprojekt, welches von der Gegnerseite aus mit Argumenten, wie "Bringt ja eh Nichts" und so torpediert werden kann/wird.

      Aber durchaus ein Schritt in die richtige Richtung. Bestimmt würde es einigen den Weg in die Verarmung ersparen.
      3 0 Melden
  • p4trick 06.12.2017 10:04
    Highlight Ich zahle die Steuern jeweils im Januar mit dem 13ten, dem Bonus, was ich das letzte Jahr zur Seite gelegt habe plus ein Arm und ein Bein
    12 0 Melden
  • Dominic Hostettler 06.12.2017 10:01
    Highlight Die Idee ist gut. Aber einen wirklichen Effekt zweifle ich sehr stark an. Der Aufwand ist zu gross. Zudem ist das ganze freiwillig, und freiwillig kann man auch jetzt schon Akonto zahlen. dafür bekommt man in Basel automatisch jedes Jahr Einzahlungsscheine per Post nach Hause geschickt.
    Meine landen übrigens seit 2 Jahren im Altpapier, da es kaum noch Zinsen gibt und einen Überblick fehlt. Hätte man ein Onlinekonto, würde ich wieder vorauszahlen.
    7 5 Melden
  • Karl33 06.12.2017 09:46
    Highlight Man will also in Zukunft Schweizer Bürger so behandeln, wie man heute bereits in der Schweiz arbeitenden Ausländer behandelt (Quellensteuer). Mehr Aufwand für die Arbeitgeber, mehr Kontrolle über die Bürger durch den Staat.

    7 6 Melden
  • kleiner_Schurke 06.12.2017 09:44
    Highlight Warum immer so klein denken und ein Paar Arbeitnehmern die Steuern vom Lohn abziehen? Warum nimmt man sich nicht die Dicken Fische vor und zieht Roche, Novartis, Syngenta, Idorsia, Cabb, DSM, usw. 10 % vom Gewinn ab? Oder ein automatische Abzug bei Aktien die mit Gewinn verkauft werden? Das würde doch noch viel mehr Bürokratie ersparen. Aber nein man nimmt leibe die Kassiererin in der Migros ins Visier um sie angeblich vor Schulden zu schützen, vorgeschlagen von einem Sozi - oh mein Gott, in was für Zeiten leben wir bloss...
    7 11 Melden
    • rodman 06.12.2017 12:22
      Highlight Vielleicht weil diese pösen multis die steuern jeweils freiwillig bezahlen, ohne zuvor betrieben zu werden?
      4 0 Melden
    • kleiner_Schurke 06.12.2017 15:22
      Highlight Ja freiwillig gell. Die Steueroptimierer-Fraktion bezahlt freiwillig, schon langen nicht mehr so gelacht. Der war gut. Hei Mann wo lebst du denn?
      4 3 Melden
    • rodman 06.12.2017 18:20
      Highlight kleiner Schurke, Du verstehst aber schon, was die Vorlage wollte? Eine automatisierte Teilakontozahlung, um das Risiko von nicht bezahlten Steuerschulden verringern zu können. Die Multis bezahlen ihre Steuerforderungen immer, oder hast Du schon mal gehört, dass Novartis wegen einer nicht bezahlten Steuerrechnung betrieben worden wäre?
      2 0 Melden
    • Teiwaz 06.12.2017 22:30
      Highlight Lieber Rodman, du weisst aber schon, dass die Multis ihre Geldflüsse so optimieren, dass sie kaum noch Steuern bezahlen müssen?
      Hätten Privatpersonen dieselben Möglichkeiten, wäre es für diese auch einfach die Steuerforderungen von 20 Franken zu begleichen...
      1 1 Melden
    • kleiner_Schurke 07.12.2017 11:41
      Highlight Nop der denkt irgendwie in ganz "normalen" Bahnen.
      0 1 Melden
    • rodman 07.12.2017 12:23
      Highlight Ihr seid zwei lustige burschen. Ich habe much nur auf den artikel bezogen und ihr werft mir irgendwas vor,
      1 0 Melden
  • Der_kleine_Teufel 06.12.2017 09:42
    Highlight Ist das dann ungefähr so, wie in Deutschland? Da wird ja auch alles direkt abgezogen.
    9 0 Melden
  • Hustler 06.12.2017 09:31
    Highlight Automatischer Abzug und eine Steuererklärung ausfüllen? Nein Danke.
    Dazu kommt noch,dass nur Arbeitnehmer betroffen wären.
    Ist Kiener Nellen nicht die Multi Millionärin die Steuern optimiert?
    10 15 Melden
  • Uslandschwiizer 06.12.2017 09:22
    Highlight Entweder richtig oder gar nicht: Entweder man zieht auf Basis der letzten Steuerklaerung den ganzen erwarteten Steuerbetrag ab, oder man laesst es bleiben.
    Diese 10% stimmen fuer niemanden, so macht man die Arbeit einfach doppelt und mit der opt-out Loesung gibt man den potentiell Schwaechsten die Moeglichkeit ihre Liquiditaet zurueckzuholen, was sie sicher auch tun werden.

    Zudem: parkiertes Geld beim Staat ist unproduktiv und kann weder angelegt werden noch in der Wirtschaft umgesetzt werden.
    96 22 Melden
    • Sveitsi 06.12.2017 09:55
      Highlight «Arbeitnehmende können die Höhe der Abzüge selber bestimmen oder auch ganz darauf verzichten. Allerdings müssen sie einen solchen Wunsch dem Arbeitgeber fristgerecht und schriftlich mitteilen. Wer das nicht tut, bei dem wird automatisch zehn Prozent des Lohns abgezogen.»

      Somit kann man auch mehr oder weniger als 10 Prozent abziehen lassen, damit es am Ende für jeden passt.
      Und das Geld, welches man im Normalfall für die Steuern spart ist in dem Sinne ja auch unproduktiv und nicht im Umlauf.
      12 3 Melden
    • aglio e olio 06.12.2017 09:57
      Highlight Der Steuerteil des Durschschnittlohnes ist viel zu wenig um um es sinnvoll anzulegen. Da kommt doch nichts bei raus. Im besten Fall mal schick essen gehen. Oder risikoreich spekulieren mit der Option viel zu verlieren.
      In der Wirtschaft soll es ja eben nicht umgesetzt werden damit letztlich mit dem Geld die Steuern bezahlt werden können, und nicht das neuste eiFon.
      6 4 Melden
    • bebby 06.12.2017 10:35
      Highlight Letzter Satz ist falsch: 1) das Geld wird auch investiert in die Infrastruktur (siehe die zahlreichen Baustellen) und 2) ist der Zins höher als bei sämtlichen Banken, 3) Zins steuerfrei und 4) sicherer als bei einer Bank - und überhaupt: wieso soll etwas, dass in anderen ländern funktioniert, nicht auch bei uns funktionieren?
      4 2 Melden
    • Uslandschwiizer 06.12.2017 14:35
      Highlight @Sveitsi: ich lege es mit tiefem Risiko an und helfe damit Firmen Arbeitsplaetze zu schaffen -> im Umlauf und produktiv.

      @aglio e olio: Wenn du deine Steuerschuld in Anleihen sparst, kommt Ende Jahr doch was nettes zusammen, auch als Normalverdiener.

      @bebby: Der Staat ist Budgetmaximierer - was rein kommt, muss sofort wieder ausgegeben werden, damit man Ende Jahr mehr fordern kann (falls ein Ueberschuss da ist, heisst das ja, dass man nicht soviel gebraucht haette). Darum befuerchte ich falsche Investitionen, Luxusbauten und unproduktiv eingesetztes Kapital.
      1 1 Melden
  • SJ_California 06.12.2017 09:20
    Highlight Finde es einen guten ersten Schritt. Künftig sollte es jedoch schweizweit eingeführt werden, ohne Ausnahmen und Freiwilligkeit. Wer die zuviel bezahlten Steuern zurück will, füllt die Steuererklärung motiviert aus. Dem Staat entgehen weniger Steuergelder und es herrscht mehr Fairness zwischen uns Steuerzahlenden (weil eben jeder Angestellte via Lohnbezug zahlt).
    73 53 Melden
    • welefant 06.12.2017 10:19
      Highlight bist du schon high?
      12 11 Melden
  • Dinolino 06.12.2017 09:19
    Highlight Suche gerade das Akronym für Revolution. Lächerlicher Titel....was bitte soll eine Revolution darstellen? Es wird immer irgendwelche Papnasen geben dies verhängen. Aber lieber gleich alle in einen Topf werfen und für KMU's noch mehr Bürokratie schaffen.
    16 40 Melden
    • Toni Tarantola 06.12.2017 10:10
      Highlight KMU werden vorerst ausgenommen
      7 3 Melden
  • walsi 06.12.2017 09:11
    Highlight Wenn das kommt sollte der Arbeitgeber auch gleich noch die Prämien für die Krankenkasse, die Handyrechnung und die Miete bezahlen. Das sind dann die nächsten Posten welche die Leute regelmässig in eine finanzielle Notlage bringen.
    19 34 Melden
    • Wölfli beim Lamm 06.12.2017 09:57
      Highlight Krankenkasse, Handy, Miete?! Für diese Posten verwende ich debit direct. Jeder hat doch ein Bankkonto auf das der Lohn/die Rente usw. überwiesen wird. Wie wärs, wenn der Staat jeden Kontoinhaber verpflichten würde, pro Monat einen bestimmten Betrag über debit direct/Lastschrift abbuchen zu lassen zu Gunsten der Steuerbehörde? Das würde heissen: Null zusätzliche Bürokratie für den Arbeitgeber. Ein Formular ausfüllen, basta. Fünf Minuten Arbeit. Die Steuererklärung muss man ja sowieso nach wie vor ausfüllen.
      3 2 Melden
  • meine senf 06.12.2017 09:05
    Highlight "Weder seien Bundes- und Gemeindesteuern darin erfasst"

    In der Stadt Basel gibt es keine getrennten Kantons- und Gemeindesteuern. Und die Bundessteuern machen verglichen mit den Kantonssteuern ja relativ wenig aus.
    27 4 Melden
    • Dominic Hostettler 06.12.2017 09:57
      Highlight Aber in Riehen und Bettingen schon. ;-)
      4 1 Melden
    • Forrest Gump 06.12.2017 10:27
      Highlight Sicher kennt auch Basel die Kantons- und Gemeindesteuern. Nur weil Sie nicht zwei separate Rechnungen erhalten, heisst das nicht, dass nicht die Steuern für beide Hoheiten darin enthalten sind. Auf der def. Rechnung ist es detailliert ausgewiesen..
      9 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 06.12.2017 08:59
    Highlight Schwachsinn. Die Leute sollen sich damit auseinandersetzen, was sie an Steuern bezahlen.
    22 45 Melden
    • Sveitsi 06.12.2017 09:57
      Highlight Das tust du doch spätestens dann, wenn du die Stuererklärung ausfüllst. Und den Prozentsatz Lohn, den du weniger erhältst, spürst du ja vielleicht auch.

      Aber ich stimme dir insofern zu, als dass jeder im Stande sein sollte, sich den Steuern bewusst zu sein und sie beseite zu legen um sie dann auch belgeichen zu können.
      6 2 Melden
    • Wölfli beim Lamm 06.12.2017 10:02
      Highlight Schwachsinn ist es nur für jene die die Steuern nicht bezahlen wollen, weil sie ihr Geld lieber für Ferien, Klamotten usw. verprassen. Was Sie Schwachsinn nennen, würde die Ungerechtigkeit beseitigen, dass nämlich jene Braven, die ihre Steuern pünktlich begleichen für die andern bluten müssen.
      7 4 Melden
  • Mitsch 06.12.2017 08:58
    Highlight Das wäre tatsächlich eine Idee, die Volkswirtschaftlich betrachtet jährlich hundertausende Stunden Arbeit sparen würde.

    Von mir aus kann der Staat proaktiv auf meine Kontostände schauen - die muss ich ja eh in der Steuererklärung angeben. Mein Einkommen kennt die AHV bereits.

    Bezüglich "mangelnder Rückstellungen", die als Gegenargument angebracht werden: Wenn ich heute "mangelnde Rückstellungen" bilde, ist der plötzliche Schuldbetrag deutlich höher, als wenn ich nach Direktabzug nur noch Details ausgleichen muss.
    37 18 Melden
  • Thurgauo 06.12.2017 08:44
    Highlight Gute Idee :)
    26 16 Melden
  • Blaugrana 06.12.2017 08:43
    Highlight Macht doch keinen Sinn nur für Kantonssteuer und dann via ‚Pauschal-Akontozahlung‘. Wem bringt denn das was? Unausgegorener Mist.
    In Singapur dauert das Ausfüllen der Steuererklärung ca. 5 Minuten. Der Arbeitgeber meldet dem Steueramt den Jahresverdienst einer Person, das Amt errechnet daraus die geschuldete Steuer. Die steuerpflichtige Person loggt sich ein, überprüft die Lohnsumme, kann für ungefähr 10 Dinge (Pflege von Familienangehörigen u.ä.) gewisse Abzüge machen, fertig. Bezahlung dann einmalig oder monatlich via LSV. Absolut problemlos & einfach. Wieso geht das bei uns nicht?
    131 17 Melden
    • Sveitsi 06.12.2017 10:00
      Highlight Und was ist mit der Vermögenssteuer? Fällt die in Singapur weg?
      4 2 Melden
    • o.o 06.12.2017 10:19
      Highlight Wenn es zu einfach wäre, bräuchte es ja die ganzen Leute bei der Verwaltung nicht mehr.
      7 4 Melden
    • welefant 06.12.2017 10:22
      Highlight weil man so elends kompliziert ist...
      2 4 Melden
    • Forrest Gump 06.12.2017 10:29
      Highlight Weil jede Partei dann noch mit x Sachen kommt, die sie gerne abgezogen hätten.. Und Singapur hat auch nicht die Problematik von 3 Steuerhoheiten (Bund, Kanton, Gemeinde) mit teilweise unterschiedlichen Gesetzen..
      4 2 Melden
    • birdiee 06.12.2017 11:20
      Highlight Es geht nicht mal 'nur' um die Verwaltung... Wie viele Personen in der Schweiz arbeiten im Sektor Finanzen (sei es Treuhänder, Steuerberater oder auch Banken die Services im Bereich Steueroptimierung anbieten), welche dann Gefährdet wären... Die Lobby ist da vermutlich relativ gross...
      3 3 Melden
    • Thurgauo 06.12.2017 14:27
      Highlight Ich arbeite für eine Treuhandfirma. Kompliziert wird das System erst durch die Abzüge. Man könnte das System sicher vereinfachen, ob man dann besser fährt ist die Frage ...
      4 0 Melden
  • o.o 06.12.2017 08:42
    Highlight Noch besser: Der AG zahlt den ganzen Lohn an den Staat, wenn der AN etwas braucht, kann er einen Antrag bei der Steuerverwaltung stellen.
    34 22 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 06.12.2017 08:38
    Highlight Sowas kann man schon heute haben. Einfach 10% des Lohn mittels Dauerauftrag an den Fiskus überweisen... die Basler Lösung ist nur weniger flexibel. Denn viele bezahlen die Steuern mit dem 13. Monatslohn. Unter anderem auch ich.
    20 9 Melden
    • Wölfli beim Lamm 06.12.2017 10:10
      Highlight Macht aber niemand freiwillig. Müsste vom Staat vorgeschrieben werden. Wir müssen uns auch nicht (wie einige Kommentatoren hier meinen) um die Unterscheidung zw. Kantons- Gemeinde- dir. Bundes- und Kirchensteuern kümmern. Das soll die Steuerbehörde machen. Wir zahlen einfach Akonto wie bei den Mietnebenkosten und schicken 1 Mal im Jahr die def. Steuererklärung ein. Die Politik sollte einfach klare Kante zeigen und sagen, wir haben genug von Leuten, die ihr Geld verprassen, dann pleite sind und die Steuern nicht mehr zahlen können.
      6 3 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 06.12.2017 11:22
      Highlight Quatsch. Gibt ganz viele die das genau so machen. Als es noch mit 2% verzinst worden ist, noch mehr... was die Leute so machen weiss ich nicht. Ich könnte hier nur spekulieren. Arbeitest du beim Steueramt oder weisst du es auch nur vom hörensagen?
      3 0 Melden
  • Ville_16 06.12.2017 08:38
    Highlight So sollte es schon lange sein. In der Schweiz hätten wohl 80% der Schuldner keine Schulden mehr.
    20 22 Melden
    • Wölfli beim Lamm 06.12.2017 10:14
      Highlight Es gibt sicher Leute, die unverschuldet in die Schulden kommen. Die Meisten aber verschulden sich aus Gleichgültigkeit und Egoismus. Sie verprassen ihr Geld und machen grosse Augen wenn der Staat dann auch noch ein paar Tausender will für die Gemeinschaft Aller.
      9 3 Melden
    • Ville_16 06.12.2017 12:10
      Highlight @Wölfli ja aber hier könnte der Staat diesen Leuten die Verantwortung abnehmen. Der Staat bekäme sein Geld und viele Leute hätten weniger oder keine Schulden. Also eine klassische Win-Win-Situation.
      4 0 Melden
  • Alterssturheit 06.12.2017 08:34
    Highlight Grundsätzlich keine schlechte Idee und für einige Leute wahrscheinlich eher von Vorteil. Aber vermutlich werden genau die, diese freiwillige Möglichkeit nicht in Anspruch nehmen. Mehraufwand für ArG glaub ich kaum, heute haben sie einfach den administrativen Aufwand für Lohnabzüge auf Grund der Betreibung.
    13 4 Melden
  • Pascal1917 06.12.2017 08:31
    Highlight Das ist sicher eine gute Idee, aber die Umsetzung scheint mir doch etwas zu bürokratisch zu sein.
    8 4 Melden
    • Wölfli beim Lamm 06.12.2017 10:16
      Highlight Direkt ab Konto über debit direct = Null Bürokratie.
      6 2 Melden
  • Scaros_2 06.12.2017 08:31
    Highlight Endlich! So was will ich schon seit ich Steuern zahle. Jedes Jahr der gleiche Rotz, ständig aus sicht des Steuerzahles Geld einzahlen. Mal mehr und weniger und drandenken das der Lohn ja wieder gestiegen ist oder nicht oder Jobwechsel etc.

    Ich meine mit der heutigen Technologie muss es doch möglich sein, das man angepasst auf seinen Lohn, den 5 Jahres Durchschnitt etc. gleich ein Betrag abgerechnet wird und man +/- 1-5% noch Zahlt oder zurück bekommt.

    Damit hätten Kantone ein viel besser plannbares Budget. Aber eben, Schweiz - dauert alles immer länger.
    24 15 Melden
    • Chanich das ändere? 06.12.2017 15:20
      Highlight Also die heutige Technologie erlaubt Ihnen das heute schon. Machen Sie doch einfach einen Dauerauftrag in besagter Höhe und - erledigt!

      Dabei können Sie sogar so genau rechnen, wie Ihnen das beliebt, OHNE bei Ihrem Arbeitgeber sämtliche Einkommen/Vermögen etc. etc. zu deklarieren...
      1 0 Melden
  • chnobli1896 06.12.2017 08:30
    Highlight Absolut pro für die Lösung. Geld das man nie erhalten hat wird nicht so fest vermisst, man muss nicht mehr so viel auf die Steuern sparen. Je nach Einkommensklasse sind 10% eh zu viel, da kann man den Prozentsatz immernoch runtersetzen oder man bekommt Ende Jahr etwas zurück :-)
    17 13 Melden
  • Ohniznachtisbett 06.12.2017 08:30
    Highlight Natürlich wird wieder mal im roten Basel die Eigenverantwortung mit Füssen getreten. Ich will selbst entscheiden, wann ich meine Steuern zahle. Gerne zahle ich etwas mehr ein z.B. im Mai, dafür nichts im Juli wenn Sommerferien sind und ich das Geld anders brauche. Wer will kann schon jetzt einen Dauerauftrag bei der Bank einrichten und monatlich überweisen. Hört endlich auf mit diesem DDR-Gebahren "von der Wiege bis zur Bahre".
    23 42 Melden
    • aglio e olio 06.12.2017 10:03
      Highlight Wenns mit der Verantwortung dauerhaft nicht läuft, kann man ja mal was anderes ausprobieren.
      Oder doch immer wieder das gleiche tun und andere Ergebnisse erwarten?
      9 2 Melden
    • Wölfli beim Lamm 06.12.2017 10:19
      Highlight Wenn die Eigenverantwortung funktionieren würde, gäb es wohl wenige bis keine säumigen Steuerzahler. Und mir stinkt es für Egoisten zahlen zu müssen, die ihr ganzes Geld verprassen! Denn nur wer ein Einkommen hat muss Steuern zahlen.
      8 2 Melden
    • Ohniznachtisbett 06.12.2017 12:44
      Highlight Man könnte auch die Steuerregister und die säumigen Zahler wieder in der Zeitung veröffentlichen wie früher... Das würde einige zum Umdenken bewegen... aber ja, auch das wurde ja abgeschafft, weils so fies ist
      0 0 Melden
  • E. Edward Grey 06.12.2017 08:28
    Highlight Die Reaktion darauf dass Vorauszahlungen dem Bürger keinen Zinsvorteil mehr bringen und er deshalb darauf verzichtet weil er das Geld woanders mit Zins ablegen kann?
    11 3 Melden
    • Sveitsi 06.12.2017 10:04
      Highlight Zins? Meinen Sie die 0,0001 Prozent? ;-)
      7 3 Melden
  • Jaing 06.12.2017 08:27
    Highlight Mit 10 Prozent pro Monat hätte ich knapp die Hälfte der Steuern bezahlt. Aber grundsötzlich macht es Sinn.
    16 6 Melden
  • der_senf_istda 06.12.2017 08:24
    Highlight Es gibt eine einfache Lösung, die auch administrativ wenig zusätzlichen Aufwand bedeutet:
    Ausweitung der Quellenbesteuerung auf Schweizer und Niederlassungbewilligung C.
    Quellensteuer kann eine Lohnabrechnungssoftware in der Schweiz (für Niederlassungsbewilligung B und andere), und die entsprechenden administrativen Prozesse existieren ebenfalls in allen Schweizer Firmen bereits. Mit der Ausweitung der Quellenbesteuerung fallen dafür viele Lohnpfändungen wg. Steuerschulden weg...
    15 8 Melden
    • E. Edward Grey 06.12.2017 09:40
      Highlight @dersenf: dafür haben sie das Ghetto wie in Deutschland mit unkalkulierbaren Steuerrückforderungen, fallender Akzeptanz gegenüber den Steuerbehörden in der Bevölkerung und Argumentationsnot der Gemeinden zur Verzinsung von Steuerguthaben.
      5 2 Melden
    • birdiee 06.12.2017 11:02
      Highlight Oder direkt das System der Quellenbesteuerung für alle übernehmen! Das wäre genau das Prinzip, das solchen Problemen vorbeugen würde und die Steuererklärung vereinfachen würde...
      3 2 Melden
  • Caprice 06.12.2017 08:16
    Highlight Dafür! Leider lebe ich nur in Basel und arbeite nicht dort, weshalb ich davon nicht profitieren könnte. Zudem zahle ich meine Steuern brav und pünktlich (was für ein Spiessbürger....) aber wenn man sich vor Augen hält, wieviel Steuern dem Kanton geschuldet werden und was schlussendlich einfach abgeschrieben wird weil die Leute trotz regelmässigem Einkommen ihre Finanzen nicht im Griff haben - da kommt man sich als regelmässiger Steuerzahler schon doof vor...
    16 10 Melden
    • Pond 06.12.2017 09:37
      Highlight Steuerschulden können auch anders entstehen. Ich habe einen Kantonswechsel vorgenommen. Im einten Kanton hatten wurden wir nachbesteuert, im neuen vorbesteuert. So hätte ich in einem Jahr zwei mal Steuern zahlen müssen. Unmöglich! Das ist nun bereits einige Jahre her und ich bin seither immer noch mit den Zahlungen im Rückstand, obwohl ich jeden Monat 14% meines Nettolohnes an die Steuerbehörde überweise.
      7 1 Melden
    • Wölfli beim Lamm 06.12.2017 10:20
      Highlight Geht mir genauso!
      2 0 Melden
  • derEchteElch 06.12.2017 08:14
    Highlight Sehr brgrüssenswert. In dieser Sache ist BS ein Revolutionär. In allen anderen Belangen hingegen (IV-Behinderung) nicht.

    Wann zieht Zürich nach? Wann BL?
    8 20 Melden
  • Triumvir 06.12.2017 08:13
    Highlight Das ist eine schlechte Nachricht für alle Steuersünder/innen (egal ob Vermeider oder Verweigerer), insb. viele SVP- und FDP-Fans, gehören zu dieser Spezies....
    23 22 Melden
    • Wölfli beim Lamm 06.12.2017 10:24
      Highlight Was gibt es da zu blitzen?! Ob politisch rechts oder links - parallel zu dieser Massnahme sollte man daran gehen, die Steuerschlupflöcher zu stopfen, bzw. die Steueroasen trocken zu legen.
      Immerhin. Wenn Trump wie angekündigt diesbezüglich Druck auf die EU macht, kommen wir einen Schritt weiter. Und im Gegenzug verlangt die EU dann von den USA das gleiche usw. Jemand muss einfach mal anfangen damit.
      6 4 Melden

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