Schweiz
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Margret Kiener Nellen, SP-BE, begruendet ein Postulat an der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 14. Maerz 2017 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Für SP-Nationalrätin Margret Kiener Nellen ist die Einführung des Direktabzugs der Steuern vom Lohn nur noch eine Frage der Zeit. Bild: KEYSTONE

Fertig Papierkrieg? «Bis in 5 Jahren werden die Steuern direkt vom Lohn abgezogen»

In Basel-Stadt wollen Parlamentarier, dass monatlich ein Teil des Lohns direkt abgezogen und ans Steueramt überwiesen wird. Damit sollen Steuerschulden und Steuerausfälle vermieden werden. Für SP-Nationalrätin Margret Kiener Nellen ist der Systemwechsel in der ganzen Schweiz nur noch eine Frage der Zeit.



Im Kanton Basel-Stadt könnte es steuertechnisch bald zu einer Schweizer Premiere kommen: Die Wirtschaftskommission des Grossen Rats behandelt eine Motion von Ex-SP-Nationalrat Ruedi Rechsteiner. Er will, dass die Arbeitgeber künftig monatlich zehn Prozent des Bruttolohns ihrer Beschäftigten abziehen und an die Steuerverwaltung überweisen, berichtet die NZZ.

Die Motionäre, darunter auch bürgerliche Parlamentarier, erhoffen, dank dem Systemwechsel «Schulden, Notlagen und administrative Leerläufe» zu verhindern, heisst es im Vorstoss. Die Basler Regierung hatte sich trotz rot-grüner Mehrheit gegen den Vorstoss ausgesprochen, das Parlament hielt aber daran fest und könnte bald Nägel mit Köpfen machen. 

1,3 Milliarden Abschreibungen pro Jahr

Die jährlich anfallenden Steuerschulden sind beträchtlich. Laut dem Beobachter müssen nach konservativen Schätzungen schweizweit jährlich gut ein Prozent der Steuern als «uneinbringlich» abgeschrieben werden. Das sind rund 1,3 Milliarden Franken.

Die Forderung nach einem Systemwechsel wurde auch auf Bundesebene schon erhoben. SP-Nationalrätin Margret Kiener Nellen forderte bereits vor drei Jahren mit einer Motion einen direkten Lohnabzug – sie zog den Vorstoss später aus taktischen Gründen zurück, um die Entwicklungen in Basel nicht zu gefährden. Sie will den Systemwechsel in der ganzen Schweiz.

Dafür hofft sie auf Rückenwind vom Rheinknie: «Wenn es in Basel eine Mehrheit dafür gibt, ist das ein starkes Signal für die ganze Schweiz». Der Blick in Nachbarländer wie Deutschland zeige die Vorteile, eines Direktabzugs.

Für die Beschäftigten sei jederzeit klar, wieviel Geld ihnen Netto zur Verfügung stehe. Gerade die Jüngeren schätzten diese Sicherheit. Der Direktabzug ist für Kiener Nellen «eine Wohltat und eine Vereinfachung».

Weniger Schulden bei Quellenbesteuerten

Ähnlich tönt es bei den Schuldenberatungen. «Wir befürworten eine flächendeckende Einführung des Direktabzugs», sagt Sébastien Mercier, Geschäftsführer des Dachverbands Schuldenberatung Schweiz (SBS). In der Praxis sei man täglich mit den Problemen konfrontiert, zu denen das heutige System führe.

Dass die Steuerrechnung in einige Kantonen erst zwei Jahre nach dem Erhalt des zu besteuernden Lohns im Briefkasten liege, stelle viele vor Probleme: «Hat sich die wirtschaftliche Situation in der Zwischenzeit verändert, etwa wegen Arbeitslosigkeit oder wegen eines Unfalls, können viele die Rechnung nicht mehr bezahlen.»

Mit dem Basler Modell würde sich die Höhe des Betrags stark reduzieren, den Steuerpflichtige bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten dem Staat schulden, ist Mercier überzeugt.

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Auch Barbara Mantz, Schuldenberaterin bei der Caritas Zürich, sieht Vorteile beim Basler Vorstoss: «Einem Grossteil jener, die heute mit Steuerschulden zu uns kommen, wäre das bei einem Direktabzug nicht passiert.» Das zeige sich daran, dass quellenbesteuerte Personen, etwa ausländische Arbeitnehmer ohne C-Ausweis, die zur Caritas kommen, jeweils keine Steuerschulden haben.

Gegen «urschweizerisches Prinzip»

In seiner Antwort auf Kiener Nellens Motion wollte der Bundesrat nichts von einem monatlichen Direktabzug wissen. Er würde zu einer Verkomplizierung bei den Einkommenssteuern führen und den Arbeitgebern eine« zusätzliche hoheitliche Aufgabe» aufbürden. Für liberale Gegner des Basler Vorstosses widerspricht dieser mit seinem «Griff in die Lohntüte» einem «urschweizerischen Prinzip», schreibt die NZZ: Der Staat vertraut seinen Bürgern und deren selbst erstellten Steuererklärungen.

Davon hält die Sozialdemokratin Kiener Nellen nichts. Es sei wissenschaftlich belegt, dass die heutige Lösung für die Behörden einen Mehraufwand bedeutet und Menschen in die Verschuldung und in Notlagen treibe: «Die heutige Lösung schafft Leiden.»

Für die Zukunft ist sie optimistisch: «Ich bin überzeugt, dass der Direktabzug der Steuern vom Lohn in der ganzen Schweiz in fünf bis zehn Jahren Standard ist.» In diesen Fragen gehe es irgendwann plötzlich sehr schnell – Basel-Stadt macht vielleicht bald den ersten Schritt.

Doch auch bei einem Erfolg der Basler Motion bliebe ein Türchen zum alten System offen: Der Lohnabzug soll zwar automatisch für alle Beschäftigten eingeführt werden, aber nicht obligatorisch sein. Wer die Steuererklärung selber ausfüllen und seine Steuern erst nach Erhalt der Steuerrechnung zahlen will, dem steht diese Möglichkeit auf Antrag hin weiterhin offen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • isky 14.05.2017 22:54
    Highlight Highlight Liebes Watson-Team,

    schade dass es bei Jedem Otterbild eine "Bernie Sanders Umfrage" gibt und bei den interessanten Themen (hier beispielsweise) fehlen die weissen Kreise... :(
    Hätt mich wirklich interessiert wie die Nutzer zu dem Thema denken!
  • bebby 14.05.2017 21:55
    Highlight Highlight An alle Gegner: seht es doch mal positiv, beim Staat ist das Risiko kleiner, dass das Geld plötzlich weg ist oder Negativzinsen anfallen, als bei einer Bank, und der Zins ist sogar Steuerfrei!
    • Dr. Rantanplan 15.05.2017 09:17
      Highlight Highlight Bebby: Der Zins ist nicht steuerfrei. Zinsen zu Gunsten des Steuerpflichtigen sind steuerbare Erträge aus Guthaben. Demgegenüber sind Ausgleichszinsen zu Lasten des Steuerpflichtigen Schuldzinsen und können daher von den steuerbaren Einkünften abgezogen werden.
  • Mooncat 14.05.2017 21:51
    Highlight Highlight Hoffentlich! Darauf warte ich seit ich meine erste Steuererklärungen ausfüllen musste! Unser heutiges Steuersystem ist einfach nur bescheuert und obermühsam.
  • Ron Collins 14.05.2017 09:17
    Highlight Highlight Wenn damit die unsägliche doppel oder dreifach Besteuerung meines Kapitals wegfällt .... noch so gerne. Einmal das Geld besteuern muss reichen!!!
    • Toerpe Zwerg 14.05.2017 13:45
      Highlight Highlight Das ist angesichts eines Systems mit direkten und indirekten Steuern eine wenig durchdachte Aussage. Welche Steuern würden Sie denn gerne abschaffen, damit ihr "Kapital" nur einmal besteuert wird?
    • Ron Collins 14.05.2017 16:57
      Highlight Highlight Suchen sie sich was aus. Normale Milchbüechlirechnung.
    • Toerpe Zwerg 14.05.2017 19:42
      Highlight Highlight Die Mehrwertsteuer?
  • Toerpe Zwerg 13.05.2017 18:53
    Highlight Highlight Ein erster Schritt in Richtung Konfiskation von Einkommen und Überlassung des Restbetrages ... auch wenn es materiell keinen Unterschied macht, sollte man vorsichtig sein. Es ist ein Unterschied, ob man Steuern deklariert und bezahlt, oder ob der Staat sich gleich selber bedient.

    Fakultativ ist das nur am Anfang, lasst euch nicht täuschen.
    • PaulDerGaul 14.05.2017 08:08
      Highlight Highlight Unsinn. Ob der geforderte Betrag vom Lohn abgezogen oder per Betreibung eingeholt wird, ist das Gleiche. Mit dem Unterschied dass bei der ersten Variante der Staat mehr einnehmen kann, weil man das Geld nicht verbraten kann
    • Toerpe Zwerg 14.05.2017 11:00
      Highlight Highlight Nein, das ist nicht das Gleiche. Ich wurde noch nie betrieben und lehne einen direkten Zugriff des Staates auf mein Arbeitseinkommen ab. Ich möchte gerne selber entscheiden, wann ich meine Steuern bezahle und ich traue den Steuerämtern nicht über den Weg.
    • Charlie Brown 14.05.2017 14:08
      Highlight Highlight @Toerpe: Du traust ihnen nicht über den Weg? Und was ändert sich dabei bei einer allfälligen Quellensteuer?

      Du willst selbst entscheiden, wann du bezahlst? Die Fristen setzt jetzt dchon "das Amt".

      Ich wäre dafür. Ich habe schon zu oft Lohnpfändungen bei Mitarbeitern erlebt. Selbst habe noch keinen Rappen Verzugszins bezahlt. Und genau darum störte es mich auch nicht, ich hab eh meinen Dauerauftrag.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Binnennomade 13.05.2017 15:32
    Highlight Highlight Ich glaube, viele Kommentatoren hier gehen von sich selber aus, seit einigen Jahren im Berufsleben und jeweils mehrere Jahre auf dem selben Job.
    Für jüngere Leute/Studenten/Praktikanten/Frisch-ins-Arbeitsleben-eingestiegene sieht die Sache völlig anders aus. Ich kenne jedenfalls einige, die z.B. nach dem Studium für kurze Zeit viel mehr verdienten, und sich so ins Abseits manövrierten. Ich persönlich hatte vor einigen Jahren mal in einem Jahr 7 verschiedene Lohnausweise einzureichen, da verliert man leicht den Überblick.
  • Toerpe Zwerg 13.05.2017 15:22
    Highlight Highlight Nein danke, nicht mir mir.
    • will.e.wonka 13.05.2017 20:59
      Highlight Highlight warum?
    • Toerpe Zwerg 14.05.2017 10:12
      Highlight Highlight Weil ich einen direkten Zugriff des Staates auf mein Arbeitseinkommen grundsätzlich ablehne und weil es mich in meiner Freiheit einengt, mein Jahreseinkommen selbständig zu disponieren. Vielleicht spare ich in der ersten Jahreshälfte lieber für den grossen Sommerurlaub und erst in der zweiten Jahreshälfte für die Steuern.
    • Charlie Brown 14.05.2017 14:10
      Highlight Highlight Und in der zweiten Jahreshälfte verlierst du den Job und die Steuer bleibt gänzlich unbezahlt...
  • Nixnutz 13.05.2017 15:10
    Highlight Highlight Es macht einen Unterschied, ob man die Steuer vom Bruttolohn oder vom Reineinkommen rechnet: 10% von brutto gibt 20 bis 25% vom Reineinkommen.
    Die Umstellung von Gegenwartsbemessung - was alle Kantone heute haben - zu Quellensteuer bekommt man ohne Doppelbelastung hin.
    Zu Bedenken ist, dass die Steuerlobby, die Steuerbeamten als auch die Steuerberater sicher gegen so eine Lösung sind, weil sie dann arbeitslos werden!
    • p4trick 13.05.2017 16:39
      Highlight Highlight 6% AHV etc. Und 5.5% -8.5% Pensionskasse. Wie kommst du auf 20-25%?
  • teufelchen7 13.05.2017 14:59
    Highlight Highlight die armen sachbearbeiterInnen in den personalabteilungen... wer die regeln der quellensteuer kennt, weiss, wie kompliziert sie ist. und wenn man das für alle mitarbeiter anwenden müsste 🙈 auch noch mit allen kantonalen unterschiede 😱
    • blobb 13.05.2017 16:31
      Highlight Highlight Alogorithmus?
  • Madison Pierce 13.05.2017 14:51
    Highlight Highlight Es gibt mehr Papierkrieg (für die Firmen), aber nicht weniger für die Bürger. Es sei denn, man würde eine Pauschalbesteuerung einführen. Nur dann müsste man keine Steuererklärung mehr ausfüllen.

    Dieses "der Staat denkt für Dich und was Du auf dem Konto hast, kannst Du ausgeben"-Denken ist gefährlich: so "erzogene" Leute werden sich für eine ausserplanmässige Zahnarztrechnung verschulden müssen und kein Geld für das Alter oder Wohneigentum auf die Seite legen.
    • Töfflifahrer 13.05.2017 19:17
      Highlight Highlight Das ist es was mich etwas sprachlos werden lässt, da gibt es Leute die meinen keine Steuererklärung mehr ausfüllen zu müssen. Diesen Aufwand wird man auch weiter betreiben müssen. Der Staat will einfach mal sicherheitshalber Geld einziehen um allfälliges Inkasso so umgehen zu können. Aber nicht mit mir!
    • ZaZaa 13.05.2017 19:23
      Highlight Highlight Wieso sollen die Leute plötzlich kein Geld mehr für das Alter oder für Wohneigentum zur Seite legen? Daran ändert sich ja rein gar nichts und den Leuten wird auch weiterhin eingebläut, auf gut Schweizerische Art zu sparen und sich eine 3. Säule zuzulegen.
      Auch behauptet niemand, dass dann keine Steuererklärung mehr ausgefüllt werden müsste...
  • Umemuuli 13.05.2017 14:17
    Highlight Highlight Also wenn dann generell 1-2% mehr Geld in die Kasse kommt, muss ich ja auch weniger zahlen.
    Also Daumen hoch.
    • atomschlaf 13.05.2017 17:03
      Highlight Highlight Nur wenn das zustätzlich eingenommene Geld auch wirklich für Steuersenkungen verwendet und nicht für irgendwelche Dummheiten verlocht wird.
    • Töfflifahrer 13.05.2017 19:17
      Highlight Highlight @atomschlaf: Der ist wirklich gut, Steuersenkungen, ich lach mich krumm.
  • Varian 13.05.2017 14:17
    Highlight Highlight Behält der Staat die Zinserträge auf dem Guthaben oder werden die an den Gesamtbetrag angerechnet und ich bekomme Ende Jahr mehr zurück/muss weniger nachzahlen?
    Fällt bei den jetzigen Zinsen nicht unbedingt ins Gewicht, aber das kann sich ja wieder änder.
  • Z&Z 13.05.2017 14:02
    Highlight Highlight Frage1: Wie funktioniert das mit der Vermögenssteuer? Muss wohl genau gleich eine Steuererklärung eingereicht werden...
    Frage2: All die Abschreiber; das Steueramt kann leute betreiben. Wenn sie nicht zahlen können, wird es abgeschrieben. Werden die Steuern vom Lohn abgezogen, werden mehr Leute Sozialfälle, fazit, eine Umschichtung. Schlussendlich mehr Steuereinnahmen aber auch mehr Sozialausgaben. Wirklich toll.
    Weiters kommt dazu, dass die Leute durch das derzeitige System lernen müssen, Verantwortung zu übernehmen und mit dem Geld umzugehen. Ich persönlich finde das wichtig.
  • Trd 13.05.2017 14:00
    Highlight Highlight Typisch Sp.
    Kommunismus lässt grüssen. Alles für den Staat,und totale Überwachung.und ein Gesetz nach dem andern alles muss geregelt werden
    Sp ler eben.
    Aber nur keine Sorge die SVP wird das mit Sicherheit bekämpfen
    • Pfalafel 13.05.2017 20:05
      Highlight Highlight Was hat das nun mit Kommunismus zu tun...? Es steht nirgendwo etwas von Gemeineigentum, Gleichstellung von Personen, Klassenlosigkeit oder anderer Begriffe die mit dem Kommunismus assoziiert werden.
      Ebenfalls erhöht ein solcher Schritt die Überwachung keineswegs. Es geht nur um eine Vereinfachung des Steuerwesens für die Bürger.
      Zudem: Seit wann setzt sich die SP für die Wiedereinführung des Kommunismus ein? Habe ich etwas verpasst?
  • BYOKN 13.05.2017 13:55
    Highlight Highlight Wieso nicht dem Staat alles Einkommen abgeben und dann bekommt man etwas Sackgeld zurück? Erschreckend was für ein Bild gewisse Leute vom Verhältnis Bürger / Staat haben.
    • _kokolorix 13.05.2017 17:20
      Highlight Highlight Mann. Du zahlst ja jetzt auch Steuern. Mit der Quellensteuer wirds einfacher für alle mit schwankendem Einkommen, und das werden ja immer mehr.
  • p4trick 13.05.2017 13:40
    Highlight Highlight Bürger Bevormundung ist das. Wer den Direktabzug will kann das bereits tun, heisst Dauerauftrag bei der Bank. Einkommen mal 12 oder 13 und mit dem vom Kanton bereitgestellten Steuerkalkulator die Einkommen Steuer berechnen und durch 12 teilen. Ist das soooo schwierig??
    • ZaZaa 13.05.2017 19:27
      Highlight Highlight Ja, für Leute mit schwankenden Einkommen, mehreren Jobs oder für solche, die frisch ins Arbeitsleben einsteigen, ist das nicht ganz so einfach.
  • pontifex_maximus 13.05.2017 13:34
    Highlight Highlight Grundsätzlich eine gute Idee. Jedoch nicht zu früh freuen, eine Steuererklärung wird auch dann in vielen Fallen noch nötig sein. Auch heute müssen Quellensteuerpflichtige aber einem Jahreseinkommen von 120K brutto, eine Steuererklärung einreichen. Die abgezogene QST wird dann wie die provisorischen Steuerzahlungen der finalen Steuerbelastung angerechnet. Und wer Säule 3a Einzahlungen macht, müsste dann einen Antrag auf Quellensteuertarifkorrektur einreichen, um vom Steuervorteil zu profitieren. Also immer noch reichlich Papierkrieg.
  • LubiM 13.05.2017 13:33
    Highlight Highlight Wunschdenken, in der Schweiz sowas in 5Jahren durchzubringen... lachhaft, sowas geht mind. 20 Jahre mit Ausarbeitung, Referendum, Abstimmung, blabla im Parlament und Übergangsfristen bei der Umsetzung
  • Pumpido 13.05.2017 13:17
    Highlight Highlight Gibt doch genau gleich viel Papierkram, ihr Schlaumeier.
    Da wundert mich manchmal gar nichts mehr, wenn man sieht, wie viel Ahnung manche Leute haben.
    • Loeffel 13.05.2017 14:49
      Highlight Highlight Was Pumpido etwas hölzern und angriffig sagt stimmt im Wesentlichen schon. Er hat recht. Erleichtert wird ja nur die Akkontozahlung der Steuer. Das jährliche Ausfüllen der Steuererklärung bleibt natürlich auch künfitg nicht erspart. Oder wie würde man sonst merken dass jemand 5 Mio vom Grossvati oder ne Villa am See vom Onkel geerbt hat. Der Titel dieses Artikels ist somit komplett irreführend.
    • _kokolorix 13.05.2017 17:27
      Highlight Highlight Da die meisten Kantone die Erbschaftssteuer abgeschafft haben und Vermögensbesteuerung praktisch nur über Immobilien geschieht, könnte die Steuererklärung getrost wegfallen. Aber dazu wird es nicht kommen, denn die Vorteile für die vermögenden Steuerbetrüger sind enorm. Die werden mit viel Lobbyarbeit und Werbemillionen eine Änderung zu verhindern wissen. Ist ja auch einfach, weil die meisten irrigerweise das Gefuhl haben vom Staat beraubt zu werden und dass das Geld bei ihnen viel besser aufgehoben wäre...
  • s23 13.05.2017 13:17
    Highlight Highlight Positive Kommentare kann ich hierzu überhaupt nicht verstehen. Quellsteuer heisst doch heute in einem Monat mit dem 13. Monatslohn wird so versteuert als würde man jeden Monat soviel zahlen. Also je nach Wohnort/Lohn das 4x. Zum anderen kann man doch ganz leicht seine eigene Steuerhöhe berechnen. Wenn man nicht jedes Jahr eine massive Lohnerhöhung bekommt, verändert sich doch nichts. Wenn ich heute direkt zahlen will mache ich halt einen Kontoübertrag auf ein Sparkonto mit dem Schlagwort "Steuern". Warum sollen alle Leiden, wenn ein paar nicht rechnen können?
    • Macke 13.05.2017 13:57
      Highlight Highlight Das Prinzip mit dem Übertragen auf ein anderes Konto funktioniert nur, wenn du genug verdienst und nicht jeden Franken umdrehen musst. Für StundenlöhnerInnen, die den 13. Monatslohn oft pro Monat ausgezahlt kriegen und sowieso meist wenig verdienen, geht deine Rechnung nicht auf. Die wenigsten Leute haben Schulden, weil sie zu faul sind, sondern weil das Geld hinten und vorne nicht reicht.
    • Samy Kulturattentat D 13.05.2017 14:08
      Highlight Highlight Denke bitte mal über dein Tellerrand hinaus. 1) leidest du nicht beim direkten Abzug 2) Wenn jemand Schulden hat wird er betrieben und es folgt die Lohnpfändung, die kommenden Steuern werden heute beim betreibungsrechtlichen Existent minimum nicht berücksichtigt, die nächste Verschuldung ist also vorprogrammiert. Dies würde sich ändern beim direkten Abzug.
    • alessandro 13.05.2017 15:53
      Highlight Highlight Leiden? Wo ist der Sinn, etwas auszuzahlen, nur um es dann später wieder einzuziehen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • licke1 13.05.2017 13:13
    Highlight Highlight Na endlich. Jetzt fehlt noch die volle Lohntransparenz für alle und jeden dann sind wir ein paar vernünftige Schritte weiter in Richtung verantwortungsbewusste Gesellschaft...
  • atomschlaf 13.05.2017 13:12
    Highlight Highlight Wenn es tatsächlich zu geringeren Steuerausfällen führt, dann finde ich das keine schlechte Sache.
    Wichtig ist aber, dass es die im Artikel beschriebene Opt-Out-Option dann auch tatsächlich gibt.
  • barbablabla 13.05.2017 13:03
    Highlight Highlight Abgenommen
    • Gohts? 14.05.2017 09:59
      Highlight Highlight Schön, dass dir deine alte Hose nun wieder passt.
    • barbablabla 14.05.2017 15:07
      Highlight Highlight Hätte heissen sollen angenommen🤣
  • Leider Geil 13.05.2017 12:47
    Highlight Highlight Wieso nicht? Dann gleich noch die Krankenkasse und die Billag?
  • Radesch 13.05.2017 12:40
    Highlight Highlight Es ist viel gescheiter, die Steuern direkt abzuziehen und dann durch die Steuererklärung wieder Geld zurück zu kriegen. So ist es z. B. in DE der Fall. Erspart einem viel Bürokratie und wenn man nicht will, muss man auch keine Steuererklärungen ausfüllen, also Win-Win.
    • Radesch 29.05.2017 16:31
      Highlight Highlight @Rendel

      Das ist richtig. Habe ich denn etwas anderes behauptet?
  • El Burro 13.05.2017 12:12
    Highlight Highlight Wäre auch Zeit für die Quellenbesteuerung! Dann hat man das Geld auf dem Konto einfach zur verfügung und müsste nicht immer die Steuern im Hinterkopf haben. Das die "Liberalen" dagegen sind ist ja klar, dann können diese die Steuern nicht mehr so leicht hinterziehen.
    • Platonismo 13.05.2017 12:59
      Highlight Highlight Sie können ja schon heute jeden Monat 10% überweisen. Mach ich auch und brauche nicht den Nanny State dafür.
    • walsi 13.05.2017 12:59
      Highlight Highlight Machen sie einfach ein separates Sparkonto. Auf diese Konto zahlen Sie jeden Monat einen zwölftel der zu erwartenden Steuern. Sie sehen dann auch immer wie viel Geld sie für den Konsum ausgeben können und wenn die Steuerrechnung ins Haus kommt bezahlen sie die einfach. Kein Problem, keine Sorgen. Ich mache das schon seit Jahren so.
    • Hoppla! 13.05.2017 13:05
      Highlight Highlight Interpretiere ich die Aussage richtig; Liberale hinterziehen Steuern?
  • chrisdea 13.05.2017 12:08
    Highlight Highlight Ich wäre voll dafür... Auch wenn mein Steuerberater dann wohl weniger Einnahmen hätte, immerhin wüsste ich dann wieviel ich imnMonat effektiv zur Verfügung habe.
    • walsi 13.05.2017 12:57
      Highlight Highlight Den Steuerberater braucht es immer noch. Nur weil die Steuern vom Lohn abgezogen werden bedeutet das nicht, dass man keine Steuererklärung mehr ausfüllen muss.
    • Platonismo 13.05.2017 13:00
      Highlight Highlight Warum wissen Sie das heute nicht?
    • atomschlaf 13.05.2017 13:10
      Highlight Highlight Warum sollte dein Steuerberater weniger Einnahmen haben?
      Es geht ja nur um einen anderen Zahlungsmodus. Abzüge und dergleichen würden nicht verändert.
      Man würde immer noch eine Steuererklärung ausfüllen und je nachdem bekommt man dann etwas zurück oder muss noch nachzahlen.
  • andrew1 13.05.2017 12:03
    Highlight Highlight Besser heute als morgen. So herrscht auf den ersten blick klarheit darüber wiviel man wirklich verdient und steuerschulden sind ausgeschlossen. Was mich noch interessieren würde wie schaft mqn es das die steuern abgeschrieben werden? Wusste gar nicht das dies so viel vorkommt.
  • pun 13.05.2017 11:54
    Highlight Highlight Das wünsche ich mir schon lange.

    Nicht-mit-Geld-umgeh-Könner vereint euch! :-)
  • Friends w/o pants 13.05.2017 11:53
    Highlight Highlight Ich finde diesen Vorstoss gut, richtig und unterstützenswert. Der Nutzen überwiegt hier deutlich. Der Mehraufwand für die Firmen sollte sich zudem in Grenzen halten. Zum Einen ist die Quellbesteuerung bei Ausländern bereits ein Fakt und gut erprobt, zum Anderen sollte sich der administrative Aufwand heutzutage weitgehend automatisieren lassen. Die Gefahr, dass es zu Steuerschulden kommt, ist jedoch mit dieser Massnahme weitgehend eingedämmt. Daran sollte jeder Interesse haben.
  • dmark 13.05.2017 11:51
    Highlight Highlight Der Papierkrieg für die Ämter und Verdiener wird dabei nicht weniger, weil dann jeder wie auch z.B. in Deutschland einen sog. Lohnsteuerausgleich ausfüllen darf/kann, um ev. steuerlich absetzbare Aufwendungen anzugeben.
    Man geht quasi lediglich bei diesem System beim Staat in "Vorkasse" und bekommt dann eben wieder u.U. etwas zurück.
    • Hoppla! 13.05.2017 13:06
      Highlight Highlight Als Ergänzung: Das Vermögen wird ja auch versteuert. Oder zieht da die Bank dann monatlich den Vermögenssteuerteil gleich ab?
    • dmark 13.05.2017 13:53
      Highlight Highlight Marktüblich verzinst? Der war gut. In D wird da nichts marktüblich verzinst. Du zahlst entsprechend deiner sog. Lohnsteuerklasse monatlich, prozentual nach einem Schlüssel abgestuft, von deinem Gehalt Steuern. Und das Vermögen wird von den Banken erst mal pauschal versteuert.
      Und alles wird dann fein säuberlich aufgeführt, bei Abgabe der Steuererklärung/Ausgleich, unter Berücksichtigung von Freibeträgen, Betriebskosten usw. gegen gerechnet.
      Papierkrieg pur, selbst wenn es online gemacht wird.
      Der Beruf des Steuerberaters ist da absolut gesichert. :-)
    • Urs457 13.05.2017 18:05
      Highlight Highlight Deutschland kennt seit 1996 keine Vermögensteuern mehr. Es laufen zuzeit aber politische Diskussionen, sie wieder einzuführen. In der Schweiz wird der Papierkrieg durch Direktabzug nicht kleiner, weil jeder wegen individueller Abzüge und Vermögen eine Steuererklärung abgeben muss. Ich fürchte auch ein bisschen die zusätzliche Administration für die Arbeitgeber.
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  • Jol Bear 13.05.2017 11:45
    Highlight Highlight Eigentlich wollen die SPler doch, dass der gesamte Lohn direkt erst mal an den Staat überwiesen wird. Und die Beamten dann später entscheiden, wieviel jeder Arbeiter von diesem Geld für sich zur freien Verfügung hat. Dieser Anteil wird dann in Form von Einkaufsgutscheinen ausgegeben, gültig in aus Sicht des Staates "sinnvollen, nachhaltigen und politisch korrekten" Geschäften.
  • Señor Ding Dong 13.05.2017 11:43
    Highlight Highlight Damit bin ich einverstanden. Das jetztige Steuersystem ist nur zum Besch****en gut, sind wir doch ehrlich.
    • atomschlaf 13.05.2017 13:13
      Highlight Highlight Am Steuersystem würde sich nichts ändern, nur am Zahlungsmodus.
    • andrew1 13.05.2017 13:27
      Highlight Highlight Weshalb sollte man mit dem neuen system weniger besch**ssen können? Das ausfüllen der steuererklärung mit abzügen und angabe der kontostände wird wohl gleich aussehen....
  • atomschlaf 13.05.2017 11:42
    Highlight Highlight Warum "Fertig Papierkrieg?". Es geht ja nur um eine Vorauszahlung, die direkt vom Lohn abgezogen wird. Die Steuererklärung würde ja dadurch nicht wegfallen, denn die ganze Abzüge wie Arbeitsweg, 3. Säule, etc. wären ja nach wie vor individuell.
    • Platonismo 13.05.2017 13:02
      Highlight Highlight Leider verstehen das die Etatisten noch nicht.
    • Maragia 13.05.2017 17:28
      Highlight Highlight Das vergessen irgendwie alle hier... Auch hohe Arztrechnungen, Weiterbildungen und Verpflegung müsste man nachträglich abrechnen können.
  • Butschina 13.05.2017 11:39
    Highlight Highlight Liebes Watson und liebe Watsonleser
    Weiss jemand wie dies bei IV-Rentnern aussehen würde? Normalerweise ist ein IV+EL Einkommen so berechnet, dass Steuern bezahlt werden können. Bei Personen im Rollstuhl ist dies oft nicht möglich. Da rollstuhlgängige Wohnungen teuer sind. Ich beispielsweise zahle nur die Kopfsteuer. Für die restlichen Steuern habe ich einen Erlass. Würden mir monatlich 10 % abgezogen, hätte ich ein riesiges Problem. Weiss jemand was für solche Fälle geplant wäre?
  • Albi Gabriel 13.05.2017 11:28
    Highlight Highlight Ein Staat, der standardmässig seinen Bürgern nicht vertraut, ist nicht mein Staat.
    • balzercomp 13.05.2017 12:57
      Highlight Highlight Ein Staat, der seinen Bürgern zugesteht ihre Mitbürger zu betrügen und in dem es Kräfte gibt, die dieses Recht in die Verfassung schreiben wollen, sollte es aber auch ganz sicher nicht sein.
    • atomschlaf 13.05.2017 13:16
      Highlight Highlight Es geht hier ja weniger ums Vertrauen, als um die Leute, die keine Selbstdisziplin haben und mit Geld nicht umgehen können.
      Für mich selbst möchte ich das nicht, daher wäre es mir wichtig, dass es die im Artikel beschriebene Opt-Out-Möglichkeit gibt.
      Wenn aber dadurch die nicht eintreibbaren Steuerschulden reduziert werden, ist uns allen gedient.
  • Lowend 13.05.2017 11:21
    Highlight Highlight Ich habe die Quellenbesteuerung inklusive dem Abzug für Sozialbeiträge bei meinem Aufenthalt in Wien kennengelernt und kann sagen, dass ich selten weniger Stress mit den Finanzen hatte, denn was man vom Lohn ausbezahlt bekommt, kann man auch ausgeben und als Zückerchen erhält man jährlich noch die Rückvergütung der Abzüge, die mir den Urlaub finanzierte.

    Unser Schweizer System dagegen hilft nur den kriminellen Steuerbetrügern und den Superreichen, was wohl auch der Grund ist, warum es von den Bourgeoisen und den Reaktionären derart vehement verteidigt wird.
    • atomschlaf 13.05.2017 13:07
      Highlight Highlight Inwiefern sich für die "kriminellen Steuerbetrüger" und die Superreichen etwas ändert, wenn den Lohnsklaven die Steuern direkt vom Lohn abgezogen werden, müsstest Du uns aber schon noch erklären.
    • Lowend 13.05.2017 13:49
      Highlight Highlight Etwas ganz Entscheidendes würde sich ändern, nämlich das die Steuerbehörden viel mehr Ressourcen hätten, sich um die wahren Kriminellen zu kümmern, denn der ganz normale Angestellte hat wirklich kaum die Möglichkeit, etwas an seinen Steuern zu "optimieren".

      Zipfelmütze und atomschlaf beleidigen mich aber lieber, da sie dafür sind, dass die normalen Menschen weiter darunter leiden müssen, dass ein paar wenige ihre Steuern nicht bezahlen wollen und hier sieht man einmal mehr, dass sich die Nationalisten eben nicht für die Bevölkerung, sondern lieber für kriminelle In- und Ausländer einsetzen.
    • Lowend 13.05.2017 15:18
      Highlight Highlight Der grosse Unterschied wäre, dass die Steuerbehörden mehr Ressourcen hätten, die Steuerbetrüger zu verfolgen, was aber nicht im Sinn der Reaktionären ist, denn echte rechte Schweizer scheinen zu glauben, dass es ein Menschenrecht ist, Steuern zu hinterziehen und dei Bevölkerung zu betrügen.

      Danke übrigens noch für die Beleidigungen, aber wer die Quellenbesteuerung nicht begreift und auch noch nie erlebt hat, für den ist schon die Beschreibung ein "Geschwurbel" und euer Rufmord wirkt übrigens schon so gut, dass kaum mehr Kommentare von mir aufgeschaltet werden.
      👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏
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  • Velowerfer 13.05.2017 11:21
    Highlight Highlight Würde dies sehr begrüssen. Wäre nebst den anderen Abzügen nur ein weiterer Punkt für die Arbeitgeber. Der Aufwand hielte sich also in Grenzen und ich persönlich könnte mein Steuersparkonto schliessen.
  • cuulmaenleu 13.05.2017 11:16
    Highlight Highlight Wie werden dann individuelle Abzüge berücksichtigt? Muss ich weiterhin eine Steuererklärung ausfüllen und erhalte je nachdem eine Rückerstattung?
    • balzercomp 13.05.2017 12:55
      Highlight Highlight So funktioniert es weltweit. Es gibt keinen Grund warum es in der Schweiz nicht gehen sollte.
    • Suchlicht 13.05.2017 13:02
      Highlight Highlight Vermutlich, so läuft es in anderen Ländern. Der Papierkrieg wird also nicht kleiner, dafür bräuchte es eine radikale Reform des Systems mit tieferen Steuern und weniger Abzügen, dann hat der Staat aber weniger Förder- und Lenkungsinstrumente.
    • Platonismo 13.05.2017 13:04
      Highlight Highlight Ja
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  • Michel@sith 13.05.2017 11:07
    Highlight Highlight Würde ich Grundsätzlich gut finden.
    Mal schauen wies in Basel läuft.
  • Fischra 13.05.2017 11:05
    Highlight Highlight Ich als Unternehmer und Steuerzahler beführworte diese Idee. Unsere Amgestellten mit Quellensteuer haben ihre Steuern bezahlt während ich jahrelang auf die Steuerrechnung warte. Auch ist es für den Staat viel sicherer die Steuergelder auch zu erhalten und die administrativen Eintreibungskosten würden sinken. Die Steuererklährung würde ich aber trotzdem nicht abschaffen.
  • Mantarochen 13.05.2017 11:05
    Highlight Highlight Warum auch nicht? Solange sie je nach nach Lohn abziehen und niemand arm wird, finde ich das besser.
  • SJ_California 13.05.2017 10:59
    Highlight Highlight "...und den Arbeitgebern eine« zusätzliche hoheitliche Aufgabe» aufbürden."
    Ja, und gleichzeitig würden die Arbeitgeber für diesen Mehraufwand pauschal entschädigt, nämlich mit der Bezugsprovision. Das Total der Bezugsprovisionen dürfte unter dem Betrag der Steuerausfälle liegen und käme somit auch dem Bund und damit unserer gesamten Volkswirtschaft zugute.
  • Pupsi 13.05.2017 10:59
    Highlight Highlight Ich unterstütze das Prinzip der Quellensteuer. Noch das Einführen einer Einheitskrankenkasse und vieles würde viel einfacher werden.
    • Platonismo 13.05.2017 13:06
      Highlight Highlight Genau, möglichst wenig Eigenverantwortung. So erzieht man die Bürger zu unselbstständigen Staatssubjekten.
    • alessandro 13.05.2017 15:45
      Highlight Highlight Wie selbstständig du mit deiner Krankenkasse umgehst macht mir Eindruck.
    • supremewash 13.05.2017 15:56
      Highlight Highlight @Platonismo Ein selbstständiger Bürger mags also kompliziert?
      Ich sehe in den von Pupsi genannten Beispielen eine Vereinheitlichung und Vereinfachung der Systeme (spart auch allen Seiten viel Geld).
      Stichwort: Kantonswechsel.
      Zu deiner Beruhigung sei gesagt, dass weiterhin jeder Bürger eine Steuererklärung ausfüllen darf/muss.
  • Gohts? 13.05.2017 10:59
    Highlight Highlight Grundsätzlich Hans was Heiri. Wobei allzu dumm ist die Idee nicht.

    Vermutlich würden sich einige freuen, den 13ten selbst zu verpulvern, anstatt damit Steuern zu begleichen.
  • Gubbe 13.05.2017 10:57
    Highlight Highlight Wenn mit dem Steuerabzug Staats.- und Gemeindesteuer gemeint sind, ist das in Ordnung. Allerdings darf nach 12 Monaten keine Nachzahlung mehr ins Haus flattern, so profitieren beide Seiten. Wenn mit dem angestrebten automatischen Abzug auch eine Steuerharmonisierung über die Schweiz zöge, wunderbar. Jetzt ist es so, dass wenn eine Person 100 Meter weiter, in einem anderen Kanton wohnt, die Steuern um CHF 1000.- variieren können. Absurd!
    • Platonismo 13.05.2017 13:47
      Highlight Highlight Wenn Grundkurse in Ökonomie in der Schule obligatorisch werden und ich 5 Jahre später immer noch solche Kommentare lese, dann bin ich auch für Steuerharmonisierung. Ach, was sage ich, dann bin ich für die Abschaffung jeglichen Wettbewerbs und die Einführung der Planwirtschaft.
  • 0dinchen 13.05.2017 10:57
    Highlight Highlight Ich finde es absolut richtig dass alle ihren Teil zu unserem Gemeinwesen beitragen und auch wirklich ihre Steuern bezahlen.

    Ich fürchte aber, dass sich dieser Inkassomodus nicht nur auf die Steuern beschränkt. Später muss ich als Arbeitgeber dann auch noch KK, Miete und Leasing fürs Auto handeln?

    Dann muss ich dem Personal noch eine Abwicklungsgebühr abziehen um meine Kosten zu decken.
  • SJ_California 13.05.2017 10:54
    Highlight Highlight "In seiner Antwort auf Kiener Nellens Motion wollte der Bundesrat nichts von einem monatlichen Direktabzug wissen. Er würde zu einer Verkomplizierung bei den Einkommenssteuern führen..."
    Das ist doch völlig lächerlich. Die Berechnung der Einkommenssteuern bleibt gleich, nur wird vom geschuldeten Betrag der bereits mittels Quellensteuer bezahlte abgezogen. Was soll daran kompliziert sein???
    • walsi 13.05.2017 12:54
      Highlight Highlight @SJ_California: Wenn ich genügend Abzüge habe in meiner Steuererklärung, muss der Staat mir am Schluss wieder Geld zurück bezahlen. Das klingt für mich komplizierter als das aktuelle System.
    • SJ_California 13.05.2017 17:32
      Highlight Highlight Der Staat muss auch zurückzahlen, wenn man freiwillig einen höheren Betrag akonto zahlt. Das neue System wäre von daher nicht komplizierter.
  • alessandro 13.05.2017 10:52
    Highlight Highlight Wäre längst an der Zeit.
  • Kaviar 13.05.2017 10:46
    Highlight Highlight Die Bevormundung aller Bürger wird schritt für schritt vorangetrieben, immer weiter. Bis wir einen Chip mit integriertem Elektroschocker in den Kopf implantiert kriegen. Das erhöht die Sicherheit zum Beispiel an 1.-Mai-Demos. Dann braucht die Polizei nur auf's Knöpfchen zu drücken und alle Chaoten fallen gelähmt um, und können eingesammelt werden.
    Der Chip merkt, wenn man kifft oder während der Arbeitszeit Sex hat. Dann hilft der Elektroschock die nötige Selbstdisziplin aufzubringen, um solcherlei zu unterlassen. Niemand kommt mehr zu spät zur Arbeit, keiner Fährt mehr schwarz, dank Implantat!
    • supremewash 13.05.2017 15:58
      Highlight Highlight Bravo
  • Chrömi 13.05.2017 10:38
    Highlight Highlight Der Titel "Fertig mit Papierkrieg?" sowie der letzte Absatz "...Steuererklärung selber ausfüllen..." sind missverständlich ausgedrückt. So wie ich das verstanden habe, fällt das Ausfüllen der Steuererklärung nicht weg. Die Steuervorbzüge werden lediglich vom Lohn abgezogen und mit Schlussrechnung verrechnet.
  • nukular 13.05.2017 10:37
    Highlight Highlight Warum muss der staat immer und überall die finger drinn haben? Wollen wir, dass es so wird wie in österreich, wo der arbeitende mensch aber auch gar keine eigenverantwortung mehr hat? Lieber verfüge ich selber über mein ganzes geld und teile es selber ein...
    • SJ_California 13.05.2017 12:56
      Highlight Highlight Wollen wir, dass der Staat nicht genügend Mittel hat, um uns eine funktionierende Infrastruktur, Bildung, etc. anzubieten?
      Jeder, der seine Steuerschuld begleicht sollte ein Interesse daran haben, dass die Mitmenschen dasselbe tun. 1.3 Mrd. gehen jedes Jahr verloren...
    • supremewash 13.05.2017 16:02
      Highlight Highlight Ich gehöe zu den Leuten, welche Geld für die Steuern zur Seite legen. Lieber würde ich es aber gleich beim Steueramt als auf einer Bank deponieren. Wozu der Umweg? Das braucht doch keiner um seine Freiheit zu zelebrieren!
    • nukular 13.05.2017 20:25
      Highlight Highlight Es geht vor allem darum, dass man am schluss eh wieder papierkram erledigen muss. Sieht man ja z.b in AT. Am ende des jahres macht man einen steuerausgleich... lieber mache ich direkt selber eine Steuererklärung als dass der mutter staat übernimmt..
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  • KING FELIX 13.05.2017 10:33
    Highlight Highlight Fänd ich gut. Eine sorge weniger.
  • Töfflifahrer 13.05.2017 10:29
    Highlight Highlight Ich sage jetzt einfach mal Nein! Das was mal unsere Stärke war, die Freiheit, wird immer mehr unter der Bürokratie und Administration zerquetscht! Es ist ja mittlerweile erschreckend wie gross die Macht und Kontrolle dieser Bürokratie mittlerweile ist.
    Die Frage die sich mir auftut ist, ob wir es je wieder hinbringen, dass die Administration für den Bürger da ist und nicht umgekehrt!
    Die SP will also die Steuern direkt vom Lohn abziehen, wir müssen dann aber die Abzüge mittels Deklaration wieder zurückfordern? Ersparnis für uns = Null.
  • Süffu 13.05.2017 10:27
    Highlight Highlight Wäre wirklich eine Wohltat!
    • Töfflifahrer 13.05.2017 14:42
      Highlight Highlight Warum? Die Steuererklärung muss eh gemacht werden um allfällige Abzüge wieder zurückzuerhalten!
    • Süffu 13.05.2017 22:27
      Highlight Highlight Musste damals als frisch Steuerberechtigter Erfahrungen machen, wie es ist wenn man keine Steuererklärung einreicht (wie sehr viele) und möchte dies anderen ersparen oder zumindest die Folgen abmildern. Ich müsste so wohl kein extra Steuerkonto mehr haben und denke es würde für mich die ganze Sache vereinfachen - die Motivation einen kleineren Betrag abzurechnen oder sogar Geld zurückzufordern ist grösser. Finde den Ansatz positiv und kann das Gezeter darum nicht nachvollziehen. Angst vor Veränderung?
  • HelmutG 13.05.2017 10:26
    Highlight Highlight Macht ja durchaus alles Sinn, müsste aber freiwillig sein, da wir ansonsten am Schluss alle unmündig sind: direkter Steuerabzug, kein Bargeld mehr (zum Glück habe wir die SNB), Überwachung, Krankenkassenverteuerung bei "ungesunder" Lebensweise und was sonst noch alles so zur Debatte steht...
  • Rueetschli 13.05.2017 10:19
    Highlight Highlight Ja, bitte schweizweit und obligatorisch.
    Denn die 1.3 Mia zahlen wir, die die Steuern zahlen.
    Sprich, eine 4 köpfige Familie müsste im Durchschnitt 500 CHF/ Jahr weniger zahlen.

  • mein Lieber 13.05.2017 10:17
    Highlight Highlight Es klingt zu schön um wahr zu sein
  • Lagertha 13.05.2017 10:16
    Highlight Highlight Also ich kenne das aus Deutschland so. Fand das immer toll: man weiss direkt, wieviel man hat. Eine Steuererklärung macht man am Ende ja aber trotzdem, um so Sachen wie Pendeln, Kfz und so anzumelden. Dann bekommt man die entsprechenden Beträge zurück. War immer ein netter Bonus in der Jahresmitte. Bin froh, dass ich hier aktuell quellenbesteuert werde. Was erledigt ist, ist erledigt 😊
  • walsi 13.05.2017 10:14
    Highlight Highlight Es wird nichts vereinfacht durch den Direktabzug, eine Steuererklärung muss ich trotzdem ausfüllen um meine Abzüge geltend machen zu können. Es macht das Leben für die Leute "einfacher" die nicht so diszipliniert sind und es nicht schaffen das Geld, welches sie für die Steuern brauchen, jeden Monat anteilsmässig auf die Seite zu legen so, dass sie Steuerrechnung bezahlen können wenn sie fällig ist.
    • Luzi Fair 13.05.2017 12:46
      Highlight Highlight Direktabzug würde nur Sinn ergeben, wenn gleichzeitig auch eine Flat-Rate Tax eingeführt und somit auch alle Abzüge abgeschafft würden. Das dies nicht realistisch ist, muss ich kaum weiter erläutern.
    • Luzi Fair 13.05.2017 14:46
      Highlight Highlight *Dass
  • Masche 13.05.2017 10:13
    Highlight Highlight Wenn es bei den 10% Abzug bleiben würde, hätte ich nichts dagegen.
  • SuicidalSheep 13.05.2017 10:13
    Highlight Highlight Ach, ich wär so froh! In den 12 Jahren in denen ich Steuern zahle hab ichs noch nie geschafft genug auf die Seite zu legen. Damit wär dieses Problem endlich aus der Welt.

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

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