DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Mindestens 19 Menschen im Norden von Mexiko verschleppt

11.03.2019, 18:26
Der Bus war auf dem Weg zur amerikanischen Grenze.
Der Bus war auf dem Weg zur amerikanischen Grenze.
Bild: Screenshot Google Maps

Im Norden von Mexiko haben Unbekannte mindestens 19 Menschen entführt. Nach Angaben des Fahrers wurden die Opfer im Bundesstaat Tamaulipas aus einem Bus geholt und verschleppt, sagte der Sprecher der örtlichen Sicherheitsbehörden, Luis Alberto Rodríguez, am Montag im Radiosender Fórmula.

Offenbar handelte es sich bei den Entführten um Flüchtlinge und Migranten auf dem Weg in die USA.

35'000 Menschen in Mexiko vermisst

Laut der Zeugenaussage des Busfahrers ereignete sich der Überfall bereits am Donnerstag auf der Landstrasse zwischen Reynosa und San Fernando. Bewaffnete hätten den Bus gestoppt und 19 Fahrgäste mitgenommen.

Tamaulipas an der Grenze zu den USA liegt auf der Route vieler Flüchtlinge Richtung Norden. Insgesamt gelten in Mexiko rund 35'000 Menschen als vermisst. Tamaulipas ist einer der Bundesstaaten mit den höchsten Fallzahlen.

2010 hatten Ermittler auf einer Farm nahe San Fernando die Leichen von 72 Menschen entdeckt. Die Opfer hatten sich offenbar geweigert, für das Verbrechersyndikat Los Zetas zu arbeiten. (tam/sda/dpa)

Tausende Migranten stürmen Grenze zu Mexiko

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Brexit-Streit um Nordirland: EU legt detailliertes Lösungspaket vor

Die EU-Kommission hat im Ringen um den Sonderstatus der britischen Provinz Nordirland nach dem Brexit ein detailliertes Paket mit Lösungsvorschlägen vorgelegt. Rund 80 Prozent der bislang notwendigen Warenkontrollen könnten dadurch in bestimmten Bereichen wegfallen, sagte EU-Vize-Kommissionspräsident Maros Sefcovic bei der Vorstellung der Pläne am Mittwochabend in Brüssel.

Man habe aufmerksam zugehört und nun mögliche Lösungen ausgearbeitet, um «spürbare Veränderung vor Ort zu erreichen», …

Artikel lesen
Link zum Artikel