Afghanistan
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07306335 Afghan intelligence officers leave the collapsed building of Afghanistan's intelligence office following an attack in Wardak, Afghanistan, 21 January 2019. A Taliban Humvee tank full of explosive materials targeted the building with following attack of several other insurgents early in the morning.  According to the Afghan officials at least 18 officers were killed and 50 others wounded.  EPA/JAWAD JALALI

Nach dem Anschlag auf die Basis in der Provinz Wardak am Montag wurden etwa 65 Leichen aus den Trümmern geborgen. Bild: EPA/EPA

Anschlag auf Geheimdienst-Basis in Afghanistan fordert mindestens 65 Tote



In Afghanistan sind bei einem Anschlag auf einen Stützpunkt des Geheimdienstes mindestens 65 Menschen getötet worden. Nach dem Anschlag in der Provinz Wardak am Montag wurden etwa 65 Leichen aus den Trümmern geborgen.

Dies sagte der stellvertretende Chef des Provinzrats, Mohammed Sardar Bachjari, am Dienstag. Ein hochrangiger Vertreter der Sicherheitskräfte sprach von mindestens 70 Toten. Unmittelbar nach dem Anschlag war zunächst von zwölf Toten die Rede gewesen.

Ein Attentäter hatte am Montag ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug am Eingang des Stützpunkts in der Provinzhauptstadt Maidan Schahr rund 50 Kilometer südlich von Kabul zur Explosion gebracht. Danach waren mindestens drei bewaffnete Angreifer auf das Gelände gestürmt und hatten sich ein Feuergefecht mit Sicherheitskräften geliefert.

Taliban bekennen sich

Zu dem Zeitpunkt befanden sich Behördenvertretern zufolge rund 150 Spezialkräfte des Geheimdienstes NDS in der Basis. Bilder zeigen, dass ein grosser Teil des Daches des zweistöckigen Gebäudes eingestürzt ist. Laut einem Sprecher der Gesundheitsabteilung der Provinz Wardak hat die heftige Detonation der Autobombe Häuser im Umkreis eines Kilometers beschädigt. Zu dem Anschlag bekannten sich die radikalislamischen Taliban.

Die Taliban und die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) überziehen Afghanistan seit Monaten mit einer Welle der Gewalt. Bemühungen, mit den Taliban über ein Ende des seit 17 Jahren anhaltenden Konflikts zu verhandeln, blieben bislang erfolglos. Im Dezember war der US-Gesandte für Afghanistan, Zalmay Khalilzad, mit den Taliban zu Gesprächen zusammengekommen. Am Sonntag beendete er einen Besuch im Nachbarland Pakistan. (sda/afp/dpa)

Drogenernte in Afghanistan

Angriff auf das Büro von «Save the Children» in Afghanistan

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Geld allein macht nicht glücklich – aber was dann, Herr Glücksforscher?

Link zum Artikel

Love-Scamming: Wie ich einer Russin (fast) auf den Leim gegangen bin

Link zum Artikel

Die Geschichte dieses Bildes steht exemplarisch für den momentanen Gender-Knorz

Link zum Artikel

Bond fährt E-Auto? (00)7 Vorschläge, wie er sich noch besser an die Generation Y anpasst

Link zum Artikel

Vegane Influencerin bekommt ihre Periode nicht mehr – jetzt zieht sie Konsequenzen

Link zum Artikel

Warum ich bete

Link zum Artikel

Die Influencer der Zukunft sind nicht menschlich – und sind jetzt schon Millionen wert

Link zum Artikel

Roger Federer ein Spielball der Strömung – das könnte zum Problem werden

Link zum Artikel

Kassieren SVP und SP eine Schlappe? 7 wichtige Punkte zu den Zürcher Wahlen

Link zum Artikel

Im 30'000-Franken-Outfit – so rückt Leroy Sané in die DFB-Elf ein

Link zum Artikel

Bye-bye Beno: Wie der ehemalige Gassen-Mönch in die völkische Szene abrutschte

Link zum Artikel

Das sind die 3 typischen Phasen eines Pyro-Vorfalls

Link zum Artikel

Wie Trump im Fall Manafort schachmatt gesetzt wurde

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Nigeria: Zahl der Toten nach Gebäudeeinsturz in Lagos steigt auf neun

Nach dem Einsturz eines mehrstöckigen Hauses in der nigerianischen Stadt Lagos ist die Zahl der Toten auf neun angestiegen. In der Nacht sei eine weitere Leiche geborgen worden, sagte der örtliche Leiter des Katastrophenschutzes, Ibrahim Farinloye, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP.

Das abbruchreife Haus beherbergte unter anderem eine illegal betriebene Grundschule mit angeschlossenem Kindergarten. Viele der Opfer waren Kinder.

Das Gebäude war am Mittwochmorgen plötzlich eingestürzt. …

Artikel lesen
Link zum Artikel