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Windböen halten Einsatzkräfte in der Schweiz auf Trab ++ Kran in Rafz gekippt



Das Wochenende ist vorbei und pünktlich zum Wochenstart wird das Wetter schlechter. Im Vorfeld einer Kaltfront, welche uns heute Montag überquert, kommt in den Alpen Föhn auf. Dieser hält bis am Mittag an. In der Folge ist es in der Zentral- und Ostschweiz auch morgen noch zeitweise sonnig.

Jeanette tries to hold her umbrella as heavy storms sweep over the Schauinsland hill near Freiburg, southwestern Germany, Sunday Oct. 27, 2002. Storm winds swept across Germany on Sunday, leaving at least two people dead and causing widespread disruption to transport.  (KEYSTONE/AP Photo/ Winfried Rothermel)

Heute sollte man besser auf seinen Schirm aufpassen (Archivbild). Bild: AP

Danach nehmen die Wolken aus Westen rasch Überhand und es setzt teils kräftiger Regen ein. Auch die Schneefallgrenze sinkt wieder: Von rund 1400 Metern bis am Abend gegen 1000 Meter, in der Nacht auf Dienstag stellenweise sogar bis gegen 700 Meter.

Wie Meteonews schreibt, bringt das Sturmtief «Bennet» im Flachland Böenspitzen von 60 bis 90 km/h, in leicht erhöhten und exponierten Lagen auch 100 km/h oder mehr. Auf den Bergen sind sogar Orkanböen, d.h. über 118 km/h denkbar. Die Windböen sind im Jura und in der Nordwestschweiz derzeits bereits bei 60 bis 100 km/h, in Aesch BL wurden 99 km/h gemessen, und in Delsberg JU 91 km/h.

Bild

screenshot meteonews

Windböen halten Einsatzkräfte in der Schweiz auf Trab

Verschiedenenorts sind die Einsatzkräfte bereits ausgerückt. Allein die Aargauer Kantonspolizei erhielt etwa 20 Meldungen über umgestürzte Bäume. Personen wurden nicht verletzt.

In Rafz ZH kippte bei einem Arbeitsunfall am Montagvormittag ein mobiler Baukran. Ein Sachschaden von mehreren 10'000 Franken entstand, verletzt wurde niemand.

kran rafz sturm bennet

Bild: kapo zürich

In Neuenburg SO kippte wegen des starken Windes ein Gerüst um. Die Kantonspolizei bestätigte eine entsprechende Meldung von «Blick Online».

Im Emmental kippte eine Tanne auf die Strasse. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall in Sumiswald BE offenbar niemand. Im Berner Worblental war der Zugsverkehr in den Morgenstunden vorübergehend unterbrochen. In der Fahrbahn hatten sich Gegenstände verheddert. Auch in der Stadt Bern hielt der Sturm die Berufsfeuerwehr auf Trab. Eine Tanne war auf die Eymattstrasse gestürzt, ein Baum gegen eine Terrasse im Westen Berns gefallen.

Auf Waldspaziergänge sollte also heute verzichtet werden. Bereits am Dienstag erwarten uns dann aber wieder deutlich ruhigere Verhältnisse. Nebst vielen Wolken scheint ab und zu die Sonne, und es bleibt überwiegend trocken. Auch der Wind flaut etwas ab, wobei er immer noch mässig bis stark weht. (jaw/sda)

«Es war durchschnittlich zwei Grad zu warm»

Video: srf

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