Armee
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Ein F/A-18 Flugzeug wird auf den Start vorbereitet, bei einer Vorfuehrung eines Alarmstarts waehrend einer Informationsveranstaltung ueber den Luftpolizeidienst, am Mittwoch, 4. September 2019 in Payerne. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Die Armee will bis 2030 die F/A-18 durch einen Nachfolger ersetzen. Bild: KEYSTONE

Neuer Kampfjet: Parlament entscheidet im Überschall-Tempo

Bundesrat und Parlament haben es eilig: Schon in einem Jahr soll über die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge abgestimmt werden. Am Dienstag behandelt der Ständerat den so genannten Planungsbeschluss.



Die Schweizer Politik ist bekannt für ein eher gemächliches Tempo. Bei der Beschaffung neuer Kampfflugzeuge für die Luftwaffe aber wird fast schon der Nachbrenner gezündet. Erst vor knapp drei Monaten hat der Bundesrat den so genannten Planungsbeschluss im Umfang von sechs Milliarden Franken verabschiedet, und nun kommt die Vorlage bereits ins Parlament.

Am Dienstag berät der Ständerat über den Kampfjet-Kauf. Seine Sicherheitspolitische Kommission (SiK) hat ihm Anfang September mit 11:2 klar zugestimmt. Im Dezember folgt der Nationalrat, und schon in einem Jahr soll nach den Vorstellungen des Verteidigungsdepartements VBS die Volksabstimmung über den Planungsbeschluss stattfinden, falls das Referendum ergriffen wird.

Worum geht es?

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Video: watson

Vor 30 Jahren besass die Schweizer Armee mehr als 300 Kampfflugzeuge verschiedener Hersteller. Im Jahr 2030 dürften es noch etwa 30 Stück eines einheitlichen Typs sein, falls das VBS mit seinen Plänen durchkommt. Sie sind für den Luftpolizeidienst bestimmt und sollen die bereits weitgehend ausgemusterten F-5E Tiger sowie die F/A-18-Flotte ablösen, die trotz regelmässigen Updates in rund zehn Jahren am Ende ihrer Lebensdauer angelangt sein dürfte.

Wegen der anspruchsvollen Topografie altern die F/A-18 in der Schweiz schneller als in anderen Ländern, heisst es aus dem VBS. Die Beschaffung des Nachfolgemodells soll im Rahmen eines Planungsbeschlusses geregelt werden, ohne Festlegung auf einen Flugzeugtyp. Der Bundesrat zieht damit unter anderem die Lehren aus dem Gripen-Debakel von 2014.

Umfrage

Welcher Kampfjet soll's denn sein?

  • Abstimmen

16,922

  • Der Eurofighter12%
  • Der Rafale12%
  • Der F/A-18 Super Hornet12%
  • Der F-35A32%
  • Keiner von denen4%
  • Keiner von denen und auch sonst keiner28%

Ein Verzicht auf neue Kampfflugzeuge kommt für das VBS nicht in Frage. Der Zeithorizont bei solchen Beschaffungen betrage 30 bis 40 Jahre. In dieser Zeit könne sich die Bedrohungslage ändern. Man erlebe eine Rückkehr zu Konfrontationen mit einer militärischen Dimension. Europäische Länder wie Finnland, Niederlande und Norwegen würde ebenfalls neue Kampfjets kaufen.

Welche Jets kommen infrage?

Die Luftwaffe testete in der ersten Hälfte 2019 vier Kampfjet-Typen auf dem Flugplatz Payerne. Je zwei Modelle aus amerikanischer und europäischer Produktion hoffen auf den Zuschlag: Die F/A-18 Super Hornet von Boeing, eine Weiterentwicklung des heutigen Schweizer Kampfjets, die F-35A von Lockheed Martin sowie Eurofighter (Airbus) und Rafale (Dassault).

Die europäischen Modelle hatten sich bereits bei der gescheiterten Beschaffung eines Nachfolgers für den Tiger beworben, unterlagen jedoch dem schwedischen Gripen E, obwohl diese Version nur auf dem Papier existierte. Hersteller Saab wollte bei der F/A-18-Nachfolge erneut mitbieten, konnte jedoch kein für die Erprobung taugliches Flugzeug liefern.

Ist der Gripen definitiv out?

epa07832851 A Saab Gripen E fighter is flown by a test pilot as the first Saab Gripen E fighter was handed over to Brazil during a ceremony at Saab in Linkoping, Sweden, 10 September 2019. Brazil has ordered 28 Gripen E and eight Gripen F fighters from Swedish aerospace and defence company Saab.  EPA/Stefan Jerrevang  SWEDEN OUT

Brasilien hat den Gripen E gekauft, in der Schweiz aber ist der Luftraum für den Schweden-Jet zu. Bild: EPA

Der Rückzug des Gripen wurde teilweise mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Das relativ günstige Flugzeug aus dem neutralen Schweden sei die beste Wahl für die Schweizer Luftwaffe. Eine zweite Chance jedoch gibt es für Saab nicht, betont das VBS kategorisch. Einer der Gründe sind die fehlenden Daten aus den Tests in Payerne. Die anderen vier Jets hingegen sind alle noch im Rennen.

Gibt es Alternativen?

30 Jets für sechs Milliarden sind ein teurer Spass. Kritiker fragen sich, ob es nicht günstiger ginge. Das VBS aber winkt ab. Trainingsflugzeuge und leichte Kampfjets genügten in Sachen Leistung und Bewaffnung den Anforderungen nicht. Gleiches gelte für Drohnen. Gebrauchte F/A-18 seien auf dem Markt nicht erhältlich, und eine Kooperation mit dem Ausland sei wegen der Neutralität heikel.

Was ist mit Bodluv?

Der Multifunktions-Radar SAMP/T des Luftabwehrsystems des franzoesischen Herstellers

Das französische SAMP/T ist eines von zwei möglichen Bodluv-Systemen. Bild: KEYSTONE

Im Planungsbeschluss sollte ursprünglich der Kauf eines neuen Systems zur bodengestützten Luftverteidigung (Bodluv) enthalten sein. Der frühere Kampfpilot und Ex-Astronaut Claude Nicollier riet jedoch in seinem im Frühjahr auf Initiative von VBS-Chefin Amherd erstellten Bericht davon ab, die ohnehin schwierige Kampfjet-Beschaffung mit neuen Flugabwehrraketen zu verbinden.

Die Bodluv-Beschaffung im Umfang von zwei Milliarden Franken soll deshalb über das ordentliche Armeebudget erfolgen. Zwei Systeme stehen zur Auswahl und werden noch bis Ende Monat in Menzingen (ZG) getestet: Patriot aus den USA und SAMP/T aus Frankreich. Das VBS hätte gerne auch das israelische System David's Sling erprobt, doch der Hersteller reichte keine Offerte ein.

Was sind Offsets?

Unter Offsets versteht man Kompensationsgeschäfte. Als Gegenleistung für den Kauf von Rüstungsgütern sollen Schweizer Unternehmen Aufträge in einer ähnlichen Grössenordnung erhalten. Offsets sind umstritten. Sie sind korruptionsanfällig und verteuern tendenziell die Beschaffung. Eine Summe von sechs Milliarden lässt sich zudem nur schwer kompensieren.

Bundesrätin Amherd wollte die Offsets bei der Kampfjet-Beschaffung auf 60 Prozent der Vertragssumme beschränken. Die ständerätliche Kommission aber machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Sie beharrt auf 100 Prozent Kompensation. Einer der Gründe war das Lobbying der Maschinenindustrie, die kürzlich über einen schlechten Geschäftsgang klagte.

Wichtiger aber war laut SiK-Präsident Josef Dittli (FDP) ein Brief der Westschweizer Kantone. Sie fürchteten, bei einer Beschränkung auf 60 Prozent leer auszugehen. Die Kommission hat deshalb sogar einen Verteilschlüssel festgelegt: 65 Prozent sollen in der Deutschschweiz kompensiert werden, 35 Prozent in der Westschweiz und 5 Prozent im italienischsprachigen Landesteil.

Wie sieht der Zeitplan aus?

Ein Fallschirmspringer uebergibt am 1. Juni 1992 auf dem Bundesplatz in Bern, Schweiz, die Unterschriften des Kantons Jura zur Volksinititative

1993 versuchte die Gsoa vergeblich, den Kauf des F/A-18 mit einer Volksinitiative zu stoppen. Bild: KEYSTONE

Im Ständerat dürfte der Planungsbeschluss am nächsten Dienstag glatt durchgehen, inklusive 100 Prozent Offsetgeschäfte, denen auch welsche Sozialdemokraten in der Kommission zugestimmt haben. Im Nationalrat könnte es im Dezember schwieriger werden. Linke und Grüne wollen die Vorlage an den Bundesrat zurückweisen, und die SVP will für die Jets mehr als sechs Milliarden.

Ist das Geschäft dennoch bis Ende Jahr unter Dach, rechnet das VBS mit einer Volksabstimmung am 27. September 2020. Falls es sich wegen Differenzen verzögert, könnte es November werden. Ein Referendum steht so gut wie fest. Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (Gsoa) will den Planungsbeschluss bekämpfen und kann auf Unterstützung durch die Grünen zählen.

Stimmt das Volk dem Planungsbeschluss zu, wird der Bundesrat nach heutiger Planung vor Ende 2020 entscheiden, welchen Jet er beschaffen will. Endgültig darüber befinden wird das Parlament. Das Volk hätte nichts mehr zu sagen, ausser die Gsoa versucht, den Kauf mit einer Volksinitiative zu stoppen. Beim F/A-18 hatte sie dies 1993 versucht, war jedoch in der Abstimmung unterlegen.

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187Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • G. 24.09.2019 19:29
    Highlight Highlight Aha, jetzt plötzlich pressierts?

    Willkommen im Land der unüberlegten Hüftschüsse....
  • Manfred Lohnhoff 24.09.2019 11:49
    Highlight Highlight Schon eindrücklich wie schnellt etwas durchs Parlament klettert, wenn eine fähige BR wie Amherd dahinter steht. Die Frau beeindruckt mich, sie hat wirklich Power!
  • Schneider Alex 24.09.2019 05:58
    Highlight Highlight Auftrag der Kampfjets in der Schweiz?

    Und wenn der Feind bis zur Schweiz vorgedrungen ist, ist anzunehmen, dass die NATO-Flugwaffe ihren Auftrag nicht erfüllen konnte. Das soll dann die Schweizer Luftwaffe ausbügeln? Die Jets sind doch höchstens als Unterstützung der NATO-Flotte brauchbar und das verbietet uns die Neutralität. Also was sollen denn diese Jets?
    • DemonCore 24.09.2019 11:48
      Highlight Highlight Die Neutralität verbietet uns nicht die militärische Zusammenarbeit mit der NATO, schon gar nicht im Angriffsfall.

      Eine Armee braucht eine Luftwaffe für Schutz, Aufklärung und Kampfunterstützung. Ohne LW kann keine Bodenoperation gelingen. Ohne LW können wir die Armee abschaffen, weil sie nicht mehr einsetzbar wäre.
    • Schneider Alex 24.09.2019 15:13
      Highlight Highlight Wir würden also spätestens im Kriegsfall ein Teil der NATO. Vorher müssten wir uns wohl absprechen. Finden Sie das sinnvoll? Die Neutralität würde dadurch geshreddert.
  • Tschüse Üse 23.09.2019 18:12
    Highlight Highlight Scheiss auf die Jets! Lasst uns das Geld sinnvoll ausgeben und Drachen züchten. Drachen sind cool, stark und stabiler als Jets. Die Armee hätte dann kein Rekrutierungsproblem mehr und den Zivi könnte man so lassen wie er ist. Ich meine, wer will nicht Drachenreiter werden??! Stellt Euch das mal vor, die beste Drachenarmee der Welt, wäre das nicht schön? Ausserdem wäre unsere Klimabilanz viel besser mit Drachen! Lasst uns eine Petition starten.
    • Triple A 24.09.2019 14:44
      Highlight Highlight Drachen? Aber nur mit Feuerspeihfunktion!
    • Tschüse Üse 24.09.2019 15:18
      Highlight Highlight Logo, mit allem inklusive.
  • Victor Paulsen 23.09.2019 17:06
    Highlight Highlight Aktuell hat die schweizer Armee genug andere Probleme/Skandale
  • Jemand67 23.09.2019 16:12
    Highlight Highlight So ein Stumpfsinn. F-35 währe so ähnlich wie ein Flugzeugträger im Zürichsee...
    • Victor Paulsen 23.09.2019 17:14
      Highlight Highlight Wieso nicht, wäre eine super Touristenattraktion 😉😂
  • joevanbeeck 23.09.2019 14:54
    Highlight Highlight Eurofighter geht gar nicht und nicht mal wegen den Flugzeugen, die kenne ich zuwenig. Man muss ja nur mal unsere östlichen Nachbarn fragen was sie von der Hestellerfirma Airbus halten.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Eurofighter-Aff%C3%A4re
    • DemonCore 23.09.2019 16:47
      Highlight Highlight Der EF ist das 2. populärste Kampfflugzeug in Europa, hinter der älteren F-16. Er wird überall als hervorragendes Mehrzweckkampfflugzeug beurteilt. Vlt sollten wir den Typentscheid den Fachleuten überlassen, und nicht Wutbürgern in der Kommentarspalte.
    • 7immi 23.09.2019 21:37
      Highlight Highlight @demoncore
      das von der EU gepushte Gemeinschaftsprojekt Eurofighter ist komischerweise das erfolgreichste Flugzeug in Europa... merkst du etwas? Schaut man die Unterhaltskosten genauer an, dann merkt man, dass hier vor allem Politik im Spiel war und keine Fachkompetenz.
    • DemonCore 24.09.2019 11:39
      Highlight Highlight EF ist nicht von der EU "gepusht", die es bei seiner Erstentwicklung 1986 noch gar nicht gab, sondern ein gemeinsames Projekt verschiedener europäischer Länder, u.a. Deutschlandd, Italiens, Grossbritanniens und Spaniens.

      Wie wär's mit wahren Fakten, statt Laien-Militärökonomie? 15 österreichische EF machen Schwierigkeiten,
      während die anderen 550 Exemplare einwandfrei funktionieren. Das Missmanagement einzelner Luftwaffen wird wohl nicht das endgültige Referendum über die Qualität des EF.

      Kennst du überhaupt die UH Kosten der anderen Typen? Eben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sergio Colleoni 23.09.2019 13:59
    Highlight Highlight 30Stk F-35 kaufen. Damit stellt man den Hegemon zufrieden. Die Flugabwehr von den Franzosen. Die haben uns seit den 1480 ern das Modernste geliefert
  • Fino 23.09.2019 13:34
    Highlight Highlight F 35A? Soll das ein Witz sein? Der ist genau so eine Fehlkonstruktion wie die 737 MAX.
    • Aviator95 23.09.2019 21:41
      Highlight Highlight Hier werden wieder Birnen mit Äpfeln verglichen und genau aus diesem Grund sollte das Volk in solchen fällen nicht mitentscheiden dürfen, da die "Mehrheit", sprich die meisten der 40% die Abstimmen gehen, nicht über das nötige Fachwissen verfügen.
    • Töröö! 24.09.2019 09:07
      Highlight Highlight 6 Milliarden Franken. Da bin ich froh, können wir darüber abstimmen.
    • Aviator95 24.09.2019 18:38
      Highlight Highlight Aber darüber, dass die SBB für, ursprünglich ca. 2 Milliarden, mittlerweile wohl eher 3-4 Milliarden, neue Züge beschafft, die auch einer Fehlkonstruktion ähneln, konnten wir auch nicht abstimme.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Andi Weibel 23.09.2019 13:20
    Highlight Highlight Die Bedrohungslage kann sich bis in 30 oder 40 Jahren ändern? Naja, allen ist klar, dass die Klimakrise die grösste Bedrohung der Zukunft ist. Kampfjets nützen dagegen herzlich wenig.
    • Gonzolino_2017 23.09.2019 20:34
      Highlight Highlight Einfach keine Ahnung, sorry! Ja, es stimmt, dass ein Kampfjet nicht zur Bekämpfung der Klimakrise nützen. Aber so engstirnig kann man ja gar nicht sein. Schon mal überlegt, was die Klimakrise bei den Menschen auslöst und was für Bedrohungen sich daraus ergeben könnten!? (Stichworte wie Flüchtlingswellen, Wasserknappheit, Wohlstand, weltweite Migrationsströme etc.) ... wenn unsere Ressourcen zur Neige gehen und es um unser eigenes Leben geht, schwindet auch die Bereitschaft alle retten zu wollen ...
    • _kokolorix 23.09.2019 22:07
      Highlight Highlight @Gonzo
      Du willst allen Ernstes mit F35 Kampfjets Flüchtlinge abwehren?
    • Gonzolino_2017 24.09.2019 07:39
      Highlight Highlight @Kokolorix: Offensichtlich hast auch du gar nichts verstanden! Es geht um mögliche Bedrohungen die aus der Klimaerwärmung entstehen können und um den Schutz im Grundsatz!, dazu gehört eine einsatzfähige Armee! Was ist daran so schwierig zu verstehen ... es gibt nicht nur konventionelle Kriege, die man zum Feindbild machen kann und die Armee ist auch nicht nur für Kriege da!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thommy Erlemann 23.09.2019 13:06
    Highlight Highlight Das einzige, was die CH-Luftwaffe braucht, sind Lösch- Flugzeuge und Helikopter. Im Katastrophenfall sowie während Dürreperioden zu Bewässerung der Wälder und Felder. Auch für Auslandseinsätze geeignet.

    Alles andere ist Schwachsinn!
    • Sergio Colleoni 23.09.2019 13:18
      Highlight Highlight Auslandeinsätze sind Schwachsinn. Ein Schweizer Soldat hat in der Schweiz zu wirken, ob er den Verkehr regelt, eine Brücke neu erstellt, den momentan nicht benönigten Panzer putzt oder was auch
      Immer. Das Ausland den Ausländern!
    • Bits_and_More 23.09.2019 13:42
      Highlight Highlight Und wie löst du die luftpolizeilichen Aufgaben?
    • Drunken Master 23.09.2019 13:48
      Highlight Highlight @Bits_and_More: na die will Thommy dann sicher mit den Löschflugzeugen bewältigen. *facepalm*
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruuslii 23.09.2019 13:00
    Highlight Highlight ich bin absolut dagegen, irgendwas von den amis zu kaufen!
    ganz egal, was die orange unserem ueli damals ins ohr küschelet hat.
  • Meyer Andrej 23.09.2019 12:37
    Highlight Highlight Man lehnt eine Neubeschaffung, Nein vom Stimmvolk, ein paar Jahre später wieder ein neuer Anlauf, die Stimme des Volkes ist irrelevant.
  • Samzilla 23.09.2019 12:28
    Highlight Highlight Wär mal interessant zu wissen, was all die Watson Kommentarschreiber beruflich so machen. Müssen ja lauter Leute sein, welche jeden Experten, welcher sich jahrelang intensiv mit der Thematik auseinander gesetzt hat, alt aussehen lassen.

    Die Frage ist, ob wir weiterhin ein neutrales Land mit eigener Armee sein wollen oder nicht. Die Details überlassen wir dann doch lieber den echten Experten...
    • Manuce 23.09.2019 13:39
      Highlight Highlight Es steht im Text oben schwarz auf weiss: deine sogenannten Experten wollen den Flieger, dessen Land die besten Gegengeschäfte anbietet. Dafür muss man kein Aviatikexperte sein.
    • DemonCore 23.09.2019 16:49
      Highlight Highlight Nein, das steht nicht oben. Oben steht, dass die Parlamentarier 100% Kompensation wollen. Parlamentarier =/= Experten.
    • Gummibär 23.09.2019 20:37
      Highlight Highlight Definition eines Experten :

      Jemand der den gleichen Fehler schon mindestens dreimal gemacht hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mülltonne 23.09.2019 12:22
    Highlight Highlight Ich bin kein Fachmann von Flugzeugen aber wiso denkt man nicht mal an Russische/ Chinesische Flieger die Su ist sicher nicht schlechter als ne F irgendwas...

    Das andere worüber ich mir schon Gedanken gemacht habe, wiso bauen wir nicht selbst eins wie die Pilatus die Pc7 gebaut hat, wir haben schlaue Köpfe in der Schweiz und eine vortschrittliche Technik. Weil so viel es mir ist verkaufen wir das Trainings Flugzeug auch ins Ausland und mehr als 30stück wurden sicher schon gebaut. Das benötigte Geld würde in eine Schweizer Firma fliessen und nicht an einen anderes Unternehmen.
    • Ikarus 23.09.2019 13:21
      Highlight Highlight Die ganzen systeme sind auf diese jets ausgelegt, bei den russen und chinesen müssten nicht nur flugzeuge bestellt werden sondern noch die ganze technik dahinter, ergo viel zu teuer, da reichen keine 6mrd.

      die schweiz hat schonmal eines in auftrag gegeben und ausser den verlorenen millionen klappte es nicht. War die p-16.

      Wegem geld wäre der gripen schon die beste variante, aber der ist ja leider schon ausm rennen
    • Heavens 23.09.2019 13:35
      Highlight Highlight NATO Mitglieder dürfen nur NATO Spielzeuge kaufen weil ist so, russische/chinesische Fabrikate sind Tabu auch wenn sie besser/günstiger sind.

      Selber bauen lohnt sich kaum, die Entwicklungskosten sind einfach zu hoch.

      Der Gripen ist von der Leistung und den Kosten eigentlich die beste Wahl aber der entspricht ja leider nicht den Vorgaben (Testversion nicht gleich Serienversion) also wirds wohl ein überteuerter Ami Jet weil die Raffale und der Eurofighter Auslaufmodelle sind.
    • Manuce 23.09.2019 13:42
      Highlight Highlight Weil es unbezahlbar ist (für unseren Rahmen), einen Kampfjet zu entwickeln und die Systeme laufend à jour zu behalten. Da könnten Sie den 6 Mia wohl noch eine 0 hinten anfügen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • MyAnusIsBleeding 23.09.2019 12:10
    Highlight Highlight Nun, ob wir den Flieger wollen oder nicht ist über die Dauer irrelevant. Irgendwie wird das früher oder später trotzdem Durchgeboxt.
    Vielleicht sollte es diesmal besser auf ein europäisches anstatt wieder ein amerikanisches Modell zu Wechseln. Dann bleibt die Kontrolle über den Flieger wenigstens auf dem gleichen Kontinent. Wer etwas in dem Metier zu tun hatte, weis, dass man zwar das Produkt gekauft hat, aber es gehört einem trotzdem nicht zu 100%. Ein gewisser Teil bliebt immer unter Verschluss.
    Somit auch keine 100%ige Kontrolle.
    • Roman h 23.09.2019 13:05
      Highlight Highlight Nicht ganz
      Die Frage ist ob wir eine Armee wollen oder nicht.
      Wenn wir eine Armee wollen, dann braucht die Armee Flugzeuge.
      Das Volk hat ja gesagt zum Militär, daher gibt es die Frage ob wir die Flugzeuge wollen gar nicht.
      Es wird Flugzeuge geben ganz egal wie oft das Volk nein zu den Flugzeugen sagt.
      Leider verwechseln da viele etwas.
      Ja zur Armee = Flugzeuge
  • Freethinker 23.09.2019 12:08
    Highlight Highlight Ehrlich gesagt sind Luftpolizei-Einsätze noch so ziemlich das realistischte Szenario, wenn es um die Armee geht. Von dem her finde ich eine solche Beschaffung legitim. Die ganzen Leopard-Panzer etc. könnte man aber gerne bei Gelegenheit einschmelzen...
    • Heavens 23.09.2019 13:36
      Highlight Highlight Jo und für Luftpolizei brauchts auch keinen F-35, da tuts ein günstigeres Modell allemal, aber die Lobby arbeitet wohl ganz gut.
    • Freethinker 23.09.2019 16:31
      Highlight Highlight Absolut... Da die Schweiz im Mittelland sehr dicht bebaut ist, würden zwei Triebwerke Sinn machen. Die Rafale würde es problemlos tun für uns, denke ich. Da bekommt man auch entsprechende Stückzahlen zu einem verhältnismässig guten Preis...
    • heureka 24.09.2019 16:23
      Highlight Highlight ja genau, und die hätten wir schon jetzt, hätte der Ueli bei der letzten Evaluation nicht gemauert. Die Romands waren nicht gegen Neue Jäger, die waren gegen den Gripen.
  • rikens 23.09.2019 11:57
    Highlight Highlight GO VOTE: Nein!
    • Nkoch 23.09.2019 13:30
      Highlight Highlight Du glaubst immer noch das bringt was... süss...
  • Greter 23.09.2019 11:29
    Highlight Highlight Warum werden für dieses Geld nicht Dronen und KI Kriegsführungs-Technologie gekauft. Aber nicht von Israel sonder direkt bei der ETH in Zürich. Aber der Prophet gilt ja nichts im Vaterland!! Mit wenig Geld grosse Wirkung erzielen (Iran-Saudi Arabien Raffinierie Anschlag)
    • reaper54 23.09.2019 11:37
      Highlight Highlight Weil wir nicht die Terroristen sind die den Anschlag ausführen, sondern sie welche ihn verhindern.

      Zudem kann eine Drohne einem Captain bei dem der Funk ausgefallen ist nur schlecht Handzeichen geben. Maschinen sind gut aber Menschen sind halt, noch, immer überlegen...
    • Atheist1109 23.09.2019 12:09
      Highlight Highlight @ reaper54 so so und Handzeichen sind also immer noch das letzte Mittel der Kommunikation? Einfach lächerlich! Wie wärs mit einem Bildschirm an der Drohne? Kann dann von mir aus eine Hand abbilden.
    • The Destiny // Team Telegram 23.09.2019 12:42
      Highlight Highlight Ki in der Kriegsführung, dümmer geht's wohl nicht mehr!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gantii 23.09.2019 11:28
    Highlight Highlight alleine schon wegen den Korruptionsgeschäften, äh ich meine natürlich Offsets die damit verbunden sind gehört der ganze Vorschlag abgelehnt. Die Komissionsmitglieder müsste man hier auch mal überprüfen, wieviel Geld die von ihren Pfründe für diesen Entscheid gekriegt haben und dann entsprechend Absetzen und wegen Korruption vor Gericht bringen, falls das möglich ist.
  • thegreif 23.09.2019 11:25
    Highlight Highlight Es ist richtig und wichtig bei der Beschaffung vorwärts zu machen. Denn die F/A18 Flotte altert schnell und leidet unter Ersatzteilmangel. Dies wirkt sich heftig auf die verfügbarkeit der Flotte aus. Diese sinkt Zeitweise auf unter 20% was bei 30 Flugzeugen bedeutet das nur noch 6 gleichzeitig Einsatzbereit sind. Dies beeinträchtigt den Trainingsbetrieb wie auch die Durchhaltefähigkeit bei Anlässen wie z.B. WEF erheblich.
    • Fino 23.09.2019 13:58
      Highlight Highlight Wenn die FA 18 Flotte von Ersatzteilemangel betroffen ist, wird es auch bei der F 35 bald so sein. Nein zu US Fliegern, sie sind fehleranfällig, das sieht man sogar in den USA so.
  • Xriss 23.09.2019 11:20
    Highlight Highlight Yes. 105% Kompensation!
    Wir werden gewinnen.. 🤔
    Benutzer Bild
  • Besserzuwissen 23.09.2019 11:14
    Highlight Highlight Wer die letzten kriegerischen Ereignisse beobachtet hat, dem wird nicht entgangen sein, dass sich wohl in wenigen Jahren kaum mehr eine(r) finden wird, der sich freiwillig in ein Kamofflugzeug setzt. Die "Piloten" hocken dannzumal alle in sicheren Bunkern am Joystick.
    Also bleibt das Argument Gegengeschäft. Doch auch hier gibt es effektivere Möglichkeiten, als überteuertes Alteisen einzukaufen.
    Einziger sinnvoller Einsatz bleibt der an den allseits beliebten Flugshows ...
    • RatioRegat 23.09.2019 12:30
      Highlight Highlight Das ist Unsinn. Drohnen erfüllen nicht diesselbe Rolle wie Kampfflugzeuge.

      Moderne Drohnen können zwar auch Bodenziele angreifen, sie haben aber eine wesentlich geringere Nutzlast als Kampfflugzeuge und werden daher für völlig andere Einsätze eingesetzt.
    • Supermonkey 23.09.2019 12:41
      Highlight Highlight Nach jahrelange debatten ind Berichten uber die Kampfflugzeugbeschaffung hast Du immer noch nicht geckeckt fur was die gebraucht werden? Heieiei...
  • RatioRegat 23.09.2019 11:12
    Highlight Highlight Etwas irritierend ist m.E. die Tatsache, dass offenbar gar nicht ernsthaft versucht wurde, Angebote für günstigere Alternative zu erhalten. Taiwan hat von den USA kürzlich 66 neue F-16 C/D zum Preis von $ 8 Mia. erworben, was zeigt, dass es solche Deals durchaus gibt.

    Ferner ist zu bedenken: Wenn für Taiwan, das ständig der latenten Bedrohung einer Chinesischen Invasion ausgesetzt ist (dazu etwa https://www.foreignaffairs.com/articles/china/2019-02-15/will-china-seize-taiwan), F-16 Jets offenbar genügen, weshalb sollte die Schweiz dann teurere Maschinen benötigen?
    • Supermonkey 23.09.2019 12:44
      Highlight Highlight Ganz einfach... In der Schweiz werden Sie ganz anders gebraucht, vorallem im Gebirge. Das heisst viele Lastwechsel, höhere G-Belastung, andere Umgebungstemperaturen, um nur mal die einfachsten Dinge zu nennen. Darum auch teurer!
    • Triumvir 23.09.2019 12:59
      Highlight Highlight Unsere grossartigen Militärheinis wollen halt immer nur das teuerste und beste Spielzeug haben. Da ja der Steuerzahler blechen muss, sind denen die effektiven Kosten total egal...
    • _stefan 23.09.2019 13:13
      Highlight Highlight @RatioRegat: Es ist anzumerken, dass Taiwan F-35A Jets wollte. Da die Lieferzeit jedoch rund zehn Jahre beträgt (Produktions-Backlog) haben sie sich für 66 F-16V entschieden. Falls es zu einer Chinesischen Invasion käme, hätte Taiwan keine Chance und wäre auf Hilfe der US Armee angewiesen. Taiwan ist ein offizieller "Major non-NATO ally" (Partner der NATO).
    Weitere Antworten anzeigen
  • RatioRegat 23.09.2019 11:09
    Highlight Highlight Die F/A-18 E/F Super Hornet ist keine Weiterentwicklung der F/A-18 Hornet, sondern eigentlich ein völlig neues Flugzeug, das dazumals dem US-amerikanischen Kongress aus rein budgettechnischen Gründen als blosse Weiterentwicklung verkauft wurde.
  • Capodituttiicapi 23.09.2019 11:08
    Highlight Highlight Warum wird über einen Kampfjetkaum abgestimmt, wenn das Volks vor wenigen Jahren bereits Nein dazu gesagt hat?
    • Eine_win_ig 23.09.2019 12:17
      Highlight Highlight Scheinbar wissen nicht einmal die Gegner, dass man damals nur über die Finanzierungsart und nicht über den Gripen oder Kampfjet ja/nein abgestimmt hat....
    • Weiter denken 23.09.2019 19:08
      Highlight Highlight @Einer wie ich:
      Also ich habe damals gegen Kampfjets gestimmt, auch wenn die offizielle Frage dem Budget galt. Auch diese Mal werde ich gegen Kampfjets stimmen, egal wie die Fragestellung aufgebaut wird.
    • Sir Konterbier 23.09.2019 19:52
      Highlight Highlight Wieso arbeiten wir noch an einer neuen AHV-Reform? obwohl das Stimmvolk schon klipp und klar gesagt hat, dass es keine AHV-Reform will?!?
  • chicadeltren 23.09.2019 11:06
    Highlight Highlight Was soll dieses Offset-Zeugs? Erinnert mich schwer an Handelskrieg à la Trump!
  • Sharkdiver 23.09.2019 11:01
    Highlight Highlight Grippen und Rafale stehen vor dem Aus da ein Ersatz geplant ist. Also bleibt ja nur der F-35 a da der Grippen ausgeschlossen wurde
    • Fino 23.09.2019 14:03
      Highlight Highlight Gemäss US Experten ist der F35 nicht tauglich für den Einsatz. Fehlkonstruktion wie die 737 MAX.
  • Fumia Canero 23.09.2019 10:58
    Highlight Highlight Also ich als Souverän möchte die verschiedenen Modelle schon erst mal selbst probefliegen können. Und als Migros-Besitzerin, könnte ich dann auch gleich einen Abstecher zu meinen Produktionsstätten machen...
    • _stefan 23.09.2019 13:22
      Highlight Highlight @Fumia Canero: Das kannst du, das Kerosin musst du aber selber bezahlen. Die Schweizer Armee hat für die diesjährigen Tests rund 10 Mio. Franken bezahlt.

      Ich schätze mal, du hast 2-3 UBS-Aktien. Als Besitzer einer Bank müsste das für dich also kein Problem sein ;-P
  • Neruda 23.09.2019 10:57
    Highlight Highlight So wie ich das sehe, entschied man sich für Variante 30 Kampfjets. Warum nun plötzlich 200 Mio pro Flieger, anstatt 142 Mio Franken wie bei der geplanten Gripenbeschaffung, notwendig sein sollten, bleibt mir schleierhaft. Einfach mehr Geld einplanen, weil man es kann?
    • The Destiny // Team Telegram 23.09.2019 11:28
      Highlight Highlight Nein, weil andere Flugzeuge als der Gripen teurer sind.
  • Makatitom 23.09.2019 10:54
    Highlight Highlight Von Rewell können die kaufen was sie wollen,
  • Cornelxcvi 23.09.2019 10:53
    Highlight Highlight Also zu diesen Offset Geschäften:

    "Die Kommission hat deshalb sogar einen Verteilschlüssel festgelegt: 65 Prozent sollen in der Deutschschweiz kompensiert werden, 35 Prozent in der Westschweiz und 5 Prozent im italienischsprachigen Landesteil."

    Gibt nach meiner Rechnung 105%. Für die Romandie gibt es laut NZZ 30%.
  • deedee 23.09.2019 10:50
    Highlight Highlight Man redet immer von Neutralität aber zieht nie russische Systeme in Betracht.. Das traurige ist ja, das die mit Abstand das Beste Preisleistungsverhältnis bieten.
    • Manuce 23.09.2019 13:49
      Highlight Highlight Eben, um neutral zu bleiben und nicht ein Land zu unterstützen, dass sich überall einmischt und andere Regionen militärisch annektiert (aus diesem Grund finde ich auch einen US-Jet eine blöde Idee).
    • deedee 24.09.2019 01:36
      Highlight Highlight Ja gut, bleibt wohl nur der Gripen 👍
  • Albert Stpeck 23.09.2019 10:42
    Highlight Highlight Elternzeit? Geht die Wirtschaft bachab! Lasst uns Kampfjets kaufen.
  • Maranothar 23.09.2019 10:40
    Highlight Highlight Geld das anderswo benötigt wird.
    • The Destiny // Team Telegram 23.09.2019 11:28
      Highlight Highlight Das denke ich nocht bei vielen Dingen...
  • Tjuck 23.09.2019 10:40
    Highlight Highlight "Wegen der anspruchsvollen Topografie altern die F/A-18 in der Schweiz schneller als in anderen Ländern, heisst es aus dem VBS." So ein Blödsinn.
    • Blister 23.09.2019 11:36
      Highlight Highlight Das ist definitiv so. Wer in der Maschinenindustrie arbeitet oder Maschinenbau studiert hat, kennt zig Cases davon. Wieso schreibst du hier etwas von Blödsinn rein?
    • thegreif 23.09.2019 12:35
      Highlight Highlight Ja das ist der Fall, denn in der Schweiz wird der F/A18 für Luftpolizei und Luftkampf eingesetzt. Zusätzlich kommen kurze wege in Trainingsräume. Das Entspricht überhaubt nicht dem Einsatzprofil für dass das Flugzeug in den USA entweickelt wurde. Dieses sieht eher so aus: Start auf einem Flugzeugträger 4-6 Stündige Close Air Support Mission für kämpfende Bodentruppen mit abwurf von einigen Bomben. Landung auf dem Flugzeugträger. Aber nur selten Luftkämpfe mit hohen G Kräften. So entspricht eine in geflogene Stunde in der Schweiz etwa 3 Stunden in den USA.
  • Philboe 23.09.2019 10:34
    Highlight Highlight Bitte liebe Leser die Luftwaffe hat längst keine Bürozeiten mehr sondern wird ausgebaut auf 24/7. Weiter fallen die F-18 auseinander und müssen ersetzt werden so schnell wie möglich. Vorausgesetzt die Schweiz will eine eigene Armee. Ohne Schutz von Oben rückt kein Panzer aus. Wollen wir eine Armee dann müssen die Jets angeschafft werden falls nein dann brauchen wir das nicht. Ich halte mich daraus jemanden abzuraten was gemacht werden soll. Der Fakt ist einfach dass eine Armee Flugzeuge braucht und ohne die auch keine Armee.
    • ChillDaHood 23.09.2019 11:56
      Highlight Highlight Beschwören sie doch keinen Krieg. Sogar nach allfälliger Abschaffung der Armee bräuchten wir einen Luftpolizeidienst. Und dafür brauchts Kampfjets.
    • Triumvir 23.09.2019 13:03
      Highlight Highlight Das bestreitet niemand. Aber muss es immer das teuerste und neuste Kampfflugzeug sein. Ich sage dazu klar NEIN!
    • MarGo 23.09.2019 13:07
      Highlight Highlight ok, wir brauchen einige, aber wieviele ist doch die Frage? Wieiviele Gripen hätte es geschneit? über 50?? Und jetzt sollen es noch 30 werden...
      Also für ganz Deutschland sind 4 (!) Jets im Einsatz für die Luftpolizei... nur mal so... Deutschland ist aber rund 9 mal grösser als die Schweiz... wo ist die Verhältnismässigkeit? Auch wenn noch ein halbes Dutzend nur zu Trainingszwecken angeschafft würden, braucht man nicht 30!
  • majcanon 23.09.2019 10:24
    Highlight Highlight Fair wäre gewesen, bei der Umfrage eine Schaltfläche „einen Kampfjet, aber den Entscheid überlasse ich dem Bund“. Das ist die Frage, die es zu beantworten gilt.


    Die Entscheidung das Ja-Lager auf die einzelnen Flugzeuge zu verteilen und es so kleiner erscheinen zu lassen, war wohl Absicht. Schade.
    • Fino 23.09.2019 14:10
      Highlight Highlight Wenn ich sogar von US Experten höre, dass der F35 für nichts tauglich ist und dazu noch fehleranfällig, dann möchte ich auch mitreden, welcher Flugi beschafft werden soll.
  • The Destiny // Team Telegram 23.09.2019 10:22
    Highlight Highlight Kein Gripen = ein Nein bei der Abstimmung.
  • Aurum 23.09.2019 10:20
    Highlight Highlight Haben wir eigentlich bereits eine 24/7 Luftsicherung?
    Falls man umbedingt neue Jets möchte, sollte das ebenfalls thematisiert werden. Ansonsten sehe ich wirklich keinen Sinn hinter der neuen Beschaffung, wenn diese nur während Bürozeiten benutzt werden.
    • DDZEM 23.09.2019 10:26
      Highlight Highlight ja die Schweiz hat eine 24/7 Luftsicherung
    • The Destiny // Team Telegram 23.09.2019 10:26
      Highlight Highlight Ja gibt es ab 2020.
    • TheClansman 23.09.2019 10:41
      Highlight Highlight Momentan 365 Tage von 06:00 - 22:00 Uhr, ab 2021 365d/24h. Geht nicht schneller, da viel Personal ausgebildet werden muss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Berserktiger 23.09.2019 10:12
    Highlight Highlight "Offsets" bzw. "Kompensationsgeschäfte" ist also der Fachbegriff für "Kuhhandel" 🤔
    • ChillDaHood 23.09.2019 11:32
      Highlight Highlight Das tönt doch mächtig nach Wirtschaftsverbände wollen 6 Mia Aufträge sichern (noch schon nach Region aufgesplittet) - egal ob das sinnvoll ist und damit eine andere Beschaffung deutlich teurer wird.

      Wie so versteckte Subventionen... buche per Wirtschaft an Armee 2 Mia.
    • Eric Lang 23.09.2019 12:45
      Highlight Highlight Ohne Kompensationsgeschäfte, würdest Du garantiert auch als Erster motzen.
    • Berserktiger 23.09.2019 13:32
      Highlight Highlight @Eric Lang: Lieber Eric, warum denn gleich so aggressiv und nicht auf's Thema bezogen?
      Und nein, ohne Kompensationsgeschäfte wäre ich mehr oder weniger zufrieden. Ich finde es nämlich eine Frechheit, den Flugzeugpreis zulasten von uns CH-Steuerzahlern künstlich so massiv zu verteuern nur damit "unsere" Wirtschaft (wer auch immer das genau sein soll) von etwas profitiert, was sie grundsätzlich gar nicht betrifft.

      Willst du deine Meinung dazu auch noch sachlich und themabezogen äussern, oder lassen wir es dabei?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wunderbar 23.09.2019 10:10
    Highlight Highlight Schon erstaunlich wie schnellt etwas durchs Parlament klettert, wenn es um militärische Spielzeuge geht. Bei wichtigen Themen wie Vaterschaftsurlaub oder Ehe für alle geht es jedoch Jahre.
    • Tschüse Üse 23.09.2019 10:51
      Highlight Highlight Jain, hier brauchts nen Ersatz. Wenn in deinem KMU der einzige Drucker langsam den Zenit erreicht, diskutierst Du auch nicht ewig ob du ihn ersetzen willst.
    • Wunderbar 23.09.2019 11:01
      Highlight Highlight Wenn ein homosexuelles Paar langsam den Zenit erreicht (zu alt um Kinder zu adoptieren), sollte man auch nicht ewig warten
    • Madison Pierce 23.09.2019 11:21
      Highlight Highlight Dank den Offset-Geschäften hat man nicht nur die Vertreter der Armee, sondern auch die der Industrie auf seiner Seite.

      Die Jets werden zwar teurer wegen der Kompensation, dafür haben mehr "Interessenvertreter" etwas davon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ueli_DeSchwert 23.09.2019 10:07
    Highlight Highlight Selbst ich als Nicht-So-Militär-Freund muss eingestehen: Ohne neue Flugzeuge gehts nicht.
    Nicht wegen der "Bedrohungslage", sind wir realistisch. Sondern schon alleine wegen dem Luftpolizeidienst. Den können (bzw. sollten) wir nicht outsourcen.
    • Andreas Vetsch 23.09.2019 10:51
      Highlight Highlight Deutschland hat 2 Jets für luftpolizeiliche Aufgaben für das ganze Bundesgebiet. Weshalb brauchen wir dann das 20-fache? Zudem ist unsere Luftpolizei schon 16 Stunden am Tag geoutcourced.
    • x4253 23.09.2019 11:18
      Highlight Highlight @Andreas
      a) In Deutschland stehen je Alarmrotte (TaktLwG 71 und TaktLwG 74) 2 EF 24/7 für den Luftpolizeidienst bereit = 4.
      - Andere werden gewartet
      - Weitere brauchts für die Übung/Ausbildung
      - Weitere sind in Bereitschaft falls es Ernst wird
      Einfach 4 Flugi zu kaufen und diese dann im Dauereinsatz zu halten geht nicht
      b) Seit 1. Januar 2019 ist die Lw von 06:00 - 22:00 bereit. 2020 dann auch 24/7.
    • Posersalami 23.09.2019 11:31
      Highlight Highlight In Österreich reichen 15 Eurofighter aus für 24/7 Luftpolizei. Genau so viele brauchen wir auch und keinen einzigen Flieger mehr! Das Zeugs ist unendlich teuer und wir brauchen Geld für viele andere Dinge.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 23.09.2019 10:04
    Highlight Highlight SAMP/T und Patriot? Das momentan beste und wohl auch preiswerteste System würde mit der S 400 aus Russland kommen.
    • The Destiny // Team Telegram 23.09.2019 10:28
      Highlight Highlight Ist wohl aber auch das System inkompatibelste...

      (wäre aber grds auch für das)
    • RatioRegat 23.09.2019 10:58
      Highlight Highlight Das Problem bei russischen Systemen besteht darin, dass sie sich im Vergleich zu NATO-Systemen nicht so einfach in die bestehende Infrastruktur integrieren lassen. Überdies wäre es auch politisch heikel Rüstungsgüter aus Russland zu beziehen.
    • Sapere Aude 23.09.2019 11:48
      Highlight Highlight Die Schwierigkeiten sind mir durchaus bewusst. Wäre aber mit Abstand das beste System. Man hätte es zumindest mit evaluieren können. Ausserdem behauptet man ja ständig wir seien neutral. Kommt dazu, dass sich die Türkei als NATO Mitglied S 400 gekauft hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 23.09.2019 10:03
    Highlight Highlight P-16
    • The Destiny // Team Telegram 23.09.2019 10:29
      Highlight Highlight Eine P-16 ist wie wenn du im Migros nur noch mit den Kindereinkaufswägeli einkaufen kannst.
    • äti 23.09.2019 22:55
      Highlight Highlight Reicht doch völlig. Sehr wendig. Kann von uns laufend verbessert werden. Unabhängigkeit! :)
  • Triple A 23.09.2019 10:02
    Highlight Highlight Wie viel Geld man für eine Armee ausgeben will, d.h. welchen Auftrag diese zu erfüllen hat ist die politische Frage. Darüber abzustimmen, wie der Auftrag zu erfüllen ist, d.h. mit Flugzeugen oder nicht und wenn ja mit welchen Flugzeugen, ist eine militärische Frage, die man besser den Fachleuten überlässt.
    • Niknaim 23.09.2019 10:35
      Highlight Highlight Sind das die gleichen Fachleute, welche 20 Jahre alte Duros für über 200'00.- pro Stück aufpäppeln ?
    • Rico2 23.09.2019 10:41
      Highlight Highlight Das Militär hat ja immer wieder bewiesen, dass es eine glückliche Hand hat bei der Beschaffung: Stichwort Duro, EDV, Bodluv. Aber auch schon Militärschuhe scheinen die Beschaffungs-Equipe des VBS an die Grenzen zu bringen ...
    • Neruda 23.09.2019 12:59
      Highlight Highlight Experten wie bei der Mirage-Affäre?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ganesh LXIX 23.09.2019 09:52
    Highlight Highlight Wenn die wie gewohnt nur zu Bürozeiten im Einsatz sind, würden es auch simple Papierflieger tun! Dazu wären der gestalterischen Freiheit der Hobbypiloten keine Grenzen gesetzt.
    • Tschüse Üse 23.09.2019 10:48
      Highlight Highlight Soll das Humor sein oder ist das nur Unwissen?
    • Ganesh LXIX 23.09.2019 11:00
      Highlight Highlight @Tschüse Üse

      Sie sind mir noch einer. Was wäre ihnen lieber?
    • 7immi 23.09.2019 11:04
      Highlight Highlight @üse
      eindeutig Unwissen. man informiert sich nicht darüber, wer die Bürozeiten eingeführt hat (das Parlament, nicht die Luftwaffe) und man weiss auch nicht, dass die Einsatzzeiten bis 2020 24h sind. Halb- und Nichtwissen nachzuplappern ist halt einfacher...
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