Coronavirus
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Überträgt sich das Coronavirus über Luft oder über Oberflächen? Das sagt die Wissenschaft



Das Coronavirus verbreitet sich auf der ganzen Welt. Überall suchen Forscher nach möglichen Heilmitteln und Impfungen gegen die Lungenkrankheit Covid-19. Damit ein medizinischer Durchbruch gelingt, müssen die Wissenschaftler aber zu allererst das neuartige Virus verstehen.

Dabei spielt die Frage, wie sich das Virus verbreitet, eine sehr wichtige Rolle für die Prävention. Wenn wir Übertragungsherde frühzeitig erkennen und eindämmen können, verlangsamen wir dadurch die Verbreitung von Sars-CoV-2. Doch wie sieht diese Verbreitung eigentlich aus? Die Wissenschaft ist sich dabei weniger einig, als man vermuten würde.

Diese drei Übertragungsarten stehen im Vordergrund: Tröpfcheninfektion, Schmierinfektion und Übertragung über die Atemluft. Wie die Wissenschaft in diesen drei Punkten steht, erfährst du hier.

Tröpfcheninfektion

Definition: Bei Niesen, Husten und Sprechen übertragen wir Tröpfchen, die das Virus in sich tragen, auf andere Personen. Diese Tröpfchen gelangen dort an die Schleimhäute und in die Lunge, was zu einer Infektion führt. Dabei handelt es sich um grössere Tropfen, vor denen ein Abstand von zwei Metern und eine Schutzmaske (die der Infizierte tragen muss) ausreichend schützen sollten.

Das sagt die Wissenschaft: Die sogenannte Tröpfchen-Infektion steht für die Wissenschaft im Zentrum der Ausbreitung des Coronavirus, so der Konsens der neuesten Studien. Die meisten Coronaviren, wie auch die Influenza-Viren, verbreiten sich am stärksten über diese Art.

Alle Passagiere in den

Masken schützen vor der Tröpfcheninfektion, wenn die infizierte Person eine trägt. Bild: sda

Hinzu kommt hier auch noch der direkte Kontakt, zum Beispiel beim Händeschütteln oder beim Küssen. Anders als bei den anderen Übertragungsarten ist der Konsens in diesem Punkt ziemlich stark.

Fazit: Nachweislich ist dies der Hauptkanal der Corona-Übertragungen.

Weitere Quellen zu diesem Thema:

- Finnish Institute for Health and Welfare: «Transmission and incubation period of coronavirus»
- Bundesamt für Gesundheit: Häufig gestellte Fragen

Schmierinfektion

Definition: Bei dieser Art der Übertragung werden die Viren zuerst auf ein Objekt übertragen und gelangen dann von dort auf eine weitere Person. Ein Beispiel dafür ist der Türknauf oder ein Geländer.

Das sagt die Wissenschaft: Hier wird es schon schwieriger. Immer wieder haben Studien gezeigt, dass Coronaviren auch noch Stunden oder gar Tage nach Kontakt auf Oberflächen nachgewiesen werden können. Eine der ersten Studien dazu wurde im April im New England Journal of Medicine veröffentlicht. Wissenschaftler konnten dabei nachweisen, dass Coronaviren auf Edelstahl sogar drei Tage nach Kontamination noch nachgewiesen werden konnten. Die Studie sorgte damals für grosses Aufsehen.

So lange überlebt das Coronavirus auf den Oberflächen

Der Vergleich zwischen SARS und dem neuen Coronavirus zeigt: Letzteres ist sogar noch länger auf Oberflächen nachweisbar. Bild: New England Journal of Medicine

Mittlerweile gibt es aber immer mehr Befunde, die zeigen, dass eine Corona-Ansteckung über ein kontaminiertes Objekt sehr viel unwahrscheinlicher ist, als zuerst angenommen. So zweifelt beispielsweise Infektiologin Hajime Kanamori jüngst im Journal of Infection an, dass solche Laborergebnisse die Realität abzubilden vermögen. Sie schreibt dazu: «Das Virus wurde oft nur nachgewiesen, es ist jedoch unbekannt, ob die Dosierung auch für eine Infektion gereicht hätte.»

Ähnliche Ergebnisse gehen aus einer Studie zu einer Intensivstation in einem Spital in Wuhan hervor. Hier konnte das Coronavirus auf der Intensivabteilung auf fast allen Oberflächen nachgewiesen werden. Vom medizinischen Personal hat sich jedoch niemand mit dem Virus infiziert. Die Autoren der Studie sagen, dass wohl die Vorsorgemassnahmen (zum Beispiel das Tragen von Masken) geholfen habe. Trotzdem konnte bislang noch keine einzige Schmierinfektion nachgewiesen werden.

Fazit: Theoretisch möglich, aber nicht nachgewiesen. Trotzdem machen Vorkehrungen wie das Desinfizieren von Türklinken Sinn.

Weitere Quellen zu dem Thema:

- The Lancet Infectious Diseases: «Exaggerated Risk of Transmission of COVID-19 by Fomites»
- Center for Disease Control and Prevention: «Prolonged Infectivity of SARS-CoV-2 in Fomites»

Übertragung durch Aerosole

Definition: Die Übertragung über die Luft, in der Wissenschaft Aerosole genannt, funktioniert eigentlich gleich wie die Tröpfcheninfektion. Nur hier sind die Tröpfchen kleiner. Diese scheinbar willkürliche Abgrenzung wird von Wissenschaftlern immer wieder kritisiert. Der Hauptunterschied ist jedoch, dass ein Abstand von zwei Metern nicht reicht, um eine Infektion über Aerosole zu verhindern, da die Tröpfchen wegen ihres geringen Gewichts länger in der Luft verweilen.

Min Li Marti, SP-ZH, rechts, und Jon Pult, SP-GR, fotografieren das Abstimmungsergebnis nach der Debatte um die Medienfoerderung, an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 10. September 2020 im Nationalrat in Bern. Aufgrund der Krise um die Pandemie des Coronavirus, Covid-19 wurden die Pulte der Parlamentsmitglieder mit Plexiglas Scheiben eingerahmt. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Wenn sogar Plexisglasscheiben nichts mehr nützen: Eine Übertragung über Aerosole wäre ein Albtraum. Bild: keystone

Das sagt die Wissenschaft: Das Thema der Corona-Übertragung durch Aerosole – also quasi über Luft – ist stark umstritten. Auch hier konnte das Coronavirus in mehreren Studien mit unterschiedlichem Setting in solchen kleinen Tröpfchen nachgewiesen werden.

Wie lange solche Tröpfchen in der Luft verbleiben, zeigt beispielsweise eine Studie aus der Perelman School of Medicine an der Universität von Pennsylvania. Die Tröpfchen, die durch Sprechen, Singen oder das blosse Ausatmen in die Luft gelangen, bleiben dort bis zu 14 Minuten bestehen. Es würde also theoretisch ausreichen, dass ein Infizierter spricht und eine weitere Person diesen Raum in den nächsten Minuten betritt.

Auch hier geben Wissenschaftler bisher noch Entwarnung. Eine Infektion über Aerosole konnte bislang nicht nachgewiesen werden. Einerseits ist die Dosierung in solchen Aerosolen sehr viel kleiner als in Tröpfchen. Andererseits würden die Ansteckungskurven wohl sehr viel anders aussehen, wenn sich das Coronavirus problemlos über die Luft verbreiten würde.

Fazit: Theoretisch möglich, aber nicht nachgewiesen. Trotzdem machen Vorkehrungen wie das Tragen von Masken im Fall der Fälle Sinn.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kaffeesatz 12.09.2020 04:04
    Highlight Highlight Ich trage meist wenn nötig eine Maske und hoffe, oder bin dankbar, wenn mir beim Einkauf auch die Anderen meiner Gesundheit die Rücksicht entgegen bringen und Maske tragen. Es gibt viele Menschen (verschiedenen Alters) die z.B. an der Kasse die Distanz nicht einhalten. Das hilft leider auch der Ausbreitung des Virus. Auch über die Augen können Viren aufgenommen werden (Tröpfcheninfektion). Seien wir doch solidarisch und schützen uns gegenseitig. Wir sitzen Alle im selben Boot.
  • Normalo 12.09.2020 00:13
    Highlight Highlight Bei der ganzen Diskussion geht vergessen, dass das Infektionsrisiko ein individueller Prozess ist. Da spielen viele Faktoren eine Rolle, aus der Individualsicht in einer sich ständig ändernden Priorität. Ein immungeschwächter Mensch wird durch die gleiche Anzahl Erreger eher an diesen Erregern erkranken als ein Mensch, dessen Immunsystem noch in Takt ist. Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer inkorporaler Gegebenheiten, von denen ein Krankheitsverlauf abhängt. Am Anfang einer Infektion steht aber immer das Eindringen der Erreger in den Körper. Und da können wir uns schützen, z.B. Masken tragen.
  • Superspreader 11.09.2020 12:48
  • skisandtrail 11.09.2020 12:08
    Highlight Highlight Summa Summarum: Wir wissen nichts. Theoretisch. Vielleicht.
    • Saraina 11.09.2020 15:20
      Highlight Highlight Wir wissen, dass es Sinn macht, Abstand zu wahren, oder Masken zu tragen, vor allem beim Sprechen, Singen, Husten, Niesen und Lachen.
    • Saerd neute 11.09.2020 20:11
      Highlight Highlight Wir wissen dass wir einmal sterben. Und zwar jeder.
      Und wir wissen dass 97% der Corona Toten 85+ mit Vorerkrankung waren.
      Und was wir auch noch wissen oder zumindestens kommen sehen ist due Tatsache dass wegen Corona die durchschnittliche Lebenserwartung nicht sinkt.
    • R. Peter 12.09.2020 00:19
      Highlight Highlight Richtig ist nur der Abstand. Und Händehygiene.
  • curiousfluffygreensheep 11.09.2020 11:58
    Highlight Highlight Mal ein grosses Dankeschön, dass die herangezogenen Studien verlinkt wurden.
  • chrimark 11.09.2020 11:36
    Highlight Highlight Hygiene und Alltagsmasken sind dazu konstruiert, Tröpchen abzufangen, z.B. im Operationsaal oder wenn offen mit verderblichen Lebensmitteln hantiert wird. Tröfpchen generieren wir primär beim Ausatmen durch den Mund, z.B. Sprechen, Singen und natürliche Husten&Niessen. Da helfen solche die Masken nachweislich. Überall sonst... ach es hat keinen sinn.
  • Ah_geh 11.09.2020 11:30
    Highlight Highlight "Es würde also theoretisch ausreichen, dass ein Infizierter spricht und eine weitere Person diesen Raum in den nächsten Minuten betritt."

    Da überstrapaziert Ihr wieder mal die Interpretation einer Studie. In der Praxis beeinflussen Luftzirkulation, Raumgrösse, unterschiedlicher Aerosolausstoss und Virenlast des Infizierten das Risiko, und letztlich bleibt selbst dann eine Ansteckung ein stochastischer Prozess.

    Und ist die Aerosolwolke zu dicht, dann zieht man an undichten Stellen der Community- oder Hygienemaske nicht unwesentlich Viren mit rein - da braucht es stärkeres Geschütz zum Schutz.
  • PlayaGua 11.09.2020 11:03
    Highlight Highlight Wäre Händeschütteln den keine Schmierinfektion? Hier wird das ja unter Tröpfcheninfektion abgehandelt.
    • Mooncat 11.09.2020 13:11
      Highlight Highlight Vielleicht weil man für Hände schütteln so nah muss, dass dich die Tröpfchen erwischen?
    • darkgrey 11.09.2020 16:25
      Highlight Highlight Genau genommen ja, aber es ist "direkt".

      Schmierinfektion ist über ein Drittmedium gemeint als zB Tastatur des Bancomaten.

    • Saerd neute 11.09.2020 20:13
      Highlight Highlight Vielleicht weil einige mit schmutzigen Pfoten rumlaufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MrBean 11.09.2020 10:59
    Highlight Highlight Zu Punkt 1: Ich finde das Fazit etwas gewagt basierend auf dem verlinkten Paper. Dieses fasst Studien über die Beständigkeit von Coronaviren im Wasser (Trinkwasser, Abwasser und so) zusammen (stand Feb 2020) und untersucht nicht die Übertragbarkeit von Viren durch Tröpfchen.

    Ein passenderes Paper wäre z.B hier zu finden.

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7293495/

  • ivolution 11.09.2020 10:49
    Highlight Highlight Das Fazit bei den Aerosolen hinkt gewaltig. Bei Aerosolen nützen die Masken genau nichts!
    Mach den Test und sprüh mal Parfum in die Luft bei angezogener Maske. Riechst du was? Genauso gehen auch Aerosole durch die Masken!
    • ChrisG 11.09.2020 12:15
      Highlight Highlight Das ist richtig. Die Überlegung ist aber eine andere. Wenn du zB ohne Maske mit mir sprichst, bekomme ich deine Aerosole direkt ins Gesicht. Wenn du aber eine Maske dabei trägst, wird die Luft abgelenkt und abgebremst. Sie wird sich also mehr mit der Umgebungsluft verdünnen, bevor ich sie einatme. Da die Virenkonzentration eine Rolle spielt für die Infektion (und die Stärke der Erkrankung) steigt damit die Wahrscheinlichkeit, dass ich mich nicht anstecken (oder nur leichte Symptome entwickle).
    • Bestand 11.09.2020 12:33
      Highlight Highlight Das ist wohl richtig. Aber viele bleiben doch in der Maske hängen. Da aber die Menge es ausmacht ist jede Barriere willkommen.
      Also nütz die Maske auch in diesem Fall.
    • spiffsparamour 11.09.2020 13:01
      Highlight Highlight Masken bieten keinen 100% Schutz, das ist schon lange bekannt. Sie reduzieren aber das Infektionsrisiko, auch bei Aerosolen.
      https://www.faz.net/2.1652/corona-wissenschaftler-testen-medizinische-und-alltagsmasken-16936372.html?premium
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 11.09.2020 10:41
    Highlight Highlight "Fazit: Nachweislich ist dies der Hauptkanal der Corona-Übertragungen."

    Das ist alles andere als nachgewiesen. Es ist nicht widerlegt und plausibel. Aber so lange der Anteil der Aerosolinfektionen nicht quantifiziert werden kann und nicht widerlegt wird, dass dies der wichtigere Übertragungsvektor ist, kann von einem Nachweis nicht die Rede sein.

    Für das Gewicht der Aerosolinfektionen sprechen u.A.:
    - die rasche Verbreitung über Belüftungssysteme
    - der stark eingeschränkte Nutzen von Stoffmasken
    - der nachweislich viel bessere Schutz durch N95-Masken

    Korrektes Fazit daher: mehr Forschen
    • 97ProzentVonCH68000 11.09.2020 11:08
      Highlight Highlight Hast du Quellen, die belegen, dass für die Corona-Bekämpfung stimmen soll:
      „ - die rasche Verbreitung über Belüftungssysteme
      - der stark eingeschränkte Nutzen von Stoffmasken
      - der nachweislich viel bessere Schutz durch N95-Masken“
    • Ökonometriker 11.09.2020 12:08
      Highlight Highlight @97: gibt bereits hunderte Papers dazu, aber u.a:
      Belüftungssysteme:
      Lu, Jianyun, et al. Emerging infectious diseases 26.7 (2020) und Azimi, Parham, et al. medRxiv (2020) (die Zeigen wie Aerosole zu den Massenausbrüchen auf Kreuzfahrtschiffen führten)
      Masken:
      Rizki, Saraswati Anindita, and Andree Kurniawan. Kesmas: Jurnal Kesehatan Masyarakat Nasional (National Public Health Journal) 15.2 (2020) und
      Szarpak, Lukasz, et al. Cardiology journal 27.2 (2020): 218-219.
    • 97ProzentVonCH68000 11.09.2020 13:17
      Highlight Highlight Ökometriker: die Frage war nicht, ob Masken generell helfen oder Aerosole über Lüftungen verbreitet werden etc., sondern ob Aerosole nachweislich zur Corona-Verbreitung beitragen - was du behauptet hast.
      Wir warten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CalibriLight 11.09.2020 10:37
    Highlight Highlight Gut, dass es noch einmal ganz simpel erklärt wird:
    Die Masken schützen in erster Linie die Anderen vor Tröpfcheninfektion, was nachweislich der grösste Übertragungsfaktor ist.
    Daher ein grosses Dankeschön an alle, die über ihre Nasenspitze hinaus solidarisch mit ihren Mitmenschen sind.
    • Moglyy 11.09.2020 10:46
      Highlight Highlight Nun, was mach ich denn? Ich haben immernoch einen hohen Antikörpertiter im Blut, (vor 2 Wochen gemessen) kann also den Virus nicht verbreiten.

      Also. Scheiss ich auf die Maske.

      Oder ich mach bei der kollektiven Psychose mit.
    • 97ProzentVonCH68000 11.09.2020 11:07
      Highlight Highlight Wer immer maximal mit 10 km/h Auto fährt, schützt nachweislich andere. Tust du das?
      Wer nur aus dem Haus geht Schütz nachweislich andere vor Infektionen. Tust du das?
      Deine Argumentation sagt nichts über Solidarität oder ob etwas
      sinnvoll ist.
    • Milhouse 11.09.2020 11:48
      Highlight Highlight @Moglyy: Du bist ja voll er echt krasse Supertyp! Immun gegen Viren und vieles mehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Supermagic 11.09.2020 10:17
    Highlight Highlight "Theoretisch möglich, aber nicht nachgewiesen. Trotzdem machen Vorkehrungen wie das Tragen von Masken im Fall der Fälle Sinn."

    Wie bitte macht das genau Sinn? Sollten wir dann nicht auch alle unsere Telefonate überwachen lassen damit wir alle theoretisch möglichen Terroranschläge verhindern können?
    • Snowy 11.09.2020 10:25
      Highlight Highlight @Supermagic: Seit zwei Jahren und der Annahme des Nachrichtengesetzes machen wir genau dies.

      Zur causa: Bin bei Dir.
    • Sensei 11.09.2020 10:30
      Highlight Highlight Ja wenn es täglich auch Hunderte Terroranschläge gäbe, würde das wohl schon Sinn machen.
    • smartash 11.09.2020 10:53
      Highlight Highlight Telfonüberwachung macht durchaus Sinn um Terroranschläge zu verhindern.
      Wie immer gilt es eine Kosten/Nutzen abwägung zu machen. Wir gewichten Privatsphäre in diesem Punkt höhere als Sicherheit. Darum kein Telefonabhören

      Bei Masken heisst es, sie schützen definitiv gegen Tröpfchen und vieleicht gege Aerosole. Kosten von Masken tragen? Nicht wirklich vorhanden

      Du siehst, bei der Kosten/Nutzen Frage, gewinnt das Tragen von einer Maske immer
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 11.09.2020 10:13
    Highlight Highlight Na ja, im KH desinfiziert man sich ja oft die Hände und hat noch Maske getragen und oft Schutzbrille. Da kann man sich schlecht im Auge reiben, in der Nase bohren etc. .
    Sicher ist die Wahrscheinlichtkeit einer Schmierinfektionen viel geringer als eine Ansteckung durch Tröpfchen.
    • Sternengucker 11.09.2020 18:14
      Highlight Highlight Denke ich auch. Was mich jedoch stört, wenn das Servicepersonal die Gläser am Trinkrand anfasst. Habe ich schon öfters beim Bedienen von Stangen Bier gesehen.
  • lagaffe 11.09.2020 10:10
    Highlight Highlight Theorien hier und Thesen da. Geht mal den Messmethoden so richtig auf den Grund, das könnte das Gesamtbild so ziemlich verändern.
  • Chalbsbratwurst 11.09.2020 10:01
    Highlight Highlight Ich bin schon länger davon ausgegangen das Schmierinfektionen nicht wirklich eine Problem sind. Wer desinfiziert den alle seine Einkäufe die oft in Plastik verpackt sind und teilweise schon tagelang in den Läden herum lagen. Wenn Schmierinfektionen wirklich die Pandemietreiber wären hätten wir doch schon längst viel mehr Ansteckungen haben müssen. Da ich aber kein Virologe bin waren das nur Vermutungen meinerseits die ich nie belegen konnte.
    • lilas 11.09.2020 10:32
      Highlight Highlight Ich denke, das Desinfizieren von Flächen und Türklinken etc, macht hauptsächlich in Kliniken,Heimen,Schulen oder ÖV Sinn.
      Plastikverpackte Ware aus dem Supermarkt ist da wohl eher ungefährlich. Was mich immer bitzli "gruust" sind die Griffe der Einkaufskörbli und Wägeli im Laden...
    • Hans Jürg 11.09.2020 11:01
      Highlight Highlight Aber trotzdem macht zumindest das Händewaschen sehr viel Sinn. Es hilft auch, um das Risiko einer Erkältung zu minimieren.
    • kupus@kombajn 11.09.2020 11:08
      Highlight Highlight Ich kenne Leute, die tun das.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Diavolino666 11.09.2020 09:59
    Highlight Highlight "Theoretisch möglich, aber nicht nachgewiesen. Trotzdem machen Vorkehrungen wie das Tragen von Masken im Fall der Fälle Sinn."

    Mit dieser Logik kann man auch eine Helmpflicht für Fussgänger einführen... - Wo hört die vernünftige Vorsicht auf und geht in Manie über?
    • Kanuli 11.09.2020 10:10
      Highlight Highlight Da Tröpfchen-Infektion ja auch nachgewiesen, ergeben Masken wirklich Sinn, sobald man unter Menschen geht. Schmierinfektion finde ich eher heikel, weil soweit ich das verstanden habe, wurde nur getestet, ob das Virus dort mal war...ob es noch lebt, sich noch vermehren kann, bzw in welcher Anzahl, geht dadurch nicht hervor.
    • Roboterschwein 11.09.2020 10:14
      Highlight Highlight Toller Vergleich... Man hört ja immer wieder von Fussgängern, die von einem Auto angefahren wurden, und erst einige Tage nach dem Kontakt erste Symptome bemerken. Fussgänger stecken auch regelmässig ihre Verwandten mit Autounfällen an.
    • Amboss 11.09.2020 10:15
      Highlight Highlight Naja, unter dem Gesichtspunkt gesehen, dass die Unterteilung Tröpfchen (wo eine Maske wirksam ist) / Aerosole schwammig ist, ist diese Aussage schon richtig.

      Zudem: Um Tröpfcheninfektion zu verhindern trägst du ja sowieso schon eine Maske...
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