Olympia
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Jubel im Schneegestöber: Fanny Smith freut sich über Bronze. Bild: EPA/KEYSTONE

Skicross-Vierte Näslund mit Tränen in den Augen: «Fanny drückte mich weg, es war unfair»

Fanny Smith gilt als Sportlerin mit unbändigem Ehrgeiz, als eine, die lange eigene Wege ging. Mit dem Gewinn von Olympia-Bronze im Skicross erfüllt sich die Waadtländerin einen Traum.

23.02.18, 07:29 23.02.18, 08:59


Sandra Näslund, die im Final als Vierte ohne Medaille ausging, verdrückt beim Interview mit dem SRF nach dem Rennen Tränen. Die beste Skicrosserin des Winters musste sich mit Leder begnügen. «Fanny drückte mich weg mit dem Ellbogen, danach tat ich leider dasselbe. In meinen Augen war es ein unfaires Rennen.»

Der hart geführte Zweikampf von Smith und Näslund um Rang drei. Video: streamable

Natürlich, es wurde «geellbögelt», aber das war wohl alles noch im regulären Rahmen. Endlich steht die Schweizerin auf einem Olympiapodest.

Der Entscheid im Frühling 2017

Im Frühling 2017 hat sich Fanny Smith entschieden, den eingeschlagenen Pfad nach neun Jahren zu verlassen. Sie trennte sich von ihrem Privatcoach Guillaume Nantermod, unter dem sie Weltmeisterin bei den Juniorinnen und bei der Elite, dazu WM-Zweite und -Dritte oder Gesamt-Weltcupsiegerin geworden war. Smith entschloss sich, ein Jahr nach der Abkehr vom Nationenwechsel (2016 zu Grossbritannien) fix ins Swiss-Ski-Team mit Chefcoach Ralph Pfäffli zu wechseln.

Fanny Smith (r.) freut sich auf dem Podest. Bild: KEYSTONE

Unter Nantermod hatte Smith nicht nur erfolgreiche Zeiten erlebt. Sie musste auch einen richtig heftigen Rückschlag verarbeiten: 2014 war sie in Sotschi als Weltmeisterin mit der Mission angetreten, eine Medaille zu holen. Das Vorhaben scheiterte, weil Smith im Halbfinal nach einem Fahrfehler ausschied. Die folgenden Monate gehörten zu den schwierigsten Kapiteln der ansonsten so erfolgreich verlaufenen Karriere: «Ich habe mich abgestrampelt. Es war sehr schwierig, aber ich habe es geschafft, mich zurückzukämpfen.»

Der Gewinn von Olympia-Bronze erfüllt Smith deshalb mit grosser Genugtuung. «Klar geht es noch besser, ich stelle sehr hohe Ansprüche an mich selber. Aber ich bin enorm glücklich über den dritten Platz. Ich habe einen Traum Wirklichkeit werden lassen. Das erfüllt mich als Athletin und als Privatperson», sagte die 25-jährige Romande unter Tränen. Smith feierte gewissermassen einen Sieg über sich selber: An Sotschi habe sie nie gedacht. «Das war nicht leicht. Und darum ist es ein grosser Erfolg!» (fox/sda)

Die besten Bilder von Olympia 2018

Fanny Smith hat keine Schminkprobleme. Zumindest auf der Piste nicht.

Video: watson/Olivia Rasper, Emily Engkent

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • droelfmalbumst 23.02.2018 13:19
    Highlight "Nationenwechsel".... reicht mir schon aus...
    4 15 Melden
    • DrLecter 23.02.2018 16:20
      Highlight @droelfmalbumst
      Behalt Deine nationalistischen Ansichten für Dich, die interessieren niemanden und tun auch nichts zur Sache!
      12 5 Melden
  • EvilBetty 23.02.2018 10:44
    Highlight Körperkontakt gehört zum Skicross. Sonst muss sie halt in die klassischen Disziplinen wechseln... mimimi
    71 1 Melden
  • Amboss 23.02.2018 10:37
    Highlight Schon ein bisschen Mimimi

    Genau deshalb hat man doch Skicross und nicht das "normale" Skialpin.
    81 2 Melden
  • acove 23.02.2018 09:08
    Highlight Skicrdss ist kein Sport für schwache Nerven, da werden schon mal die Ellenbogen ausgefahren und das muss auch die viert Platzierte wissen und eben auch ich kauf nehmen.
    107 2 Melden
    • Alterssturheit 23.02.2018 11:06
      Highlight Vor allem - wenn sie wie sie selber sagt - "es dann auch gemacht hat"...diesmal hatte die Konkurrentin einfach mehr Glück (oder Druck)beim Ellbögele.
      40 0 Melden

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