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Christian Constantin hat sich anscheinend über die gesetzlichen Möglichkeiten informiert.
Christian Constantin hat sich anscheinend über die gesetzlichen Möglichkeiten informiert.Bild: KEYSTONE

Constantin findet die Strafe lächerlich: «Sie wollen Krieg. Sie werden Krieg erhalten»

Christian Constantin lässt die 14-monatige Sperre und die 100'000 Franken Busse kalt. Ob er am Sonntag gegen St.Gallen im Stadion sein wird? Die Antwort ist für ihn einfach.
12.10.2017, 17:1912.10.2017, 17:57

Die Schweizer Fussballliga hat heute ihr Urteil im «Fall Constantin» bekanntgegeben. 14 Monate soll er nicht mehr in ein Stadion dürfen. Wir haben daraufhin schon gedacht, dass einer dieser Typen an seiner Stelle bald auftauchen wird im Tourbillon:

Doch es scheint so, als ob wir uns geirrt haben. Zumindest wenn es nach dem Sion-Boss geht. Dieser sagt im Interview mit Le Matin: «Darüber kann ich nur lachen. Ich nehme es zur Kenntnis, aber irgendwann ist's genug. Die Entscheidung zeigt nur die Inkompetenz dieser Kommission.» Er sei noch nicht mal vorgeladen, geschweige denn angehört worden. Hinnehmen wird CC das Urteil sicher nicht: «Sie wollen Krieg, sie werden Krieg erhalten. Wir werden sehen, wer am Ende noch steht.»

So oder ähnlich will Constantin auch am Sonntag auf der Tribüne sitzen.
So oder ähnlich will Constantin auch am Sonntag auf der Tribüne sitzen.Bild: KEYSTONE

Ob er die 100'000 Franken Busse bezahlen werde, lässt er offen. Klar ist für ihn aber, was er am Sonntag machen wird, wenn sein Sion gegen St.Gallen antritt: «Warum sollte ich nicht ins Stadion? Ich bin Hauptmieter des Tourbillons. Wenn man mir sagt, dass ich nicht nach Hause darf, gehe ich ja auch trotzdem, oder?»

Dass das Urteil ab sofort gilt und im Falle eines Rekurses nicht suspendiert wird, ist dem Walliser auch egal. «Darüber sollen die Gerichte entscheiden.» (fox)

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81 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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DäPublizischt
12.10.2017 17:50registriert Dezember 2016
Selbst gegen die bösen Hooligans wettern und lange Stadionverbote verlangen, aber selber die Konsequenzen nicht ertragen. Weil Fringer ihn ja so gemein verbal angegriffen hat.
Wieso gibt's eigentlich keine polizeiliche Untersuchung mit einem Stadionverbot als Konsequenz? Ich kenne Leute, die 3 Jahre Rayon haben, weil sie an einem Zaun gerüttelt haben.
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sidthekid
12.10.2017 17:25registriert Mai 2015
Jetzt geht‘s los 😊 Monatelange Unterhaltung vom feinsten...
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Bruno Wüthrich
12.10.2017 18:58registriert August 2014
CC will ins Stadion. Selbstverständlich wird er eingelassen. So zumindest in Sion. Ich möchte denjenigen sehen, der ihn am Eingang zu stoppen wagt.

Deshalb wird für beste Unterhaltung gesorgt sein. Denn das Fernsehen und nicht wenige Pressefotografen werden ihn immer wieder in den Fokus nehmen.

Ich gehe weiter davon aus, dass die Verbandsbosse grantig werden, wenn CC auf Konfrontation geht und das Stadionverbot nicht beachtet. Da könnte es auch zu Punkteabzügen kommen. Wenn der Monsieur le Président mit seinem FC Sion nicht in die NLB will, wird er irgendwann nachgeben müssen.
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