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So läuft ein COVID-19-Abstrich bei jemandem zu Hause ab.
So läuft ein COVID-19-Abstrich bei jemandem zu Hause ab.
Bild: KEYSTONE

Wer bisher in der Schweiz am Coronavirus erkrankt ist

Das Bundesamt für Gesundheit hat heute Nachmittag Details zu den fast 4000 erkrankten Personen in der Schweiz herausgegeben: Das wissen wir.
20.03.2020, 16:5321.03.2020, 17:54

Total Infizierte

Heute Mittwoch meldet das Bundesamt für Gesundheit 4840 Infizierte. Im Vergleich zum gestrigen Report sind das fast 1000 neue Fälle. Davon sind 4176 Fälle bestätigt und bei 664 Fällen steht eine Bestätigung aus einem Referenzlabor noch aus.

Bisher traten 43 durch COVID-19 verursachte Todesfälle in der Schweiz auf.

Entwicklung Anzahl COVID-19-Erkrankter in der Schweiz

bild: watson

>>> Das Neuste zum Coronavirus gibt's im Liveticker

Alter

Die jüngste positiv getestete Person befindet sich in ihrem ersten Lebensjahr, die älteste ist bereits 100 Jahre alt. Die Hälfte der Infizierten ist unter 51 Jahre alt, die andere Hälfte älter. Erwachsene waren deutlich häufiger betroffen als Kinder.

Anzahl Betroffene pro 100'000 Einwohner nach Alter und Geschlecht

Bild: BAG

Geschlecht

Vom neuen Virus sind bisher beide Geschlechter gleich stark betroffen: 50% der Fälle waren Männer, 50% Frauen. Allerdings waren bei Personen über 60 Jahren mehr Männer als Frauen betroffen (siehe Grafik unter Punkt «Alter»).

Wohnkanton

Inzwischen wurden in allen Kantonen und im Fürstentum Liechtenstein Fälle gemeldet. Zu den kantonalen Fällen zählen auch einzelne Personen ohne ständigen Wohnsitz in den jeweiligen Kantonen.

Am stärksten betroffen sind die Kantone Tessin, Basel-Stadt und Waadt.

Die Darstellung auf der Karte zeigt: Grenzkantone weisen zurzeit die meisten Fälle von Coronavirus-Patienten auf.

Fälle pro 100'000 Einwohner nach Kanton

Bild: BAG
Wichtiger Hinweis zu den Daten
Ein aussagekräftiges Fazit zu der Anzahl der Infizierten und Verstorbenen und zu den betroffenen Regionen wird man erst mit einigen Tagen (oder sogar Wochen) Abstand ziehen können.

Die in den letzten Tagen veröffentlichten Momentaufnahmen unterliegen starken Schwankungen. Grund dafür ist unter anderem das veraltete Meldesystem für Ärzte. So müssen sie das Meldeformular ausdrucken, von Hand ausfüllen und innert 24 Stunden an die zuständige Stelle faxen.

Abgesehen davon sind – trotz den steigenden Fallzahlen – in vielen Regionen zu wenige Personen erkrankt, um für die Region zu diesem Zeitpunkt aussagekräftige Schlüsse zu ziehen. Auch der zeitliche Verlauf spielt eine Rolle: So sind beispielsweise im Tessin die mit Abstand meisten Fälle zu verzeichnen, das Virus hat die Menschen allerdings dort auch einige Tage vor den anderen Regionen erreicht. Die Angaben sind also als Momentaufnahme zu verstehen und mit Vorsicht zu geniessen.
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