DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE -- In this June 15, 2014 file photo, a polar bear dries off after taking a swim in the Chukchi Sea in Alaska. The U.S. Fish and Wildlife Service released its plan Monday, Jan. 9, 2017, for the recovery of threatened polar bears, acknowledging it will take no direct action for addressing the primary threat, that of greenhouse gases that contribute to the decline of sea ice habitat. Polar bears, the first species to be declared threatened or endangered because of climate change, rely on sea ice for hunting seals and raising their young. (Brian Battaile/U.S. Geological Survey via AP, File)

Herzig aus der Ferne, eine Gefahr aus der Nähe: der Eisbär. Bild: AP/U.S. Geological Survey

Angriffe von Eisbären: Klimawandel vertreibt Tiere von Arktis – mit gefährlichen Folgen



Wegen einer «Invasion aggressiver Eisbären» haben die Behörden der sibirischen Arktis-Insel Nowaja Semlja den Notstand ausgerufen. Dutzende Bären seien in Wohnhäuser und öffentliche Gebäude eingedrungen, hiess es am Samstag zur Begründung.

Bild

Nowaja Semlja ist eine Doppelinsel und gehört zu Russland. screenshot: maps.google

Regionale Behörden setzten einen Hilfsappell ab. Eine Abordnung von Experten wollte sich auf den Weg zu der Insel mit ihren rund 3000 Einwohnern machen, auf der sich russische Luftstreitkräfte und Luftverteidigungstruppen befinden.

Eine Genehmigung zur Erschiessung der Bären wurde zunächst nicht erteilt. Eisbären gehören zu den gefährdeten Tierarten und dürfen in Russland nicht erlegt werden. Die für Nowaja Semlja zuständigen Regionalbehörden in Archangelsk erklärten allerdings, sollten alle anderen Mittel fehlschlagen, könne das Erschiessen der Tiere nicht mehr ausgeschlossen werden.

Dutzende von Eisbären

In einem örtlichen Bericht an die Regionalbehörden hiess es, seit dem vergangenen Dezember seien 52 Polarbären regelmässig in Beluschja Guba, der Hauptsiedlung der Insel, aufgetaucht. Einige von ihnen hätten Menschen angegriffen. Eltern hätten Angst, ihre Kinder zum Kindergarten oder in die Schule gehen zu lassen.

MANDATORY CREDIT: Paul Goldstein/Exodus/Rex Features
Mandatory Credit: Photo by Paul Goldstein/Exodus/REX (4438904o)
Polar bear mother and cubs
Polar bears for International Polar Bear Day, Spitsbergen, Norway - 2010s
FULL COPY: http://www.rexfeatures.com/nanolink/q14n

International Polar Bear Day is celebrated every 27 February to raise awareness about the conservation status of the polar bear.

In honour of this occasion, wildlife guide, photographer and presenter Paul Goldstein has bought together his favourite images of the majestic predator.

Wimbledon-based Paul, who guides for Exodus, explains:

Die Eisschmelze in der Arktis schreitet voran. Bild: REX DUKAS

Einige Bären würden Menschen «regelrecht jagen», sagte der Chef der örtlichen Behörde, Schiganscha Musin. Er lebe seit 1983 auf der Insel, aber einen Einmarsch so vieler Bären habe er noch nie erlebt.

Die beschleunigte Eisschmelze in der Arktis als Folge des Klimawandels führt dazu, dass Eisbären sich länger an Land aufhalten. Dort liefern sie sich einen Wettstreit um Nahrung. (sda/afp)

Eisbär in norwegisches Hotel eingedrungen

Video: srf

Eisbär Fritz

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Berner Beizen können mittags für Büezer öffnen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Abschussbefehl: Australier töten in den kommenden Tagen 10'000 Kamele

Australien brennt. Das ist mittlerweile bekannt. Auch dass Flora und Fauna extrem darunter leiden, ist bekannt. Bilder von verbrannten Kängurus und brennenden Koalas gehen um die Welt. Doch die Dürre in Australien fordert auch andere tierische Opfer: Kamele.

Wie The Australian berichtet, werden ab Mittwoch während fünf Tagen 10'000 Kamele geschossen. Passieren wird dies im lokalen Verwaltungsgebiet Anangu Pitjantjatjara Yankunytjatjara (APY), einer Aboriginal Community im Bundesstaat South …

Artikel lesen
Link zum Artikel