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«Nicht akzeptabel»: So wettern die SBB über neuen Pannenzug von Bombardier



Die Beschaffung der neuen SBB-Doppelstöcker (FV-Dosto) von Bombardier entwickelt sich endgültig zum Fiasko. In einem geharnischten Communiqué teilen die SBB mit, dass die Zuverlässigkeit der FV-Dosto im ersten Betriebsmonat «nicht akzeptabel» sei. 

«Die SBB entschuldigt sich bei ihren Kunden für die Unannehmlichkeiten und fordert vom Hersteller Bombardier Verbesserungen», so die SBB. 

Die Züge verkehren seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 auf der Interregio-Strecke Basel–Zürich–St. Gallen–Chur (IR13/37). Bombardier und SBB seien mit Hochdruck daran, die Betriebsstabilität der FV-Dosto zu verbessern. Aktuell gebe es täglich 25 Verbindungen mit FV-Dosto, an einzelnen Tagen kam es bis zu zwei Zugsausfällen der Bombardier-Züge.

«Aufgrund des Fahrplans kann im St. Galler Rheintal nicht auf den Einsatz der neuen, spurtstarken Züge verzichtet werden», heisst es weiter.

Oder anders gesagt: Die SBB würden die Pannen-Züge unter diesen Voraussetzungen wohl am liebsten aus dem Verkehr ziehen.

Einsatz auf IC1-Linie verzögert sich weiter

Die neuen Züge sollten eigentlich seit dem 9. Dezember auf der IC1-Strecke St. Gallen Genf verkehren. Doch die Premiere ist auf unbestimmte Zeit verschoben worden. «Die SBB werde das aktuelle Einsatzgebiet erst dann erweitern, wenn die bestehenden zwölf Fahrzeuge im täglichen Betrieb über mehrere Wochen verlässlich eingesetzt werden können.»

So sehen die neuen SBB-Züge von Innen aus

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Video: srf/SDA SRF

(amü)

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    Alle Leser-Kommentare
  • pluginbaby 11.01.2019 09:00
    Highlight Highlight Nur als kleiner Input, die SBB ist gezwungen den günstigsten Hersteller zu wählen bei solchen Ausschreibungen. Ebenfalls ist die SBB gezwungen eine solche Ausschreibung international zu veröffentlichen.

    Die Ausschreibung beinhaltete damals die vielzitierte Wankkompensation, eine Technologie die angenehmeres und schnelleres Fahren möglich macht. Zum Zeitpunkt der Ausschreibung hatte Stadler selber zu wenig Erfahrung mit dieser Technologie, was sicher auch dazu beigetragen hat, dass Stadler den Auftrag nicht erhielt.

    Dies sollte man bei der ganzen Geschichte berücksichtigen...
  • mike2s 11.01.2019 08:27
    Highlight Highlight Ich hier diverse Dinge gelesen die nicht ganz korrekt sind.
    1. Bombardier Bahnsparte ist in hat ihren Hautsitz in Berlin. Ist also genau so Europäisch wie Siemens, Alstom, Stadler(Die in Deutschland als Berliner Firma gelten), Škoda... .
    2. FV-Dosto werden in Villenneuve/VD montiert. Vieles davon kommt von Zulieferern (Meist Knorr und Faiveley). Die gleichen die auch Stadler berücksichtigen würde.
    3. Gewisse Problem merkt man halt erst wenn man Otto Normal Passagier drauf ansetzt und die Zuge nicht nur von geübten Testlokführern gefahren werden.
    • mike2s 12.01.2019 11:16
      Highlight Highlight Das ist nicht so einfach mit der Software. Die muss bevor man damit nur einen Meter fahren darf zertifiziert werden. Und bis man damit Passagiere transportieren kann muss noch mals getestet werden. Auch Stadler kann da nicht zaubern.
  • rodolofo 11.01.2019 06:56
    Highlight Highlight Ja, so kann's heraus kommen, wenn man sich für das (vermeintlich) günstigere Produkt entscheidet.
    Das Billigere ist halt meistens auch billig und fällt nach dem ersten, täuschend guten Eindruck schon bald ent-täuschend auseinander.
    Das ist übrigens nicht nur bei Zügen so.
    Aber gegen das Reinfallen auf solche Meister der Täuschung ist niemand von uns gefeit!
    Wer kann schon einem Franzosen, oder erst recht einer Französin widerstehen? (Französisch ist die Sprache der Hochstapler.)
    Wohl nur die Französinnen und Franzosen selber...
    • Skip Bo 11.01.2019 09:40
      Highlight Highlight He, meine Lieblingsfremdsprache ist französisch!
      Pöt eter schö parl pa biä, me sa met egal. (So schreibe ich meinen Kindern auf wie diese wunderschöne Sprache auszusprechen ist)
    • rodolofo 12.01.2019 09:22
      Highlight Highlight @ Skip Bo
      Abère isch abe doche gar nischts gégön Franssösisch!
      Isch abe auch gar nischts gögön eine schöne Costume!
      Wie sagt man auf Französisch "Ggschwellti"?
      Antwort: Pommes de Terre en robe de chambre.
  • Flötist 11.01.2019 06:44
    Highlight Highlight Ahh, SBB kauft die Züge im Ausland ein? Dann kann ich auch mit ausländischen Bus Firmen nach Freiburg im Breisgau reisen.
    • esmereldat 11.01.2019 11:06
      Highlight Highlight Keine Ahnung vom Beschaffungswesen oder schlechter Troll? 🤔
    • Flötist 11.01.2019 12:41
      Highlight Highlight @esmereldat Willst du uns über deine Frustrationen erzählen?
  • Redback 11.01.2019 06:23
    Highlight Highlight Geiz ist eben nicht immer geil. Wo wurde hier jetzt wohl gespart gegenüber dem Stadler Angebot?
    • Raphael Conca 11.01.2019 08:17
      Highlight Highlight Wäre interessant zu wissen.
  • Evan 11.01.2019 05:57
    Highlight Highlight Warum ist es nicht möglich, die Lieferung/Bestellung auszusetzen, bis die Problemene in den Griff zu kriegen sind? Was wenn die Probleme nie behoben werden? Dann sitzt die SBB auf x Schrottzügen. Oder ist das unrealistisch?
    • Raphael Conca 11.01.2019 08:18
      Highlight Highlight Wie bem Pendolono (oder so)
  • glüngi 11.01.2019 03:47
    Highlight Highlight war sicher das günstigste Angebot. die nehen immer das günstigste.
    • LukasBrunner 11.01.2019 09:43
      Highlight Highlight Würden Sie nicht auch das günstigste nehmen? Die SBB kann ja nicht im Vorraus ahnen, dass dies Pannenzüge sind.
    • Skip Bo 11.01.2019 09:46
      Highlight Highlight Bei öffentlichen Beschaffungen gibt es Vorgaben. Eine davon ist der Preis. Damit man im Rennen bleibt, wird der Preis tiefer angesetzt, die Qualität leidet. Das merkt man aber erst im Nachhinein.
    • glüngi 11.01.2019 11:45
      Highlight Highlight @Lukas das sollte aber nicht standard sein. klar geht es um viel geld. oft bekommt man jedoch die quittung dafür das man umbedingt sparen musste. gestraft sind am schluss die pendler.

      diejenigen die entscheiden was gekauft wird sind leider meist nicht diejenigen die wissen auf was zu achten ist. eigentlich müssten sich diese leute von anderen beraten lassen welche selbst züge warten / reparieren. Welche die aus erfahrung wissen was oft kaputt geht und vor allem wie man dies verhindert.

      Ein 200 Franken Smartphone musst auch öfters zum Batterienwechsel als ein 800 Franken Telefon. (war mal so)
  • Mutbürgerin 11.01.2019 00:21
    Highlight Highlight Wieso nimmt die SBB diese Züge überhaupt in Betrieb? Dass die SBB nun die Schuld auf den Lieferanten schiebt, ist ja wohl ein Witz. Der CEO soll seiner Ex-Chefin folgen und in den Ruhestand gehen.
    • Tavares 11.01.2019 16:31
      Highlight Highlight Text gelesen? Im Rheintal sind die SBB auf die spurtstarken (schnell beschleunigenden) Züge auf Grund des engen Fahrplans angewiesen
  • Dominik Treier 10.01.2019 22:58
    Highlight Highlight Beschaffungen müssen immer zugunsten des billigst möglichen Angebotes erfolgen... Man bekommt eben, was man bezahlt...
    • Raphael Conca 11.01.2019 08:19
      Highlight Highlight Das ist bei öffentlichen Ausschreibung so. Leider.
    • Käpt'n Hinkebein 11.01.2019 09:29
      Highlight Highlight Das ist schlichtweg falsch. Beschaffungsentscheide müssen zugunsten des "wirtschaftlich günstigsten Angebots" erfolgen (Art. 21 des Bundesgesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen). Es wird ermittelt, indem verschiedene Kriterien berücksichtigt werden, insbesondere Termin, Qualität, Preis, Wirtschaftlichkeit, Betriebskosten, Kundendienst, Zweckmässigkeit der Leistung, Ästhetik, Umweltverträglichkeit, technischer Wert, Ausbildung von Lernenden in der beruflichen Grundbildung.
      Nur der Preis ist - ausser bei Standardwaren wie Kugelschreibern - selten entscheidend.
  • Namenloses Elend 10.01.2019 22:28
    Highlight Highlight Bis auf die Tatsache, dass die Sitze neu sind habe ich noch keinen einzigen Mehrwert gegenüber dem IC Dosto an dem Zug entdeckt. Und ich muss auch noch mit dem Fehlkauf arbeiten 😅

    Junge, Junge, das war ein riesen Fehlkauf. Ich behaupte noch nicht mal, dass Siemens oder Stadler besser wäre, aber das Konzept des Zuges ist sehr mangelhaft.

    - sehr enge Treppen, wo ich noch nicht mal mit einem Koffer hochkomme.

    - gefährliche Steigungen/ Senkungen nach dem Wagenübergang

    - weniger Sitzplätze (scheint zumindest so)

    - schlechte Raumaufteilung
    - oben kalt und dunkel
    - sehr kleines Gepäckabteil
    • s_rosenthaler 11.01.2019 09:11
      Highlight Highlight Teile deine Wahrnehmung, zudem ist die Lüftung teilweise relativ laut.
  • parakalo 10.01.2019 22:20
    Highlight Highlight Wenn Züge in Betrieb gesetzt werden, tauchen normalerweise immer Kinderkrankheiten auf.

    Klar hätten es in diesem Fall weniger Störungen und weniger Verspätung sein können. Auch dass der Lieferant aus dem Ausland kommt bietet Platz für Polemik.

    Es sind keine unlösbare Probleme. Deshalb bleibe ich zuversichtlich, dass die Züge bald zuverlässig durchs Land rollen.
  • Guybrush Threepwood 10.01.2019 21:29
    Highlight Highlight Bin selber dieses jahr bereits zweimal betroffen gewesen und durfte dann mit ca 1 h verspätung irgendwo auf einen anderen zug umsteigen weil der neue nicht mehr weiterfuhr.
    Schon sehr ärgerlich das ganze
  • Toni.Stark 10.01.2019 19:56
    Highlight Highlight Stadler. Rail. So. Was. Von.
    • 7immi 10.01.2019 23:13
      Highlight Highlight den gleichen fehler begehen wie damals bei der slm? das ganze aublähen und somit in den ruin treiben? die entscheidung, es nicht stadler zu geben war korrekt, dieser hat schon den giruno. es bombardier zu geben, die schon damals die entwicklungsabteilung auslagerten, war falsch.
  • Francis Begbie 10.01.2019 19:56
    Highlight Highlight Da muss sich die SBB aber auch selber an der Nase nehmen. Der Vertrag mit Bombardier wurde demnach zu lasch verhandelt bzw sind die Strafen für all die Problemen viel zu tief angesetzt.
    • Astrogator 10.01.2019 20:42
      Highlight Highlight "Der Vertrag mit Bombardier wurde demnach zu lasch verhandelt bzw sind die Strafen für all die Problemen viel zu tief angesetzt."

      Und wie kommst du darauf?
    • Francis Begbie 10.01.2019 23:09
      Highlight Highlight Sonst würde sich die SBB nicht beklagen sondern könnte ganz einfach sagen, dass sie dafür sehr gut entschädigt werden. Dann wäre das Ganze ja auch kein Problem.
      Mit „Verhandelt“ mag ich das falsch formuliert haben - die Ausschreibung muss wohl fehlerhaft gewesen sein / oder zu lasch. Sonst könnte die SBB ja einfach kommunizieren, dass sowas vorkommt und man dafür mehr als gut entschädigt wird.
      Oder es ist reine PR. Auch möglich.
    • Astrogator 11.01.2019 09:47
      Highlight Highlight Die SBB wird sehr gut entschädigt. Bombardier bezahlt 3 Züge zusätzlich, sämtliche Mehrkosten für Personal und Rollmaterial, also auch für Rangierleistungen, manuelles Kuppeln, die Zeit für Manöver - einfach alles was an Kosten zusätzlich anfällt weil die Züge nicht fahren geht als Rechnung an Bombardier.

      Deshalb verkaufen sie ein Werk in Deutschland, dazu kommt noch der Imageschaden. Die SBB sind kein NoName auf der internationalen Bühne. Wenn die SBB Rollmaterial kauft ist das ein Ritterschlag für das Produkt , und wenn es nicht läuft wird das in der Branche weltweit aufmerksam verfolgt.
  • wolge 10.01.2019 19:55
    Highlight Highlight Nächstes Mal wohl besser wieder Schweizer Qualitätsarbeit...
    • Caturix 11.01.2019 00:16
      Highlight Highlight Stadler hat da auch seine Probleme. Aber Bombardier scheint nur aus Problemen zu bestehen.
      Da ist die SBB selber schuld. Habe mich auch schon aufgeregt als ich Schrott gekauft habe.
    • Luuki 11.01.2019 08:41
      Highlight Highlight Die IC-Doppelstöcker von Bombardier die jetzt schon Jahrzehnte im Einsatz waren top! Ist auch etwas kurz gegriffen, wenn man alles auf den Lieferanten schiebt. Denke, dass hier die sich ständig ändernden Anforderungen Seitens SBB auch ihren Teil beigetragen haben.
    • Benjamin Goodreign 11.01.2019 11:18
      Highlight Highlight Die IC 2000 sind tatsächlich recht robust. ADtranz gehörte aber damals noch nicht zu Bombardier und daneben waren Schindler, Alstom und Fiat im Konsortium. Abwarten - die Re460 “Lok 2000” war auch jahrelang von Kinderkrankheiten geplakt, trotz Schweizer Hersteller und hat sich dennoch bewährt. Schliesslich muss die ganze Lebensdauer - idR >40 Jahre - betrachtet werden. Gute Fahrt!
  • DerRaucher 10.01.2019 19:50
    Highlight Highlight Gönne ich der SBB. In der Schweiz gäbe es Stadler, in Europa Siemens usw. aber nein, man muss weiterhin einer Firma aus Übersee einen Milliardenauftrag geben.
    • bernd 10.01.2019 20:11
      Highlight Highlight Die SBB muss wie der Bund Aufträge, die ein bestimmtes Volumen überschreiten gemäss WTO-Richtlinien öffentlich ausschreiben und darf diese nicht einfach so vergeben. Das kann man kritisieren, liegt aber nicht im Kompetenzbereich der SBB.
    • drüber Nachgedacht 10.01.2019 20:14
      Highlight Highlight Informiere dich mal über IC4, IC2 und DSB.

      Auch bei einer Europäischen Firma kann einiges daneben gehen...
    • Armend Shala 10.01.2019 22:24
      Highlight Highlight Die meisten Stadlerwerke sind nicht in der Schweiz beheimatet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leider Geil 10.01.2019 19:38
    Highlight Highlight Das sind bestimmt Softwareprobleme, wetten? Nicht einmal Notfallknöpfe können heutige Softwareentwickler heutzutage ohne Bugs entwickeln. Wenn die Leute endlich verstehen würden, dass die Software heutzutage nur noch Pfusch sind. Wären Häuser und Brücken gebaut wie Software entwickelt, au weia, dann würde es schnell jeder merken.
    • dä dingsbums 10.01.2019 21:24
      Highlight Highlight Das ist Quatsch.

      Praktisch alles was man heute anfässt enthält Software. Vom Auto über die Kaffeemaschine zum Lift, dem Smartphone, dem Herzschrittmacher, die Ampel, usw.

      Funktioniert alles im Alltag meist ohne Probleme.

      Achja, es ist auch schon vorgekommen, dass man bei grösseren Bauprojekten Verzögerungen hatte oder nachbessern musste.
    • _kokolorix 10.01.2019 21:40
      Highlight Highlight Würde sich die Schwerkraft alle zwei Jahre verdoppeln oder halbieren wäre es mit der Stabilität von Brücken und Häusern auch bald vorbei.
      Nicht zu vergessen, dass sich die Zusammensetzung der Atmosphäre und der Niederschläge auch alle paar Jahre grundsätzlich verändern könnte...

      Man kann die Softwareentwicklung nicht mit dem Bau und auch nicht mit der Industrie vergleichen. Bei beiden sind das Umfeld stabiler und die Anforderungen klarer. Software baut auf unzähligen Hard- und Softwarekomponenten auf, welche oft in beliebigen Kombinationen auftreten können
    • Astrogator 11.01.2019 09:53
      Highlight Highlight "Software baut auf unzähligen Hard- und Softwarekomponenten auf, welche oft in beliebigen Kombinationen auftreten können."
      Ein Zug ist eine geschlossene Plattform, alle Komponenten sind bekannt, die Software wird exklusiv für diese Plattform entwickelt.

      Dein Argument ist allgemein zutreffend, nicht aber in diesem spezifischen Fall.

      Und mal so ein Insider-Zückerchen zur Qualität der Software: Wenn man die Ausgabesprache auf dem Display im Führerstand gewechselt hat ist die gesamte Zugleitelektronik abgestürzt. Wieso soll eine Textausgabe Einfluss auf die Leitelektronik haben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Kritiker 10.01.2019 19:35
    Highlight Highlight Kann mich mal einer aufklären? Gibt's bei solchen Beschaffungen nicht Konventionalstrafen, wenn man fehlerhaft, verspätet oder sonst irgendwie vertragswidrig "liefert"?
    • Astrogator 10.01.2019 20:44
      Highlight Highlight Ja gibt es, und es ist teuer für Bombardier.
    • Pisti 10.01.2019 21:16
      Highlight Highlight Die SBB hat ja drei weitere Züge erhalten “gratis”.
    • JackMac 10.01.2019 21:48
      Highlight Highlight 3 zusätzliche Züge die stehen bleiben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • MSpeaker 10.01.2019 19:29
    Highlight Highlight Die Stadler Züge (Tango) die die Appenzellerbahn seit Nov 18 Einsetzt sind leider genau so Problembehaftet. Die Züge haben einen so grossen Verschleiss, dass sie nicht die geplante Geschwindigkeit fahren können und einzelne Wagen sind bereits wieder von den Schienen um revidiert zu werden.

    Nur weil jetzt einige denken bei Stadler würde es super laufen.
    • rsg3200 10.01.2019 21:42
      Highlight Highlight Das lässt sich ja auch auf zahlreiche andere Branchen übertragen - nicht zuletzt auch auf die Informatik. :-)

      Realität ist halt dann doch immer was anderes als ein Labor. Kein Wunder, werden Autos vor Lancierung intensiv während Millionen von Kilometern in der freien Wildbahn getestet. Das gestaltet sich bei Zügen dann halt aufgrund des Formfaktors doch etwas schwieriger...
    • Raphael Conca 11.01.2019 08:29
      Highlight Highlight Sicher nicht. Wo komplexe Systeme Zusammenarbeiten müssen sind Komplikationen nicht auszuschliessen.
      Aber das Geld bleibt in der Schweiz. Die Mitarbeiter sind in der Schweiz.
      Das macht den Unterschied, oder?
  • Paraflüger 10.01.2019 19:19
    Highlight Highlight Da schiebt die SBB aber ein bisschen gar leicht die Verantwortung von sich. Sie haben sich für diesen Zug entschieden, und hätten, falls die Evaluierung seriös verlaufen war, bereits bei der Ausschreibung auf die Mängel aufmerksam werden müssen. Spätestens während der Entwicklungsphase oder der Testphase hätten die Fehler entdeckt werden müssen.

    Kleine Kritik an Watson: Bitte verlinkt doch das Communiqué der SBB oder fasst es kurz zusammen.
    • Paraflüger 10.01.2019 22:26
      Highlight Highlight Mit einer Testphase, welche von beiden Seiten mit genügend Reserve eingeplant wird.
    • Astrogator 11.01.2019 09:25
      Highlight Highlight Man testet seit 2 Jahren und weiss, dass es nicht läuft. Das Problem ist der Fahrplan 2019 der mit dem neuen Zug gerechnet wurde. Bombardier hat vor einem Jahr versprochen die Probleme bis zum Fahrplanwechsel in den Griff zu bekommen - Bombardier hat wieder versagt.
  • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 10.01.2019 18:55
    Highlight Highlight Ob Stadler besser gewesen wäre? 🤷🏼‍♀️ auch in Bezug auf Reparaturen?
    • Der Kritiker 10.01.2019 19:37
      Highlight Highlight Ich war auch ein grosser Freund von Stadler.... bis ich tagtäglich mit diesen Flirtzügen pendeln musste... Panne hab ich in diesen 2 Jahren jedoch nur 1 miterlebt.
    • _kokolorix 10.01.2019 21:19
      Highlight Highlight Die Stadler Kombinationen der BLS erwiesen sich auf jeden Fall als sehr zuverlässig. In den ersten Wochen gab es etwa zwei Pannen, seither habe ich nie mehr etwas gehört.
      Aber natürlich ist das keine generelle Garantie. Vielleicht hat Bombardier einfach zu viele Aufträge angenommen
    • nukular 10.01.2019 21:59
      Highlight Highlight Kennst du Ausschreibungen?
  • TheWall_31 10.01.2019 18:48
    Highlight Highlight "Hätte man besser bei Stadler eingekauft"-Kommentare in 3, 2, 1...
    • meliert 10.01.2019 19:36
      Highlight Highlight ja genau wie die SOB diesen „bäumigen VAE!
      Benutzer Bild
    • abishot 10.01.2019 20:26
      Highlight Highlight Stadler hat nach meinem Wissensstand gar nicht die Kapazität, um den Auftrag zu erfüllen. Sie hätten in kurzer Zeit massiv das Personal aufstocken müssen. Ob das besser gewesen wäre..
    • real donald trump 10.01.2019 20:52
      Highlight Highlight meliert, bin eigentlich Fan der SOB aber diese Kupfer/Rot-Kombination ist so ziemlich das hässlichste was ich je auf Schienen stehen gesehen habe. Dazu kommt noch "jeder Passagier bekommt das was er braucht" (SOB Website), an Steckdosen hat da in der 2. Klasse wohl keiner gedacht.

      Schade..
    Weitere Antworten anzeigen
  • zeitgeist 10.01.2019 18:45
    Highlight Highlight Welches sind denn die Ursachen für diese gehäuft auftretenden Pannen? Das Material? Die Elektronik?
    • Oh Dae-su 10.01.2019 20:26
      Highlight Highlight Um die Elektronik mache ich mir eher weniger Sorgen, das kann man immer beheben. Beim Schaukeln bin ich jedoch etwas skeptisch. Das deutet schon ziemlich auf ein grundlegendes Designproblem hin. Ich frage mich sowieso, ob es überhaupt möglich ist, einen Doppelstockzug mit der von der SBB angepeilten Kurvengeschwindigkeit und gleichzeitig gutem Komfort zu konstruieren.
    • MeinSenf 11.01.2019 01:26
      Highlight Highlight Nun ja, die hatten auch die glorreiche Idee, die gesamte Leittechnikarchitektur neu zu erfnde, statt auf bewährtes zu setzten. Resultat: der Zug braucht ne halbe Stunde zum Hochfahren am Morgen. Ein Reset auf der Strecke im Fehlerfall ist so nicht machbar.
      Auch hat es einige HW-Probleme (Kurzschlüsse, Inkompatibilität zwischen einzelnen Kompositionen)
      Einfach massiv zu hoher Neuheitsgrad halt...
  • ralck 10.01.2019 18:43
    Highlight Highlight Ende Jahr reiste ich von Zürich ins Engadin. Da ich auch Kritik am neuen Zug ausübte, löste ich ein Ticket für die 1. Klasse via Bodensee und fuhr mit dem IR13 bis nach Landquart. Kurz vor dem Halt am Flughafen Zürich hielt ich es im oberen Stock micht mehr aus. Ich fühlte mich, als würde ich auf einem Kamel sitzen. In Rohrschach blieb der Zug wegen einer Software-Störung stehen.
    Alles in allem wäre der Zug eigentlich sehr nett eingerichtet. Aber das Schauckeln, die Software-Probleme und auch die Rampe bei der Tür sind ungenügend! Auf der kann man nicht einmal richtig seitwärts stehen...
  • flying kid 10.01.2019 18:19
    Highlight Highlight Hätte man doch dazumals etwas mehr Geld in die Hände genommen und sich für Stadler-Rail entschieden...
    • Francis Begbie 10.01.2019 19:53
      Highlight Highlight Oh, ein Profi hier!
    • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 10.01.2019 20:43
      Highlight Highlight Zettie bist du von der Branche ? Finde deine Kommentare sehr nachvollziehbar und spannend, danke dafür! Was denkst du wie lange das dauert bis die "Kinderkrankheiten" ausgemerzt sind?
  • Herr Kules 10.01.2019 18:16
    Highlight Highlight Tja, ein weiser Mann sagte einst:

    Bei solchen Zugsausschreibungen sollte man immer das zweitgünstigste Angebot wählen...
    • Basubonus 10.01.2019 21:10
      Highlight Highlight Und ein Gesetzbuch sagte einst, dass man immer das günstigste Angebot wählen MUSS... "Sparen2 à la SVP/FDP...
    • Caturix 11.01.2019 00:25
      Highlight Highlight Nein die müssen nicht das Günstigste nehmen sonder das beste Preis Leistungs Angebot das in den Punkten die sie vorgeben auf dem Papier am besten abschneidet. Aber eben nur auf dem Papier in der Realität stimmt es dann nicht.
    • Käpt'n Hinkebein 11.01.2019 09:38
      Highlight Highlight Genauer gesagt sieht Art. 21 des Bundesgesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen vor, dass das "wirtschaftlich günstigste Angebot" den Zuschlag erhält. Weiter heisst es:
      "Es wird ermittelt, indem verschiedene Kriterien berücksichtigt werden, insbesondere Termin, Qualität, Preis, Wirtschaftlichkeit, Betriebskosten, Kundendienst, Zweckmässigkeit der Leistung, Ästhetik, Umweltverträglichkeit, technischer Wert, Ausbildung von Lernenden in der beruflichen Grundbildung."

      Der Preis allein ist in den seltensten Fällen entscheidend. Wann ausgeschrieben werden muss, ist übrigens auch geregelt.
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  • fdsa 10.01.2019 18:04
    Highlight Highlight Ich hoffe das nächste Mal wird wieder auf Schweizer Qualität gestzt. Probleme von so grossem Ausmass wären in der Privatwirtschaft für viele Firmen ein Todesurteil.
    • Pisti 10.01.2019 20:30
      Highlight Highlight Für Bombardier ist das Problem sicher grösser als für die SBB. Und das ist eine private Firma.
    • purpletrain 10.01.2019 21:05
      Highlight Highlight Bombardier ein Staatsbetrieb?
    • fdsa 11.01.2019 06:58
      Highlight Highlight @Pisti @purpletrain
      Nein Bombadier ist eine private Firma, dass ist klar. Hätte aber eine Privatfirma ein Produkt bestellt und es ist so lange nach abgemachtem Datum noch nicht bereit, dass wäre für viele Firmen ein Todesurteil. Das die SBB daran nicht kapput geht ist klar.
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  • derEchteElch 10.01.2019 17:59
    Highlight Highlight Tja, so sind halt Billigprodukte aus dem Ausland gegenüber der bewährten, guten alten Schweizer Qualitäten.

    Aber die SBB ist ja nur eine teilprivatisierte Bundesbahn. Hauptsache es fliesst Geld vom Bund, die Ticketpreise werden erhöht und dem Kunden blietet man Zeug, das er nicht braucht.
    • trio 10.01.2019 19:51
      Highlight Highlight Selten einen solchen Blödsinn gelesen. Alsob bei einem Schweizer Zug (die ganze Elektronik, welche ja anscheinend Probleme macht, und vieles mehr kommt auch bei Stadler aus China) keine Probleme auftreten können.
      Auch ich hätte natürlich lieber einen Zug aus der Schweiz und der dürfte auch mehr kosten, aber zu glauben wir sind so viel besser ist einfach nur dumm.
    • derEchteElch 10.01.2019 19:52
      Highlight Highlight Ach stimmt. Der Teilprivatisierte ist ja die liebe Swisscom, während die SBB ja „nur“ eine spezialgesetzliche AG ist.
    • derEchteElch 10.01.2019 20:35
      Highlight Highlight „aber zu glauben wir sind so viel besser ist einfach nur dumm“

      Schon diese Grundeinstellung ist falsch. Jeder Bürger jedes Landes findet sein Land am besten. Das hat etwas mit Heimatliebe zu tun.

      Nur der Schweizer, v.a. die ach so klugen, müssen sich selbst immer kleinreden und unbedeutend machen. Kein Wunder hackt die EU auf uns herum, wenn es Leute wie Sie gibt @trio!
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  • DSC 10.01.2019 17:55
    Highlight Highlight Auf der Strecke Luzern-Zug-Zürich warte ich auch schon lange auf neue Züge. 🙄
    • IchSageNichts 10.01.2019 21:27
      Highlight Highlight Die IC2000 sind doch tiptop. Ich finde sie sogar heimeliger als die neuen Züge.
  • Piccco 10.01.2019 17:53
    Highlight Highlight Und warum zieht man nicht die Notbremse, sucht eine Übergangslösung und bestellt dann einen anderen zug.
    • zeitgeist 10.01.2019 19:20
      Highlight Highlight Und wer soll das bezahlen?
    • ch2mesro 10.01.2019 19:46
      Highlight Highlight vielleicht weil die bestellten züge in der auslieferung sind und ein neues fahrzeug ein klein wenig mehr 19.95 kostet?
    • trio 10.01.2019 19:46
      Highlight Highlight Die Züge sind quasi fixfertig und bereits im Einsatz. Wie soll man da die Notbremse ziehen? Alsob die SBB nochmals ein paar Jahre auf neue Züge warten könnte...
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