Schweiz
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«Deutlich mehr Sprayereien»: 3 Punkte, warum die SBB am Limit fahren

Die SBB verzeichnen 2018 eine «massive Zunahme» an verschmierten Zügen. Die Folgen spüren auch die Passagiere. Nun verstärken die Bahnen die Überwachung der Depots. Es gibt aber weitere Probleme. 



Die Schweizer Pendler müssen immer öfter in versprayten Zügen herumfahren. So auch an diesem Montagmorgen. «Forgive me», ist nur eine von vielen Schmierereien, die auf dem IC von Bern nach Zürich prangen. Mindestens ein Wagen ist komplett versprayt.

Dann ertönt die Lautsprecherdurchsage, die Profi-Pendlern einen frühmorgendlichen Schreckensmoment beschert. «Die Komposition wird heute verkürzt geführt». Und das mitten in der Stosszeit. Verschmierte Züge und fehlende Wagen, zwei Probleme, die die SBB beschäftigen. 

Versprayte Züge

Bild

Versprayter Intercity im Bahnhof Bern. Das Bild wurde verpixelt, damit das «Werk» nicht erkennbar ist.  bild: watson

Der erwähnte Intercity ist mitnichten ein Einzelfall. «Wir verzeichnen 2018 eine deutliche Zunahme von versprayten Zügen», sagt SBB-Sprecher Christian Ginsig zu watson. 2017 wurden bereits 2600 Sachbeschädigungen gezählt, zu denen Sprayereien gehören. Der Schaden betrug über fünf Millionen Franken. Genaue Zahlen für 2018 kommunizieren die SBB noch nicht. 

«Versprayte Züge sind schlecht fürs Image der Bahn.»

Pro Bahn

Die Graffiti-Epidemie bekommen die Pendler direkt zu spüren. «Rollmaterial muss wegen den Schmierereien vermehrt in den Unterhalt und fehlt auf dem Schienennetz. Das führt zu Komforteinbussen für die Passagiere. Die Verfügbarkeit der Züge ist bei den SBB ein Thema», so Ginsig weiter. Versprayte Fahrzeuge nimmt die SBB normalerweise innert 24 Stunden aus dem Verkehr. Wegen den knappen Fahrzeugbeständen ist dies aber nicht immer möglich. 

Nun geben die SBB Gegensteuer. «Die polizeilichen Massnahmen gegen Sprayer sind verstärkt worden», führt Ginsig aus. Weitere Details geben die SBB aus Sicherheitsgründen nicht bekannt. 

Edwin Dutler von der ÖV-Kundenorganisation Pro Bahn sind die verschmierten Züge ebenfalls aufgefallen. Selbst fabrikneue Doppelstock-Züge stehen verschmiert auf Geleisen herum. «Die Zug-Sprayer sind wie eine Seuche, die immer mehr ausbricht. Das ist auch in Deutschland ein Riesenproblem». Bahn und Behörden seien jahrelang zu lasch gegen die Sprayer vorgegangen. Das räche sich nun. «Versprayte Züge sind schlecht fürs Image der Bahn», so Dutler. 

Das wissen auch die SBB: Laut Insidern laufen derzeit gezielte Areal-Überwachungen, um Sprayereien an Zügen einzudämmen. 

Fehlende Bombardier-Doppelstöcker

ARCHIVBILD ZUM EINSATZ DER NEUEN DOPPELSTOCKZUEGE DER SBB AUF DER OST-WEST-ACHSE AB DEM FAHRPLANWECHSEL VOM 9. DEZEMBER, AM MONTAG, 19. NOVEMBER 2018 - Der neue Fernverkehrszug der SBB

Bild: KEYSTONE

Es ist eines der grössten Trauerspiele der jüngeren Bahn-Geschichte: Seit fünf Jahren verzögert sich die Auslieferung der 59 neuen Bombardier-Doppelstockzüge, die 2010 für 1,9 Milliarden Franken bestellt worden sind. Eigentlich sollten seit dem Fahrplanwechsel die 1300 Passagiere fassenden «FV-Dosto» auf der Strecke Genf – St.Gallen (IC1) in Doppeltraktion verkehren. Wegen mangelhaften Klimaanlagen und Ausfällen beim Kundeninfosystem verzögert sich der Einsatz weiter. Zumindest bis Weihnachten. Die FV-Dosto fahren derzeit bloss als Interregio zwischen Chur, St.Gallen, Zürich und Basel

Die FV-Dosto waren auf der IC1-Strecke auf einzelnen Verbindungen fix für den neuen Fahrplan eingeplant, als die SBB die Notbremse zogen. Nun müssen Ersatzkompositionen den Ausfall kompensieren. «Der Einsatz von anderen Fahrzeugen hat Auswirkungen auf die Zugslänge und das Sitzplatzangebot», sagt Ginsig dazu. Sprich: Die SBB können weniger Sitzplätze als geplant anbieten. Weil gleichzeitig die versprayten Fahrzeuge fehlen, akzentuiert sich das Problem mit der Verfügbarkeit der Fahrzeuge. 

Den Bundesbahnen ist der Geduldsfaden schon lange gerissen: «Die SBB erwarten vom Hersteller Bombardier, dass die Mängel umgehend behoben werden, damit die Züge wie geplant auch auf der IC1-Linie eingesetzt werden können», so Ginsig weiter. 

Die Kinderkrankheiten bleiben: «Der Zug ist auf hohe Tempi optimiert und rollt bei niedriger Geschwindigkeit, etwa im Bereich von Weichen und Übergängen, etwas unruhig. Das spüren vor allem die Fahrgäste im Oberdeck», sagte Bombardier-Chef Stéphane Wettstein zur «NZZ am Sonntag». 

So erleben die User den Dosto

Pünktlichkeit

Bild

Rot: Zugstrecken mit weniger als 80 % Pünktlichkeit. 

Seit Monaten sind bei den SBB die Pünktlichkeitswerte im Keller, besonders im Mittelland verkehren viele Züge verspätet. Die Bundesbahnen kriegen das Problem kaum in den Griff, wie aktuellste Zahlen zeigen. 

In den letzten sieben Tagen waren beispielsweise auf der IC-Strecke Zürich HB nach Bern nur 60,5 Prozent der Züge pünktlich respektive mit weniger als drei Minuten Verspätung unterwegs.  (Quelle: puenktlichkeit.ch). Im Schnitt verkehrten auf dem IC-Netz in den letzen 13 Wochen 80 Prozent der Züge mit weniger als drei Minuten Verspätung. 

Weitere IC-Strecken: 

Die drei Minuten sind insofern relevant, als die Umsteigeverbindungen mit diesem Zeitpuffer berechnet wurden. Hat ein Zug mehr als drei Minuten Verspätung, sind Anschlüsse nicht sichergestellt. 

Bei der Mehrzahl der Bahnen in Europa gelten Züge mit weniger als fünf Minuten Verspätung als pünktlich. Unter diesem Gesichtspunkt sehen die Werte für die SBB deutlich besser aus: Von Zürich HB nach Bern kamen 91,4 Prozent der Züge in diesem Zeitrahmen an. 

Weitere IC-Verbindungen: 

Die SBB analysiere jedes Verspätungs-Ereignis, Massnahmen zur Verbesserung der Pünktlichkeit würden umgesetzt. Ein übergeordnetes Muster gebe es nicht, sagte eine SBB-Sprecherin zu den chmedia-Zeitungen. 

So sehen die neuen SBB-Züge von innen aus

abspielen

Video: srf/SDA SRF

400 Meter lang, 1300 Passagiere, 4 Jahre Verspätung: Der neue Intercity der SBB ist da

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    Alle Leser-Kommentare
  • Nuance 12.12.2018 20:59
    Highlight Highlight Mhmmhm.
    Wen zur Hölle kratzen versprayte Züge? Sieht man während der Fahrt ja nicht. Persönlich finde ich mehr Rollmaterial komfortfördernder als "sauberes".
    Aber was weiss ich schon ^^
  • daniserio87 12.12.2018 17:34
    Highlight Highlight Es wäre schön, wenn noch viel mehr bunte Züge rumdüsen würden. Dieses biedere Auftreten mancher Zugkompositionen widert mich an.
  • Player13579 12.12.2018 13:33
    Highlight Highlight Wenn alle Graffitis so schön wären wie die Beiden (letzten Sommer in Italien gesehen), dann würde ich mich sehr ab Graffitis freuen. Die langweiligen Züge sind so oder so alle hässlich gestaltet (ausser der SCB-Sonderzug, aber den mag ich aus Fan-Gründen nicht).
    Könnte man nicht kategorisieren, dass nur die Hässlichen und die unnötigen Tags entfernt werden?
    Benutzer Bild
    • Regenmaker 12.12.2018 19:56
      Highlight Highlight Ich stimme dem zu. Aber Farbe oder Kratzer auf der Scheibe finde ich das hinterletzte.
  • Bronko 12.12.2018 11:25
    Highlight Highlight SBB: Wein doch.
    KCBR: Props!
  • Farabutto 12.12.2018 08:41
    Highlight Highlight „Die Schweizer Pendler müssen immer öfter in versprayten Zügen herumfahren.“

    So eine frechheit aber auch 😂😂😂
  • Lee-Roy 12.12.2018 07:50
    Highlight Highlight Noch besser; heute morgen
    Benutzer Bild
    • werther 12.12.2018 16:08
      Highlight Highlight indeed:
      there is NO JUSTICE.
      just ME, mySELF 'n #MYtattoo. ;-P
  • Lee-Roy 12.12.2018 07:47
    Highlight Highlight Heute morgen s23 von winti nach zh :)
    Benutzer Bild
  • leu84 11.12.2018 15:59
    Highlight Highlight Bei den Sprayereien kann die Bahn ausnahmsweise mal nichts dafür. Ausser sie baut für jeden Zug und Waggon einen eigenen Unterstand..
  • balabala 11.12.2018 14:56
    Highlight Highlight Wenn man hier den Tedxt und die Kommetare liest könnte man meinen man befindet sich hier auf Blick.ch oder kulturbanausen.ch

    Seit Ihr wirklich so bünzlig?
    Graffiti ist Kunst und bleibt auch Kunst auf Zügen.
    Ein Bahnhof ohne Graffitis gibts nur in totalitären Staaten und das ist auch gut so.

    • Klangkartoffel 11.12.2018 16:52
      Highlight Highlight Wieder so ein Möchtegern, der Vandalismus als Kunst bezeichnet weils ja so cool ist.
    • MP5 11.12.2018 17:04
      Highlight Highlight Du hast ja wohl echt keine Ahnung! Unser Staat ist nicht totalitär wegen einer durchdachten Verfassung und einem funktionierenden Rechtssystem. Grafittis haben damit nichts zu tun. Ausserdem kosten die nur Steuergeld. Ich liebe Kunst und gehe viel ins Museum, aber man kann für seine Werke auch einen anderen Untergrund als die nächste S-Bahn suchen! GOPFRIDLI
    • pontian 11.12.2018 18:49
      Highlight Highlight Die Basler Line - die Grafittis auf den sonst tristen Betonwänden entlang der Bahnlinie - das ist Kunst!

      Auf Zügen ist es einfach Vandalismus und Beschädigung, was alle Beteiligten Zeit und Geld kostet. Aber der „Künstler“ hat sein Ego befriedigt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • ralck 11.12.2018 14:25
    Highlight Highlight Einfach mal für die Leute, die hier versprayte Züge «akzeptieren»: Stellt euch vor, ihr läuft am Morgen zu eurem Auto, welches ihr am Abend vorher auf den Parkplätzen in der Quartierstrasse parkiert habt. Dann bemerkt ihr, dass jemand das Auto versprayt hat.

    Fändet ihr das witzig? Kunstvoll? Bunt? Gar nicht so schlimm? Würdet ihr auch noch eine Woche damit herum fahren, bevor ihr es reinigen lässt?

    Ja, Graffiti können geil aussehen und von talentierten Menschen sein. Trotzdem ist es Zerstörung fremden Eigentums und muss an Personenzügen schnellst möglich entfernt werden.
    • Nuance 12.12.2018 21:03
      Highlight Highlight Aber... Weshalb? Beeinträchtigt es die Sicherheit? Fährt der Zug langsamer? Ein Zug ist doch eine Art Werkzeug. Wen juckts, wie es aussieht, solange es seine Arbeit verrichtet?
    • Brummbaer76 13.12.2018 00:50
      Highlight Highlight Es betrifft die Sicherheit. Der Zug hat aussen an den Wänden, anschriften die Intern für die Angestellten die direkt mit dem Zug Arbeiten wichtig sind. (auch Sichheitsmäsdig) Also Juckt es ein paar.
  • Quecksalber 11.12.2018 13:52
    Highlight Highlight Ich würde jeden Sprayer ins Gefängnis oder Sozialdienst stecken.
    • leu84 11.12.2018 15:59
      Highlight Highlight Züge sauber schruppen.
  • Der steinerne Rächer 11.12.2018 13:40
    Highlight Highlight Da muss ich Herrn Edwin Dutler von der Pro Bahn recht geben. Immer wenn morgens mein Zug einfährt und er versprayt ist, steige ich nicht ein sondern gehe nach Hause statt zur Arbeit. Ich will schliesslich nicht, dass mein Chef mich in einem versprayten Zug sieht.
  • HerveCofino 11.12.2018 13:32
    Highlight Highlight Da stört mich der CEO der SBB viel mehr. Kleiner Leistungsausweis, hoher Bonus und von digitalen Zukunftsträumen schwatzen, anstatt die Probleme der Gegenwart anzupacken. Aber vielleicht wird mit dem Rauchverbot auf den Bahnhöfen alles besser.
  • no-Name 11.12.2018 13:20
    Highlight Highlight New york hat dank den Zügen mehr Tourismus?!.... 🤔
  • Purscht 11.12.2018 13:12
    Highlight Highlight Das Problem an den Graffitis ist ja nicht, dass sie nicht schön sind. Das Problem ist dass sich die Graffitis auch auf die Sauberkeit und das Sicherheitsgefühl in den Zügen und an den Bahnhöfen auswirken. Es ist eine Spirale die man früh auhalten muss.
    Von mir aus könnte man die Graffitis auch stehen lassen. Ich mag Graffitis aber leider funktioniert das so nicht.
    • Astrogator 11.12.2018 15:03
      Highlight Highlight Die meisten Graffitis an Zügen sind hässlich, von untalentierten Nichtsnutzen gesprayt. Hatte auch schon Graffitis an Zügen bei denen ich gedacht habe, schade ist es nicht an einer Stelle wo es stehen bleibt. Aber im Raum Zürich ist ja vor allem KCBR zu sehen, keine Ahnung wieso derart talentbefreite Leute sich nicht ein anderes Hobby suchen, irgendwas was möglichst nicht mit Farben und Gestaltung zu zu hat. Die erinnern mich immer an die "Talente" bei Castingshows die in der ersten Runde rausfliegen, KCBR die Menderes unter den Sprayern.
    • neutrino 12.12.2018 06:40
      Highlight Highlight Hahaa...der letzte Satz ist wirklich gut😊
  • aglio e olio 11.12.2018 12:52
    Highlight Highlight Mich stört an dem Artikel, bzw den Zitaten, dass Graffiti grundsätzlich mit Schmiererei gleichgesetzt wird.
    • Brezel Hugger 11.12.2018 13:07
      Highlight Highlight Das mache ich nie.
      Ich vergleiche Graffiti mit dem, was Hunde gerne an der Ecke machen: Ein Zeichen setzen!
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 11.12.2018 13:36
      Highlight Highlight Und genau diese Einstellung und manche Artikel, die von ‚Kunst‘ etc sprechen (obiger Artikel dankbarerweise nicht), geben den Tätern Rechtfertigung für ihre Sachbeschädigungen.
      Wer das gut findet, soll seine Wohnung/sein Eigentum/sein Haus dafür zur Verfügung stellen, aber nicht die Zerstörung von fremden Eigentum schönreden.
    • aglio e olio 11.12.2018 15:35
      Highlight Highlight Redly, wer aus meinem Kommentar eine Rechtfertigung für Sachbeschädigung ableitet, interpretiert etwas hinein was nicht vorhanden ist. Ebensowenig wird die Zerstörung von fremden Eigentum schöngeredet.
      Das passiert in deinem Kopf.
  • Gubbe 11.12.2018 12:47
    Highlight Highlight Wer versprayt den unsere teuer bezahlten Züge aus Kanada? Sind das freischaffende Künstler, politisch Verfolgte, Arbeitslose, Rechte oder Linke, oder ganz einfach Deppen die sich nicht bewusst sind, dass die Reinigung der Züge der Zugfahrer trägt?
    • nödganz.klar #161 11.12.2018 15:05
      Highlight Highlight Es sind Künstler.
    • aglio e olio 11.12.2018 15:36
      Highlight Highlight "die sich nicht bewusst sind, dass die Reinigung der Züge der Zugfahrer trägt?"

      Hast du dazu Hintergrundinfos?
      Das wäre ja ein Skandal.
    • aglio e olio 11.12.2018 19:50
      Highlight Highlight Ok. War wohl zu subtil.
  • Pidemitspinat 11.12.2018 12:40
    Highlight Highlight Ich verstehe, dass die SBB nicht möchte, dass ihre Züge zu Trophäen der Sprayer werden. Andererseits hätte ich mir gewünscht, dass watson zumindest die Hintergründe der Graffitti Kultur erläutert und erklärt, warum genau Züge so ein begehrtes Ziel für Sprayer sind. Es geht dabei zwar auch um "egoistische" Ziele wie das eigene Prestige als Sprayer, aber auch um die Eroberung des öffentlichen Raums, der immer mehr von Unternehmen vereinnahmt wird.

    Und so als Ergänzung zur bünzligen Law-And-Order-Mentalität:

    Whole Train, Film über Graffitti
    No Logo, Buch die Herrschaft der Marken und Werbung
    • Gubbe 11.12.2018 14:31
      Highlight Highlight @ Pidemitspinat : "auch um die Eroberung des öffentlichen Raums". Die Zugaussenhaut ist nicht öffentlich und der öffentliche Raum (Parks usw.) scheint schon besetzt zu sein von Herumliegenden mit ihren Hunden.
    • Astrogator 11.12.2018 15:07
      Highlight Highlight "warum genau Züge so ein begehrtes Ziel für Sprayer sind."
      Das kann ich gerne erklären, Leute mit wenig Hirn und noch weniger Talent haben sonst keine Möglichkeit Aufmerksamkeit zu erregen.


      Oder mal ernsthaft, wie oft sieht man ein qualitativ gutes Graffiti an einem Zug? Ich denke Leute mit Talent suchen sich andere Stellen.

      Zug-Sprayer, die Menderes unter den Sprayern - der würde ja auch berühmt, irgendwie...
  • joe155 11.12.2018 12:32
    Highlight Highlight Die Züge müssen so schnell gereinigt werden, da sich Sprayer durch die Anzahl sichtbarer Graffitis profilieren.
    Wenn deine Graffitis, welche rein vom Farbwert der Spraydosen her schnell mal 100.- kosten können, nur 1 Tag sichtbar bleiben, ist dies unattraktiv und abschreckend zugleich.
    Und: Je mehr Graffitis sichtbar sind, desto mehr Nachahmer finden sich. Auf der Bartoilette werden darum die Wände entweder regelmässig gereinigt oder gar nicht.
    • 7immi 11.12.2018 13:33
      Highlight Highlight Und weil die farben den schutzlack und dichtungen (fenster und tür) angreifen und so die lebensdauer eines fahrzeugs verkürzen und auch die sicherheit gefährden können bei verdeckter oder vorzeitiger korrosion. Wie du schreibst sind die farben teuer und sehr sehr aggressiv, schliesslich sollen sie ja gut haften.
  • Lörrlee 11.12.2018 12:28
    Highlight Highlight Die SBB haben dringendere Probleme als Sprayereien... Die sollten endlich mal ihre Türen reparieren, ihre Wagen erneuern (Dieser üble Bremsgeruch der alten Wagen ist absolut unerträglich und führt zu Kopfschmerzen über längere Zeit) und die Pünktlichkeitsprobleme stärker angehen.
    Und trotzdem verlangen sie extrem hohe Preise für Ihre Abos und Fahrscheine (50-100 CHF um von Basel nach Zürich und zurückzufahren ist einfach nur überrissen, jedes Auto fährt günstiger und wird trotz Stau noch pünktlicher sein als die SBB).
    • aglio e olio 11.12.2018 12:50
      Highlight Highlight "jedes Auto fährt günstiger"

      Das mag für die Spritkosten der einzelnen Fahrt stimmen.
      Wenn du die Gesamtkosten für den Unterhalt und die Anschaffung eines PKW betrachtest, sieht es bereits anders aus.
    • Lörrlee 11.12.2018 13:32
      Highlight Highlight Na gut, nicht JEDES Auto. Und erst recht nicht wenn man die Kosten auf die Fahrt runterbricht. Für einen kleinen gebrauchten Ford Fiesta, der 5 Jahre hielt und noch hält, habe ich mit Unterhalt etc. etc. ca. 8000-9000 CHF bezahlt. 5 Jahre GA wären aber immer noch 13000 CHF.

      Ich bleibe dabei: SBB ist einfach teuer und es gibt keine gute Alternative zwischen Auto und Zug, sprich zwischen umweltbelastend vs. teuer (gibt ja noch Flugzeuge, aber da haben wir umweltbelastend und teuer vereint)
      Die SBB sollte sich ihrer Position besser bewusst werden und das Angebot mal überarbeiten.
    • Ramy 11.12.2018 13:32
      Highlight Highlight @aglio: Nicht zu vergessen auf geraden der erwähnten Strecke die Parkgebühren. 2h in Zürich parkieren ist wohl teurer als das Zugbillet :P
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arneis 11.12.2018 12:21
    Highlight Highlight Die SBB hat also vor Jahren Bombardier der Stadler-Rail vorgezogen. Sie hat nun zu wenig Rollmaterial und erweitert dennoch den Fahrplan und findet Graffiti imageschädigend genug um Ihren Kunden schlechteren Service vorzusetzten.
    Die Logik kann nur ein Staatsbetrieb haben.
    • Was ist das 11.12.2018 12:57
      Highlight Highlight Wie sie schreiben; Staatsbetrieb. VÖB schreibt klar vor dass eine Ausschreibung stattfinden muss.
      Da hat Stadler weniger attraktiv angeboten. Der günstigste gewinnt. Auch wenn ich es auch bescheuert finde. Aber so ist es nun mal.
    • Natürlich 11.12.2018 13:00
      Highlight Highlight Dachte ich auch.
      Schade dass nicht auf CH-Qualität gesetzt wurde. Unter dem Strich ists nun für die SBB mit Bombardier bestimmt teurer gekommen...
    • Caturix 11.12.2018 14:21
      Highlight Highlight So toll sind die Stader Züge jetzt auch nicht. Da gibt es viele Probleme wie bei der Konkurrenz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerSeher 11.12.2018 12:04
    Highlight Highlight Vor 2 Jahren habt ihr die Szene noch "gefeiert" und sogar ein Video dazu gepostet: https://www.watson.ch/schweiz/kunst/722132816-beruechtigste-zuercher-crew-sprayt-jetzt-deine-skizze-auf-den-zug-kcbr
    • Kilgore 11.12.2018 14:08
      Highlight Highlight Sie predigen auch die Nachhaltigkeit und reviewen gleichzeitig jedes neue Smartphone. Watson ist das Fähnchen im Winde
  • kärli 11.12.2018 11:54
    Highlight Highlight Ich freue mich immer wenn so eine farbige S-Bahn einfährt am Bahnhof. Man sollte aber auch bedenken, dass in der Zeit in der so ein Bild gemalt wird, mit dem Zug auch viel schlimmere Sachen angestellt werden könnten. Vor allem wenn man überlegt, dass dieser in Stosszeiten gut gefüllte Zug in sehr hoch frequentierte Bahnhöfe einfährt...
  • MomoLewinsky 11.12.2018 11:50
    Highlight Highlight Cry me a River! Reist mal im Ausland mit den ÖV! Die Graffiti find ich edgy. Sie ersetzen Bieder-Bahnen mit Bundesbahnen. Trotzdem ist es Vandalismus und soll geahndet werden nach Möglichkeit. Die Bombardier-Züge können mir persönlich gestohlen bleiben. Sie sind in jeder Hinsicht ein Service-Abbau.
  • fdsa 11.12.2018 11:47
    Highlight Highlight Was mich am meisten nervt und was ich nicht verstehe, dass Rollmaterial während der Stosszeiten gewartet werden muss. Logisch ist es nicht schön, wenn man in einem komplett versprayten Zug sitzen muss. Wenn ich jedoch am Freitagabend aufs Gleis komme und der EC Richtung Mailand nur halb so lang ist, könnte ich jedesmal kotzen. Die Züge sind immer überfüllt. Meistens müssen Leute stehen, besonders am Freitag, dass man diesen Zug dann halb so lang fahren lässt ist für mich ein Rätsel. Es wäre evt. auch möglich andere Modelle einzusetzten, falls das "Hauptmaterial" nicht zur Verfügung steht.
    • zettie94 11.12.2018 12:01
      Highlight Highlight Die Italien-tauglichen Fahrzeuge sind eher knapp und es kann auch kein anderes Rollmaterial eingesetzt werden, weil dieses dann nicht für Italien zugelassen wäre.
      Generell ist der Rollmaterialbestand im Fernverkehr durch die Verspätung der neuen Doppelstöcker eher knapp.
      Während den Hauptverkehrszeiten werden deutlich weniger Fahrzeuge geplant gewartet, manche Unterhaltsfenster dauern aber einfach zu lange, als dass sie komplett dazwischen passen und Fahrzeuge mit Defekt will man möglichst nicht lange rumfahren lassen.
  • Capo31 11.12.2018 11:42
    Highlight Highlight Mich stören die Graffitis überhaupt nicht, bringen bischen Farbe und Witz in das Gantze. Ausserdem fahren teilweise monate lang Züge mit den gleichen Graffitis rum. Die schuld an verspätungen und knappen zug formationen den Grafitti künstlern zu geben finde ich schon zimlich kleinlich.
    • Philippe Heinrich 11.12.2018 12:15
      Highlight Highlight Das sind keine „Künstler“. Das sind Vandalen.
    • The Destiny // Team Telegram 11.12.2018 12:17
      Highlight Highlight Nicht kleinlich, sondern peinlich.
    • Drank&Drugs 11.12.2018 12:17
      Highlight Highlight Sollte dich aber stören... mit deinem Billet finanzierst du die Entfernung mit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HeroOfGallifrey 11.12.2018 11:36
    Highlight Highlight Von einem SBB Mitarbeiter weiss ich, dass der Grossteil der Verspätungen darauf zurückzuführen sind, dass die Leute alle an einer Tür einsteigen oder irgendwelche Leute für den Kollegen/Kollegin, der zu spät ist, die Türe aufhalten... Da kann die SBB leider nur beschränkt dagegen etwas tun. Was ist eigentlich mit dem neuen Einsteigekonzept passiert, dass sie vor Jahren getestet haben?
    • Fanta20 11.12.2018 11:52
      Highlight Highlight Ja, das deckt sich mit meinen Beobachtungen. Viele Leute verhalten sich sehr unklug, mühsam und egoistisch: Sobald der Zug einfährt, bilden sich Menschentrauben vor den Türen, die Aussteigenden müssen sich einen Weg durch eine enge Gasse bahnen. Beim Einsteigen: Statt zügig einen freien Sitz anzusteuern, bleiben viele nach der Tür kurz stehen und überlegen, wie weiter. Einige bleiben gleich im Eingangsbereich stehen und erschweren so ein zügiges Einsteigen. Fensterplatzblockierer, Rucksäcke und Taschen sorgen dann dafür, dass das Chaos perfekt ist. Es bräuchte wohl so etwas wie ein öV-Permis.
    • Alnothur 11.12.2018 12:17
      Highlight Highlight Schweizer Pendler sind unerziehbar.
    • Zat 11.12.2018 13:07
      Highlight Highlight Hero, Sie haben recht, das ist bestimmt ein wichtiger Grund. trotzdem, diese Verspätungen aufgrund des Pendlerverhaltens sind jedoch nichts neues und könnten bei der Planung der Fahrzeiten berücksichtigt werden. Warum jedoch jetzt eine solche Zunahme der Verspätungen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basswow 11.12.2018 11:31
    Highlight Highlight In New York, in den 60/70ern aufgewachsen, gehörten Sprayereien zu meinem Alltag...als Kind liebte ich all diese bunten Subway trains. Heutzutage finde ich es immer wieder schön, wenn ich so einen Wagen sehe. Erinnert mich an die sorgloseren, freieren Zeiten von früher...das war eine andere Welt. Schien mir intelligenter und humorvoller und vor allem bunter.
    • häxxebäse 11.12.2018 12:05
      Highlight Highlight Sorgloser und freier...? Ja einige wenige schon... bin 77er jg und finde die welt heute genauso schön und bunt, einfach anders....
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 11.12.2018 12:51
      Highlight Highlight Ich denke auch deine ehemaligen farbigen Mitmenschen fanden die Zeit damals freier, sorgloser :D
    • Purscht 11.12.2018 13:05
      Highlight Highlight So sorglos und frei war das Leben in New York damals nicht. Man kann alles romantisieren. Aber wenn die Züge aussen Verprayt sind, wirkt sich das auch auf den Innenraum aus. Danach reklamiert man wieder dass die Züge schmitzig sind und dass man sich nicht mehr sicher fühlt.
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  • Güsäheini 11.12.2018 11:30
    Highlight Highlight Sprayen auf Betonwände, naja nicht meins, aber irgendwie verständlich. Sprayen auf Züge, wer macht das? Leute mit klaren Persöhnlichkeitssrörung die klar hinter Gitter eine zeitlang gehören.
    • kärli 11.12.2018 12:14
      Highlight Highlight Wie kommen Sie auf Persönlichkeitsstörung, Herr Psychologe?
    • Güsäheini 12.12.2018 09:47
      Highlight Highlight Warum tut man das sonst als aufgrund von Aufmerksamkeitsdefiziten?
  • lofdo 11.12.2018 11:21
    Highlight Highlight Es erfreut mich immer sehr, wenn an einem grauen Wintermorgen für einmal nicht die Werbeplakate die einzigen sind, die wenigstens ein bisschen Farbe in die tristen Schweizer Bahnhöfe bringen.
  • dontknow 11.12.2018 11:13
    Highlight Highlight Mich würde ja mal intressieren warum versprayte Züge so ein riesiges Problem sein sollten und die SBB deswegen extra Kompositionen aus dem Verkehr nimmt ? Dass man es nicht schön findet und früher oder später entfernt kann ich ja noch begreifen. Warum aber werden Waggons extra aus dem Verkehr gezogen und so eine Einbusse des Komfort für Kunden in Kauf genommen ? Da eh jeder nur auf sein Smartphone glotzt sollte die Aussicht ja kein Problem sein und dass die SBB wirklich Waggons extra aus dem Verkehr zieht bezweifle ich. Ich sehe teils Monate lang die gleichen Graffitis, insb. auf den RABDe500
    • amazonas queen 11.12.2018 11:22
      Highlight Highlight Das Problem ist die Sicherheit. Die Lösungsmittel in den Farben könnten u.a. die Schläuche der Druckluftbremse angreifen. Das kann u.a. zu ungeplanten Schnellbremsungen führen oder eine Bremse könnte auch heisslaufen, was zu einem Brand führen kann.
    • zettie94 11.12.2018 11:40
      Highlight Highlight Zudem ist auch die Hemmschwelle für weitere Sachbeschädigungen tiefer, wenn das Fahrzeug bereits gammelig aussieht.
    • crazyfuffi 11.12.2018 11:50
      Highlight Highlight Es geht darum, dass man den Sprayern keine Plattform bieten will.

      Je länger es sichtbar ist, desto mehr kann sich die Gruppe profilieren imd es werden evtl. Nachahmer angesprochen.

      Ob es jetzt besser ist, weniger Sitzplätze anzubieten, denke ich nicht..
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  • Asmodeus 11.12.2018 11:06
    Highlight Highlight 4. Extreme Ausgabeneinsparungen.

    Besonders im Bereich Wartung und Reparatur wurden massiv Stellen abgebaut. Bis zu dem Punkt, daß nur repariert wird was komplett am Arsch ist.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 11.12.2018 11:58
      Highlight Highlight Können sie das mit Zahlen belegen?
      Der Aufwand ist 2016 2017 um 2.8% gewachsen.
      Personenkilometer und Personen pro Tag nahmen nur um 0.1% bzw 0.6% zu.
      Investitionen nahmen von 2.8 auf 3.1 Milliarden zu.
      Alle Zahlen aus dem Bericht der SBB
    • Asmodeus 11.12.2018 13:17
      Highlight Highlight Frag mal Leute die effektiv bei der SBB in dem Bereich arbeiten.
    • Astrogator 11.12.2018 15:12
      Highlight Highlight @rER: Die Azfwände steigen jetzt wieder, sind aber immer noch unter dem Niveau das benötigt wäre um den Wartungsrückstand aufzuholen. Und es ist leider so, zurzeit wird nur noch das wichtigste repariert damit es überhaupt noch rollt.
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  • Typ 11.12.2018 11:02
    Highlight Highlight Ein Wunder, dass in einem so dichten Bahnnetz überhaupt so pünktlich gefahren werden kann. Das erstaunt mehr als alles andere und gehört auch hervorgehoben!
    Die jetzigen Verspätungen sind Luxusprobleme verglichen mit den öV anderer Länder...
    • Arneis 11.12.2018 12:16
      Highlight Highlight Es sind keine Luxusprobleme!
      100'000-ende sind täglich darauf angewiesen und bezahlen dafür.
      Noch etwas zum Takt. Der ist kein Wunder sondern gescheite Planung, besuchen Sie mal Japan, dann sehen Sie was so alles ginge.
    • WalterWhiteDies 11.12.2018 12:31
      Highlight Highlight Im Gegensatz zu anderen Länder sind unsere Tickets auch viel teurer, da wird guter Service erwartet was die SBB nicht hinbekommet...
    • BITTEWAS?! 11.12.2018 12:35
      Highlight Highlight Seh ich absolut gleich, nur müssen wir, wenn wir den „Luxus“ vergleichen wollen, auch die Preise im Hinterkopf behalten...
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  • Bijouxly 11.12.2018 11:02
    Highlight Highlight Find ich gut, dass ihr die Sprayereien verpixelt!!

Tiere «schwerwiegend vernachlässigt» – Strafanzeige wegen Tierquälerei gegen Zürcher Bauer

Einem Bauern im Zürcher Oberland wird Tierquälerei vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren eröffnet. Eine Tierschutzorganisation spricht von einem «extremen Fall».

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