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A security officer of Germany's Bundesamt fuer Verfassungsschutz (BfV), the domestic intelligence service of the Federal Republic of Germany, stands guard as German Chancellor Angela Merkel arrives at the headquarters before her meeting with BfV president Hans-Georg Maassen in Cologne October 31, 2014.   REUTERS/Wolfgang Rattay (GERMANY - Tags: POLITICS)

Angela Merkel bei einem Besuch des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV). Ein 51-jähriger deutscher Staatsbürger soll sich beim BfV eingeschlichen haben und im Internet sensible Informationen preisgegeben haben. Bild: WOLFGANG RATTAY/REUTERS

Mutmasslicher Islamist beim Verfassungsschutz enttarnt



Beim deutschen Inlandgeheimdienst, dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), hat sich ein Islamist eingeschlichen. Dem Mann, einem deutschen Staatsbürger, werde «vorgeworfen, sich im Internet unter falschem Namen islamistisch geäussert und in Internetchats Amtsinterna preisgegeben zu haben», sagte eine BfV-Sprecherin am Dienstagabend.

Gegen den Mann sei Haftbefehl ergangen, sagte die Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Es gebe bislang keine Belege für eine konkrete Gefahr für die Sicherheit des BfV und seiner Mitarbeiter, sagte die Sprecherin. Der Mann sei erst vor Kurzem eingestellt worden und habe sich während der Ausbildung und in seinem Einsatzbereich «unauffällig verhalten».

Bombenanschlag geplant

Die Zeitung «Die Welt» berichtet, nach Informationen aus Sicherheitskreisen habe der Beschuldigte geplant, einen Bombenanschlag in der Zentrale des Bundesamtes in Köln zu verüben.

In seiner Vernehmung habe sich der Beschuldigte zu seinen Anschlagsplänen bekannt und gesagt, diese seien «im Sinne Allahs» gewesen. Ob er etwa bereits Sprengstoff oder ähnliches organisiert habe, sei nicht bekannt, hiess es in dem Zeitungsbericht weiter.

Ermittlungen noch am Anfang

Die «Welt» schrieb, der 51-jährige deutsche Staatsbürger habe im Internet unter falschem Namen angeboten, weitere sensible Informationen preiszugeben, die zu einer Gefährdung des Amtes hätten führen können. Das Magazin «Der Spiegel» berichtete am Dienstag, dass in dem Fall die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittele. Die Behörden seien dem Mann vor etwa vier Wochen auf die Schliche gekommen. (sda/afp)

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