DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epaselect epa05904546 Tourists enjoy the sun and surf on a beach in Cancun, Mexico, 12 April 2017. Despite recent violent episodes in Mexico and the presence of armed Federal Police officers, tourists have flocked to the Caribbean to vacation during Holy Week.  EPA/Alonso Cupul

Sicherheitskräfte am Strand von Cancún. Bild: EPA/EFE

25'000 Morde in einem Jahr – jetzt sollen 5000 Polizisten Touristen in Mexiko schützen



Wegen der zunehmenden Gewalt in Mexiko hat die Regierung mehr als 5000 zusätzliche Sicherheitskräfte in mehrere Urlaubsorte und andere Gebiete des Landes entsandt. Die Massnahme solle «diese wachsende Gewalt schnell verringern», erklärte der mexikanische Innenminister Alfonso Navarrete am Dienstag (Ortszeit) in Mexiko-Stadt.

Verstärkt wurden die Sicherheitskräfte vor allem im Ferienort Cancún sowie in der Region Baja California Sur mit den Badeorten Los Cabos und La Paz geschickt. Cancún ist der bei ausländischen Touristen beliebteste Badeort Mexikos. In jüngster Zeit hatte dort die Zahl der Gewalttaten deutlich zugenommen.

Auch die Stadt Tijuana an der Grenze zu den USA sowie die westlichen Bundesstaaten Colima und Jalisco und die Hauptstadt des südlichen Bundesstaates Guerrero, Chilpancingo, sollen von der Aufstockung des Sicherheitsaufgebots profitieren.

Über 25'000 Morde in einem Jahr

Mexiko erlebt derzeit eine Welle der Gewalt von nie da gewesenem Ausmass, die zum Teil auf den Drogenhandel zurückzuführen ist. 2017 wurden in dem Land 25'339 Morde verübt - dies war die höchste Zahl seit Beginn der Statistik vor 20 Jahren. Dass die Gewalt vergangenes Jahr auch bislang eher friedliche Landesteile wie die Bundesstaaten Baja California Sur, Colima und Guanajuato erfasste, führen Beobachter auf die Zunahme autonomer Drogengangs nach der Festnahme wichtiger Drogenbosse zurück.

2006 hatte der damalige Präsident Felipe Calderón eine Offensive gegen den Drogenhandel im Land gestartet, durch die viele Kartelle ihre Führung verloren und zerschlagen wurden. Mehr als 200'000 Menschen wurden seitdem im mexikanischen Drogenkrieg getötet.

Wenn die Stadt zum Friedhof wird

Video: srf/SDA SRF

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter