Aargau

Schon wieder älteres Ehepaar tot in Wohnung aufgefunden – diesmal in Oftringen AG

13.01.18, 14:07 13.01.18, 14:27

Im Spital in Affoltern am Albis ZH ist erst in der Nacht auf Mittwoch ein Rentnerpaar durch eine Schusswaffe aus dem Leben geschieden. Der 83-jährige Ehemann hatte zuerst seine gleichaltrige Frau erschossen und sich danach selbst das Leben genommen. Offenbar wollten die beiden kein Leben ohne den anderen.

Nun meldet die Polizei im Aargau einen ähnlichen Fall. Ihr wurde am Freitag kurz nach 18 Uhr gemeldet, dass ein Ehepaar in einer Wohnung in Oftringen tot aufgefunden wurde.

Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte hätten diese in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein Ehepaar im Alter von 79 und 82 Jahren mit Schussverletzungen vorgefunden. Beide waren zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben.

«Nach ersten Erkenntnissen dürfte einer der Eheleute den anderen umgebracht und anschliessend sich suizidiert haben», umschreibt es die Kantonspolizei Aargau.

Ob die beiden – wie im Fall von Affoltern am Albis – gemeinsam entschieden hatten, zu sterben, ist noch nicht geklärt. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm eröffnete eine Untersuchung. Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen aufgenommen. (aeg/az/ldu)

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • nostromo 13.01.2018 19:24
    Highlight Eigenverantwortlich aus dem Leben zu scheiden, ist ein Menschenrecht. Weshalb man dafür erst einem Sterbeverein beitreten muss, um dies in aller Stille tun zu können, ohne allzuviel Schmerzen und ohne ein Blutbad zu hinterlassen, ist ein Skandal. Das gilt natürlich auch für einen gemeinsamen, auf gegenseitigem Einverständnis basierenden Suizid.
    22 1 Melden
  • thymar 13.01.2018 19:03
    Highlight Gibt es ein anderes Oftringen (übrigens, Oftringen) als dasjenige im Aargau?
    0 5 Melden
  • Sille 13.01.2018 18:13
    Highlight Wundert mich nicht wirklich, wenn ich lese wie die Junge Generation über die älteren Menschen denken. Dies fängt nicht erst mit 80 sondern schon mit 60 an
    Auch wenn man das *früher* belächelt, in dieser Hinsicht war es definitiv besser.Oma und Opa schauten entweder auf die Jungen oder wenn diese erwachsen waren wars umgekehrt. Dazu kommt, dass die Kesb neuerdings auch über die sog. Alten entscheidet.... darüber entscheidet ob eine Familie fähig ist, sich um Opa oder Oma zu kümmern, oder ob man die Leute ins Pflege-/ oder Altersheim abschiebt... Sorry aber so möcht ich auch nicht alt werden...
    23 6 Melden
  • NaSkivaL 13.01.2018 16:46
    Highlight Die haben mein vollstes Verständnis. Besser früh vorsorgen. Wir werden uns auch nicht trennen oder lieblos in ein Heim abschieben lassen. Wir sind seit Jahrzehnten Mitglieder bei Exit. Und falls das nicht reichen sollte, haben wir sicherheitshalber noch ein paar andere Optionen organisiert. Nur so für den Fall der Fälle. In unserem älteren Bekanntenkreis ist das inzwischen Normalität.

    Es ist eine Frechheit, wie alte Menschen behandelt werden. Entmündigt, abgeschoben, versteckt und ausgebeutet.
    62 5 Melden
  • fw_80 13.01.2018 16:45
    Highlight Die Gesellschaft lebt vor, dass es unbedingt erstrebenswert ist, dass wir alle mindestens 90 werden sollen. Dass einzelne Personen, unabhängig ob alleine oder liiert aber irgendwann mit dem Leben abgeschlossen haben, das kann ich nachvollziehen. Ich bin der Meinung, dass dieses Thema noch viel mehr Aufmerksamkeit bekommen soll, damit allen, die nicht mehr mögen oder wollen auch unkompliziert geholfen werden kann, ohne dass solche unschöne Szenen unbeteiligte mit in Leidenschaft zieht.
    41 3 Melden
  • Katzenseekatze 13.01.2018 16:14
    Highlight Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass jemand keine Lust hat, im hohen Alter noch x-Monate Zeit im Spital oder Altersheim zu verbringen. Ich beobachte gerade eine Frau, die zwischenzeitlich in einem Heim untergebracht ist. Teuer und lieblos, wäre vielleicht mein Kommentar.
    91 1 Melden
  • Pjehle 13.01.2018 15:23
    Highlight Ich hoffe nicht,dass die Älteren Leute keine Lust mehr haben zu Leben, weil diese von der Politik vernachlässigt werden und sich niemand für Ältere Personen stark macht und einsetzt.
    Eine schlimme Gesellschaft geworden.
    63 17 Melden
    • sowhat 13.01.2018 18:18
      Highlight Das ist keine Sache, die man "der Politik" in die Schuhe schieben kann. Lies einfach was die Webnews und was die Kommenrare zu den entsprechenden Artikeln so hergeben. Der Grundtenor ist derzeit "jung gegen alt" und dann Kuck noch zusätzlich wie die Arbeit von Menschen vergütet wird, die Alte pflegen. Und dann sag nochnmal ob du alt und pflegebedüftig werden willst oder ob du es vorziehst dich freiwillig zu verabschieden, wenn du merkst, dass du dein Leben nicht mehr autonm Leben kannst.
      16 0 Melden
  • Dä Brändon 13.01.2018 14:52
    Highlight Sagt man "sich suzidiert"?
    11 5 Melden
    • Daria Wild 13.01.2018 16:38
      Highlight Die Kapo Aargau sagts so laut Medienmitteilung.

      Ich glaube aber, das ist veraltet, im Duden jedenfalls wars angeblich mal als Alternative zu "sich entleiben" aufgeführt, jetzt aber nicht mehr. Wiktionary hats: https://de.wiktionary.org/wiki/suizidieren
      18 3 Melden

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