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Jim Bonner comforts his daughters Lucy, left, and Ella, right, during a moment of silence for the victims of the fatal shooting at the Pulse Orlando night club, before a baseball game between the Tampa Bay Rays and the San Francisco Giants, Friday, June 17, 2016, in St. Petersburg, Fla. (AP Photo/Chris O'Meara)

Solidarität mit den Opfern und Angehörigen des Massakers von Orlando ist für viele selbstverständlich. Nur für christliche Fundamentalisten nicht.  Bild: Chris O'Meara/AP/KEYSTONE

Der christliche Glaube macht Menschen zu emotionalen Krüppeln – wie das Massaker von Orlando zeigt

25.06.16, 07:42


Glaubensgemeinschaften sind Experten für Nächstenliebe und Barmherzigkeit. Müsste man meinen.

Diesen Anspruch erheben sie zumindest. Vor allem die christlichen. Toleranz sollte auch zu ihren Kerneigenschaften gehören, schliesslich sind sie im Namen Gottes unterwegs, der nach ihrer Vorstellung seinen Sohn opferte, um seine Liebe zu demonstrieren.

Doch das funktioniert meist nur bei den Sonntagspredigten. Im Alltag drückt dann nur allzu gern ihr radikaler Glaube durch, der zu Intoleranz, manchmal gar Fanatismus führen kann.

Glaube macht emotionale Eunuchen

Die Reaktionen einzelner Freikirchen auf das Massaker von Orlando, bei dem 49 Menschen im Kugelhagel von Omar Mateen umkamen, macht wieder einmal deutlich, dass der Glaube Menschen zu emotionalen Eunuchen machen kann. Religiöse Dogmen zählen dann mehr als menschliche Regungen und Empfindungen.

Denn der Massenmord an Homosexuellen hat viele Freikirchen, die sich durch ein radikales Glaubensverständnis auszeichnen, in ein Dilemma gestürzt: Für sie ist Homosexualität eine Strafe Gottes für ein schwerwiegendes sündiges Verhalten.

Der Glaube macht Menschen zu emotionalen Eunuchen, religiöse Dogmen zählen dann mehr als menschliche Regungen und Empfindungen.

Das Massaker von Orlando wirft – man glaubt es kaum – für Mitglieder von Freikirchen folgende perverse Fragen auf: War der Massenmord eine Strafe Gottes für angeblich sexuell abnormes Verhalten? Wenn ja: Darf man die Opfer ehrenvoll begraben? Darf man überhaupt um sie trauern?

Die Bibel als letzte Wahrheit

Wie wir wissen, betrachten die meisten Freikirchen die Bibel als letzte Wahrheit – auch wenn gewisse Aussagen darin diametral zu gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen. Das ist bei der Homosexualität so, aber auch bei der Evolutionslehre, die viele Freikirchen ablehnen.

In ihrer Vorstellung hat Gott die Welt in sechs Tagen erschaffen und die Frau aus der Rippe eines Mannes geschöpft – halt so, wie es in der Bibel steht.

Sie liefern noch perversere Antworten

Nun sind ja oben stehende Fragen schon pervers. Aber die Antworten der Gläubigen können noch viel perverser sein. Ein Beispiel dafür liefert Pastor Roger Jimenez von der Verity Baptist Church aus Sacramento, Kalifornien.

Das Pastorenpaar Joann und Roger Jimenez von der Verity Baptist Church mit ihren Kindern. bild: veritybaptist

Der Geistliche gab bei seiner jüngsten Predigt gleich mal den Tarif durch: Gott habe für Homosexuelle die Todesstrafe vorgesehen, sagte er. Und wen Gott fallengelassen hat, verdiene keine Gnade.

Der fromme christliche Pastor, der eigentlich Nächstenliebe predigen müsste, wird in der Frage der Homosexualität zum Unmenschen und Hassprediger.

Und der Pastor scheut sich nicht, ungehindert nachzutreten, auch wenn die Ermordeten bereits tot am Boden liegen. Und er tut es kräftig, geradezu lustvoll, wie es scheint.

Die Kolumne geht unter der Bildstrecke weiter ...

Die Welt trauert um die Opfer von Orlando

Auf seiner Homepage bezeichnet er die Homosexualität als Sodomie und abscheuliche Tat vor Gott. Wörtlich fügt Jimenez an: «Keinem Sodomiten ist es erlaubt, Mitglied der Verity Baptist Church zu werden oder an ihren Gottesdiensten teilzunehmen.»

Pastor findet das Massaker grossartig

In seiner Predigt sagte Pastor Jimenez auch, er sei nicht traurig, dass 50 Menschen (inklusive Täter) gestorben seien. Nein, er finde es grossartig. «Ich glaube, dass das der Gesellschaft hilft», fügte er an. Orlando sei nun ein wenig sicherer.

Tragisch ist für den Pastor nur, dass nicht noch mehr Homosexuelle umgekommen sind. «Ich ärgere mich, dass er – der Attentäter – seinen Job nicht zu Ende gebracht hat!»

Und dann wird der fromme christliche Pastor, der eigentlich Nächstenliebe predigen müsste, zum Unmenschen und Hassprediger: «Ich wünschte, die Regierung würde sie alle zusammentreiben, an die Wand stellen, ein Erschiessungskommando vor ihnen antreten lassen und ihnen die Gehirne rausblasen.»

Zwar erntete Jimenez viel Kritik, auch von christlicher und freikirchlicher Seite. Doch manche Prediger gratulierten ihm für seinen Mut und seine klaren Worte. Sie ärgern sich masslos, dass den Homosexuellen nach dem Attentat so viel Solidarität und Menschlichkeit entgegengebracht wird.

Wir fragen zurück: Wie tief ist eigentlich das Bewusstseinsniveau von Gott?

Klar ist es zynisch, das Alte Testament als Fachliteratur bezüglich Homosexualität heranzuziehen. Die Schriften sind mehr als 2000 Jahre alt und stammen aus einer Zeit, als es noch keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, geschweige denn eine aufgeklärte Haltung gegenüber der Sexualität gab.

Aber wir wollen die Freikirchen mit ihren eigenen Waffen schlagen: Wenn Gott tatsächlich die Bibel inspiriert hat, also quasi ihr Autor wäre, hätte er das Bewusstseinsniveau der Menschen von vor 2000 Jahren behalten. Und er wäre im Grunde genommen der gleiche Unmensch und Hassprediger wie ein Pastor Jimenez.

Doch weshalb hat dieser Gott als Schöpfer der Menschheit die Homosexualität überhaupt zugelassen?

Darauf werde ich wohl keine Antwort erhalten – zumindest nicht von den fanatischen und bibeltreuen Freikirchlern.

Das Fazit lautet deshalb: Die Bibel war 2000 Jahre lang die Ursache für unzählige Konflikte. Und manchmal löst sie auch heute noch viel Leid aus. Das ist leider so geblieben.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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209Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Michael Bamberger 01.07.2016 19:42
    Highlight @ Live and let live

    Der angesprochene Wiki-Artikel ist immer noch unverändert?!? Warum war Ihr Vorstoss derart erfolglos? Und auch die Biologiefakultäten aller Universitäten dieser Welt zeigen sich bislang von Ihrem Vorpreschen unbeeindruckt?!? Ein bisschen mehr Saft würde Ihrem Ansinnen bestimmt nicht schaden.
    3 1 Melden
  • Chrisbau 30.06.2016 16:41
    Highlight Lieber Herr Stamm, entschuldigung, aber es ist unglaublich, was Sie hier schreiben. Das grenzt jetzt langsam wirklich an üble Nachrede. Ich selbst bin überzeugter Christ, aber ganz gewiss kein "emotionaler Krüppel". Dass man heute überhaupt noch so reden darf verwundert mich. Wenn Sie das nicht selbst so forumliert haben, dann setzen Sie sich bitte dafür ein, dass der Titel so nicht stehenbleibt. Sie relativieren etwas im Text, aber den lesen ja längst nicht alle, wie Sie wissen.
    4 10 Melden
    • Spooky 30.06.2016 18:14
      Highlight @Chrisbau
      "Dass man heute überhaupt noch so reden darf verwundert mich."

      Das würde dir so passen, dass man seine Meinung über die Christen nicht mehr frei publizieren dürfte! Vergiss es, Chrisbau! Diese dunklen Zeiten sind zum Glück vorbei.
      6 1 Melden
    • gelesen 30.06.2016 20:42
      Highlight Lieber Christbaum, das ist ja unglaublich, dass Sie als Christ-baum und Mensch sich über Pipifax aufregen und kein Wort über die menschenverachtenden Äusserungenen dieses christlich baptistischen Pastors verlieren.
      Da kann ich nur sagen, der Titel ist richtig gewählt und bringt so Einiges ans Licht!!!

      Entschuldigen Sie Christbaum, aber es ist unglaublich, über was Sie sich hier aufregen.
      5 1 Melden
    • Chrisbau 01.07.2016 08:31
      Highlight Soso, hier haben es sich einige in der Kommentarfunktion gemütlich eingerichtet beim Christen-bashing. Ich fürchte die dunklen Zeiten sind noch nicht vorbei. Natürlich rege ich mich über diesen Pastor noch viel mehr auf als über Hugo Stamm. Aber der liest diese Kommentare wohl nicht.
      3 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • flothi 29.06.2016 21:12
    Highlight Polemik und Verallgemeinerungen haben noch selten geholfen. Von keiner Seite. Und damit auch nicht, wenn der Schreiber Hugo Stamm heisst.
    6 7 Melden
    • Pasionaria 01.07.2016 10:18
      Highlight Bitte wo finden Sie im Artikel (lassen wir den Titel mal ausser vor, der wahrscheinlich von der Redaktion ausgewaehlt wurde?) > Verallgemeinerungen? Beispiel...
      Verstehen Sie unter Polemik > belegte > gelehrte Streitkultur?
      2 1 Melden
    • Pasionaria 02.07.2016 14:28
      Highlight Keine Antwort ist auch eine Antwort.
      Schade. Damit sind Sie allerdings nicht alleine.
      0 1 Melden
    • flothi 02.07.2016 18:42
      Highlight Beispiel für Verallgemeinerung: "Das Massaker von Orlando wirft – man glaubt es kaum – für Mitglieder von Freikirchen folgende perverse Fragen auf: War der Massenmord eine Strafe Gottes für angeblich sexuell abnormes Verhalten? Wenn ja: Darf man die Opfer ehrenvoll begraben? Darf man überhaupt um sie trauern?"
      Polemik dürfen Sie gerne im Duden nachschlagen.
      1 1 Melden
  • Michael Bamberger 29.06.2016 15:33
    Highlight live and let live: "Das ist eine sehr zwitterhafte- zweideutige Auslegung, einer ausgelegten Auslegung."

    Na dann, viel Glück bei Ihrem Versuch der Umformulierung des entsprechenden Wikipedia-Eintrags ganz nach Ihrem Gusto.

    Und gleichzeitig auch viel Glück bei Ihrem Vorpreschen bei sämtlichen Biologiefakultäten aller Universitäten dieser Welt, um diese von deren Evolutionsirrtümern zu befreien.
    4 2 Melden
  • andersen 28.06.2016 08:50
    Highlight Dieser Pastor gehört nicht in eine Kirche, sondern in den Händen von ein Staatsanwalt.

    Viele Menschen wissen nicht heute, wie sie Gottesdienst feiern, sie müssen es erst lernen.
    In der Bibel steht auch grusige Sachen und jeder Pfarrer ist verpflichtet der Bibel sorgfältig auszulegen.
    Es ist wichtig, solche Glaubensgemeinschaften zu vermeiden, die nur meinen, dass nur sie in der Himmel kommt.

    1 6 Melden
  • Michael Bamberger 27.06.2016 20:32
    Highlight @ Live and let live

    "Nach der Evolution, hat nur die Macht des Stärkeren das Lebensrecht."

    Falsch!

    "Survival of the Fittest“ bedeutet im Sinne der Darwin’schen Evolutionstheorie das Überleben der am besten angepassten Individuen. (Wikipedia)
    5 1 Melden
  • john waynee 27.06.2016 17:23
    Highlight Scheint als hat der ehrenwerte Herr Stamm nichts, aber auch gar nichts über das Christentum in all den Jahren gelernt. Sonst wüsste er, dass der wahre Glaube zu Gott einem Menschen seine Freiheit schenkt. Gesetze Gottes sind nicht dazu da, um den Menschen zu gängeln, sondern vielmehr um ihn auf dem rechten Weg zu leiten.
    Es scheint jedoch sowieso bei Herrn Stamm immer darauf hinauszulaufen das Christentum zu schmähen.
    "Der Islam macht Menschen zu hasserfüllten Objekten, die jegliche Diversität verabscheuen" Warum lese ich nie so eine Schlagzeile von ihm?
    12 11 Melden
    • Pasionaria 28.06.2016 10:29
      Highlight life and let life vorallem > live and let live!
      Nun, Freiheit bedeutet auch Privilegien nicht ausnutzen, sondern diese 'teilweise' zugunsten von Unterprivilegierten loslassen.
      Dies geschah im Sinne von Mandela leider nicht, wie ueberall auf der Welt! Ausser beim letzten Praesidenten Uruguays > José Mujica - es gibt es also doch noch!
      1 1 Melden
  • .jpg 27.06.2016 16:59
    Highlight Ich muss sagen, guter Artikel. Ich kann ihnen fast nur zustimmen.
    7 10 Melden
    • Pasionaria 28.06.2016 10:13
      Highlight Worin besteht das 'fast'?
      2 0 Melden
  • Alienus 27.06.2016 16:07
    Highlight Die Aufgabe einer Schlagzeile besteht darin, die Aufmerksamkeit zu erzielen, anzusprechen und auf den anschließenden Fließtext zu leiten (und) helfen dem Leser zu selektieren.

    Dazu muss sie … sichtbar herausragen ...ihren Inhalt kurz, verständlich und prägnant darbieten und dabei nicht den Inhalt des Artikels verfälschen … muss eingängig sein, auffallen und verstanden werden. Um mehr Aufmerksamkeit zu generieren, wird oft mit einer sprachlichen Zuspitzung gearbeitet.

    Im journalistischem Bereich fasst (sie) den Inhalt eines darunter stehenden Artikels zusammen oder interpretiert ihn.

    Wiki
    6 1 Melden
    • Maracuja 27.06.2016 16:48
      Highlight Richtig, aber je nach Qualität des Mediums gibts doch erhebliche Unterschiede bzgl. des Grades der Zuspitzung, Verfälschung. Gemäss eigener Aussage hätte Herr Stamm ja eine andere Überschrift bevorzugt. Wenn sich Watson zugunsten der Klickquote für eine Schlagzeile entscheidet, die an pavlovsche Reflexe gewisser Leser reflektiert, muss sich Herr Stamm nicht wundern, wenn die Diskussion nicht in der von ihm gewünschten Richtung verläuft. Schade finde ich das selbstverständlich auch. Genauso wie die anderen Einschränkungen hier, die zu einem Absprung von Bloggern wie Marcel Mertz geführt haben
      3 1 Melden
    • Pasionaria 27.06.2016 17:56
      Highlight Maracuja
      solange Du und Alienisus nicht abspringen ist der Watson-Blog gerettet!
      Wie kann man sich nur ueber einen Aufhaenger derart echauffieren?
      Wahrscheinlich waehlte ihn jemand von der Redaktion. Dadurch bringt eine andere neutrale Person deren Eindruck ueber den Text zum Ausdruck. Was ja interessant ist.
      Ich schaetze fuer den Titel wurden 3 Min. - fuer den vollauf gelungenen Blogbeitrag selbst 2 Stunden investiert.
      Wollen wir uns nun ueber die 3 Min. oder die 2 Stunden unterhalten?
      Klar ist einfach:
      Stamm-Gegner suchen das Haar in der Suppe,
      freuen sich schon ueber 'ne gefundene Schuppe.
      2 0 Melden
    • Pasionaria 27.06.2016 18:15
      Highlight Alienus
      Unverbindliche Frage: hat Dir die Dottora soviel Kraft gekostet?
      Was Neues aus dem suedlichen Kontinent und der dortigen diversifizierten Fruchtbarkeit?
      Sei froh, dass Du keine Projekte mit dem Brexitland hast, sonst kaemst Du eventuell auch noch auf die Idee.....
      0 0 Melden
  • dracului 27.06.2016 07:44
    Highlight Obwohl ich die Aussage von Hugo Stamm teile, ist mir der Bezug zu Orlando zu dominant und beispielhaft zu verstehen. Schnell werfen wir auch den neuerlichen Vorfall in die Schublade der weit entfernten, dekadenten Amerikaner. Wenn ein Bischof Vitus Huonder unter Beifall die Homosexualität verunglimpft und sogar noch ungestraft bleibt, weil man solche Aussagen unmöglich ernst meinen könne, wird klar, dass unser Rechtssystem "emotional Geforderte" sogar gesetzlich billigt. Hexen, Juden, Homosexuelle, Andersdenkende - es gibt immer Gründe für eine Verfolgung - wenn man nur daran glaubt!
    10 1 Melden
  • retofit 27.06.2016 07:27
    Highlight Und in China ist gerade ein Sack Reis umgefallen...sonst noch etwas Neues, Herr Stamm? Ich bin kein christlicher Fundi, aber sehe Ihrerseits nur dieselbe Pauschalisierung von christlichen Fundamentalisten wie es dieser Pastor mit Homosexuellen handhabt. Einfach zu einfach.
    16 11 Melden
  • andersen 26.06.2016 20:54
    Highlight Christliche Krüppel kann man so definieren, wenn man nicht nüchtern in ein Gottesdienst geht und der Kopf unter den Arm hält.
    2 11 Melden
  • Weichspühler 26.06.2016 20:50
    Highlight In einem Punkt haben die christlichen Fundamentalisten leider recht. Darwin muss falsch liegen.

    Sonnst müssten die Fundis und die Fanatiker welcher Religion und Glauben auch immer, längst ausgestorben sein. Hätten seit Jahrhunderten keine Kriege mehr und leben jetzt alle in "Liebe friede Eierkuchen."

    trauriger Weisse haben wir die Vollpfosten überall auf der Welt immer noch an der Backe.
    8 5 Melden
  • andersen 26.06.2016 20:14
    Highlight Der grösste Witz waren immer, dass sie sich Freikirchen nennen.
    Die Menschen soll man nicht als ein Problem behandeln, ob gewollt oder nicht gewollt.
    4 3 Melden
  • Anam.Cara 26.06.2016 15:27
    Highlight Lieber Herr Stamm
    ich kann Ihrer Logik nicht ganz folgen. Da gibt es einen fanatischen Hassprediger in USA und einige, die ihn bejubeln. Sie leiten in Ihrem Titel folgendes daraus ab: Der christliche Glaube macht Menschen zu emotionalen Krüppeln.
    Sie leiten aus ein paar Beispielen eine Regel für die mehr als 1 Mia Menschen ab, die sich in irgend einer Art zum Christentum bekennen.
    Bitte unterscheiden Sie doch ein bisschen zwischen Fanatikern und normal-Gläubigen (für die das Neue Testament gewisse Aussagen des Alten widerlegt hat. Aber das nur nebenbei).
    Vielen Dank
    14 4 Melden
    • Hugo Stamm 26.06.2016 15:36
      Highlight Liebe Anam.Cara, nein, Ihre Analyse stimmt nimmt. Lesen Sie den Titel und den Text genau. Nirgends geht hervor, dass ich alle Christen damit meine. Auch im Titel nicht. Es ist von Menschen die Rede, nicht von Chreisten, schon gar nicht von allen. Im Text schreibe ich ja klar, wer damit gemeint ist: Pastor Jimenez und andere freikirchliche Geistliche, die ihn unterstützten. Ich schreibe sogar, dass andere Freikirchen Jimenez kritisierten. Übrigens: Ich habe einen sanfteren Titel gewählt, die Redaktion setzte dann den publizierten. Ich habe ihn aber akzeptiert.
      6 6 Melden
    • Anam.Cara 26.06.2016 15:41
      Highlight Danke für diese Präzisierung.
      3 0 Melden
    • Babalu 26.06.2016 15:56
      Highlight Anam.Cara, ich hoffe Sie setzen sich genauso engagiert dafür ein, dass man nicht über "den Islam" spricht mit genau den gleichen Argumenten.
      7 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Steely Dan 26.06.2016 14:03
    Highlight "emotional verkrüppelt": wie weit der Glaube tatsächlich emotional unfrei macht, ist eine wirklich spannende Frage - gerade auch für Atheisten...

    PS: nehmen wir die Anzahl Religionen als X an. Dann ist der Anhänger einer Religion (X-1) facher Atheist.
    2 2 Melden
  • olivier vincent 26.06.2016 13:00
    Highlight Dieser Pastor Jimenez zeigt es ganz klar:
    Einreiseverbot für alle Christen in die USA!
    6 3 Melden
  • Hugo Stamm 26.06.2016 10:22
    Highlight Es wurde behauptet, der Hass von Pastor Jimenez habe nichts mit dem Glauben zu tun, sondern mit seiner Person. Das ist eine reine Behauptung, eine Schutzbehauptung. In radikalen Freikirchen wird der Geist der Bibel so wortgetreu umgesetzt und gelebt, dass ein Hass auf alles und jedes entsteht, das nicht dem Wort Gottes entspricht. Deshalb bekommen die Gläubigen die Wut auf die Sünder (Homosexuelle) förmlicher eingetrichtert. Das nennt man dann Indoktrination.
    18 7 Melden
    • Maracuja 26.06.2016 10:46
      Highlight Hassprediger Jimenez Person und sein Glauben lassen sich m.E. gar nicht trennen. Sein radikaler bösartiger Glaube ist doch Teil seiner Persönlichkeit und obwohl seine Predigten elementaren Teilen der christlichen Lehre wie "liebet eure Feinde" (offensichtlich sieht J. Homosexuelle als Feinde) widersprechen, so finden sich in der Bibel leider durchaus Verse, die solchen Hass nähren können. Alles nur auf die Persönlichkeit zu schieben und der Auseinandersetzung mit diesen Bibelstellen auszuweichen, halte ich nicht für einen guten Weg im Umgang mit solchen Extremen im Christentum.
      4 2 Melden
    • Maracuja 26.06.2016 11:28
      Highlight Dieser Hass kommt auch heute noch nicht nur in radikalen Freikirchen vor, sondern auch in anderen christlichen Glaubensgemeinschaften, nur regt sich dort unter den Gläubigen glücklicherweise Widerstand gegen solche Hassprediger: http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/der-pruegelpriester-don-pusceddu/story/25191596
      4 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.06.2016 19:01
      Highlight Hugo, du schreibst:

      "Es wurde behauptet, der Hass von Pastor Jimenez habe nichts mit dem Glauben zu tun, sondern mit seiner Person. Das ist eine reine Behauptung, eine Schutzbehauptung."

      Das ist übertrieben und radikal, mmh? Es lässt keinen Spielraum. Es ist absolut! Bitte mässige dich.

      Korrekt wäre: "Es wird vermutet, der Hass von Pastor Jimenez habe weniger mit dem Glauben zu tun, sondern mehr mit seiner Person."

      "Das scheint mir eine reine Behauptung, eine Schutzbehauptung."

      Das wäre sowieso kein Argument, um solche Vermutungen kategorisch und absolut von der Hand zu weisen.
      4 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hugo Stamm 26.06.2016 10:18
    Highlight Übrigens: Ich habe einen sanfteren Titel vorgeschlagen, die Redaktion hat ihn dann verschärft. Ich habe die neue Version aber akzeptiert.
    14 1 Melden
  • Hugo Stamm 26.06.2016 10:16
    Highlight Ich bin immer wieder erstaunt, wie die Disklussion hier läuft. Da schreibe ich einen Text über einen christlichen Geistlichen, der Schwule an die Wand stellen und abschlachten will, doch über was wird vornehmlich lamentiert? Über den Titel. Nun weiss inzwischen jedes Kind, dass ein Titel einen Leseanreiz schaffen soll. Und dass man in einem Titel aus Platzgründen nur eine verkürzte Aussage machen kann. Deshalb kommt es primär auf den Inhalt des Textes an. Obwohl an diesem nicht allzu viel ausgesetzt wurde, werde ich an den Pranger gestellt - nicht Pastor Jimenez. Das riecht nach Verblendung.
    20 10 Melden
    • olivier vincent 26.06.2016 12:58
      Highlight Finde ich auch sehr erstaunlich. Wobei der Titel etwas gar reisserisch ist.
      Interessant ist auch, sich vorzustellen es hätte ein muslimischer Prediger die selben Aussagen gemacht. Die Diskussion sähe wohl einiges anders aus.
      5 1 Melden
    • Michael Mettler 26.06.2016 13:29
      Highlight Armer Hugo. Es tanzen nicht alle nach deiner Pfeife und du wirst missverstanden. Du hast sogar das Gefühl du müsstest dich rechtfertigen. Es grüsst ein emotionaler Krüppel.
      9 9 Melden
    • Share 26.06.2016 14:44
      Highlight

      1 0 Melden
  • rodolofo 26.06.2016 09:26
    Highlight Ich wohnte mal in einer WG. Unter den ca.6 MitbewohnerInnen war auch ein schwuler Theologiestudent. Offenbar standen für den jungen Mann Christentum und Homosexualität nicht in einem Widerspruch.
    Wenn ich dann sehe, dass in den schleppenden Kirchenliedern (die Orgel spielt forsch und aufmunternd voran, die "singenden Schafe" folgen kleinlaut, zaghaft und eher widerwillig) immer vom Herrn und vom Sohn des Herrn die Rede ist, dann kommt mir das "Christliche" tatsächlich irgendwie "schwul" vor...
    8 4 Melden
    • rodolofo 27.06.2016 07:12
      Highlight In den mühsam schleppenden Kirchenliedern (ich bin jeweils versucht, laut den Takt der Orgel zu stampfen, lasse das aber, weil ich keine Gefühle von Gläubigen verletzen möchte und die strengen Blicke meiner Frau auf mir lasten) wird über alle Massen vom Herrn und vom Heiligen Sohn und nur relativ selten von der Heiligen Mutter Maria gesprochen, die ja mit der Austragung des (In-Vitro-befruchteten ?) Gottes-Klons Jesus auch einen wichtigen Beitrag geleistet hat.
      DAS kommt mir schwul vor.
      Das kleinlaute, zaghafte und eher widerwillige Mitsingen ist nicht "schwul", sondern einfach "menschlich".
      2 4 Melden
    • Alnothur 27.06.2016 16:14
      Highlight Ist das zufälligerweise eine reformierte Kirche? Dort nimmt Maria einen weniger grossen Stellenwert ein, wie überhaupt auch alle Heiligen usw., im Gegensatz zum Usus in der katholischen Kirche. Weil Jesus im Gegensatz zu Maria Teil der Trinität ist.

      Und was die ganze Sache mit "schwul" zu tun hat, erschliesst sich mir nicht...
      2 0 Melden
    • rodolofo 27.06.2016 23:02
      Highlight @ Diotima
      Im allgemeinen gehe ich da auch nicht hin.
      Aber ab und zu schon, aus Interesse, wie "Andere" so den Sonntag verbringen und um meine Frau zu begleiten.
      Ich finde, ich kann auch als Querulant und Störefried an etwas teilnehmen und mich über gewisse Dinge lustig machen.
      Warum soll alles harmonisch sein?
      1 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • andersen 25.06.2016 23:54
    Highlight Man kann nicht alles auf Moral reduzieren, weil dann nimmt man die Menschen nicht ernst, was sie umtreibt.

    2 0 Melden
  • andersen 25.06.2016 21:37
    Highlight Schwul zu sein, hat niemand selber ausgesucht.
    Seit der Gesellschaft toleranter geworden, gebe es weniger Selbstmorde.
    Auch die Schwulen und Lesben sind von Gott gewollt.
    7 2 Melden
    • rodolofo 26.06.2016 08:57
      Highlight Ich würde "schwul sein" und "lesbisch sein" als normale evolutorische Variationen ansehen, die allerdings -wegen der damit einhergehenden Schwierigkeiten bei der Fortpflanzung- mit einer relativ geringen Wahrscheinlichkeit an die nächste Generation weitergegeben werden können.
      Einen kleinen Ausweg aus dieser "Evolutorischen Sackgasse" bieten heute die "In vitro" -Befruchtungsmethoden. Diese sind allerdings sehr aufwändig und teuer.
      Grösser ist die Weitergabe-Wahrscheinlichkeit der Gene bei "Mannsweibern", oder "Softies", da diese sich normal mit dem jeweils anderen Geschlecht paaren können.
      2 9 Melden
    • Babalu 26.06.2016 16:07
      Highlight rodolfo: ich glaube der erste Teil über die evolutionäre Variante stimmt sicher, wie alles um uns herum ist auch "schwul" eine Variante. Du sagst aber implizit, dass es ein Homo-Gen gibt und das ist keineswegs richtig, genauso wie es kein Verbrecher-Gen gibt. Alles genetisch zu erklären ist gefährlich und ist philosophisch der Eugenik und der Rassenlehre nahe.
      6 0 Melden
    • rodolofo 26.06.2016 17:38
      Highlight @ Babalu
      Würdest Du also sagen, dass Homosexualität nicht genetisch bedingt ist, also sozial erlernt werden kann?
      1 1 Melden
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  • Herbert Anneler 25.06.2016 19:16
    Highlight Dieser Beitrag krankt an etwas Grundlegendem: an einer genauen Definition, was Autor Hugo Stamm genau unter Christentum versteht. Sich ein paar Versatzstücke herausgreifen und dann darüber so richtig vom Leder zu ziehen, führt zu nichts - es ist intellektuell unredlich, unabhängig davon, wo man selber steht.
    16 15 Melden
    • Steely Dan 26.06.2016 13:57
      Highlight Ist ähnlich wie die Diskussion über den Islam, wo man die Fundamentalisten zu den wahren Gläubigen macht. Problem: es steht tatsächlich geschrieben...

      "Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat begangen; beide werden mit dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kommen."

      https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/lev20.html

      Ich würde halt mal diesen Bullshit endlich streichen.
      3 0 Melden
  • Michael Mettler 25.06.2016 17:52
    Highlight Emotionale Krüppel. Liebes Watson-Team, warum lasst Ihr eine solche Definition zu? Warum lasst Ihr ein Mensch mit einer solchen Meinung bloggen? Mich macht das traurig!
    16 37 Melden
    • Michael Mettler 26.06.2016 08:24
      Highlight @D00A: Ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung über mehr Unschönes aus dieser Szene erzählen als Sie ertragen können. Und ich will das keine Sekunde wegdiskutieren. Das habe ich hier bei Watson noch nie gemacht! Trotzdem ist das Wort Emotionale Krüppel im Zusammenhang mit der eindeutig verallgemeinernden Form absolut daneben.
      6 7 Melden
    • rodolofo 26.06.2016 09:06
      Highlight Sicher gibt es sehr herzliche Gläubige, die wohl auch nicht wirklich intellektuell begreifen, was alles in der Bibel steht.
      Daneben gibt es aber jene, die alles wortwörtlich nehmen und die glauben, der Mensch sei von Sünde beladen und müsse durch Zucht und Ordnung zu einem Gottgefälligen "Übermenschen" erzogen werden...
      Dieser, im Geist entstandene, "Machbarkeitswahn" ist nun aber faschistisch und bringt gleichzeitig die Vorstellung vom (auszumerzenden) Untermenschen hervor!
      Auf die Hexenverbrennungen folgten die systematischen Vergasungen und Verbrennungen von Juden in den KZ-Öfen der Nazis!
      5 1 Melden
    • gelesen 26.06.2016 09:21
      Highlight D00A
      Vielleicht meint HS mit emotionalen Krüppeln, dass Christen, religiöse Menschen ihre wahren Gefühle verkrüppeln, indem sie nur das fühlen wollen, was sie fühlen dürfen, also die Emotionen eine Art krüppeldasein führen, weil die wahren Gefühle nur schwerlich akzeptiert und gutgeheissen werden. Die Gefühle müssen strengen Regeln folgen, also schneidet man sie, wo man nur kann.
      6 0 Melden
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  • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 17:27
    Highlight Es ist völlig irrelevant, ob das ein christlicher, islamischer oder zionistischer Hassprediger ist. Mit Religion hat das wenig zu tun! Es ist eher ein Missbrauch der Religion.

    Diese schwulenfeindlichen Hassprediger benutzen alle das gleiche Narrativ aus ihren heiligen Schriften. Sie benutzen ein und dieselbe Geschichte, nämlich die Geschichte von Lot (Sodom und Gomorra). Daraus leiten sie ihren Hass her.

    Eine sachliche, theologische/philosophisch/historische Behandlung dieses Narrativs würde der Sache vermutlich mehr dienen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sodom_und_Gomorra
    17 14 Melden
    • dommen 25.06.2016 18:39
      Highlight Doch das hat sehr wohl mit Religion zu tun. Es ist ja die Religion, welche solche entarteten Weltbilder überhaupt erst ermöglicht.
      21 3 Melden
    • AHTOH 25.06.2016 19:51
      Highlight Falsch, das hat eben genau DARUM nur mit Religion was zu tun!
      Frag mal den Pastor, ob er gläubig ist (natürlich Ja), und dann sag mir, wer definiert wer richtig glaubt und wer nicht.
      13 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.06.2016 00:45
      Highlight AHTOH: Der Pastor definiert selbst, wer richtig glaubt, und wer nicht.

      Der Glaube, bzw. Glaubensfreiheit haben das an sich: Jeder bestimmt selbst, was er glaubt, wer richtig glaubt und wer nicht.

      Und es stimmt, dommen: Es sind Religionen, die solche entartete Weltbilder ermöglichen. Aber die Religionen würden auch vieles anderes ermöglichen.

      Die Religion ist wie ein neutrales Werkzeug, wie zB. ein Bleistift. Du kannst mit einem Stift Schmähtiraden schreiben oder Liebesgedichte, mathematische Formeln, Zeichnungen erstellen und noch vieles mehr. Es hängt davon ab, was du daraus machst.


      4 7 Melden
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  • Trice 25.06.2016 17:11
    Highlight Ich selbst kenne leider keine Freikirchen in der Schweiz, welche die Nächstenliebe tatsächlich leben. Sie grenzen selbst alle anderen aus, sogar die eigenen Kinder, sofern sie den "Glauben" nicht befolgen. Mitglieder der Landeskirchen stellen für mich kein Problem dar, da sie toleraranter und gemässigter rüberkommen. Kann mir jemand eine Freikirche in der Schweiz nennen, auf den der Artikel von Hugo Stamm nicht zutrifft?
    37 2 Melden
    • BloodyMary 25.06.2016 17:59
      Highlight Gospelhouse Buchs in Buchs SG :)
      Die herzlichsten Menschen die ich bis jetzt treffen durfte, jeder ist willkommen.
      http://www.gospelhouse.ch
      5 8 Melden
    • sexykopfsalat 25.06.2016 18:27
      Highlight Und wie gut kennen Sie die Freikirchen, ihre Pastoren und ihre Grundsätzen? Manchmal hilft eine kritische Quellenanalyse.
      3 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 19:45
      Highlight Trice: Ich glaube, man darf das Fehlverhalten einiger weniger nicht auf alle anderen generalisieren.

      Hier eine Art Namensliste von Kreuz&Queer:

      http://www.queer-zh.ch/gemeinden.shtml

      Ausserdem gibt es auch in den Landeskirchen Hass- und Lügenprediger.

      Beispiel: In der Kirche Sumiswald behauptet der Pfarrer ernsthaft, in der Bibel stünde, dass WWW (das Internet) der Satan sei, und die Weltbank des Teufels, und elektronischer Zahlungsverkehr eine Sünde. Oder so. Schau selbst:

      http://www.kirchesumiswald.ch/dok/1406
      4 1 Melden
  • Share 25.06.2016 17:11
    Highlight Es waren Zwillinge. Ein Mädchen und ein Knabe. Beide homosexuell. Sie hatte keine Mühe damit. Er war traurig. Er wünschte sich eine Familie und bemerkte in der Pubertät, dass er nie die Gefühle fühlen wird, um Vater zu werden. Er haderte. Er fühlte sich nicht.

    Er war aber nicht dem Hass eines Vaters ausgesetzt, der sich mit dem Nachwuchs ein Denkmal setzt, der zu spuren hat. Er wurde nicht im Namen einer höheren Macht erniedrigt.

    Wenn diese Personen, die an diese höhere Macht glauben, deren Schöpfung nicht achten, was bleibt dann von diesem Glauben?
    5 8 Melden
  • Gabe 25.06.2016 14:29
    Highlight Homophobie mit Glauben zu entschuldigen finde ich das aller Letzte.

    Jeder Glauben hat die Nächstenliebe als Gebot.
    33 4 Melden
    • AHTOH 25.06.2016 19:53
      Highlight Ja genau, und das definierst und bestimmst du?
      3 4 Melden
    • Anam.Cara 26.06.2016 16:44
      Highlight Nein, das definieren die Religionen, AHTOH.
      Es geht um Respekt vor der Schöpfung, es geht um Dankbarkeit und um den Glauben an das Gute im Menschen.
      Es geht zudem darum, sich selbst nicht immer ins Zentrum zu stellen, sondern sich auch mal an etwas grösserem zu orientieren. Und sich auch mal für andere einzusetzen (Hilfsbereitschaft). Und andere nicht zu richten bzw. zu verurteilen (=Toleranz).
      Das sind christliche Werte, wie ich sie kenne. Und bei vielen Christen, denen ich begegnet bin, funktionieren die ganz gut.
      3 0 Melden
  • Michael Bamberger 25.06.2016 14:26
    Highlight Alltägliches:

    Da zitiert man zwei einschlägige Bibelverse zum Thema um zu illustrieren, auf welch menschenfeindliches Gedankengut sich Figuren wie Pastor Jimenez stützen und schon kommen gewisse Blogger aus Ihren Löchern, um den "Überbringer" der "schlechten Nachricht" (sprich unangenehme Bibelpassagen) zu desavouieren.
    15 4 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 15:13
      Highlight Das Problem liegt wohl daran: "Wir wollen die Freikirchen mit ihren eigenen Waffen schlagen."

      Kann man denn den Fundamentalismus wirklich mit Fundamentalismus "schlagen"? Und warum überhaupt "schlagen"?

      Und wenn, dann doch so:

      Die Waffe: Liebe! Liebe deinen Feind. (hat Herr Stamm die Argumente seiner Gegner wirklich beherzigt?)

      Die Munition: Argumente! Sachliche Argumente. Und zwar ausschliesslich die Argumente der Gegner!

      Die Taktik: Nicht schlagen, sondern überzeugen.

      Also müsste es korrekt heissen: "Wir wollen die Freikrichen mit ihren eigenen Argumenten überzeugen."
      5 4 Melden
    • Steely Dan 26.06.2016 14:10
      Highlight Sachliche Argumente gibt es nicht in der Metaphysik.
      3 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.06.2016 16:05
      Highlight Steely Dan: Seit der Antike haben sich zahlreiche Menschen durchaus sachlich mit der Metaphysik auseinandergesetzt.

      Deine Behauptung ist nicht nur falsch, sondern sie zeugt auch von einer mangelenden Bereitschaft deinerseits, dich sachlich damit auseinanderzusetzen, indem du vorsorglich und vorab einfach mal behauptest, dass es sachliche Argumente gar nicht gäbe. Aber du irrst dich.

      Schau selbst:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Metaphysik

      Willst du wirklich behaupten, alle diese Vordenker haben keine sachlichen Argumente vorgebracht?
      0 2 Melden
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  • Gabe 25.06.2016 14:21
    Highlight Glauben schützt vor Doppelmoral nicht - kann man bei disem Hassprediger nur wieder aufs neue feststellen.

    Guter Artikel 👍
    24 1 Melden
  • Too Scoop 25.06.2016 14:13
    Highlight Herr Sektenkenner, nun bitte einen solchen Artikel über Juden, Moslems et cetera. Das Extreme kann man doch nicht als Kollektiv beurteilen! Eine sehr unprofessionelle Arbeit! Welche Zielführung hat dieser Artikel, was will er der Welt mitteilen? Das Gedankengut, in diesem Artikel, ist vergleichbar mit dem der fanatischen Fundamentalisten, halt einfach anders gesteuert.
    21 45 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 14:44
      Highlight Da stimme ich dir zu, Too Scoop.

      Vorallem müsste es um die Erkundung der Ursachen für Extremismus und Fundamentalismus gehen.

      Ich meine, die Religionen spielen dabei nur Nebenrollen. Die Religionen lenken nur von den eigentlichen Ursachen ab. Opium für's Volk.

      Hugo Stamm ist in diesem Sinne ein Dealer. Schliesslich ernährt er sich und seine Familie vom Fundamentalismus, den er fundamentalistisch zu bekämpfen vorgibt.

      Ähnlich wie der Hassprediger seine eigene schwule Seite mit seiner Homophobie-Predigt verbergen oder gar austreiben/heilen will.

      9 22 Melden
    • Fabio74 25.06.2016 15:04
      Highlight Warum immer ich nicht-er auch spielen?
      Der Artikel zeigt sehr gut, dass eben nicht nur die Moslems die "bösen" sind. Sondern, dass es genug christliche Hassprediger auf dieser Welt gibt
      35 3 Melden
    • Too Scoop 25.06.2016 16:26
      Highlight @Fabio74: Ihre Aussage ist eine Tatsache, also fakto nichts Neues, da stimme ich Ihnen zu. Solche Methoden wirken eher als Hetze und unnötige Provokation, die Problematik wird somit nicht beim Ursprung gefasst, geschweige denn Konstruktiv beurteilt. Das ist das Schade daran.
      1 7 Melden
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  • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 13:58
    Highlight Die Homophobie ist in der Gesellschaft breit verankert. Sie hat vorallem kulturelle Gründe, die allenfalls eine religöse Basis haben. Aber letztlich unterscheiden sich die abrahamitischen Religionen kaum voneinander. Also bitte hört auf, Christen, Muslime, Gläubige und LGBTQlinge gegeneinder aufzuhetzen!

    Es geht offenbar beim Attentat um Homophobie.

    Homophobie steckt in jedem von uns! Auch in Homosexuellen. Der erste Schritt eines Coming-Outs ist stets das eigene Eingeständnis, homosexuell zu sein. Das ist vorallem für Schwule eine grosse Hürde, die viele von ihnen nicht nehmen können.
    5 22 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.06.2016 16:18
      Highlight D00A: Ich sagte, "Homophobie steckt in jedem von uns!", und dann kommt von dir, "sind Sie hompohob?", ergänzt mit dem Zusatz, "oder weshalb projezieren Sie?"

      Nun frage ich mich, welche Aussage du mit deiner getarnten Frage wirklich machen willst.

      Ich rede nicht von Tätern und Opfern, sondern schlicht nur von Opfern.

      Die Täter-Opfer-Ideologie (inkl. Umkehrperversion) ist eher eine Projektion von dir, D00A, die stark von deinem Wunsch geprägt ist, dass jemand (anderes nur ich nicht!) schuld sein muss.
      1 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.06.2016 17:39
      Highlight D00A:

      Ich unterstelle denen, die Homophobie anprangern Hetze? Nun gut. Einigen von ihnen ganz bestimmt!

      Du willst mich offensichtlich missverstehen (deine eigenen Projektionen?!).

      Von denen, die jetzt auf dem Christentum und biblischen Versen herumhacken, wünsche ich mir, dass sie sich davon abwenden, und sich stattdessen mit den wirklichen Ursachen für die Homophobie auseinandersetzen.

      Diese Leute missbrauchen Religion/en zur Kultivierung ihres Hasses, aber die Ursachen wären m.E. woanders zu suchen. Ich würde es daher begrüssen, wenn man die Religion aus der Debatte streichen würde.
      0 4 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.06.2016 17:49
      Highlight D00A: Die "Schuld", wie du das formulieren willst, ist irgendwo. Die Verantwortung (!) für Pastors Jimenzes' Schmährede liegt einzig und alleine auf ihm selbst.

      Ich schliebe "die Schuld", die in deiner Weltbildprojektion irgendwo existiert, keineswegs den Schwulen zu, so wie du es offenbar missverstehen willst.

      Ich behaupte nur, dass die Vermutung, der Pastor hadere selber mit seinen eigenen homosexuellen Neigungen, und die Hassrede sei Ausdruck seiner inneren Zerrissenheit, nicht einfach so von der Hand zu weisen wäre, so wie du das kategorisch (von Hass getrieben?) tust.
      1 4 Melden
  • reputationscoach 25.06.2016 13:26
    Highlight Meinungen sind Meinungen. Wichtig und entscheidend sind Zitate von Jesus Christus zu Nächstenliebe, Sünde und Himmel: Zitat 1/Joh:"Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, .." Zitat 2/Matth 5;44:"Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen,.." Zitat 3/Matth 7;21:"Nicht jeder der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen.." Zitat 4/ Matth 7:2"Denn mit demselben Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden.."Die Bibel hat jeder (Sch2000)
    12 18 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 15:36
      Highlight "Wichtig und entscheidend sind Zitate von Jesus Christus zu Nächstenliebe."

      Die Zitate sind Worthülsen. Mehr nicht.

      Wichtig und entscheidend sind nicht diese Worte, sondern was der Leser/Zuhörer aus ihnen macht.

      Es gibt auch Zitate von Jesus, in denen er zu Unruhe aufruft, oder wo er die Liebe autokratisch für sich alleine beansprucht und somit relativiert.

      "Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert, und um Zwietracht zu sähen."

      "Wer jemanden mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert."

      http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/matthaeus/10/#34
      12 2 Melden
    • AHTOH 25.06.2016 20:06
      Highlight Cherrypicking! Man beachte nur jene Stellen, die einem genehm sind.
      5 0 Melden
    • andersen 25.06.2016 21:19
      Highlight Darum ist es wichtig, neben der Bibel zu Leben und nicht nach der Bibel.
      Man findet ja auch drinnen kein Satz, wie schnell man auf der Autobahn fahren darf oder wer bestimmt, wer in ein Kindergarten nominiert wird oder wie gross der Belegung in die Spitäler sein dürfen, solche Fragen soll man immer die Fundis stellen.
      4 0 Melden
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  • trxr 25.06.2016 13:23
    Highlight Weder der christliche noch irgendein anderer Glaube sind schuld. Fanatiker und Verrückte die ihre perverse und sadistische Fantasien angeblich im Namen Gottes ausleben sind das Problem.
    28 16 Melden
    • AHTOH 25.06.2016 20:08
      Highlight Ja genau, das hat alles mit Religion ÜBERHAUPT nichts zu tun. Wenn die Täter aus religiösem Antrieb handeln, dann hat es eben GENAU mit Religion zu tun! Nämlich deren Ansichten und Glaubensrichtungen. Das können Gemässigte noch so verbeinen, in des Täters Augen war es so.
      7 1 Melden
    • Steely Dan 26.06.2016 14:16
      Highlight In der Bibel ist die Todesstrafe für Homosexualität explizit vorgesehen. Wie wär's mit einer Revision?
      3 0 Melden
    • Anam.Cara 26.06.2016 17:23
      Highlight Es gibt eine Revision, Steely Dan.
      Ich habe sowieso eher Mühe damit, wenn Prediger jeder Couleur ihre Reden aus dem alten Testament ableiten.
      Das Neue Testament hat weitgehend andere Grundgedanken (z.B. Nächstenliebe, Güte etc).
      Als Christ müssten sich die Prediger sowieso auf das NT beziehen, da es vorher keine Christen gab.
      1 2 Melden
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  • Jimmy Dean 25.06.2016 12:43
    Highlight Sorry, ganz blöde Frage aber: Wird hier grad das Christentum (und nein Herr Stamm, ihre Differenzierung auf einzelne, US-amerikanische Freikirchen und nicht das ganze Christentum sehe ich grösstenteils erst in Ihren Kommentaren und nur sehr spärlich im Artikel selbst) durch den Dreck gezogen für ein Attentat, das von einem Islamisten verübt worden ist? Come on, die unterste Schublade findet man in der Ikea, nicht auf watson!
    33 29 Melden
    • Lord_ICO 25.06.2016 14:17
      Highlight Sie sehen die Differenzierung auf die Freikirchen im Artikel nur sehr spärlich??? Sorry aber hier geht es um den Umgang, extremer christlicher Bewegungen mit dem Attentat an Homosexuellen, dies ist im Artikel sehr klar ersichtlich. Er zieht nicht das Christentum durch den Dreck, sondern zeigt die Unmenschlichkeit religiöser Fundamentalisten. Bin Atheist, weiss aber sehr wohl, das Nächstenliebe eines der zehn Gebote ist und dieses wird hier von Gläubigen mit den Füssen getreten. Das Verhalten dieser Fundis ist schrecklich und unmenschlich, dies zeigt dieser Artikel auf.
      28 4 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 15:44
      Highlight Lord_ICO, als Atheist sei dir vergeben. ;)

      Nächstenliebe ist nicht eines der zehn Gebote (=altes Testament/Moses) sondern ein Konzept, welches Jesus stark propagiert hat.

      Die evangelikalen Freikirchen stützen ihren Glauben nicht auf dem alten Testament sondern auf dem Neuen, wo es vorallem um Jesus geht. Von dort beziehen Christen ihre Ideen von Nächstenliebe.

      Das Einzigartige und Revolutionäre am Christentum wäre aber weniger die Nächstenliebe als vielmehr das Konzept der Vergebung.
      4 11 Melden
    • Phrosch 25.06.2016 20:48
      Highlight Ihnen, Lorent Patron, sei verziehen. Das Gebot der Nächstenliebe ist zwar tatsächlich nicht eines der zehn Gebote, stammt aber sehr wohl von Mose (3.Mose 19,8), aus dem so brutalen alten Testament...
      3 0 Melden
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  • Granini 25.06.2016 12:23
    Highlight "Verurteile nicht, was du nicht verstehst" Ich verstehe die Schwulen nicht und lasse das Urteil Gott.
    Sie Herr Stamm haben glaub das Evangelium nicht verstanden.
    Durch Ihre Texte fühle ich viel missverstanden, gehetzt - Sie sind in meinen Augen keinen deut besser als der Pastor.
    22 50 Melden
    • Electric Elephant 25.06.2016 14:53
      Highlight Autsch! Du vergleichst Herrn Stamm mit einem Idioten der zur Tötung von Menschen aufruft. Wie ignorant kann man nur sein... Man kann den Artikel gut oder schlecht finden, aber so ein Vergleich ist daneben. Widerlich! Aber Du disqualifiziert dich mit dem Vergleich grad selbst!
      26 4 Melden
  • Luca Brasi 25.06.2016 11:54
    Highlight Ich bin eigentlich grundsätzlich mit dem Artikel einverstanden, einfach der Titel scheint mir problematisch, da er suggeriert, dass der christliche Glaube jeden zum emotionalen Wrack macht. So wie es eine fundamentalistische buchstabengetreue Auslegung der Bibel gibt, so gibt es auch Menschen, die die Schrift nicht wie das ZGB oder OR lesen und Werte wie Nächstenliebe, Mitgefühl, Vergebung, etc. ins Zentrum rücken. Dass einige fundamentalistischen Freikirchler dies nicht verstehen wollen, ist traurig. Deren von Hass getriebenen Ansichten sind bemitleidenswert.
    40 2 Melden
    • Anam.Cara 26.06.2016 17:26
      Highlight Danke Luca Brasi. Du hast auch meine Meinung auf den Punkt gebracht.
      2 0 Melden
  • fabianhutter 25.06.2016 11:48
    Highlight Arschlöcher gibt es überall ob Christen, Atheisten, Muslime oder was auch immer. Die religiösen Arschlöcher sind halt leider oft organisiert, weshalb man sie hört.

    Die Bibel und die Kirche hat auch 2000 Jahre lang Arme und Kranke unterstützt, Schulen geführt, versucht den Menschen halt zu geben und vieles mehr. Aber es ist halt einfacher, wenn man die guten Dinge ausblendet, sonst müsste man sich noch über die eigenen Ansichten Gedanken machen.

    Das Fazit lautet: Herr Stramm mag die Bibel und die Kirche nicht. Wir haben es langsam begriffen.

    40 30 Melden
    • Danyboy 25.06.2016 12:14
      Highlight Schade nur, dass Bibelanhänger und Kirchen selten etwas begreifen. Alles mögliche hat man durch gesellschaftlichen Wandel/Druck über die Jahrhunderte uminterpretiert. Alle möglichen biblischen Verhaltensregeln würde heute keiner mehr anwenden wollen. Nur in gewissen Bereichen haut man noch drauf.
      Sind alle Christen so homophob? Nein, nicht in gleichem (militantem) Masse. Wenn es aber drauf an kommt, hält der Gläubige eher zur Kirche als zur verfolgten Minderheit. Und das macht es gefährlich. Je nach Verlauf der öffentlichen Diskussion laufen eben auch "Gemässigte" schnell mit Hetzern mit.
      26 11 Melden
    • Fabio74 25.06.2016 15:09
      Highlight Die Kirche macht zweifellos gutes, aber es täte auch gut die sehr schlechten Seiten auszuleuchten und auszumerzen. Anstatt beleidigt zu sein
      10 0 Melden
    • fabianhutter 25.06.2016 15:25
      Highlight Das heisst, wenn sich Christen gegen das Bashing in einem sehr einseitigen Bericht wehren, dann ist das entweder "Phrasenbullshit" (kleiner Schurke) oder man ist die beleidigte Leberwurst (Fabio 74)?

      Was wäre denn eine angebrachte Reaktion eines Christen?
      Die meisten Antworten hat kleiner Schurke ja grosszügig und grundlos als Bullshit bezeichnet...
      8 9 Melden
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  • Alnothur 25.06.2016 11:21
    Highlight Ist Löpfe Ihr Halbbruder, Herr Stamm?
    14 16 Melden
  • karl_e 25.06.2016 11:05
    Highlight Die bösesten und gemeinsten Menschen, denen ich begegnen durfte, waren sehr oft strenggläubige Christen.
    43 11 Melden
    • sägsali 25.06.2016 11:53
      Highlight Immer wieder solche Verallgemeinerungen. Auch Sie dürfen zuerst überlegen, bevor Sie irgendwelchen Mist hinschreiben.
      21 38 Melden
    • Baba 25.06.2016 12:14
      Highlight @sägsali: karl_e hat nichts 'verallgemeinert', er hat aus seiner persönlichen Erfahrung geschrieben! Es gibt also keinen Grund, unhöflich zu werden.

      Auch meine eigene Erfahrung hat leider gezeigt, dass strenggläubige (fundamentalistische) Christen teilweise sehr hartherzig und selbstzufrieden auftreten gegenüber jenen, die nicht auf ihrer Linie sind.

      Mich stört Herr Stamms Verallgemeinerung und Rundumschlag gegen den (christlichen) Glauben. Im ganzen Artikel geht es aber um Fundamentalismus, der tatsächlich in jeder Weise und Ausprägung bedenklich ist. Nicht nur in Glaubenssachen!
      25 3 Melden
    • Danyboy 25.06.2016 12:17
      Highlight Sägsali: Ja, es ist eine Verallgemeinerung. Aber auch bei mir trifft es zu: Mehr Hass, Ausgrenzung und Ablehnung als von strenggläubigen Christen hab ich in unserer Gesellschaft eigentlich auch selber selten erlebt. Für viele Leute ist das eine Realität.
      21 5 Melden
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  • Mate 25.06.2016 10:57
    Highlight Nirgens wurde geschrieben das es alle Christen betrifft. Es betrifft hauptsächlich Freikirchen und all jene die die Bibel Wort für Wort glauben. Ich weiss das ihr euch gerne als Opfer seht, aber das zieht langsam nicht mehr.
    36 20 Melden
    • Stachanowist 25.06.2016 11:18
      Highlight "Der christliche Glaube macht Menschen zu emotionalen Krüppeln"

      Würdest du sagen, dass der christliche Glaube etwas ist, das nicht alle Christen betrifft? Spezielle Logik, muss schon sagen.

      "Ich weiss das ihr euch gerne als Opfer seht"

      Und gleich noch eine Generalisierung nachschieben, nachdem man gesagt hat, dass nicht generalisiert wird - muss schon sagen: Bemerkenswert.
      36 13 Melden
  • Phrosch 25.06.2016 10:28
    Highlight Ich fühle mich einmal mehr von der undifferenzierten und schlecht informierten Kritik an DEN Christen, DEN Freikirchlern (wie wenn die alle gleich denken und glauben würden) diskriminiert und ausgegrenzt und beleidigt.
    Was wäre denn, wenn der erwähnte Pastor zwar eine extreme Meinung vertritt, dies aber genau das ist: eine Meinung.
    Zu erwähnen wäre hier einmal, dass es keine freikirchlichen Dogmen gibt. Es gibt ganz viele unterschiedliche Freikirchen. Diese sind nicht so organisiert, dass es ein Gremium gäbe, das gültige Glaubens- und Lehrinhalte festlegen könnte.
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 22:25
      Highlight Das kann ich bestätigen. Die Freikirchen sind sehr gut organisiert. Zu den Freikirchen zählt zum Beispiel auch die Heilsarmee (weltweit 1.5 Mio. Mitglieder) mit einer weltumspannenden, militärisch straff geführten Organisation und einigen Ablegern in der Schweiz.
      5 0 Melden
  • Michael Bamberger 25.06.2016 10:14
    Highlight Zur Illustration, hier zwei einschlägige Verse (unter vielen), welche die biblischen Drohungen gegenüber Homosexuellen offenlegen (Teil I):

    "Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen." (Lev 20.13)
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    • ch2mesro 25.06.2016 10:28
      Highlight was zu erwarten war, einer zitiert lev 20.13. lies einfach mal die stelle mit der bergpredigt....
      29 17 Melden
    • Phrosch 25.06.2016 12:42
      Highlight Widersprüchlich vielleicht, aber auch herausfordernd, differenziert. Man kann für alles eine Bibelstelle finden, und dagegen auch. Darum heisst ein Grundsatz der Auslegung, dass man sich nicht auf eine einzige Stelle abstützen darf.
      3 12 Melden
    • Anam.Cara 26.06.2016 17:48
      Highlight Es gibt in der Bibel zwei Teile. Das Zitat stammt aus dem "Alten Testament (AT)". Das Leben von Jesus und seinen Jüngern ist im "Neuen Testament (NT)" beschrieben.
      Das NT gibt uns ein paar neue Definitionen, die durchaus im Widerspruch zum AT sein können.
      Die Konzepte von Auge-um-Auge und Rächergott wurden klar revidiert und durch Konzepte wie Toleranz ("richtet nicht") und Vergebung ersetzt.
      Das Christentum hat mit dem NT angefangen (mit Christus), sollte sich also primär am NT orientieren.
      0 1 Melden
  • Michael Bamberger 25.06.2016 10:13
    Highlight Zur Illustration, hier zwei einschlägige Verse (unter vielen), welche die biblischen Drohungen gegenüber Homosexuellen offenlegen (Teil II):

    "Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung." (Röm 1.26f)
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    • Stachanowist 25.06.2016 11:05
      Highlight Herr Bamberger. Ihre Argumentation mit Bibelzitaten erinnert mich ironischerweise an Fundi-Prediger. Vielleicht haben Sie schon einmal von der historisch-kritischen Tradition der christlichen Theologie gehört. Ich empfehle Ihnen, mal nachzuschauen, was das denn so ist.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Historisch-kritische_Methode

      Insider-Tipp: Die wenigsten Christen nehmen jedes Wort aus der Bibel wörtlich. Eben nur die Fundis und Sie offensichtlich. Wäre eh nicht möglich, weil der Bibeltext voller Diversität und Widersprüche ist, wie das wahre Leben auch.
      25 14 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 22:30
      Highlight Aus diesem historisch-kritischen Kontext betrachtet, werden so manche Bibeltexte zu wahren Meisterwerken der Literatur. ;)

      Schade, dass die poetische Schöhnheit dieser Texte durch religiöse Verklärungen bis fast zur Unkenntlichkeit eingetrübt wird.
      3 0 Melden
  • ch2mesro 25.06.2016 10:07
    Highlight denkfehler nummer eins: gott hat die bibel geschrieben. nein hat er nicht, menschen haben die bibel geschrieben. denkfehler nummer zwei: die bibel bringt leid. nein tut sie nicht, menschen lesen die bibel interpretieren und bringen je nach dem leid über andere. denkfehler nummer drei: von einzelnen auf alle schliessen.
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    • Michael Bamberger 25.06.2016 10:29
      Highlight Denkfehler?

      "Im Kontext der christlichen Theologie wird (offiziell von allen christlichen Kirchen) gelehrt, dass die Bibel in besonderer Weise von Gottes Geist eingegeben, inspiriert sei (lat. divinitus inspirata, gr. θεόπνευστος / theópneustos, wörtlich gottgehaucht). Deswegen wird die Bibel auch Wort Gottes genannt." (Wikipedia)
      23 10 Melden
    • _kokolorix 25.06.2016 10:50
      Highlight Warum wird denn die Bibel nicht umgeschrieben? Warum werden solch eindeutig zu Gewalt aufrufenden Abschnitte nicht gestrichen? Es gab und gibt immer viele Menschen die zur Interpretation solcher Sprüche nicht in der Lage sind. Warum tun die Kirchen nichts gegen diese Widersprüchlichkeit?
      Bei jeder Gelegenheit höre ich von den Gläubigen, das man die Bibel nicht wörtlich nehmen darf etc. Aber trotzdem wird sie als Gebrauchsanweisung fürs Leben angepriesen. Noch nie hat einer gefordert die Schriften mal zu überarbeiten!
      Es geht doch nur darum, die Menschen zu verunsichern und Abhängig zu halten
      17 8 Melden
    • ch2mesro 25.06.2016 10:51
      Highlight das die bibel, das wort gottes genannt wird weiss ich auch ohne wikipedia 🤓 trotzdem, haben menschen die bibel geschrieben und menschen haben die bibel zum wort gottes erklärt.
      16 4 Melden
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  • Stachanowist 25.06.2016 09:44
    Highlight Den Titel dieses Artikels empfinde ich als Christ als pure Hetze:

    "Der christliche Glaube macht Menschen zu emotionalen Krüppeln"

    Man stelle sich die Schlagzeile vor "Der islamische Glaube macht Menschen zu Massenmördern". Reine undifferenzierte Hetze.

    Ich hasse die Freikirchenspinner und es macht mich krank, wenn ich von Herrn Stamm durch solche Titelgebung mit diesen in einen Topf geworfen werde.
    48 33 Melden
    • Hugo Stamm 25.06.2016 09:57
      Highlight Sie müssen sich durch den Titel nicht betroffen fühlen. Der christliche Glaube hat meiner Meinung nach Pastor Jimenez und viele amerikanische Frikirchler - also Menschen - zu emotionalen Krüppeln gemacht. Ich stelle dies ausserdem im Artikel ganz klar dar. Und schreibe auch, dass Jimenez selbst von andern Freikirchen kritisiert wurde. Ich differenziere also klar.
      48 24 Melden
    • Stachanowist 25.06.2016 10:01
      Highlight @ Stamm

      Der Artikel ist ja auch vollkommen in Ordnung. Ich frage mich nur, warum der Titel ausgerechnet so undifferenziert klingen muss. Viele Leute lesen nur den Titel, leider... Vielleicht hätte etwas wie "fundamentalistisches Christentum macht Menschen..." mehr Sinn gemacht. Weniger catchy, aber mehr im Einklang mit Ihrem Text.
      39 12 Melden
    • MeinSenf 25.06.2016 11:02
      Highlight Herr Stamm, das ist nicht ganz korrekt. Denn Sie zitieren und interpretieren den Pastor Jimenez ohne Gegendarstellung. Das nennt sich eiinseitig. Wettern Sie von mir aus gegen Fundamentalismus. Aber machen Sie keine Wischiwaschivermischung mit dem Christentum allgemein
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  • Ruffy 25.06.2016 09:28
    Highlight Ich finde es pervers fast 2Mrd. Menschen in den gleichen Topf wie solche amerikanischen Fanatiker zu werfen. Es ist etwa so wie wenn Donald Trump findet alle Muslime sind unter Pauschalverdacht zu stellen.
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    • Hugo Stamm 25.06.2016 09:46
      Highlight Ich werfe nicht alle Christen in einen Topf. Lesen Sie meinen Impulstext noch einmal. Ich spreche ausschliesslich von Freikirchen. Und was das Massaker betrifft: Nur von einer Freikirche. Weiter sage ich, dass die Predigt von Pastor Jimenez selbst in freikirchlichen Kreisen verurteilt wird. Aber es bleibt dabei: Die diskriminierenden Inhalte in der Bibel zur Homosexualität führen zu solchen menschenverachtenden Aussagen, wie sie Jimenez gemacht hat. Solche finden sich übrgens auch in vielen Kommentaren in den sozialen Medien.
      45 27 Melden
    • Ruffy 25.06.2016 10:55
      Highlight "Der christliche Glaube macht Menschen zu emotionalen Krüppeln – wie das Massaker von Orlando zeigt"

      Nein nein, das ist überhaupt keine pauschalisierung, sehr differenziert.

      Donald würde sagen:

      "Der muslimische Glaube macht Menschen zu Terroristen – wie das Massaker von Orlando zeigt"

      Und dann so ja natürlich nur die Bösen.

      Merkst du was?
      18 10 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 22:44
      Highlight Was meinen Sie konkret mit dem Begriff "Impulstext", Herr Stamm?

      Rechtfertigt ein "Impulstext" unseriösen Journalismus (wie zB. keine Gegendarstellungsmöglichkeit für Jimenez).

      Oder heisst "Impulstext", dass man beliebige Gruppen mit Respektlosigkeiten vor den Kopf stossen darf, weil es ist ein "Impulstext" ist?

      Woran erkenne ich, dass Sie hier nur einen "Impulstext" und keinen richtigen Beitrag liefern?

      Verstehen sie Ihr Berufsbild als Journalist (mit Berufsehre) oder einfach als Propagandist?

      In welche Kategorie gehört "Impulstext"? Journalismus oder Propaganda?

      Fragen über Fragen...
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  • Nicolas Steger 25.06.2016 08:53
    Highlight Über den Islam traut man sich sowas nicht zu sagen
    32 25 Melden
    • isag 25.06.2016 11:20
      Highlight ääääh?! leider getrauen sich leute WIRKLICH shlimmes über den islam zu sagen. es wäre shön, würden alle berichte über jegliche religion so differenziert geshrieben.

      ...ich verstehe nicht, weshalb sich alle so "angegriffen fühlen - wenn man kein gefühlseunuch ist, dann kann man doch diesen text lesen und verstehen, ohne beleidigt zu sein?
      14 4 Melden
    • Fabio74 25.06.2016 15:13
      Highlight Quatsch. Lies mal die Kommentare. Es werden immer sämtliche Moslems in einen Topf geworfen. Sind alles Islamisten
      4 2 Melden
  • NikolaiZH 25.06.2016 08:20
    Highlight Was hat es mit Glaube zu tun? Die einen Idioten treffen sich im Kuhfreundeklub, die anderen an einem wochentag in einem abgefuckten Beiz, die dritten gehen in eine der x-Tausend Kirchen. Sind daher die Kuhen, Beizen und Kirchen daran schuld, dass es dumme Menschen gibt?
    46 20 Melden
    • Maon 25.06.2016 08:48
      Highlight Ja was hat IS mit Glaube zu tun? Da hört man auch immer dass das halt zum Islam gehöre...
      14 7 Melden
    • gelesen 25.06.2016 09:28
      Highlight Wenn ein Priester so was in seiner Kirche predigt und seine Homepage damit füllt, ist das wohl was anderes wie eine Beiz oder Kuhfreundeklub.
      21 5 Melden
    • guby 25.06.2016 09:34
      Highlight Weder im Kuhfreundeclub noch in der Beiz wird Anspruch erhebt, die definitive Wahrheit zu kennen. Obwohl diese "Wahrheit", wie im Text beschrieben, nicht mit gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen vereinbar ist. Genau wie kritisches Denken und Religion. Ein Kuhfreundeclub oder eine "Stammbeiz" zieht vielleicht "dumme" Menschen an, aber die Religion erzieht die Menschen dazu.
      24 5 Melden
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  • rodolofo 25.06.2016 08:02
    Highlight Wieder einmal verbinden "Gläubige" ihre persönlichen Vorlieben und Abneigungen mit (weniger angreifbaren) Ideologien.
    Wenn ich persönlich Homosexualität nicht mag, kann ich versuchen, eine Ideologie daraus zu machen, die besagt, dass Homosexualität grundsätzlich schlecht sei.
    Wenn es eine solche Ideologie bereits gibt, dann kann ich mich hinter dieser verstecken, indem ich sage: "Nicht ich habe das gesagt, sondern Leute, die es wissen müssen!"
    In Vor-Demokratischer Zeit kreierten die erzieherischen Schlaumeier Religionen , welche zufälligerweise mit ihren eigenen Ansichten übereinstimmten...
    37 6 Melden
  • Wilhelm Dingo 25.06.2016 07:58
    Highlight Schön erkannt aber was dagegen tun?
    19 5 Melden
    • rodolofo 25.06.2016 08:26
      Highlight Die Engländer würden wohl "abwarten und Tee trinken".
      0 6 Melden
    • gelesen 25.06.2016 09:15
      Highlight Das frage ich auch. Was dagegen tun? Läuft das unter Meinungsfreiheit und/oder Glaubensfreiheit, wenn dieser Baptist Priester dies predigen und auf die Homepage stellen darf? Sehr übel, wenn/dass das gesetzlich erlaubt ist.
      13 2 Melden

Kein Sex für Geistliche – ein unsinniges Dogma

Papst Franziskus belangt nun auch übergriffige Bischöfe und Kardinäle.

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