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Solidarität mit den Opfern und Angehörigen des Massakers von Orlando ist für viele selbstverständlich. Nur für christliche Fundamentalisten nicht.  Bild: Chris O'Meara/AP/KEYSTONE

Der christliche Glaube macht Menschen zu emotionalen Krüppeln – wie das Massaker von Orlando zeigt

25.06.16, 07:42


Glaubensgemeinschaften sind Experten für Nächstenliebe und Barmherzigkeit. Müsste man meinen.

Diesen Anspruch erheben sie zumindest. Vor allem die christlichen. Toleranz sollte auch zu ihren Kerneigenschaften gehören, schliesslich sind sie im Namen Gottes unterwegs, der nach ihrer Vorstellung seinen Sohn opferte, um seine Liebe zu demonstrieren.

Doch das funktioniert meist nur bei den Sonntagspredigten. Im Alltag drückt dann nur allzu gern ihr radikaler Glaube durch, der zu Intoleranz, manchmal gar Fanatismus führen kann.

Glaube macht emotionale Eunuchen

Die Reaktionen einzelner Freikirchen auf das Massaker von Orlando, bei dem 49 Menschen im Kugelhagel von Omar Mateen umkamen, macht wieder einmal deutlich, dass der Glaube Menschen zu emotionalen Eunuchen machen kann. Religiöse Dogmen zählen dann mehr als menschliche Regungen und Empfindungen.

Denn der Massenmord an Homosexuellen hat viele Freikirchen, die sich durch ein radikales Glaubensverständnis auszeichnen, in ein Dilemma gestürzt: Für sie ist Homosexualität eine Strafe Gottes für ein schwerwiegendes sündiges Verhalten.

Der Glaube macht Menschen zu emotionalen Eunuchen, religiöse Dogmen zählen dann mehr als menschliche Regungen und Empfindungen.

Das Massaker von Orlando wirft – man glaubt es kaum – für Mitglieder von Freikirchen folgende perverse Fragen auf: War der Massenmord eine Strafe Gottes für angeblich sexuell abnormes Verhalten? Wenn ja: Darf man die Opfer ehrenvoll begraben? Darf man überhaupt um sie trauern?

Die Bibel als letzte Wahrheit

Wie wir wissen, betrachten die meisten Freikirchen die Bibel als letzte Wahrheit – auch wenn gewisse Aussagen darin diametral zu gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen. Das ist bei der Homosexualität so, aber auch bei der Evolutionslehre, die viele Freikirchen ablehnen.

In ihrer Vorstellung hat Gott die Welt in sechs Tagen erschaffen und die Frau aus der Rippe eines Mannes geschöpft – halt so, wie es in der Bibel steht.

Sie liefern noch perversere Antworten

Nun sind ja oben stehende Fragen schon pervers. Aber die Antworten der Gläubigen können noch viel perverser sein. Ein Beispiel dafür liefert Pastor Roger Jimenez von der Verity Baptist Church aus Sacramento, Kalifornien.

Das Pastorenpaar Joann und Roger Jimenez von der Verity Baptist Church mit ihren Kindern. bild: veritybaptist

Der Geistliche gab bei seiner jüngsten Predigt gleich mal den Tarif durch: Gott habe für Homosexuelle die Todesstrafe vorgesehen, sagte er. Und wen Gott fallengelassen hat, verdiene keine Gnade.

Der fromme christliche Pastor, der eigentlich Nächstenliebe predigen müsste, wird in der Frage der Homosexualität zum Unmenschen und Hassprediger.

Und der Pastor scheut sich nicht, ungehindert nachzutreten, auch wenn die Ermordeten bereits tot am Boden liegen. Und er tut es kräftig, geradezu lustvoll, wie es scheint.

Die Kolumne geht unter der Bildstrecke weiter ...

Die Welt trauert um die Opfer von Orlando

Auf seiner Homepage bezeichnet er die Homosexualität als Sodomie und abscheuliche Tat vor Gott. Wörtlich fügt Jimenez an: «Keinem Sodomiten ist es erlaubt, Mitglied der Verity Baptist Church zu werden oder an ihren Gottesdiensten teilzunehmen.»

Pastor findet das Massaker grossartig

In seiner Predigt sagte Pastor Jimenez auch, er sei nicht traurig, dass 50 Menschen (inklusive Täter) gestorben seien. Nein, er finde es grossartig. «Ich glaube, dass das der Gesellschaft hilft», fügte er an. Orlando sei nun ein wenig sicherer.

Tragisch ist für den Pastor nur, dass nicht noch mehr Homosexuelle umgekommen sind. «Ich ärgere mich, dass er – der Attentäter – seinen Job nicht zu Ende gebracht hat!»

Und dann wird der fromme christliche Pastor, der eigentlich Nächstenliebe predigen müsste, zum Unmenschen und Hassprediger: «Ich wünschte, die Regierung würde sie alle zusammentreiben, an die Wand stellen, ein Erschiessungskommando vor ihnen antreten lassen und ihnen die Gehirne rausblasen.»

Zwar erntete Jimenez viel Kritik, auch von christlicher und freikirchlicher Seite. Doch manche Prediger gratulierten ihm für seinen Mut und seine klaren Worte. Sie ärgern sich masslos, dass den Homosexuellen nach dem Attentat so viel Solidarität und Menschlichkeit entgegengebracht wird.

Wir fragen zurück: Wie tief ist eigentlich das Bewusstseinsniveau von Gott?

Klar ist es zynisch, das Alte Testament als Fachliteratur bezüglich Homosexualität heranzuziehen. Die Schriften sind mehr als 2000 Jahre alt und stammen aus einer Zeit, als es noch keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, geschweige denn eine aufgeklärte Haltung gegenüber der Sexualität gab.

Aber wir wollen die Freikirchen mit ihren eigenen Waffen schlagen: Wenn Gott tatsächlich die Bibel inspiriert hat, also quasi ihr Autor wäre, hätte er das Bewusstseinsniveau der Menschen von vor 2000 Jahren behalten. Und er wäre im Grunde genommen der gleiche Unmensch und Hassprediger wie ein Pastor Jimenez.

Doch weshalb hat dieser Gott als Schöpfer der Menschheit die Homosexualität überhaupt zugelassen?

Darauf werde ich wohl keine Antwort erhalten – zumindest nicht von den fanatischen und bibeltreuen Freikirchlern.

Das Fazit lautet deshalb: Die Bibel war 2000 Jahre lang die Ursache für unzählige Konflikte. Und manchmal löst sie auch heute noch viel Leid aus. Das ist leider so geblieben.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

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359
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359Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Michael Bamberger 01.07.2016 19:42
    Highlight @ Live and let live

    Der angesprochene Wiki-Artikel ist immer noch unverändert?!? Warum war Ihr Vorstoss derart erfolglos? Und auch die Biologiefakultäten aller Universitäten dieser Welt zeigen sich bislang von Ihrem Vorpreschen unbeeindruckt?!? Ein bisschen mehr Saft würde Ihrem Ansinnen bestimmt nicht schaden.
    3 1 Melden
  • Chrisbau 30.06.2016 16:41
    Highlight Lieber Herr Stamm, entschuldigung, aber es ist unglaublich, was Sie hier schreiben. Das grenzt jetzt langsam wirklich an üble Nachrede. Ich selbst bin überzeugter Christ, aber ganz gewiss kein "emotionaler Krüppel". Dass man heute überhaupt noch so reden darf verwundert mich. Wenn Sie das nicht selbst so forumliert haben, dann setzen Sie sich bitte dafür ein, dass der Titel so nicht stehenbleibt. Sie relativieren etwas im Text, aber den lesen ja längst nicht alle, wie Sie wissen.
    4 10 Melden
    • Spooky 30.06.2016 18:14
      Highlight @Chrisbau
      "Dass man heute überhaupt noch so reden darf verwundert mich."

      Das würde dir so passen, dass man seine Meinung über die Christen nicht mehr frei publizieren dürfte! Vergiss es, Chrisbau! Diese dunklen Zeiten sind zum Glück vorbei.
      6 1 Melden
    • gelesen 30.06.2016 20:42
      Highlight Lieber Christbaum, das ist ja unglaublich, dass Sie als Christ-baum und Mensch sich über Pipifax aufregen und kein Wort über die menschenverachtenden Äusserungenen dieses christlich baptistischen Pastors verlieren.
      Da kann ich nur sagen, der Titel ist richtig gewählt und bringt so Einiges ans Licht!!!

      Entschuldigen Sie Christbaum, aber es ist unglaublich, über was Sie sich hier aufregen.
      5 1 Melden
    • Chrisbau 01.07.2016 08:31
      Highlight Soso, hier haben es sich einige in der Kommentarfunktion gemütlich eingerichtet beim Christen-bashing. Ich fürchte die dunklen Zeiten sind noch nicht vorbei. Natürlich rege ich mich über diesen Pastor noch viel mehr auf als über Hugo Stamm. Aber der liest diese Kommentare wohl nicht.
      3 7 Melden
    • gelesen 01.07.2016 08:59
      Highlight Christbaum!
      "Natürlich rege ich mich über diesen Pastor noch viel mehr auf als über Hugo Stamm. Aber der liest diese Kommentare wohl nicht."

      Aber einige LGBT lesen Ihren Kommentar, Christbaum, und dieses Bashing welches Christbäume gegen LGBTs veranstalten geht über keine Kuhhaut, milde ausgedrückt!!!
      6 2 Melden
    • Chrisbau 01.07.2016 09:07
      Highlight Dann müssen Sie sich an die Christbäume wenden. Ich habe mich hier auf eine Unterstellung von Hugo Stamm bezogen, dass Christen "emotionale Krüppel" seien. Das ist alles.
      2 6 Melden
    • gelesen 01.07.2016 09:14
      Highlight und ich wende mich an Sie, dass der Titel von Ihnen bestätigt wird.
      2 1 Melden
    • Pasionaria 01.07.2016 10:24
      Highlight Chrisenbau:
      Bitte um ein Beispiel von 'Christenbashing' im Artikel.
      "...... Aber der (> HST) liest diese Kommentare wohl nicht."
      Es waere ihm zu goennen, denn bei Ihrem Posting verpasst er 'bei Gott' nicht viel.

      -
      gelesen
      Sei nicht so streng mit ihm/ihr, recht hast Du zwar durchaus!
      1 3 Melden
    • Chrisbau 01.07.2016 12:17
      Highlight gelesen:

      schön! Dann ist Ihre Welt ja in Ordnung.
      2 3 Melden
    • gelesen 01.07.2016 12:56
      Highlight Wie kommen Sie jetzt auf diese abstruse Idee?
      2 1 Melden
    • Pasionaria 01.07.2016 13:08
      Highlight Chrisbau
      unbedingt:
      Bitte um ein Beispiel von 'Christenbashing' im Artikel.
      Nicht stumm bleiben, wenn Sie, wie so oft bei Glaeubigen, um Antworten gebeten werden. Meistens verschwinden sie, wenn sie um Stellungnahme gebeten werden. Waere auch in diesem Falle nichts Neues.
      1 2 Melden
    • Chrisbau 01.07.2016 14:12
      Highlight Liebe Pasionaria
      bitte lesen Sie doch meinen Text nochmal durch. Weder bezieht sich das "Christenbashing" auf den Artikel, noch bezieht sich das Lesen der Kommentare auf Herrn Stamm.
      PS: Warum müssen Sie gleich mit irgendwelchen Cliches ankommen. Sie kennen mich nicht. Ich kenne Sie nicht. Bleiben wir doch bei der Sache.
      3 2 Melden
    • Pasionaria 01.07.2016 17:46
      Highlight 'Bleiben wir bei der Sache', endlich ein vernuenftiger Satz, danke.
      So, so, das 'Christenbashing' bezieht sich nicht auf den Artikel..... Da hat Hr. Stamm ja Glueck gehabt, Verallgemeinerungen liegen ihm naemlich nicht. Solche haben wir von ihm noch zugute......

      "......noch bezieht sich das Lesen der Kommentare auf Herrn Stamm."
      Mit anderen Worten, Sie vergessen, was Sie hier schreiben, z.B. um 8.31h "....Natürlich rege ich mich.....noch viel mehr auf als über Hugo Stamm. Aber der liest diese Kommentare wohl nicht."
      Fazit: Sie sollten sich vor dem Schreiben etwas besser sammeln.
      1 3 Melden
    • Spooky 01.07.2016 18:23
      Highlight @Chrisbau. Selbstverständlich macht der christliche Glaube Menschen zu emotionalen Krüppeln. Jene Christen, die die Scheiterhaufen bauten und jene Zeitgenossen darauf verbrannten, deren Gesicht ihnen nicht passte, waren emotionale Krüppel. Und was ist mit den pädophilen Priestern, die junge Leute sexuell missbrauchen? Das sind emotionale Krüppel. Und hier noch ein Link, falls du daran interessiert bist (ich bezweifle das zwar, weil die Christen Meister sind im Ausblenden von Tatsachen):
      [http://www.mz-web.de/panorama/magdalenen-waeschereien-die-ausgebeuteten-frauen-aus-irland-7170278]
      1 2 Melden
    • Chrisbau 01.07.2016 21:32
      Highlight @ pasionaria: Sagen Sie mal, hab ich ihnen in die Suppe gespuckt, oder den Mittelfinger gezeigt? Ich weiss gar nicht was ihr Problem ist?

      @ spooky, ja definitiv schlimm.
      2 4 Melden
    • Pasionaria 01.07.2016 22:23
      Highlight Spooky
      Cc Chrisbau
      Erschuetternd, obwohl nicht wirklich ueberraschend oder neu.
      Danke, auf solche Berichte aufmerksam zu machen.

      Was meint Chrisbau u.a. dazu?
      1 2 Melden
    • Pasionaria 02.07.2016 14:27
      Highlight Chrisbau
      "..... hab ich ihnen in die Suppe gespuckt...."
      nein, aber in den Blog, indem Sie Behauptungen aufstellten, die weder Hand noch Fuss haben.
      Ich meine es nur gut mit Ihnen: schreiben Sie Ihre Beitraege zuerst auf einen Zettel, dann in's Reinheft, bevor Sie diese den Bloggern zumuten. Danke.
      3 2 Melden
  • flothi 29.06.2016 21:12
    Highlight Polemik und Verallgemeinerungen haben noch selten geholfen. Von keiner Seite. Und damit auch nicht, wenn der Schreiber Hugo Stamm heisst.
    6 7 Melden
    • Pasionaria 01.07.2016 10:18
      Highlight Bitte wo finden Sie im Artikel (lassen wir den Titel mal ausser vor, der wahrscheinlich von der Redaktion ausgewaehlt wurde?) > Verallgemeinerungen? Beispiel...
      Verstehen Sie unter Polemik > belegte > gelehrte Streitkultur?
      2 1 Melden
    • Pasionaria 02.07.2016 14:28
      Highlight Keine Antwort ist auch eine Antwort.
      Schade. Damit sind Sie allerdings nicht alleine.
      0 1 Melden
    • flothi 02.07.2016 18:42
      Highlight Beispiel für Verallgemeinerung: "Das Massaker von Orlando wirft – man glaubt es kaum – für Mitglieder von Freikirchen folgende perverse Fragen auf: War der Massenmord eine Strafe Gottes für angeblich sexuell abnormes Verhalten? Wenn ja: Darf man die Opfer ehrenvoll begraben? Darf man überhaupt um sie trauern?"
      Polemik dürfen Sie gerne im Duden nachschlagen.
      1 1 Melden
  • Michael Bamberger 29.06.2016 15:33
    Highlight live and let live: "Das ist eine sehr zwitterhafte- zweideutige Auslegung, einer ausgelegten Auslegung."

    Na dann, viel Glück bei Ihrem Versuch der Umformulierung des entsprechenden Wikipedia-Eintrags ganz nach Ihrem Gusto.

    Und gleichzeitig auch viel Glück bei Ihrem Vorpreschen bei sämtlichen Biologiefakultäten aller Universitäten dieser Welt, um diese von deren Evolutionsirrtümern zu befreien.
    4 2 Melden
  • andersen 28.06.2016 08:50
    Highlight Dieser Pastor gehört nicht in eine Kirche, sondern in den Händen von ein Staatsanwalt.

    Viele Menschen wissen nicht heute, wie sie Gottesdienst feiern, sie müssen es erst lernen.
    In der Bibel steht auch grusige Sachen und jeder Pfarrer ist verpflichtet der Bibel sorgfältig auszulegen.
    Es ist wichtig, solche Glaubensgemeinschaften zu vermeiden, die nur meinen, dass nur sie in der Himmel kommt.

    1 6 Melden
  • Michael Bamberger 27.06.2016 20:32
    Highlight @ Live and let live

    "Nach der Evolution, hat nur die Macht des Stärkeren das Lebensrecht."

    Falsch!

    "Survival of the Fittest“ bedeutet im Sinne der Darwin’schen Evolutionstheorie das Überleben der am besten angepassten Individuen. (Wikipedia)
    5 1 Melden
  • john waynee 27.06.2016 17:23
    Highlight Scheint als hat der ehrenwerte Herr Stamm nichts, aber auch gar nichts über das Christentum in all den Jahren gelernt. Sonst wüsste er, dass der wahre Glaube zu Gott einem Menschen seine Freiheit schenkt. Gesetze Gottes sind nicht dazu da, um den Menschen zu gängeln, sondern vielmehr um ihn auf dem rechten Weg zu leiten.
    Es scheint jedoch sowieso bei Herrn Stamm immer darauf hinauszulaufen das Christentum zu schmähen.
    "Der Islam macht Menschen zu hasserfüllten Objekten, die jegliche Diversität verabscheuen" Warum lese ich nie so eine Schlagzeile von ihm?
    12 11 Melden
    • Pasionaria 28.06.2016 10:29
      Highlight life and let life vorallem > live and let live!
      Nun, Freiheit bedeutet auch Privilegien nicht ausnutzen, sondern diese 'teilweise' zugunsten von Unterprivilegierten loslassen.
      Dies geschah im Sinne von Mandela leider nicht, wie ueberall auf der Welt! Ausser beim letzten Praesidenten Uruguays > José Mujica - es gibt es also doch noch!
      1 1 Melden
  • .jpg 27.06.2016 16:59
    Highlight Ich muss sagen, guter Artikel. Ich kann ihnen fast nur zustimmen.
    7 10 Melden
    • Pasionaria 28.06.2016 10:13
      Highlight Worin besteht das 'fast'?
      2 0 Melden
  • Alienus 27.06.2016 16:07
    Highlight Die Aufgabe einer Schlagzeile besteht darin, die Aufmerksamkeit zu erzielen, anzusprechen und auf den anschließenden Fließtext zu leiten (und) helfen dem Leser zu selektieren.

    Dazu muss sie … sichtbar herausragen ...ihren Inhalt kurz, verständlich und prägnant darbieten und dabei nicht den Inhalt des Artikels verfälschen … muss eingängig sein, auffallen und verstanden werden. Um mehr Aufmerksamkeit zu generieren, wird oft mit einer sprachlichen Zuspitzung gearbeitet.

    Im journalistischem Bereich fasst (sie) den Inhalt eines darunter stehenden Artikels zusammen oder interpretiert ihn.

    Wiki
    6 1 Melden
    • Maracuja 27.06.2016 16:48
      Highlight Richtig, aber je nach Qualität des Mediums gibts doch erhebliche Unterschiede bzgl. des Grades der Zuspitzung, Verfälschung. Gemäss eigener Aussage hätte Herr Stamm ja eine andere Überschrift bevorzugt. Wenn sich Watson zugunsten der Klickquote für eine Schlagzeile entscheidet, die an pavlovsche Reflexe gewisser Leser reflektiert, muss sich Herr Stamm nicht wundern, wenn die Diskussion nicht in der von ihm gewünschten Richtung verläuft. Schade finde ich das selbstverständlich auch. Genauso wie die anderen Einschränkungen hier, die zu einem Absprung von Bloggern wie Marcel Mertz geführt haben
      3 1 Melden
    • Pasionaria 27.06.2016 17:56
      Highlight Maracuja
      solange Du und Alienisus nicht abspringen ist der Watson-Blog gerettet!
      Wie kann man sich nur ueber einen Aufhaenger derart echauffieren?
      Wahrscheinlich waehlte ihn jemand von der Redaktion. Dadurch bringt eine andere neutrale Person deren Eindruck ueber den Text zum Ausdruck. Was ja interessant ist.
      Ich schaetze fuer den Titel wurden 3 Min. - fuer den vollauf gelungenen Blogbeitrag selbst 2 Stunden investiert.
      Wollen wir uns nun ueber die 3 Min. oder die 2 Stunden unterhalten?
      Klar ist einfach:
      Stamm-Gegner suchen das Haar in der Suppe,
      freuen sich schon ueber 'ne gefundene Schuppe.
      2 0 Melden
    • Pasionaria 27.06.2016 18:15
      Highlight Alienus
      Unverbindliche Frage: hat Dir die Dottora soviel Kraft gekostet?
      Was Neues aus dem suedlichen Kontinent und der dortigen diversifizierten Fruchtbarkeit?
      Sei froh, dass Du keine Projekte mit dem Brexitland hast, sonst kaemst Du eventuell auch noch auf die Idee.....
      0 0 Melden
  • dracului 27.06.2016 07:44
    Highlight Obwohl ich die Aussage von Hugo Stamm teile, ist mir der Bezug zu Orlando zu dominant und beispielhaft zu verstehen. Schnell werfen wir auch den neuerlichen Vorfall in die Schublade der weit entfernten, dekadenten Amerikaner. Wenn ein Bischof Vitus Huonder unter Beifall die Homosexualität verunglimpft und sogar noch ungestraft bleibt, weil man solche Aussagen unmöglich ernst meinen könne, wird klar, dass unser Rechtssystem "emotional Geforderte" sogar gesetzlich billigt. Hexen, Juden, Homosexuelle, Andersdenkende - es gibt immer Gründe für eine Verfolgung - wenn man nur daran glaubt!
    10 1 Melden
  • retofit 27.06.2016 07:27
    Highlight Und in China ist gerade ein Sack Reis umgefallen...sonst noch etwas Neues, Herr Stamm? Ich bin kein christlicher Fundi, aber sehe Ihrerseits nur dieselbe Pauschalisierung von christlichen Fundamentalisten wie es dieser Pastor mit Homosexuellen handhabt. Einfach zu einfach.
    16 11 Melden
  • andersen 26.06.2016 20:54
    Highlight Christliche Krüppel kann man so definieren, wenn man nicht nüchtern in ein Gottesdienst geht und der Kopf unter den Arm hält.
    2 11 Melden
  • Weichspühler 26.06.2016 20:50
    Highlight In einem Punkt haben die christlichen Fundamentalisten leider recht. Darwin muss falsch liegen.

    Sonnst müssten die Fundis und die Fanatiker welcher Religion und Glauben auch immer, längst ausgestorben sein. Hätten seit Jahrhunderten keine Kriege mehr und leben jetzt alle in "Liebe friede Eierkuchen."

    trauriger Weisse haben wir die Vollpfosten überall auf der Welt immer noch an der Backe.
    8 5 Melden
  • andersen 26.06.2016 20:14
    Highlight Der grösste Witz waren immer, dass sie sich Freikirchen nennen.
    Die Menschen soll man nicht als ein Problem behandeln, ob gewollt oder nicht gewollt.
    4 3 Melden
  • Anam.Cara 26.06.2016 15:27
    Highlight Lieber Herr Stamm
    ich kann Ihrer Logik nicht ganz folgen. Da gibt es einen fanatischen Hassprediger in USA und einige, die ihn bejubeln. Sie leiten in Ihrem Titel folgendes daraus ab: Der christliche Glaube macht Menschen zu emotionalen Krüppeln.
    Sie leiten aus ein paar Beispielen eine Regel für die mehr als 1 Mia Menschen ab, die sich in irgend einer Art zum Christentum bekennen.
    Bitte unterscheiden Sie doch ein bisschen zwischen Fanatikern und normal-Gläubigen (für die das Neue Testament gewisse Aussagen des Alten widerlegt hat. Aber das nur nebenbei).
    Vielen Dank
    14 4 Melden
    • Hugo Stamm 26.06.2016 15:36
      Highlight Liebe Anam.Cara, nein, Ihre Analyse stimmt nimmt. Lesen Sie den Titel und den Text genau. Nirgends geht hervor, dass ich alle Christen damit meine. Auch im Titel nicht. Es ist von Menschen die Rede, nicht von Chreisten, schon gar nicht von allen. Im Text schreibe ich ja klar, wer damit gemeint ist: Pastor Jimenez und andere freikirchliche Geistliche, die ihn unterstützten. Ich schreibe sogar, dass andere Freikirchen Jimenez kritisierten. Übrigens: Ich habe einen sanfteren Titel gewählt, die Redaktion setzte dann den publizierten. Ich habe ihn aber akzeptiert.
      6 6 Melden
    • Anam.Cara 26.06.2016 15:41
      Highlight Danke für diese Präzisierung.
      3 0 Melden
    • Babalu 26.06.2016 15:56
      Highlight Anam.Cara, ich hoffe Sie setzen sich genauso engagiert dafür ein, dass man nicht über "den Islam" spricht mit genau den gleichen Argumenten.
      7 1 Melden
    • Anam.Cara 26.06.2016 17:36
      Highlight Ja, das tue ich, Babalu. Ich versuche mich gegen jede Art von Verallgemeinerung zu wehren.
      10 0 Melden
  • Steely Dan 26.06.2016 14:03
    Highlight "emotional verkrüppelt": wie weit der Glaube tatsächlich emotional unfrei macht, ist eine wirklich spannende Frage - gerade auch für Atheisten...

    PS: nehmen wir die Anzahl Religionen als X an. Dann ist der Anhänger einer Religion (X-1) facher Atheist.
    2 2 Melden
  • olivier vincent 26.06.2016 13:00
    Highlight Dieser Pastor Jimenez zeigt es ganz klar:
    Einreiseverbot für alle Christen in die USA!
    6 3 Melden
  • Hugo Stamm 26.06.2016 10:22
    Highlight Es wurde behauptet, der Hass von Pastor Jimenez habe nichts mit dem Glauben zu tun, sondern mit seiner Person. Das ist eine reine Behauptung, eine Schutzbehauptung. In radikalen Freikirchen wird der Geist der Bibel so wortgetreu umgesetzt und gelebt, dass ein Hass auf alles und jedes entsteht, das nicht dem Wort Gottes entspricht. Deshalb bekommen die Gläubigen die Wut auf die Sünder (Homosexuelle) förmlicher eingetrichtert. Das nennt man dann Indoktrination.
    18 7 Melden
    • Maracuja 26.06.2016 10:46
      Highlight Hassprediger Jimenez Person und sein Glauben lassen sich m.E. gar nicht trennen. Sein radikaler bösartiger Glaube ist doch Teil seiner Persönlichkeit und obwohl seine Predigten elementaren Teilen der christlichen Lehre wie "liebet eure Feinde" (offensichtlich sieht J. Homosexuelle als Feinde) widersprechen, so finden sich in der Bibel leider durchaus Verse, die solchen Hass nähren können. Alles nur auf die Persönlichkeit zu schieben und der Auseinandersetzung mit diesen Bibelstellen auszuweichen, halte ich nicht für einen guten Weg im Umgang mit solchen Extremen im Christentum.
      4 2 Melden
    • Maracuja 26.06.2016 11:28
      Highlight Dieser Hass kommt auch heute noch nicht nur in radikalen Freikirchen vor, sondern auch in anderen christlichen Glaubensgemeinschaften, nur regt sich dort unter den Gläubigen glücklicherweise Widerstand gegen solche Hassprediger: http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/der-pruegelpriester-don-pusceddu/story/25191596
      4 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.06.2016 19:01
      Highlight Hugo, du schreibst:

      "Es wurde behauptet, der Hass von Pastor Jimenez habe nichts mit dem Glauben zu tun, sondern mit seiner Person. Das ist eine reine Behauptung, eine Schutzbehauptung."

      Das ist übertrieben und radikal, mmh? Es lässt keinen Spielraum. Es ist absolut! Bitte mässige dich.

      Korrekt wäre: "Es wird vermutet, der Hass von Pastor Jimenez habe weniger mit dem Glauben zu tun, sondern mehr mit seiner Person."

      "Das scheint mir eine reine Behauptung, eine Schutzbehauptung."

      Das wäre sowieso kein Argument, um solche Vermutungen kategorisch und absolut von der Hand zu weisen.
      4 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.06.2016 20:08
      Highlight Maracuja: "Alles nur auf die Persönlichkeit zu schieben und der Auseinandersetzung mit diesen Bibelstellen auszuweichen, halte ich nicht für einen guten Weg"

      Hier übertriebst du.

      Es geht nicht darum "Alles" auf die Persönlichkeit "zu schieben", sondern seine Persönlichkeit und persönlichen Beweggründe stärker in die Überlegungen mit einzubeziehen, um ihm letztlich ein anderes Verständnis dieser Bibelverse näher zu legen.

      Es geht nicht um Ausweichen (wie du unterstellst), sondern darum, einen anderen, nüchternen und sachlichen Zugang zu finden, um auf dieser Basis Brücken zu bauen.
      1 1 Melden
  • Hugo Stamm 26.06.2016 10:18
    Highlight Übrigens: Ich habe einen sanfteren Titel vorgeschlagen, die Redaktion hat ihn dann verschärft. Ich habe die neue Version aber akzeptiert.
    14 1 Melden
  • Hugo Stamm 26.06.2016 10:16
    Highlight Ich bin immer wieder erstaunt, wie die Disklussion hier läuft. Da schreibe ich einen Text über einen christlichen Geistlichen, der Schwule an die Wand stellen und abschlachten will, doch über was wird vornehmlich lamentiert? Über den Titel. Nun weiss inzwischen jedes Kind, dass ein Titel einen Leseanreiz schaffen soll. Und dass man in einem Titel aus Platzgründen nur eine verkürzte Aussage machen kann. Deshalb kommt es primär auf den Inhalt des Textes an. Obwohl an diesem nicht allzu viel ausgesetzt wurde, werde ich an den Pranger gestellt - nicht Pastor Jimenez. Das riecht nach Verblendung.
    20 10 Melden
    • olivier vincent 26.06.2016 12:58
      Highlight Finde ich auch sehr erstaunlich. Wobei der Titel etwas gar reisserisch ist.
      Interessant ist auch, sich vorzustellen es hätte ein muslimischer Prediger die selben Aussagen gemacht. Die Diskussion sähe wohl einiges anders aus.
      5 1 Melden
    • Michael Mettler 26.06.2016 13:29
      Highlight Armer Hugo. Es tanzen nicht alle nach deiner Pfeife und du wirst missverstanden. Du hast sogar das Gefühl du müsstest dich rechtfertigen. Es grüsst ein emotionaler Krüppel.
      9 9 Melden
    • Share 26.06.2016 14:44
      Highlight

      1 0 Melden
  • rodolofo 26.06.2016 09:26
    Highlight Ich wohnte mal in einer WG. Unter den ca.6 MitbewohnerInnen war auch ein schwuler Theologiestudent. Offenbar standen für den jungen Mann Christentum und Homosexualität nicht in einem Widerspruch.
    Wenn ich dann sehe, dass in den schleppenden Kirchenliedern (die Orgel spielt forsch und aufmunternd voran, die "singenden Schafe" folgen kleinlaut, zaghaft und eher widerwillig) immer vom Herrn und vom Sohn des Herrn die Rede ist, dann kommt mir das "Christliche" tatsächlich irgendwie "schwul" vor...
    8 4 Melden
    • rodolofo 27.06.2016 07:12
      Highlight In den mühsam schleppenden Kirchenliedern (ich bin jeweils versucht, laut den Takt der Orgel zu stampfen, lasse das aber, weil ich keine Gefühle von Gläubigen verletzen möchte und die strengen Blicke meiner Frau auf mir lasten) wird über alle Massen vom Herrn und vom Heiligen Sohn und nur relativ selten von der Heiligen Mutter Maria gesprochen, die ja mit der Austragung des (In-Vitro-befruchteten ?) Gottes-Klons Jesus auch einen wichtigen Beitrag geleistet hat.
      DAS kommt mir schwul vor.
      Das kleinlaute, zaghafte und eher widerwillige Mitsingen ist nicht "schwul", sondern einfach "menschlich".
      2 4 Melden
    • Alnothur 27.06.2016 16:14
      Highlight Ist das zufälligerweise eine reformierte Kirche? Dort nimmt Maria einen weniger grossen Stellenwert ein, wie überhaupt auch alle Heiligen usw., im Gegensatz zum Usus in der katholischen Kirche. Weil Jesus im Gegensatz zu Maria Teil der Trinität ist.

      Und was die ganze Sache mit "schwul" zu tun hat, erschliesst sich mir nicht...
      2 0 Melden
    • rodolofo 27.06.2016 23:02
      Highlight @ Diotima
      Im allgemeinen gehe ich da auch nicht hin.
      Aber ab und zu schon, aus Interesse, wie "Andere" so den Sonntag verbringen und um meine Frau zu begleiten.
      Ich finde, ich kann auch als Querulant und Störefried an etwas teilnehmen und mich über gewisse Dinge lustig machen.
      Warum soll alles harmonisch sein?
      1 1 Melden
    • rodolofo 29.06.2016 07:19
      Highlight @ Diotima
      Ja genau so ist es.
      Ich bin kein Heiliger und erst noch stolz darauf...
      1 2 Melden
  • andersen 25.06.2016 23:54
    Highlight Man kann nicht alles auf Moral reduzieren, weil dann nimmt man die Menschen nicht ernst, was sie umtreibt.

    2 0 Melden
  • andersen 25.06.2016 21:37
    Highlight Schwul zu sein, hat niemand selber ausgesucht.
    Seit der Gesellschaft toleranter geworden, gebe es weniger Selbstmorde.
    Auch die Schwulen und Lesben sind von Gott gewollt.
    7 2 Melden
    • rodolofo 26.06.2016 08:57
      Highlight Ich würde "schwul sein" und "lesbisch sein" als normale evolutorische Variationen ansehen, die allerdings -wegen der damit einhergehenden Schwierigkeiten bei der Fortpflanzung- mit einer relativ geringen Wahrscheinlichkeit an die nächste Generation weitergegeben werden können.
      Einen kleinen Ausweg aus dieser "Evolutorischen Sackgasse" bieten heute die "In vitro" -Befruchtungsmethoden. Diese sind allerdings sehr aufwändig und teuer.
      Grösser ist die Weitergabe-Wahrscheinlichkeit der Gene bei "Mannsweibern", oder "Softies", da diese sich normal mit dem jeweils anderen Geschlecht paaren können.
      2 9 Melden
    • Babalu 26.06.2016 16:07
      Highlight rodolfo: ich glaube der erste Teil über die evolutionäre Variante stimmt sicher, wie alles um uns herum ist auch "schwul" eine Variante. Du sagst aber implizit, dass es ein Homo-Gen gibt und das ist keineswegs richtig, genauso wie es kein Verbrecher-Gen gibt. Alles genetisch zu erklären ist gefährlich und ist philosophisch der Eugenik und der Rassenlehre nahe.
      6 0 Melden
    • rodolofo 26.06.2016 17:38
      Highlight @ Babalu
      Würdest Du also sagen, dass Homosexualität nicht genetisch bedingt ist, also sozial erlernt werden kann?
      1 1 Melden
    • Babalu 26.06.2016 20:12
      Highlight na ja, es ist nicht klar, wie es zu Homosexualität kommt. Ein Argument gegen Vererbung ist, dass Homosexualität im Laufe der Evolution hätte verschwinden müssen (da diese mutmasslichen Homo-Gene nicht weitergeben worden wären). Andererseits gibt es teilweise eine familiäre Häufung von Homosexualität. Diese könnte auch durch soziale Faktoren, welche einer familiären Prägung entsprechen, verursacht sein. Wenn du dazu mehr Info hast, bitte posten.
      1 0 Melden
    • andersen 26.06.2016 21:37
      Highlight Rodolofo

      Ein schwuler Mann sagte einmal zu mir:

      Ich kann es nicht verstehen, dass ich schwul bin, aber ich kann es akzeptieren.
      Dann sagte ich zu ihm:
      Dann geh und tue, was du am liebsten will, du hast so wenig Zeit.
      Heute ist er mit ein Mann verheiratet.
      Und sehr glücklich.
      5 1 Melden
  • Herbert Anneler 25.06.2016 19:16
    Highlight Dieser Beitrag krankt an etwas Grundlegendem: an einer genauen Definition, was Autor Hugo Stamm genau unter Christentum versteht. Sich ein paar Versatzstücke herausgreifen und dann darüber so richtig vom Leder zu ziehen, führt zu nichts - es ist intellektuell unredlich, unabhängig davon, wo man selber steht.
    16 15 Melden
    • Steely Dan 26.06.2016 13:57
      Highlight Ist ähnlich wie die Diskussion über den Islam, wo man die Fundamentalisten zu den wahren Gläubigen macht. Problem: es steht tatsächlich geschrieben...

      "Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat begangen; beide werden mit dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kommen."

      https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/lev20.html

      Ich würde halt mal diesen Bullshit endlich streichen.
      3 0 Melden
  • Michael Mettler 25.06.2016 17:52
    Highlight Emotionale Krüppel. Liebes Watson-Team, warum lasst Ihr eine solche Definition zu? Warum lasst Ihr ein Mensch mit einer solchen Meinung bloggen? Mich macht das traurig!
    16 37 Melden
    • Michael Mettler 26.06.2016 08:24
      Highlight @D00A: Ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung über mehr Unschönes aus dieser Szene erzählen als Sie ertragen können. Und ich will das keine Sekunde wegdiskutieren. Das habe ich hier bei Watson noch nie gemacht! Trotzdem ist das Wort Emotionale Krüppel im Zusammenhang mit der eindeutig verallgemeinernden Form absolut daneben.
      6 7 Melden
    • rodolofo 26.06.2016 09:06
      Highlight Sicher gibt es sehr herzliche Gläubige, die wohl auch nicht wirklich intellektuell begreifen, was alles in der Bibel steht.
      Daneben gibt es aber jene, die alles wortwörtlich nehmen und die glauben, der Mensch sei von Sünde beladen und müsse durch Zucht und Ordnung zu einem Gottgefälligen "Übermenschen" erzogen werden...
      Dieser, im Geist entstandene, "Machbarkeitswahn" ist nun aber faschistisch und bringt gleichzeitig die Vorstellung vom (auszumerzenden) Untermenschen hervor!
      Auf die Hexenverbrennungen folgten die systematischen Vergasungen und Verbrennungen von Juden in den KZ-Öfen der Nazis!
      5 1 Melden
    • gelesen 26.06.2016 09:21
      Highlight D00A
      Vielleicht meint HS mit emotionalen Krüppeln, dass Christen, religiöse Menschen ihre wahren Gefühle verkrüppeln, indem sie nur das fühlen wollen, was sie fühlen dürfen, also die Emotionen eine Art krüppeldasein führen, weil die wahren Gefühle nur schwerlich akzeptiert und gutgeheissen werden. Die Gefühle müssen strengen Regeln folgen, also schneidet man sie, wo man nur kann.
      6 0 Melden
    • Michael Mettler 26.06.2016 10:54
      Highlight @D00A: Nein, ich ignoriere in keiner Art und Weise was da geschieht. Ich finde es nur speziell das man Menschen als Krüppel bezeichnen darf, egal ob emotional oder sonst wie. Und dass ich das überhaupt argumentieren muss erschreckt mich. Und das hat nichts mit der Thematik zu tun, da bin ich mit Hugo zu grossen Teilen einer Meinung.
      0 5 Melden
    • Hugo Stamm 26.06.2016 11:46
      Highlight Wenn ein Pastor, der Nächstenliebe und Barmherzigkeit predigt, Schwule zusammentreiben und an die Wand stewllen will, ist ein emotionaler Krüppel. Ein Krüppel ist ein Behinderter.
      5 1 Melden
    • Michael Mettler 26.06.2016 12:20
      Highlight @Hugo Stamm: Das was Sie inhaltlich beschreiben entspricht der Wahrheit und muss aufgedeckt werden. Die Art und Weise wie Sie es tun unterscheidet sich nicht gross von der Art und Weise derjenigen die Sie kritisieren.
      1 6 Melden
    • Steely Dan 26.06.2016 14:00
      Highlight Gleichgeschlechtliche Liebe ist ja auch "abartig" oder "emotional verkrüppelt" in den Augen der beschriebenen fundamentalistischen Christen. Doch, in diesem Kontext muss man die zugespitzte Darstellung wohl einfach hinnehmen.
      1 3 Melden
  • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 17:27
    Highlight Es ist völlig irrelevant, ob das ein christlicher, islamischer oder zionistischer Hassprediger ist. Mit Religion hat das wenig zu tun! Es ist eher ein Missbrauch der Religion.

    Diese schwulenfeindlichen Hassprediger benutzen alle das gleiche Narrativ aus ihren heiligen Schriften. Sie benutzen ein und dieselbe Geschichte, nämlich die Geschichte von Lot (Sodom und Gomorra). Daraus leiten sie ihren Hass her.

    Eine sachliche, theologische/philosophisch/historische Behandlung dieses Narrativs würde der Sache vermutlich mehr dienen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sodom_und_Gomorra
    17 14 Melden
    • dommen 25.06.2016 18:39
      Highlight Doch das hat sehr wohl mit Religion zu tun. Es ist ja die Religion, welche solche entarteten Weltbilder überhaupt erst ermöglicht.
      21 3 Melden
    • AHTOH 25.06.2016 19:51
      Highlight Falsch, das hat eben genau DARUM nur mit Religion was zu tun!
      Frag mal den Pastor, ob er gläubig ist (natürlich Ja), und dann sag mir, wer definiert wer richtig glaubt und wer nicht.
      13 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.06.2016 00:45
      Highlight AHTOH: Der Pastor definiert selbst, wer richtig glaubt, und wer nicht.

      Der Glaube, bzw. Glaubensfreiheit haben das an sich: Jeder bestimmt selbst, was er glaubt, wer richtig glaubt und wer nicht.

      Und es stimmt, dommen: Es sind Religionen, die solche entartete Weltbilder ermöglichen. Aber die Religionen würden auch vieles anderes ermöglichen.

      Die Religion ist wie ein neutrales Werkzeug, wie zB. ein Bleistift. Du kannst mit einem Stift Schmähtiraden schreiben oder Liebesgedichte, mathematische Formeln, Zeichnungen erstellen und noch vieles mehr. Es hängt davon ab, was du daraus machst.


      4 7 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.06.2016 00:53
      Highlight Die Ursache für den Schwulenhass des Pastors sind daher (s.o.) nicht in der Religion zu suchen. Er missbraucht die Religion nur, um seine Homophobie (für ihn) glaubwürdig zu kultivieren.

      Die Ursache für seine Homophobie könnten eigene homo-erotische Neigungen oder Erfahrungen sein. Homophobie heisst nicht nur Angst vor Schwulen, sondern auch Angst vor schwul sein.

      Andere mögliche Ursachen, Ekel, Neid, familiärer Hintergrund, ....

      Man müsste mit ihm reden, um die Ursachen zu erkunden.

      http://www.welt.de/wissenschaft/article4946747/Psychologen-suchen-Gruende-fuer-Homophobie.html
      1 8 Melden
    • rolf.iller 26.06.2016 01:55
      Highlight Religion ist Missbrauch. Es gibt immer einen Menschen, der behauptet "Gottes" Wille zu kennen und der andere Menschen damit manipuliert. Die einen sind da einfach noch etwas krasser als die anderen.
      12 0 Melden
    • Steely Dan 26.06.2016 14:08
      Highlight Sachliche Diskussion und Glauben schliesst sich aus: Gott stehe über der Logik und der Mensch sei sündig und schwach.

      Habe keine Lust, gegen derartige Vorurteile anzustinken.
      6 0 Melden
  • Trice 25.06.2016 17:11
    Highlight Ich selbst kenne leider keine Freikirchen in der Schweiz, welche die Nächstenliebe tatsächlich leben. Sie grenzen selbst alle anderen aus, sogar die eigenen Kinder, sofern sie den "Glauben" nicht befolgen. Mitglieder der Landeskirchen stellen für mich kein Problem dar, da sie toleraranter und gemässigter rüberkommen. Kann mir jemand eine Freikirche in der Schweiz nennen, auf den der Artikel von Hugo Stamm nicht zutrifft?
    37 2 Melden
    • BloodyMary 25.06.2016 17:59
      Highlight Gospelhouse Buchs in Buchs SG :)
      Die herzlichsten Menschen die ich bis jetzt treffen durfte, jeder ist willkommen.
      http://www.gospelhouse.ch
      5 8 Melden
    • sexykopfsalat 25.06.2016 18:27
      Highlight Und wie gut kennen Sie die Freikirchen, ihre Pastoren und ihre Grundsätzen? Manchmal hilft eine kritische Quellenanalyse.
      3 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 19:45
      Highlight Trice: Ich glaube, man darf das Fehlverhalten einiger weniger nicht auf alle anderen generalisieren.

      Hier eine Art Namensliste von Kreuz&Queer:

      http://www.queer-zh.ch/gemeinden.shtml

      Ausserdem gibt es auch in den Landeskirchen Hass- und Lügenprediger.

      Beispiel: In der Kirche Sumiswald behauptet der Pfarrer ernsthaft, in der Bibel stünde, dass WWW (das Internet) der Satan sei, und die Weltbank des Teufels, und elektronischer Zahlungsverkehr eine Sünde. Oder so. Schau selbst:

      http://www.kirchesumiswald.ch/dok/1406
      4 1 Melden
  • Share 25.06.2016 17:11
    Highlight Es waren Zwillinge. Ein Mädchen und ein Knabe. Beide homosexuell. Sie hatte keine Mühe damit. Er war traurig. Er wünschte sich eine Familie und bemerkte in der Pubertät, dass er nie die Gefühle fühlen wird, um Vater zu werden. Er haderte. Er fühlte sich nicht.

    Er war aber nicht dem Hass eines Vaters ausgesetzt, der sich mit dem Nachwuchs ein Denkmal setzt, der zu spuren hat. Er wurde nicht im Namen einer höheren Macht erniedrigt.

    Wenn diese Personen, die an diese höhere Macht glauben, deren Schöpfung nicht achten, was bleibt dann von diesem Glauben?
    5 8 Melden
  • Gabe 25.06.2016 14:29
    Highlight Homophobie mit Glauben zu entschuldigen finde ich das aller Letzte.

    Jeder Glauben hat die Nächstenliebe als Gebot.
    33 4 Melden
    • AHTOH 25.06.2016 19:53
      Highlight Ja genau, und das definierst und bestimmst du?
      3 4 Melden
    • Anam.Cara 26.06.2016 16:44
      Highlight Nein, das definieren die Religionen, AHTOH.
      Es geht um Respekt vor der Schöpfung, es geht um Dankbarkeit und um den Glauben an das Gute im Menschen.
      Es geht zudem darum, sich selbst nicht immer ins Zentrum zu stellen, sondern sich auch mal an etwas grösserem zu orientieren. Und sich auch mal für andere einzusetzen (Hilfsbereitschaft). Und andere nicht zu richten bzw. zu verurteilen (=Toleranz).
      Das sind christliche Werte, wie ich sie kenne. Und bei vielen Christen, denen ich begegnet bin, funktionieren die ganz gut.
      3 0 Melden
  • Michael Bamberger 25.06.2016 14:26
    Highlight Alltägliches:

    Da zitiert man zwei einschlägige Bibelverse zum Thema um zu illustrieren, auf welch menschenfeindliches Gedankengut sich Figuren wie Pastor Jimenez stützen und schon kommen gewisse Blogger aus Ihren Löchern, um den "Überbringer" der "schlechten Nachricht" (sprich unangenehme Bibelpassagen) zu desavouieren.
    15 4 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 15:13
      Highlight Das Problem liegt wohl daran: "Wir wollen die Freikirchen mit ihren eigenen Waffen schlagen."

      Kann man denn den Fundamentalismus wirklich mit Fundamentalismus "schlagen"? Und warum überhaupt "schlagen"?

      Und wenn, dann doch so:

      Die Waffe: Liebe! Liebe deinen Feind. (hat Herr Stamm die Argumente seiner Gegner wirklich beherzigt?)

      Die Munition: Argumente! Sachliche Argumente. Und zwar ausschliesslich die Argumente der Gegner!

      Die Taktik: Nicht schlagen, sondern überzeugen.

      Also müsste es korrekt heissen: "Wir wollen die Freikrichen mit ihren eigenen Argumenten überzeugen."
      5 4 Melden
    • Steely Dan 26.06.2016 14:10
      Highlight Sachliche Argumente gibt es nicht in der Metaphysik.
      3 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.06.2016 16:05
      Highlight Steely Dan: Seit der Antike haben sich zahlreiche Menschen durchaus sachlich mit der Metaphysik auseinandergesetzt.

      Deine Behauptung ist nicht nur falsch, sondern sie zeugt auch von einer mangelenden Bereitschaft deinerseits, dich sachlich damit auseinanderzusetzen, indem du vorsorglich und vorab einfach mal behauptest, dass es sachliche Argumente gar nicht gäbe. Aber du irrst dich.

      Schau selbst:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Metaphysik

      Willst du wirklich behaupten, alle diese Vordenker haben keine sachlichen Argumente vorgebracht?
      0 2 Melden
    • Steely Dan 27.06.2016 08:11
      Highlight @Lorent: dieser Artikel spricht für sich, wenn man ihn denn aufmerksam lesen würde. "sachlich" impliziert "beweisbar"; lies den Abschnitt "Kritik".
      1 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 27.06.2016 14:05
      Highlight Steely Dan, da steht:

      "Als zentraler Autor der Metaphysikkritik wird häufig Kant angesehen, der Ende des 18. Jahrhunderts argumentierte, die Grundbegriffe, mittels derer Metaphysik betrieben würde, besäßen keine Gültigkeit für die Gegenstände der Metaphysik. Er forderte jedoch nicht das Ende der Metaphysik, sondern trat für eine Philosophie ein, die auf einer grundsätzlichen kritischen Reflexion ihrer Methoden aufbaut."

      Kant hatte sachlich argumentiert, und sogar seine (Selbst-)Kritik sachlich begründet.

      Auch Sokrates (ich weiss, dass ich nichts weiss), hat sein Unwissen sachlich begründet.
      0 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 27.06.2016 14:12
      Highlight Steely Dan: Die Metaphysik (und auch Sokartes) kamen mit sachlichen Argumenten zum Schluss, dass es eben nicht beweisbar ist.

      Kurt Gödel in der Mathematik bewies mit Mathematik die Unbeweisbarkeit von mathematischen Tatsachen.

      Daraus wird dann etwa das:

      http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/formel-von-kurt-goedel-mathematiker-bestaetigen-gottesbeweis-a-920455.html
      0 0 Melden
    • Steely Dan 27.06.2016 19:02
      Highlight @Lorent: Ich bin atheistischer Agnostiker, weil ich rein sachlich zum Schluss gekommen bin, dass Gott nicht beweisbar sein muss. Er kann sich aber gerne bei mir melden, wenn er was von mir will.

      http://de.richarddawkins.net/articles/warum-der-gottesbeweis-kurt-godels-falsch-ist
      1 0 Melden
  • Gabe 25.06.2016 14:21
    Highlight Glauben schützt vor Doppelmoral nicht - kann man bei disem Hassprediger nur wieder aufs neue feststellen.

    Guter Artikel 👍
    24 1 Melden
  • Too Scoop 25.06.2016 14:13
    Highlight Herr Sektenkenner, nun bitte einen solchen Artikel über Juden, Moslems et cetera. Das Extreme kann man doch nicht als Kollektiv beurteilen! Eine sehr unprofessionelle Arbeit! Welche Zielführung hat dieser Artikel, was will er der Welt mitteilen? Das Gedankengut, in diesem Artikel, ist vergleichbar mit dem der fanatischen Fundamentalisten, halt einfach anders gesteuert.
    21 45 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 14:44
      Highlight Da stimme ich dir zu, Too Scoop.

      Vorallem müsste es um die Erkundung der Ursachen für Extremismus und Fundamentalismus gehen.

      Ich meine, die Religionen spielen dabei nur Nebenrollen. Die Religionen lenken nur von den eigentlichen Ursachen ab. Opium für's Volk.

      Hugo Stamm ist in diesem Sinne ein Dealer. Schliesslich ernährt er sich und seine Familie vom Fundamentalismus, den er fundamentalistisch zu bekämpfen vorgibt.

      Ähnlich wie der Hassprediger seine eigene schwule Seite mit seiner Homophobie-Predigt verbergen oder gar austreiben/heilen will.

      9 22 Melden
    • Fabio74 25.06.2016 15:04
      Highlight Warum immer ich nicht-er auch spielen?
      Der Artikel zeigt sehr gut, dass eben nicht nur die Moslems die "bösen" sind. Sondern, dass es genug christliche Hassprediger auf dieser Welt gibt
      35 3 Melden
    • kleiner_Schurke 25.06.2016 15:32
      Highlight @Too Scoop
      Das Argument hört man oft. Das Problem in den USA sind eben nicht Muslime sondern die 25% der Amerikaner (ca. 100 Millionen) die in evangelikalen Freikirchen organisiert sind. Es ist also nur logisch über christliche Extremisten zu sprechen statt über hinduistische oder Charedim, weil die dort keine Rolle spielen. Logisch auch, weil es ähnlich organisierte Freikirchen auch in der Schweiz gibt. Diesen halten die Sektenberatungsstelle Infosekte derzeit mit einem jährlichen Anstieg der Beratungen um 10%(!) auf Trab. http://www.infosekta.ch/
      24 2 Melden
    • kleiner_Schurke 25.06.2016 15:42
      Highlight Und der Hit ist noch, das sie denjenigen der eine solche Sauerei anprangert, dann auch noch selber Fundamentalist Schimpfen. Ja kann man denn so weit daneben liegen?
      19 1 Melden
    • Too Scoop 25.06.2016 16:26
      Highlight @Fabio74: Ihre Aussage ist eine Tatsache, also fakto nichts Neues, da stimme ich Ihnen zu. Solche Methoden wirken eher als Hetze und unnötige Provokation, die Problematik wird somit nicht beim Ursprung gefasst, geschweige denn Konstruktiv beurteilt. Das ist das Schade daran.
      1 7 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 17:03
      Highlight kleiner_Schurke: Aus dem Umstand, dass jemand "Sauereien anprangert" lässt sich nicht herleiten, dass dieser jemand nicht selber auch Sauereien begeht.

      Schlimm ist, wenn dann mit Sauereien Sauereien angeprangert werden, etwa mit Islamophobie die Homophobie.

      Es ist daher eine Frage des Stils, wie man etwas anprangert.

      Der Titel des Artikel beleidigt viele (zu Unrecht!).

      Problematisch im sonst sachlich und gemässigten Artikel ist der Schlussteil. Fragen, die Unterstellungen sind. Und die Stammsche Prophezeiung, "darauf werde ich von den fanatischen Freikirchlern eh keine Antwort erhalten".
      3 11 Melden
    • kleiner_Schurke 25.06.2016 17:56
      Highlight Wollen Sie nun allen Ernstes behaupten Gruppierungen wie die West Borow Baptist Church wäre nicht homophob? Wollen sie mir weiss machen CH Gruppen wie die FEG wären nicht homophob? Diese Leute haben ein katastrophale verzerrtes Weltbild. Das dürfen die von mir aus auch haben. Solange die daheim auf dem Sofa hocken, beten und Homosexuelle verdammen dann ist das OK. Nicht OK ist wenn solche Leute an die Öffentlichkeit gehen und ihre Sülze gross ausposaunen. Die Antwort die sie von Fred Phelps und Co erhalten werden warum sie homophob sind: “The Bible says so“. Herr Stamm hat durchaus recht.
      19 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 18:33
      Highlight Nein, kleiner_Schurke, da hast du mich missverstanden. Oder ich habe mich missverständlich ausgedrückt.

      Ich bestreite nicht die Homophobie in diesen Kreisen, die du ansprichst.

      Ich möchte aber zunächst darauf hinweisen, dass eine gewisse Homophobie in uns allen steckt. Selbst in Homosexuellen.

      Einige Kreise benutzen ihr Verständnis von "heiligen Schriften", um ihre Homophobie regelrecht zu kultivieren, worauf dann Hass entsteht.

      Meine Meinung geht so: Die Homophobie hat keine religiöse Ursache; die Religionen werden nur dazu missbraucht, um sie zu kultivieren.
      2 8 Melden
    • Michael Mettler 25.06.2016 18:52
      Highlight @kleiner_schurke: Sie haben sich mit Kommunikation und Psychologie auseinandergesetzt. Was denken Sie dann über folgenden Satz: Der christliche Glaube macht Menschen zu emotionalen Krüppeln. Es grüsst Sie ein Sektenopfer.
      2 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 19:57
      Highlight kleiner_Schurke: Wenn das offenbar ein Argument ist, dass es in seiner Bibel so steht, dann ist das halt so. Es ist ein sachliches Argument!

      Glücklicherweise stehen auch andere Dinge in der Bibel, auf die dann sein eigenes Argument ebenso gelten müsste.

      Zum Beispiel die leidenschaftliche, homoerotische Liebesgeschichte zwischen dem Prinzen Jonathan und dem Hirtenjungen David.

      Der schwule Schönling David war nicht nur Jonathans sondern auch Gottes Liebling!

      The Bible says so!

      https://de.wikipedia.org/wiki/Jonatan_%28Sohn_Sauls%29
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    • kleiner_Schurke 25.06.2016 22:02
      Highlight @Michael Mettler
      Das ist der Titel eines Artikels. Wie soll ein Journalist es fertig bringen, das sein Artikel möglichst häufig gelesen wird? Indem er in so gestaltet dass er die potenziellen Leser möglichst anspricht. Die Titel hier hat dieses Ziel ganz offensichtlich erreicht. Ich unterstelle Herrn Stamm sicher nicht das er alle Christen in des gleiche Topf wirft. Mir war beim Lesen des Artikel sofort klar, um welche Sorte Christen es geht und mir wäre nie in den Sinn gekommen, dass sich alle Christen angesprochen fühlen könnten.
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    • kleiner_Schurke 25.06.2016 22:02
      Highlight Dieses sich “als Christ“ angesprochen fühlen halte ich ohnehin eher für Geschwätz. Die Christen, wer soll denn das sein? Die gibt es nicht, denn es gibt allein im Kanton Bern 86 verschieden christliche Gruppierungen, die sich in nahezu jedem Detail der Bibel diametral widersprechen. Weltweit werden ca 3000 christliche Demonationen gezählt. Die sind sich so uneinig wie man es nur sein kann. Und wenn sich ein paar wenige nun wieder betupft fühlen wollen, weil Her Stamm einen Bericht über Freaks schriebt – naja, who cares?
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    • Michael Mettler 26.06.2016 08:36
      Highlight @kleiner_schurke: Sie haben sehr genau beschrieben wie unterschiedlich Christen und Ihre Freikirchen aufgestellt sind. Alle anders.Christen die Schwule erschiessen oder heilen wollen bis Schwule die selber gläubig sind. Und diese Differenzierung macht Hugo nicht. Im Gegenteil. Er verallgemeinert. Und damit löst er bei der Leserschaft den falschen Reflex aus. Und das ist in einem fortschrittlichen Portal wie Watson nicht ein tolles Beispiel. Und journalistisch ist das nicht. Darum wird es als Blog bezeichnet.
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    • rodolofo 26.06.2016 09:39
      Highlight Ja das ist so.
      Eine fundamentalistische Aktion provoziert oft eine fundamentalistische Gegenreaktion.
      Wenn jemand behauptet, das Wetter sei immer schlecht, dann provoziert er mich zur Gegen-Behauptung: "Das Wetter ist immer gut!"
      Bei der passenden Bekleidung und Behausung müsste ich vielleicht präzisierend nachschieben, und dann vielleicht noch: bei guter Gesundheit und Versorgung mit dem Nötigsten...
      Aber ich habe nur 600 Zeichen zur Verfügung, und der Griesgram wird in seinem Ehlend jetzt auch noch neidisch, neidisch auf einen Ungläubigen! Auch das noch!
      Ja es ist wirklich ganz ganz schlimm!
      5 0 Melden
    • Maracuja 26.06.2016 11:13
      Highlight @Lorent Patron

      David als schwulen Jüngling zu bezeichnen, wie sie das tun, ist nun wirklich weithergeholt. Entweder haben sie diese Geschichte nicht zu Ende gelesen oder es ist Ihnen entgangen, dass es sich bei Bat Scheva um eine Frau handelte. Selbstverständlich ist jedem erlaubt, alles mögliche in biblische Geschichten hineinzuinterpretieren, aber mit solchen Geschichten davon abzulenken, dass es in der Bibel durchaus Verse gibt, die sich explizit gegen Homosexuelle richten, finde ich nicht gut, wenn man als Religionsgemeinschaft den Hass gegen Homosexuelle endlich überwinden will.
      3 0 Melden
    • Steely Dan 26.06.2016 14:14
      Highlight "Das Extreme kann man doch nicht als Kollektiv beurteilen!" und darum jetzt noch die Muslime, Juden, etc. gleich kollektiv beurteilen?

      Es geht darum, dass die Schriften von einigen Menschen heute noch wörtlich ausgelegt werden. Bisher habe ich noch von keinem Gläubigen gehört, dass er gewisse Stellen falsch findet und streichen lassen will.

      Welche würden Sie streichen?
      3 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.06.2016 15:02
      Highlight Maracuja: Ich kritisierte eine beidseitige mangelnde Gesprächsbereitsschaft, was auch aus dem Artikel hervorgeht. Ich reagierte auf die Behauptung:

      "Die Antwort die sie von Fred Phelps und Co erhalten werden warum sie homophob sind: “The Bible says so“."

      Für mich ist "the Bible says so" ein sachliches Argument, während es viele als sinnloses Nicht-Argument betrachten.

      Auf der Basis "The Bible says so" könnte man ein sachliches Gespräch aufbauen.

      Das Beispiel mit dem schwulen Schönling David soll zum selber Denken anstossen, den Diskurs öffnen, und es ist nur ein Beispiel von vielen.
      0 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.06.2016 15:20
      Highlight Maracuja: Betr. Orlando kursieren auch Vermutungen, wonach der Täter selber homosexuelle Neigungen verspürt habe. Gleiche Vermutungen kursieren auch über Pastor Jimenez.

      Es gibt viele schwule Männer, die ganz normal verheiratet sind, Familie und Kinder haben.

      In der Geschichte von Bathseba get es um ausserehlichen Sex, Ehebruch, Eifersucht und Mord.

      Eine Art "Sex and the City" der Antike.

      Doch Maracuja: Mir gefallen diese Geschichten und ich kenne sie aus den Überlieferungen.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Bathseba
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    • Steely Dan 27.06.2016 08:16
      Highlight @Lorent: "the bible says so" heisst sachlich, dass in einem fehlerhaft übersetzten, übertrieben dargestellten und politisch redigierten Werk etwas steht, was sich ein Mensch ausgedacht hat - Harry Potter ist ähnlich "sachlich".

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    • http://bit.ly/2mQDTjX 27.06.2016 13:53
      Highlight Steely Dan: Yep. Wenn bei Harry Potter irgendwas steht, dann steht das da, und das wäre eine für jedermann überprüfbare, nackte Tatsache, also sachlich.

      Es ist eine andere, auch legitime Frage, wie es denn dazu kam, dass es dort steht, und ob und wie der Text durch Übersetzungsfehler oder politische und persönliche Perspektiven "verfärbt" wurde. Darüber liesse sich durchaus sachlich diskutieren. Ein solcher Diskurs hätte gute Chancen, Früchte zu tragen.

      Eine historisch-kritische Auseinandersetzung mit den entsprechenden Texten würde ziemlich sicher beim Verständnis helfen. Auch dir!
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 27.06.2016 19:45
      Highlight Thx, Steely Dan. Mich musst du ja nicht überzeugen. ;)

      Ja: Eine historisch-kritische Auseinandersetzungen mit den Narrativen der heiligen Schriften erachte ich als hilfreicher und zielführender als die eher hasserfüllte Hetze gegen ein paar "faule Rosinen".

      Insofern sind deine Links sehr informativ.
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    • Michael Mettler 27.06.2016 21:12
      Highlight @Steely Dan: Wir Christen sind schon missioniert;) Lass uns doch einfach an unsere Hirngespinnste glauben. Es ist so unmöglich einen Glaubenskritiker von etwas nicht Belegbaren zu überzeugen wie einen Gläubigen von etwas das seinem Weltbild nicht entspricht. Hauptsache wir betiteln uns nicht als Krüppel, das wäre völlig gaga;)
      1 0 Melden
    • Steely Dan 28.06.2016 00:06
      Highlight @Michael: ich habe mich bereits als Agnostiker geoutet und will überhaupt keinen Überzeugen. Oben habe ich das schon mal geschrieben:
      X = Anzahl Religionen, dann sind Christen (X-1)-fache Atheisten. Erzähl mir also nichts von Leuten, die sich nicht überzeugen lassen - wenn der Chef persönlich im Spiel ist, habe ich eh schlechte Karten ;-)

      Nö, aber wenn man schon weiss, wie die Schriften entstanden sind, dürfte man sie auch hemmungslos korrigieren. Aber eben: das Wort "Gottes" - und sei es das AT.
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 28.06.2016 00:31
      Highlight Steely Dan: Es steht dir (und jedem anderen) frei, die Bibel neu zu übersetzen. Oder einzelne Geschichten raus zu fischen und neu zu erzählen, oder gar zu verfilmen, und ganz nach eigenem Gutdünken zu verbessern. ;)

      Deine Gleichung stimmt m.E. nicht.

      Atheisten glauben(!)/behaupten, dass kein Gott existiert. Aber alle monotheistischen Religionen (zB. Christentum) glauben an einen Gott, und zwar alle an den gleichen, weil es ja nur einen gibt.
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    • Steely Dan 01.07.2016 14:03
      Highlight @Lorent: nun, wenn Du spitzfindig werden möchtest, kannst Du die Gleichung um die abrahamitischen Religionen korrigieren (falls Juden und Muslime einverstanden sind?), dann müsstest Du aber auch den Faktor für die polytheistischen Religionen korrigieren - nicht alle sind so einfach gestrickt, dass sie nur mit einem Gott zufrieden sind.
      0 1 Melden
    • kleiner_Schurke 01.07.2016 14:33
      Highlight @Lorent Patron
      Hahahahaha, der war gut. Erzähl das mal einem Muslim sein Allah sei gleich Jesus. Viel Spass dabei.
      1 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 01.07.2016 17:38
      Highlight kleiner_Schurke: Auch bei Christen ist Jesus nicht Gott sondern Gottes Sohn.

      Ich kenne eigentlich nur Muslime, die mit mir übereinstimmen, dass Juden und Christen alle an den gleichen/ihren einzigen Gott glauben. Alle die Religionen glauben auch an das Vorbild von Abraham, der wie sie alle, auch an diesen/ihren einzigen Gott glaubte.

      Vielmehr scheinst du selber ein Problem mit dieser Vorstellung zu haben, mmh? Deine Probleme den Muslimen in die Schuhe zu schieben, finde ich feige.

      @Dan: eben! deine Gleichung ist zu simpel. ;)
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    • kleiner_Schurke 01.07.2016 18:58
      Highlight @Lorent Patron
      Jesus keine Gott? Jetzt aber hallo. Wie war das genau mit der Dreieinigkeit? Wie war das mit dem Konzil von Nicäa 325 als die katholische Kirche beschloss, Jesus sein auch Gott? Ja da musst du noch kräftig über die Bücher....
      1 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 01.07.2016 19:38
      Highlight über die Bücher? Kein Problem, kleiner_Schurke.

      Schau selbst! Bekenntnis von Nicäa:

      "Wir glauben an den einen Gott,
      den Vater, den Allmächtigen,
      den Schöpfer alles Sichtbaren und Unsichtbaren.
      Und an den einen Herrn Jesus Christus,
      den Sohn Gottes,
      der als Einziggeborener aus dem Vater gezeugt ist, das heißt: aus dem Wesen des Vaters"

      https://de.wikipedia.org/wiki/Bekenntnis_von_Nic%C3%A4a

      Da steht absolut nichts, dass Jesus sein Vater, bzw. dessen Wesen sei.

      Deine Interpretation hast du sonst woher. Jedenfalls nicht vom Konzil aus Nicäa.


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    • kleiner_Schurke 01.07.2016 20:48
      Highlight Vom “Einfältigen“ bis zum 9-faltigen Gott, inkl. Johannes der Täufer ist der Messias, gibt es alles im Christentum. Jesus wurde 325 vergottet, geh nicht zu Wikipedia, sondern in die Literatur. Ab 325 gilt Jesus als Gott. Ferner sind sich sich nicht einmal die Orthodoxen und die Katholiken halbwegs einig, geschwiegen denn die Reformierten. Also komm mir nicht mit Allah, Jahwe und “Gott“ seinen das Gleiche. Du würdest für deine Aussage gleich auf 3 Scheiterhaufen brennen. Ps. Ich kenne die Orthodoxie und die Evagelikalität sehr sehr gut.
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 01.07.2016 21:50
      Highlight Du scheinst mir eher etwas verblendet zu sein, kleiner_Schurke. Viel scheinst du jedenfalls nicht zu wissen.

      Deine höchst intolerante Auslegung der Überlieferungen macht doch sehr viel mehr über dich selbst und über dein hasserfülltes Weltbild deutlich als über die Tatsachen.

      Denk einmal darüber nach.

      Der bei Wikipedia übersetzte Text entsprich den historisch belegbaren Tatsachen (die DU genannt hast!). Dort steht klar und deutlich und unmissverständlich (!), dass Jesus nicht Gott, sondern sein Sohn, geboren aus dem Wesen von Gott ist.

      Die Intoleranz entsteht erst in deinem Herz!
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 02.07.2016 15:37
      Highlight Offenbar haben einige von euch Christen Mühe mit der Vorstellung, dass ihr Gott von Arabern Allah genannt wird. Sie suchen nach Zwietracht, und wollen "beweisen", dass ihr Gott nicht der gleiche Allah ist.

      kleiner_Schurke nannte das Konzil von Nicäa.

      Ich habe ihm vom Originaldokument zitiert.

      Dann kommt k_S, ich solle nicht im Originaldokument schauen, sondern in der Literatur.

      Hallo??! Etwa im "Wachturm" der Zeugen Jehovas, oder wo?

      D00A, nimm dich an der Nase:

      "kindisch", "unbeholfen", "Fundi", "null Sozialkompetenz"...

      Hast du nur Beleidigungen oder auch anständige Argumente?
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    • Steely Dan 02.07.2016 18:17
      Highlight Eigentlich weist D00A nur auf das Offensichtliche hin: Gläubige werden immer ihr Dogma über alles andere stellen müssen, weil ihnen das DER CHEF befiehlt. Die Diskussion mit ihnen ist darum bereits im Ansatz zumindest emotional wenn nicht sogar intellektuell beschränkt bzw. verkrüppelt.
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  • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 13:58
    Highlight Die Homophobie ist in der Gesellschaft breit verankert. Sie hat vorallem kulturelle Gründe, die allenfalls eine religöse Basis haben. Aber letztlich unterscheiden sich die abrahamitischen Religionen kaum voneinander. Also bitte hört auf, Christen, Muslime, Gläubige und LGBTQlinge gegeneinder aufzuhetzen!

    Es geht offenbar beim Attentat um Homophobie.

    Homophobie steckt in jedem von uns! Auch in Homosexuellen. Der erste Schritt eines Coming-Outs ist stets das eigene Eingeständnis, homosexuell zu sein. Das ist vorallem für Schwule eine grosse Hürde, die viele von ihnen nicht nehmen können.
    5 22 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.06.2016 16:18
      Highlight D00A: Ich sagte, "Homophobie steckt in jedem von uns!", und dann kommt von dir, "sind Sie hompohob?", ergänzt mit dem Zusatz, "oder weshalb projezieren Sie?"

      Nun frage ich mich, welche Aussage du mit deiner getarnten Frage wirklich machen willst.

      Ich rede nicht von Tätern und Opfern, sondern schlicht nur von Opfern.

      Die Täter-Opfer-Ideologie (inkl. Umkehrperversion) ist eher eine Projektion von dir, D00A, die stark von deinem Wunsch geprägt ist, dass jemand (anderes nur ich nicht!) schuld sein muss.
      1 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.06.2016 17:39
      Highlight D00A:

      Ich unterstelle denen, die Homophobie anprangern Hetze? Nun gut. Einigen von ihnen ganz bestimmt!

      Du willst mich offensichtlich missverstehen (deine eigenen Projektionen?!).

      Von denen, die jetzt auf dem Christentum und biblischen Versen herumhacken, wünsche ich mir, dass sie sich davon abwenden, und sich stattdessen mit den wirklichen Ursachen für die Homophobie auseinandersetzen.

      Diese Leute missbrauchen Religion/en zur Kultivierung ihres Hasses, aber die Ursachen wären m.E. woanders zu suchen. Ich würde es daher begrüssen, wenn man die Religion aus der Debatte streichen würde.
      0 4 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 26.06.2016 17:49
      Highlight D00A: Die "Schuld", wie du das formulieren willst, ist irgendwo. Die Verantwortung (!) für Pastors Jimenzes' Schmährede liegt einzig und alleine auf ihm selbst.

      Ich schliebe "die Schuld", die in deiner Weltbildprojektion irgendwo existiert, keineswegs den Schwulen zu, so wie du es offenbar missverstehen willst.

      Ich behaupte nur, dass die Vermutung, der Pastor hadere selber mit seinen eigenen homosexuellen Neigungen, und die Hassrede sei Ausdruck seiner inneren Zerrissenheit, nicht einfach so von der Hand zu weisen wäre, so wie du das kategorisch (von Hass getrieben?) tust.
      1 4 Melden
  • reputationscoach 25.06.2016 13:26
    Highlight Meinungen sind Meinungen. Wichtig und entscheidend sind Zitate von Jesus Christus zu Nächstenliebe, Sünde und Himmel: Zitat 1/Joh:"Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, .." Zitat 2/Matth 5;44:"Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen,.." Zitat 3/Matth 7;21:"Nicht jeder der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen.." Zitat 4/ Matth 7:2"Denn mit demselben Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden.."Die Bibel hat jeder (Sch2000)
    12 18 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 15:36
      Highlight "Wichtig und entscheidend sind Zitate von Jesus Christus zu Nächstenliebe."

      Die Zitate sind Worthülsen. Mehr nicht.

      Wichtig und entscheidend sind nicht diese Worte, sondern was der Leser/Zuhörer aus ihnen macht.

      Es gibt auch Zitate von Jesus, in denen er zu Unruhe aufruft, oder wo er die Liebe autokratisch für sich alleine beansprucht und somit relativiert.

      "Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert, und um Zwietracht zu sähen."

      "Wer jemanden mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert."

      http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/matthaeus/10/#34
      12 2 Melden
    • AHTOH 25.06.2016 20:06
      Highlight Cherrypicking! Man beachte nur jene Stellen, die einem genehm sind.
      5 0 Melden
    • andersen 25.06.2016 21:19
      Highlight Darum ist es wichtig, neben der Bibel zu Leben und nicht nach der Bibel.
      Man findet ja auch drinnen kein Satz, wie schnell man auf der Autobahn fahren darf oder wer bestimmt, wer in ein Kindergarten nominiert wird oder wie gross der Belegung in die Spitäler sein dürfen, solche Fragen soll man immer die Fundis stellen.
      4 0 Melden
    • andersen 25.06.2016 23:47
      Highlight Der Bibel ist reine Polemik, das konnte auch von Hendryk M. Broder stammen.
      0 2 Melden
  • trxr 25.06.2016 13:23
    Highlight Weder der christliche noch irgendein anderer Glaube sind schuld. Fanatiker und Verrückte die ihre perverse und sadistische Fantasien angeblich im Namen Gottes ausleben sind das Problem.
    28 16 Melden
    • AHTOH 25.06.2016 20:08
      Highlight Ja genau, das hat alles mit Religion ÜBERHAUPT nichts zu tun. Wenn die Täter aus religiösem Antrieb handeln, dann hat es eben GENAU mit Religion zu tun! Nämlich deren Ansichten und Glaubensrichtungen. Das können Gemässigte noch so verbeinen, in des Täters Augen war es so.
      7 1 Melden
    • Steely Dan 26.06.2016 14:16
      Highlight In der Bibel ist die Todesstrafe für Homosexualität explizit vorgesehen. Wie wär's mit einer Revision?
      3 0 Melden
    • Anam.Cara 26.06.2016 17:23
      Highlight Es gibt eine Revision, Steely Dan.
      Ich habe sowieso eher Mühe damit, wenn Prediger jeder Couleur ihre Reden aus dem alten Testament ableiten.
      Das Neue Testament hat weitgehend andere Grundgedanken (z.B. Nächstenliebe, Güte etc).
      Als Christ müssten sich die Prediger sowieso auf das NT beziehen, da es vorher keine Christen gab.
      1 2 Melden
    • Steely Dan 27.06.2016 19:24
      Highlight Anam.Cara:

      http://atheismus.ch/03_argumente/010_popul%C3%A4re_irrt%C3%BCmer/04_christentum/das_neue_testament_verbessert_das_alte

      "Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen"

      Matthäus 5:17

      Sorry, solange das diese blutrünstigen Texte nicht offiziell korrigiert werden, kann ich mit derlei Beteuerungen sehr, sehr wenig anfangen. Zum Glück sind viele Christen säkularisiert, sonst könnte man sie nicht von Islamisten unterscheiden.
      1 1 Melden
  • kleiner_Schurke 25.06.2016 12:49
    Highlight In den USA gibt es leider immer wieder solche Gestalten. Der bekannteste dürfte Rechtsanwalt und Pastor Fred “God hates Fags“ Phelps und seine Westboro Baptist Church http://www.godhatesfags.com/ Der Phelps Clan störte so viel Veteranen Begräbnisse (die hasst Gott auch aus Phlepses Sicht) wie möglich und legte es auf einen Prozess an. Diesen bekam er auch. Resultat: Die Phelpses dürfen auf der Strasse ihren Schwachsinn verbreiten (Freedom of Speach) aber nicht mehr auf dem Friedhof.
    11 2 Melden
  • Jimmy Dean 25.06.2016 12:43
    Highlight Sorry, ganz blöde Frage aber: Wird hier grad das Christentum (und nein Herr Stamm, ihre Differenzierung auf einzelne, US-amerikanische Freikirchen und nicht das ganze Christentum sehe ich grösstenteils erst in Ihren Kommentaren und nur sehr spärlich im Artikel selbst) durch den Dreck gezogen für ein Attentat, das von einem Islamisten verübt worden ist? Come on, die unterste Schublade findet man in der Ikea, nicht auf watson!
    33 29 Melden
    • Lord_ICO 25.06.2016 14:17
      Highlight Sie sehen die Differenzierung auf die Freikirchen im Artikel nur sehr spärlich??? Sorry aber hier geht es um den Umgang, extremer christlicher Bewegungen mit dem Attentat an Homosexuellen, dies ist im Artikel sehr klar ersichtlich. Er zieht nicht das Christentum durch den Dreck, sondern zeigt die Unmenschlichkeit religiöser Fundamentalisten. Bin Atheist, weiss aber sehr wohl, das Nächstenliebe eines der zehn Gebote ist und dieses wird hier von Gläubigen mit den Füssen getreten. Das Verhalten dieser Fundis ist schrecklich und unmenschlich, dies zeigt dieser Artikel auf.
      28 4 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 15:44
      Highlight Lord_ICO, als Atheist sei dir vergeben. ;)

      Nächstenliebe ist nicht eines der zehn Gebote (=altes Testament/Moses) sondern ein Konzept, welches Jesus stark propagiert hat.

      Die evangelikalen Freikirchen stützen ihren Glauben nicht auf dem alten Testament sondern auf dem Neuen, wo es vorallem um Jesus geht. Von dort beziehen Christen ihre Ideen von Nächstenliebe.

      Das Einzigartige und Revolutionäre am Christentum wäre aber weniger die Nächstenliebe als vielmehr das Konzept der Vergebung.
      4 11 Melden
    • Phrosch 25.06.2016 20:48
      Highlight Ihnen, Lorent Patron, sei verziehen. Das Gebot der Nächstenliebe ist zwar tatsächlich nicht eines der zehn Gebote, stammt aber sehr wohl von Mose (3.Mose 19,8), aus dem so brutalen alten Testament...
      3 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 22:16
      Highlight Thx für den Hinweis, Phrosch. ;)

      [Kleine Korrektur: Es ist 3. Moses 19.18)

      "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."

      Also war das von Jesus ein Moses-Remix. Die meisten bringen diesen Satz unmittelbar mit Jesus in Verbindung. Aber Moses wäre richtig.

      Wieder was gelernt... ;)

      http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/3_mose/19/#18
      4 2 Melden
  • Granini 25.06.2016 12:23
    Highlight "Verurteile nicht, was du nicht verstehst" Ich verstehe die Schwulen nicht und lasse das Urteil Gott.
    Sie Herr Stamm haben glaub das Evangelium nicht verstanden.
    Durch Ihre Texte fühle ich viel missverstanden, gehetzt - Sie sind in meinen Augen keinen deut besser als der Pastor.
    22 50 Melden
    • Electric Elephant 25.06.2016 14:53
      Highlight Autsch! Du vergleichst Herrn Stamm mit einem Idioten der zur Tötung von Menschen aufruft. Wie ignorant kann man nur sein... Man kann den Artikel gut oder schlecht finden, aber so ein Vergleich ist daneben. Widerlich! Aber Du disqualifiziert dich mit dem Vergleich grad selbst!
      26 4 Melden
  • Luca Brasi 25.06.2016 11:54
    Highlight Ich bin eigentlich grundsätzlich mit dem Artikel einverstanden, einfach der Titel scheint mir problematisch, da er suggeriert, dass der christliche Glaube jeden zum emotionalen Wrack macht. So wie es eine fundamentalistische buchstabengetreue Auslegung der Bibel gibt, so gibt es auch Menschen, die die Schrift nicht wie das ZGB oder OR lesen und Werte wie Nächstenliebe, Mitgefühl, Vergebung, etc. ins Zentrum rücken. Dass einige fundamentalistischen Freikirchler dies nicht verstehen wollen, ist traurig. Deren von Hass getriebenen Ansichten sind bemitleidenswert.
    40 2 Melden
    • Anam.Cara 26.06.2016 17:26
      Highlight Danke Luca Brasi. Du hast auch meine Meinung auf den Punkt gebracht.
      2 0 Melden
  • fabianhutter 25.06.2016 11:48
    Highlight Arschlöcher gibt es überall ob Christen, Atheisten, Muslime oder was auch immer. Die religiösen Arschlöcher sind halt leider oft organisiert, weshalb man sie hört.

    Die Bibel und die Kirche hat auch 2000 Jahre lang Arme und Kranke unterstützt, Schulen geführt, versucht den Menschen halt zu geben und vieles mehr. Aber es ist halt einfacher, wenn man die guten Dinge ausblendet, sonst müsste man sich noch über die eigenen Ansichten Gedanken machen.

    Das Fazit lautet: Herr Stramm mag die Bibel und die Kirche nicht. Wir haben es langsam begriffen.

    40 30 Melden
    • Danyboy 25.06.2016 12:14
      Highlight Schade nur, dass Bibelanhänger und Kirchen selten etwas begreifen. Alles mögliche hat man durch gesellschaftlichen Wandel/Druck über die Jahrhunderte uminterpretiert. Alle möglichen biblischen Verhaltensregeln würde heute keiner mehr anwenden wollen. Nur in gewissen Bereichen haut man noch drauf.
      Sind alle Christen so homophob? Nein, nicht in gleichem (militantem) Masse. Wenn es aber drauf an kommt, hält der Gläubige eher zur Kirche als zur verfolgten Minderheit. Und das macht es gefährlich. Je nach Verlauf der öffentlichen Diskussion laufen eben auch "Gemässigte" schnell mit Hetzern mit.
      26 11 Melden
    • kleiner_Schurke 25.06.2016 14:32
      Highlight @Fabianhutter Christliches Bullshit Bingo!
      7 1 Melden
    • Fabio74 25.06.2016 15:09
      Highlight Die Kirche macht zweifellos gutes, aber es täte auch gut die sehr schlechten Seiten auszuleuchten und auszumerzen. Anstatt beleidigt zu sein
      10 0 Melden
    • fabianhutter 25.06.2016 15:25
      Highlight Das heisst, wenn sich Christen gegen das Bashing in einem sehr einseitigen Bericht wehren, dann ist das entweder "Phrasenbullshit" (kleiner Schurke) oder man ist die beleidigte Leberwurst (Fabio 74)?

      Was wäre denn eine angebrachte Reaktion eines Christen?
      Die meisten Antworten hat kleiner Schurke ja grosszügig und grundlos als Bullshit bezeichnet...
      8 9 Melden
    • andersen 25.06.2016 21:24
      Highlight Fabianhutter

      Kein Christ ist so dumm ein Atheist zu sein.
      Ein wunderbare Aussage von Professor in Religionswissenschaft:
      Georg Schmid.
      Er wartet, wie ich vergebens auf ein Atheistische Witz.
      0 0 Melden
  • Alnothur 25.06.2016 11:21
    Highlight Ist Löpfe Ihr Halbbruder, Herr Stamm?
    14 16 Melden
  • karl_e 25.06.2016 11:05
    Highlight Die bösesten und gemeinsten Menschen, denen ich begegnen durfte, waren sehr oft strenggläubige Christen.
    43 11 Melden
    • sägsali 25.06.2016 11:53
      Highlight Immer wieder solche Verallgemeinerungen. Auch Sie dürfen zuerst überlegen, bevor Sie irgendwelchen Mist hinschreiben.
      21 38 Melden
    • Baba 25.06.2016 12:14
      Highlight @sägsali: karl_e hat nichts 'verallgemeinert', er hat aus seiner persönlichen Erfahrung geschrieben! Es gibt also keinen Grund, unhöflich zu werden.

      Auch meine eigene Erfahrung hat leider gezeigt, dass strenggläubige (fundamentalistische) Christen teilweise sehr hartherzig und selbstzufrieden auftreten gegenüber jenen, die nicht auf ihrer Linie sind.

      Mich stört Herr Stamms Verallgemeinerung und Rundumschlag gegen den (christlichen) Glauben. Im ganzen Artikel geht es aber um Fundamentalismus, der tatsächlich in jeder Weise und Ausprägung bedenklich ist. Nicht nur in Glaubenssachen!
      25 3 Melden
    • Danyboy 25.06.2016 12:17
      Highlight Sägsali: Ja, es ist eine Verallgemeinerung. Aber auch bei mir trifft es zu: Mehr Hass, Ausgrenzung und Ablehnung als von strenggläubigen Christen hab ich in unserer Gesellschaft eigentlich auch selber selten erlebt. Für viele Leute ist das eine Realität.
      21 5 Melden
    • kleiner_Schurke 25.06.2016 12:30
      Highlight Das kann ich nur bestätigen.
      11 5 Melden
    • kleiner_Schurke 25.06.2016 14:35
      Highlight @D00A
      Habe mich mal intensiv mit dem Themen Erpressung im Bereich Kommunikation und Psychologie befasst. Ich war erstaunt dass Gott aus psychologischer Sicht, in die Kategorie narzisstischen Pervers eingeordnet wird.
      8 3 Melden
    • Anam.Cara 26.06.2016 17:32
      Highlight Viele der wertvollsten und hilfsbereitesten Menschen, die ich kennen gelernt habe, waren gläubige Christen.
      Vielleicht wären die auch gutherzig und herzlich ohne ihren Glauben. Aber ihr Glaube bestärkt und motiviert sie, diesen Weg zu gehen.
      Leider gibt es auch viele andere. Es tut mir leid, dass Ihr nur den anderen begegnet seid.
      4 3 Melden
    • kleiner_Schurke 26.06.2016 18:29
      Highlight Auch den Spruch kenne ich zu Genüge. Diese netten hilfsbereiten lieben Leute sind in der Regel so lange nett, wie man sich nicht zu ihrem Weltbild äussert und wen schon nicht aktiv, dann passiv mitmacht. Wenn dann allerdings um Eingemachte geht dann kennen diese Leute keine Rücksicht. Da wird man als langjährig Freund einfach “entsorgt“, oder es wird mit der Familie gebrochen.
      2 2 Melden
    • Baba 26.06.2016 18:34
      Highlight @Anam.Cara, zum Glück bin ich wie Sie auch anderen, warmherzigen, freundlichen und liebevollen, gläubigen Christen begegnet. Mein Post sollte nicht aussagen, dass ich nur andere kennengelernt habe. Aber leider waren einige der Negativbegegnungen mit Menschen, die sich selbst als tief gläubig bezeichnen und in ihren (teils freikirchlich-fundamentalistischen) Gemeinden sehr aktiv sind...

      Aber wie schon gesagt, betrachte ich Fundamentalismus - egal in welchem Zusammenhang - als mehr als fragwürdig und kaum als segensreich.
      2 0 Melden
    • Danyboy 26.06.2016 18:38
      Highlight Anam.Cara: Ja, hilfsbereit und herzlich, ausser es betrifft Homosexuelle, Andersgläubige oder sonstige "Sünder". Was Psychoterror anbelangt, sind sonst ganz herzliche und harmlose Christen plötzlich hundsgemein. Ich kenne Fälle, wo Geschwister einem schwulen Bruder/lesbischen Schwester ständig Teufelsaustreibung aufgedrängt haben und in schweren Zeiten jegliche Hilfe dem Geschwister versagten. Solange es nicht "geheilt" sei vom sündigen Lebensstil. Leider hört die Gutherzigkeit spätestens bei der sexuellen Orientierung oder anderen "Moralproblemen" oft auf.
      3 0 Melden
    • Anam.Cara 26.06.2016 23:10
      Highlight @kleiner_Schurke: das ist kein Spruch, sondern persönliche Erfahrung. Aber vielleicht hatte ich einfach Glück.
      @Danyboy: Ja, ich kenne auch die Fundis. Die gibt es leider (und leider nicht nur im Kontext des Glaubens). Aber mir war es wichtig zu erwähnen, dass es auch andere gibt: wertvolle und tolerante Menschen, die nicht richten oder ausgrenzen.
      @Baba: meine Rede - jede Gesinnung, die andere Menschen aus irgend einem Grund verachtet, ist in meinen Augen schlecht, weil nicht lösungsorientiert. Für Fundis ist es einfacher, andere zu verurteilen, als gemeinsame Wege zu suchen.
      0 0 Melden
  • Mate 25.06.2016 10:57
    Highlight Nirgens wurde geschrieben das es alle Christen betrifft. Es betrifft hauptsächlich Freikirchen und all jene die die Bibel Wort für Wort glauben. Ich weiss das ihr euch gerne als Opfer seht, aber das zieht langsam nicht mehr.
    36 20 Melden
    • Stachanowist 25.06.2016 11:18
      Highlight "Der christliche Glaube macht Menschen zu emotionalen Krüppeln"

      Würdest du sagen, dass der christliche Glaube etwas ist, das nicht alle Christen betrifft? Spezielle Logik, muss schon sagen.

      "Ich weiss das ihr euch gerne als Opfer seht"

      Und gleich noch eine Generalisierung nachschieben, nachdem man gesagt hat, dass nicht generalisiert wird - muss schon sagen: Bemerkenswert.
      36 13 Melden
  • Ollowain 25.06.2016 10:44
    Highlight Haha, da wehren sich die Religioten: "Wir sind nicht wie die! Nicht alle in den gleichen Topf! Das ist eine Frechheit! Das ist nur eine Minderheit!" Auch meine Erfahrung zeigt, dass Religioten ein riesen Problem haben, wenn sich zwei Männer die Palme schütteln usw. . Mir ist das ein Rätsel, ich würde jetzt nicht mitmachen wollen, aber geht es mich was an? Nein! Dennoch unterscheidet Religion meistens zwischen gut und böse, normal und abnormal, wir und die anderen usw. , ohne zu bemerken, dass die Welt solche Dualitäten nicht kennt. Und das ist gefährlich. Da bräuchte es Aufkl. und Humanismus.
    55 19 Melden
    • Stachanowist 25.06.2016 11:00
      Highlight 1. "Religioten" für Menschen, die religiös sind, aber nicht mit Schwulenhassern gleichgesetzt werden möchten. Ist das Ihr Verständnis von aufgeklärter Differenzierung?

      2. Ich bin Christ und es ist mir vollkommen egal, ob jemand Hetero, Homo, Bi, Pangender, Transgender oder Intergender ist. Ist alles tiptop. Erschüttert das nun Ihr Bild, das Sie von Religioten haben? Wahrscheinlich nicht, weil was nicht ins Weltbild passt, wird ausgeblendet.

      3. Sie reden gegen Dualitäten an und erzeugen in Ihrem Beitrag mit aller Vehemenz selbst eine - religiös versus nicht-religiös. Oh, the irony.
      49 17 Melden
    • Ollowain 25.06.2016 11:42
      Highlight 1. Ich nenne religiöse Menschen von denen ich denke sie sind Idioten, liebevoll Religioten (dass Religion Idioten züchtet und/oder bestärkt ist mein Eindruck).
      2. Nein keine Angst, ich finde Sie in diesem Fall sehr sympathisch (auch wenn ich mich frage warum Sie wahrscheinlich zu grossen Teilen Ihr Weltbild mit Hilfe eines "Märlibuchs" begründen).
      3. Für mich gibt es keinen Grund an Feen, Götter oder sonstige Skurrilitäten zu glauben. Wenn Sie durch Ihr Glaube die Dualität von religiös oder nicht religiös erschaffen, ist das Ihr Problem.
      25 19 Melden
    • Anam.Cara 26.06.2016 17:39
      Highlight @Ollowain: mag sein, dass ich etwas sensibel bin. Aber im Begriff "Religioten" sehe ich nichts liebevolles, sondern eher einen Hinweis auf eine Wertung Deinerseits.
      4 1 Melden
  • Phrosch 25.06.2016 10:28
    Highlight Ich fühle mich einmal mehr von der undifferenzierten und schlecht informierten Kritik an DEN Christen, DEN Freikirchlern (wie wenn die alle gleich denken und glauben würden) diskriminiert und ausgegrenzt und beleidigt.
    Was wäre denn, wenn der erwähnte Pastor zwar eine extreme Meinung vertritt, dies aber genau das ist: eine Meinung.
    Zu erwähnen wäre hier einmal, dass es keine freikirchlichen Dogmen gibt. Es gibt ganz viele unterschiedliche Freikirchen. Diese sind nicht so organisiert, dass es ein Gremium gäbe, das gültige Glaubens- und Lehrinhalte festlegen könnte.
    34 41 Melden
    • kleiner_Schurke 25.06.2016 12:42
      Highlight Aber es gibt doch die Lausanner Verpflichtung http://jmem.ch/base/wp-content/uploads/2010/04/jmem-lausanne-verpflichtung.pdf die viele Freikirchen unterschieben haben. Das Institut für Gemeinde und Weltmission (IGW), von Heinz Strupler gegründet (der auch die ICF gegründet hat), bildet nicht nur Pastoren der ICF aus, sondern auch der Bewegung Plus, des EGW. So fliesst das fundamentalistische Gedankengut der ICF auch in andere Freikirchlich Gruppen ein. Von wegen nicht organisiertes Gremium. Davon haben Sie offenbar keinen Schimmer.
      15 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 22:25
      Highlight Das kann ich bestätigen. Die Freikirchen sind sehr gut organisiert. Zu den Freikirchen zählt zum Beispiel auch die Heilsarmee (weltweit 1.5 Mio. Mitglieder) mit einer weltumspannenden, militärisch straff geführten Organisation und einigen Ablegern in der Schweiz.
      5 0 Melden
  • Michael Bamberger 25.06.2016 10:14
    Highlight Zur Illustration, hier zwei einschlägige Verse (unter vielen), welche die biblischen Drohungen gegenüber Homosexuellen offenlegen (Teil I):

    "Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen." (Lev 20.13)
    18 12 Melden
    • ch2mesro 25.06.2016 10:28
      Highlight was zu erwarten war, einer zitiert lev 20.13. lies einfach mal die stelle mit der bergpredigt....
      29 17 Melden
    • Phrosch 25.06.2016 12:42
      Highlight Widersprüchlich vielleicht, aber auch herausfordernd, differenziert. Man kann für alles eine Bibelstelle finden, und dagegen auch. Darum heisst ein Grundsatz der Auslegung, dass man sich nicht auf eine einzige Stelle abstützen darf.
      3 12 Melden
    • Anam.Cara 26.06.2016 17:48
      Highlight Es gibt in der Bibel zwei Teile. Das Zitat stammt aus dem "Alten Testament (AT)". Das Leben von Jesus und seinen Jüngern ist im "Neuen Testament (NT)" beschrieben.
      Das NT gibt uns ein paar neue Definitionen, die durchaus im Widerspruch zum AT sein können.
      Die Konzepte von Auge-um-Auge und Rächergott wurden klar revidiert und durch Konzepte wie Toleranz ("richtet nicht") und Vergebung ersetzt.
      Das Christentum hat mit dem NT angefangen (mit Christus), sollte sich also primär am NT orientieren.
      0 1 Melden
  • Michael Bamberger 25.06.2016 10:13
    Highlight Zur Illustration, hier zwei einschlägige Verse (unter vielen), welche die biblischen Drohungen gegenüber Homosexuellen offenlegen (Teil II):

    "Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung." (Röm 1.26f)
    10 14 Melden
    • Stachanowist 25.06.2016 11:05
      Highlight Herr Bamberger. Ihre Argumentation mit Bibelzitaten erinnert mich ironischerweise an Fundi-Prediger. Vielleicht haben Sie schon einmal von der historisch-kritischen Tradition der christlichen Theologie gehört. Ich empfehle Ihnen, mal nachzuschauen, was das denn so ist.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Historisch-kritische_Methode

      Insider-Tipp: Die wenigsten Christen nehmen jedes Wort aus der Bibel wörtlich. Eben nur die Fundis und Sie offensichtlich. Wäre eh nicht möglich, weil der Bibeltext voller Diversität und Widersprüche ist, wie das wahre Leben auch.
      25 14 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 22:30
      Highlight Aus diesem historisch-kritischen Kontext betrachtet, werden so manche Bibeltexte zu wahren Meisterwerken der Literatur. ;)

      Schade, dass die poetische Schöhnheit dieser Texte durch religiöse Verklärungen bis fast zur Unkenntlichkeit eingetrübt wird.
      3 0 Melden
  • ch2mesro 25.06.2016 10:07
    Highlight denkfehler nummer eins: gott hat die bibel geschrieben. nein hat er nicht, menschen haben die bibel geschrieben. denkfehler nummer zwei: die bibel bringt leid. nein tut sie nicht, menschen lesen die bibel interpretieren und bringen je nach dem leid über andere. denkfehler nummer drei: von einzelnen auf alle schliessen.
    46 27 Melden
    • Michael Bamberger 25.06.2016 10:29
      Highlight Denkfehler?

      "Im Kontext der christlichen Theologie wird (offiziell von allen christlichen Kirchen) gelehrt, dass die Bibel in besonderer Weise von Gottes Geist eingegeben, inspiriert sei (lat. divinitus inspirata, gr. θεόπνευστος / theópneustos, wörtlich gottgehaucht). Deswegen wird die Bibel auch Wort Gottes genannt." (Wikipedia)
      23 10 Melden
    • _kokolorix 25.06.2016 10:50
      Highlight Warum wird denn die Bibel nicht umgeschrieben? Warum werden solch eindeutig zu Gewalt aufrufenden Abschnitte nicht gestrichen? Es gab und gibt immer viele Menschen die zur Interpretation solcher Sprüche nicht in der Lage sind. Warum tun die Kirchen nichts gegen diese Widersprüchlichkeit?
      Bei jeder Gelegenheit höre ich von den Gläubigen, das man die Bibel nicht wörtlich nehmen darf etc. Aber trotzdem wird sie als Gebrauchsanweisung fürs Leben angepriesen. Noch nie hat einer gefordert die Schriften mal zu überarbeiten!
      Es geht doch nur darum, die Menschen zu verunsichern und Abhängig zu halten
      17 8 Melden
    • ch2mesro 25.06.2016 10:51
      Highlight das die bibel, das wort gottes genannt wird weiss ich auch ohne wikipedia 🤓 trotzdem, haben menschen die bibel geschrieben und menschen haben die bibel zum wort gottes erklärt.
      16 4 Melden
    • MeinSenf 25.06.2016 10:59
      Highlight weil die Bibel nicht ein Gesetzestext ist, sondern eine kommentierte Geschichte, aus der jeweils Schlüsse gezogen werden, die dem damaligen Zeitgeist entsprachen
      12 4 Melden
    • _kokolorix 25.06.2016 12:19
      Highlight @senf
      Dann ist es ja völlig in Ordnung, wenn gewisse Leute daraus den Schluss ziehen, dass Homosexuelle erschossen werden dürfen, weil Gott das so will?
      Sogar der grosse Adolf hat sich von Gott berufen gefühlt die Juden auszurotten. Und der Vatikan hat sich nie dagegen geäussert!
      8 8 Melden
    • ch2mesro 25.06.2016 12:54
      Highlight @kokolorix: weil jeder in der bibel eine stelle findet die seine meinung stützt oder mit der man seine handlungen rechtfertigen kann. nicht mal die atheisten habe ein intetesse daran, weil dann könnten sie ebenfalls keine bibelstellen mehr zitieren um gläubige "anzugreifen".
      4 2 Melden
    • _kokolorix 25.06.2016 16:54
      Highlight Atheisten haben kein Interesse Gläubige anzugreifen. Sie sind schlicht der Meinung, dass es keinen Gott gibt. Es ist doch wohl eher so, dass Gläubige jeder Couleur die Ungläubigen besonders vehement verfolgen, mehr noch als Andersgläubige.
      Und tatsächlich geht es mir auf den Geist, wenn ständig irgendwelche Zitate aus diesem unmöglichen Buch herangezogen werden
      8 1 Melden
  • Stachanowist 25.06.2016 09:44
    Highlight Den Titel dieses Artikels empfinde ich als Christ als pure Hetze:

    "Der christliche Glaube macht Menschen zu emotionalen Krüppeln"

    Man stelle sich die Schlagzeile vor "Der islamische Glaube macht Menschen zu Massenmördern". Reine undifferenzierte Hetze.

    Ich hasse die Freikirchenspinner und es macht mich krank, wenn ich von Herrn Stamm durch solche Titelgebung mit diesen in einen Topf geworfen werde.
    48 33 Melden
    • Hugo Stamm 25.06.2016 09:57
      Highlight Sie müssen sich durch den Titel nicht betroffen fühlen. Der christliche Glaube hat meiner Meinung nach Pastor Jimenez und viele amerikanische Frikirchler - also Menschen - zu emotionalen Krüppeln gemacht. Ich stelle dies ausserdem im Artikel ganz klar dar. Und schreibe auch, dass Jimenez selbst von andern Freikirchen kritisiert wurde. Ich differenziere also klar.
      48 24 Melden
    • Stachanowist 25.06.2016 10:01
      Highlight @ Stamm

      Der Artikel ist ja auch vollkommen in Ordnung. Ich frage mich nur, warum der Titel ausgerechnet so undifferenziert klingen muss. Viele Leute lesen nur den Titel, leider... Vielleicht hätte etwas wie "fundamentalistisches Christentum macht Menschen..." mehr Sinn gemacht. Weniger catchy, aber mehr im Einklang mit Ihrem Text.
      39 12 Melden
    • MeinSenf 25.06.2016 11:02
      Highlight Herr Stamm, das ist nicht ganz korrekt. Denn Sie zitieren und interpretieren den Pastor Jimenez ohne Gegendarstellung. Das nennt sich eiinseitig. Wettern Sie von mir aus gegen Fundamentalismus. Aber machen Sie keine Wischiwaschivermischung mit dem Christentum allgemein
      18 9 Melden
    • Dr. Rantanplan 25.06.2016 11:27
      Highlight @Stachanowisch: "Ich hasse die Freikirchenspinner" - aha, auch so ein liebender Christ...
      10 8 Melden
    • Stachanowist 25.06.2016 11:36
      Highlight @ deschö

      Da hast du Recht - das war verallgemeinernd! Tut mit Leid. Ich meinte damit solche wie im Artikel gezeigt, also homophobe Hassprediger. Was natürlich nicht allen Freikirchlern entspricht.
      7 3 Melden
    • Dr. Rantanplan 25.06.2016 16:03
      Highlight @Stachanowist: okay, akzeptiert!
      3 0 Melden
  • Ruffy 25.06.2016 09:28
    Highlight Ich finde es pervers fast 2Mrd. Menschen in den gleichen Topf wie solche amerikanischen Fanatiker zu werfen. Es ist etwa so wie wenn Donald Trump findet alle Muslime sind unter Pauschalverdacht zu stellen.
    42 24 Melden
    • Hugo Stamm 25.06.2016 09:46
      Highlight Ich werfe nicht alle Christen in einen Topf. Lesen Sie meinen Impulstext noch einmal. Ich spreche ausschliesslich von Freikirchen. Und was das Massaker betrifft: Nur von einer Freikirche. Weiter sage ich, dass die Predigt von Pastor Jimenez selbst in freikirchlichen Kreisen verurteilt wird. Aber es bleibt dabei: Die diskriminierenden Inhalte in der Bibel zur Homosexualität führen zu solchen menschenverachtenden Aussagen, wie sie Jimenez gemacht hat. Solche finden sich übrgens auch in vielen Kommentaren in den sozialen Medien.
      45 27 Melden
    • Ruffy 25.06.2016 10:55
      Highlight "Der christliche Glaube macht Menschen zu emotionalen Krüppeln – wie das Massaker von Orlando zeigt"

      Nein nein, das ist überhaupt keine pauschalisierung, sehr differenziert.

      Donald würde sagen:

      "Der muslimische Glaube macht Menschen zu Terroristen – wie das Massaker von Orlando zeigt"

      Und dann so ja natürlich nur die Bösen.

      Merkst du was?
      18 10 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 25.06.2016 22:44
      Highlight Was meinen Sie konkret mit dem Begriff "Impulstext", Herr Stamm?

      Rechtfertigt ein "Impulstext" unseriösen Journalismus (wie zB. keine Gegendarstellungsmöglichkeit für Jimenez).

      Oder heisst "Impulstext", dass man beliebige Gruppen mit Respektlosigkeiten vor den Kopf stossen darf, weil es ist ein "Impulstext" ist?

      Woran erkenne ich, dass Sie hier nur einen "Impulstext" und keinen richtigen Beitrag liefern?

      Verstehen sie Ihr Berufsbild als Journalist (mit Berufsehre) oder einfach als Propagandist?

      In welche Kategorie gehört "Impulstext"? Journalismus oder Propaganda?

      Fragen über Fragen...
      3 2 Melden
  • Nicolas Steger 25.06.2016 08:53
    Highlight Über den Islam traut man sich sowas nicht zu sagen
    32 25 Melden
    • isag 25.06.2016 11:20
      Highlight ääääh?! leider getrauen sich leute WIRKLICH shlimmes über den islam zu sagen. es wäre shön, würden alle berichte über jegliche religion so differenziert geshrieben.

      ...ich verstehe nicht, weshalb sich alle so "angegriffen fühlen - wenn man kein gefühlseunuch ist, dann kann man doch diesen text lesen und verstehen, ohne beleidigt zu sein?
      14 4 Melden
    • kleiner_Schurke 25.06.2016 12:44
      Highlight Ich denke Mohammed war ein pädophiler Räuberhauptmann der an epileptischen Anfällen litt. Ist das recht so Herr Steger?
      9 1 Melden
    • Fabio74 25.06.2016 15:13
      Highlight Quatsch. Lies mal die Kommentare. Es werden immer sämtliche Moslems in einen Topf geworfen. Sind alles Islamisten
      4 2 Melden
  • NikolaiZH 25.06.2016 08:20
    Highlight Was hat es mit Glaube zu tun? Die einen Idioten treffen sich im Kuhfreundeklub, die anderen an einem wochentag in einem abgefuckten Beiz, die dritten gehen in eine der x-Tausend Kirchen. Sind daher die Kuhen, Beizen und Kirchen daran schuld, dass es dumme Menschen gibt?
    46 20 Melden
    • Maon 25.06.2016 08:48
      Highlight Ja was hat IS mit Glaube zu tun? Da hört man auch immer dass das halt zum Islam gehöre...
      14 7 Melden
    • gelesen 25.06.2016 09:28
      Highlight Wenn ein Priester so was in seiner Kirche predigt und seine Homepage damit füllt, ist das wohl was anderes wie eine Beiz oder Kuhfreundeklub.
      21 5 Melden
    • guby 25.06.2016 09:34
      Highlight Weder im Kuhfreundeclub noch in der Beiz wird Anspruch erhebt, die definitive Wahrheit zu kennen. Obwohl diese "Wahrheit", wie im Text beschrieben, nicht mit gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen vereinbar ist. Genau wie kritisches Denken und Religion. Ein Kuhfreundeclub oder eine "Stammbeiz" zieht vielleicht "dumme" Menschen an, aber die Religion erzieht die Menschen dazu.
      24 5 Melden
    • NikolaiZH 25.06.2016 10:04
      Highlight @guby: also bitte - ich kenne mindestens eine beizorientierte Partei in der Schweiz, welche sehr wohl zu Wahrheiten tendiert und ihre Mitglieder erzieht... was die so an manchen tagen kommunizieren, ist auch nicht weitweg von dem Priester...
      13 3 Melden
    • guby 25.06.2016 11:01
      Highlight @Nikolai: Was du sagst ist sicher nicht falsch. Stammtische tragen sehr wahrscheinlich nicht direkt zur Bildung bei. Aber du sagst zwar Wahrheiten, jedoch sind das allermeistens subjektive Ansichten und nicht wissenschaftliche Erkenntnisse. Zudem sind doch einige dieser angesprochenen Partei gleichzeitig auch religiös. Da ist es weniger verwunderlich wenn sie es nicht so genau nehmen mit ihren "Wahrheiten".
      3 0 Melden
    • guby 25.06.2016 11:16
      Highlight Solche Dinge sind der Grund...
      11 2 Melden
  • kleiner_Schurke 25.06.2016 08:13
    Highlight Ein Fischli Christ hat im Gespräch mit Matt Dilahunty von der Atheist Community of Austin erwähnt, dass Hurrikan Katrina als Straffe Gottes gegen die Homosexuellen den Grossraum New Orleans verwüstete. Dilahunty fragte den strammen Christen, weshalb denn der Hurrikan ausgerechnet das French Quarter, das als Hochburg der Homosexuellen gilt, weitgehend verschont hat? Darauf wusste das Fischli keine Antwort.
    76 10 Melden
    • kleiner_Schurke 25.06.2016 11:59
      Highlight Matt Dilahunty ist schon etwas bekannter als de "Sepp" und der Christ war auch so eine unbedeutenden Person wie der Bürgermeister der Stadt http://www.atheist-experience.com/
      7 0 Melden
  • rodolofo 25.06.2016 08:02
    Highlight Wieder einmal verbinden "Gläubige" ihre persönlichen Vorlieben und Abneigungen mit (weniger angreifbaren) Ideologien.
    Wenn ich persönlich Homosexualität nicht mag, kann ich versuchen, eine Ideologie daraus zu machen, die besagt, dass Homosexualität grundsätzlich schlecht sei.
    Wenn es eine solche Ideologie bereits gibt, dann kann ich mich hinter dieser verstecken, indem ich sage: "Nicht ich habe das gesagt, sondern Leute, die es wissen müssen!"
    In Vor-Demokratischer Zeit kreierten die erzieherischen Schlaumeier Religionen , welche zufälligerweise mit ihren eigenen Ansichten übereinstimmten...
    37 6 Melden
  • Wilhelm Dingo 25.06.2016 07:58
    Highlight Schön erkannt aber was dagegen tun?
    19 5 Melden
    • rodolofo 25.06.2016 08:26
      Highlight Die Engländer würden wohl "abwarten und Tee trinken".
      0 6 Melden
    • gelesen 25.06.2016 09:15
      Highlight Das frage ich auch. Was dagegen tun? Läuft das unter Meinungsfreiheit und/oder Glaubensfreiheit, wenn dieser Baptist Priester dies predigen und auf die Homepage stellen darf? Sehr übel, wenn/dass das gesetzlich erlaubt ist.
      13 2 Melden

Das Recht auf eine Waffe kommt von Gott, sagt Trump. Denken wir das kurz zu Ende …

In seiner Rede vor den Waffenfans behauptete der Präsident, Gott habe das Waffengesetz gegeben. Das ist aus verschiedenen Gründen bemerkenswert.

US-Präsident Donald Trump überrascht uns immer wieder mit neuen Eskapaden. Wenn wir glauben, allmählich alle Facetten seiner schillernden und narzisstischen Persönlichkeit zu kennen, verblüfft er uns postwendend mit neuen Einsichten.

Zu seinen grössten Bewunderern gehören die frommen Christen und die Waffennarren. Vergangene Woche nahm er in Dallas die Mitglieder der Waffenlobby NRA an seine Brust.

Unter tosendem Applaus lief er zur Höchstform auf und beschwor den Verfassungszusatz, der das …

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