International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Im Iran allein 2015 fast tausend Menschen hingerichtet

14.03.16, 17:12 14.03.16, 17:31


Der Iran hat nach Erkenntnissen der UNO allein im vergangenen Jahr mindestens 966 Menschen hingerichtet. Unter ihnen seien Minderjährige gewesen, ausserdem seien Todesurteile teils nach mangelhaften Gerichtsverfahren vollstreckt worden.

So viele Hinrichtungen wie 2015 habe es im Iran seit zehn Jahren nicht mehr gegeben, erklärte der UN-Sonderberichterstatter für den Iran, Ahmed Shaheed, am Montag in Genf. Zwischen 2014 und 2015 seien zudem 16 Menschen unter 18 Jahren gehängt worden.

Der Iran gehört laut Shaheed zu den sehr wenigen verbliebenen Staaten, die Minderjährige trotz eines klaren Verbots durch internationale Rechtsvorschriften hinrichten.

Shaheed forderte Irans Regierung vor dem UNO-Menschenrechtsrat auf, endlich dafür zu sorgen, dass niemand mehr für eine Straftat getötet wird, die er als Minderjähriger begangen hat. Es seien zwar Schritte für eine Reform des Justizsystems eingeleitet worden, diese komme jedoch zu langsam voran.

Die meisten Todesurteile im Iran werden wegen Drogendelikten verhängt. Solche Vergehen als so schwerwiegend einzustufen, dass sie mit dem Tod zu bestrafen sind, verstösst jedoch gegen international anerkannte Rechtsnormen. (sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Unsere Liebe zu den Bauern endet beim Portemonnaie

Riesen-Show von Shaqiri – deshalb wechselte ihn Klopp trotzdem in der Halbzeit aus

St.Gallen verbietet Burkas – 3 Dinge, die du dazu wissen musst

Diese 9 Schweizer Orte liebt das Internet (zu sehr)

Wie ein Fussball-Teenie 600'000 Franken für Koks und Alk verprasste und abstürzte

Wir haben kürzlich dieses BMW-Plakat gesehen – und hatten da ein paar Fragen

Das essen wir alles in einem Jahr

Mehr als nur Sex zwischen Bäumen: Wie dieser Wald im Aargau zum «Schwulewäldli» wurde

Sex, Lügen und Politik: Der Fall Kavanaugh erinnert an die Hetze gegen Anita Hill

Trump Jr. postet dieses Fake-Bild – und wird vom Moderator komplett demontiert

Instagram vs. Realität – wie es hinter den perfekten Fotos wirklich aussieht

Genital-Check bei jungen Flüchtlingen: Jetzt intervenieren Fachleute und Politik

iOS 12 ist hier – das sind 13 nützliche Tipps für iPhone-User

«NACHBARN AUFGEPASST» – Wie eine Touristin in Deutschland zur Einbrecherin erklärt wurde

Diese 19 Comics zeigen, wie sich Depressionen und Angst anfühlen

Autistin flüchtet aus Angst vor SBB-Ticket-Kontrolle – und wird hammerhart bestraft

Das passiert, wenn Manchester-Fans beim FC Basel nach Champions-League-Tickets fragen 😂

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Uno-Sicherheitsrat plant Treffen zur Syrien-Krise – und zu Iran mit Trump

Der Uno-Sicherheitsrat will sich noch in dieser Woche mit der erwarteten Offensive auf die Rebellenhochburg Idlib in Syrien befassen. Ein entsprechendes Treffen sei für Freitag angesetzt, sagte US-Botschafterin Nikki Haley am Dienstag vor Journalisten in New York.

«Idlib ist ernst», sagte Haley. «Das ist eine tragische Situation», fuhr sie weiter fort. Auch bei zwei weiteren Sitzungen werde sich der Rat in diesem Monat mit dem Konflikt in Syrien beschäftigen, erklärte Haley.

Ende des Monats sei …

Artikel lesen