International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Neue Intifada», Demos und Raketenangriff – die Folgen von Trumps Jerusalem-Vorstoss 

07.12.17, 09:40 07.12.17, 23:26


Hamas supporters stage a protest against the possible U.S. decision to recognize Jerusalem as Israel's capital, in Jebaliya Refugee Camp, Gaza Strip, Wednesday, Dec. 6, 2017. President Donald Trump is forging ahead with plans to recognize Jerusalem as Israel's capital despite intense Arab, Muslim and European opposition to a move that would upend decades of U.S. policy and risk potentially violent protests. (AP Photo/Adel Hana)

Palästinenser auf der Strasse. Bild: AP/AP

Nach der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch US-Präsident Donald Trump hat die Hamas zu einem neuen Palästinenseraufstand aufgerufen. Auf die von den USA unterstützte «zionistische Strategie» gebe es als alleinige Antwort eine «neue Intifada», sagte Hamas-Führer Ismail Hanija am Donnerstag.

Israels Militär meldet Raketenangriff aus dem Gazastreifen

Nach der Jerusalem-Entscheidung von US-Präsident Donald Trump hat das israelische Militär einen Raketenangriff aus dem Gazastreifen gemeldet. Die zwei Geschosse hätten jedoch Israel nicht erreicht.

Dem israelischen Militär zufolge wurde in Hof Aschkelon und Scha'ar HaNegev Luftalarm ausgelöst. «Einschläge auf israelischem Territorium wurden nicht bestätigt», teilte die Armee mit. Als Reaktion seien zwei Posten im Gazastreifen mit einem Panzer und einem Kampfflugzeug angegriffen worden. Zu dem Raketenangriff bekannte sich die salafistische Gruppe der Al-Tauhid-Brigaden. (sda/reu)

Trumps Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt komme einer «Kriegserklärung gegen die Palästinenser» gleich, sagte Hamas-Chef Hanija in Gaza. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas warf den USA vor, «bewusst alle Friedensbemühungen» zu untergraben. Damit gebe Washington seine «Rolle als Förderer des Friedensprozesses» auf.

«Trumps Entscheid hilft vor allem den Extremisten»

Video: srf

Die moderate Palästinenserführung will die USA nicht mehr als Schirmherrin des Friedensprozesses akzeptieren. «Ihre Hilfe ist nicht erwünscht», sagte der palästinensische Ministerpräsident Rami Hamdallah am Donnerstag bei einem Besuch im Gazastreifen.

Verletzte bei Demonstrationen

Aus Protest gegen Trumps Entscheidung lieferten sich Hunderte von Palästinensern am Donnerstag im Westjordanland und Gazastreifen gewaltsame Konfrontationen mit israelischen Soldaten.

epa06374195 Palestinians protester burn the US flag during clashes with Israeli soldiers following a protest in the west Bank city Ramallah, 07 December 2017. Palestinians announced general strike and a rage day to protest against US President Donald J. Trump declaration recognizing Jerusalem as the capital of the Israel.  EPA/SHADI HATEM

Mehrere Personen wurden bei Demonstrationen verletzt. Bild: EPA/EPA

Die Demonstranten warfen nach Medienberichten Steine und setzten Autoreifen in Brand. Bei Konfrontationen in Ramallah, Hebron, Bethlehem und am Rande des Gazastreifens wurden nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums mindestens 80 Palästinenser verletzt. Aus Sorge vor weiterer Gewalt verstärkt Israels Armee ihre Präsenz im besetzten Westjordanland.

Am Donnerstagmorgen begannen die Palästinenser einen Generalstreik. Im Westjordanland und im Gazastreifen sowie in Ost-Jerusalem blieben öffentliche Einrichtungen, Geschäfte, Schulen und Banken geschlossen.

In einem historischen Alleingang hatte Trump am Mittwoch in Washington gesagt: «Ich bin zu der Erkenntnis gelangt, dass es Zeit ist, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen.» Trump wies zudem das Aussenministerium an, mit dem Prozess zur Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu beginnen.

Uno-Sondersitzung am Freitag

Die Weltgemeinschaft reagierte mit grösster Besorgnis. Saudi-Arabien rief seinen Verbündeten USA auf, die Entscheidung zurückzunehmen. Die Nato-Partner Frankreich und Grossbritannien als Uno-Vetomächte sowie weitere Mitglieder des Weltsicherheitsrates beantragten für Freitag eine Sondersitzung des Gremiums in New York.

Die EU will versuchen, eine aktivere Rolle im festgefahrenen Nahost-Friedensprozess zu übernehmen. «Die Europäische Union wird noch stärker auf die Konfliktparteien und die regionalen und internationalen Partner zugehen», sagte die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini.

Video: YouTube/CNN

Russland reagierte mit grosser Sorge. «Die neue Position der USA zu Jerusalem erhöht das Risiko, das palästinensisch-israelische Verhältnis zusätzlich zu verschärfen», warnte das Aussenministerium in Moskau. Die Entscheidung von Präsident Donald Trump führe zu einer Spaltung der internationalen Gemeinschaft, kritisierte auch Kremlsprecher Dmitri Peskow.

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan berief für Mittwoch einen Sondergipfel der Organisation für Islamische Kooperation (OIC) in Istanbul ein. Kritik kam auch aus Indonesien und Pakistan. Die radikalislamischen Taliban in Afghanistan warfen den USA vor, koloniale Ambitionen in die muslimische Welt zu tragen. Jordanien bezeichnete Trumps Entscheidung als rechtlich ungültig.

Der Irak forderte die USA auf, die Entscheidung zurückzunehmen. Die US-Regierung müsse dies tun, um eine gefährliche Eskalation zu vermeiden. Die irakische Regierung bestellte den US-Botschafter ein. Die islamistische somalische Terrormiliz Al-Shabaab forderte alle Muslime zum Kampf gegen die USA und Israel auf.

Israel feiert Entscheid

Israel feiert die US-Entscheidung hingegen, Regierungschef Benjamin Netanjahu sprach von einer «historischen Erklärung» Trumps. «Präsident Trump hat sich auf ewig mit der Geschichte unserer Hauptstadt verbunden.» Israel sei bereits in Kontakt mit weiteren Staaten, die Jerusalem ebenfalls anerkennen wollten, sagte Netanjahu.

Israel beansprucht ganz Jerusalem als seine unteilbare Hauptstadt. Dieser Anspruch wird international nicht anerkannt. Israel hatte 1967 während des Sechs-Tage-Krieges den arabischen Ostteil der Stadt erobert und später annektiert. Die Palästinenser sehen in Ost-Jerusalem die künftige Hauptstadt eines unabhängigen Palästinenserstaates.

Schweiz verurteilt den US-Entscheid 

Die Schweiz kritisiert die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt des israelischen Staates durch die USA. Der Entscheid der US-Regierung hindere einen gerechten und dauerhaften Frieden zwischen Israelis und Palästinensern auf Basis einer Zweistaatenlösung.

Das teilte das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Donnerstag mit. Die Schweiz werde die Grenzen Israels nicht über die Grenzen von 1967 hinweg anerkennen und sich für einen lebensfähigen palästinensischen Staat einsetzen, zusammenhängend und souverän, mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt und basierend auf den Grenzen von 1967. Diese Position werde in der Resolution des Uno-Sicherheitsrates bekräftigt.

Eine Änderung dieser Grenzen, auch in Bezug auf Jerusalem, würde nur dann in Frage kommen, wenn sie direkt zwischen Israelis und Palästinensern ausgehandelt würden, heisst es weiter. Die Schweizer Botschaft werde in Tel Aviv bleiben.Man appelliere an alle Parteien, auf Gewalt und andere Aktionen zu verzichten, die dazu beitragen könnten, die Aussicht auf einen gerechten und dauerhaften Frieden zu unterminieren.

(aeg/sda/dpa/reu/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

«Die Avocado ist keineswegs böse» – Experte räumt mit Mythen um die Teufelsfrucht auf

Simuliertes Wohnen – die Influencer-Welt ist um eine bizarre Geschäftsidee reicher

Schweizer Gerichte, die die Welt nicht versteht

So verteidigt der Vater der Selbstbestimmungs-Initiative sein «Kind»

Der Küsche, der in den Tee pisste – und andere Militärerlebnisse der watson-User

Das musst du über die von Russland finanzierten Propaganda-Kanäle Redfish und Co. wissen

Mit dem Laser gegen Jugendsünden: Tattoo-Entfernung boomt – es gibt nur ein Problem

Willkommen im Dschungel der Weltpolitik

Mann beleidigt schwarze Frau im Ryanair-Flieger rassistisch – Airline sinkt in PR-Krise

Diese Frauen haben etwas zu sagen – und der SVP wird dies nicht gefallen

Wieso, verdammt, find ich mich ein Leben lang hässlich?

«Dünne Menschen sind Arschlöcher»

Norilsk no fun? «Im Gegenteil», sagt Fotografin Elena Chernyshova

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

118
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
118Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rodolfo 08.12.2017 23:23
    Highlight Immerhin eine klare und eindeutige Stellungsnahme durch die Schweiz - lies EDA.
    Was dieser Trump-Amok wieder veranstaltet hat, wird internationale Auswirkungen haben. Die Israelis haben den Palästinensern Ost-Jerusalem schlicht gestohlen - wie die Russen die Halbinsel Krim. Und jetzt feiern sie diese unüberlegte Handlung von Trump! Shame on you!
    2 2 Melden
  • murrayB 08.12.2017 12:28
    Highlight Mmh, mal ein Input der anderen Seite...

    https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-5053368,00.html

    Ich denke, der Schritt und was Trump noch mitgeliefert hat, ist sehr wohl überlegt!
    6 2 Melden
  • GeorgOrwell 1984 08.12.2017 10:56
    Highlight Israel hat zur Zeit die einmalige Chance, den Krieg nicht nur im Nahen Osten, sondern internationale (zukünftige) Kriege zu verhindern und eine wahre Grösse zu zeigen. Israel müsste (entgegen Trumps Wünschen) offiziell mitteilen, dass sie sich mit den Palästinensern die Stadt teilen wollen. Damit würde Israel verhindern, dass israelische und palästinensische Kinder sterben und einen guten Basis für einen langen Frieden legen, welches auch international hoch angesehen würde. Einzige Verlierer: Trump, da er keine Waffen an beide Seiten verkaufen könnte.
    6 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 08.12.2017 15:20
      Highlight Orwell
      Das ist schon längst geschehen, vor Jahrzehnten. Die Palästinenser wollten nicht.
      Was immer Israel macht, einen Frieden wird es dort noch lange nicht geben.
      6 5 Melden
    • Mr. Kr 08.12.2017 15:44
      Highlight @Jussuf, ja und dann nimmt man es sich einfach egal ob die das wollen oder nicht. Das Land gehört Palästina.

      5 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 08.12.2017 17:02
      Highlight Mr. K
      Wieso gehört das Land den Palästinensern?
      Im zweiten Bild sehen wir die Aufteilung der UN. Das wurde von den Arabern (nicht Palästinensern) abgelehnt, wie auch die dritte Variante nach dem 6-Tage Krieg von den (jetzt) Palästinensern abgelehnt wurde.
      Die 4. Karte ist nicht aktuell und vermittelt einen falschen Eindruck.)
      Ich kann da nur sagen: selber schuld.

      Aber das ist hier nicht das Thema. Es geht nur um die Anerkennung der Hauptstadt, die ja faktisch schon lange Jerusalem ist.
      Also keine weitere Annexion, Landnahme, oder sowas.
      4 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stop Zensur 08.12.2017 06:41
    Highlight Raketenangriffe auf Israel gibt es quasi Monatlich:

    https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Palestinian_rocket_attacks_on_Israel,_2017

    Demos sind auch nicht gerade selten.
    9 2 Melden
    • GeorgOrwell 1984 08.12.2017 11:20
      Highlight Stop Zensur: Sie haben Recht, jedoch geht es beiden Seiten so, ich meine die Bomben die auf palästinensische Schulen abgeworfer wurden gehört sicher auch in diese Auflistung. Jedoch geht es mir nicht um "fingerpointing" sondern lediglich darum, wie es einen Frieden geben könnte, den sich beide Seiten wünschen (oder?). Da Israel militärisch stärker ist, müsste Sie meines Erachtens den ersten Schritt machen, statt es anzuheizen, wahre Grösse zeigen, somit wäre die Akzeptanz von Israel im Nahen Osten auch wahrscheinlicher... eben, wie kann man das Sterben bzw. Morden stoppen?
      3 2 Melden
  • Digitalrookie 08.12.2017 04:31
    Highlight So richtig Rambazamba wird es erst heute geben; nach den Freitagsgebeten nämlich. Da können sich die Medien jetzt schon darauf einstellen. Ich gehe schwer davon aus, dass heute mit einer beispiellosen Welle der Gewalt im arabischen Raum zu rechnen ist.
    6 2 Melden
  • fischolg 08.12.2017 01:54
    Highlight Gefällt jetzt zwar vielen nicht, aber der Entscheid bringt mal Bewegung in die Sache. Vielleicht hat es ja auch etwas positives.
    5 4 Melden
  • Donald 08.12.2017 00:25
    Highlight Haben es die Medien nicht so vorausgesagt und damit ein wenig angeheizt? Also ich habe nichts anderes erwartet. Jeder weiss, es wird nichts bringen.
    0 1 Melden
  • roger.schmid 07.12.2017 23:44
    Highlight Mit dem Typen stimmt definitiv etwas nicht mehr:

    3 1 Melden
  • axantas 07.12.2017 19:33
    Highlight Nach einem islamistischen Bombenanschlag eine Fahne mit islamischem Bezug auch nur mit den Füssen zu treten (wir reden noch nicht von verbrennen) hat etwa 5 Folgeanschläge, und/oder weltweite, gewalttätigste Demos mit hunderttausenden Teilnehmern zur Folge.

    Amerikanische oder andere Fahnen in Massen verbrennen ist in islamischen Kreisen akzeptabel und muss hingenommen werden. Ein Protest dagegen wäre ja anti-islamisch und würde weltweite gewalttätigste Proteste mit hunderttausenden Teilnehmern nach sich ziehen.

    Ja, ich bin grad etwas hart und bissig - ich weiss.
    65 78 Melden
    • Firefly 07.12.2017 20:00
      Highlight Die einen demonstrieren ihre Ohnmacht, die anderen ihre Macht
      65 27 Melden
  • MaskedTruth 07.12.2017 18:18
    Highlight O tempora, o trump 😳
    15 10 Melden
  • zombie woof 07.12.2017 17:50
    Highlight Trump der Wahnsinnige, zündet die Welt an und ist stolz auf sich.
    72 30 Melden
  • Tschakkaaa! 07.12.2017 17:37
    Highlight Danke Mr. President! Dafür dass sie die Welt ein ein bisschen sicherer gemacht haben...
    Ich wünschte ich könnte über diesen Witz lachen...
    61 27 Melden
  • Schnuderbueb 07.12.2017 17:14
    Highlight Evangelikanischer, jüdischer und muslimischer Faschismus eben. Ohne den angeblich dort oben, wäre die Welt wohl friedlicher.
    83 26 Melden
    • Eagle21 07.12.2017 22:36
      Highlight Immer das selbe Argument... bin überhaupt nicht religiös aber mit der selben Begründung könnte man auch Geld verbieten wollen, oder Liebe oder alles andere, was den Menschen halt wichtig ist. Denn nur wegen solchen Dingen gibts Krieg.
      33 6 Melden
  • Sophia 07.12.2017 17:13
    Highlight Typisch rechte Politik: Streit schüren und dann den Retter für diese ungerechte, streitsüchtige, elende, böse Welt spielen, damit jeder sieht, es braucht die rechten als Ordnungshüter. Und wir alle werden dabei immer ärmer, und die Reichen verdienen sich damit eine goldenen Nase, während wir die Steuern für die Waffenbeschaffung gegen diese böse Welt erhöhen müssen.
    Die Waffenhändler liefern fleissig an die Aufständigen Palästinenser und an Radikale Islamisten und andere Warlords was das Zeug hält. Und dann sagt man uns, wie böse die doch sind. Das Spiel nimmt kein Ende.
    105 36 Melden
    • elpeyotl 07.12.2017 18:27
      Highlight Genau so ist es....
      24 14 Melden
  • He nu.. 07.12.2017 17:00
    Highlight Ja, ausgerechnet die Russen quatschen da rein!! Wenn ich denke, was die UDSSR mit meinen Schwiegerelten während des Ungarnaufstand machten..! Das Ganze in Nahost ist schlimm genug! Die Russen sollen zuerst mal Syrien aufbauen (sind gar nicht fähig dazu, wetten!) und dann u.a. in der Ukraine vor ihrer Türe wischen!
    49 43 Melden
    • Frank Underwood 07.12.2017 17:23
      Highlight Das sich die USA aber einmischt geht in Ordnung? Was die in Südamerika und im mittleren Osten gemacht haben, war nicht gerade besser.
      69 16 Melden
    • Enzasa 07.12.2017 21:27
      Highlight Wer ist böser? Wer ist frecher? Wer ? Wer?
      Es gibt nur einfach böse, sowie Trump, sowie Putin ......
      Böse ist böse
      12 3 Melden
  • Dinolino 07.12.2017 16:51
    Highlight ich schüttle nicht nur über Trump den Kopf.....
    33 6 Melden
  • praxis 07.12.2017 14:52
    Highlight Es mag einigen nicht gefallen, weil es von Trump kommt (so ist das bei mir jedenfalls). Aber die Argumentation Trumps, weshalb er Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennt, ist stichhaltig und richtig. Was mir persönlich gefällt: Es wird muslimischen Hitzköpfen auch dadurch deutlich gezeigt, dass sie sich andere Strategien als Terror suchen müssen, um in ihren Anliegen vorwärts zu kommen.
    82 137 Melden
    • Echo der Zeit 07.12.2017 17:41
      Highlight Dumm, einfach nur Dumm, so eine Aussage. Sind Palästinenser keine Menschen (alles nur Terroristen) ? Die hätten auch gerne eine Hauptstadt - jo und da kommt der Grosse Ami und sagt was ist. Trumps Handeln gibt den Jüdischen und denn Muslimischen Hitzköpfen ein Grund erst richtig Loszulegen.
      93 34 Melden
    • Sandro Lightwood 07.12.2017 18:04
      Highlight @Praxis: kannst du mir erklären, inwiefern DTs Argumentation stichhaltig und richtig ist? Kann dir da nicht so ganz folgen.
      37 9 Melden
    • axantas 07.12.2017 18:08
      Highlight Dann könnten sich die ach so friedlichen Palästinenser vielleicht mal etwas anderes einfallen lassen. Das mit der Gewalt aus jedem möglichen Anlass ist langsam eine etwas alte Platte. Sie dürfen Trump zu Recht für einen Trottel halten, agieren jedoch etwa auf der gleichen Ebene. Eigentlich kann man es Ihnen überhaupt nie Recht machen.
      31 36 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 07.12.2017 14:07
    12 24 Melden
    • Rabbi Jussuf 07.12.2017 15:18
      Highlight Ich halte viel von Guldimann, aber hier liegt er doch in einigen Punkten falsch.
      Iran wird sich sicher nicht wegen dem Tempelberg aufregen. Iran wird nur über die Hamas und die Hizbollah agieren, sich allenfalls noch etwas über den Resolutionsbruch aufregen. Das wars dann auch.
      Der Vergleich mit dem gestohlenen Auto ist nicht richtig. Man kann eine Annexion im Verlauf eines Krieges nicht mit einem Diebstahl vergleichen.
      41 38 Melden
    • gianny1 07.12.2017 15:39
      Highlight Der vergleich mit dem Auto ist lächerlich! Die Araber wollten Israel vernichten im 6 Tage Krieg! Haben aber verloren! Wie Guldimann dabei auf ein vergleich mit gestohlenem Auto kommt ist jenseits!
      66 34 Melden
    • Snowy 07.12.2017 16:06
      Highlight Naja.
      Die Völkergemeinschaft sieht das anders: Die Annexion war/ist illegal.
      40 28 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rabbi Jussuf 07.12.2017 13:28
    Highlight Für einmal find ich gut, was die Amis machen. Dann geht endlich mal etwas vorwärts.
    Es ist auch kein schlechter Zeitpunkt, da SA stillhalten wird, wegen dem sozusagen Bündnis gegen Iran.
    Für die Palästinenser ist der Zeitpunkt egal, die haben in den letzten Jahrzehnten so viele Gelegenheiten verpasst, die Friedensgespräche vorwärts zu bringen, sofern sie das überhaupt gewollt hätten.
    Mit der Hamas kann es, egal wie, egal wann, keinen Frieden geben, auch keine Zweistaatenlösung. Der Fatah ist der Status quo ganz recht, solange die dummen Europäer ihre Millionen fliessen lassen.
    83 136 Melden
    • Snowy 07.12.2017 14:34
      Highlight Dachte Dein Post sei ironisch - bis ich Dein Avatar gesehen habe.

      Bei einem Punkt muss ich Dir allerdings recht geben: Aus dem perversen Blickwinkel der Zionisten und von Trump/AIPAC ist es wirklich ein idealer Zeitpunkt für diese Provokation, da Saudi Arabien sich nun zurückhalten muss, weil sie die Unterstützung der USA vs Iran unbedingt benötigen.
      73 39 Melden
    • phreko 07.12.2017 14:35
      Highlight Was erwartest du von den Palästinensern? Grosszügiger Verzicht auf Wasser und Land?
      98 38 Melden
    • phreko 07.12.2017 14:36
      Highlight Nachdem ich im Fernsehen Aufnahmen von riesigen freiluft Fischzuchtbecken gesehen habe, wundert es mich nicht mehr, dass Israel den Palästinensern kein Wasser mehr überlassen will. Zugang zum Jordan haben die Palästinenser ja auch keinen.
      57 23 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Granini 07.12.2017 13:10
    Highlight Alle Staaten, die sich jetzt "Sorgen machen" hätten sich vielleicht ein paar Jahrzehnt früher Gedanken machen sollen. Jetzt wird Trump wieder als Esel hergestellt, bei dem viele Andere bereits ihren Teil geleistet haben.
    Fakt ist, dass Israel ein Staat IST und da gehört eine Stadt dazu. Welche ist da besser geeignet als das extrem Geschichtsträchtige Jerusalem?
    Kommt schon Leute, alles können wir nicht Trumpy in die Schuhe schieben.
    52 119 Melden
    • SteWe 07.12.2017 14:30
      Highlight Jerusalem war eben nicht Teil dieses Staates. Israel hat es annektiert, wie Putin die Krim. Und das macht man nicht, also hör auf solche Dinge zu behaupten.
      86 49 Melden
    • Rabbi Jussuf 07.12.2017 17:23
      Highlight SteWe
      So einfach ist es nicht.
      Und wieder ein falscher Vergleich. Jerusalem wurde zwar annektiert, aber in Folge eines den Israelis aufgezwungenen Krieges.
      Da sind die Araber selber schuld.
      35 46 Melden
    • Echo der Zeit 07.12.2017 17:50
      Highlight "Fakt ist, dass Israel ein Staat IST und da gehört eine Stadt dazu" Ha Ha Ha - das kann man ja nicht Ernst nehmen. Wenn alle Länder sich auf der Erde so verhalten würden, wär dauernd Krieg. Und wens nicht so ganz Passt - holt man denn Grossen Ami, und der sagt dann - so hier Hauptstadt machen sofort - Ja was.
      24 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 07.12.2017 11:56
    Highlight trump wird verantwortlich für den tod von viele sein. und es ist ihm total wurscht.
    hautsache, seine reichen jüdischen freunde sind zufrieden.
    329 131 Melden
    • Slavoj Žižek 07.12.2017 13:18
      Highlight Trump hat nicht zur Intifada aufgerufen.
      72 96 Melden
    • Flughund 07.12.2017 15:14
      Highlight Falsch ! Verantwortlich sind die die zu Gewalt aufrufen und die Täter.
      70 43 Melden
    • Sandro Lightwood 07.12.2017 17:00
      Highlight Er wirds dann eh Obama oder Hillary anhängen. Und seine Anhänger werden es ihm glauben.
      48 17 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • axantas 07.12.2017 11:32
    Highlight Ok. Machen sie wieder Krieg. Bei allem Verständnis für den Unmut habe ich dauernd den Eindruck, dass sie nur darauf warten, wieder losschlagen zu können.
    Irgend ein Grund findet sich immer.
    Sie sind sich ja auch gegenseitig spinnefeind.
    167 101 Melden
    • phreko 07.12.2017 14:34
      Highlight Der Grund ist ja laufend gegeben, oder würdest du eine Dauerhafte Okkupation deiner Heimat hinnehmen?
      52 28 Melden
    • axantas 07.12.2017 18:14
      Highlight Natürlich nicht, phreko. Aber ich würde vielleicht versuchen friedlich eine Lösung zu suchen und nicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit Bomben um mich werfen und mich dann wundern, dass da Bomben zurückkommen.
      So wird das doch niemals etwas.
      13 5 Melden
    • Echo der Zeit 07.12.2017 18:54
      Highlight Jerusalem ist eine Heilige Stadt und für verschiedene Religionen sehr Wichtig! Da braucht es keine US-Botschaft !
      10 9 Melden
  • Foxcroft 07.12.2017 11:05
    Highlight Der Trump gibt sich wirklich sehr viel Mühe und trotzdem haben wir noch keinen 3. Weltkrieg, das darf und kann nicht sein! Jemand muss doch endlich auf den Knopf drücken um die Anstrengungen des Weltpräsidenten zu würdigen??!! Weiter so Trump... bald ist es geschafft! [/ironie]
    122 47 Melden
  • Domino 07.12.2017 11:04
    Highlight Vielleicht haben die Hamas die Rede von Trump gar nicht in voller Länge verfolgt, wie auch viele Medienschaffende.

    Hier die offizielle deutsche Übersetzung:
    http://www.achgut.com/artikel/trumps_jerusalem_rede_auf_deutsch
    61 22 Melden
    • Tim Roll 07.12.2017 12:27
      Highlight Ich habe das jetzt gerade gemacht, danke für den Link. Das macht die Beurteilung der Lage aber kein bisschen besser. Mit dieser Entscheidung sät Trump einmal mehr Zwietracht, das Friedensgeplänkel in der Rede ist Dekoration, das glaubt (und vor allem will) er doch selber nicht.
      44 16 Melden
    • Vergugt 07.12.2017 13:52
      Highlight Leider habe ich keine Zeit, die ganze Rede zu lesen.

      Kommt darin etwas vor, was dem Artikel grundsätzlich widerspricht?
      13 15 Melden
    • Charlie B. 07.12.2017 13:52
      Highlight Es wird einem nur schlecht wenn man das liest.

      Bei diesem Satz hab ich dann aufgehört:

      "Deshalb habe >ich< beschlossen, dass es an der Zeit ist, ..."
      37 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 07.12.2017 10:55
    Highlight ...
    Die heutigen Zeiten verfinstern sich täglich.
    Es ist die Zeit Patriarchal denkender Kriegsherren und der Ideologischen Dinosaurier.
    Die Dinosaurier sind damals ausgestorben, als ein Meteorit in die Erde einschlug und die Atmosphäre für lange Zeit verdunkelte.
    Damals wurde es also wirklich dunkel!
    Doch die Dinosaurier verschwanden.
    Ein spitzmäusiges Säugetier merkte mit den Jahren, dass seine Zeit gekommen war.
    Dies war der Anfang der Menschlichen Erfolgsgeschichte!
    Sie dauerte mit Rückschlägen so lange, bis sich die Menschen mit Hilfe von Rüstungen in Saurier zu verwandeln begannen.
    26 44 Melden
    • rodolofo 07.12.2017 20:13
      Highlight Ich habe auch nicht behauptet, dass die Saurier schuld waren an ihrem Aussterben.
      4 4 Melden
  • rodolofo 07.12.2017 10:49
    Highlight Leider läuft wieder alles nach Schema F.
    Diese militanten Kreise profitieren von der neuen Militanz und Parteinahme der USA mit Trump-Regierung!
    Und Erdogan trommelt sich bereits am Bosporus auf seine Heldenbrust und definiert in Jerusalem eine "Rote Linie", die alle Muslime der Welt verteidigen werden.
    Gleichzeitig wurde gestern bekannt, dass der äusserst friedfertige und sympathische Vorsitzende der Kurdisch-Türkischen HDP, Demirtas, von einem AKP-dominierten Gericht zu 30 Jahren Haft wegen Terrorismus verurteilt wurde.
    ...
    46 16 Melden
  • Scaros_2 07.12.2017 10:39
    Highlight Mol - super .....not!
    12 14 Melden
  • samo.o 07.12.2017 10:22
    Highlight okay, die USA anerkennen Jerusalem als Hauptstadt von Israel und die Hamas rufen gleich zum Krieg gegen Israel!? Sagt schon einiges über diese "Organisation" aus...
    122 138 Melden
    • PaLve! 07.12.2017 12:40
      Highlight Was noch mehr über die Organisation aussagen würde, wäre sich zu informieren.
      42 31 Melden
    • Saraina 07.12.2017 14:28
      Highlight Ja, völlig unfähig. Seit Jahren immer die selbe Leier.
      17 15 Melden
    • phreko 07.12.2017 14:33
      Highlight Das wusste an ja schon vorher. Und liefert denen jetzt einen Kriegsgrund auf dem Silbertablett.
      18 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rerruf 07.12.2017 10:18
    Highlight Bravo, Trumpel
    20 20 Melden
  • Alice36 07.12.2017 10:15
    Highlight Jetzt geht es also wieder los das grosse Nahost Theater. Trump zündelt wo er kann ohne Rücksicht auf irgendwelche Konsequenzen. Die Flüchtllinge landen dann ja wieder in Europa, die schwimmen ja nicht über den Atlantik. Wie wär's denn wenn die Saudi's, die jetzt lautstark protestieren, ihre amerikanischen Dollar Anleihen verkaufen würden? Einen besseren Kurs werden sie wohl auf lange Zeit nicht mehr bekommen. Das wäre dann ein schlechter Deal für den Orangen. Vielleicht könnte man das mit der Botschaft dann nochmal überdenken. Wobei ich bezweifle das denken zu Donalds Kernkompetenzen gehört.
    42 10 Melden
  • WeischDoch 07.12.2017 10:07
    Highlight Und gleichzeitig wird die Begründung für weitere Militärs für Israel geliefert :) ach die Welt tickt noch immer gleich :)
    28 11 Melden
  • Snowy 07.12.2017 09:59
    Highlight Was absehbar war (und offensichtlich von den USA auch gewünscht), tritt nun ein: Es übernehmen wieder die Hardliner auf beiden Seiten das Zepter.

    Das Drehbuch der kommenden Wochen und Monaten mit Gewalt und Gegengewalt steht bereit und dürfte allen leidlich bekannt sein.

    Well done Mr. President (and Mr Kushner).
    53 12 Melden
  • Nelson Muntz 07.12.2017 09:50
    Highlight Zum Glück gibt es ein Emoji, welches die Reaktion vom Nahen Osten treffend beschreibt: 🤦🏻‍♂️

    Trump war nicht feinfühlig, aber wieso soll Israel seine Hauptstadt nicht frei wählen dürfen? Jerusalem liegt auf Israelischem Staatsgebiet. Herzogenbuchsee oder Olten als Hauptstadt der Schweiz? Ja wenn wir es wollen....

    Zudem sind Juden auch Menschen und dieser übermässige Zorn und Hass der Araber nervt. Würden die gleich viel Energie in Bildung stecken, wären sie nicht mehr am unteren Ende der Nahrungskette.
    65 80 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 07.12.2017 12:51
      Highlight Die israelische Seite giesst aber auch dauernd Öl ins Feuer, obwohl sie ja die einzige Demokratie in der Region seien und klar überlegen, daher könnten sie mal den ersten Schritt zum Frieden machen.
      26 24 Melden
    • Asmodeus 07.12.2017 13:05
      Highlight Jerusalem liegt auf israelischem Staatsgebiet, weil Israel es einfach annektiert hat.

      So wie die Russen eben die Krim annektiert haben.
      42 36 Melden
    • meine senf 07.12.2017 13:13
      Highlight Rheinfelden oder Laufenburg oder Saint-Gingolph würden als Vergleich eher passen:

      Was würde wohl Deutschland sagen, wenn die Schweiz *ganz* Rheinfelden (inkl. dem deutschen Teil) zur Hauptstadt erklären würde?
      45 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Valon Behrami 07.12.2017 09:47
    Highlight Bravo, Donald Trump. Wenigstens hast du deinen Spass. Es war ja nicht abzusehen.
    16 11 Melden
  • Blutgrätscher 07.12.2017 09:45
    Highlight Hat Trump nicht grosskotzig verlautbaren lassen, dass er ratzfatz frieden in den nahen osten bringt?
    38 8 Melden
    • FancyFish 07.12.2017 12:47
      Highlight Na klar. Halt mit der Auslöschung der Palästinenser
      24 7 Melden
    • Konstruktöhr 07.12.2017 13:28
      Highlight Wenns dann da in ein paar Jahren keine Menschen mehr gibt dann herrscht Frieden.
      20 3 Melden

«Warum erschiesst die Armee Demonstranten?» – das antwortet die israelische Sprecherin

Am Montag wurden im Gazastreifen bei Protesten 60 Palästinenser erschossen. 2800 Personen wurden verletzt. Es war der blutigste Tag seit dem Krieg 2014.

Auslöser für die Demonstrationen, an denen zehntausende Personen teilnahmen, war der 70. Jahrestag der israelischen Staatsgründung und die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem. 

Während im Gazastreifen dutzende Personen ihr Leben verloren, wurde in Jerusalem feierlich die neue Botschaft der Vereinigten Staaten eröffnet. …

Artikel lesen