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Der kalifornische Gouveneur Jerry Brown macht gemeinsame Sache mit den Chinesen im Klimaschutz.  Bild: Andy Wong/AP/KEYSTONE

Kalifornien pfeift auf Trump und unterzeichnet Klimaabkommen mit China

07.06.17, 03:13 07.06.17, 07:33

Nach dem angekündigten Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen macht der US-Bundesstaat Kalifornien nun gemeinsame Sache mit China. Der kalifornische Gouverneur Jerry Brown unterzeichnete am Dienstag in Peking ein Klimaschutzabkommen mit der Volksrepublik.

Laut einer Mitteilung des demokratischen Politikers wollen der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat und China in Bereichen wie erneuerbare Energien und umweltfreundliche Technologien noch enger zusammenarbeiten. Er setze auf eine «sehr enge Partnerschaft» mit Peking, um CO2-Emissionen zu reduzieren, sagte Brown bei einem Treffen mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping.

Nach der Absage des republikanischen US-Präsidenten Donald Trump an das Pariser Klimaabkommen hatte Brown bekräftigt, dass sich Kalifornien mit seinen rund 40 Millionen Einwohnern noch stärker in der internationalen Klimapolitik engagieren wolle. Der Westküstenstaat hatte 2016 ein Gesetz mit den USA-weit strengsten Treibhausgasauflagen verabschiedet. Der Ausstoss klimaschädlicher Treibhausgase soll bis 2030 um mindestens 40 Prozent verglichen mit 1990 sinken.

Die grössten Klimasünder

Umweltschutz-Initiative der Regionen

Kalifornien hatte im Jahr 2015 zusammen mit dem deutschen Bundesland Baden-Württemberg auch die globale Umweltschutz-Initiative «Under 2 MOU» ins Leben gerufen. Inzwischen haben 170 Regionen, Länder und Städte das Abkommen unterzeichnet. Für die Schweiz gehören seit November 2015 die Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt zu den Unterzeichnern.

Mit der Initiative «Under 2 MOU» soll ein Anstieg der globalen Temperaturen um mehr als zwei Grad über das vorindustrielle Niveau verhindert werden. (sda/dpa)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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22
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    Alle Leser-Kommentare
  • Hosch 07.06.2017 09:07
    Highlight Ein starkes Zeichen. Der wirtschaftsstärkste Bundesstaat der USA und wäre Kalifornien ein eigenes Land eines der wirtschaftsstärsten Länder der Welt gegen Trump und für die Umwelt. Arnie hat als republikanischer Gouvaneur schon stark in diese Richtung gearbeitet und grosse Teile der Bevölkerung Kaliforniens haben dies verinnerlicht. I Like!
    14 2 Melden
  • bingbangbong 07.06.2017 07:33
    Highlight Entlich der Mittelfinger zurück an Trump auf den ich gewartet hatte. Weiter so! Dieser Douchebag darf nicht Alles tun was er will!
    70 7 Melden
  • Thinktank 07.06.2017 07:14
    Highlight Wieso braucht es ein Abkommen? Können die Californier nicht selbständig umweltbewusst werden? Alles nur Medienshow.
    15 80 Melden
    • Graf Von Mai 07.06.2017 09:31
      Highlight Willkommen in der Politik.
      3 2 Melden
    • Sheriff_Rooster_Cockburn 07.06.2017 09:59
      Highlight Natürlich um die gegenseitige Unterstützung abzusichern und Koordination kommender Projekte vorzubereiten.
      7 1 Melden
    • Waedliman 07.06.2017 18:29
      Highlight Das hat mit Medienshow nichts zu tun, sondern ist ein wichtiges Statement. Die Mehrheit der Kalifornier ist inzwischen für eine Abspaltung von den USA, so weit hat es Trump getrieben und ihm die Stirn bieten kann man scheinbar nur, indem man einen eigenen Weg findet.
      1 0 Melden
    • Fabio74 11.06.2017 13:00
      Highlight Weil Politik so funktioniert.
      1 0 Melden
  • Mr. Raclette 07.06.2017 06:15
    Highlight Ich lache mich schlapp, Trump steigt aus Pariser Abkommen aus und niemand folgt ihm. :-)))
    71 8 Melden
  • Shin Kami 07.06.2017 04:11
    Highlight Naja das mit den Chinesen ist etwas scheinheilig, wenn man sich mal ansieht, dass sie sich einen Dreck um den Klimaschutz scheren in China. Naja gut das Kalifornien nicht auf Washington hört. Da wird Trump sicher vor Wut schäumen.
    9 44 Melden
    • Ökonometriker 07.06.2017 08:01
      Highlight China schert sich sehr wohl um den Klimaschutz. Das Land definiert Ziele und versucht, effizienter zu werden.
      Und im Gegensatz zu den meisten europäischen Ländern werden die Emissionsziele hier in China auch erreicht.
      Aber klar, es ist ein armes Land und die Leute können sich nicht die neusten und effizientesten Haushaltsgeräte und Hybridautos leisten. Dennoch förder das Land z.B. erneuerbare Energien und Elektroautos stark - deren Anteil beträgt bereits 1.8 Prozent, während er in GB und F bei 1.4 und in Deutschland bei 0.75 Prozent liegt...
      28 5 Melden
    • rauchzeichen 07.06.2017 08:19
      Highlight stimmt schlicht und einfach nicht, die chinesen liegen im fahrplan. während in demokratien immer noch über details gestritten wurde, begannen die chinesen schon mal umzusetzen. das können sie
      17 4 Melden
    • Gummibär 07.06.2017 08:35
      Highlight Zur Erinnerung :
      CO 2 Ausstoß in Tonnen pro Kopf und Jahr
      USA 16
      China 7
      Schweiz 5
      Indien 1.6
      Mir scheint es begrüssenswert, dass China endlich bremsen will nachdem es jahrzehntelang nur aufholen wollte.
      Die grössten Dreckschleudern sind immer noch die Amerikaner.
      20 4 Melden
    • blablup 07.06.2017 08:51
      Highlight Die Chinesen holen 100 Jahre Industrialisierung auf und wissen selber, dass es so nicht weitergehen kann. Sie bezahlen diesen Fortschritt direkt mit Toten aufgrund Luftverschmutzung. Google mal, wer jährlich am meisten Anlagen für erneuerbare Energien ans Netz anhängt...
      23 1 Melden
    • kleiner_Schurke 07.06.2017 08:57
      Highlight Du meinst sicher die 10'000 Stromtankstellen in Chongqing, oder die 10'000esnden von eMoeps und eVelos in Shanghai, der bestausgebaute ÖV der Welt in Hongkong, oder die Windparks die im Baus sind und 70 Armkraftwerke a la Gösgen ersetzten. Du meinst sich er auch die Gaskraftwerke mit deren CO2 Getränkefirmen beliefert und Algen zum Essen gezüchtet werden, oder das Generationenprojekt mit dem Chinas Wälder aufgeforstet werden. Ja die Chinesen das sind richtige Schmutzfinken.
      19 2 Melden
    • Gummibär 07.06.2017 09:05
      Highlight @ kleiner_Schurke ...... Du hast vergessen zu erwähnen, dass China all das sicher nur tut um der amerikanischen Handelsbilanz, D.Trump und der SVP zu schaden ;-) ;-) ;-)
      6 0 Melden
    • Fly Baby 07.06.2017 09:32
      Highlight Wieder mal einer der sich seine eigene kleine Realität zusammenlügt, hauptsache wir Schweizer sind die besten, gell du...
      4 0 Melden
    • Graf Von Mai 07.06.2017 09:36
      Highlight Natürlich sind die Chinesen absolut die 2 grössten Umweltsünder. Dies ist jedoch nur so, damit wir Europäer auch schön unsere günstigen Produkte bekommen. Wenn Europa aber nicht Gas gibt (oder eber weniger Gas 🙈), haben wir wiedermal eine Chance verpasst.
      3 2 Melden
    • kleiner_Schurke 07.06.2017 10:02
      Highlight @Graf Also so nach meinen persönlichen Erfahrungen war es im früheren Ostblock wesentlich schlimmer um die Luftverschmutzung bestellt als im heutigen China. Und fahr mal nach New Delhi und vergleiche danach die Luftqualität mit Shanghai. Den Gestank, wie nach verbrannten Gummipenus, kannst du schon im Anflug auf Delhi im Flugzeug riechen...

      Und Öko China ist alles andere als arm. Das Land hat die 175 fache Bevölkerung des Zwergeinlandes Schweiz, 86 Städte mit mehr als 5 Mio Einwohner, 43 Fluggesellschaften, da dauern Reformen etwas länger....
      2 2 Melden
  • Ökonometriker 07.06.2017 03:45
    Highlight Ist ja schön, dass immer öffentliche Gelder an grüne Unternehmer umverteilt werden.
    Aber es ist unehrlich. Würde man wirklich die Umwelt schützen und nicht einfach Geld vom Volk an die eigenen Freunde umverteilen wollen, würde man eine staatsquotenneutrale Emissionsabgabe einführen.
    7 37 Melden
    • Lord_ICO 07.06.2017 09:47
      Highlight Schau dir mal genau an, welche Energieträger Global die meisten Subventionen erhalten. Ein kleiner Tipp, es sind nicht die Erneuerbaren. Bei den Subventionen führen die fossilen Brennstoffe knapp mit 500 Mil. zu ca. 100 Mia ggü den Erneuerbaren. Hier von Umverteilung an Grüne Freunde zu sprechen, ist fast schon schizophren.
      2 2 Melden
    • Ökonometriker 07.06.2017 10:17
      Highlight Und warum muss man dann erneuerbare Energien subventionieren statt die negativen Effekte der Emissionen zu internalisieren? Letzteres wäre weitaus effizienter, wie bereits E. Ostrom in diversen Werken gezeigt hat (und 2008 dafür den Nobelpreis erhalten hat).
      1 1 Melden
    • Fabio74 11.06.2017 13:02
      Highlight Weil die Politik von Interessen und Lobbys diktiert wird und weil Öl und Atomlobby schon immer stark waren und im Geld schwimmen.
      Und weil Politik leider nun mal von Geld diktiert wird.
      0 1 Melden

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