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FILE PHOTO: Syrian army soldiers drive past the Arch of Triumph in the historic city of Palmyra, in Homs Governorate, Syria April 1, 2016. REUTERS/Omar Sanadiki/File Photo

Die syrische Wüstenstadt Palmyra wurde von der syrischen Armee mit Hilfe der russischen Luftwaffe komplett zurückerobert.  Bild: OMAR SANADIKI/REUTERS

Aktivisten: IS-Miliz gibt grosse Teile von Palmyra auf

02.03.17, 15:59 02.03.17, 16:15

Syrische Regierungstruppen haben nach Angaben Moskaus mit russischer Hilfe zum zweiten Mal die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) aus der Oasenstadt Palmyra vertrieben.

Die Stadt sei wieder vollständig unter Kontrolle, sagte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Donnerstag bei einem Treffen mit Präsident Wladimir Putin. Das meldete die Agentur Interfax in Moskau.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) mit Sitz in Grossbritannien meldete, dass sich die Dschihadisten komplett aus der Stadt zurückgezogen hätten. Die Soldaten kämen aber wegen zahlreicher Sprengfallen nur langsam im Stadtgebiet voran.

Im syrischen Bürgerkrieg hatte der IS Palmyra erstmals 2015 besetzt und viele antike Baudenkmäler beschädigt. Syrer und Russen eroberten die Stadt im März 2016 zurück, mussten sie aber im Herbst wieder räumen. In den vergangenen Wochen waren die Regierungstruppen wieder auf Palmyra vorgerückt.



Kulturgüter zerstört

Palmyra zählt seit 1980 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Während ihrer Herrschaft zerstörten die IS-Kämpfer dort zahlreiche einzigartige Kulturgüter, darunter den berühmten Baal-Tempel, den prachtvollen Triumphbogen und mehrere antike Grabtürme.

Auf Mitte Februar veröffentlichten Bildern der russischen Armee waren weitere Zerstörungen am Tetrapylon zu erkennen, einem aus vier Türmen bestehenden Monument mit 16 Säulen vom Ende des 3. Jahrhunderts. Die UNO stufte diese Zerstörungen als «Kriegsverbrechen» ein. (sda/afp/dpa)

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1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Beobachter24 04.03.2017 17:18
    Highlight @Redaktion

    Wer ist gemeint mit den "Aktivisten"?
    (vgl. Titel)
    0 1 Melden

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